The Mini Cashmere Lop

 

 

Ring Size C 
                                    

                                    Chamberlains Lord Tim, Mini-Cashmere-Lop, black-fox

Typ und Kondition 30

Kopf, Ohren und Krone 30

Fell 30

Farbe 10

Total Punkte 100

 

Aus dem BRC Standard, Kurzfassung, übersetzt so gut meine Kenntnisse reichen

Typ: Kühn, untersetzt und standhaft. Der Körper soll kurz sein, breit und gut bemuskelt. Hals kurz und sichtbar. Der gut bemuskelte Rumpf ist kurz und schön gerundet. Die Brust breit und tief. Schultern breit und stark. Die Vorderbeine sind stark und gerade. Hinterbeine kurz, stark, kräftig und parallel zum Körper verlaufend. Der Rücken soll gerade, stark und gut angelegt sein. Eine kleine Wamme ist erlaubt, aber nicht wünschenswert.

1. Gewicht: max. 1,6 kg

2. Fell: Dicht, Deckhaar länger als Unterwolle. 3,81 bis 5,08 cm lang. Es darf nicht wollig, matt oder filzig sein. Soll natürlich fallen. Die Gleichmässigkeit des Haarkleides ist wichtiger als die Länge. Ebenso wird ein pflegleichtes, seidiges Fell gewünscht.

3. Kopf, Krone und Augen: Der Kopf ist kühn, breit und gut entwickelt. Das Profil des Kopfes ist stark gebogen mit guter Breite zwischen den Augen. Volle Wangen und breites Maul. Die Augen sind kühn, leuchtend und gross.

4. Ohren: gerade, stark und gut geformt. Am unteren Ende abgerundet. Das innere des Ohres darf nach aussen nicht sichtbar sein.

5. Farben: alle Farben von anerkannten Rassen

 Chinchilla Rammler, Chap

 

 

Der Cashmere-lop unterscheidet sich lediglich durch das höhere Gewicht vom Mini-Cashmere-lop. Min. 1,81kg, max. 2,373kg, Idealgewicht 2,1kg

 Zur Rasse

Cashmerewidder sind eine in England anerkannte Rasse; dort werden sie in zwei Gruppen eingeteilt:

                         - Cashmere Lops (bis 2,3 kg)
                         - Mini-Cashmere- Lops (bis 1,6 kg) 

Die kurzhaarige "Verwandtschaft" der Cashies sind die Mini Lops.

Die am besten durchgezüchteten Tiere in England sind die white RE(albinos). Diese kommen auch fast in allen Linien vor. Da es dort nicht üblich ist, farbrein zu züchten, können sie ihrer „Farbliebe" nachgehen, und tun es auch. Die englischen Cashiezüchter sind nun seit mehr als 15 Jahren dabei die Mini-Cashies heraus zu züchten. Mit relativ großem Erfolg. Auch in Europa haben die Cashies ihre Fans gefunden.

Man begann Cashmere-Lops (2300gr.) mit Mini-Lops zu kreuzen. Daraus erhielt man Cashmereträgertiere. Die kleineren, kurzhaarigen Verwandten setzte man ein um die Cashis dauerhaft " klein" hinzubekommen (der erste "Mini" wurde im September 1992 öffentlich vorgestellt. Im Jahr 2000 wurden die Mini-Cashmere-Lops in den Standard aufgenommen.

Sooty-fawn Häsin Nuala

 Fell und Pflege

Eines der Merkmale, in das ich mich auf Anhieb verliebt habe ist natürlich ihr langes, seidiges Fell. Also: dichte, seidige Unterwolle, die von ca. 1 cm längeren, kräftigen Grannen überdeckt sind. Kopf, Ohren und Läufe sind kürzer (normal) behaart. Bei den Jungtieren ist einiges an Pflege notwendig. Vor allem wenn das Babyfell wechselt kann es vorkommen, dass sich kleine Filzknoten bilden, die sorgfältig ausgekämmt werden müssen. Je nach Linie ist dies mehr oder weniger schlimm. Ab einem Alter von 6-7 Monaten reicht gelegentliches bürsten aus. Problemzonen können an der Blume und bei manchen Tieren Hals/Brust entstehen und bedarf etwas mehr Aufmerksamkeit beim Kämmen. Auf keinen Fall sollte ein Cashie geschoren werden. Man zerstört dadurch den Unterschied zwischen Grannenhaar und Unterwolle, indem man alles auf eine Länge bringt und leistet dem Verfilzen künstlich Vorschub.
Bei normalhaarigen Tieren fällt das Babyfell ohne unser Zutun aus. Beim Cashie muss man den Tieren helfen dieses Babyfell komplett loszuwerden. Oft zeigen sie sich dann „Wattebauschähnlich".
Ebenso sollte man Tiere im Fellwechsel öfters kämmen.

 Hier ein total verfilztes Tier das geschoren werden musste. Eine Schande für jeden Cashiefreund

Zucht, Aufzucht und Vererbung

Cashies mit englischer Herkunft sind meist auch noch spalterbig auf das Gewicht. Klein x Klein gibt also auch beim Cashie nicht zwingend klein. Ich lege keinen so grossen Wert auf das Gewicht. Typ und Fell haben bei mir eindeutig Vorrang.

Tiere die zum verfilzen neigen sollten aus der Zucht ausgeschlossen werden. Nur mit wirklich pflegeleichten Tieren züchten. Im laufe der Jahre habe ich grosse Unterschiede in Fell und Körperbau bei den Cashmerezwergwiddern festgestellt.
In Fellqualität und Körperform an den englischen Standard ranzukommen ist schwer zu realisieren. Da der Behang der Cashmere-Lops relativ kurz ist, sollte man darauf achten wie die Tiere verpaart werden um Behangproblemen vorzubeugen. Mini-Cashmere-Lops sollte man nur mit kurzhaarigen Tieren verpaaren, keinesfalls sollten andere langhaarige Kaninchen eingekreuzt werden, da das Fell sonst massiv an Qualität verliert. Eine Verpaarung mit Trägertieren oder Kurzhaartieren kann durchaus sinnvoll sein um dem eigenen Zuchtziel näher zu kommen.

Jungtiere waren stets frohwüchsig und ich habe keinen Unterschied zu kurzhaarigen Tieren festgestellt. Die Säugeleistung der Häsinnen war gut. Die Wurfstärke lag zwischen 2 und 5 Jungtieren (nicht nur reine Cashieverpaarungen). Jungtierverluste so gut wie keine.

Meine Tiere bekommen am Morgen frisches Trinkwasser mit Apfelessig versetzt, an heissen Tagen auch abends. Dazu Heu, Stroh und Kraftfutter. Das Kraftfutter mische ich mit verschiedenen Kräutern aus unserem Garten.

Abends verfüttere ich Saftfutter. Von Löwenzahn, Gras über Salat, Gemüse, frische Kräuter etc.
Natürlich bekommen die Tiere auch genügend Beschäftigungsmaterial in Form von Zweigen.

Jungtiere bekommen ein spezielles Futter sobald sie selbstständig Futter aufnehmen. Auch fressen sie beim Muttertier Grünzeug mit. Anfangs reduziere ich den Anteil an Grünfutter bei der Häsin, damit die Jungen sich nicht überfressen. Ich steigere dann langsam. Ich habe mit diesem „Futterplan" keine schlechten Erfahrungen gemacht. Meine Cashies sind robust und gesund.

Fütterung

Meine Tiere bekommen am Morgen frisches Trinkwasser mit Apfelessig versetzt, an heissen Tagen auch abends. Dazu Heu, Stroh und Kraftfutter. Das Kraftfutter mische ich mit verschiedenen Kräutern aus unserem Garten.

Abends verfüttere ich Saftfutter. Von Löwenzahn, Gras über Salat, Gemüse, frische Kräuter etc.
Natürlich bekommen die Tiere auch genügend Beschäftigungsmaterial in Form von Zweigen.

Jungtiere bekommen ein spezielles Futter sobald sie selbstständig Futter aufnehmen. Auch fressen sie beim Muttertier Grünzeug mit. Anfangs reduziere ich den Anteil an Grünfutter bei der Häsin, damit die Jungen sich nicht überfressen. Ich steigere dann langsam. Ich habe mit diesem „Futterplan" keine schlechten Erfahrungen gemacht. Meine Cashies sind robust und gesund.


Haltung

Will man Cashies ganz im freien halten, so muss man das Fell häufiger pflegen, denn wie bei allen langhaarigen Tieren bleiben Dreck, Erde, Blätter etc. im Fell hängen und durch Nässe neigt es dann eher zum verfilzen. Ansonsten ist eine Aussenhaltung der Tiere ohne Probleme möglich.
Meine Gehege sind mit Rindenmulch oder Schnitzeln eingestreut. In den Ställen hat es Sägespähne oder Hanfstroh und Stroh.

Meine Tiere leben draussen in überdachten Gehegen über das ganze Jahr. Zu lange Haare an den Füssen kürze ich regelmässig, damit diese bei nassem Wetter nicht verfilzen an der Fusssohle.

 White-RE Jungtier
 

 

 

Krankheiten

Der Cashmerezwergwidder ist äusserst robust und unempfindlich. Gesundheitlich Probleme konnte ich keine verzeichnen.

         

 black-fox, Jungtier

Charakter

Die Cashies haben einen ruhigen, gutmütigen Charakter. Aggressive Tiere kamen bis dato nicht vor. Gegenüber ihren kurzhaarigen Artgenossen den Mini-Lops, sind sie auch in Gruppen besser zu händeln. Häsin und Rammler sind beide sehr ausgeglichen. Ihr Wesen ist offen und zutraulich.

 

 black, blue Eyes, Jungtier

 

Satinzwergwidder

Bis vor ein paar Jahren kannte man die Satins nur als Stehohrenkaninchen. Die Satinzwerge sind in der Zwischenzeit beliebt und stabil gezüchtet worden.

Nicht so der Satinzwergwidder.

Satinwidder sind meist über holländische Linien entstanden und über den NHD-Standard gezogen.

Das feine Haar hat einen besonders tiefen Glanz, der nur bei Satinkaninchen vorkommt.

Infolge der Verdünnung des Haarschafts entsteht ein seidenartiger Glanz. Durch diesen Glanz unterscheiden sich die Satintiere deutlich von den anderen.

Satinwidder gibt es als kurzhaarige und langhaarige Tiere.

Die Fellbeschaffenheit der Langhaartiere verlangt noch einiges an Verbesserungen.

Das Satincashmerefell ist noch zuwenig dicht und verfilzt auch noch zu schnell. Die Tiere

benötigen deshalb mehr Fellpflege als z.B. der Cashmerewidder.

Tieren die aus reinen Satinverpaarungen standen sagt man nach, dass sie wenig Abwehrkräfte haben und im allgemeinen krankheitsanfälliger sind.

Auch die Jungtierverluste sind bei reinen Satinverpaarungen höher. Auch sollen diese Tiere gefährdet für Osteoporose sein.

Den Tieren zuliebe sollte man auf Satin x Satin Verpaarungen verzichten.
Mit Trägerverpaarungen oder Satin x Trägerverpaarungen bekommt man vitale, gesunde

Tiere. Leider ist der Satinboom da und da sich diese schönen Tiere besonders gut verkaufen lassen, wird gern darüber hinweggesehen. Es bedarf also genauster Auswahl

der Zuchttiere um diese schöne Rasse zu festigen.


Standard nach Ländern

 

Standard Zwergwidder CH

Mindestgewicht 1,7kg, Idealgewicht zwischen 1,9 und 2,1kg, Höchstgewicht 2,3kg.

Typ: gut bemuskelter, breiter und schön geformten Körperbau. Ausgesprochener Widdertyp, mit kräftigen Läufen und leicht aufgerichteter Haltung.

Körper: kurz, gedrungen und breitschultrig, mit schöner Rückenlinie, einem breiten, gut abgerundeten Becken und einem kurzen, kräftigen Nacken ohne sichtbaren Hals versehen.

Kopf: ausgeprägter Widdertyp, mit kurzer Schnauze, breiter Stirn, starken Kinnbacken und Ramsnase.

Der Behang besitzt an den Ohrenansätzen ausgeprägte Wulste (Krone) und wird hufeisenförmig, mit der Schallöffnung nach innen zum Kopf getragen. Der Behang ist stabil im Gewebe und an den Enden gut abgerundet. Die Länge des Behanges beträgt 22-28cm

Rassestandard NHD Stand 2008

 

Aus dem Nederlandse hangoordwergenclub bestmöglichst in Kurzfassung

Körper: kurz, gedrungen, mit gut abgerundeter Hinterpartie

Gewicht: 1150 – 1650 Gramm

Vorderläufe sollten kräftig sein. Kopf möglichst rund, mit schönem eng anliegendem Behang.

Ohrenlänge zwischen 21 und 26 cm. Straff entlang dem Körper liegend.

Anerkannte Farben: grau-perlfeh-eisengrau-blaugrau-schwarz-blau-seperator-thüringer-weiss-

Siam gelb-braunmarder-dunkelbraunmarder-siamblau-sallander-chinchilla-russenfarbig, alles ebenfalls in gescheckt.

Genaueres und aktuelles über folgenden Link:

http://www.nederlandsehangoordwergenclub.nl/

 

 Rassestandard Mini-Lop

Aus dem BRC Standard, Kurzfassung, übersetzt so gut meine Kenntnisse reichen

Typ: Kühn, untersetzt und standhaft. Der Körper soll kurz sein, breit und gut bemuskelt. Hals kurz und sichtbar. Der gut bemuskelte Rumpf ist kurz und schön gerundet. Die Brust breit und tief. Schultern breit und stark. Die Vorderbeine sind stark und gerade. Hinterbeine kurz, stark, kräftig und parallel zum Körper verlaufend. Der Rücken soll gerade, stark und gut angelegt sein. Eine kleine Wamme ist erlaubt, aber nicht wünschenswert.

Gewicht: 1,5 bis 1,6 kg

Fell: Das Fell muss dicht sein und in guter Länge

Kopf, Krone und Augen: Der Kopf ist kühn, breit und gut entwickelt. Das Profil des Kopfes ist stark gebogen mit guter Breite zwischen den Augen. Volle Wangen und breites Maul. Die Augen sind kühn, leuchtend und gross.

Ohren: gerade, stark und gut geformt. Am unteren Ende abgerundet. Das innere des Ohres darf nach aussen nicht sichtbar sein.

Farben: alle Farben von anerkannten Rassen

Genaueres und aktuelles über folgenden Link:

http://www.thebrc.org/

 

Copyright by R. Roth/Rassebericht Mini-Cashmere-Lop, Satinzwergwidder

 

 

 

                                                  









 

 

 

 

 

 

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