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Konzertreviews

 

 

 

 

 

 

Nikk Sucid,Schaubude Kiel,02.02.2008


 

Als der Meister der akustischen Liebe mal wieder Einzug in KILL CITY hielt ...


 
Ok,Freunde der Musik,es ist zwar schon etwas länger her,doch ich möchte euch folgendes Erlebnis nicht vorenthalten ....

Nachdem Siggi Sick und meiner einer das Endergebnis eines Filmes,den wir endlich fertigproduziert und auf einer Leinwand angesehen hatten und der den Titel „AVOGARDO-MURMANSK MUTATATION“ trägt lustwandelten wir zu Onkel Hatto's Nichtraucherparadies in der Legienstraße/Erdgeschoß,indem ich mir wie ein Köter vorkam,den man nicht mehr spazieren führt sondern nur noch vor die Tür läßt damit er seinem Rauchvergnügen frönt.Nun gut-irgendwie schlägt mir das Nichtraucherfaschistengesetz doch auf den Magen was zur Folge hatte das ich mir nicht ein einzigen lumpigen Drink an der Bar kaufte.

Nach etwas längeren Aufenthalt in diesem Unterhaltungsetablissement konnte man auch noch einige Freunde der Nacht und wunderschöner Musik begrüßen und etwas Smalltalk halten bevor einer der allergrößten Sexrock'n'roller ,die auf diesem Erdenball herumstolzierten, mal wieder in KILL CITY Einzug hielt um den dahinschmachtenden Publikum einen gekonnten Liedervortrag zu präsentieren,der wie Balsam auf geschundene Seelen wirkte und glückliche Liebesmomente im Geschehen des Daseins hervorzauberte.

Mit liebsäuselnder Stimme und erotischen Gesten umgarnte er die Zuhörer in ungewohnter Kleidungsspracht,die aus einem schlichtem Schwarz bestand.Sein weißes Hemdchen hatte er im Gegensatz zu früheren Zeiten nur etwas leicht aufgeknöft und beließ es auch dabei.So manche(r) hoffte darauf das er sich auszog und sein eisernes Kreuz präsentierte ,aber das war an diesem Abend aber nicht so.

Meine Knie zitterten und so manches Herz schmolz wie Butter in der Sonne dahin ,als der Held der Liebeslieder sich ins Publikum beamte und und so mancher schönen Frau in die funkelden Augen schaute,welche darauf die Welt noch weniger verstanden als sich selbst.Ein junges Frollein aus dem Tor zur Welt ließ es sich nicht nehmen,ihm ihr Unterhöschen zu schenken,das darauf hin über das Mikrophon gestülpt wurde.

Der Sound im Gesangkunstwerk erinnerte mich an frühe Zeiten von Lou Reed,als er den einen oder anderen Exzess auf der Bühne zelebrierte. Seine musikalische Begleitung bestand aus der üblichen Rockgeschichte:Bass,Schlagzeug und Gitarre.

Der Bassist ist mir noch nicht unter die Augen /Ohren gekommen ,aber er machte seine Sache ganz gut und er ließ es sich auch nicht nehmen,die Refrains mitzusingen.Der Gitarrist namens Frank suhlte sich in seinem Sparsound vorzüglich herum und schrammelte seine Riffs unverzerrt in die Gehörgänge des Publikums,welches sich in unübersichtlicher Zahl im Saale befand.Unvergleichbar schön war es mal wieder,Christian Dröse am Trommeln zu erleben .Seine Arbeit untermalte er mit einfachsten Beats,das in einem Stück zu einem furiosen Drumsolo ausartete und das Publikum zum schunkeln animierte,während Nikk zusätzlich durch eleganten Klatschtanz Öl ins Feuer kippte.

Nach ungefähr einer Stunde endete der Hexentanz der musikalischen Liebe und das Publikum ließ den Meister nicht so einfach davonkommen,so das er und seine Mitstreiter noch Zugaben wie die damaligen Hippies ihre Blumen in alle Winde streuten.

Tja,was soll ich noch sagen?-ja genau:hiermit empfehle ich jedem/jeder,das Herz zu öffnen damit Nikk Sucid es mit seinem Liedgut der Liebe erstürmen kann.Achtet auf Termine und Hinweise und bewegt eure Hintern und besucht auch seine Konzerte,weil ihr bestimmt zuhause sowieso alles und jeden kennt.


 

Gez.


Steve Steel/Sexx Action Babes

 

            

 Crash Diet, Hardcore Superstar, Logo Hamburg, 27.11.2007

 

Gefärbte Fönfrisuren, jede Menge Schminke und gekickte Ärsche

 

 „Früher hat man für die Chicks bezahlt, und wenn man heute als geschminkter Rockstar auf der Bühne steht kommen sie zu dir!“, gab  Siggi Sick vor dem Logo sinngemäß bekannt bevor die Show begann als man noch ein paar Leute aus KILL CITY begrüßen und Smalltalk halten konnte.

 Die Bude war schon angenehm gefüllt aber nicht zu voll so das man schön das Doppel-konzert der diesjährigen Tour genießen konnte, das mal wieder ganz dem Schwedenrock gewidmet war. Als Opener betraten Crash Diet die Bühne um dem Publikum den verwöhnten Arsch mit Hairspraymetalhits die sich dem Sleaze- und Glamrock a la Mötley Crüe,Guns’n’Roses u.a. annähern zu versohlen und aus einem Potpourie der alten Trashperlen und neuen Krachern bestanden . Was sofort auffiel das sie mit einem neuen Sänger am Start waren, der seine Sache aber auch gut machte, indem er amtlich  mit dem Mikroständer rumposte ,schön geschminkt war  und eine amtlich blondgefärbte Fönfrisur trug. Seine Kollegen ließen sich u.a. strapsbekleidet und mit Kettenschloß um den Hals auch nicht optisch lumpen so das mancher Weihnachtsbaum neidisch werden konnte. Was aber sehr schade war das der Ochse hinter dem Mischapparat seinen Job nicht gut machte und der Sound sehr dünn und leise rüberkam.

 Nach einer relativ kurzen Umbaupause aber dafür zum sechsten Male in Hamburg und mit einem wesentlich besseren, fetteren Sound enterte  Hardcore Superstar als  Headliner des heutigen Schwedendoppelpacks die Bühne und überzeugte ebenso wie die Vorband mit einem neuen Album, das auch zum Teil vorgestellt wurde. Die alten sowie auch neuen Songs weiß ich leider nicht beim Namen, aber ein Wiedererkennungswert tat sich in meinem Kopfe auf.  Leute aus dem  Publikum die teilweise ebenso schön geschminkt, gestylt und klamottentechnisch auch mit Spandexhosen ausgerüstet  waren wie die Musikanten auf der Bühne ließen es sich nicht nehmen zu pogen und moshten sich die Nackenmuskeln im Pit hart. Ganz besonders hervorzuheben sind natürlich die Gitarrensolis, die den Glanz und Glitter der krächzenden Goldkehlchen unterstützten und mit einem wunderbaren Schlagzeugspiel untermalt wurden. Was aber meiner Meinung nach beschämend war das sie sich genau wie Crash Diet mit unangemalten Fingernägeln  auf die Bühne wagten, wofür ich allen Musikern durch die Bank weg einen Strich auf die Strafliste der Eitelkeiten verzeichnen werde.

 Als Schlussbemerkung wage ich es anzufügen, das in unserem heimeligen KILL CITY solche grandiosen Liveacts viel zu wenig zu bestaunen sind und deshalb verbleibe ich in Hoffnung auf eine baldige Besserung dieses unerträglichen Zustandes und sage stay tuned wenn es wieder heißt: „LOWERED EXPATIATIONS“ informiert …

 

http://www.crashdiet.org

http://www.hardcoresuperstar.com

 

 M:40, Yacøpsæ ,Splitter   im Fundbureau Hamburg,  29.10.2007

 Irgendwie war es mal wieder Zeit die Heimatstadt KILL CITY zu verlassen  um in das Tor zur Welt einzukehren, wo im Schanzenviertel’s Fundbureau ein Schwedencrust- Doppelpack und Hamburgs größte Rockstars sich die Bühne teilten.

Auf der Autobahn regnete es Bindfäden vom Himmel herab und aus dem neuen Gebrauchtradio röhrten Marilyn Manson und die Sado Sluts on Smack (richtig guter US-Glam). Mal wieder viel zu früh angekommen wurde ich erstmal zur Kaffeekanne gelotst um danach das ganze Filmequipment aufzubauen und den Papierkrieg zu besiegen. Nach weiteren diversen Freigetränken lernte ich dann die Veranstalter Sina und Buddel kennen, die bis jetzt des Öfteren Konzerte in Jugendzentren auf die Beine stellten und verlauten ließen, das sie zukünftig in größeren Locations das Publikum mit Konzerten versorgen wollen. Sie bekräftigten auch das sie nicht mehr so viele Konzerte wie früher veranstalten wollten aber  für zukünftige Zeiten richtig  gute.

So bummelig gegen zehne sorgten „M :40“ aus Schweden für einen Einstand, der sich gewaschen hat. Mit zwei Sängern ausgestattet bewegte sich die Kapelle wie eingesperrte Tiere im Zoo und schwangen  amtlich die Musikkeule zwischen die Ohren der Zuhörer die nach jedem Song lautstark applaudierten. Die Gitarren waren hübsch verzerrt , das Schlagzeug rumpelte fröhlich vor sich hin und die Sänger brüllten und schrien als wenn es kein Morgen mehr geben würde. Sehr schön.

Die kurze Umbaupause wurde gespickt mit Bud Spencer und Terrence Hill- Filmmusikperlenund wenn man jetzt denkt das das Schlimmste schon überstanden sei, irrt hier gewaltig, denn es wird Zeit Hamburgs  größte Rockstars zu erwähnen: Yacøpsæ !

Die Hölle auf Erden tat sich auf um die Zuhörermeute mit wirklich sehr kurzen  Songs zu beschallen . Stoffel schrie wie ein Schwein das gerade abgestochen wird und bespielte seine Gitarre wie ein junger Gott , Emu schwang die Todeskeulen der akustischen Vernichtung und Frank stand wie eine Salzsäule unbeweglich mit seinem Bass herum und ließ sich von Hardcorefans beäugen, die darauf warteten das er sich verspielt. In dem 35 Minuten andauernden Set spielten sie auf besonderen Wunsch das Lied „Bundeswehr“,das eine Sekunde lang ist. Was schade war das sie den Cover-Song „Boys don’t cry“ von  The Cure nicht mehr von sich gaben.  Und wie Rockstars sich natürlich verhalten, signierten sie sogar nach ihrem mehr als gelungenen Auftritt ihre Platten.

Und wieder schmierte sich das Duo Infernale durch eine weitere Umbaupause unter anderem mit dem Song „Flying thru the Air“ bevor sich ein weiteres Gemetzel der schwedischen Kruste auf der Bühne abspielte.

Diabolisch und mit richtig Spielfreude prügelten „Splitter“ ihr Set runter, wobei die Zuschauer nicht mit Headbanging und Stagediving sparten.Ab und an hörte und spürte  man zwischen den Liedern die Hamburger U-Bahn über dem Dach des Fundbureaus hinweg -donnern , bevor der musikalische Hexenkessel vollends explodierte.

Na ja, irgendwann geht auch mal das schönste Konzert zu Ende und für eine lausigen Sechser Eintritt darf man sich auch nicht beschweren. Und wer das ganze irgendwann mal in der Glotze sehen will, sollte die Augen aufhalten wenn es wieder heißt „Lowered Expatiations“ presents …

 

 

 

Misfits u.a.,07.05.2008,Docks Hamburg


 
Wer kennt sie nicht?oder hat sie schon jemand gehört?Und wer will das eigentlich wissen?

Ich ,ich und nochmal ich. Rechtzeitig die Eintrittskarte geordert ging es gepflegt auf die geile Meile um sich mal wieder das Hirn durchpusten zu lassen. Auf dem Zettel stand diesmal Misfits ...


 

Sie sorgten damals für Erregung und Aufsehen und heute gibt es immer noch Fans des Genres Horrorpunk. Naja,irgendwann sind wir dann auch mit dem Automobil im Tor zur Welt angelangt und mit etwas Geduld fanden wir auch eine geeignete Parklücke. Vor der Tür angelangt waberte uns der Sound der VorVorband (oder so) in die Gehörgänge und somit wurde beschlossen erstmal ein bisschen an der berühmtesten Tanke der Welt noch etwas Hopfenkaltschale zu geniessen,bevor wir und in die Höhle des Löwen wagten.

Naja,erstmal drinnen gab es auch kein Entrinnen mehr und der letzte Song der Vorvorband klang gerade aus. Fragt bitte den Leibhaftigen wie diese Kapelle heißt. Mich hat es nicht interessiert.

Dann war auch schon wieder Bühnenumbau und es trat eine Band auf die mich noch weniger interressierte.Sie spielten eine Art politisch korrekten Radiopunk,auf den meine Mitmenschen (un)bekannterweise wohl abfahren.Der Bassist trug einen schön silberglänzenden Anzug und nicht vergessen zu erwähnen hat der Sänger auch den wohl heute üblicherweise Standartschnack gebracht:“KAUFT UNSERE CD DAHINTEN AM MERCHSTAND!“Mich ödet sowas nur noch an.Irgendwann war diese Schmach auch vorbei und man konnte sich auf Misfits freuen,sie doch noch einmal live on stage erleben zu dürfen.

Ok-die Originalbesetzung war es nicht und wer übriggeblieben war war der Bassist Jerry Only,der sich zwei musikalische Mietnomaden an Land gezogen hatte.Jerry hatte den Gesangspart mitübernommen,den er meiner Meinung sehr gut beherrschte.Wenn man auch die frühen Aufnahmen zum Vergleich heranzog stellte ich fest das das heutige Tempo ordentlich angezogen wurde.Alter,was für ein Geprügel auf dem Drumkit und Geschraddel an den Klampfen. Wunderschön.Meine Knie zitterten während ich wohl leuchtende Augen wie ein Kind zu Weihnachten bekam. Kutscher Siggi Sick vertraute mir seine berühmt berüchtigte Brille an,damit er noch schön abzappeln konnte. Für mich war das einfach ganz großes Kino. Wirklich-selten so ein schönes Konzert erlebt. Doch dann kam auf einmal der Filmriss:Ein Typ klappte während des Pogotanzes zusammen. Die Band hörte auf zu spielen und das grellweisse Licht ging an und Jerry Only erkundigte nach seinem Gesundheitszustand. Was wirklich korrekt war das der Typ nach einigen Momenten wieder zu Kräften kam,so das der Gig fortgesetzt werden konnte und der Sänger der mir namentlich unbekannten Vorband ließ es sich nicht nehmen einen kompletten Sog zu interpretieren,wofür er auch vom Publikum (gerechterweise) mit fliegenden Plastikbechern beworfen wurde.Die Geduld des Publikums wurde weiter belohnt indem noch mehr alte und einige neue Songs zu hören waren. Ich hab heute immer noch zwanzig Augen in meinem Kopf-hehe. In mir entstand der Eindruck,das eine dreißigjährige Bandgeschichte in knapp 80 Minuten aufgearbeitet wurde.

Und nun kommen wir zur Moral der Geschichte :Leute-ihr habt echt einer der besten Konzerte dieses Jahres verpasst und deshalb seid ihr auch selber schuld.

Ps.:der Typ der beim Gig zusammenklappte war nachher noch mal an der Tanke zu sehen wo er sich mit etwas Gerstensaft eindeckte. Na denn-Prost.


 

Gez.Steve Steel/SEXX ACTION BABES

 

 

 

HC-Grind/Crust erzeugt Lebensfreude in der Alten Meierei

 


Jaja,Montag ist kein Schontag ,heißt es doch so schön und gerade deshalb sollte man nicht zuhausemit Cola und Salzstangen herumsumpfen,sondern sich mal wieder unter das musikdürstende Volk mischen,das sich in der Alten Meierei einfand.Da gab es keine Cola und Salzstangen sondern es wurde auch Weib und Gesang von der Destruction Crew aufgetischt.Nun ja,so einen musikalischen Leckerbissen inclusive gepflegter Hopfenkaltschale darf man sich doch nicht entgehen lassen ...

 


Als Opener überraschte The Tangeled Lines aus Dresden,die schon mal den Weg nach Kill City gefunden hatten und nicht auf dem Ankündigungsplakat standen und somit das Lineup vervollständigten und mit amtlichen HC-Punk in den Einstieg gingen.Der musikalische Background war vom Feinsten und die Sängerin brüllte sich ihre kleine Seele aus dem Leib.Doch leider hörte man sie kaum weil irgendwas was mit dem Mischpult nicht stimmen sollte und deshalb ging der Gesang nach dem dritten Song gnadenlos unter.Aber was solls,kann ja nicht alles wie am Schnürchen laufen.Vielleicht lag auch nur am Montag oder so ...

 


Nachdem die Gesangsspuren durch eifriges Herummischen besser zur Geltung kamen stand als zweiter Act Sotatila aus Wien/ Finnland auf'm Zettel, die ebenfalls sich dem HC-Punk verschrieben haben und u.a. mit Pisschrist auf Tour waren..Der SangesRastamann wanderte wie ein Tiger durch den Circlepit und schrie dem Publikum feist in die Gesichter.Vom Sound her gab es eine wunderschöne Wand her zu bestaunen und das Gitarrenriffing klang auch nicht von schlechten Eltern.Vergleichbar mit der Vorsuppe zum Hauptgang des Musikmenüs.Ganz besonders toll war das der Sänger von Pisschrist das Salz in der Suppe dazufügte,indem er das eine und andere Liedchen mitgrölte.

 


Aber nun kommen wir zum Hauptgang des Abends:Büfo .Auf dem Plakat war ein Tier abgebildet,das man sonst wohl nur unter dem Mikroskop betrachten kann oder/auch in irgendwelchen Meerestiefen sein Unwesen treibt.Keine Ahnung.KeinPlan .Aber von was man einen Plan erahnen kann,ist das sie schön heftig mit grindigen Crust das Tierchen vor Publikum immer wieder auf's neue fachgerecht in kleine Häppchen zerlegen und der Zuhörerschaft im Stakkato um die Ohren hauen.Wie auch in der Meierei.Alter,was für Seitenanschläge und Drumsetgeprügel, gemischt mit ordentlichen Vokalgebrülle,das man schon befürchten muß,das die Stimmbänder reißen.Aber nix da-Büfo als new Wave of Finnisch Grindcore fegten wie ein geölter Blitz die Köpfe leer,so das man die Lebensfreude in den Gesichtern aufleuchten sehen kann.Meiner Meinung nach einer der besten Gigs,die man dieses Jahr in den heiligen Hallen der Alten Meierei genießen durfte.

 


Als ganz besonders leckerer Nachtisch beglückte Pisschrist aus dem fernen Melbourne inAustralien das Publikum.Vielleicht entstand der Eindruck das nach Büfo die Testesser des Grindcrust-Hörens schon satt waren,aber als Dessert wird man natürlich nicht verschmäht.Die am Anfang verhaltene Distanz löte sich in den Bäuchen ins Nichts auf und der Pogo wurde zunehmend aufs Neue zelebriert,was die Kapelle dazu anstachelte,noch eine Schippe Deadbeatholocaust draufzulegen,die auch noch gern in Empfang genommen wurde.Geküppel , Geschraddel und Gebrülle dienten als Hauptzusammensetzung,was das Gesamtkonzert mit einer Prise Spielfreude auf königlichste verzierte.Ich ziehe meinen Hut vor den Australiern,die dieses Jahr mit Sotatila auf Eurotour zusammen zocken.

 


Wer das Gesamtkonzertmenü als TV-Konserve im Offenen Kanal Kiel nochmal genießen will,sollte die Augen und Ohren offenhalten wenn es wieder heißt Lowered Expatiations presents...

gez.Steve Steel
 

 

 

Pisschrist,Sotatila,Büfo,The Tangeled Lines,11.08.2008,Alte Meierei Kiel 

 HC-Grind/Crust erzeugt Lebensfreude in der Alten Meierei

 


Jaja,Montag ist kein Schontag ,heißt es doch so schön und gerade deshalb sollte man nicht zuhausemit Cola und Salzstangen herumsumpfen,sondern sich mal wieder unter das musikdürstende Volk mischen,das sich in der Alten Meierei einfand.Da gab es keine Cola und Salzstangen sondern es wurde auch Weib und Gesang von der Destruction Crew aufgetischt.Nun ja,so einen musikalischen Leckerbissen inclusive gepflegter Hopfenkaltschale darf man sich doch nicht entgehen lassen ...

 


Als Opener überraschte The Tangeled Lines aus Dresden,die schon mal den Weg nach Kill City gefunden hatten und nicht auf dem Ankündigungsplakat standen und somit das Lineup vervollständigten und mit amtlichen HC-Punk in den Einstieg gingen.Der musikalische Background war vom Feinsten und die Sängerin brüllte sich ihre kleine Seele aus dem Leib.Doch leider hörte man sie kaum weil irgendwas was mit dem Mischpult nicht stimmen sollte und deshalb ging der Gesang nach dem dritten Song gnadenlos unter.Aber was solls,kann ja nicht alles wie am Schnürchen laufen.Vielleicht lag auch nur am Montag oder so ...

 


Nachdem die Gesangsspuren durch eifriges Herummischen besser zur Geltung kamen stand als zweiter Act Sotatila aus Wien/ Finnland auf'm Zettel, die ebenfalls sich dem HC-Punk verschrieben haben und u.a. mit Pisschrist auf Tour waren..Der SangesRastamann wanderte wie ein Tiger durch den Circlepit und schrie dem Publikum feist in die Gesichter.Vom Sound her gab es eine wunderschöne Wand her zu bestaunen und das Gitarrenriffing klang auch nicht von schlechten Eltern.Vergleichbar mit der Vorsuppe zum Hauptgang des Musikmenüs.Ganz besonders toll war das der Sänger von Pisschrist das Salz in der Suppe dazufügte,indem er das eine und andere Liedchen mitgrölte.

 


Aber nun kommen wir zum Hauptgang des Abends:Büfo .Auf dem Plakat war ein Tier abgebildet,das man sonst wohl nur unter dem Mikroskop betrachten kann oder/auch in irgendwelchen Meerestiefen sein Unwesen treibt.Keine Ahnung.KeinPlan .Aber von was man einen Plan erahnen kann,ist das sie schön heftig mit grindigen Crust das Tierchen vor Publikum immer wieder auf's neue fachgerecht in kleine Häppchen zerlegen und der Zuhörerschaft im Stakkato um die Ohren hauen.Wie auch in der Meierei.Alter,was für Seitenanschläge und Drumsetgeprügel, gemischt mit ordentlichen Vokalgebrülle,das man schon befürchten muß,das die Stimmbänder reißen.Aber nix da-Büfo als new Wave of Finnisch Grindcore fegten wie ein geölter Blitz die Köpfe leer,so das man die Lebensfreude in den Gesichtern aufleuchten sehen kann.Meiner Meinung nach einer der besten Gigs,die man dieses Jahr in den heiligen Hallen der Alten Meierei genießen durfte.

 


Als ganz besonders leckerer Nachtisch beglückte Pisschrist aus dem fernen Melbourne inAustralien das Publikum.Vielleicht entstand der Eindruck das nach Büfo die Testesser des Grindcrust-Hörens schon satt waren,aber als Dessert wird man natürlich nicht verschmäht.Die am Anfang verhaltene Distanz löte sich in den Bäuchen ins Nichts auf und der Pogo wurde zunehmend aufs Neue zelebriert,was die Kapelle dazu anstachelte,noch eine Schippe Deadbeatholocaust draufzulegen,die auch noch gern in Empfang genommen wurde.Geküppel , Geschraddel und Gebrülle dienten als Hauptzusammensetzung,was das Gesamtkonzert mit einer Prise Spielfreude auf königlichste verzierte.Ich ziehe meinen Hut vor den Australiern,die dieses Jahr mit Sotatila auf Eurotour zusammen zocken.

 


Wer das Gesamtkonzertmenü als TV-Konserve im Offenen Kanal Kiel nochmal genießen will,sollte die Augen und Ohren offenhalten wenn es wieder heißt Lowered Expatiations presents...

gez.Steve Steel

 

Nikk Suzid auf dem Nordmarksportfeld und D.I.Y.meets D.I.S.C.O inne Meierei 29.08.2008


 

Schon vor Tagen wurde mir die Meldung zugetragen das KILL CITY's greatest SexRock'nRoller und seine Kapelle wieder live anzutreffen ist.Sowas darf man natürlich nicht verpassen sachte Onkel Steve sich und schwang sich auf seinen Drahtesel.Endlich angekommen mußte man sich durch das Vorprogramm wühlen,was ich doch als sehr anstrengend empfand.Einige Gesprächpartner auf dem Schlachtfeld sagten das es sich um ein Festival für krebskranke Kinder handelt und die Bands auf jedwelche Gage verzichteten.Echt nobel-aldä.und eigentlich auch ganz gut auf die Beine gestellt das ganze.Irgendwann wurde es auch dunkel und Nikk und seine Kumpanen enterten die Stage,um vernünftig zu performen,was in mir ein fettes Grinsen in der Hackfresse auslöste.Echt jetzt,es gibt einige „Boygroups“,die kann man sich immer wieder anglotzen und es wird von mal zu mal geiler wie dieser Gig.Der Gitarrist Frank kam mir vor wie ein Apokalyptischer Reiter auf drei Akkorden und das Bassmännchen Benno spielte göttlich wie ein Berserker und am Drumkit konnte man Christian Dröse at his best genießen und liver erleben wie er sich während seines Drumsolos eine gepflegte Hopfenkaltschale einflößen ließ.Welch eine Performance!Legendär war nicht nur das Outfit von Nikk,der mir so vorkam wie Jim Morrison mit Vollbart,dafür aber ohne Wampe und das eingeprügel mit dem Microstativ auf die Bretter die die Welt bedeutetnViel zu früh ging die Show zuende weil die Veranstalterin jeden Augenblick damit rechnete von den Cops unnützerweise behelligt zu werden und somit war klar das man sich vor Mitternacht in den heimischen Gefilden rumhockte und nichts mit sich anzufangen wußte


 

Aber nicht mit mir dachte sich meines Vaters Sohn und ich machte mich auf inne Meierei,wo D.I.Y.meets D.I.S.C.O auf'm Zettel stand.(oder so ähnlich).Gewöhnlicherweise bin ich doch mehr auf Stromgitarrenmuckekonzerten anzutreffen und somit mußte ich mich erstmal mit dem ungewohnten Sound anfreunden.Naja,da waren son paar Tapeziertische aufgestellt auf dem 2 Rechner standen und irgendwelches Rumpelgemumpel gespielt wurde.Es sollte nicht lange dauern bis der Schichtwechsel vollzogen und ein Rastamännchen aus Kiel prügelte irgendwelchen DeadbeatbreakovertheKneesound aus seinem Laptop.Nagut,mach du maldachteich mir und die Discoteens standen manchmal wie komplett verstört herum und man konnte in den Gesichtern ablesen,das irgendwelchemusikalischen Gedankenwelten gekonnt zerstört worden,als Motörhead mittendrin verwurstet wurde.Diese Gesichter hättet ihr echt mal sehen müssen.Das man sowas nochmal erleben darf-herrlich.Dieser Spuk ging eine ganze Weile bevor die nächsten DJ's an die Turntables marschierten und meiner Meinung nach son Langweilersound in die Luft pusteten.,von dem man sich schon in den 90'er angewidert abwendete und irgendwann mit nem amtlichen Brausekopp nachhause trabte.


 

Steve Steel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 



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