Wer Pillen nimmt und feiern geht, der stößt früher oder später auch auf Speed. Lange Wochenenden lassen sich ohne etwas Power nur schwer durchstehen und wenn, dann nur mit eingeschränktem Effekt. Pep bietet sich da natürlich an, es ist vergleichsweise billig, hält fit und macht auch noch schlank. Unglücklicherweise ist die Gefahr der körperlichen und psychischen Abhängigkeit ungleich grösser als bei den anderen hier behandelten Substanzen (Koks mal ausgenommen). In einschlägigen Broschüren findet man leider kaum was nützliches, von Mischkonsum wird abgeraten, das war's. Dummerweise ist aber gerade dieser am weitesten verbreitet, was also habt ihr zu befürchten?
Gefahren
Speed ist von den auf diesen Seiten behandelten Drogen die wohl körperlich schädlichste. Berichtet wird von Zahnfleischrückgang, später Zahnausfall, Antriebslosigkeit, Paranoia, schizoiden Wahnvorstellungen, massiven Schlafstörungen, Gewichtsproblemen, Gehirnschäden und einer tiefgreifenden Persönlichkeitsveränderung zum Negativen hin. In Extremfällen führt der andauernde Konsum zum körperlichen und geistigen Zusammenbruch, der durch Überdosierung mit tödlichem Herz-Kreislauf-Versagen enden kann. Abgesehen davon ist die Verlockung am Montag, morgens noch schnell was zu ziehen, relativ groß.
Mischkonsum
Gerade Speed wird häufig als Cocktail mit anderen Drogen genommen, in erster Linie gilt das wohl in Zusammenhang mit Ecstasy. Die Hauptgefahr dieser Kombination liegt in der erhöhten körperlichen Leistungsbereitschaft unter Speed, verbunden mit den durch Ecstasy ausgeschalteten Warnsignalen bei Überhitzung und Erschöpfung. Ihr solltet deshalb in jedem Fall darauf achten ausreichend Flüssigkeit zu euch zu nehmen und gelegentliche Ruhepausen einzulegen, und sei es nur in kurzfristigem Abgang von der Tanzfläche. Eine häufig zu beobachtende Begleiterscheinung sind Nierenschmerzen, die oft mit einfachen Rückenschmerzen verwechselt werden und durch Flüssigkeitsaufnahme (am besten Wasser) vermindert werden können. Speed und Alkohol gehören auch oft zusammen, die Wirkung des Alkohols wird dabei meistens überhaupt nicht wahrgenommen. Die erhöhte Aufnahmebereitschaft unter Speed gleicht die Folgen des Alkoholkonsums weitgehend aus, Gefahr lauert trotzdem in Form verstärkter Nachwirkungen und dem bösen Erwachen in der Polizeikontrolle mit 2,3 Promille Blutalkohol. Die Verbindung von Hasch und Speed sieht dagegen relativ ungefährlich aus. Vor allem um die Schlaflosigkeit zu verhindern ist die ein oder andere Bong ein probates Mittel.
Wirkung
Einen echten Erfahrungsbericht kann hier zu Speed leider nicht angeboten werden, da die Wirkung doch eher körperlicher Art sind und damit mit LSD oder Ecstasy kaum zu vergleichen. Ich starte hier deshalb einfach eine allgemeine Beschreibung die das ganze hoffentlich einigermaßen vermittelt. Als erstes erwartet euch ein netter Kick, weiter geht's mit dem Gefühl "unter Strom zu stehen". Na und dann seid ihr für die nächsten paar Stunden mit einem enormen Tatendrang versehen. In Verbindung mit Ecstasy bedeutet das eine nicht enden wollende Party. Auch zum aufräumen und anderen körperlichen Arbeiten ist es optimal, da werden Schränke zusammengebaut, Mauern hochgezogen und Afterhour-Kunstwerke erschaffen. Sex auf Speed ist ebenfalls nicht schlecht. Vorausgesetzt ihr bekommt eine Erektion (kann schwierig werden) könnt ihr mehrere Stunden und vor allem hemmungslos ficken ('tschuldigung). Aufgeschürfte Haut und blaue Flecken machen die Wiederholung in den folgenden Tagen leider zur Qual. Nach ca. 3 - 5 Stunden lässt die Wirkung der Droge nach, was durch eine neue Line behoben werden kann. Früher oder später führt dann aber die Erschöpfung zu einem enormen Leistungsabbau. Im Extremfall braucht ihr dann allein schon 10 Minuten um einen Satz wie "Ich geh' jetzt" zu formulieren. Richtig schlimm wird's wenn ihr dann nicht einschlafen könnt. Depressionen und die Unmöglichkeit etwas Schlaf zu bekommen bringen euch dann echt zum verzweifeln. In der folgenden Woche klingen die Nachwirkungen, wie Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Depression, langsam ab. Die Langzeitfolgen hab' ich ja oben schon behandelt.
..:: Poppers ::..
Poppers (Rush, Rave, Hardware)
Eine deutliche Warnung vorweg:
Personen die Medikamente gegen niedrigen Blutdruck konsumieren oder an Atemwegserkrankungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Glaukom (eine Augenerkrankung) oder Epilepsie leiden, sollten auf keinen Fall Poppers konsumieren. Selbiges gilt für dem Mischkonsum von Viagra und Poppers, da der Mischkonsum dieser Substanzen zu einem plötzlichen und lebensgefährlichen Abfall des Blutdrucks führen kann.
Was ist Poppers ?
- Poppers ist in der Techno-Szene besonders unter den Namen Rush, Rave oder Hardware bekannt - Poppers gehört zu den Schnüffelstoffen - Poppers ist leicht "flüchtig" wird eingeatmet und nicht getrunken. "Poppers" enthält die zur Gruppe der Nitrite gehörenden chemischen Substanzen Amylnitrit, Butylnitrit oder Isobutylnitrit. - Poppers fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz! Der Besitz und Konsum des Wirkstoffs sind nicht strafbar, aber die Weitergabe und der Verkauf (außer durch Apotheken) stellen einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz dar. Nitrithaltige Medikamente sind verschreibungspflichtig.
Geschichte:
- Poppers gehören zur chemischen Gruppe der Nitrite, die erstmals 1857 synthetisiert wurden - Das in "Poppers" enthaltene Amylnitrit wurde wegen seiner Eigenschaft, die Herzkranzgefäße zu erweitern, in der Medizin kurzzeitig als Mittel zur Behandlung von Angina Pectoris ("Herzkrampf") eingesetzt.
Konsumform:
- Poppers gehört zu den Schnüffelstoffen - Poppers ist leicht "flüchtig" wird eingeatmet und nicht getrunken. Das Trinken von Poppers bewirkt schwere Verätzungen!!!
Wirkspektrum von Poppers:
Körperliche Wirkungen: - Rauscheintritt: sofort bis wenige Sekunden nach dem Einatmen - Wirkungsdauer: ein bis zwei Minuten (schnell eintretender und kurzer Rausch) - Die inhalierten Dämpfe wirken entspannend auf die glatte Muskulatur des Körpers, dadurch soll beispielsweise das Eindringen beim Analverkehr erleichtert werden - Die Dämpfe der geschnüffelten Substanz verdrängen im Organismus den Sauerstoff - wodurch im Körper für kurze Zeit eine sehr geringe Sauerstoffkonzentration herrscht. - Blutdruckabfall und Erhöhung der Herzschlagfrequenz - verringertes Schmerzempfinden
Seelische Wirkungen:
Durch den Konsum von Poppers kann ein Rausch mit Glücksgefühlen entstehen. Der Rausch wird als tiefe Muskelentspannung und Schmerzunempfindlichkeit erlebt und führt zu einer veränderten akustischen sowie visuellen Wahrnehmung.
Akute Risiken:
- Der Konsum von Poppers kann vor allem bei KonsumentInnen mit Vorerkrankungen des Herz- und Kreislaufapparates zu Atem- und Herzstillstand führen. - Blutdruck fällt stark und rasch ab, die Herzfrequenz wird erhöht - Werden große Mengen inhaliert, kann es zu schweren Durchblutungsstörungen des Gehirns und dadurch zu Schädigungen von Zellen oder Lähmungserscheinungen kommen. - Kontakt von Poppers mit der Haut, den Schleimhäuten oder Augen kann zu schweren Verätzungen und möglicherweise dauerhaften Schädigungen führen - Poppers nie trinken - dabei besteht Lebensgefahr!! - Kopfschmerzen - Schwindel - Übelkeit - Herzklopfen - Hautrötungen - Hitzewallungen
Langfristige Risiken:
- Bei regelmäßigem Konsum von Schnüffelstoffen kann es zu bleibenden Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung sowie zur Verringerung des Reaktionsvermögens kommen. - Lange Konsumphasen können zu Herzrhythmusstörungen, folgenschweren Hirn- und Nervenschädigungen, epileptischen Anfällen, sowie zu Leber- und Nierenfunktionsstörungen führen.
Suchtgefahren:
Ein höheres Risiko, abhängig zu werden, besteht auch für sehr junge Menschen, da die Gefahr besteht, dass sie andere Möglichkeiten von Spaß und Freizeitgestaltung gar nicht erst entdecken. Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit sind z.B.: - regelmäßiger und dauerhafter Konsum - sich keine Party ohne Drogen vorstellen zu können - innerlich unruhig zu werden, wenn es keine Drogen gibt - nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum von Drogen aufhört - sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu konsumieren bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen. Konsummuster: wichtig ist der Blick auf die Art und die Häufigkeit des Konsums, auf harte oder weiche Konsummuster: Der Probier- und Gelegenheitskonsum gelten i.d.R. als 'weiches Konsummuster'. Dies trifft auf die überwiegende Mehrheit aller jugendlichen Drogenkonsumenten zu. Der Drogenkonsum hat bei dieser Gruppe keinen zentralen Stellenwert im Alltag erlangt, sondern wird als Freizeitkonsum zu bestimmten Anlässen betrieben. Der Konsum bleibt in den meisten Fällen eine vorübergehende altersbedingte Erscheinung, die später wieder deutlich in den Hintergrund tritt und entweder ganz verschwindet oder auf Gelegenheitskonsum beschränkt bleibt. Ein 'hartes Konsummuster' liegt vor, wenn die Substanz dauerhaft und gewohnheitsmäßig über einen langen Zeitraum gebraucht wird und fest im Alltag integriert ist. Ein weiteres Merkmal für ein hartes Konsummuster ist ein häufiger zusätzlicher Gebrauch von Alkohol und/oder anderen illegalen Drogen. Die Faustregel - Wenn überhaupt Alkohol- oder Drogenkonsum, dann nur unter günstigen Umständen: wenn es Dir gut geht - und nicht als Problemlösung. Wenn die Umgebung stimmt. Wenn die Leute - von denen mindestens einer nüchtern bleiben sollte - in Ordnung sind.
Mischkonsum:
Durch Mischkonsum mit anderen legalen und illegalen Substanzen steigt das Risiko unkalkulierbarer Rauschzustände. Ebenso erhöht und/oder potenziert sich das Risiko gesundheitlicher Schädigungen. - Poppers und Viagra: der Mischkonsum von Poppers und Viagra birgt die große Gefahr eines plötzlichen und lebensgefährlichen Abfalls des Blutdruck. - Poppers und Medikamente: Personen die Medikamente gegen niedrigen Blutdruck konsumieren oder an Atemwegserkrankungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Glaukom (eine Augenerkrankung) oder Epilepsie leiden, sollten auf keinen Fall Poppers konsumieren.
Wechselwirkungen mit anderen Stoffen:
Potenzierung der Nebenwirkung durch Alkohohl oder andere zentral wirksame Drogen/Medikamente. Alkohol, Opiate oder andere Medikamente erhöhen die Gefahren von Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und Koma.
Safer-use-Informationen:
Risikofreien Konsum gibt es nicht. Wer die teils erheblichen, akuten und langfristigen Risiken in Kauf nimmt, kann sich höchstens mit safer-use-Informationen vertraut machen. Die folgenden allgemeinen Hinweise dienen dem Ziel der Schadensbegrenzung: - Personen die Medikamente gegen niedrigen Blutdruck konsumieren oder an Atemwegserkrankungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Glaukom (eine Augenerkrankung) oder Epilepsie leiden, sollten du auf keinen Fall Poppers konsumieren!!! - Das selbe gilt für die Einnahme von Viagra und Poppers, da der Mischkonsum dieser Substanzen zu einem plötzlichen und lebensgefährlichen Abfall des Blutdrucks führen kann. - Poppers wird eingeatmet und nicht getrunken. Das Trinken von Poppers bewirkt schwere Verätzungen!!! - Alkohol, Opiate oder andere Medikamente potenzieren die dämpfenden Wirkungen von Poppers und erhöhen die Gefahren von Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und Koma. - verzichte bei Poppers auf Mischkonsum jeglicher Art, besonders mit ALKOHOL und Opiate - verzichte auf die Anwendung von Poppers, wenn du alleine bist - beim Eintreten starker Nebenwirkungen verzichte auf die weitere Einnahme von Poppers und informiere einen Arzt oder suche eine kompetente Fachkraft (Drogenberater) auf - fahre unter Einfluss von Poppers nicht mit dem Auto. Wenn Ihr Drogen konsumiert besprecht schon vor dem FEIERN, wer nüchtern bleibt und für die Heimfahrt verantwortlich ist.
..:: Pilze ::..
Psychoaktive Pilze:
Zauberpilze, Psilos, (Magic) Mushrooms
Was sind psychoaktive Pilze?
· Psychoaktive Pilze werden auch als Zauberpilze, Magic Mushrooms oder Psilos bezeichnet. · In der Literatur der (Speise)Pilzsammler werden psychoaktive Pilze den nicht verzehrbaren Pilzen zugeordnet. · Zauberpilze gehören zur Gruppe der Halluzinogene. · In der Technoszene werden Pilze seit einigen Jahren verstärkt konsumiert und erleben in Deutschland ein "Comeback".
Geschichte:
· Halluzinogene Pilze können zu den ältesten Drogen der Menschheit gezählt werden und wurden schon von den Urvölkern vor allem in spirituellen und rituellen Zeremonien eingesetzt. · 1958 gelang dem Entdecker des LSD, Albert Hofmann, die chemische Isolierung der aus den Pilzen bekannten halluzinogenen Wirkstoffe. Er gab den Wirkstoffen (nach dem Namen der Pilzsorte Psilocybe) die Bezeichnungen Psilocin und Psilocybin. · In den 60er Jahren wurden zunächst in den USA und dann weltweit Psilocin und Psilocybin in der experimentellen Psychotherapie zur Bekämpfung von Depressionen und Aggressionen eingesetzt. · Psychoaktive Pilze (Besitz, Handel, Anbau) fallen seit 1971 in Deutschland unter das BtMG. · Seit Februar 1998 fällt auch der Besitz wildwachsender psilocybinhaltiger Pilze aus der freien Natur unter Strafe.
Konsumform:
· Pilze werden in der Regel in getrocknetem Zustand, oral eingenommen. · Im frisch abgeerntetem Zustand zersetzen sich die Wirkstoffe innerhalb eines Tages und es entstehen Gifte und Schimmelpilze, die Übelkeit hervorrufen und unter Umständen Krebs verursachen können. · Rauschdauer: je nach Dosis 1 bis 5 Stunden (Plateauwirkung) · Nachweisbarkeit: ca. 2-4 Tage im Urin · Toleranzbildung: ein Gewöhnungseffekt und somit ein Ausbleiben der Rauschwirkung entsteht nach 1-2 maligem (Pilz)Konsum innerhalb von 1-2 Tagen.
Dosierung:
· Wirkstoffschwankungen: Ein Rückschluss von der eingenommenen Menge auf die Wirkung ist schwierig. Der Wirkstoffgehalt ist abhängig von der Pilzart. Sogar innerhalb einer Pilzart können Schwankungen des Wirkstoffgehaltes auftreten. · Der Wirkstoffgehalt liegt je nach Pilzart bei getrockneten Pilzen zwischen 0,1% und 2%. · "übliche Wirkung": Die als "üblich" bzw. "normal" bezeichnete Dosis liegt zwischen 10-20 mg Wirkstoffgehalt.
Rauschverlauf:
· Die Wirkung beginnt ca. 20-30 Minuten nach der Einnahme, erreicht Ihren Höhepunkt nach ungefähr zwei Stunden und dauert bis zu fünf Stunden an und klingt dann langsam und weich aus (Plateauwirkung). · Die letale (tödliche) Dosis von Zauberpilzen wird als sehr hoch eingeschätzt und soll bei ca. 10.000-20.000 mg (10-20 g) Wirkstoffgehalt liegen.
Wirkspektrum:
Körperliche Wirkungen
· Erhöhung von Körpertemperatur, Herz- und Pulsschlag · Ein wohliges Wärmegefühl durchströmt den Körper. · Erhöhung der Aktivität und Ausdauer
psychische Wirkungen
· Psychoaktive Pilze können tiefliegende, verdrängte Gefühle zum Vorschein bringen. · Intensivierung der optischen und akustischen Wahrnehmung. · Bilder wirken im Rausch mitunter verzerrt, Töne hingegen werden intensiver erlebt. · Die Kommunikationsbereitschaft steigt an
Die Wirkungen hängen stark von der Dosis ab:
· ca. 3 mg Wirkstoffgehalt: Wahrnehmung erster, schwacher Wirkungen · 5-10 mg Wirkstoffgehalt: Erleben erster Wahrnehmungsveränderungen, z.B. in Form von fließenden und farbigen Bildern bei geschlossenen Augen. In dieser Dosierung wirken · psychoaktive Pilze auf Parties noch tanzfördernd und stark antriebssteigernd.
· ab 10 mg Wirkstoffgehalt: die Umwelt wird in anderen Farben und Formen interpretiert. · ab 20 mg Wirkstoffgehalt: weitere Bewusstseinsveränderungen treten auf. Das Raum-Zeit-Gefühl verändert sich. Gleichgewichtsstörungen, Orientierungslosigkeit und allgemeine Verwirrtheit sind in diesem Zustand keine Seltenheit. Tanzen ist bei dieser Dosis kaum noch möglich!
Risiken:
· Prinzipiell: keine exakte Kenntnis der Inhaltsstoffe, unbekannter Wirkstoffgehalt. · Bei "Pilzfreunden" heimischer Gattungen kann es beim Sammeln zu Verwechslungen mit giftigen Pilzen kommen. Ungetrocknete Pilze dürfen nicht länger als einen Tag aufbewahrt werden. · Anstieg von Herzschlag, Blutdruck- und Pulsveränderungen · Anstieg der Körpertemperatur verbunden mit unangenehmen · Schweißausbrüchen. · Atembeschwerden. · Kopfschmerzen · Kältegefühl · Schweißausbrüche · Gleichgewichtsstörungen · Schwindelgefühl · der Pilzrausch kann auch als unangenehm empfunden werden und bis zum "Horrortrip" ausufern, große Ängste und Panik freisetzen. · Wahnvorstellungen auslösen · Psychosen auslösen · Es kann sein, dass Du die Erlebnisse Deines Pilzrausches nur schwer in Deinen Alltag integrieren kannst.
Suchtgefahren:
Bislang gibt es keine Anzeichen für eine körperliche Abhängigkeit von halluzinogenen Pilzen. Eine psychische Abhängigkeit kann sich bei häufigem Konsum einstellen.
Mischkonsum:
Durch Mischkonsum mit anderen Substanzen steigt das Risiko unkalkulierbarer Rauschzustände. Ebenso erhöht und/oder potenziert sich das Risiko gesundheitlicher Schädigungen.
Der Verbindung Pilze mit Ecstasy/Speed werden neben einem erhöhtem Hitzeschlagrisiko Hirnschädigungen nachgesagt. Safer-use-Informationen:
Risikofreien Konsum gibt es nicht. Wer die teils erheblichen, akuten und langfristigen Risiken in Kauf nimmt, kann sich höchstens mit safer-use-Informationen vertraut machen. Die folgenden allgemeinen Hinweise dienen dem Ziel der Schadensbegrenzung:
· Halluzinogene Reisen sollten eine Ausnahme bleiben. · Du solltest ganz auf den Konsum von Zauberpilzen verzichten, wenn Du anfällig für psychische Erkrankungen bist und wenn du Angst vor der Wirkung der Pilze hast. In diesem Fall solltest Du Dich auch nicht dem Gruppendruck nachgeben. · Bewahre für den Fall von Vergiftungen sicherheitshalber ein Exemplar des eingenommenen Pilzes auf. Ärzte und Krankenhäuser können dann gezielter und schneller gegen das Pilzgift vorgehen. · Bedenke - wie bei allen illegalen Drogen - die Wirkstoffschwankungen bei Pilzen. Teste die Pilze daher immer erst an. Die volle Pilzwirkung wird erst nach bis zu 2 Stunden erreicht werden. Wenn sich nach 30-60 Minuten noch keinerlei Wirkung gezeigt hat, "werfe" nicht gleich nach. · Achte auf rechtzeitige und genügende Flüssigkeitszufuhr in Form von vitaminhaltigen- und/oder mineralhaltigen Getränken. Alkohol entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit. · Mache öfter Tanz- und Erholungspausen im Chill-out oder einem anderen ruhigem Bereich auf der Party · Nach dem Konsum keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr · Gönne Dir nach der Party ausreichend Schlaf und nutze den nächsten Tag als Erholungspause. Viel Schlaf, gesunde und vitaminreiche Nahrung helfen Dir, Dich von den Anstrengungen der vergangenen Nacht zu erholen.
Am wichtigsten: Vorbeugung von Suchtgefahren!
Konsummuster: besonders wichtig ist der Blick auf die Art und die Häufigkeit des Konsums, auf harte oder weiche
Konsummuster:
· Der Probier- und Gelegenheitskonsum gelten i.d.R. als 'weiches Konsummuster'. Dies trifft auf die überwiegende Mehrheit aller jugendlichen Drogenkonsumenten zu. Der Drogenkonsum hat bei dieser Gruppe keinen zentralen Stellenwert im Alltag erlangt, sondern wird als Freizeitkonsum zu bestimmten Anlässen betrieben. Der Konsum bleibt in den meisten Fällen eine vorübergehende altersbedingte Erscheinung, die später wieder deutlich in den Hintergrund tritt und entweder ganz verschwindet oder auf Gelegenheitskonsum beschränkt bleibt. · Ein 'hartes Konsummuster' liegt vor, wenn die Substanz dauerhaft und gewohnheitsmäßig über einen langen Zeitraum gebraucht wird und fest im Alltag integriert ist. · Ein weiteres Merkmal für ein hartes Konsummuster ist ein häufiger zusätzlicher Konsum von Alkohol und/oder anderen illegalen Drogen. Die Faustregel - Wenn überhaupt Alkohol- oder Drogenkonsum, dann nur unter günstigen Umständen: Wenn es Dir gut geht - und nicht als Problemlösung. Wenn die Umgebung stimmt. Wenn die Leute - von denen mindestens einer nüchtern bleiben sollte - in Ordnung sind.
Abhängigkeitsentwicklung
Bei Zauberpilzen entwickelt sich keine körperliche Abhängigkeit. Viel gravierender, da schwerer in den Griff zu bekommen, ist die psychische Abhängigkeit. Der Konsum von Pilzen kann zur Gewohnheit werden, weil die Wirkung als angenehm empfunden wird und viele es gut finden, gemeinsam mit anderen zu konsumieren. Irgendwann merken sie, dass sie damit positive Stimmungen und Gefühle beeinflussen können. Wer dies häufiger macht, verlernt nach und nach, anders mit Gefühlen umzugehen. Pilze werden zum ständigen Begleiter, zur Fluchtmöglichkeit, zum scheinbaren Problemlöser, man kann gar nicht mehr ohne ... Spaß haben, ...Leute kennenlernen, ...befriedigende Sexualität erleben usw..
Ein höheres Risiko, abhängig zu werden, besteht auch für sehr junge Menschen, da die Gefahr besteht, dass sie andere Möglichkeiten von Spaß und Freizeitgestaltung gar nicht erst entdecken.
Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit sind z.B.:
· regelmäßiger und dauerhafter Konsum · sich keine Party ohne Pilze vorstellen zu können · innerlich unruhig zu werden, wenn es keine Pilze gibt · nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch · ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum von Pilzen aufhört · sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu konsumieren bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen.
Strafrecht:
Zauberpilze fallen unter die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG). Besitz, Handel etc. sind strafbar.
Pilze und Führerschein: Das Führen eines Fahrzeuges unter Einfluss illegaler Drogen ist grundsätzlich verboten. Im Unterschied zu Alkohol gibt es bei illegalen Drogen keine einschränkenden Grenzwerte, sondern ein absolutes Verbot.
..::LSD::..
Entdeckung
LSD (oder LysergSäureDiäthylamid) wurde 1938 das erste Mal hergestellt und 1943 von Albert Hofmann zufällig als psychoaktiv entdeckt. Der Chemiker wurde bei der Arbeit mit der Substanz von einer wie er schreibt "...nicht unangenehmen Berauschtheit..." überrascht. Begleitet wurde dieser Zustand von einem veränderten Zeitgefühl, veränderter Selbstwahrnehmung und starken optischen Eindrücken. Farben und Formen erschienen leuchtender und plastischer während die Aussenwelt sich wie in einem Traum verwandelte. Bei geschlossenen Augen kam ein Strom phantastischer, lebendig wirkender Bilder über ihn, verbunden mit einem intensiven Kaleidoskopartigen Farbenspiel. Dieses Erlebnis, wahrscheinlich ausgelöst durch einen kleinen Tropfen der von der Haut absorbiert worden war, lies ihn vermuten das es sich bei LSD um eine, schon in sehr geringen Mengen wirksame, Droge handele. Wenige Tage später war er entschlossen der Sache im Selbstversuch auf den Grund zu gehen. Er nahm 0,25mg oral ein, eine "...handfeste Überdosis..." wie sich bald herausstellen sollte (Durchschnittsdosis = ca. 0,1mg). Von seinem ursprünglichen Plan, ausführliche Labornotizen anzufertigen, musste er bald absehen. Statt dessen bat er seine Assistentin ihn nach Hause zu begleiten, da die Wirkungen stärker als beim ersten Mal einsetzten. Neben der schon bekannten veränderten visuellen Wahrnehmung traten folgende Symptome auf: » Vermeintliche Bewegungsunfähigkeit » Trockene Kehle und ein metallischer Geschmack » Zeitweise Konfusion » Verlorene Zeitkontrolle » Angstzustände » Gefühl des verrückt werdens » Gefühl sich ausserhalb des eigenen Körpers zu befinden Erst gegen Ende wendete der Trip sich leicht zum Positiven. Alles in allem also wohl der erste Horrortrip in der Geschichte des LSD.
Geschichte
Die Ergebnisse von Hofmanns Selbstversuchen liessen auf eine Verwendbarkeit der Droge in der Psychotherapie schließen. Die nächsten 10 Jahre vergingen deshalb mit der medizinischen Erforschung der Substanz, um die Möglichkeiten der Behandlung auszuloten. Die Firma Sandoz brachte LSD unter dem Namen Delysid in Form von Dragees und Ampullen auf den Markt. Empfohlen wurde es zur seelischen Auflockerung in der analytischen Psychotherapie, besonders bei Angst- und Zwangsneurosen. Tatsächlich wurden in dieser Zeit bemerkenswerte Ergebnisse, z.Bsp. bei der Behandlung Alkoholkranker, in der Psychotherapie und in der Sterbehilfe, erzielt. Erst mit der aufkommenden Drogenwelle in den USA, gegen Ende der 50er Jahre begann LSD auch negative Schlagzeilen zu machen. "Gefördert durch Dr. Leary und seine Kollegen an der Harvard Universität nahm die Entwicklung vom Heilmittel zur Rauschdroge ihren Lauf." wie Hofmann schreibt. Dr. Timothy Leary und Dr. Richard Alpert, führten damals diverse Studienprojekte, z.Bsp. zur Wiedereingliederung Strafgefangener oder zur Kreativitätsförderung bei Künstlern, durch. Diese Untersuchungen, anfangs mit wissenschaftlichem Charakter, arteten langsam zu LSD-Parties aus, was schließlich 1963 den Ausschluß der beiden aus dem Lehrkörper der Universität zur Folge hatte. Leary gründete daraufhin ein psychedelisches Forschungszenturm in Mexiko, wurde aber bald des Landes verwiesen und wurde so vom Messias zum Märtyrer der psychedelischen Bewegung. Neben Leary sorgten auch noch die, damals noch positiven Berichte, in den Medien für ein breites Interesse an LSD in der Bevölkerung. Es wurde als Sexdroge angepriesen und zur Selbstheilung empfohlen. Die entstehende Hippieszene, deren Lebensweise eng mit bewusstseinsverändernden Substanzen verbunden war, wurde zusehends zu einem gesellschaftlichen Problem. Die Folge war das Verbot von LSD im Jahre 1967 und die Verhaftung Timothy Learys. Mit dem Ende der Hippie-Ära verlor auch LSD langsam an Popularität und wurde in den 70er Jahren schließlich von anderen Drogen wie Heroin und Amphetaminen als wichtigstes Rauschmittel abgelöst. Erst mit dem Aufkommen der Techno-Bewegung, Ende der 80er bis heute, wird LSD wieder häufiger benutzt.
Wirkungsweise
Nach ca. 20 - 60 Minuten setzt die Wirkung ein, die sich körperlich in einer oder mehrerer der folgenden Empfindungen zeigt: » Metallischer Geschmack » Erweiterte Pupillen » Kribbeln in Armen und Beinen » Leichtes körperliches Unbehagen » Anspannung » Häufiges Schlucken Viel bedeutender als die physischen sind allerdings die psychischen Auswirkungen von LSD. Das Spektrum ist dabei so vielfältig, daß ich hier nur einige Aspekte benennen kann: » Veränderte Sinneswahrnehmungen » Veränderung in der Raum/Zeit-Wahrnehmung » Quantitative und qualitative Veränderung des Denkens » Halluzinationen bei offenen und geschlossenen Augen » Starke Stimmungsschwankungen » Verstärkte Erinnerungs- und Gedächtnisleistung » Egoverlust » Erhöhte Empfindsamkeit für sprachliche Andeutungen » Erhöhte Empfindsamkeit für nichtsprachliche Andeutungen » Einfühlsamkeit » Interesse für philosophische und religiöse Fragen » Fundamental veränderte Weltsicht
Gefahren
Bei jedem LSD-Versuch können schwere Verwirrtheitszustände auftreten, die in einigen Fällen manischen oder depressiven Anfällen gleichen. Im manischen Zustand können Allmachtsgefühle zu Unfällen führen, wenn beispielsweise der Konsument denkt er könne fliegen oder sei unverwundbar. Im depressiven Zustand sind dagegen Selbstmordversuche oder psychische Zusammenbrüche möglich, ausgelöst durch Angstzustände, Schreckensvisionen oder dem Gefühl wahnsinnig zu werden oder zu sein. Besonders risikoreich ist die Einnahme, wenn der User sich schon vorher in einer depressiven Stimmung befindet oder Angst vor der Droge hat. Ebenso gefährlich sind LSD-Versuche bei Personen mit einer instabilen Persönlichkeitsstruktur, die zu psychotischen Reaktion neigen. LSD kann hier latent vorhandene Psychosen zum Ausbruch bringen von denen der Konsument vorher eventuell nichts wußte. Das gilt besonders für Jugendliche unter 18 Jahren und für Personen in deren Familie schon psychische Krankheiten aufgetreten sind. Flashbacks bilden eine weitere Gefahr, diese können bis zu mehreren Monaten nach dem Konsum auftreten. Sie erzeugen ähnliche Wahrnehmungsverzerrungen wie während des eigentlichen Rausches. Diese sind zwar eigentlich ungefährlich, können den Betroffenen aber dennoch in Angst versetzen, da sie völlig überraschend auftreten.
Safer Use Regeln
Die folgenden Regeln sollen helfen das Risiko möglichst gering zu halten, absolute Sicherheit bringen sie aber nicht. Die beiden wichtigsten Faktoren für einen angenehmen Trip sind Set und Setting. Das Set meint eure innere Einstellung, also eure Stimmung und eure Erwartungen an die Droge. Ihr solltet gut gelaunt sein und euch geistig und körperlich fit fühlen und möglichst keine Angst vor LSD haben. Wenn ihr Angst habt kann eine Pille zur Einstimmung ganz nützlich sein. Mit dem Setting ist eure Umgebung gemeint, also der Ort an dem ihr euch befindet, die Leute mit denen ihr zusammen seid und ähnliches. Ein gutes Setting wäre z.Bsp. eine Wiese im Sommer oder eine euch vertraute, helle Wohnung mit hohen Decken. Gute Freunde sind auch sehr wichtig, wobei mindestens einer schon Erfahrung mit Trips haben sollte. Auf jeden Fall solltet ihr euch aber mindestens zu zweit auf die Reise begeben. Auch angenehme Musik kann eine große Rolle spielen. Ein weitere wichtiger Faktor ist die Dosierung, wie so oft ist weniger da mehr. 1/4 Ticket ist für den Anfang völlig ausreichend. Ihr habt dann Gelegenheit euch mit dem neuen Feeling vertraut zu machen, und wenn es euch gefällt könnt ihr später auch noch ein weiteres Viertel nehmen. Die Erhöhung der Dosis sorgt dann eher für eine Intensivierung des Erlebten als für eine längere Dauer. Bei folgenden Versuchen könnt ihr euch dann langsam zu höheren Dosen vortasten. Von mehr als zwei Tickets gleichzeitig wird abgeraten Wenn ihr einen schlechten Trip erlebt heisst das noch nicht dsß ihr dem hilflos ausgeliefert seid. Oft reicht es schon sich gegenseitig zu versichern das ihr unter Drogeneinfluss steht und die Wirkung bald nachlassen wird. Redet euch gut zu und versucht euch davon zu überzeugen das eure Umgebung auch noch positive Aspekte bereit hält. Legt eine neue, ruhige, CD ein oder wechselt euren Standort. Wenn das auch nach mehreren Versuchen noch nicht anschlägt ist es an der Zeit es mit einem Gegenmittel zu probieren. Zumindest zuckerhaltige Getränke, Orangensaft z. Bsp., dürften nicht schwer aufzutreiben sein. Das nächsthöhere Gegenmittel ist Diazepam (Valium). Es beendet bei einer Dosierung von ca. 10 - 40mg zuverlässig jeden LSD-Rausch. Ebenfalls geeignet sind Psychopharmaka wie Haldol oder Nepolept. Die oben aufgeführten Medikamente sind allerdings alle verschreibungspflichtig, aber wenigstens Diazepam sollte leicht zu bekommen sein. Der Arzneimittelschrank eurer Eltern hält es eventuell schon für euch bereit. Die beiden anderen werden dagegen bei Psychosen und anderen Geisteskrankheiten eingesetzt und sind daher nur schwer zu bekommen. Eine Quelle sind eventuell Bekannte die längere Zeit in einer Nervenklinik verbringen mußten. Das ist natürlich illegal, also Vorsicht. Auf jeden Fall solltet ihr euch vor einem LSD-Versuch von einem Arzt auf eventuelle psychische und körperliche Schäden untersuchen lassen, um so die Gefahr zu verringern. Auch sollte während des Trips im Notfall ein Arzt zu erreichen sein.
Lügen
Über LSD sind durch die übertriebenen Medienberichte viele Fehlinformationen im Umlauf. Einige davon sind hier gelistet, teilweise mit Beweisen für ihre Unwahrheit: » LSD enthemmte den irren Drogenschlächter So lautete die Schlagzeile einer amerikanischen Zeitung im April 1966. Der 30jährige ehemalige Medizinstudent Stephen Kessler hatte seine Schwiegermutter mit 105 Messerstichen getötet und gab bei seiner Verhaftung an, sich seit drei Tagen auf einem LSD-Trip zu befinden. Ganz abgesehen davon das ein Trip höchstens bis zu 12 Stunden andauert, stellte sich in der Verhandlung heraus, daß Kessler in seinem Leben nur vier Mal sehr geringe LSD-Dosen zu sich genommen hatte und das die letzte Einnahme schon über einen Monat zurück lag. Offensichtlich hatte er nur versucht als Unzurechnungsfähig eingestuft zu werden um so ein milderes Urteil zu erhalten. » Warnung an LSD-User: Ihr könnt blind werden! Das ist absoluter Schwachsinn! Soweit man sich erinnern kann ist es die Erfindung eines Polizisten der später zugab damit nur abschrecken zu wollen. » LSD verursacht Chromosomen-Schäden! Ebenfalls Schwachsinn! Ein amerikanischer Genetiker hatte einen mehrere Jahre hospitalisierten Mann auf o.g. Schäden untersucht und war fündig geworden. Der Patient war mehrere Jahre mit Librium und Thorazin behandelt worden. Bei diesen ist mittlerweile erwiesen das sie Chromosomen brechen. Ein weiterer Versuch bei dem LSD in ein, Zellen enthaltendes, Reagenzglas geschüttet wurde sagt ebensowenig aus. Das gleiche Ergebnis kann auch mit einer entsprechenden Menge Milch erzielt werden.
..:: Herbals ::..
MERKMALE
- Nahrungsergänzungs- oder Genussmittel auf pflanzlicher Basis
- bunte Kapseln (neuerdings auch als Kaugummis erhältlich), Ephedra auch als Tee
- auch als Energizer/Fettverbrenner erhältlich
- Herbal XTC wird oral konsumiert und mit Flüssigkeit geschluckt
- verschiedene Zusammensetzung von Wirkstoffen
- man kann "Herbalz" grob in 3 Gruppen unterteilen:
- physisch: zentral erregend, stark entwässernd, appetitdämpfend, krämpflösend auf die Bronchien
- unterschiedlich; von Inhaltsstoffen abhängig
SAFER USE
- nie mit Alkohol oder chemischen Drogen einnehmen; auch nicht mit Medikamenten oder anderen Rausch- oder Genussmitteln kombinieren!
- nicht auf leeren Magen konsumieren, ausreichend trinken
- vorsichtig dosieren! Auch wenn es natürliche Substanzen sind, sollte die Wirkung nicht unterschätzt werden; jeder reagiert anders auf die jeweiligen Substanzen!
- Mißbrauch kann Gesundheitsschäden verursachen! Besonders über Ephedrin sind genügend Fälle bekannt, bei denen Menschen gesundheitlichen Schaden erlitten haben oder sogar gestorben sind
- Herz- und Magen-Darm –Patienten sollten Herbalz auf keinen Fall konsumieren
GEFAHREN
- Magenprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Erbrechen
- erhöhter Blutdruck und Herzrasen, deswegen bei Herz- und Kreislauerkrankungen unbedingt die Finger davon lassen!
- Appetit- und Schlaflosigkeit, Dehydrierung, Nervosität, Unausgeglichenheit
- unter Einfluß von Herbalz besteht keine Fahrtauglichkeit
..:: Kokain ::..
Was ist Kokain:
· Kokain wird aus den Blättern des südamerikanischen Kokastrauches (Erythroxylon coca) gewonnen.
Geschichte:
· Kokablätter wurden schon vor mehr als 4000 Jahren bei den Anden-Indianern in Südamerika vor allem als Heilmittel sowie für Rituale und religiöse Zeremonien verwendet. · Auch heute noch werden in den Anden, vor allem von Feld- und Minenarbeiter in ländlichen Gebieten, Kokablätter aufgrund ihrer stimulierenden Wirkung sowie der Unterdrückung von Hunger- und Durstgefühlen verzehrt. · Nach Europa kam die Kokapflanze während des Mittelalters. 1860 wurde der Wirkstoff Kokain erstmals chemisch isoliert. · In Deutschland wurde Kokain vor allem um die Jahrhundertwende durch den Psychoanalytiker und Arzt Sigmund Freud bekannt. Ähnlich wie bei anderen Drogen wurde Kokain zunächst als Medikament eingesetzt. · In den zwanziger Jahren setzte in Deutschland eine Kokain-Welle ein, die den Staat dazu veranlasste, den Stoff zu verbieten. · Seit 1970 erlebt die illegale Substanz Kokain in Deutschland eine Renaissance.
Konsumform:
In den meisten Fällen wird das weiße, kristalline Pulver von Zwischenhändlern mit Milchzucker etc. gestreckt. Der Reinheitsgehalt von Kokain unterliegt starken Schwankungen.
· Die häufigste Konsumform von Kokain in der Partyszene ist das schnupfen (sniefen, ziehen) von "Lines" (Linien) durch die Nase. · Weniger häufig ist das Rauchen ("Kokette" oder "Kokarette") oder Spritzen von in Wasser aufgelöstem Kokain. · Rauschdauer: ca. 1 Stunde (pro Line) · Nachweis von Kokain: Im Blut ist Kokain ca. 1 Tag und im Urin bis zu 4 Tage nachweisbar. Eine Haaranalyse kann Kokainkonsum noch Monate später nachweisen.
Wirkspektrum von Kokain:
Körperliche Wirkungen:
· Kokain führt zu starker Erregung im zentralen Nervensystem. Die körpereigenen Botenstoffe Dopamin und Adrenalin werden freigesetzt. Kokain verdrängt Müdigkeit und Erschöpfung · KonsumentInnen fühlen sich wach, fit, konzentriert und mit scheinbar endloser Energie aufgeladen. · Verlust des Hunger- und Schmerzempfindens · Anstieg des Blutdruckes, der Herzschlagfrequenz, der Körpertemperatur und der Pulsfrequenz · Pupillen-Vergrößerung · erhöhter Bewegungsdrang
Psychische Wirkungen:
· Kokain kann Euphorie auslösen. · Das Selbstwertgefühl wird im Rauschzustand wesentlich erhöht, Kraft- und Überlegenheitsgefühl bis hin zum Omnipotenz-Empfinden. scheinbares "über den Dingen stehen". Kokain wird häufig auch als "Ego-Droge" bezeichnet, · Übersteigertes Kontaktbedürfnis, verstärkte sexuelle Erregung oder gesteigerte sexuelle Phantasien. · Kokain bewirkt Überaktivität, einen erhöhten Rede- und Mitteilungsdrang, Hemmungen fallen weg.
Akute Risiken:
Körperlich:
· Prinzipiell: keine exakte Kenntnis der Inhaltsstoffe, unbekannter Wirkstoffgehalt. · Kribbeln am ganzen Körper, · Erhöhung des Blutdruckes und der Pulsfrequenz, · Hoher Bewegungsdrang bis hin zur Rastlosigkeit · Herz-Kreislauf-Überlastung. Tod durch Atemstillstand ist möglich. Reizungen bzw. Schädigungen der Nasenschleimhäute
psychisch:
· Die Phase, in der die Wirkungen als positiv erlebt werden, kann in einen als Zusammenbruch erlebten Endzustand übergehen. · Hohe Reizbarkeit · Schlaf- und Ruhelosigkeit · Wahnvorstellungen · Auslösen von latenten Psychosen. · Es entwickelt sich rasch eine hohe Abhängigkeit.
Langfristige Risiken:
· Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Abmagerung bis zum völligen körperlichen Verfall entwickelt sich mit zunehmender Abhängigkeit. · Fehleinschätzungen der Realität mit paranoiden Reaktionen und Kurzschlusshandlungen können die Folgen längerer Konsumperioden sein. · Die Konsumenten erleben Schwankungen zwischen Verzweiflung im Entzug und manisch-euphorischer Überaktivität, gepaart mit dem Empfinden der Unentrinnbarkeit aus diesem Zustand. · Misstrauen, Aggressionen, Schlaflosigkeit. · Abbau der Persönlichkeit ist zu beobachten. Wegen der psychischen Gewöhnung an die Wirkung findet eine rasche Dosissteigerung statt.
Mischkonsum:
Mischkonsum mit anderen Substanzen verstärkt die gesundheitlichen Risiken beträchtlich.
· Kokain mit Alkohol - Der Alkohol zeigt im Erleben des Kokain-Berauschten nicht die übliche Wirkung. Oft wird daher Alkohol in Übermaßen getrunken, ohne den erhöhten "Verpeiltheitsgrad" zu bemerken. Die Gefahr einer Selbstüberschätzung potenziert sich. · Kokain und andere illegale Substanzen wie z.B. Speed, LSD und Ecstasy erhöhen das Risiko den Rausch unberechenbar werden zu lassen.
Suchtgefahren
Die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ist sehr hoch!
Kokain ist eine der am stärksten suchterzeugenden Substanzen. Im Entzug gibt es kaum schwere körperliche Zeichen. Schwere Depressionen mit Selbstmordgefahr und starker Hunger nach nächster Dosis begleiten den Entzug.
Safer-Use-Informationen:
Risikofreien Konsum gibt es nicht. Wer die teils erheblichen, akuten und langfristigen Risiken in Kauf nimmt, kann sich höchstens mit safer-use-Informationen vertraut machen.
Die folgenden allgemeinen Hinweise dienen dem Ziel der Schadensbegrenzung:
· gerade bei pulverförmigen Substanzen wie Kokain, die leicht mit anderen Mitteln zu strecken sind, weißt Du nie, wie hoch der Reinheitsgehalt ist. Wenn Du konsumierst, dann teste die Substanz erst an. · konsumiere Kokain nicht alleine, sondern immer in Gesellschaft anderer, von denen mindestens einer nüchtern sein sollte. · vermeide zu häufiges, in kurzen Intervallen stattfindendes "Nachlegen", · halte Konsumpausen ein. · Achte auf rechtzeitige und genügende Flüssigkeitszufuhr in Form von vitaminhaltigen- und/oder mineralhaltigen Getränken. Alkohol entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit. · Mache öfter Tanz- und Erholungspausen im Chill-out oder einem anderen ruhigem Bereich auf der Party · Nach dem Konsum keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr · Gönne Dir nach der Party ausreichend Schlaf und nutze den nächsten Tag als Erholungspause. Viel Schlaf, gesunde und vitaminreiche Nahrung helfen Dir, Dich von den Anstrengungen der vergangenen Nacht zu erholen.
Am wichtigsten: Vorbeugung von Suchtgefahren!
Konsummuster:
besonders wichtig ist der Blick auf die Art und die Häufigkeit des Konsums, auf harte oder weiche
Konsummuster:
· Der Probier- und Gelegenheitskonsum gelten i.d.R. als 'weiches Konsummuster'. Dies trifft auf die überwiegende Mehrheit aller jugendlichen Drogenkonsumenten zu. Der Drogenkonsum hat bei dieser Gruppe keinen zentralen Stellenwert im Alltag erlangt, sondern wird als Freizeitkonsum zu bestimmten Anlässen betrieben. Der Konsum bleibt in den meisten Fällen eine vorübergehende altersbedingte Erscheinung, die später wieder deutlich in den Hintergrund tritt und entweder ganz verschwindet oder auf Gelegenheitskonsum beschränkt bleibt.
· Ein 'hartes Konsummuster' liegt vor, wenn die Substanz dauerhaft und gewohnheitsmäßig über einen langen Zeitraum gebraucht wird und fest im Alltag integriert ist.
· Ein weiteres Merkmal für ein hartes Konsummuster ist ein häufiger zusätzlicher Konsum von Alkohol und/oder anderen illegalen Drogen.
Die Faustregel - Wenn überhaupt Alkohol- oder Drogenkonsum, dann nur unter günstigen Umständen: Wenn es Dir gut geht - und nicht als Problemlösung. Wenn die Umgebung stimmt. Wenn die Leute - von denen mindestens einer nüchtern bleiben sollte - in Ordnung sind.
Abhängigkeitsentwicklung
· Bei Kokain entwickelt sich keine starke körperliche Abhängigkeit, d.h. im Entzug zeigen sich kaum schwere körperliche Zeichen. Viel gravierender, da schwerer in den Griff zu bekommen, ist die psychische Abhängigkeit. Der Konsum von Kokain kann zur Gewohnheit werden, weil die Wirkung als angenehm empfunden wird und viele es gut finden, gemeinsam mit anderen zu konsumieren. Irgendwann merken sie, dass sie damit positive Stimmungen und Gefühle beeinflussen können. · Wer dies häufiger macht, verlernt nach und nach, anders mit Gefühlen umzugehen. Kokain ist zum ständigen Begleiter, zur Fluchtmöglichkeit, zum scheinbaren Problemlöser geworden, man kann gar nicht mehr ohne ... Spaß haben, ...Leute kennenlernen, ...befriedigende Sexualität erleben usw..
· Ein höheres Risiko, abhängig zu werden, besteht auch für sehr junge Menschen, da die Gefahr besteht, dass sie andere Möglichkeiten von Spaß und Freizeitgestaltung gar nicht erst entdecken.
Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit sind z.B.:
· regelmäßiger und dauerhafter Konsum · sich keine Party ohne Kokain vorstellen zu können · innerlich unruhig zu werden, wenn es kein Kokain gibt · nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum von Kokain aufhört · sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu konsumieren bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen.
Strafrecht:
Kokain fällt unter die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG). Besitz, Handel etc. sind strafbar.
Kokain und Führerschein: Das Führen eines Fahrzeuges unter Einfluss illegaler Drogen ist grundsätzlich verboten. Im Unterschied zu Alkohol gibt es bei illegalen Drogen keine einschränkenden Grenzwerte, sondern ein absolutes Verbot.
..:: Meskalin ::..
Meskalinhaltige Kakteen
(San Pedro, Peyote)
Es gibt eine Vielzahl von meskalinhaltigen Kakteen. Ich möchte mich im folgenden auf die zwei bekanntesten beschränken.
Die in Mexiko und Texas heimischen Peyote- und San Pedro-Kakteen enthalten neben zahlreichen Alkaloiden den Wirkstoff Meskalin, welcher für die halluzinogene Wirkung verantwortlich ist. Meskalin gehört in die Gruppe der psychedelischenSubstanzen. Es wird noch heute von einigen Indianerstämmen zu rituellen Zwecken eingesetzt um mit dem jeweiligen Gott in Kommunikation zu treten. Die kultische Einnahme ist etwa 4000 Jahre alt.
Merkmale
Peyote Kaktus: rundlich, blaugrün, weich, ohne Stacheln mit kleinen Haarbüscheln Ein Peyote-Kaktus braucht 15 Jahre bis er ausgewachsen ist San Pedro: länglich, grün, Stacheln Der Wirkstoffgehalt ist von Kaktus zu Kaktus verschieden Die normale Konsumdosis von Meskalin beträgt ca. 0,1 bis 0,5 Gramm
Gebrauch
Der Kaktus wird geschält und anschließend verzehrt. Ebenso kann man ihn in Form von Tee zu sich nehmen oder trocknen und das enstandene Pulver in Kapselform einnehmen
Wirkung
Meskalin ähnelt der Wirkung von LSD oder psylocibinhaltigen Pilzen.
Die Wirkung setzt etwa nach ein bis zwei Stunden ein und dauert bis zu 12 Stunden Nicht selten treten starke Übelkeit und Erbrechen auf Eventuell Zitterzustände, Schweißausbrüche und Kieferverkrampfungen Der Puls ist beschleunigt, der Blutdruck erhöht und der Speichelfluß vermehrt Die Pupillen sind vergrößert Auch kommen ein Druckgefühl in der Brust und im Kopf vor Desöfteren treten eine verstärkte Konzentration auf das Innenleben, phantastische Muster und ein Gefühl der Entrückung auf Es kommt häufig zu einer religiös gefärbten Euphorie Mystische und ekstatische Halluzinationen können auftreten Intensivierung des Farbsehens Gesteigerte Wahrnehmung von Geräuschen Auch kann es zu Depersonalisation kommen Weiterhin können sog. "out of body experiences" auftreten Nach dem Rausch fühlt man sich matt aber meist entspannt Meskalin mach körperlich nicht abhängig
Gefahren
Eine vernünftige Dosierung von Meskalin ist schwer zu bestimmen, da die einzelnen Kakteen die in Deutschlnd erhältlich sind starken Schwankungen des Wirkstoffgehalts ausgesetzt sind Es kann zu Horrortrips mit anschließenden Flashbacks kommen Paranoia die sich bis hin zur Todesangst steigert kann auftreten Eine zu hohe Dosis kann Herzrasen, Muskelzittern, ein starkes Kälteempfinden und Kontrollverlust zur Folge haben Auslösen von Psychosen Neurotische Störungen können auftreten Menschen mit Herzkrankheiten setzen sich bei der Einnahme von Meskalin einem hohen Risiko aus Mischkonsum ( z.B. mit Alkohol, Cannabis, Speed, LSD oder Cocain ) potenziert Risiken ebenfalls und ist unvernünftig und gefährlich Meskalin unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Das Ernten und Trocknen oder die Herstellung von Auszügen aus meskalinhaltigen Kakteen können rechtlich gesprochen als strafbare Gewinnung von Betäubungsmitteln angesehen werden. Wer unter dem Einfluß von Meskalin ein Fahrzeug führt handelt verantwortungslos
Safer Use
Von dem Gebrauch von Meskalin, vor allem bei nicht erfahrenen Konsumenten muß ich abraten, da es geradezu unmöglich ist, vernünftig zu dosieren. Da man Meskalin nicht rauchen kann, ist es schwierig sich an die gewünschte Wirkung heran zu tasten. Die subjektive Wahrnehmung bei halluzinogenen Substanzen ist individuell verschieden. Was dem den einen abgefahren und supergeil erscheint, kann für Dich der reine Horror darstellen.
Solltest Du aber dennoch den inneren Drang verspüren Meskalin zu konsumieren beachte bitte folgende Maßnahmen.
Meskalin ist keine Partydroge die man sich eben mal so einwirft Laß Dich von Freunden nicht zum Konsum überreden Nimm Meskalin nur ein, wenn Du keinen Streß oder Probleme hast und Du Dir sicher bist, daß es Dir gut geht und Du keine Angst vor dem Rausch hast. Du solltest Meskalin nur mit einem erfahrenen Konsumenten zusammen einnehmen Meide öffentliche Plätze und schaffe eine entspannte und behagliche Atmosphäre Dosiere sehr behutsam, besser Du verspürst anfangs keine Wirkung als gleich das volle Programm Halte große Zeitabstände zwischen den Einnahmen ein und reflektiere die gemachten Erfahrungen Schlag Dir vor der Einnahme nicht den Bauch mit Essen voll Kombiniere Meskalin nicht mit anderen Substanzen, Im Notfall mußt Du sofort ins Krankenhaus. Dort wird Dir eine Flüssigkeit verabreicht, die Dich mehrmals erbrechen läßt um den Kaktus aus Deinem Magen zu bekommen Kläre den Arzt über die eingenomme Substanz auf. Falls Du oder Dein Begleiter merken, daß der Arzt nicht wirklich einen Plan von Drogen hat, unterbreite ihm den Vorschlag die Giftzentrale anzurufen.
..::Cannabis: Haschisch und Marihuana::..
Cannabis ist eine Gattung der Hanfgewächse (Cannabaceae) mit psychoaktiven Wirkstoffen, die in Form von Haschisch (Dope, Shit) oder Marihuana (Gras) als Rauschmittel konsumiert werden. Cannabis bzw. Cannabisprodukte gehören nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz zu den illegalen Suchtmitteln, deren Besitz und Anbau ebenso wie der Handel damit verboten sind und strafrechtlich verfolgt werden.
Ein kurzer Blick in Herkunft und Geschichte
Cannabis besitzt eine Jahrtausende alte Tradition als Nutz- und Heilpflanze und gehört zu den ältesten bekannten Rauschmitteln. Aus China ist bekannt, dass dort bereits im frühen 3. Jahrtausend v. Chr. Hanf angebaut und für die Herstellung von Kleidern und Seilen und - etwa seit 2.000 v.Chr. - auch als Heilmittel verwendet wurde. Über Indien soll die Pflanze in den Mittleren und Nahen Osten gelangt sein und sich schließlich über Europa bis nach Nord- und Südamerika ausgebreitet haben. Die bedeutendsten Anbaugebiete für die Haschischproduktion liegen heute im Nahen und Mittleren Osten (Türkei, Libanon, Afghanistan, Pakistan) sowie in Thailand und Nepal, während Marihuana überwiegend aus lateinamerikanischen und karibischen Ländern, zum Teil auch aus Ghana stammt.
Als Rauschmittel etablierte sich Cannabis zunächst in Indien, wo die Pflanze aufgrund ihrer psychoaktiven Wirkung in bestimmte kultische Handlungen einbezogen wurde. Als Heilmittel wurde Cannabis gegen Lepra, Durchfall und Fieber sowie als Beruhigungs- und Betäubungsmittel eingesetzt. Allerdings trat mit der weiteren Verbreitung der Pflanze ihre Funktion als Rauschmittel immer mehr in den Vordergrund. Die Verbreitung des Islams und das damit verbundene Alkoholverbot festigte vor allem in den islamischen Ländern ihre Bedeutung als Rauschdroge, die sie dort bis heute innehat.
In Europa, wo Hanf lange Zeit als Kulturpflanze eine wichtige Rolle zur Fasergewinnung spielte, wurde die Rauschwirkung bestimmter Sorten im 19. Jahrhundert bekannt. Der Konsum breitete sich hier jedoch vor allem in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts aus. So wurde Haschisch in Deutschland das nach Alkohol und Nikotin am weitesten verbreitete Rauschmittel.
Die Substanz ...
Hauptwirkstoff der Cannabispflanze ist das Tetrahydrocannabinol (THC), dessen Gehalt jedoch je nach Pflanzensorte stark schwankt, so dass sich nicht jede Cannabissorte für die Rauschmittelproduktion eignet. Der Wirkstoffgehalt der in Deutschland gezogenen Nutzpflanzen beträgt beispielsweise nur etwa 1,5% THC, während orientalische Sorten durchschnittlich etwa 5% THC enthalten. Speziell unter Gewächshausbedingungen herangezogene Sorten (Sinsemilla) können bis zu 20% Wirkstoff enthalten.
In den europäischen Ländern wird Cannabis vorwiegend in Form von Haschisch oder Marihuana konsumiert, zuweilen auch als Haschischöl. Für die Rauschmittelproduktion werden vor allem die weiblichen Pflanzen verwendet, da sie einen höheren THC-Gehalt haben. - Haschisch besteht im Wesentlichen aus dem Harz der Blütenstände der weiblichen Hanfpflanze. Die dunkle, meist braunschwarze und zu Platten oder Klumpen gepresste Substanz ist von fester, teils eher harziger, teils eher bröckeliger Konsistenz. Häufig wird Haschisch mit anderen Substanzen gestreckt, so dass sein Wirkstoffgehalt zwischen 5 und 12% schwanken kann. - Bei Marihuana handelt es sich überwiegend um getrocknete und zerkleinerte Pflanzenteile der weiblichen Cannabispflanze, vor allem der Stängel, Spitzen, Blätter und Blüten. Es ist meist von grünlicher, teeähnlicher Beschaffenheit und erweckt beim ersten Hinsehen den Eindruck eines groben Gewürzes, allerdings mit einem ganz spezifischen Geruch. Der THC-Gehalt von Marihuana schwankt zwischen 1-7%; niederländische Treibhauszüchtungen (Skunk) können jedoch einen Wirkstoffgehalt von bis zu 15% erreichen. - Bei Haschischöl handelt es sich um einen stark konzentrierten Auszug von Haschisch oder Marihuana, der mit Hilfe organischer Lösungsmittel gewonnen wird. Aufgrund des Herstellungsverfahrens besitzt Haschischöl eine hohe THC-Konzentration, die zwischen 12 und 60% liegen kann.
... und ihre Konsumformen
Haschisch und Marihuana werden hierzulande meist geraucht, indem die zerkleinerten Substanzen mit Tabak zu einem (größeren) Joint oder (kleineren) Stick vermischt werden. Haschisch wird auch aus speziellen, im Handel erhältlichen Haschischpfeifen geraucht. Beim Rauchen setzt die Wirkung meist unmittelbar ein und dauert ein bis vier Stunden an - bei einer Dosis von etwa 10 mg etwa drei bis vier Stunden. Das Wirkungsmaximum wird in der Regel nach etwa 30 bis 60 Minuten erreicht, wobei das "High"-Gefühl erst allmählich ausklingt. Gelegentlich wird Haschisch auch Getränken, z.B. Tee, zugegeben, mit Joghurt gegessen oder in Kekse eingebacken. Hierbei tritt die Wirkung verzögert und häufig sehr plötzlich ein und hält länger an - je nach Dosis etwa fünf Stunden. Diese Konsumform gilt als besonders riskant, da die Dosierung nur sehr schwierig zu beurteilen ist.
Das eher selten gebrauchte Haschischöl wird meist auf eine Zigarette geträufelt oder Speisen oder Getränken hinzugefügt.
Cannabis wird meist in der Gruppe konsumiert, wobei der passive Konsum von Haschischrauch kaum einen relevanten Wirkstoffgehalt im Blut erzeugt. Um einen Rauschzustand zu erreichen, müssen dem Körper 3-10 mg THC zugeführt werden. Beim Rauchen werden etwa 20-50% des enthaltenen THC absorbiert. Cannabis mit einem THC-Gehalt unter 1% wird als unwirksam bezeichnet.
Die Effekte ...
Der Cannabisrausch tritt meist relativ schnell ein und besteht vor allem aus psychischen Wirkungen, die erheblich von der jeweiligen Grundstimmung des Konsumenten beeinflusst werden. Grundsätzlich werden die bereits vorhandenen Gefühle und Stimmungen - ob positiv oder negativ - durch den Wirkstoff verstärkt. Weitere wichtige Einflussfaktoren sind die Situation und Umgebung während des Konsums und die individuelle psychische Stabilität. Wie bei jeder anderen Rauschdroge auch, hängt die Wirkung zusätzlich sowohl von der Dosierung wie auch von der Qualität der Substanz ab, d.h. von der Wirkstoffkonzentration und den streckenden Beimengungen. Auch das Alter spielt eine Rolle, denn der Wirkstoffgehalt der Substanz nimmt mit längerer Lagerung ab.
Zu den akuten psychischen Wirkung gehört eine deutliche Anhebung der Stimmungslage. Je nach Gefühlslage des Konsumenten tritt ein Gefühl der Entspannung, der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit ein. Wohlbefinden und Wohlgestimmtheit gehen häufig einher mit einem verminderten Antrieb und einer Tendenz zur Passivität. Möglich sind auch ein ausgesprochen heiteres Gefühl, verbunden mit einer gesteigerten Kommunikationsfähigkeit. Gelegentlich werden auch akustische und visuelle Sinneswahrnehmungen intensiviert und das sexuelle Erleben verstärkt.
Als eher unerwünschte Nebeneffekte treten häufig Denkstörungen auf, die sich vor allem in einem bruchstückhaften, nach assoziativen Gesichtspunkten geordneten, ideenflüchtigen Denken äußern. Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit können vermindert werden, ebenso die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses. Die Konsumenten sind eher ablenkbar und setzen in der Wahrnehmung ungewönliche Schwerpunkte. Dabei konzentrieren sie sich auf Nebenreize. Häufig erleben sie Illusionen und Verkennungen und verknüpfen auf eigenwillige Weise verschiedene Wahrnehmungsbereiche.
Als atypische Wirkungen gelten niedergedrückte Stimmung, gesteigerter Antrieb, Unruhe, Angst und Panik. Desorientiertheit und Verwirrtheit sowie alptraumartige Erlebnisse mit Verfolgungsphantasien bis hin zum Wahn sind ebenfalls eher selten.
An akuten körperlichen Effekten können u.a. ein erhöhter Blutdruck, eine leichte Steigerung der Herzfrequenz, Augenrötung und Übelkeit auftreten.
Wirkungsweise
In den letzten Jahren ist im Gehirn des Menschen ein Cannabisrezeptor entdeckt worden, der in einer ganzen Reihe von Gehirnabschnitten wie auch im Immunsystem zu finden ist und durch das THC bzw. seine Stoffwechselprodukte aktiviert wird. THC verschwindet aus der Blutbahn relativ schnell; in den Fettgeweben und in verschiedenen Organen wie Leber, Lunge, Milz und Herzmuskel kommt es dagegen zu einer Ablagerung und Anreicherung der Substanz bzw. ihrer Stoffwechselprodukte. Hierdurch kann der Abbau bis zu 30 Tagen dauern. Die Ausscheidung erfolgt über den Stuhl und Urin.
... und die Risiken
Akute Risiken liegen - abgesehen von den eher selten auftretenden atypischen Wirkungen - vor allem in den möglichen Folgen bestimmter Effekte. Während der Wirkungsdauer sind u.a. das Konzentrations- und Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zur schnellen Informationsverarbeitung und die Fähigkeit zum abstrakten Denken beeinträchtigt sowie die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit vermindert. Hierdurch kommt es beispielsweise zu einer starken Einschränkung der Fahrtüchtigkeit, so dass neben Alkohol auch Haschisch häufig eine ursächliche Rolle für Fehlverhalten im Straßenverkehr spielt. Darüber hinaus hängen die mit dem Cannabiskonsum verbundenen Risiken vor allem davon ab, ob es sich um Probier- und Gelegenheitskonsum oder um dauerhaften und gewohnheitsmäßigen Konsum handelt. Von Bedeutung sind auch die persönlichen und sozialen Risikofaktoren, welche die Gefahren des Cannabiskonsums wie Abhängigkeit oder psychische Veränderungen vergrößern. Solche Risikofaktoren sind beispielsweise ein frühzeitiger Konsumbeginn (im Alter von unter 16 Jahren), mangelnde soziale Unterstützung in der Familie und ein Freundeskreis, der sich vorwiegend auf Drogenkonsumenten beschränkt. Allgemeine soziale Perspektivlosigkeit und eine labile psychische Gesundheit verstärken ebenfalls eine Gefährdung.
Zu den mittel- und langfristigen Risiken eines hohen und dauerhaften Cannabiskonsums gehören die Möglichkeit einer psychischen Abhängigkeit (s.u.) und das so genannte amotivationale Syndrom, das bei chronischen Konsumenten häufig beobachtet wird. Kennzeichnend hierfür sind vor allem zunehmende Teilnahmslosigkeit sowie ein Verlust von Aktivität und Euphorie.
In eher seltenen Fällen können im Zusammenhang mit dem Konsum von Cannabis auch Psychosen mit Halluzinationen bzw. Wahnvorstellungen ausgelöst werden, die im Erscheinungsbild und im Verlauf dem Bild der Schizophrenie ähnlich sind.
Auf lange Sicht: Folgeschäden
Körperliche Folgen:
Körperliche Auswirkungen des Cannabiskonsums sind relativ selten und meist nicht stark ausgeprägt. Allerdings enthält der Rauch von Cannabis zahlreiche Schadstoffe, die im Vergleich zum Tabak um ein Vielfaches giftiger eingeschätzt werden und Lungen- und Bronchialerkrankungen verursachen können. Hinzu kommt die dem Tabakkonsum eigene stark gesundheitsschädigende Wirkung. In bestimmten Fällen kann es auch zu Herz-Kreislauf- und Hormonstörungen kommen.
Psychische und soziale Folgen:
Als wesentlich schwerwiegender werden die möglichen seelischen und sozialen Auswirkungen eines regelmäßigen Cannabiskonsums eingeschätzt, die jedoch - wie bereits unter den Risiken beschrieben - nicht zuletzt davon abhängen, ob und in welchem Maße persönliche und soziale Risikofaktoren vorhanden sind. So können sich gerade im Bereich des Denkens und Urteilens erhebliche Einschränkungen bemerkbar machen. Zwar hat der Konsument selbst ein Gefühl erhöhter Leistungsfähigkeit, die jedoch objektiv betrachtet immer mehr abnimmt. An die Stelle geordneten Denkens und logischer Schlussfolgerungen tritt häufig eine Art Scheintiefsinn, wovon vor allem Sorgfaltsleistungen betroffen sind.
Im Zusammenhang mit dem genannten Amotivationssyndrom zeigt sich ein zunehmendes allgemeines Desinteresse, gepaart mit verminderter Belastbarkeit. Der Konsument zieht sich immer mehr in sich zurück und wird sich selbst und den Aufgaben des Alltags gegenüber immer gleichgültiger: Er fühlt sich den Anforderungen der Leistungsgesellschaft allmählich immer weniger verpflichtet, aber auch immer weniger gewachsen, und schert mehr und mehr aus seinem bisherigen sozialen Gefüge aus.
Die Frage der Abhängigkeit
Regelmäßiger starker Konsum kann psychische Abhängigkeit erzeugen, die an einer Reihe von Entzugserscheinungen deutlich wird. So können beispielsweise Abstinenzsymptome in Gestalt von innerer Leere, Freudlosigkeit, Antriebsmangel, Konzentrationsstörungen und Unruhe auftreten. Vegetative Symptome wie Schlafstörungen und Appetitmangel sind ebenfalls möglich. Auch wenn mit der Entwicklung einer Abhängigkeit gerechnet werden muss, so ist doch nur ein geringer Teil der Cannabiskonsumenten davon betroffen. Ähnlich dem Alkoholkonsum kann es auch beim Haschischkonsum über einen längeren Zeitraum hinweg ein Missbrauchverhalten geben, ohne dass es zur Ausbildung einer Abhängigkeit kommt. Das Risiko eines Mißbrauchs und einer Abhängigkeitsentwicklung ist abhängig vom individuellen Konsummuster und den persönlichen und sozialen Risikofaktoren eines Canabiskonsumenten und- mißbrauchers.
Gefährliche Mischungen
Verschiedene Risiken des Cannabiskonsums entstehen erst dadurch, dass zusätzlich zum Haschisch oder Marihuana auch noch andere Drogen gleichzeitig oder im Wechsel genommen werden. So ist das so genannte flash-back-Phänomen, bei dem es zu rauschähnlichen Wahrnehmungsstörungen kommt, ohne dass man - auch über längere Zeit hinweg - Drogen konsumiert hat, vermutlich auf den zusätzlichen Konsum anderer Drogen, insbesondere LSD, zurückzuführen.
Da Alkohol ebenso wie Cannabisprodukte das Denken und die Reaktionsfähigkeit einschränkt, werden diese Effekte bei einem gleichzeitigen Konsum beider Substanzen zusätzlich verstärkt.
Glossar:
psychoaktiv
Durch Einwirkung auf das Zentralnervensystem psychische Prozesse beeinflussend.
Psychische Abhängigkeit
Psychische Abhängigkeit wird als "ein unbezwingbares, gieriges seelisches Verlangen, mit der Einnahme der Droge fortzufahren" definiert und ist aufgrund der daraus resultierenden Entzugserscheinungen beim Absetzen einer Substanz Hauptursache für das Fortfahren mit der Einnahme. Psychische Abhängigkeit wird - im Unterschied zur körperlichen Abhängigkeit - praktisch von allen Drogen hervorgerufen.
amotivationales Syndrom
Ein von Teilnahmslosigkeit und mangelnder Aktivität gekennzeichneter Zustand.
Psychosen
Seelische Störungen, die häufig mit Angst- und Horrorvorstellungen einhergehen.
Halluzination
Sehen, Hören oder auch Fühlen von Dingen, die in Wirklichkeit nicht existieren.
Schizophrenie
Bewusstseinsspaltung, Verlust des inneren Zusammenhangs der geistigen Persönlichkeit.
Abstinenzsymptome
Die beim Ausbleiben einer Substanz auftretenden körperlichen und/oder psychischen Erscheinungen.