Esperanto - Die internationale Sprache

 

Esperanto ist viel leichter als andere Sprachen. Inzwischen haben mehrere Millionen Menschen in über 100 Ländern der Erde diese internationale Sprache gelernt. Esperanto ermöglicht das direkte Gespräch von Mensch zu Mensch - der Verständigung sind damit keine Grenzen gesetzt.

So leicht ist

ESPERANTO

Jedes Wort wird so gelesen,
wie es geschrieben wird!

Die Grammatik des Esperanto ist geradezu genial einfach. Deshalb können wir sie hier in kurzen Worten erklären:

Das Esperanto-Alphabet verzichtet auf die Buchstaben Q, W, X und Y.


Es kommen dafür sechs Buchstaben hinzu, damit man keine Buchstabenkombinationen bilden muß.
So hat man z.B. für den deutschen Laut "sch" einen eigenen Buchstaben.

Manche Buchstaben werden etwas anders ausgesprochen als im Deutschen.

 

ĉ - wie „tsch“ in „Matsch“
ĝ - wie „dsch“ in „Dschungel“
ĥ - wie „ch“ in „Rachen“
ĵ - wie frz. „j“ in „Journal“
ŝ - wie „sch“ in „Tisch“
ŭ - wie kurzes „u“ in „glauben“

c - wie „z“ in „zehn“
r - gerolltes „r“
s - immer scharf wie „ß“ in „Maß“
v - wie „w“ in „was“
z - stimmhaftes „s“ wie in „Rose“
 

la viro = der Mann

la virino = die Frau

la infano = das Kind


Der bestimmte Artikel ist "la", für alle Geschlechter und Fälle, für die Einzahl und die Mehrzahl. Einen unbestimmten Artikel gibt es nicht.

Das Hauptwort bekommt immer die Endung "o". Der Plural bekommt die Endung "j".

la frato = der Bruder

la fratoj = die Brüder

la patro = der Vater

de la patro = des Vaters

al la patro = dem Vater

la patron = den Vater

la patrojn = die Väter (Akkusativ)

Es gibt nur zwei Fälle: Nominativ und Akkusativ; der letztere entsteht aus dem Nominativ, indem die Endung "n" hinzugefügt wird. Die übrigen Fälle werden durch Verhältniswörter ausgedrückt: der Genitiv durch "de" (von), der Dativ durch "al" (zu), der Ablativ durch "kun" (mit), oder andere, dem Sinn entsprechende Präpositionen.

Das Eigenschaftswort endet immer auf "a". Es paßt sich dem Hauptwort an.

la granda domo = das große Haus

la grandaj domoj = die großen Häuser

la grandajn domojn = die großen Häuser (Akk.)

pli hela ol la suno = heller als die Sonne

Die erste Steigerung (Komparativ)  wird mit Hilfe des Wortes "pli" (mehr), die zweite (Superlativ) durch "plej" gebildet. Das Wort "als" heißt "ol".

Die Grundzahlwörter sind unveränderlich und heißen "unu" (1), "du" (2), "tri" (3), "kvar" (4), "kvin" (5), "ses" (6), "sep" (7), "ok" (8), "nau" (9), "dek" (10), "cent" (100) und "mil" (1.000).

Zehner und Hunderter werden durch einfache Anreihung der Zahlwörter gebildet; z.B. "kvincent tridek tri" = 533.

unu = 1
du = 2
tri = 3
kvar = 4
kvin = 5
ses = 6

sep = 7
ok = 8
nau = 9
dek = 10
cent = 100
mil = 1.000

unua = erster, erste, erstes

kvarobla = vierfach

triono = ein Drittel

dekope = zu zehnt

Ordnungszahlwörter entstehen, indem sie die Endung des Eigenschaftsworts annehmen; z.B. "kvar-a" (vierter). Vervielfältigungszahlwörter erhalten den Zusatz "obl"; z.B. "tri-obl-a" (dreifach). Bruchzahlwörter entstehen durch Einfügung des Zusatzes "on"; z.B. "kvar-on-o" (ein Viertel). Sammelzahlwörter bildet man mit "op"; z.B. "du-op-e" (zu zweit).

Die persönlichen Fürwörter sind (siehe rechts):

Besitzanzeigende Fürwörter werden durch hinzufügen der Eigenschaftsendung "a" gebildet:

mia = mein

via = dein

lia = sein

usw.

mi = ich
vi = du
li = er
ŝi = sie
ĝi = es (für Tiere oder Sachen)
ni = wir
vi = ihr
ili = sie (Mehrzahl)
oni = man

mi lernas = ich lerne

vi lernas = du lernst

li lernas = er lernt

Das Zeitwort (Verb) hat weder Personen noch Mehrzahl.
Es bleibt also immer unverändert.

Die Formen des Zeitwortes (Verbs) sind für
die Grundform (Infinitiv): -i
die Gegenwart: -as
die Vergangenheit: -is
die Zukunft: -os
die Bedingungsform: -us
die Befehlsform: -u

lerni
mi lernas
mi lernis 
mi lernos
mi lernus
lernu!

lernen
ich lerne
ich lernte
ich werde lernen
ich würde lernen
lerne!


mi estis skribinta
mi estas skribinta
mi estos skribinta


ich hatte geschrieben
ich habe geschrieben
ich werde geschrieben haben

Zusammengesetzte Zeiten werden ausschließlich mit dem Hilfsverb "esti" (sein) gebildet. Das aktive Partizip der Vergangenheit endet auf "-inta".

Dasselbe gilt für die passiven Formen. Das passive Partizip der Vergangenheit endet auf "-ita".


La motoro estas riparita.
Der Motor ist repariert (worden).

So leicht ist

ESPERANTO

Jetzt kennen Sie schon beinahe die gesamte Grammatik des Esperanto - es fehlt wirklich nicht mehr viel!
Nur noch  ein bißchen Lust zum Lernen!
Schon in wenigen Monaten könnten auch Sie sich fließend in Esperanto ausdrücken!

 

Aus der Homepage des Saarländischen Esperanto-Bundes

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

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