Ich dichte ganz gerne mal und hier ist eine kleine Auswahl der Gedichte aus den letzten Jahren.
Achtung! Alle diese Gedichte stammen von mir und unterliegen meinem Copyright.
Theodizee (2007) Gibt es einen Gott? Gibt es einen Gott? Gibt es einen Gott? Gibt es einen Gott? Schau dir unsere Welt an. Night-time (2005) A smile (2005) Lesson of Life (2005) Respect your freinds Be careful and kind, Forever (2005) I wonder... (2005)

Gibt es einen Gott?
Die uratlte Frage der Menschheit.
Für manche ist schon die Frage ein Sakrileg.
Andere glauben nur, was sie sehen.
Wieder Anderen ist es schlichtweg egeal.
Und du weißt auch nicht, was du glauben sollst.
sie ist alle Antwort, die du brauchst.

Breath.
Don't move. Just breath.
It's all right.
Relax.
You're safe. With me.
Close your eys.
Trust me.
Don't be afraid. Of the night.
Go to sleep.
Dream.
I'll protect you.
Don't worry.
Calm.
No nightmares. Just dreams.
Have faith.
I'll scare it away. The dark.
It's okay.
Just breath.
Breath.

Can say more than 1000 words.
Beautiful.
Bright.
But cruel, sometimes.
A stab.
Right trough the heart.
Cold.
Icy, almost.
Or sad. So very sad.
Taery.
Hopeless, even.
Drowning in despair.
In a night.
Never-ending.
Dark.
And at the sky.
One lonely star.
A smile.

What you need to learn,
is what life teaches you.
Be happy, be nice
and live your dream.
and forgive your enemies.
Get what you want
and believe in yourself.
don't hurt and don't bruise.
But most of all,
live.

You kiss me and say
”I’ll love you, forever.”
”I’ll be yours, forever.”
”I’ll honour you, forever.”
”I’ll hold you, forever.”
”What is forever?”

They say you love me to death.
I wonder if they are right.
I wonder if they are right.
I wonder if they are right.
I wonder if they are right.
I wonder if they are right.
I wonder…

Smile (2005)
Hope fades.
You smile.
Dream wakes.
You smile.
Love takes.
You smile.
Heart breaks.
You smile.
Light shades.
You smile.
Smile dies.
You cry.


Thoughts (2005)
They thought they could break her.
They thought they could tell her what to believe.
They thought they could shape her.
They thought they could put her into a cage.
They thought they could chain her.
They thought they could conquer her unbroken will.
They thought they could own her.
They thought they could let her never be free.
They thought wrong!


Time (2005)
Time is money.
Or is it?
Maybe.
I have time.
Enough of it.
Right now.
I need it.
Sometimes.
Like everyone.
Now I’m sitting here.
And I have time.
Too much of it.
Someone else needs it.
Time, that is.
But it’s mine.
Why is it like this?
Time, I mean.
So unpredictable.
Here or there.
Never where it’s needed.
Stupid time.

Ich frage mich… (2005)
Ich sehe dich lächeln.
Ich frage mich, was du fühlst.
Ist dein Lächeln echt?
Oder eine Maske?
Zeugt es von Freude?
Oder doch Hochmut?
Ich höre dich lachen.
Ich frage mich, worüber du nachdenkst.
Lachst du mit mir?
Oder über mich?
Bist du glücklich?
Oder verbirgst du deine Trauer?
Ich sehe deine Augen strahlen.
Ich frage mich, woran du glaubst.
Ist das Glitzern Fröhlichkeit?
Oder ungeweinte Tränen?
Drückt es Liebe aus?
Oder verkannten Hass?
Ich höre deine Stimme singen.
Ich frage mich, worauf du hoffst.
Willst du mich erfreuen?
Oder nur verhöhnen?
Bist das wirklich du?
Oder täuschst du mich nur?
Ich sehe dich an.
Ich glaube, ich werde dich nie verstehen.


Durch deine Augen (2005)
Du guckst mich an,
doch siehst mich nicht.
Du sprichst mit mir,
doch hörst mich nicht.
Du lachst mich an,
doch meinst mich nicht.
Du weinst mit mir,
doch kennst mich nicht.
Du fasst mich an,
doch fühlst mich nicht.
Ich sehe was, was du nicht siehst,
ich sehe mich.


Eine Straße (2005)
Eine Straße,
irgendwo,
irgendwann in der Nacht
Ein Vorhang, bleiern
Für keine Bühne, nur Stille
Schatten, Einsamkeit
Ein Ort für Traurige
Ein Auto,
Scheinwerfer in der Nacht
Wasser spritzt,
unter nassen Rädern
Die Stille, durchbrochen, vorbei
Reifen quietschen,
auf feuchtem Asphalt
Ein Auto,
Rücklichter in Rot
Dunkelheit, Ruhe
Ein Ort für Verzweifelte
Ein Schleier, grau
Für keine Braut, nur Regen
Eine Straße,
hier,
etwas später in der Nacht


Ein Schuss (2005)
Ein Schuss:
Kurz, laut
Ein Geräusch,
nicht viel
Und doch:
Mordet, verletzt
Schmerzen,
sehr viel
Ein Schuss:
Hörbar
Keine Tat, kein Geschehen
Nur Knall und Klang
Und doch:
Spürbar
Kein Leben, keine Hoffnung
Nur Blut und Angst
Ein Schuss:
Nicht schlimm
Sehr schlimm
Wie immer man es sieht…


Innere Einsamkeit (2005)
Er geht durch die Schule,
sie beachten ihn nicht,
denn er ist unwichtig.
Innere Einsamkeit!
Er ist Luft,
sie sehen ihn nicht,
denn er ist unsichtbar.
Innere Einsamkeit!
Er fällt hin,
sie haben ihn gestoßen,
denn er ist wertlos.
Innere Einsamkeit!
Er liegt da,
sie lassen ihn liegen,
denn er ist egal.
Innere Einsamkeit!
Er wütet und schreit,
sie hören ihn nicht,
denn er ist stumm.
Innere Einsamkeit!
Er hasst sie,
sie merken es nicht,
denn er ist zweitrangig.
Innere Einsamkeit!
Er will sie töten,
sie fürchten ihn nicht,
denn er ist kraftlos.
Denken sie…!
[gewidmet: allen, die sich so fühlen, fühlten oder fühlen werden]


Bist du das, Sommer? (2004)
Still gehe ich lang,
auf brennendem Asphalt.
Sengende Hitze,
mit gesenktem Kopf.
Heißer Wind kommt auf,
Staub wirbelt herum.
Flirrende Luft um mich,
und versengte Gräser.
Bist du das, Sommer?
Trostlos…


Was ist Liebe? (2004)
Was ist Liebe?
Ein Gefühl?
Ein klopfendes Herz?
Ein Kuss?
Oder alles zusammen?
Was ist Romantik?
Rote Rosen?
Kerzenschein?
Ein hübsches Gedicht?
Oder alles zusammen?
Was ist Schönheit?
Eine Blume?
Ein Sternenhimmel?
Ein Sonnenaufgang?
Oder alles zusammen?
Was bist du?
Liebe?
Romantik?
Schönheit?
Oder alles für mich?!

Sie erwacht (2004)
Sie erwacht, wenn andere schlafen gehen,
sie sucht ihre Opfer, kein entkommen;
Beißt und tränkt die Sonne in Blut,
vertreibt sie hinter den Horizont.
Sie ist erwacht und von niemand gesehen,
doch ist sie da, unsichtbar.
Anmutig schleicht sie sich in Herzen,
bringt Angst und lechzt nach Furcht.
Sie war erwacht, wenn andere verstummen,
sie fliegt und führt die Sterne aus.
Der Mond, ihr ewiger Begleiter,
bis der Tag sie besiegt und sie schläft, die Nacht.


Ich Liebe dich (2004)
Drei einfache Worte,
bedeuten so viel,
bedeuten gar nichts
und doch alles.
Drei einfache Worte,
Für dieses Gefühl zu wenig,
Für dieses Gefühl viel zu viel
und doch wieder nicht.
Drei einfache Worte,
Für manche ein Schatz,
Für manche wertlos
Und doch viel mehr.
Drei einfache Worte,
sind wie ein Traum,
sind wie der Schrecken
und doch viel schöner.
Drei einfache Worte,
das Werk Gottes,
das Werk des Teufels
und irgendwie von beiden.


Sommer (2003)
Lachend kommt sie angesprungen,
Spaß und Freude bringt sie mit.
Die Sonne im Schlepptau,
pustet Wolken weg, ganz leicht.
Durch ihre Berührung,
Blumen sprießen,
schlechte Laune vergeht,
unsere Freundin, der Sommer.
Ein fröhliches Lachen,
Gekleidet in flirrendes Licht.
Blumen im Haar,
die Sonne, ihr ewiger Begleiter.
Tanzt über Wald und Flur,
zieht ein an Strand und See.
Erquickt sich am Meer,
am kühlen Nass.
Treibt auch Schabernack,
mit blauem Himmel, wolkenlos.
Bis sie wieder geht,
unsere Freundin, der Sommer.


Königin der Nacht (2003)
Ihre Augen leuchten, helle Sterne,
Kometen im Haar, Schwärze.
Der Mond als Brosche, Edelstein;
Sie ist die Schönheit, Königin der Nacht.
Die Ruhe, ihre Macht;
Funken schlagend, Helligkeit.
Die Sonne hält sie fest,
und sie geht schlafen, die Königin der Nacht.


Geschenk des Sommers (2003)
Wenn die Sonne durch die Blätter scheint,
und goldene Bilder malt, am Boden.
Wenn das Meer sich tosend bricht,
und der Sand war unter Füßen ist.
Wenn das Eis wieder schmeckt und erfrischt,
Erdbeer, Himbeer, Schokolade.
Wenn die Blumen wieder blühen,
und Bienen summen lustig rum.
Das ist sein Geschenk an uns,
das Geschenk des Sommers.


Ich weiß nicht... (2003)
Ich weiß nicht, was Liebe ist,
Ich weiß nicht, wer du wirklich bist.
Ich weiß nicht, was ich glauben soll,
Ich weiß nicht, was ist schlecht, was toll.
Ich weiß nicht, was ich machen kann,
Ich weiß nicht, was passiert denn dann.
Oh, ich weiß so vieles nicht,
doch was ich weiß: ICH LIEBE DICH!


Was Liebe ist (2003)
Liebe ist ein Gedicht,
doch manchmal spürt man es nicht.
Liebe ist etwas wundervolles,
Doch manchmal findet man daran nichts Tolles.
Liebe ist ein Geschenk von Gott,
doch manchmal muss sie ertragen Spott.
Liebe ist das Beste der Welt,
besser als jeder Held.
Doch vor allem ist Liebe Mut,
drum hüte sie sehr, sehr gut!


Gib mir einen Grund (2002)
Gib mir einen Grund dich zu lieben
und ich werde es tun.
Gib mir einen Grund dich zu hassen
und ich werde es tun.
Gib mir einen Grund dich zu mögen
und ich werde es tun.
Gib mir einen Grund dich zu schlagen
und ich werde es tun.
Gib mir einen Grund dich zu retten
und ich werde es tun.
Aber gib mir keinen Grund dich zu töten,
denn ich kann es nicht tun
(oder wahlweise: 'denn ich werde es tun')

Manchmal (nicht) (2002)
Manchmal reimt es sich.
Und manchmal nicht.
Manchmal gefällt es.
Und manchmal nicht.
Manchmal ist es bedrückend.
Und manchmal nicht.
Manchmal ist es gut.
Und manchmal nicht.
Manchmal versteht man es.
Und manchmal nicht.
Manchmal ist es glaubhaft.
Und manchmal nicht.
Manchmal ist es berühmt.
Und manchmal nicht.
Manchmal hilft es.
Und manchmal nicht.
Manchmal ist es wahr.
Und manchmal nicht.
Weißt du, was es ist?
Es ist ein Gedicht.


Aus! (2002)
Ich weiß es ist nicht die feine Art,
und ich weiß es ist sehr hart.
Aber du wolltest nicht sehen,
bitte versuch zu verstehen.
Du hast es die ganze Zeit gewusst,
und mich nur benutzt.
Und nun bitte steh dazu,
und lass mich endlich in Ruh.
Und jetzt kapier, es ist aus,
und lass mich endlich raus.
Lass mich endlich gehen,
bitte versuch zu verstehen.
Geliebt habe ich dich,
aber du mich anscheinend nicht.
Es war ein wunderschöner Traum,
doch er endet hier in diesem Raum.
Ich bin nun aufgewacht,
und ich habe nachgedacht.
Dieser Traum hat keinen Sinn,
also lass mich nicht im Herzen drin.
Bitte lass mich jetzt gehen,
du wirst es einfach nie verstehen.
Die Liebe umgebracht hast du,
und trotzdem: I Love You!


Die Einsamkeit (2002)
Im Hause sitzt ein altes Weib,
Sitzt am erloschnen Feuer.
Kalt ist es im Raum,
es ist ihr nicht geheuer.
Der Wind heult ums dunkle Haus,
Bäume werden geschüttelt.
Donner grollt,
Fensterläden gerüttelt.
Und im Innern ist die Einsamkeit,
Das Weib drinnen weint leise.
Einen Ausweg gibt es nicht,
Und ist sie noch so weise.
Der Tod kriecht leicht die Mauern hoch,
Man spürt die Angst und Not.
Draußen tobt der Sturm,
Das Weib drinnen – ist tot.
Anm.: Eigentlich eine Ballade. Aber es geht auch als Gedicht.


April (2001)
Jetzt ist er da, der April,
macht wie immer, was er will.
Wolken und Kälte sind überall,
Regen fällt wie ein Wasserfall.
Dann scheint die Sonne wieder hell,
das Wetter wechselt rasend schnell.
Wind, der in den Bäumen spielt,
Frühling der’s Herz uns stiehlt.
Vögel zwitschern süß und laut,
Blume aus der Erde schaut.
Bäume wieder grün und dicht,
Oh, das passt doch alles nicht.
Denn er macht, was er will,
der April.
