Vom 16.02.2005 bis zum 25.02.2005 habe ich mir mit Nicole noch einen schönen Urlaub gegönnt, bevor sie für 8 Monate ins Ausland geht. Wir waren uns sehr schnell einig, dass es nicht der Schwarzwald, sondern ein Ort an dem es warm und schön ist. Ausserdem wollten wir beide was neues sehen. Also entschieden wir uns für Miami. Geflogen sind wir mit American Airlines über Dallas/ Ft. Worth. Zum Umsteigen hatten wir anderthalb Stunden Zeit. Da der Flieger aber schon mit einer halben Stunde verspätung in Frankfurt gestartet ist, blieb uns nur noch eine Stunde. Eine halbe stunde Zeit hatten wir noch nach den Einreiseformalitäten. Jetzt mussten wir nur unser Gepäck holen, dauerte ungefähr 15- 20 Minuten,dann ca 500 meter mit dem Gepäck richtung ausgang laufen, das gepäck dem wartenden American Airlines Mitarbeiter in die Hand drücken, damit es wieder verladen werden konnte (??), eine treppe hoch hasten und.... uns in die Schlange einordnen um wieder in den Transitbereich zu kommen. Natürlich haben wir unseren Anschlussflieger verpasst. Haben uns dann auch gar nicht mehr beeilt. Immerhin war American so freundlich und hat uns dann auf die Business Class umgebucht. Endlich konnten wir uns von dem ständigen auf die Uhr schauen und durch die gegend hetzen erholen. In Miami angekommen durften wir wieder warten. Und zwar eine dreiviertel Stunde bis das Gepäckband anlief und dann noch mal ca eine halbe Stunde, bis unser Gepäck endlich kam. Gut, leicht genervt und übermüdet sind wir dann raus und haben den Hotel Shuttle gesucht. Auch das haben wir mehr oder weniger erfolgreich geschafft. Nicole und Ich waren sehr froh als wir endlich unser Zimmer im Sofitel Miami bezogen hatten und endlich schlafen konnten.
Das Hotel vom Blue Lagoon Drive aus
Blick auf den Pool aus der 15. etage.
Nach einem Ausgiebigen Frühstück sind wir dann zum Bayside Marketplace gefahren, haben uns die Geschäfte angeschaut, die Restaurants, die Yachten, die wegen der Boatshow in der Marina lagen, und alles was sich so ergeben hat. Danach sind wir noch nach Little Havanna und dort etwas durch die Strassen gelaufen. Dann haben wir beschlossen nach Miami Beach zu fahren. Auf dem Weg dorthin, haben wir allerdings noch was in Bayside gegessen. Erst dann haben wir uns in den Bus gesetzt und sind dann nach South Beach gefahren.
Bayside Schriftzug am eingang von....
Blick über die Marina von Miami und auf die American Airlines Arena
Skyline von Miami.
Hard Rock Café Miami
In South Beach sind wir dann erst mal den Ocean Drive entlang gelaufen, den Rückweg sind wir dann am Strand entlang. Dann haben wir noch die Collins Avenue unsicher gemacht, beschlossen, dass wir an einem anderen tag noch etwas geld hier lassen werden und sind dann mit dem Taxi zurück ins Hotel, wo wir die Letzten Sonnenstrahlen des Tages am Hotelpool auskosteten. Den abend haben wir dann in der gegend um das Hotel verbracht. Am nächsten Tag wollten wir uns eigentlich ein Auto mieten und nach Key West fahren, aber dank der Boat Show klappte das nicht. Die zwei Autos die wir hätten kriegen können waren viel zu teuer und dann noch ohne versicherung. Naja, wir haben uns dann im International Inn in Miami Beach einquartiert. Solange man nicht da war ein schönes Hotel. Von weitem auch. Im Zimmer ging es auch noch, da hat man die Nutten und Zuhälter nicht gesehen. Wir hatten ja schon irgendwie Angst vor einer Razzia. Wären bestimmt erst mal mit verhaftet worden. Zum Glück passierte das nicht, und da wir uns nicht um die Nutten und Zuhälter gekümmert haben, haben die uns auch in Ruhe gelassen. Wir sind dann immer mit dem Bus nach South Beach gefahren, oder nach Bayside. Wir haben auch noch den Parrot Jungle und das Miami Seaquarium besichtigt. Parrot Jungle war ganz gut, allein der Tatsache wegen, das es dort gerade Tigerbabies gab und da Nicole nichts mehr liebt wie Tigerbabies mussten wir natürlich ein Foto mit Schimpanse Ruma und dem Tigerbaby machen. War nicht ganz billig, aber es war mir der Spass wert. Erlebt man schließlich auch nicht jeden Tag. Das Miami Seaquarium fanden wir beide nicht so gut, es war 1. ziemlich klein und 2. bekommt man kaum etwas geboten. Immerhin wird das Becken für den Orca vergrössert, das war nämlich ziemlich klein und ich bin mir ziemlich sicher, das dort schon öfter die Tierschützer protestiert haben.
Alligatoren im Parrot Jungle
Ara's im Parrot Jungle
Flipper & Friends
Der Orca Wal Lolita im Miami Seaquarium

Stammtischrunde
6 Meter Phyton
Wir sind natürlich auch noch mal abends an den Ocean Drive, wäre ja blöd wenn man das verpasst. Nach einem ausgiebigem Abendessen im T.G.I. Friday ( Spare Ribs mit Jim Beam Sauce, sehr zu empfehlen) haben wir uns diese Kulisse mit den auf- und abfahrenden Angebern angeschaut. 

Nachtleben am Ocean Drive

Für zwei Tage haben wir uns dann noch mal Roller geliehen. Mit denen sind wir dann überall hin gefahren. Das einzigst gefährliche mit diesen Dinger sind diese Heimtückischen Draw Bridges gewesen. Das Stahlgitter bot nicht wirklich viel grip und man war immer kurz davor sich ordentlich aufs Maul zu legen. Zum Glück war ein augenblick vorher wieder Asphalt unter den Rädern. Das hat einen gerettet. Desweiteren gibt es auf Amerikanischen Strassen mehr Schlaglöcher, als Asphalt dazwischen. Kommt beim Roller fahren sehr gut zur geltung. Aber was solls. Es hat einfach nur Spass gemacht, würde es jederzeit wieder tun.
Aber auch der schönste Urlaub geht leider mal zuende und am 25.02. stiegen wir ins Taxi und ließen uns zum Flughafen fahren. Als wir dann ca eine Stunde angestanden hatten, haben wir endlich eingecheckt, sind dann zum Gate, ok nicht direkt, wir haben uns bei einem kurzem Zwischenstopp an einer Freßbude noch eine Pizza geholt. War nicht besonders lecker, aber füllte den Magen. Wir mussten wieder in Dallas umsteigen, hatten diesmal aber nur eine Stunde zeit zum umsteigen. *Schwitz* Aber in Miami lief beim boarden alles planmäßig und keiner hätte mit verspätung gerechnet. Aber, es kam wie es kommen musste... nachdem die maschine schon 30(!) minuten verspätet war, und wir etwas nervös alle 10 sekunden auf die Uhr schauten, gab es eine Ansage vom Kapitän, dass ein verkleidungsteil locker wäre und das zur zeit noch repariert werden müsste. Ok, sicherheit geht vor. Wir hoben dann mit 45 Minuten verspätung ab, von denen der Pilot noch 10 Minuten gut machen konnte, aber auf dem riesigen vorfeld von Dallas wieder 5 verlor. Gut 20 Minuten um das Terminal zu wechseln und die Ausreiseformalitäten zu erledigen. Neue Leichtathletik disziplin?? Wär doch mal was. Aber gut. Beim verlassen der Miami Maschine stellten wir fest das American Airlines mitgedacht hatte. Wir wurden abgeholt. Am gate standen zwei Golf Caddies. Eins fuhr Passagiere zur Zürich Maschine, das andere zur Frankfurt Maschine, war echt lustig. Wurden ungefähr 4 mal von dem gleichen Fußgänger überholt, dessen Grinsen immer grösser wurde. Die Ausreiseformalitäten fielen weg, und wir haben es tatsächlich noch geschafft unseren Flug zu bekommen. Hinter uns wurde auch gleich die Tür zugemacht und es sah alles so aus als würde einem Pünktlichem Start nichts im wege stehen. Als wir dann Sartklar vor der Startbahn standen und nach und nach immer wieder neue Maschinen starten durften, wurde ich dann doch etwas stutzig. Nach einiger zeit kam eine Durchsage vom Kapitän, das es ein Problem mit einem Fenster gäbe und er jetzt wieder zu gate zurückkehren werde um ein paar Mechaniker an Bord zu lassen. Gesagt getan. Wir rollten erst mal auf die Startbahn, dann zurück zum gate. Das einparken lief dann so ab, als würde man versuchen einen 40 Tonner in eine Aldi Parklücke zu Manövrieren. Warum auch immer. Jedenfalls war auch das irgendwann geschafft, die Mechaniker konnten an Bord kommen und sich das Fenster anschauen. Entwarnung. Alles Ok und wir konnten starten. Mit einer Stunde verspätung hoben wir richtung Frankfurt ab. Über dem Atlantik flogen wir uns eine weitere halbe Stunde ein, so dass wir dann anstatt um 07:05H erst um halb neun landeten. Wir freuten uns nun darauf, das unser Gepäck ganz schnell kommen musste, schließlich ist es zum Schluß eingeladen worden. Falsch. Es ist gar nicht eingeladen worden. War ja auch klar, das wir unseren Flieger bekommen haben war ja schon Glück genug.
Irgendwo über dem Südosten der USA
So, möchte mich jetzt noch mal bei Nicole für diesen wunderschönen Urlaub bedanken. Ich vermisse dich und freue mich darauf, das du bald wieder bei mir bist.

Italien; Pescara - Abruzzen
01.05.2003 - 02.02.2003 Bericht
14.06.2004 - 19.06.2004 Bericht
Thailand; Bangkok und Phuket
06.12.2004 - 20.12.2004 Bericht
Griechenland; Kolymbia, Rhodos
20.06.2005 - 04.07.2005 Bericht
Thailand 2006; Bangkok, Kuala Lumpur, Singapur, sowie Ko Samui und Phuket
22.02.2006 - 15.03.2006 Bericht
Irland; Galway
27.09.2006 - 02.10.2006 Bericht