Diligenta, Vis, Celeritias
Kurz DVC genannt. DVC ist ein Sprachgebrauch unter IPSC Schützen und heisst auf gut Deutsch soviel wie Genauigkeit (Treffsicherheit), Kraft und Schnelligkeit. Zum IPSC Schiessen gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen, denn im Internet gibt es zahllose Berichte und Infos zur "Formel 1" des Schießsports. Aber um Himmelswillen, es hat überhaupt nichts mit Combatschießen zu tun, dieses Wort wollen wir gar nicht hören.
Was ist IPSC Schiessen?
Die International Practical Shooting Confederation wurde offiziell gegründet im Jahre 1976 auf der International Pistol Conference. Vierzig Leute waren zu dieser Versammlung eingeladen um die Zukunft des praktischen Schiessens zu bestimmen. Colonel Jeff Cooper wurde der erste Präsident der IPSC.
Der Schiessport hat seine Wurzeln im Californien der 50er Jahre, wo regelmäßig sogenannte "Leatherslap matches" ausgetragen wurden. Mittlerweile hat sich die Organisation praktisch über die ganze Welt ausgebreitet.
Die IPSC besteht heute aus ca. 60 Ländern, welche Regionen genannt werden. Einmal im Jahr treffen sich ihre Repräsentanten (Regionaldirektoren) anlässlich eines gröeren Wettkampfes um z.B. Neuerungen zu verabschieden.
Genauigkeit, Kraft und Geschwindigkeit wurde das Motto und steht heute als die drei Eigenschaften, die das Schiessen zutreffend beschreiben - DVC - (Diligentia, Vis, Celeritas). Der Schütze muß versuchen, diese zusammenzuführen in eine optimale Kombination, um einen guten Rang zu erreichen. Die Scheiben besitzen neben der C- (4 Punkte) und D-Wertungszone (2 Punkte) die A-Wertungszone, welche bei einem Treffer am meisten Punkte bringt, nämlich 5 Punkte (Major-Faktor). Die Schützen schießen in verschiedenen Klassen entsprechend dem Typ von Sportpistole oder Revolver welchen sie benutzen.
Verschiedene Scheibendistanzen, bewegliche Scheiben, Scheiben welche reagieren wenn getroffen, Strafscheiben die in der �bung eingebaut sind, Handicaps, die Verschiedenartigkeit der Übungen, alle diese Dinge machen den Sport für den Schützen und auch für Zuschauer so interessant.
Auch wenn die Wurzeln aus dem Verteidigungschiessen kommen, ist das IPSC Schiessen heute jedoch eine reine Leistungssportart wie z.B. Biathlon, Bogenschiessen oder auch Fechten. Es ist eine Sportart, die weltweit in vielen großen Wettkämpfen um den Erdball lebt. Die wichtigste Eigenschaft dabei ist jedoch die Sicherheit und der teilweise fast schon schlafwandlerische Umgang mit der Sportwaffe.
Informationen wie z.B. das aktuelle Regelwerk k�nnen abgerufen werden unter www.ipsc.org und www.ipsc.de
Vorbereitung zum Sicherheits-u. Regeltest SuRT 
IPSC Sicherheitsroutine
Diese Hinweise sollen IPSC-Neulingen helfen, sich vor den ersten Matches noch einmal einige wichtige Dinge durch den Kopf gehen zu lassen.
A. au�erhalb des Wettkampfes:
Außer auf der Feuerlinie, zu Beginn einer Übung, ist die Waffe immer geholstert, Magazinschacht/Trommel leer, Schlitten geschlossen, Hammer ganz abgeschlagen/entspannt bei leerem Patronenlager (das gilt auch f�r H�lsen und sogenannte Pufferpatronen).
Die Waffe darf sonst niemals, ob ungeladen oder nicht, offen oder geschlossen, in der Hand gehalten oder getragen werden!
Jegliches Ziehen, Anschlagen, Überprüfen von Waffe und Ausrüstung nur in der speziell bezeichneten <SAFETY AREA> (auch fälschlich "Fummelzone" genannt).
Achtung: Es gibt manchmal auch Safety Areas, in denen aus lokalen Sicherheitsanforderungen nur das Holstern und Wiederverpacken der Waffe erlaubt ist (Match-Briefing beachten!)!
Kein Hantieren mit Munition in irgendeiner SAFETY AREA! ACHTUNG: Bei manchen Matches sind auch geladene Magazine am Gürtel bereits Grund zur Disqualifikation (ggf. nachfragen!).
Im Zweifelsfall vor jedem Hantieren an der Waffe den Range Officer befragen.
Vor dem Wettkampf die Waffe auf Funktion �berpr�fen. Eine nicht funktionierende Sicherung oder das Fallen des Hammers beim Durchladen etc. bedeutet Ausschlu� der Waffe vom Wettkampf (wenn sie nicht repariert werden kann). Alle an der Waffe angebrachten Sicherungen müssen funktionieren! z.B. Federverbiegen, Abfeilen oder Gummi- oder Klebeband zur Deaktivierung einer Griffsicherung ist NICHT zulässig.
Erfahrene Schützen überprüfen vor dem Wettkampf auch ihre Munition auf Funktion. Man schiebt dazu jede Patrone bei herausgenommenem Lauf ins Patronenlager und achtet auf Leichtgängigkeit und Länge. Es gibt aber auch Meßlehren, sogenannte Case Gages, in dem entsprechenden Kaliber zu kaufen, die schneller und komfortabler als der ausgebaute Lauf zu handhaben sind.
B. im Wettkampf:
Die Anweisungen eines Range Officers haben zunächst absoluten Vorrang vor sonstigen Bestimmungen der Sportordnung.
Nur auf Anweisung des RO darf die Waffe geladen werden.
Bei Aufforderung <Load and make ready!> wird geladen. Ab dann hat die Übung begonnen!
---------------------------------
Technische Tips
----------------------------------------------
Sinnvollerweise wird nach dem Ladevorgang das Magazin noch einmal entnommen und - während die Waffe geholstert ist - mit einer weiteren Patrone aufgefüllt. So erhöht sich die zur Verfügung stehende Schußapazität.
- ACHTUNG ! Ist das Magazin wirklich eingerastet?
Nichts ist nerviger, als wenn beim ersten Schuß das Magazin in den Sand fällt, oder keine neue Patrone ins Patronenlager geführt wurde, während das Magazin ca. 1cm aus dem Griffstück ragt. Führt regelmßig zu Heiterkeit bei den Mitbewerbern! Magazinsitz insbesondere bei Waffen mit Magazintrichter (Jet Funnel o.ä.) überprüfen.
Vor dem Start noch einmal kurz durchchecken (z.B. auf Kommando <Check your gun!> oder vor der Frage <Are you ready?>):
- Ist eine Patrone im Patronenlager ? (Schlitten leicht ziehen)
- Sicherung eingelegt? (Einrasten überprüfen)
- Magazinsitz ok?
- Waffe wieder holstern
Bemerkung: Bei vielen Waffen ist es unbedingt zu vermeiden, den Schlitten zur�ckzuziehen, eine Patrone per Hand ins Patronenlager einzuf�hren und dann den Schlitten vorschnellen zu lassen. Der Auszieher ist bei vielen Matchwaffen (z.B. Peters Stahl, KPS) nicht dafür konstruiert, über eine Patrone zu schnappen, sondern vielmehr so, daß er der Patrone ermöglicht, sich unter ihn zu schieben. Beim Handeinführen der Patrone und Vorschnellen riskiert man im schlimmsten Fall einen Bruch der Auszieherkralle, im günstigeren Fall ein Verbiegen des Ausziehers oder ungünstige Veränderung der Auszieherspannung).
Tip: Solange ich noch nicht startbereit bin, halte ich die Hand auf der geholsterten Waffe. So weiß der R.O., das ich noch etwas Zeit brauche. Wenn ich die Hand von der Waffe nehme, signalisiert das dem R.O., das er mit den Kommandos fortfahren kann.
Nach dem Durchgang
<IF YOU ARE FINISHED, UNLOAD > KABOOM!!!
In letzter Zeit häufen sich die Meldungen von Leuten, insbesondere mit Waffen im Kaliber .40S&W, denen beim Entladen eine Patrone im GEÖFFNETEN Schlitten explodiert ist. Der Grund ist eine bei dieser Patrone nicht unmägliche Verkettung von Umständen: weiche Zündhütchen (z.B. WIN, FED), nicht korrekte Auszieherspannung (die Patrone wird zu lange festgehalten), zu langer (Match)-Ausstoßer, hektisches Aufreißen des Schlittens. Der Ausstoßer zündet dann die Patrone beim Auftreffen auf das Zündhütchen.
Vorsichtsmaßnahme: Neben derTatsache, das eine Waffe regelmßig auf Funktion überprüft werden muß, ist es sicherer:
- Beim Entladen NIE die Hand zum Entnehmen der ausgeworfenen Patrone über das Auswurffenster legen,
- Alberne Kunststücke (s. Punkt D.b) unterlassen. Das dazu nötige Durchreißen des Schlittens zündet im ungünstigen Fall die Patrone bestimmt.
- Den Schlitten immer LANGSAM aufziehen. So fühlt man Widerstand und kann den Vorgang stoppen, bevor es gefährlich wird.
C. Waffenstörungen
1. Die häufigsten Störungen sind sogenannte <stovepipes> oder <smokestacks>, d.h. eine Hülse steckt im Auswurffenster.
- abstreifen (nur wenn sie mit Hülsenboden oder -mund klemmt) und weiterschießen
- durch Durchrepetieren beseitigen (wenn sie der Länge nach klemmt) und weiterschießen
im Zweifel immer durchrepetieren.
- bei Unsicherheit darüber, was passiert ist, immer zuerst das Magazin raus, damit nicht eine zweite Patrone auf eine im Patronenlager befindliche repetiert wird
- im Zweifelsfall (z.B. Geschoß im Lauf? Waffenbruch?) unbedingt abbrechen, Waffenrichtung zum Kugelfang, durch Handheben dem R.O. das Problem signalisieren, abwarten! Sicherheit vor Ehrgeiz!
2. Nichtzuführen einer Patrone: Zur Sicherheit des Magazinsitzes kurzer Schlag auf den Magazinboden. Durchrepetieren, weiterschießen.
3. Unvollständige Zuführung einer Patrone. Kurzer, harter Schlag auf den Magazinboden beseitigt oft das Problem. Wenn nicht:
a) Magazin raus!
b) Verklemmte Patrone auswerfen
c) Nachladen (möglichst gleich ein volles Magazin)
d) durchladen, weiterschießen.
Denke dran: Bei Klemmern immer zuerst das Magazin raus, sonst kann es zu Doppelzuführung kommen, was das Problem verschlimmert und noch mehr Zeit kostet.
4. Größte Vorsicht bei (tatsächlicher oder mutmaßlicher) Fehlzündung einer Patrone (Zündhütchen hat möglicherweise gezündet und das Geschoß in den Lauf getrieben, so das dieser blockiert ist!) Wenn ich unbekümmert durchrepetiere und weiterschieße, kommt es unweigerlich zur Beschädigung der Waffe, in den meisten Fällen sogar zur Waffensprengung mit Gefahr für Gesundheit und Leben des Schützen und seiner Umgebung!.
Im Zweifel immer abbrechen (Finger vom Abzug, Sicherung rein, Waffe zeigt in Richtung Kugelfang, freie Hand hoch, auf RO-Anweisung warten) und unter RO-Aufsicht überprüfen. SICHERHEIT und GESUNDHEIT sind wichtiger als ein gutes Wettkampfergebnis.
5. Bei jeder Verschiebung (mehr als ein Schritt) FINGER AUS DEM ABZUGSB�GEL!
Das Sichern der Waffe ist zwar nur empfohlen, sollte aber unbedingt in jeder Bewegung durchgeführt werden (man kann schließlich auch mal ausrutschen!)
D. nach der Übung
- Nach jeder Schußfolge unbedingt Finger aus dem Abzugsbügel! Sicherung einlegen!
- niemals eine Waffe ohne Aufforderung des RO holstern
- bei Aufforderung zum Entladen <Unload!>
a) Magazin raus
b) während die Waffe immer auf den Kugelfang zeigt und der Finger vom Abzug ist, wird die Sicherung gelöst, der Schlitten bei zur Seite geneigter Waffe vorsichtig geöffnet und eingerastet. Die Patrone sollte aus Sicherheitsgründen (s. oben) immer auf den Boden ausgeworfen werden. Kunststücke wie Schlitten zurückreißen und die Patrone im Flug fangen sind nicht nur sinnlos, sondern besonders albern, wenn sie missglücken (und womöglich zu unsicherer Handhabung mit Disqualifikation führen).
c) die Waffe ist nun leer und geöffnet. Der Schütze wartet mit der Waffe in der Hand, bis der RO ihm das Zeichen zum Holstern gibt. Vorher wird der RO sich davon überzeugen, das das Patronenlager leer ist <Show clear!> und dann den Befehl zum Schließen der Waffe <Gun is clear> Abschlagen bzw. Entspannen <Hammer down!> und Holstern <Holster!> geben.
<Hammer Down> bedeutet unbedingt hörbares Abschlagen der Waffe! Der RO wird ein kontrolliertes Nach-vorne-Bewegen des Hammers oder Entspannen mittels Entspannhebel nicht akzeptieren. Entgegen der Meinung vieler Sch�tzen schadet das trockene Abschlagen einer IPSC-Waffe dieser nicht. Sollte z.B. ein Teil brechen, ist das beim Entladen ein besserer Moment als im Parcours!
Bei irgendwelchen Unterbrechungen legt der Schütze die Sicherung ein, bleibt dabei immer mit Waffe und Körper auf den Kugelfang gerichtet und wartet weitere Anweisungen des RO ab.
"HOT RANGE" (inoffizielles Kommando)
Beim Zustand <HOT RANGE> (mehrere Schützen mit geladenen Waffen auf der Feuerlinie, Funktionspersonal zur Behebung von standtechnischen Problemen vor dem Schützen, o.ä.), hat der Schütze bei geholsterter, gesicherter Waffe die Arme verschränkt zu halten. Waffe und Ausrüstung dürfen bis zum entsprechenden RO-Kommando <Check your gun!> <Make ready!> oder <Are you ready?> nicht mehr berührt werden!
Nach Abschluß einer Übung darf niemand den Stand verlassen oder gar in Richtung Ziel gehen, bevor der RO nicht <Range is clear> gesagt oder anderweitig den Stand freigegeben hat!
IROA Range Master
Übersicht: Sinnvolles Zubehör für den IPSC-Schützen
Große Tasche (Range Bag) z.B. DILLON (ca. 200 DM), WILSON (ca. 350 DM)
Separate Waffentasche (Pistol Pouch, ab 29 DM)
Separate Munitionstasche (z.B. DILLON Ammobag, 75 DM)
Aktiver Gehörschutz (z.B. PELTOR TAC-7 Stereo, 298,-- DM, TAC-6 SoundTrap, 269,-- DM) Dieser Gehörschutz filtert nur den schädlichen Schußknall heraus, ansonsten kann man normal hören (es gibt auch Umbausätze f.normalen Gehörschutz, DM 130,--)
GuteSchieß-/Schutzbrille (z.B.SWISS-EYE (50 DM), Oakley (ab 190 DM), Wiley-X (ab 100 DM) wichtig sind Bruchfestigkeit (Polycarbonat) und Parallaxefreiheit, d.h. keine Verzerrungen durch die Linse, insbesondere beim Kopfdrehen
Baseball-Cap (o.ä.) Sonnenschutz; verhindert außerdem bei Regen die Tropfen auf der Brille!
KRUNCH PRO-GRIP: ein Gel, das speziell bei feuchten H�nden die Griffigkeit verbessert (ca. 30,-- DM)
Mindestens 6 Reservemagazine, (lieber mehr! Beschädigung, Dreck!)
Magazinbürste dazu
Case Gage (Munitionsprüflehre), verhindert munitionsbedingte Störung ( DILLON ca. 30 DM)
Timer (zum Selbsttraining), z.B. L+Smicro (398,-- DM), PACT (ca. 400,-- DM)
Velcro-Gurtsystem (Unter- und Obergurt) (ca. 140,-- DM)
IPSC-Videos (z.B. USPSA-Meisterschaften, IPSC-EM Kreta oder Rob Leatham/Doug Koenig Trainingsvideos, St�ck ab DM 30,--/bis 80.--)
Freie Übersetzung von wichtigen Passagen des internationalen Regelwerkes (ohne Gewähr)
Sicherheitszonen
Veranstalter sind für Aufbau und Lage einer ausreichenden Anzahl von Sicherheitszonen für den Wettbewerb verantwortlich. Sie müssen günstig gelegen und durch Beschilderung leicht erkennbar sein. Sicherheitszonen müssen über einen Tisch verfügen und die sichere Richtung sowie die Begrenzungen müssen deutlich markiert sein.
Den Teilnehmern ist die Benutzung der Sicherheitszonen in folgender Weise gestattet:
Das Einpacken, Auspacken und Holstern ungeladener Sportgeräte.
Ziehübungen, das Leerabschlagen und das Wiederholstern ungeladener Sportgeräte.
Das üben von Einsetzen und Entfernen von leeren Magazinen und/oder das Repetieren des Verschlusses / das Drehen der Trommel (engl. to cycle the action)
Das Durchführen von Inspektionen, Zerlegungen, Reinigungen, Reparaturen und Wartungsarbeiten an Sportgeräten, deren Bestandteilen oder anderem Zubehör.
Unter keinen Umständen darf in einer Sicherheitszone mit Übungspatronen, geladenen Magazinen, geladenen Schnellladern oder scharfer Munition manipuliert werden.
Holster und andere Ausrüstung des Teilnehmers
Bei den meisten Parcours muss das Sportgerät des Teilnehmers vor dem Startsignal sicher geholstert sein und die Hände des Teilnehmers dürfen weder das Sportgerät noch andere Ausrüstungsteile berühren. Davon abweichende Startpositionen für die Sportgeräte müssen in der schriftlichen Parcoursbeschreibung beschrieben werden. Wenn eine offizielle IPSC Division einen maximalen Abstand vorschreibt, der das Sportgerät und die Ausrüstung des Teilnehmers von seinem Körper abstehen darf, darf der Range Officer überprüfen, ob das geholsterte Gerät des Teilnehmers in Übereinstimmung mit der deklarierten Division ist, indem er: die kürzeste Distanz zwischen dem Körper des Teilnehmers und der Mitte der längsten Abmessung des Gerätegriffs misst,
die Entfernung zwischen dem Körper des Teilnehmers und der Innenseite des Schlittens, oder im Falle eines Revolvers die Entfernung zwischen dem Körper des Teilnehmers und der Trommel misst.
Diese Messungen müssen durchgeführt werden, während der Teilnehmer aufrecht und natürlich steht, und müssen den Vorschriften der jeweiligen Division entsprechen.
Jeder Teilnehmer, der diese Prüfung nicht besteht, muss sein Holster oder seine Ausrüstung sofort mit den Vorschriften seiner Division in Übereinstimmung bringen.
Der Range Master kann Abweichungen von diesen Anforderungen zulassen, da es möglich ist, dass Teilnehmer aufgrund von anatomischen Gegebenheiten die Anforderungen gar nicht vollständig erfüllen können. Ein Teilnehmer kann ein Sportgerät während eines Parcours wieder holstern, vorausgesetzt, das Wiederholstern wird vorgenommen während sich der Teilnehmer in eine sichere Richtung wendet und alle anderen Sicherheitsvorschriften einhält.
Der Gürtel, an dem das Holster und die verwandte Ausrüstung befestigt ist, muss auf Höhe der Taille getragen werden. Entweder der Gürtel oder der Innengürtel müssen durchgehend befestigt werden oder mindestens durch drei Gürtelschlaufen geführt werden.
Weiblichen Teilnehmern ist es erlaubt (siehe Regeln zu denDivisionen), Gürtel mit dem Holster und der verwandten Ausrüstung auf Hüfthöhe zu tragen. Ein zweiter Gürtel auf Höhe der Taille ist erlaubt.Jedoch muss die gesamte Ausrüstung am unteren Gürtel getragen werden.
Zum Zwecke dieser Regeln wird der Hüftknochen (lat. tuberacitas major femuris) definiert als der äußerste Punkt am oberen Ende des Oberschenkelbeins. Die Oberkante des Gürtels darf nicht unterhalb des oberen Randes dieses Knochens liegen.
IPSC Wettbewerbe dürfen nicht die Verwendung eines bestimmten Holstertyps oder einer bestimmten Holstermarke vorschreiben. Die Position des Holsters und der verwandten Ausrüstung darf vom Teilnehmer während des Wettbewerbs weder verschoben noch verindert werden, es sei denn, dies wäre in der schriftlichen Parcoursbeschreibung so vorgeschrieben oder vom Range Officer verlangt. Wenn sich eine Rückhalteschlaufe am Holster befindet, muss diese während des gesamten Wettbewerbs in der Bereithaltung verwendet bzw. geschlossen werden.
Einem Teilnehmer ist es nicht erlaubt, einen Parcours zu beginnen und dabei eines der folgenden Holster zu tragen:
Holster mit sichtbarem oder nichtsichtbarem Befestigungsriemen (engl. tie-down rig).
Dienstholster oder Schulterholster der Polizei oder des Militärs
Holster, bei dem sich der Rücken des Gerätegriffs unterhalb der Oberkante des Gürtels befindet.
Holster, bei dem die Laufmündung mehr als einen (1) Meter von den Füssen des Wettbewerbers weg zeigt, wenn dieser entspannt steht.
Ein Holster, bei dem der Abzug des Sportgeräts nicht vollständig abgedeckt wird.
Holster müssen in der Lage sein, ein ungeladenes Sportgerät während der nachfolgend beschriebenen Tests festzuhalten. Nichtbestehen eines nachfolgend beschriebenen Holstertests bewirkt eine Rückweisung des Holsters, bis es den Anforderungen genügt.
Ein Sprung aus dem Stand über ein 40 cm hohes Hindernis.
Ein Sprung aus dem Stand über ein 40 cm hohes Hindernis mit einer gleichzeitigen Drehung in der Luft um 90 Grad nach links oder rechts.
Bei Versagen während einer der oben beschriebenen Aktionen wird das Holster solange aus dem Wettbewerb genommen, bis es die Bestimmungen erfüllt.
Jegliche Aktivität innerhalb einer Übung.
Augen- und Gehörschutz
Alle Teilnehmer sind darauf hingewiesen, dass das Tragen von Augen- und Geh�rschutz in ihrem eigenen Interesse und zur Vermeidung unn�tiger Verletzungen von h�chster Wichtigkeit ist. Das st�ndige Tragen von Augen- und Geh�rschutz w�hrend des gesamten Verweilens auf dem Stand wird dringendst empfohlen.
Die gastgebende Organisation kann solcherlei Schutz zur Bedingung f�r den Aufenthalt auf der Standanlage machen. In diesem Fall m�ssen die Funktion�re jegliche Anstrengungen unternehmen, um sicherzustellen, dass alle Funktion�re, Zuschauer und Teilnehmer einen angemessenen Schutz tragen.
Wenn ein Funktion�r bemerkt, dass ein Teilnehmer w�hrend eines Parcours seine Schutzbrille oder seinen Geh�rschutz verloren hat oder dieser verschoben ist, muss er den Teilnehmer sofort stoppen und dieser muss, nachdem der Schutz wiederhergestellt ist, den Parcours wiederholen. Dasselbe gilt, wenn ein Teilnehmer den Parcours ohne Augen-oder Geh�rschutz begonnen hat und der Funktion�r dies erst nach dem Startsignal bemerkt.
Alle Versuche, sich nach Parcoursbeginn durch absichtliches Entfernen der Schutzbrille oder des Geh�rschutzes einen Vorteil zu verschaffen, wird als unsportliches Verhalten betrachtet
Munition und dazugeh�rige Ausr�stung
Magazine und Schnelllader m�ssen den Vorschriften der deklarierten Division entsprechen. Die G�rteltaschen, in denen Magazine und Schnelllader getragen werden, m�ssen diese w�hrend des Holstertests halten. Ausr�stungen, die diesen Test nicht bestehen, d�rfen erst eingesetzt werden, wenn sie diesen Anforderungen entsprechen.
Ersatzmagazine oder Ladehilfen, die vom Teilnehmer nach dem Startsignal unabsichtlich fallengelassen oder verloren werden, k�nnen unter Beachtung der Sicherheit wieder aufgenommen werden. Dies muss jedoch in jedem Fall mit den Sicherheitsbestimmungen des betroffenen Parcours vereinbar sein.
Panzerbrechende, Brand- oder Leuchtspurmunition ist an IPSC Wettbewerben verboten.
Munition, die nach Ansicht des Range Officers als unsicher anzusehen ist, muss sofort aus dem Wettbewerb genommen werden. Dabei liegt dann die endg�ltige Entscheidung beim Range Master. Ersatzmunition muss nach Messung mit dem offiziellen Vo-Messger�t den Vorschriften der deklarierten Division entsprechen. Wenn die Ersatzmunition den Leistungsfaktor-Vorgaben nicht entspricht, so ist die Wertung des Teilnehmers an den neuen Leistungsfaktor anzupassen.
St�rungen an der Ausr�stung eines Teilnehmers
Sollte das Sportger�t eines Teilnehmers nach dem Startsignal St�rungen aufweisen, darf der Teilnehmer unter Einhaltung der Sicherheit versuchen, das Problem zu beheben und mit dem Parcours fortzufahren.
W�hrend einer solchen St�rungsbehebung muss der Teilnehmer die M�ndung immer in Richtung Hauptkugelfang halten. Zur Behebung der St�rung darf der Teilnehmer keinerlei Hilfsmittel wie Parcourseinrichtungen, einen Putzstock, etc verwenden.
Wenn die Behebung einer St�rung vom Teilnehmer erfordert, dass er das Sportger�t aus dem Zielanschlag nehmen und abzusenken muss, m�ssen sich die Finger des Teilnehmers deutlich au�erhalb des Abzugsb�gels befinden.
Falls die Ger�test�rung nicht vom Teilnehmer selbst behoben werden kann, muss er das Sportger�t in eine sichere Richtung halten und den Range Officer informieren. Der Range Officer muss den Parcours in der normalen Art und Weise beenden. Der Parcours muss dann wie normal gewertet werden, einschlie�lich der anfallenden fehlenden Treffer und Strafen f�r das Nichtbeschie�en von Zielen.
Unter keinen Umst�nden darf einem Teilnehmer erlaubt werden, einen Parcours mit einem geladenen Sportger�t zu verlassen.
Wenn das Sportger�t wie oben dargestellt St�rungen aufweist, darf der Teilnehmer den Parcours nicht wiederholen; auch dann nicht, wenn das Sportger�t w�hrend eines Parcours f�r nicht weiter benutzbar oder unsicher erkl�rt wurde.
Falls ein Range Officer den Parcours abbricht, weil er den Verdacht hegt, dass der Teilnehmer ein unsicheres Ger�t oder unsichere Munition (z.B. �Patrone ohne Pulver�) verwendet, muss der Range Officer alle notwendigen Schritte unternehmen, um sowohl die Sicherheit des Teilnehmers wie auch die des Stands wiederherzustellen. Dann erst soll der Range Officer das Sportger�t oder die Munition untersuchen.
Dabei ist wie folgt vorzugehen:
Falls der Range Officer den Beweis daf�r findet, der das vermutete Problem best�tigt, ist die Zeit zu nehmen und sind die Treffer einschlie�lich aller Fehlsch�sse und Strafen bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Teilnehmer gestoppt wurde, zu werten und auf dem Wertungsblatt festzuhalten. In diesem Fall ist dem Teilnehmer eine Wiederholung des Parcours nicht gestattet. Er ist anzuweisen, dass Problem in Ordnung zu bringen.
Falls der Range Officer zum Schluss kommt, dass das vermutete Sicherheitsproblem nicht existiert, muss der Teilnehmer den Parcours wiederholen.
Wettbewerbdisqualifikation � Allgemeine Regeln
Eine Wettbewerbdisqualifikation wird gegen einen Teilnehmer verh�ngt, der einen Sicherheitsversto� oder eine andere verbotene Handlung w�hrend eines IPSC Wettbewerbs begeht. Eine Wettbewerbdisqualifikation gilt f�r jeweils einen einzelnen Wettbewerb. Einem Teilnehmer, der f�r eine Verletzung der Sicherheitsregeln w�hrend eines Wettbewerbs disqualifiziert wurde, ist es nicht erlaubt, an einem der restlichen Parcours dieses Wettbewerbs zu starten, ungeachtet des Abl�seplans oder der physischen Anordnung des Wettbewerbs. Das gilt auch f�r alle Teile eines Turniers, die Flinten- und Gewehrwettbewerbe enthalten. Alle vollst�ndigen Wettbewerbresultate von vorausgegangenen Startversuchen bleiben bestehen, aber alle unvollst�ndigen oder teilweisen Wettbewerbresultate m�ssen aus der Gesamtwertung genommen werden.
Wurde eine Wettbewerbdisqualifikation ausgesprochen, hat der Range Officer darauf zu achten, dass die Disqualifikationsgr�nde sowie Zeit und Datum deutlich auf dem Wertungsblatt des Teilnehmers vermerkt sind. Der Range Master ist unverz�glich zu informieren.
Ein Teilnehmer, der einen Sicherheitsversto� vor Anschlagen der offiziellen Schlussrangliste begeht, wird disqualifiziert, und die Resultate dieses Teilnehmers werden aus der Wettbewerbwertung entfernt. Als Ausnahme gilt ein Sicherheitsversto� eines Teilnehmers w�hrend der Teilnahme in einem Shoot Off oder Nebenwettbewerb, nachdem der Teilnehmer den Hauptwettbewerb beendet hat. In einem solchen Fall wird die Disqualifikation nicht auf die Gesamtwertung des Wettbewerbs angewandt, allerdings darf der Teilnehmer nicht mehr an weiteren Turnieraktivit�ten teilnehmen (d.h. Flinten- oder Gewehrwettbewerb).
Wettbewerbdisqualifikation bei Sicherheitsverst�en
Eine Wettbewerbdisqualifikation wird bei jedem der folgenden Verst�e ausgesprochen:
Unbeabsichtigte Schussabgabe (engl. accidental discharge) � eine Schussabgabe ist definiert als ein Geschoss, das das Sportger�t eines Teilnehmers durch den Lauf verlassen hat und als eine unbeabsichtigte Schussabgabe gilt:
Jeder Schuss, der au�erhalb der Begrenzungen von Kugelfang oder Seitenw�nden abgegeben wird, oder der den Boden innerhalb von 3 Metern vom Teilnehmer trifft oder in irgendeine andere, vom Veranstalter als unsicher erachtete und in der �bungsbeschreibung (Stage Briefing) ver�ffentlichte Richtung abgegeben wird. Ein Schuss, der auf ein Ziel, das n�her als 3 Meter zum Teilnehmer steht, abgegeben wird, gilt nicht als unbeabsichtigte Schussabgabe (A D).
Unsichere Sportger�te-Handhabung (engl. unsafe gun handling) - eine Schussabgabe ist definiert als ein Geschoss, dass das Sportger�t eines Teilnehmers durch den Lauf verlassen hat, und eine unsichere Sportger�te-Handhabung liegt in folgendem Fall vor:
Jede Schussabgabe vor dem Start oder beim Laden, Nachladen oder Entladen, oder bei der St�rungsbeseitigung.
Jede Schussabgabe in der Bewegung au�er beim tats�chlichen Beschie�en von Zielen.
Jede oben beschriebene Schussabgabe f�hrt zu baldm�glichstem Abbruch aller weiteren Aktionen des Teilnehmers durch den Range Officer.
Wenn festgestellt werden kann, dass die Schussabgabe Folge eines tats�chlichen Bruchs eines Teils des Sportger�ts war und der Teilnehmer alle normalen Sicherheitsanforderungen erf�llt hat, wird keine Wettbewerbdisqualifikation ausgesprochen. Die Wertung des Teilnehmers f�r diesen Parcours ist Null. Das Sportger�t muss unmittelbar nach dem Zwischenfall dem Range Master oder seinem Stellvertreter zur Untersuchung vorgelegt werden und dieser f�hrt alle notwendigen �berpr�fungen durch, um festzustellen, ob ein tats�chlicher Bruch eines Teils die Schussabgabe ausgel�st hatte. Ein Teilnehmer kann gegen eine Wettbewerbdisqualifikation wegen unbeabsichtigter Schussabgabe nachtr�glich nicht Einspruch erheben, wenn er vor Verlassen des Parcours vers�umt hat, das Sportger�t zur sofortigen �berpr�fung vorzulegen.
F�r den Fall einer Schussabgabe im Anschluss an die Feststellung des Range Officers �gun clear�/ �Waffe leer�, verlangt der Range Officer vom Teilnehmer noch einmal �unload and show clear�/ �entladen und leer zeigen�, um sich davon zu �berzeugen, dass das Sportger�t sicher ist. Es besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Wenn die Schussabgabe dagegen in eine unsichere Richtung oder wie unter erfolgte, finden die Bestimmungen dieser Regel Anwendung.
Die Handhabung eines Sportger�ts zu jedem anderen Zeitpunkt au�er wenn sich der Teilnehmer in einer bezeichneten Sicherheitszone oder am Start unter Aufsicht des Range Officers befindet.
Wenn der Teilnehmer zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb einer �bung die M�ndung seines Sportger�ts r�ckw�rts, das hei�t �ber einen Winkel von 90 Grad zur Mitte des Hauptkugelfangs, oder wenn es keinen Kugelfang gibt, standaufw�rts richtet, egal ob das Sportger�t geladen ist oder nicht.
Wenn der Teilnehmer zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb einer �bung, oder w�hrend des Ladens oder Entladens, sein Sportger�t fallen l�sst oder ihr Herunterfallen bewirkt, ob geladen oder nicht, au�er in folgenden F�llen:
W�hrend eines Holstertests innerhalb einer �bung bevor das Sportger�t geladen wurde.
Ein Teilnehmer, der aus irgendeinem Grund w�hrend einer �bung sein Sportger�t unter Beachtung der Sicherheit und mit Absicht auf dem Boden oder einem anderen stabilen Gegenstand ablegt, wird nicht disqualifiziert, vorausgesetzt:
- das Sportger�t befindet sich in ihrem Bereit-Zustand oder
- bei einer Selbstladepistole ist das Magazin entnommen und der Schlitten offen verriegelt, oder
- bei einem Revolver ist die Trommel ausgeschwenkt und leer, und
- der Teilnehmer beh�lt physischen Kontakt zum Sportger�t, bis es entweder auf dem Boden oder einem stabilen Gegenstand sicher abgelegt wurde, und
- der Teilnehmer h�lt sich immer in Armesl�nge vom Sportger�t auf
Holstern oder Entholstern eines Sportger�ts innerhalb eines Tunnels.
W�hrend eines Parcours zeigt die M�ndung eines geladenen Sportger�ts auf irgend einen K�rperteil des Teilnehmers, mit Ausnahme w�hrend des Ziehens oder Holstern des Sportger�ts.
Die M�ndung eines geladenen Sportger�ts zeigt beim Ziehen oder Holstern nach r�ckw�rts au�erhalb eines Radius von einem (1) Meter, gemessen von den F�ssen des Teilnehmers.
Das Tragen oder die Verwendung von mehr als einem Sportger�t zu irgendeinem Zeitpunkt w�hrend eines Wettbewerbes.
Der Teilnehmer unterl�sst w�hrend einer St�rungsbeseitigung, bei der er das Sportger�t deutlich aus der Richtung auf das Ziel absenkt, den Finger aus dem Abzugb�gel zu nehmen.
Der Teilnehmer unterl�sst, den Finger w�hrend des Ladens oder Nachladens aus dem Abzugb�gel zu nehmen.
Der Teilnehmer unterl�sst den Finger in der Bewegung aus dem Abzugb�gel zu nehmen.
Das Holstern eines geladenen Sportger�ts in einem der folgenden Zust�nde:
Eine Single Action Pistole mit nicht eingelegter Sicherung.
Eine Double Action oder Selective Action Pistole mit gespanntem Hahn und nicht eingelegter Sicherung.
Ein Revolver mit gespanntem Hahn.
Das Handhaben von scharfer Munition oder �bungspatronen, geladenen Magazinen oder geladenen Schnellladern in einer Sicherheitszone.
Besitz eines geladenen Sportger�ts, au�er bei ausdr�cklicher Aufforderung durch den Range Officer. Sportger�te d�rfen nur auf der Feuerlinie und nur nach entsprechender Anordnung durch den Range Officer geladen werden. Ein geladenes Sportger�t ist definiert als ein Sportger�t, bei dem sich eine scharfe Patrone im Patronenlager oder eine scharfe Patrone in einem in dem Sportger�t eingesetzten Magazin befindet.
Das Aufheben eines fallengelassenen Sportger�ts au�erhalb eines Parcours. Das Fallenlassen eines ungeladenen Sportger�ts selbst gilt nicht als Versto�. Der Teilnehmer muss einen Funktion�r beiziehen, der dem Teilnehmer zur Seite steht und das sichere Aufnehmen des Sportger�ts �berwacht.
Wettbewerb-Disqualifikation � Unsportliches Verhalten
Disqualifikation vom Wettbewerb findet Anwendung bei grobem, oder wiederholten unsportlichen Verhalten. Der Range Master ist umgehend zu informieren.
Die Funktion�re haben uneingeschr�nkte Autorit�t �ber alle Personen auf dem Stand. Ein Teilnehmer, der Anweisungen oder Befehle eines Funktion�rs nicht befolgt oder ein Benehmen zeigt, dass den Sport in Verruf bringen kann, kann vom Wettbewerb disqualifiziert und des Standes verwiesen werden.
Wiederholte Missachtung der allgemeinen Standregeln oder der Parcoursbriefings wird als unsportliches Verhalten angesehen.
Eine Wettbewerb-Disqualifikation wegen unsportlichen Verhaltens wird gegen jeden Teilnehmer ausgesprochen, der in der Absicht, einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, den Verlust seines Geh�r-oder Augenschutz herbeif�hrt.
Wettbewerbdisqualifikation � Verbotene Substanzen
An IPSC Wettbewerben wird von allen Teilnehmern und Funktion�ren verlangt, dass sie sich w�hrend des ganzen Wettbewerbs geistig und k�rperlich unter Kontrolle haben.
Die IPSC erachtet den Missbrauch von alkoholischen Produkten, nicht-rezeptpflichtigen und nicht lebenswichtigen Arzneimitteln sowie den Genuss illegaler oder leistungssteigernder Substanzen, unabh�ngig davon, auf welche Weise sie eingenommen oder verabreicht werden, als au�erordentlich schwerwiegendes Vergehen.
W�hrend eines Wettbewerbs d�rfen sich Teilnehmer und Funktion�re, au�er f�r medizinische Zwecke, nicht unter Einfluss von irgendwelchen Medikamenten oder Drogen (inbegriffen Alkohol) befinden. Jede Person, die nach Ansicht des Range Masters sichtbar unter dem Einfluss der oben erw�hnten Substanzen steht, wird vom Wettbewerb disqualifiziert und zum Verlassen des Stands aufgefordert.
Die IPSC beh�lt sich das Recht vor, jegliche allgemeinen oder spezifischen Substanzen zu verbieten und jederzeit Tests zum Nachweis dieser Substanzen einzuf�hren.