...::: Gedichte und Gedanken :::...




 

 

Sind so zarte Wesen...

Wenn Du einen Engel in Deinen Armen halten kannst,
trample nicht immer auf seinen Flügeln herum,
und wundere Dich später,
wenn Dein Engel irgendwann
nicht mehr für Dich fliegen kann...

 

 

Für meinen gefallenen Engel

Dein Leben ein ständiger Kampf
du hast die Seele eines Kindes
kennst nur schwarz oder weiss
nur gut oder böse
kannst nur lieben
oder hassen
dein ganzes fühlen
wird von Angst bestimmt
Angst,
es nicht allen recht machen zu können
Angst,
alles nicht mehr zu schaffen
Angst,
entscheidungen zu treffen
denn du spürst
du kannst es nicht
Angst zu lieben,
denn lieben heisst für dich
verwundbar sein
Angst vor Nähe
denn du hast das Gefühl du verlierst Dich in ihr
Angst vor Einsamkeit
denn du erträgst sie nicht
Deine Seele
zerfressen
vom nicht - entscheiden - können
vernarbt
von vielen Schmerzen
gequält von Deinen Gedanken
die sich immer wieder in Kreis drehen
tausend Ängste - kein Trost
tausend Fragen - keine Antwort
tausend Feuerwerke in Deinem Kopf
und das alles
in deiner zerbrechlichen Seele.......

(c) by Diane

 

 

 

und immer wenn ich denke, der morgen dämmert,
weil mein leben von licht geflutet wird,
ist es nur die dämmerung der nächsten nacht...
und das schicksal hat mir wieder einmal die sonnenstunden gestohlen,
und mich nur erahnen lassen, was es bedeutet, das licht zu sehen...
dämmerung für dämmerung...

 

 

Zuerst kamen sie, die Ungeborenen zu töten...
Ich sagte nichts, ich war nicht ungeboren.

Dann kamen sie, die Kranken zu töten...
Ich sagte nichts, ich war nicht krank.

Dann kamen sie, die Alten zu töten...
Ich sagte nichts, ich war nicht alt.

Dann kamen sie, die politisch Aktiven zu töten...
Ich sagte nichts, ich war nicht politisch aktiv.

Dann kamen sie, die Christen zu töten...
Ich sagte nichts, ich war kein Christ.

Wenn sie kommen, um mich zu töten, wird dann noch jemand da sein,
der für mich spricht?

Frei nach Martin Niemöller

 

Bitte höre, was ich nicht sage!

 

Laß  Dich nicht von mir narren. Laß Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache. Denn ich trage tausend Masken – Masken, die ich fürchte abzulegen.

Und keine davon bin ich.

So tun als ob, ist mir zur zweiten Natur geworden. Aber laß Dich dadurch

nicht täuschen, um Gottes willen, laß Dich nicht von mir narren.

 

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles sonnig und heiter

in mir, innen wie außen, als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle,

als sei ich ein stilles Wasser und als könnte ich über alles bestimmen, so als

brauchte ich niemanden.

 

Aber glaub mir nicht, bitte glaub mir nicht!

Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. Darunter ist

nichts Entsprechendes. Darunter bin ich, wie ich wirklich bin: verwirrt in Furcht

und allein.

Aber ich verberge das. Ich möchte nicht ddaß es irgend jemand merkt. Beim

bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen.

Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen

Kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde.

Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Und ich weiß es. Wenn er verbunden wäre mit Angenommenwerden, mit Liebe. Das ist das einzige, das mir Sicherheit geben würde: dass ich wirklich etwas wert bin.

 

Aber das sage ich Dir nicht. Ich wage es nicht. Ich habe Angst davor.

Ich habe Angst, das Dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird. Ich

fürchte, Du wirst gering von mir denken und über mich lachen; ------

Und Dein Lachen würde mich umbringen.

Ich habe Angst, das ich tief drinnen in mir selbst nichts bin, nichts wert,

und das Du das siehst und mich abweisen wirst.

 

So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen,

und ein zitterndes Kind innen.

Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlich Geschwätztes. Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist; und nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit;

Deshalb laß Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.

Bitte hör sorgfältig hin und versuche zu hören, von dem was ich Dir NICHT sage,

was ich gerne sagen möchte, was ich um des Überlebenswillen rede und was ich

nicht sagen kann.

Ich verabscheue Versteckspiel. Ich verabscheue dieses oberflächliche Spiel,

das ich da aufführe. Es ist ein unechtes Spiel.Ich möchte wirklich echt und

spontan sein können,einfach ich selbst, aber Du musst mir helfen. Du musst Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es gerade das letzte ist zu scheinen, was ich mir wünsche. Nur Du kanst diesen leeren, toten Glanz von meinen Augen nehmen. Nur Du kannst mich zum Leben rufen.

 

Jedesmal, wenn Du freundlich und sanft bist und mir Mut machst, jedes Mal, wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel -------- sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel!

 

Dein Gespür, Dein Mitgefühl und die Kraft Deines Verstehens hauchen mir Leben ein.

 

Ich möchte, daß Du weißt.

Ich möchte, das Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wier sehr Du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin; ----- wenn Du willst.

 

Bitte, ich wünsche, Du wolltest es. Du allein kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere. Du allein kannst mir die Maske abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus Angst und Unsicherheit, befreien ----- aus meiner Einsamkeit.

 

Übersieh mich nicht. Bitte – bitte übergeh mich nicht!

 

Es wird nicht leicht sein für Dich. Die lang anhaltende Überzeugung,wertlos zu sein, schafft dicke Mauern.

Je näher Du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie.

 

Aber ich weiß, das die Liebe stärker ist als jeder Schutzwall, und darin liegt meine Hoffnung. Bitte versuche diese Mauern einzureißen, mit sicheren Händen, aber mit zarten Händen: ein Kind ist sehr empfindsam.

 

Wer ich bin, magst Du fragen?

 

Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst.

Denn ich bin jedermann, den Du triffst, jeder Mann, jede Frau, ich bin alle, die Dir begegnen.

 

 

Auszug aus dem Buch „Von der Schwierigkeit zu Lieben“ T.Brocher 1975

 

 

 

 

 

Freunde

Ein Freund ist jemand,
der nicht versucht,
dich so zu ändern,
dass du seinen Vorstellungen entsprichst,
sondern der seine Vorstellungen so ändert,
dass sie dir entsprechen.
Es ist jemand,
der dir auch dann noch die Hand reicht,
wenn du ihn verletzt hast,
und dem du die Hand gibst,
wenn er sie braucht.

Ein Freund ist da,
wenn du ihn brauchst,
und weiß,
wie er auch mal im Hintergrund wirkt,
um dich nicht zu bedrängen.

Und vor allen Dingen ist ein Freund jemand,
den nicht nur du brauchst,
sondern der dich genauso braucht.

(c) by Nightangel

 

 

 

 

Bitte liebt mich nicht

Ihr würdet mich nur ins Unglück stürzen

Bitte liebt mich nicht

Ihr seid nicht stark genug

 

Bitte haltet mich niemals fest

Wenn ihr vorhabt mich wieder loszulassen

Bitte haltet mich niemals fest

Wenn es nicht für immer ist

 

Bitte macht mir keine Hoffnungen

Wenn ihr nicht für immer bleiben könnt

Bitte macht mir keine Hoffnungen

Wenn ihr mich nicht zerstören wollt

 

Bitte schenkt mir keine Berührungen

Ihr weckt damit nur die Sehnsucht in mir

Bitte schenkt mir keine Berührungen

Wenn ihr mich danach nie wieder berühren wollt

 

Bitte gebt mir keine Geborgenheit

Sie ist das, was mir am meisten fehlt

Bitte gebt mir keine Geborgenheit

Wenn ihr geht, würde es mich zerreissen

 

Bitte tut es mir nicht an

Denn ich würde 1000 Tode sterben

Bitte tut es mir nicht an

Denn der Schmerz geht nie vorbei

 

Bitte liebt niemals einen von uns

Denn wir fühlen anders als ihr

Bitte liebt niemals einen von uns

Wenn es nicht für immer ist

 

Drugangel

 

 

Jetzt sitze ich hier allein und denk über mich nach,
- die Witzige
- die Coole
- die immer gute Laune hat
- die alle nur mit einem frechen Grinsen kennen.

Und dann denk ich an mich, wie ich wirklich bin:
- einsam, trotz vieler Freunde
- traurig, trotz meines Lachens
- verletzt, trotz scheinbar guter Laune
- mißverstanden, trotz verständnisvoller Blicke meiner Freunde.

Ihr scheint nur meine lachenden Mund zu sehen,
nicht meine traurigen Augen.
Und ich frage mich,
ob ihr mich noch mögen würdet,
wenn ihr mich so sähet,
wie ich wirklich bin.

 

 

Dir Mensch,

Das Leben ist nicht immer so wie es scheint....
Du denkst du bist so fröhlich als würde dein Herz strahlen,
doch die Realität ist anders, dein Herz ist ein schwarzes Loch der Trauer und der Enttäuschung....

Du hast Schmerzen, innerlich,
Freude aber nur äußerlich
Du lebst an dir vorbei kannst langsam nicht mehr unterscheiden zwischen wahr und falsch....

Du denkst du hast Freunde, wahre Freunde auf die du immer bauen kannst, doch der Schein trügt....
Sie benutzen dich nur, doch du merkst es nicht, du denkst alles sei äußerlich in Ordnung....

Könntest du nur einen, einen winzigen Blick in dich werfen, dann würdest du merken dass du kämpfen musst.
Die Welt besteht aus Lügen und Gefahr, doch du denkst dass es die Wahrheit und Sicherheit ist!

Das Leben kann täuschen, lerne zu unterscheiden, du wirst nie einen Lehrer finden der dir so etwas bei bringt du musst es selber lernen, du kannst nicht immer Hilfe von anderen erwarten du musst selber etwas tuen!!!!

Ich hoffe dass du mich irgendwann verstehen wirst!!!!

Deine Seele

(Verfasser unbekannt)

 

 

 

 

Der Spiegel 

Wenn ich Dich so anschaue, kommen mir dieTränen... 
Du siehst elend aus, mit all Deinen Wunden...
Ich wünsche mir, ich könnte Dir helfen,
doch kann ich nicht!
Wenn Du mich so anschaust, mit Deinem verheulten 
Gesicht,
wenn Du versuchst, mit mir  zu sprechen, 
über Vernunft , was  richtig oder falsch ist,
zittern Deine Mundwinkel und Du stockst...
wenn ich dann das Messer in Deiner  Hand erblicke,
möchte ich es Dir am liebsten entreissen!
Doch ich kann nicht,
denn ich blicke nur in den Spiegel...
Ich kann nicht helfen !!
 
 
 
 
 

Tal der Dunkelheit

Im Tal der Dunkelheit habe ich mich verirrt.
Der Sturz hinein ging allzu schnell.
In diesem Tal gibt es kein Sonnenlicht,
keine Freude, kein Gesicht, kein Lachen
und keine Hoffnung die die Dunkelheit
durchbricht.

Angst, Schmerz, Pein,
Seelische Qualen
sind meine Wegbegleiter, doch ich
kämpfe tapfer weiter.

Den Weg aus dem Tal zu finden ist sehr schwer,
denn obwohl ich kämpfe treffen mich
Rückschläge
sehr.

Ich wünsche mir Kraft für die dunkle Zeit
und einen Hoffungsschimmer in Zeiten der
Hoffnungslosigkeit.

Ich wünsche mir Geduld auch an schlechten Tagen,
ich wünsche mir meine Ängste gelassener zu ertragen.

Ich wünsche mir die Zeit zu überstehen,
ich wünsche mir danach wieder im
Sonnenlicht zu stehen.

 




 

 

 



Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!