ecstasy

Ecstasy

Ecstasy = MDMA (Methyldimethoxymetamphetamin) wurde vor allem in der Techno-Szene bekannt.

MDMA setzt nach der Einnahme den Botenstoff Serotonin frei. Der Konsument wünscht sich als Wirkung von der Droge ein distanziertes Wohlbefinden. Die Droge reduziert die Müdigkeitserscheinungen und steigert den Antrieb. Zusätzlich wird die Stimmung und das Selbstwertgefühl bei dem Konsumenten gehoben. Die Bereitschaft zur Kommunikation wird erhöht, Hemmungen schwinden und der User hat ein Gefühl von Frieden, Mitgefühl und Fürsorge.

Typisch für die Intoxikation ist eine Steigerung der Körperkerntemperatur (Hyperpyrexie) und die Möglichkeit eines akuten Nierenversagens. Sehr oft sind tachykarde Rhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern zu erkennen. Der Anstieg des Blutdrucks löst die Agilität und die Ruhelosigkeit des Konsumenten aus. In wenigen Fällen kann der Blutdruck so stark steigen, dass intrakranielle Blutungen ausgelöst werden können. Die zentrale Stimulation löst Delirien, Krämpfe, einen Tremor, Halluzinationen und eine Ruhelosigkeit aus. Bei Kindern wird oft ein zweiphasiger Verlauf beobachtet. Zuerst kommt es zu einer Depression des ZNS, die in eine Erregung übergeht. Dies kann manchmal erst nach Stunden auftreten.

Schon nach einer einmaligen Einnahme von MDMA sind schwere Depressionen und angstgeprägte Wahrnehmungsstörungen dokumentiert worden. Typische Folgen von öfter konsumierten XTC sind anhaltende Psychosen, Ängste und Depressionen.

Viele Betäubungsmittelverfahren sind zwischenzeitlich wegen der Einfuhr, des Handels und Erwerbs von und mit Ecstasy anhängig, teilweise werden, insbesondere in den neuen Bundesländern, drakonische Strafen verhängt.

Auch inswoweit erfolgt ein permanenter Erfahrungsaustausch u.a. über die Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V.i.G. ( BdFfS ):

 

www.bundesvereinigung.com

 
     

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!