Kurdistan

 

Die Kurden und Kurdistan                                                   

Kurdistan befindet Geografisch gesehen  zwischen dem 34. und 40. Grad nördlicher Breite und dem 38. und 48. Grad östlicher Länge. Von Ost nach West ist das Gebiet etwa 2000 km breit und von Nord nach Süd etwa 300 - 500. Kurdistan hat eine Bevölkerungssumme von etwa 40 Millionen, die Sprache der Kurden wird in verschiedenen Dialekten unterteilt. Gängiges Dialekt ist Kurdisch (Kurmanci), Zazaki (in einem Gebiet in der Türkei), und Sorani (Irakisches Dialekt), Gorani (Iranischer Teil), desweiteren wird Aramäisch von den kurdischen Aramäern gesprochen die neben den Yeziden und den Aleviten eine kleine Minderheit in Kurdistan darstellen (10 - 15%).

Die Hauptstadt Kurdistans (Türkei) ist Diayrbakir (Amed) zu Deutsch der Berg Diyars. Die Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak ist Arbil. Weitere wichtige Städte sind Mardin, Van , Bingöl, Urfa, Malatya. usw. Hewler, Duhok, Erbil,  Mossul, Süleymaniye im Irak und Iran, Quamislo in Syrien. Die geschichtsträchtigen Flüsse Euphrat und Tigris gehören zu den bedeutensten Flüssen Kurdistans. Mit ca. 5500 m zählt das Agiri Gebirge zu den höchsten Gebirgen in Kurdistan, erwähnenswert ist das Zagrosgebirge im Irakisch - Kurdistan.

Die Verwirklichung des kurdischen Traums eines souverenen, selbständigen, unabhängigen und autonomen Staat konnte und kann bis heute nicht wirklich umgestezt werden. Zwei Probleme entstehen bei dieser Jahrhunderte alten Forderung.

1. Das gespaltene Kurdistan, verteilt auf vier Staaten, wird und wurde bis heute von keinen Staat geduldet (Autonomie im Irak ausgenommen). Sowohl nach dem ersten als auch nach dem zweiten Weltkrieg wurde ein Autonomes Kurdistan von den Siegermächten versprochen, jedoch nie realisiert.

2. Das größere Problem dieser Nichterfüllung der Zielsetzung sind die Konflikte zwischen den Kurden selbst. Die Führenden Parteien auf allen vier Staaten beharren auf ihre Rechte und verweisen auf ihre Terotorien. Nach dem Fall des Sadamm Regims stehen für die Irakischen Kurden positive und zukunftsweisende Strukuren in wirtschaftspolitischer Hinsicht bevor, der Traum eines unabhängigen Kurdistan steht mit Hilfe der dort regierenden  kurdischen Politiker Barzani und Talabani  in naher Aussicht gerückt zu sein, Talabani ist der zur Zeit der amtiernde Präsident  des Iraks.

Mit den Ölvorräten im Norden Kurdistans haben sie eine der wichtigsten Quellen zur Beschaffung des schwarzen Goldes und die für die importierenden Länder ein wichtigen Partner. Die Chrom  und- Silbergewinnung  hat sich mittlerweile zu einer ebenfalls lukrativen Einnahmequelle des Landes gemacht. In den kurdischen Gebieten  werden Getreide, Reis, Linsen, Bohnen, Kichererbsen und weitere Gemüse- und Obstsorten angebaut. Daneben gibt es Nüsse, Zuckerrüben, Baumwolle, Tabak, Wein und Oliven. Die Getreidefelder im syrischen und irakischen Teil haben als Kornkammern eine hohe Bedeutung für die jeweiligen Staaten. In Kurdistan werden Schafe, Ziegen und Rinder gezüchtet Die Kulutur, die Vegetation, das Herrliche Klima  und die Tradition der Kurden sowie die bekannte Gastfreundlichkeit der Einheimischen sind ein Besuch wert.  Die Kurdische Autonome Region  im irakisch Kurdistan hat eine Wirtschaftswachstumsrate von über 6%. Nach den worten von Mesud Barzani (Ministerpresident) soll aus der Region nach dem Vorbild Dubai eine Freihandelszone entstehen.

 

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