Tips und Ticks

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Ja hier kommen wie man sich schon denken kann Tips und Tricks rein

Wir bauen uns eine Atombombe


Besorgen Sie sich zunächst etwa 100 Pfund (50 Kilo) Waffengeeignetes Plutonium von Ihrem örtlichen Lieferanten. Ein Atomkraftwerk oder eine Wiederaufbereitungsanlage empfiehlt sich hierfür nicht, da das Fehlen von größeren Mengen Plutonium die Ingenieure, die dort arbeiten, recht unglücklich machen kann. Wir schlagen Ihnen vor, sich mit der örtlichen
Terroristenorganisation oder vielleicht mit den jungen Unternehmern in Ihrer Nachbarschaft in Verbindung zu setzen.

Bitte denken Sie daran, daß Plutonium, insbesondere reines, angereichertes Plutonium, ein wenig gefährlich ist. Waschen Sie nach dem Basteln Ihre Hände mit Seife und warmen Wasser, und erlauben Sie Ihren Kindern oder Haustieren nicht, im Plutonium zu spielen oder es zu essen. Übriggebliebener Plutoniumstaub eignet sich hervorragend, um Insekten zu vertreiben. Sie können die Substanz gerne in einem Bleibehälter aufbewahren, wenn Sie auf Ihrem örtlichen Schrottplatz
gerade etwas geeignetes finden. Aber eine alte Keksdose tut's eigentlich genauso gut.

Formen sie jetzt ein Metallbehältnis, in dem Sie die Bombe zu Hause aufbewahren können. Die meisten handelsüblichen Metallfolien können so gebogen werden, daß man den Behälter als Briefkasten, Henkelmann oder VW-Käfer tarnen kann. Benutzen Sie keine Alufolie.

Ordnen Sie das Plutonium in zwei Halbkugeln an, die etwa 4 cm voneinander entfernt sind. Benutzen sie z.B. Pattex, um den Plutoniumstaub zusammenzukleben. Nun besorgen Sie sich 200 Pfund (100 Kilo) Trinitrotoluol (TNT). Ein guter Plastiksprengstoff ist zwar viel besser, macht aber auch viel mehr Arbeit. Ihr hilfsbereiter Hardware-Spezialist wird Sie sicher gerne damit versorgen.

Befestigen Sie das TNT auf den Halbkugeln, die Sie in Schritt 4 geformt haben. Falls Sie keinen Plastiksprengstoff bekommen konnten, scheuen Sie sich nicht, das TNT mit Uhu oder Fixogum oder irgendeinem Modellbaukleber festzumachen. Sie können auch gefärbten Klebstoff verwenden, aber man muß hier nicht unbedingt übertreiben.

Verstauen Sie nun das Ergebnis Ihrer Bemühungen aus Schritt 6 in dem Behälter aus Schritt 3. Benutzen Sie jetzt einen starken Klebstoff wie z.B. Acrylkleber, um die beiden Halbkugeln sicher im Briefkasten zu befestigen. Sie vermeiden so eine zufällige Detonation, die durch Vibrationen oder falsche Behandlung ausgelöst werden könnte.

Um die Bombe zur Explosion zu bringen, besorgen Sie sich eine Fernsteuerung, wie man sie für Modellflugzeuge und kleine Autos verwendet. Mit geringer Mühe kann man einen ferngesteuerten Kolben bauen, der auf eine Sprengkapsel schlägt und so eine kleine Explosion auslöst. Diese Sprengkapseln finden Sie in der Elektroabteilung Ihres Supermarktes. Wir empfehlen "Platzbald", weil dies pfandfreie Einwegkapseln sind. Witze von

Verstecken Sie jetzt die fertige Bombe vor Nachbarn und Kindern. Ihre Garage ist dafür ungeeignet, weil sie meist sehr feucht ist und die Temperatur erfahrungsgemäß stark schwankt. Es hat sich gezeigt, daß Atombomben unter instabilen Bedingungen spontan detonieren. Der Geschirrschrank oder der Platz unter der Küchenspüle ist dagegen vorzüglich geeignet.

Jetzt sind Sie der stolze Besitzer einer funktionstüchtigen thermonuklearen Bombe !

Sie ist DER Party-Gag und dient im Notfall der nationalen Verteidigung.

 

 

 

 

Du bist allein zu Haus.. und dir ist einfach nur LANGWEILIG?? dann änder das doch einfach.. schicke eine SMS mit dem Kennwort "ARSCHLOCH" ann die 110 und schon kommt toller besuch zu dir!!

 

 

 

 

 

Worauf man bei einem Überfall achten sollte

 

nMan sollte einen Komplizen mit Fluchtwagen haben
 
n
Man sollte sein Gesicht komplett verdecken
Mann beötigt nicht mal eine echte Waffe, eine Attrappe reicht aus
n
 
nMan sollte sich nicht erwichen lassen
 
nWenn man kann sollte man ins Ausland flüchten
 
nFast jeder Bankräuber wird gefasst !!!
 
nFazit es lohnt sich nicht!!!


Sodale

da muss ich ein anderes grün holen weil mans sonst ne dlese kann

für die dies ned könne oda ihr horrizont erweitern wolle xD

 

 


Saarländisch Deutsch

A

A jo. Ach ja.
Abbord, Ärtche, Logus, Toilette
ach woher dann niemals
Äbbes/Ebbes Etwas
Affezibbel wörtlich: Affenzipfel
jemand der hochgestochen/eingebildet ist
all gebott, sau oft andauernd, ständig
Allee dann Auf Wiedersehen
abgeleitet vom franz. "aller" (=gehen)
Ämetzen Ameisen
anschdegge, ahnmache, anzünden,
arisch abgeleitet von arg
Isch hann arisch kalt
Auatsch Au
wobei die Verlängerung "atsch" den Schmerzensruf verstärkt

B

Ballawer Krach, Laerm
abgeleitet vom Portugiesischen "Palavra"
baudele / baudeln mühsam, kleinlich arbeiten ohne rechten Erfolg
Baudeler / Baudelsack jemand der "baudelt", also etwas ohne rechten Erfolg versucht
Bääredreck wörtl: Bärendreck, Lakritze
bekeppen, haschde verschdann? kapieren, hast du verstanden?
Bettsächer Löwenzahn
bibb muede, abgeschafft
Brand Durst
Bredullje schwierige Situation
abgeleitet vom franz. "breduille"=Niederlage/Mißerfolg
Bremborium zuviel drumherum
abgeleitet vom lateinischen Wort "breviarium" das im französischen zu "brimborion"=Kleinigkeit/Lappalie verballhornt wurde
bressiere / es bressiert eilen / es eilt
bruddse beleidigt, eingeschnappt sein
Bu, Bub Junge
Buddik Unordnung
abgeleitet von dem franz. "boutique" (=Laden/Angelegenheit)
Bux/Box Mehrzahl: Buxen Hose

D

dahemm Haus, zuhause
däädschde, kinndschde ... mol komme, würdest Du bitte (würdest, könntest du bitte einmal kommen)
dabber schnell
Dabberlaaf, Dabberdommeldisch, Schtratz Durchfall
Dabbes Dummkopf (evtl. von Depp)
debbisch dumm, blöd, aber auch: Teppich
deichsele etwas regeln
der wird das schon deichsele.
(=früher: lenken eines Fuhrwerks)
deeringele peinigen, plagen, quälen im Sinne von "drängeln" (=früher: lenken e
Dibbe / Dibbsche Becher, Topf, auch Nachttopf / kleiner
Dierschleng Türgriff
Dischbudd Krach, Streit (evtl von Diskussion)
Diwwele Dübel
do da
Dochdermann Schwiegersohn, altsaarländisch
Droddwa Bürgersteig
Droooschele Stachelbeeren
Droooschelschdegg Stachelbeerensträucher
drunner darunter
Duddele umrühren /jemanden im Kreis drehen
dummele beeilen

E

Ebbes/Äbbes Etwas
Egge Karo
Egskiesekärbsche zusammengesetzt aus: franz. excuse=Entschuldigung + Körbchen.
=Korb/Tasche einer faulen Hausfrau die wichtige Besorgungen vortäuscht, in Wirklichkeit aber bummeln geht.
ei einleitender Laut ohne Sinngehalt
entspricht dem amerikanischen "well"
sehr beliebt bei Zustimmung oder Ablehnung: ei jooh ! -ei näh, das war isch net!

es/et sie, die...(weibl. Person)
hat es sei Aufgabe schon gemach?

F

Fäng Prügel, Schläge, abgeleitet von dem Verb "fangen".
Hann mir frieher oft die Fäng grieht...!
fa se / for se um zu
fabooze verkleiden
Faasenachd Fastnacht
Fisematente Schwierigkeiten
Abgeleitet vom franz. "visitez ma tente" (=Besuchen Sie mein Zelt)
Dies haben die napoleonischen Soldaten den deutschen Mädchen öfter nachgerufen, und wenn ein "Frollein" diesem Ansinnen nachkam, dann heiß es "Ähs macht Fissematente"
Fixfeier Streichholz
Flemmche kleines Feuer (komm, mir mache mol e Flemmche)
Flemm
hann isch die Flemm!
depressiver Zustand,
abgeleitet von der franz. Redewendung "aveor la flême" (=faulenzen)
hann isch die Flemm, isch gehn jetzt hemm
Forzklopper kleines Auto
Freck Erkältungskrankheit, Grippe
wahrscheinlich vom Verb "verrecken"
Freggert kleiner frecher Junger
(Er) froot Er fragt

G

Gääs Geiß = Ziege
mit Gewalt hebt ma e Gääs erum
gehatt gehabt
Gallier Hosenträger
Gebuddigs Unordnung, unnötiges Zeug
gedoppt verrückt
du springscht rum wie gedoppt
Geheischnis haben Ansprache, Traulichkeit haben, sich heimelig fühlen
Gellerriieb Gelbrübe / Karotte
Gequellte Pellkartoffeln
evtl. von "aufquellen" abgeleitet
Geschtern Gestern
Gespridsdes Colabier
Gewwel Dachgiebel
Gimms Lust / Heißhunger
glòòr lustig
gnordslisch verkrüppelt, krumm, klein, schief
Goohd Patin/Patentante
Grad-se-läääds Jetzt erst recht
greilich furchtbar
Griewe kross gebratene Zwiebeln (zum Schmalz)
Griffelspitzer ein Mensch, der es sehr genau nimmt
Grienzeisch wörtlich: Grünzeug
Salat, Blumen aber auch Bäume
Grombeere, Grumbern Kartoffel
abgeleitet von "Grundbeere" bzw. "Grundbirne" oder:
von "Krummbeerne"
Growurscht Salami
Grumbeerkiechelsche Kartoffelpuffer
Gummer Gurke, schwerzhaft auch für "Nase"
Mann hat der Schorsch e Gummer im Gesischt!
Gutzje Bonbon
Guck e mol Schau mal
Gudsje Bonbon

H

Häääpsche oder Hääääfsche Nachttopf
Halskaul (=Leiskanzel) Genick / Vertiefung an der Rückseite des Halses
hann haben
haschde gehurt / geheert hast Du gehört
hause wohnen, abwerdend
die hause im Hinnerhof...
Hawe / Hafe Topf, abgeleitet von "Hafen"
Hewwel Hebel / aber auch:Ungehobelter Mensch
Hinkel Huhn
Hitt Hütte
Em Erich sei Dochdermann schafft in Dillinge o de Hitt
holle (mit-), (zu-), (ab-) nehmen
Huddel Ärger, Problem,Schwierigkeiten
verwandt mit "hudeln"
hugge / hugg dich ! sitzen / setz dich !
Hupp ! Hinterteil, wahrscheinlich abgeleitet von "Huppe"
Isch tapp dir in die Hupp!

I

im Läwwe nit nie im Leben
niemals
innewenzisch innen/inwendig

J

je weg / fort
"Wie ma ne verklobbe wollde is a je"
="Als wir ihn verhauen wollten ist er fortgelaufen"
jedds awwa dabber jetzt aber Beeilung
Jo Ja
Johanissbiebsche Marienkäfer
Jubbe Jacke
abgeleitet vom franz. "juppe" (=Rock)
Jubbefaller Jemand der einem auf die Nerven geht

K

Kabbes Unsinn, Weißkohl
kalder Kaffee
aber: das iss jo kalder Kaffee
Cola-Limo
aber: das ist unwichtiger,alter Quatsch!
Kapp Mütze
kenn meh .... meh kein mehr
isch hann kenn meh Geld meh (siehe auch Verneinung)
Kerb Jahrmarkt, Kirmes
Kerwegeld Geld, daß die Eltern oder Oma/Opa den Kindern geben, damit sie auf dem Karussell fahren können
Kingalitzja Kleinigkeiten
Kladdarradatsch Ungeordnetes Durcheinander
Kleebsche Pfeife, ursprünglich die kleine, krumme Pfeife
kloor witzig/interessant/lustig
wahrscheinlich abgeleitet von "klar"
klunsche schauckeln, kippen
Knäusje / oder Knäus-sche gesprochen Brotende
Knauber jemand der alles selbst probiert (handwerklich) und es irgendwie auch fertig bekommt. Egal wie es aussieht, die Hauptsache es funktioniert
Knies Streit
knoddeln vor sich hin wursteln
Knuschd starker Schmutz
Koozel Schulter
Kooldamp Hunger
Koowe Krähen (Rabenvögel)
Krott/Grott Kröte/aber auch: kleines Mädchen
Kuchedrooht / Kuuchedeggel Drahtgitter auf das der heiße Kuchen gelegt wird
Kuwweer Briefumschlag

L

Ladwäärsch Zwedschgen-/Pflaumenmarmelade,
die so lange gekocht wurde bis sie
keine Hautbestandteile mehr hat.
(Zäh und Braun wie Sirup)
Lameng, aus de routiniert
abgeleitet vom franz. "la main"
De Jupp macht das aus de Lameng.
läädisch
mir is so läädisch
mißmutig, schlecht gelaunt
ich bin so schlecht drauf, dass ich mir selbst leid tue
latzen/laddse es sich schmecken lassen, satt essen
abgeleitet von "Latz" der rustikalen Serviette.
Lewwerworscht Leberwurst
Leiskanzel (=Halskaul) Genick / Vertiefung an der Rückseite des Halses
wörtlich "Läusekanzel"
Leischimbs der traditionelle Kaffe nach der Beerditung.
MUSS im Saarland "Krimmelkuche" (Streuselkuchen) und Wurschtschnittcha (Wursweck) enthalten!
Läder Leiter
lääädisch erschöpft
läbbsch fade (Geschmack)
läbbisch nicht der Rede wert
Latzeroner Lümmel, Schelm
Luische jemand schmuddeliges; auch jemand, der Krallen macht und andere über den Tisch ziehen will
Lumbe Lappen/Fetzen

M

Märe Mädchen
mausen / rammele Geschlechtsverkehr haben
Meffert Schwächlicher, kleiner verdrießlicher Mensch
Mengenkesja unnötige Schwierigkeiten
mensch de das grädsche? Meinst Du, Du bekommst es?
Messinggraane Wasserhahn aus Messing
Migge Mücken
Mir Wir
Mischt Komposthaufen
murkse / abmurkse arbeiten / schwer arbeiten

N

Nääz Zwirn
wahrscheinlich Verstümmelung von "Nähzeug".
Naube Eigenarten
näwenaus fremd, im Sinne von "fremd gehen"
net / nit nicht
Nischdel Schnuersenkel
von dem mittelhochdeutschen Wort "nesteln" (=knüpfen, schnüren)
nolääfsches fangen spielen

O

of auf
saarländische Universalpräposition
oorscherisch kümmerlich
abgeleitet von "eingeschirrig" (Bauer mit nur einer Kuh)
Orwerse Reste
owwe oben

P

packen schaffen, erreichen
Panascheeee Bier mit klarer Limo (von frz.: panachee), Radler
Patt Pate
Plafong Zimmerdecke
Portmonnéee Geldbeutel (aus dem französischen)

Q

Quantum Menge
vom lateinischen "quantus" (=wie viel)
saarländische Maßeinheit für übertriebenen Alkoholkonsum:
"Der hat sei Quantum weg!"
Queddschebaam Zwetschgenbaum
Queddscheschmier Zwetschgenmarmeladenbrot

R

rangse quitschen
Die Diier rangst schon widder
=Die Tür quitscht schon wieder
redduur zurück
Riddo Vorhang, altsaarländisch
von dem franz. Wort "rideau" (=Vorhang)
Rippschdrang wörtl. Rippenstrang
Wirbelsäule
rischde vorbereiten, anrichten
riwwele rubbeln
Roschtwurschtbud Rostwurstbude =Imbiß
ruffzus, ruffer gehn, nuffer gehn in Richtung rauf = hinauf
(ruffzus loß ich mich fahre, runnerzus dun ich laafe)
Rummele Zuckerüben
runnazus, enunner in Richtung runter

S

Sackduuch Taschentuch
Saa nur Was du nicht sagst
Schdiggsche Gebäck, Teilchen, Kaffeestückchen
Schlabbe Hausschuhe
Schlenggerdibbsche
Schlenkderdéppchen
Blechdose ohne Deckel, am oberen Rand 2 gegenüberliegende Löcher mit Schnur durch als Griff.
Die Dose wurde mit welkem Laub oder Gräsern gefüllt, angezündet und kreisend in der Luft herumbewirbelt um Glut zu entfachen.
Saalschläbbscha Gymnastikschuhe
Schääsewäähnsche Kinderwagen
vom franz. "chaise", wörtlich: kleiner Stuhlwagen
schaffe arbeiten
Schaffschuhverstecker jmd, der andere von der Arbeit abhält
Schdammkneip =Stammkneipe, Lieblingsgasthaus
Schesselong Sofa
Schibbe-siwwener Pic-sieben
Schirdsesaggnoht Schürtzentaschennaht
schlooooosn hageln
schmaggt schmeckt
Schmier belegtes Brot
abgeleitet von "schmieren"
schnäge naschen
schnäkisch kulinarisch (zu) anspruchsvoll
schnatz schick
Schneesiewa wörtl.: Schneesieber
jemand der etwas unnützes wie Schnee sieben macht
Schniss Mund
schwaade verprüglen
wahrscheinlich abgeleitet von dem Substantiv "Schwarte".
Schnisschwader Schnellsprecher, wörtlich: "Mundprügler"
Schtampes (Milschkadoffele) Kartoffelpüree
Schuhnischdel Schnürsenkel
schrooo hässlich
schwätze sprechen, reden
sellmols damals
serleb Daachs net niemals
sich dummele sich beeilen
Sießschmier Marmelade
abgeleitet von "Süße Schmiere"
Sießschniss Leckermäulchen
Simple Pony (Frisur)
so umsonst
"Kinne ma das so griehn, oder koscht das was?"
"Können wir das umsonst mitnehmen oder kostet es etwas?"
Sohnsfraa Schwiegertochter, altsaarländisch
Sonndasgeld Geld, daß die Eltern oder die Omas und Opas den Kindern Sonntags geben (Taschengeld)
Sperenzjer Widerstände
vom lateinischen "sperenza" (=Hoffnung) abgeleitet, wurde zu sperren eingedeutscht, wer Sperenzjer macht, der "sperrt" sich gegen etwas.
Spingel Nadel, altsaarländisch
abgeleitet vom franz. "épingle"
strack faul / betrunken / steif
Struddler unordentlicher Mensch
stribbe stehlen, aber auch: (sich richtig) anziehen, ausziehen
vom engl. "stip" abgeleitet.
"Bevor du aus dem Haus geschd, duschd du disch awwa mol ordendlisch stribbe."
struwwelisch struppig/ungekämmt

T

tooobisch schusselig, dusselig
Trottwa Bürgersteig, altsaarländisch
von dem französischen Wort "trottoir"
tunke, ähni runterhauen
dem soll isch awwer ähni getunkt hann...

U

Uff Auf
Unn ? Hallo! Wie geht's denn so?
unne unten
unnere wohnen (in inoffizieller Untermiete)
der unnert bei seiner Freundin
Urwesse Speisereste auf dem Essteller
Uwweraschd Unordnung

V

versuddele/versuddeln verschütten, sich überschütte
verdzä Pär vierzehn Pferde
verkassemaduckele hinters Licht führen, verprügeln
Viets Apfelwein

W

Wagges/Wackes Elsässer/Lothringer, abwertend,
abgeleitet von "Wasgau" oder aber auch:
man hat sich früher über die Grenze mit Steinen (Waggese) beworfen.
Wazzekligga freches Kind
Weck Brötchen
Welljaholz Nudelholz
Werdschafd Gastwirtschaft
Wersching Wirsing
Widdfraa Witwe
Wuddsebu kleiner Junge, der sich immer schmutzig macht
wurgse würgen
wusselisch nervös

X

Xangsverein Gesangverein

Z

Zabbe Ende
wahrscheinlich von "Zapfenstreich"
Zabbeduschter endgültig Schluss
Zinke große Nase
Zores Schwierigkeiten/ aber auch abwertend für Kinder
Demm sei Zores is ganz scheen fresch!
Zwiwwelle Zwiebeln



 

Fortgeschrittene

Merke:


- 1 -
das Hochdeutsche werden heißt im Saarländischen geben
also je nach Standort im Saarland:
genn, gäbt oder gäft
hier einige Beispiele zur besseren Verständlichkeit:
"Isch genn morje konfirmiert" "Morgen werde ich konfirmiert"
"Eisch gäft dat lo nit so mache!" (Saarlouis) "Das würde ich nicht so machen!"
"Hascht du eigendlisch mitgridd, dass es Lis gischda schon 40 genn is?" "Hast du gemerkt, dass die Elisabeth gestern ihren 40. Geburtstag hatte?"

- 2 -
Saarländisch Deutsch

Allewei is awwer Zabbeduschder Jetzt ist aber Schluss
Allee hobb jezz Jetzt aber schnell
Mach mool e bissje nonanner do mach mal ein bischen nacheinander da
Arbeiten Sie schneller
Alle dann Also dann...
Auf Wiedersehen
Das glaabschde awwer / allemol bestimmt, selbstverständlich
Das doo (Saarlouis: Dat looo) is meiner
Das doo (Saarlouis: Dat looo) is meins
(Darf ich vorstellen:)
Das ist mein Ehegatte
Das ist meine Ehegattin
Das is mei
-Babbe, Vadder
-Mamme, Mudder
-Goooodi
-Paddeeee
-Dochdermann
-Sohnsfra
-unser Klääner
-unser Klänschdes
-ähs
-de Anner
-Gäwwelpisser/Giwwelpisser
darf ich vorstellen, mein(e)
-Vater
-Mutter
-Patin
-Pate
-Schwiegersohn
-Schwiegertochter
-der jüngste Sohn
-die jüngste Tocher
-die Frau über die wir eben gelästert haben
-der Mann dessen Name ich nicht mehr weiß
-zukünftige Schwiegersohn /
der immer drausen warten und an den Giebel pinkeln muß
Griescht ma s Dellese Mariesche Grüßen Sie bitte die Maria Delles herzlich von mir
War das e murkserei
Hann isch misch gischda abgemurkst
War das eine schwere Arbeit
Habe ich mich gestern angestrengt!
Wenn das do meiner wär,
dät isch denne in de Sengel stelle!
Wenn der Junge da mein Sohn wäre,
würde ich dem jetzt eine Strafpredigt halten!
Das war doch iwwahaupt nit so gemennt
nix fir ungudd
jetz mach da mol nit ins Hemb
das war doch nicht so gemeint
nichts für ungut
jetzt mach dir nicht das Hemd voll
alles = das tut mir leid
Isch glaab disch hann se wörtlich: Ich glaube dich haben sie
jetzt glaube ich du bist verrückt!
Kindschde mol grad würdest du mal bitte...
Kann isch mol de Meier schwätze Ich möchte bitte mit dem Herrn Meier reden
Kannschde mir mol graad das Hefdsche do genn wörtlich: Kannst Du mir gerade mal das Heftchen da geben
Würden Sie die Freundlichkeit besitzen und mir
leihweise das Programmheft überlassen?
Mach jetz mol e bissje enanner no wörtlich: Mach jetzt mal ein bisschen einander nach
Beeil dich jetzt mal ein bisschen!
Wo kamma das dann grieeeenhn? Wo gibt es das denn zu kaufen?
Kingalitzja Kleinigkeiten
Männschde nit aach? meinst du nicht?
O leck nun muß ich mich aber sehr wundern
Do kinndschd du doch die Gäisegischt kriehn! wörtl. Da könntest du doch die Ziegengicht bekommen!
Das ist doch zum verrücktwerden/ausflippen!
Sa lebdach nit / Im Lääääwe nit Nie im Leben
So lang zu die Fiiieeees unner mei Disch schdeggschd
gebt gemach was isch saaaahn!
Angewendet oft bei gerade 18jährigen:
So lange du die Beine unter meinen Tisch streckst
(bei mir am Tisch ißt) wird gemacht was ich sage
(bestimme ich hier)
Saaa nur! wörtlich: "Sag nur!"
das erstaunt mich aber
Mit demm kann ma schwätze wörtlich: "Mit dem kann man reden"
dies ist ein unbürokratischer Politiker/Beamter
Uff die Schnerr gehn einkaufen/shoppen bzw mit Freundinnen Kaffeetrinken gehen
Die Sach gebbd gedeixelt das funktioniert schon irgendwie, mach dir keine Sorgen
Se hann sisch werklisch net lumbe geloss anerkennende Äußerung über eine gelungene Bewirtung
Do hats la mass die meng zu esse genn
unn gudd kann isch da sahn
da hat es sehr viel zu essen gegeben
und es hat auch noch sehr gut geschmeckt
Leischimbs Kaffee nach einer Beerdigung. (siehe Leischimbs)
Jetzt mach kenn schberenzja
unn schtribb disch ordendlich
du hascht disch mit da
Bibbelschesbohnesupp verschdruddelt.
Jetzt mach keine Schwierigkeiten
und geh dich umziehen
du hast dich mit der
Bohnensuppe bekleckert.
Jezzz liiieschde ma doch die Säck voll Jetzt lügst du mir doch die Säcke voll
Das glaube ich dir nicht, du lügst doch
Mann gescht du mir heit uff de Jubbe wörtl: Mann gehst du mir heute auf den Rückenteil meines Jackets
Du nervst mich heute fürchterlich!
Gleisch trääät isch dir in die Hupp!
Soll isch dir in die Hupp änin träääde?
Gleich trete ich dir in den Hintern!
Soll ich dir in den Hintern treten?
Du willscht ma wohl am Zeisch fligge? wörtl: Du willst mir wohl am Zeug flicken
Du möchtest mir wohl etwas böses anhängen
Der Lade doo hat Preise
wie uff da Hochschul! Das hättschde
da grad so gudd in da
Abothek kaafe kinne!
Das Geschäft in dem wir stehen hat Preise
die sehr hoch sind. Den Artikel hättest
Du Dir für das Geld auch in der
Apotheke kaufen können!
Doo is die Briiieh deira wie die Brogge Da ist die Brühe teurer als die Brocken
Das Drumherum ist kostspieliger als die Sache selbst
Unn jetzt de ganze Kladdaradatsch von vorne ..sagte unser Lehrer wenn wir den Abschnitt wiederholen mußten.
"Mei Alder is uff Schicht" Aus diesem Satz, wörtlich: "Mein Ehemann ist auf der Schicht!"
folgert der intelligente Saarländer folgendes:
Dieses Ehepaar ist schon eine zeitlang verheiratet
(="Alder" für Ehemann) er arbeitet aller wahrscheinlichkeit nach
auf der Hütte oder in der Grube (je nach dem was dem jeweiligen
Standort näher liegt, denn wäre es das weiter entfernt liegende
oder wäre er gar so etwas "exotisches" wie Krankenpfleger würde
dies gesondert erwähnt).
und der Ehemann hat gerade "Früh-, Mittag- oder Nachtschicht"
(je nach Zeitpunkt der Aussage). Das wiederum läßt darauf folgern
wann dieser am nächsten Tag zu erreichen ist da die Schichten immer
im gleichen Rhytmus und immer zu gleichen Zeiten laufen.
Also käme kein halbwegs intelligenter Saarländer auf die Idee
am nächsten Morgen um 10 Uhr noch einmal nach dem Ehemann zu fragen
nachdem obige Aussage Abends um 10 Uhr gemacht wurde. Denn der Mann
hatte Nachtschicht und schläft um diese Uhrzeit....
Der wo Owwerbirjameischda wor is, denne kenn isch schonnn seit Joohre! Der jetzige Oberbürgermeister ist mir schon jahrelang bekannt!
Mei Alder is e sturer Klotzkobb was es Esse betreffe dud! Mein Gatte ist, was Essen betrifft, ziemlich verwöhnt!
Himmel saggra nuundidjee! Dudswidd, dudswidd drawwaljee! duddswidd = schnell, rasch
Aus dem Französischen stammend:
sacré nom de dieu = heiliger Name Gottes
travailler = arbeiten
Sinn also:
Himmelsakrament Ihr sollt schneller arbeiten!







 

Sprichwörter:


Saarländisch Deutsch

Wanns dimmeld iwwer de kahle Wald, dooo muss verderwe Jungg un Ald Wenn es donnert über dem kahlen Wald, dann muss verderben Jung und Alt
Meint: Im kommenden Jahr wird die Ernte karg sein so dass viele Menschen Notleiden werden.
Die Hinkele, die am meischte gakse, läe die wenigschde Eier Die Hühner, die am meisten gakkern, legen die wenigsten Eier
Meint: Wer viel vom arbeiten redet, (statt zu arbeiten) hat meistens wenig Erfolg.
E schleschdi Awed hallt von Zwölef bis Middach Eine schlechte Arbeit hält von Zwölf Uhr bis zum Mittag
Von me Ochs kann ma net meh verlange wie e gutt Steck Rindflääsch Von einem Ochsen kann man nicht mehr verlangen als ein gutes Stück Rindfleisch
Meint: Man soll seine (dummen) Mitmenschen nicht überschätzen.
Wo e Brauhaus is, brauch ma käään Backofe Wo eine Brauerei ist braucht man keinen Backofen mehr
E trockener Huschde is em Doood sei Drombeeeda Ein trockener Husten ist dem Tod sein Trompeter
Nit alles was Bagge hat is e Gesischd Nicht alles was Backen hat ist ein Gesicht
E Kamel sieed nur de Buggel bei de annere Ein Kamel sieht nur den Buckel bei den anderen
Meint: Ein dummer Mensch sieht nie seine eigenen Fehler.
Gesetze sinn wie Schbinneweewe: de Hummele bresche dorsch unn de kläne Migge bleiwe drin hänge Gesetze sind wie Spinnweben: Die Hummeln brechen durch und die kleinen Mücken bleiben darin hängen
Meint: Die kleinen Verbrecher werden bestraft, die großen entkommen.







 

Trinksprüche:


Saarländisch Deutsch

Trenk eisch Bier, dann genn eisch foul,
Trenk eisch Viez, vaziehn eich t Moul
Trenk eisch Wein, dann genn eisch voll,
Eisch wäääs net wat eisch tränge soll!
Trinke ich Bier, denn werde ich faul
Trinke ich Viez (=Apfelwein), dann verziehe ich den Mund
Trinke ich Wein, dann werde ich besoffen
Ich weiß nicht was ich trinken soll!

Grammatik


 

Konjugation:


Deutsch Saarländisch
SB / SLS
Bier haben in der Schule sein
die Hochschule besuchen
geschlagen werden
ich isch/eisch hann mei Bier bin uff da Penn genn gehau
du du/dau hascht dei Bier bischt uff da Penn gebscht/gäfscht gehau
er er hat sei Bier iss uff da Penn gebt/gäft gehau
sie es/et hat sei Bier iss uff da Penn gebt/gäft gehau
es es/et hat sei Bier iss uff da Penn gebt/gäft gehau
wir mir hann unsa/uuuser Bier sinn uff da Penn genn/gäfde gehau
ihr ihr hann eier/auer Bier sinn uff da Penn genn/gäfde gehau
sie die do /dir hann ihr Bier sinn uff da Penn genn/gäfde gehau







 

Die Zeitenfolge:


Saarländisch wörtl. Übersetzung Hochdeutsch Zeit
isch saufe ich saufe ich trinke viel Präsens/Gegenwart/Present
isch war saufe ich war saufen ich trank Perfekt/Vergangenheit/Past
isch gehn saufe ich gehe saufen ich werde trinken gehen Futur/Zukunft/Future
Isch dääd* saufe ich täte saufen ich würde saufen Conditional
isch hann gesuff ich habe gesoffen ich habe getrunken Present Perfect
isch hoood gesuff ich hatte gesoffen ich hatte getrunken Plusquamperfekt/vollendete Vergangenheit/Past Perfect
do werr isch gesuff hann dann werde ich gesoffen haben ich werde getrunken haben Futur 2 / vollendete Zukunft / Future Perfect
Dääät* isch jetzt schon gesuff hann täte ich jetzt schon gesoffen haben hätte ich jetzt (schon) getrunken / Möglichkeitsform / Conditional Perfect







 

Präpositionen:


Die Saarländische Universalpräposition ist:
uff oder auch off
Hochdeutsch wörtlich "auf"

"Meiner Sohnsfrah ihr Junger geht off die Schul!"
= Der Stiefsohn meines Sohnes besucht die Hochschule

"Mei Alder is uff Schicht"
Aus diesem Satz, wörtlich: "Mein Ehemann ist auf der Schicht!"
(zu diesem Satz siehe auch "Saarländisch für Fortgeschrittene")







 

 

"Isch dääd sinn" "Ich wäre gewesen / ich sei"
"Isch hann gemennt, dass ihr kumme däääde" "Ich dachte ihr würdet kommen."
"Däät isch domols nit so doof gewähn sinn, hätts sinn kinne dass mei Alde misch uff da Penn angemeld hann däääde."
möglich aber auch:
"Wär isch domols nit so doof gewähn, hätts sinn kinne dass mei Alde misch uff da Penn angemeld hädde.".
"Wäre ich damals nicht so schlecht in der Schule gewesen, hätte es sein können, dass meine Eltern mich auf dem Gymnasium angemeldet hätten."
"Mir komme zu eisch nit eher schwenke, als dass ihr mol bei uns gewähn sin dääde." "Wir kommen nicht eher zu euch Schwenkbraten machen (eine Grillparty feiern), als dass ihr uns einmal besucht habt."

Steigerung:


Der Saarländer steigert mit Hilfe der Wörter "noch" und "sau" also:
scheen - noch scheener - sau scheen
debbisch - noch debbischer - sau debbisch

wobei aber die unregelmäßigkeit nicht verloren gehen muss:
gudd - noch besser - sau gudd

das Steigerungswörtchen "sau" kann bei Dahergeloffenen (=Nichtsaarländern) zu Missverständnissen führen. Z.B. bei dem Satz:
"ISCH KANN DISCH SAU GUDD LEIDE!"
(= "Ich mag Dich unwarscheinlich gern!")






Die Verneinung / Zusage:


Der Saarländer ist ein höflicher Mensch und legt sich nie so genau fest. Das äußert sich darin, dass er nie nur "joo" oder "näää" sagt.
Auf die Frage:
"Helfschd zu mir morje beim baue fumm Gadehäusje"
(hilfst Du mir morgen beim bauen meiner Gartenlaube)
gibt es viele Antworten:

"Ei jo - nee," -überlegen-
"Wennde e Kaschde Bier kaafschd" (Wenn Du einen Kasten Bier besorgst = Zustimmung in diesem Fall)

"mol sieeehn" läßt alle Möglichkeiten offen
mit dem Zusatz "ob isch Zeit hann" ist kaum mit einem Erscheinen zu rechnen.




 

Verneinung mit "kenn meh ... meh



auf Hochdeutsch "kein mehr"
wird in der saarländischen Mundart doppelt verneint:

Isch hann kenn meh Geld meh!
= Ich habe kein Geld mehr

Mir hann kenn meh Weck meh! (interessante Variation: "Die Weck sinn all all")
Wir haben keine Brötchen / Weck mehr!

Jetzt hann isch kenn meh Luscht meh - isch gehn jetzt hemm schlooofe!
Ich habe jetzt überhaupt keine Lust mehr - ich gehe jetzt nach Hause und lege mich ins Bett!




 





 

Einleitung zu einem Gespräch:


Der Saarländer ist ein höflicher Mensch. Wenn man jemand Bekannten trifft sagt man:

Saarländisch wörtl. Übersetzung Deutsch Sinn:
"Tach" "Tag" "Guten Tag"
"Tach aach" "Tag auch" "Einen wunderschönen guten Tag" soll beiläufig, witzig klingen
"Moin" "Morgen" "guten Morgen"
"n' owend" "Abend" "guten Abend"



Gewöhnlich wird das Gespräch fortgesetzt mit:

"Unn?" was soviel heißt wie: "Wie geht es Ihnen/Dir heute? Gibt es Neuigkeiten?"



Will man dem Gegenüber dringend etwas Wichtiges mitteilen beginnt man mit dem Satzteil:

"Du wirscht lache...." wortl: Du wirst lachen.... Sinngemäß: Pass mal gut auf, ich habe dir etwas Sensationelles zu erzählen...


Also:
Du wirscht lache, unser Stammdisch fallt heut aus! Oder:
Du wirscht lache, der Pitt is in de Bach gefall!
Befremdlich für "Fremde" ist, dass diese Einleitung auch für traurige Begebenheiten benutzt wird weil es eben eine Floskel ohne Sinn ist. Also ist es durchaus möglich, dass ein Saarländer sagt:
"Du wirscht lache, awwer dei Auto is grad abgeschleppt genn!" oder
"Du wirscht lache, unser Uroma is doood!"


Wenn das Gespräch langweileig wird kann man mal auf die Uhr sehen und sagen:
"Jetz muss isch awwer mol langsam!" (=jetzt muss ich aber langsam mal weitergehen)
Das wird jeder höfliche Saarländer kapieren und sich mit folgenden Worten Verabschieden:
(bei besonders hartnäckigen Fällen wenden Sie selbst eine der folgenden Redewendungen an)

Saarländisch wörtl. Übersetzung Deutsch Sinn:
"Alle dann"
"na dann..." ich will zwar noch nicht gehen aber raffe mich jetzt trotzdem dazu auf
"Machs gudd" "Mach es gut" "Ich wünsche Dir alles gute" wird häufig bei "Schwierigkeiten am Horizont" gebraucht
"Machs gudd awwer nit zu oft" "Mach es gut aber nicht zu oft" - kein Kommentar - hiermit wird obere Verabschiedung unter guten Freunden verballhornt
"bis dann" "bis dann" "bis dann" lass es dir gut gehen bis wir uns wiedersehen
"e scheener Gruß noch an de Jupp" "ein schöner Gruß noch an den Jupp" "richte Johannes bitte einen schönen Gruß von mir aus"
"alles gudde noch for Dehemm" "alles Gute noch für Daheim" "Wünsche Deiner Familie alles gute von mir" (und sag Ihnen dass du mich getroffen hast,
erzähle denen alle Neuigkeiten und
grüße sie herzlich von mir)


 

 


  Hochdeutsch Saarländisch wörtliche Übersetzung
1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben Isch bin der Hauptscheff Ich bin der Hauptchef
2. Du sollst den Namen des Herrn nicht mißbrauchen Du derfscht iwwa alles dummbraddle, awwer net iwwer de liwwe Gott Du darfst über alles dumm daherreden, aber nicht über Gott
3. Du sollst den Feiertag heiligen Am Sunndach wollt isch sowieso Krangeschein mache. Am Sonntag wollte ich sowieso Krankenschein machen.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren Solang du die Fieß unner mei Disch schdeggschd wird gemach was isch da sahn So lange du die Füße unter meinen Tisch streckst wird gemacht was ich sage
5. Du sollst nicht töten Kabuttschlaan isss nit Kaputtgeschlagen wird hier nichts
6. Du sollst nicht ehebrechen Du sollscht nit demmm anner seins holle Du sollst nicht dem anderen seine Frau nehmen
7. Du sollst nicht stehlen Werkzeisch kann ma aach kaafe Werkzeug kann man auch kaufen
8. Du sollst nicht lügen Rick endlisch mit da Worhäät raus Rücke endlich mit der Wahrheit raus
9. Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus Du sollschd demm anner sei Zeisch gönnne Du sollst deinem Mitbürger seinen Besitz gönnen
10. Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib, De abbedit kannschde da holle, awwer gess wird dahemm den Appetit kannst du dir holen, aber gegessen wird zu hause.

 

 

Schimpfwörter

Faulenzer Schlooseklobber, Wänscheszia, Schaffschuhverstegger oder Schiffsschaukelbremser
Der Herr da vorne ist Polizist Der do is a Gruweschuhverschteckla
Jemand, der dummes Zeug redet Foozer oder Dummfoozer
Kleiner, ungezogener Junge Fräggat
Sehr strenge Frau Beesem
Jemand, der in der Grube beschäftigt ist Gruweluische,
Schleimer allgemein Arschkriecher oder Keffdegrawweler
Jemand, der die Angewohnheit hat, sich seines Nageldrecks an den Füßen mit den Fingern zu entledigen Zewegriwweler
Jemand, der sich sein Nasensekret mittels des Fingers in den Mund befördert Botzefresser, Pobbeler, Nasebohrer
Lausbube Lauserd
Frecher kleiner Junge Fraeckad
Jemand, der dummes Zeug redet Haawebraddler

 



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