Wie Katzen haben viele Arten, uns bemerkbar zu machen,
und darauf hinzuweisen, was wir empfinden. Einige Beispiele:
~ Schnurren wir, sind wir glücklich und zufrieden, manchmal bedeutet es aber auch, dass wir aufgeregt sind. In seltenen Fällen ist es sogar ein Zeichen von Krankheit.
~ Wenn wir anfangen tief zu Knurren, ist Vorsicht geboten!
~ Schnattergeräusche geben wir von uns, wenn wir eine Beute erspähen, die wir nicht erreichen
können.
~ Der Drohgesang der Kater (also auch meiner) ist ein langgezogenes Heulen. Damit wollen wir aber
auch bekannt geben, dass wir Beute gefangen haben, und sie somit verteidigen.
~ Wenn ihr Menschen uns auf den Schwanz oder auf die Pfötchen tretet stoßen wir einen langen
jaulenden Schrei aus.
Wir haben auch eine sehr ausgeprägte Körpersprache, die
es zu verstehen gilt:
~ Sind unsere Ohren zurückgelegt, sind wir genervt bis angriffslustig, also: Lasst uns in diesem Moment einfach in Ruhe.
~ Sind die Augen kugelrund und schwarz, dazu auch noch die Schnurrhaare nach vorne Gerichtet,
setzen wir zum Sprung auf eine Beute an.
~ Doch das kann auch Angst bedeuten. Wenn jemand schnell und hastig auf uns zu kommt und uns
erschreckt, plüstern wir uns auch noch zusätzlich auf. Will heißen: Ich bin furchterregend! Ein Fau-
chen unterstreicht diese Geste.
~ Schlagen Katzen wild mit ihrem Schwanz sind sie aufgeregt und/oder unzufrieden.
~ Wenn wir fröhlich sind, ist unser Schwanz gerade nach oben gerichtet.
~ Schaut uns nicht so in die Augen. Das verstehen wir als Angriff, besonders bei Fremden Personen.
Zwinkert lieber ein wenig, das verstehen wir als Liebeserklärung. Vielleicht zwinkern wir ja auch
zurück!?