...::: Abtreibung :::...


ABTREIBUNG...MORD...LEBEN AUSLÖSCHEN...LEBEN ZERSTÖREN...
Welche Frau, die halbwegs normal im Kopf ist, kann ihrem Kind so etwas antun???? Wie abgebrüht muss man sein, um zuzulassen, dass man seinem Kind so etwas antut...

Kein Tier in der gesamten Tierwelt ist zu so bestialischem Handeln fähig wie der Mensch!!! Kein Tier würde seine eigene Art bewusst töten, es sei denn Hungersnot oder absolutes Überleben hingen davon ab! Wie viele gehen auf die Straße, um gegen Tierquälerei zu demonstrieren, heißen aber auf der anderen Seite gut, wenn ein Mensch auf brutalste Art und Weise getötet wird...Wieviele steigen auf die Barrikaden, wenn es um Kinderschänder und Kindermörder geht...Alle sprechen von "Frauenrecht"...Und wo bleibt das KINDERRECHT??? Wie schizophren ist die Bestie Mensch eigentlich wirklich...
Wer sich über das Thema "Abtreibung" oder Lebensrecht informieren möchte, hier ein paar gute Links:

Wer die grausame Realität ertragen kann und psychisch stabil ist, findet hier Bilder von ermordeten Kindern...

Das Tagebuch der kleinen N.N. 
01.05.
Aus Liebe haben mich meine Eltern heute ins Leben gerufen...
15.05.
Meine ersten Adern entstehen und mein Körper formt sich sehr schnell...
19.05.
Ich habe schon einen Mund...
21.05.
Mein Herz fängt an zu schlagen...wer will bezweifeln, dass ich lebe!
22.05.
Ich weiß gar nicht, weshalb sich meine Mama eigentlich Sorgen macht...
28.05.
Meine Arme und Beine beginnen zu wachsen...ich recke und strecke mich...
08.06.
Aus meinen Händen sprießen kleine Finger...das ist schön, bald werde ich damit greifen können...
15.06.
Erst heute hat meine Mama erfahren, dass ich bei ihr bin...darüber habe ich mich sehr gefreut...
20.06.
Jetzt ist es sicher, dass ich ein Mädchen bin...
24.06.
Meine sämtlichen Organe sind vorgebildet...ich kann bereits Schmerzen empfinden...
06.07.
Ich bekomme Haare und Augenbrauen...das schmückt mich...
08.07.
Meine Augen sind schon lange fertig, wenn auch die Lider noch geschlossen sind...aber bald kann ich alles sehen - die ganze schöne Welt...und vor allem meine liebe Mama...
19.07.
Ich fühle mich so wohl und glücklich...mein Herz schlägt wundervoll...
20.07.
Und heute...hat mich meine Mama...UMGEBRACHT...


Kleiner Mensch
Kleiner Mensch, von Gott gedacht,
unbequem, drum weggemacht!
Kleiner Mensch zur falschen Zeit - du kamst nicht weit.
Mann in Weiß hat viel studiert:
Ist schnell und gründlich, routiniert.
Seine eignen Kinder sind gern auf der Welt,
mit deinem Sterben verdient er sein Geld.
Du bist ganz allein - so allein - Mutterseelenallein.
Mutterleib, gefährlicher Ort,
du stirbst Mutterseelenallein.
Argumente so klug; Mutter weiß:
Du würdest stören, du bist der Preis,
für ein Leben so friedvoll,
wie Papa es will,
Papa braucht Ruhe, drum sei still!
Kleiner Mensch, von Gott gedacht,
von Menschen gedankenlos weggemacht.
Kannst dich nicht wehren,
kannst nicht schrein,
Stirbst so früh - Mutterseelenallein...

Mama, warum sollte ich nicht leben?
Mama, warum sollte ich nicht leben?
Warum gabst Du mir den Tod und nicht das Leben?
Mein kleines Herz, das schlug nicht lang,
Mama, ist Dir denn gar nicht bang?
Ist Dir bewusst, was Du hast getan?
Mein Leben - es fing doch erst an!
Nie werd ich das Licht der Welt erblicken,
mich an Deiner Zärtlichkeit erquicken...
Nie mit anderen Kindern lachen,
keine verrückten Sachen machen.
Mama, es schmerzt mich, das zu sagen,
kannst Du diese Last denn mit Dir tragen?
Du hast mir den Hauch des Lebens genommen.
Ach, ich hatte ihn ja kaum gewonnen.
Mama, tut es Dir denn gar nicht weh,
als mein kleiner Leib dahinschmolz wie Schnee?
Uns verband nur der Nabel, der mich ernährte,
diesen Nabel trenntest Du - der mich doch nährte.
Ja Mama - weine, weine nur immer fort,
doch ich bin schon lange an einem anderen Ort.
Nur eine Frage wird mich immer quälen,
doch die Antwort, sie wird immer fehlen...
Mama, warum sollte ich nicht leben?
(Worte eines ungeborenen Kindes an seine "Mutter"!)

Ein Brief vom Himmel
Liebe Mami,
jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.
Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden...
Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest. Einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.
An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder:" Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"
Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.
Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen... Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.
Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: "Abtreibung... Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt." Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.
Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
Bitte pass auf Dich auf ! In Liebe,
Dein Baby.

Die Quelle der folgenden Texte: www.pro-leben.de .
Ich darf sie mit freundlicher Genehmigung auf meiner Website verwenden!
Tipps -Video

Der stumme Schrei
Der weltbekannte Arzt Dr. Nathanson filmte vor mehr als 20 Jahren mit Hilfe der sogenannten "Ultraschall-Aufnahmetechnik" das Verhalten eines Embryos während einer Abtreibung. Er war von diesen Aufnahmen so sehr erschüttert, daß er von diesem Tag an keine Abtreibung mehr durchführte und ein entschiedener Kämpfer für das ungeborene Leben wurde. Ein Film, den jede Frau vor einer Abtreibung sehen sollte.
35 Min

Ich habe abgetrieben
"Mit der Abtreibung ist das Problem beseitigt!" In den Medien versucht man wider besseres Wissen seit Jahren, diesen Eindruck zu bestätigen. Die Frauen in diesem Film haben da ganz andere Erfahrungen gemacht. Für sie war die Abtreibung nicht das Ende, sondern der Beginn neuer schwerer Probleme. Sie berichten offen über die Gründe der Abtreibung, wie es ihnen danach erging und wo sie Hilfe gefunden haben. - Ein wichtiger Beitrag zum Thema Abtreibung!
28 Min.
Tipps - Bücher

Der die Schuld vergibt (Francine Rivers, 320 Seiten)
In einer kalten Januarnacht wird eine junge Studentin überfallen und vergewaltigt. Der Täter entkommt. Dynah wird schwanger. Eine Welt bricht für sie zusammen. Was tun mit diesem Kind? Viele versuchen sie zu beeinflussen, die Eltern, Professoren, ihr Verlobter. Packend und einfühlsam schildert die Autorin in diesem neuen Roman die Problematik um Abtreibung, Schuld und Vergebung und Ja zum Leben aus Sicht der Studentin. Ein fesselndes Buch, das Mut machen will.

Ich nannte sie Nadine

Ich sehe mein Kind im Traum (Karin Struck, 456 Seiten)

Abtreiben? (Gassmann/Griesemann)
Fragen und Entscheidungshilfen, 116 Seiten, Paperback, 4 Farbtafeln
Lothar Gassmann, Theologe (Autor), und Ute Griesemann, Ärztin (Co-Autorin), geben Denkanstösse und Informationen, die wenig bekannt sind. Sie legen ein aufrüttelndes und in manchen Punkten revolutionäres Buch vor, dass jede betroffene Frau, aber auch alle Verantwortlichen und Interessierten kennen sollten. Ab wann ist der Mensch ein Mensch? Was geschieht bei einer Abtreibung? Welche Folgen hat die Abtreibung für die Frau? Welche körperlichen und seelischen Schäden treten auf? Solchen Fragen gehen die Verfasser nach. Ihre Antworten erschöpfen sich nicht in nüchternen Fakten, sondern werden zu leidenschaftlichen Plädoyers für die Schwächsten unserer Gesellschaft: Die ungeborenen Kinder und ihre in Not geratenen Mütter. Abtreibung ist ein Krankheitssymptom unserer Zeit, in der viele Menschen die Beziehung zu Gott verloren haben und biblische Masstäbe nicht mehr achten. Wer das Recht auf Leben des ungeborenen Kindes in Frage stellt, stellt damit das ganze Recht auf Leben in Frage und bedroht dieses Leben überall dort, wo unsere leistungsorientierte Gesellschaft einem geschwächten Leben keinen Sinn mehr abgewinnen kann. (ISBN 3-7171-0872-7)




Ein Kind entsteht (Lennart Nilsson, 240 Seiten)
Bilddokumentation über die Entwicklung des Menschen im Mutterleib
Sensationelle Bilder vom Leben vor der Geburt. Eines der großen Geheimnisse menschlichen Lebens. Alle Phasen der Entwicklung bis in die kleinsten Einzelheiten menschlichen Werdens können mitverfolgt werden: Von seinen ersten Anfängen bis zur Geburt. Aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse zu den einzelnen Phasen und minutiöse Abbildungen machen „Ein Kind entsteht“ nicht nur zu einem aufregenden Bilderbuch, sondern auch zu einem anschaulichen und informativen Ratgeber für alle werdenden Eltern. Die in Technik und Ästhetik unvergleichliche Bilddokumentation des preisgekrönten Fotografen gewährt Einblicke in Prozesse, die die Wissenschaft erst in den letzten Jahren entschlüsseln konnte. Lennart Nilsson hat sie mit seiner Kamera eingefangen.


Abtreibung aus der Sicht eines Mediziners
Unsere Medizin ist schizophren. In der Säuglings-Intensivstation kämpfen Ärzte und Schwestern Tag und Nacht um das Leben eines eineinhalb Kilo schweren Würmleins, um es später gesund seiner überglücklichen Mutter zu übergeben. Aber im gleichen Krankenhaus werden jedes Jahr Hunderte dieser kleinen Geschöpfe brutal umgebracht.
Unsere Gesellschaft ist schizophren. Tausende gehen auf die Straße, um für die Menschenrechte, für den Umweltschutz oder für den Frieden zu demonstrieren. Häufig sind es jedoch dieselben Demonstranten, die lauthals „das Recht auf den eigenen Bauch" proklamieren und eine hemmungslose Freigabe der Abtreibung fordern. Wer anderer Meinung ist, wird niedergeschrien.
Aber es gibt auch die verfeinerten, humanen Abtreibungsbefürworter. Ihnen geht es nur angeblich um das Wohl der betroffenen Frau, nur um eine Freigabe in den ersten drei Monaten. Ihre Sprache ist wertneutral: Sie sprechen von der Entfernung der Fruchtblase als handelte es sich um die Beseitigung eines störenden Hautflecks.
Wir alle stehen unter dem ständigen Trommelfeuer der Abtreibungs-Propaganda in Zeitung, Radio und Fernsehen. Da werden Statistiken gezeigt und Wissenschaftler zitiert, Psychologen, Soziologen und Mediziner. Und alle sagen sie dasselbe: Die Abtreibung muß liberalisiert werden, nur so können wir den betroffenen Frauen helfen.
Die raffinierte Mischung aus brutalen Slogans und feinfühligen Kommentaren hat ihre Wirkung auch auf bibeltreue Christen nicht verfehlt.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo auch ich die Abtreibung als alleinige Angelegenheit der Frau sah, die sie mit ihrem Arzt und ihrem Gott aushandeln müsse. Als Christ kannte ich wohl die Aussagen der Bibel, aber als moderner Mediziner wollte ich flexibel und human sein.
Drei Dinge gaben mir den Anstoß, meine Meinung zu ändern: Zum ersten las ich die psychiatrischen Gutachten (Situation in der Schweiz), die Frauen und Mädchen den Weg für den Eingriff ebneten - eine Sammlung von Halbwahrheiten und Übertreibungen. Drei Tränen genügen oft, um eine schwerste Depression zu diagnostizieren.
Und dann erlebte ich, wie ein junger Gynäkologe weinend zusammenbrach und ausrief: „Heute habe ich meine fünfzigste Abtreibung gemacht, und ich weiß, daß es Mord ist. Die Schuld lastet so schwer auf mir ..." Doch der Chef sagte zu seinen Assistenten: „Wenn Sie nicht abtreiben wollen, müssen Sie sich eine andere Stelle suchen!"
Eines Tages stand ich dann selbst im Operationssaal (OP) und sah bei einer Abtreibung zu. Die Saugcurette wurde eingeführt, die Vakuumpumpe angestellt. Langsam kletterte der Zeiger des Manometers höher. Plötzlich zerriß ein lautes gieriges Schlürfen die Stille des OP.
Damals, als der mörderische Schlund des Saugrohrs das ungeborene Leben verschlang und schaumiges Blut, zerfetztes Gewebe und abgehackte Händchen ausspie, da wurde ich zum vehementen Abtreibungsgegner. Ich habe mich seither geweigert, auch nur eine Narkose für diesen Eingriff zu machen.
Vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie mir vor diesen Erlebnissen: Sie fühlen dumpf, daß Abtreibung falsch ist, aber Sie wissen nicht, warum Sie dagegen sind. Ich möchte Ihnen im folgenden einige Gedanken weitergeben, die mir geholfen haben, mir eine persönliche Meinung zu bilden.
Was von den Abtreibern oft einfach als Schwangerschaftsprodukt bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit das größte Wunder der Welt.Doch das gewaltsame Herauszerren mit brutalsten Methoden ist heute zur zweithäufigsten Operation nach der Mandeloperation geworden !!!
Ja, aber gibt es nicht doch Fälle, bei denen eine Abtreibung medizinisch indiziert ist, d. h. lebensnotwendig ist?
Dr. Alan Gutmacher, einer der glühendsten Befürworter der Abtreibung, gibt selbst zu: „Heute ist es möglich, beinahe jede Patientin auch während einer Schwangerschaft durchzubringen, es sei denn, sie leide an einer Krankheit, die wie Krebs oder Leukämie ohnehin zum Tod führt. Dann aber würde auch eine Abtreibung das Leben nicht mehr verlängern oder gar retten."
In Bezug auf schwere Geisteskrankheiten sagt er: „Es gibt kaum Beweise, daß die Schwangerschaft eine Psychose verschlechtert, sowohl akut als auch auf lange Sicht."
Was aber, wenn eine Untersuchung ergibt, daß ein Kind bei der Geburt schwer mißgebildet sein wird? Nun, die meisten dieser Tests sind ungenau und nehmen in Kauf, daß ebensogut ein gesundes Baby getötet wird. Oft geht es so lange, bis das Resultat vorliegt, daß das Kind bereits lebensfähig wäre. Dennoch wird es herausoperiert und beiseite gelegt. Niemand kümmert sich um das zuckende Bündel, das verzweifelt nach Luft schnappt und dann langsam blau wird, kalt und leblos ... Man könnte ein Baby ebensogut nach der Geburt umbringen.
Durch die Frühdiagnostik wird jener unheilvolle Trend gefördert, nach dem Gesundheit machbar sei und einfach kein krankes Kind mehr zur Welt kommen darf. Man wird immer stärker an die „Ausmerzung lebensunwerten Lebens" im Dritten Reich erinnert.
Befürworter behaupten, daß Abtreibung im Krankenhaus gefahrlos sei. In Wirklichkeit ist sie einer der risikoreichsten Eingriffe unter den Routine-Operationen: Schwerste Blutungen, Durchstoßung der Gebärmutter, lebenslange Unterleibsentzündungen, schwere Komplikationen bei späteren Schwangerschaften, Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit treten in über 30% der Fälle auf.
Wenige haben je erfaßt, welche Schuldgefühle eine Frau nach dem Eingriff durchleidet. Nicht wenige suchen nach dem Schwangerschaftsabbruch Hilfe beim Psychotherapeuten. Gottes klare Richtlinien lassen sich nicht folgenlos übertreten! Wohl ist es die Pflicht des Arztes, eine Patientin über das medizinische Risiko aufzuklären. Aber wer ermutigt die Schwangere, ihr Kindlein auszutragen? Wer sagt ihr, daß es Möglichkeiten gibt, ihr anderweitig zu helfen? Wer spricht von den schweren psychischen Folgewirkungen der Abtreibung? Wer weist sie hin auf ihre Verantwortung gegenüber Gott?
Zu keiner Zeit ist die Frau verletzbarer als in den ersten Schwangerschaftsmonaten. Außer Übelkeit merkt sie kaum etwas von dem Wesen, das in ihr heranwächst. Abtreibung scheint das ideale Mittel zu sein, den Seitensprung oder die Partynacht ungeschehen zu machen. Der Ehemann, der Freund, die Familie - sie alle bedrängen sie, das „Ding" doch „wegmachen" zu lassen.
Was als Privatsache hingestellt wird, ist in Wirklichkeit der Entzug jeden Schutzes, den die Frau früher vom Gesetz her genoß. Die Warnfeuer des Gesetzes wurden erstickt.
Die Zuschauerhaltung vieler Christen ist erschreckend. Ein Pfarrer wurde in einer öffentlichen Diskussion gefragt, ob er in der Seelsorge die Frauen über das ungeborene Leben und über die Risiken der Abtreibung informiere. „Nein", war seine Antwort, „denn eine solche Information könnte Angst- und Schuldgefühle wecken, und die Frau in ihrer freien Wahl einschränken."
Als Christen dürfen wir nicht schweigen zu den fatalen Auswirkungen der Abtreibung, sonst machen wir uns mitschuldig am millionenfachen Kindermord unserer Zeit. Wir sind Rufer in einer Gesellschaft ohne Maß. Aber es gilt auch, offene Augen zu haben für Frauen und Mädchen in Not. Die Vereinigung AKTION LEBEN e.V. gibt Ihnen viele wertvolle Ratschläge für eine effektive Hilfe und Vorbeugung.
Ja sagen zu einem Kind ist nicht immer leicht, es ist ein Kampf. Ja sagen zu einer eventuellen Behinderung. Ja sagen zu seinem schwierigen Charakter. Ja sagen zu einem Verzicht auf materielle Güter. Dazu kann sich nur derjenige durchringen, der nicht aus eigener Kraft schöpft, sondern um die unerschöpflichen Kraftquellen Gottes weiß.

In der Münsterischen Zeitung vom 21.01.1986 sagt Prof. Beller, Direktor der Universitätsfrauenklinik Münster u. a.:
"Wenn es sich um genetische Fehlbildungen handelt, müsse die Klinik den komplizierten Schwangerschaftsabbruch auf Wunsch der Mutter nach der 12. Woche durchführen".
Am 29. Januar 1982 verurteilte ein Münchener Gericht einen Gynäkologen wegen in Mittäterschaft begangenen Totschlags zu 2 Jahren 6 Monaten. Das Gericht wertet die im folgenden beschriebene Tat als minder schweren Fall:
Die beiden Ärzte hatten im April 1981 den verhängnisvollen Verdacht, das Kind einer schwangeren Frau habe einen zu kleinen, deformierten Schädel (Mikrocephalies) und könne geistig behindert zur Welt kommen. Sie nahmen eine "Entbindung" per Hysterotomie (Kaiserschnitt) vor. Man ließ das Kind unversorgt liegen, damit es sterbe. Der Arzt meinte vor Gericht, er wolle nicht dazu beitragen, "Bethel-Produkte" (Anmerkung: Behinderte) zu erzeugen. Das Kind kam am 16. April 1981 um 8.15 Uhr durch eine vorzeitige Kaiserschnittentbindung zur Welt. Ein Mädchen, das die typischen Anzeichen einer Frühgeburt hatte. Das Kind lebte und hatte keine auffallenden Behinderungen, was alle an der Operation Beteiligten auch sahen. Die beiden Ärzte gingen aber, ohne das Kind näher zu untersuchen, weiter davon aus, daß es sich um ein schwer geschädigtes Kind handle, das ohnehin in Kürze sterben würde. Die Assistenzärztin verhinderte sogar, daß das Fruchtwasser abgesaugt wurde. Für eine Chromosomenuntersuchung (besonders im Hinblick auf künftige Schwangerschaften) entnahmen sie Herzblut und Gewebe.
Die Assistentin stach dem lebenden und schmerzempfindlichen Kind ohne Betäubung zweimal ins Herz und schnitt aus der linken Innenseite des Oberschenkels etwa 5 cm Hautgewebe. Gegen 9.00 Uhr kam der Gynäkologe und stellte fest, daß das ganz normal aussehende Kind atmete, ab und zu leise weinte und sich bewegte. Daraufhin ordnete er an, das Kind in Tücher zu wickeln - auch Kopf und Gesicht - und auf einen Ablagetisch zu legen. Dem Vater sagte er, sein Kind habe nur zwei bis drei Atemzüge gelebt und übergab ihm die Blut- und Gewebeproben, um sie in ein Labor zu bringen.
Um 9.20 Uhr hörte der Gynäkologe und seine Assistenzärztin das Kind auf der Ablage schreien. Der Chef befahl seiner Assistentin, die nun in Panik geriet, eine Spritze aufzuziehen und das Kind "abzuspritzen". Da diese das aber nicht fertigbrachte, spritzte der Gynäkologe gegen 9.25 Uhr selbst ein atemlähmendes Mittel. Bald darauf starb das Kind, weil die Eltern und Ärzte ein "Bethel-Produkt" erwartet hatten. Der Arzt verteidigte sich damals im Prozeß u. a. damit, daß er sagte, das haben wir an der Uni-Klinik in Ulm immer so gemacht. Ein Medizinprofessor schätzte seinerzeit, daß jährlich ca. 1.200 Kinder unversorgt auf deutschen OP-Tischen sterben müßten.

Die Würde des Menschen ist unantastbar ....
Es sei denn er ist ungeboren, behindert oder alt.

Die gängigsten Abtreibungsmethoden
1.) Normale Abtreibungen
2.) Spätabtreibungen
Abtreibung mit Prostagladinen:
Es ist eine Illusion zu glauben, dass man durch pränatale Diagnostiken Behinderungen aus der Welt schaffen könne. Nur 1 % aller Behinderungen ist vorgeburtlich bedingt. Der Druck auf Eltern, die ein behindertes Kind haben, oder sich gegen eine Abtreibung zur Wehr setzen, steigt ständig. Immer öfter müssen sie sich dafür rechtfertigen und sich gegen Vorwürfe wehren, dass dies der Gesellschaft und dem Staat unnötige Kosten verursache...
Abtreibungen ab diesem Lebensstadium sind ethisch/moralisch unerträglich und auch mit dem geleisteten Ärzteeid, Leben zu retten, in keinster Weise vereinbar. Wir müssen wieder zu einer lebensbejahenden und lebensfreundlicheren Gesellschaft werden.

Berichte von betroffenen Frauen
1.Bericht: "Denn sie wissen nicht was sie tun!"
Auch ich wusste es nicht, damals im September 1980. Ein "B-Test" aus der Apotheke brachte mir, damals 19-jährig, die Gewissheit schwanger zu sein. Ein paar Tage später Besuch beim Frauenarzt, von dem ich per Zufall wusste, dass er Abtreibungen vornahm. Er fühlte meinen Bauch und sagte: Ende 6. Woche schwanger.Von meinem "B-Test" habe ich nichts erzählt, ich stellte mich ahnungslos und erschüttert über die Tatsache. Auf meinem Wunsch hin wurde schnell beschlossen die Schwangerschaft zu beenden. Zuvor ein zermürbender Besuch bei einem Psychiater im Beisein meines Freundes.
Drei Tage nach der Untersuchung beim Gynäkologen dann die Abtreibung. Einzige Erinnerung an den Vorgang im Hintergrund die Stimme des Arztes: Die Gebärmutter liegt etwas tief und ein Geräusch, welches sich anhörte wie eine Schere. Eine sehr nette Betreuung durch die beiden Assistentinnen und den Arzt. Dann mit dem Taxi in die Wohnung meines Freundes. Etwas liegen, am Abend bereits auswärts Pizza essen. Mir war nicht bewusst, (auch meinem Freund und späteren Ehemann nicht) was ich getan habe!! Wir wollten keine Kinder, das Leben genießen.
Mein Freund war ein gebranntes Kind: unerwünscht, ein sogenannter Unfall, die Mutter schob ihn an ihre Eltern ab, der Vater ging ins ferne Ausland. Die Abtreibung war bald vergessen, mein inzwischen zum Ehemann gewordener Freund sterilisiert. 13 Jahre später Scheidung in bestem Einvernehmen. Große Liebe gefunden und wieder geheiratet. Kinderwunsch wurde auf beiden Seiten immer grösser. Zwei mal durften wir benommen vor Glück die Geburten erleben. Während der Schwangerschaft habe ich mit Lektüren eingedeckt. Z.B. was erlebt ein Kind im Mutterleib. Darin wurde auch das Thema "Abtreibung" aufgegriffen. Meine eigene Abtreibung habe ich immer verdrängt. Plötzlich durch diverse Lektüren und Mitverfolgen der Schwangerschaftsfortschritte wurde ich von der Vergangenheit eingeholt. Im letzten Jahr sah ich eine Sendung über die Abtreibungspille.
Ich war zu diesem Zeitpunkt schwanger. Wie wurde mir übel, als ich zusehen musste, wie die "Patientinnen" die verhängnisvollen Pillen schluckten. In mir das Ungeborene, strampelnde Wunder. Heute wollte ich nichts mehr verdrängen, anwählen über "Abtreibung" im Internet. Ihre Seiten gefunden und nur noch geheult. Geweint über mein Kind, dem ich nie eine Chance gab, dem ich die Zukunft raubte. Nur noch Fragen, wie alt war es genau. Ende 6. Woche gemäß Frauenarzt. (war dies vom Zeitpunkt der Befruchtung oder der letzten Periode berechnet).
Welchen Schmerz konnte das kleine Wesen schon empfinden? Mit neunzehn habe ich keinen Moment daran gedacht, dass da schon ein Mensch entsteht. Da war einfach nichts, höchstens Blut und Wasser, wie fatal. Diese Bilder, ich musste mich zwingen, da "durch zugehen", sehen was auch ich verbrochen habe. Mich friert's, welche Qualen mussten und müssen diese kleine Unschuldswesen mitmachen. Bereits in der Schule müsste über die Abtreibung gesprochen werden, und zwar nicht als Sache sondern schreckliche Tatsache. Nie hätte ich mein Kind abgetrieben. Bis vor ca. 5 Jahren dachte ich auch noch, der Bauch gehört der Frau. Heute weiß ich, er gehört dem Kind.
Nikki (39 Jahre)
2. Bericht: "Traurigkeit zutiefst..."
Ich habe meine Schwangerschaft abgebrochen. Abgetrieben. Es ist nicht einfach, darüber zu schreiben. Ich weiß nur, ich würde es niemals wieder tun.
Und mit meinem Beitrag möchte ich allen werdenden Müttern, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre Schwangerschaft abzubrechen, Mut machen, ihr Kind zu bekommen, damit ihnen die Seelenqual, die ich mit mir herumtrage, wie einen dunkler Fleck auf meiner Seele, erspart bleibt.
Ich habe bereits 3 Kinder, einen süßen Jungen von 10, eine niedliche Tochter von fast 9, und ein herziges Baby von 6 Monaten. Meine beiden Großen sind 15 Monate auseinander. Sie kamen dicht hintereinander, und die Zeit damals war eine harte, aber auch eine sehr schöne Zeit. Obwohl beide keine geplanten Wunschkinder waren, haben wir uns über sie gefreut, und sie mit Liebe und Freude in unserer Familie aufgenommen. Leider hielt unsere Ehe nicht, aber wir sind immer noch in Freundschaft verbunden, und haben für unsere beiden Kinder das gemeinsame Sorgerecht.
Vor zwei Jahren lernte ich meinen jetzigen Lebenspartner kennen und lieben, seit einem halben Jahr ist unser kleiner Sohn auf der Welt. Er ist sehr stressig und anstrengend, aber süß! Und wir lieben ihn, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, mit 3 fordernden Kindern beinahe einen Herzinfarkt zu bekommen. Ich habe seit einem halben Jahr kaum ausreichend Schlaf gehabt, und bin dementsprechend fertig. Dazu kommt, dass ich alleinerziehend bin, mein Lebenspartner wohnt nicht bei uns, er ist fast 600 km entfernt wegen seiner Arbeit, so sehen wir uns nur an den Wochenenden, und die sonntäglichen Abschiede tun mir immer sehr weh.
Vor einem Monat machte ich die für mich fürchterliche Feststellung, dass ich schon wieder schwanger bin. Der Eisprung hatte erst 4 Wochen nach der letzten Regel stattgefunden, und meine natürliche Familienplanung hatte restlos versagt. NICHT EMPFEHLENSWERT! Ich machte beim Frauenarzt einen Test, und hatte entsetzliche Angst vor dem Ergebnis. Schwanger. Allein mit 3 Kindern. Ich war wie paralysiert, und fuhr weinend mit meinem Baby im Kinderwagen nach Hause. Ich war doch schon so fertig, und dann noch Nummer 4? Meine Tochter hat Neurodermitis, mein Sohn Schulprobleme, und der Kleine kostet mich den letzten Nerv. Ich habe keine Omas, Tanten, und Muttern, die mal einspringen können. Ich bin ganz allein, und muss mit allem selber fertig werden, mein Ex-Lebenspartner lebt verständlicherweise sein eigenes Leben, und mein Liebster ist 600 km weit entfernt. Ich weinte Nächte hindurch, mal war ich der Ansicht, ich schaffe das, auch mit einem 4. Baby; dann wiederum, wenn ich nur 4 Stunden Schlaf bekam und mein Sohn mir die Ohren taub brüllte, war ich nur noch ein Nervenbündel, spürte jeden Knochen in meinem Leib, und dachte nur: Nein, das stehst Du nicht durch.
Meine Wirbelsäule ist kaputt, die Schwangerschaft mit Liebling Nummer 3 war schon eine Tortur, egal wie kaputt Du als Frau bist, Du musst funktionieren, und Dich um die Kinderprobleme des Alltags kümmern. Sie sollen ja auch gesund essen, und in ersten Linie eine schöne Kindheit haben...
Baby 3 lag auf der Hauptvene, und ich konnte weder im Liegen noch im Sitzen schlafen. Ich war nur noch kurzatmig, und die leichteste Arbeit fiel mir entsetzlich schwer. Wenn ich mit Baby 3 müde war, dann brauchte ich meinen Schlaf. Mit 2 großen geht das, die beschäftigen sich selber, gehen zu Freunden, aber mit einem Windelzwerg, der unter schweren 3-Monats-Koliken litt, und außerdem ein KISS-Kind ist, ist das schier unmöglich.
Ich machte es mir nicht leicht, ich war fast nur noch am Weinen. Mein Lebenspartner wollte kein 4. Kind, durch die Blume bekam ich mit, dass er mich dann eventuell verlassen würde... Ich hätte mich FÜR mein Baby entscheiden sollen... Mein Körper sagte NEIN, meine Seele sagte JA! Ich weine schon wieder... ich weine nur noch um das Baby, welches ich durch meine Fehlentscheidung niemals kennen lernen konnte, in seiner Einzigartigkeit, in seiner Süße...
Auf dem Screening war nur die kleine Fruchtblase zu sehen, aber noch kein Kind drin. Ich war in der 4. Woche. Hätte ich ein Herzchen schlagen sehen, ich hätte den Abbruch nicht machen können. So tröstete ich mich damit, dass es ja noch nichts ist, nur ein Primitivstreifen mit Neuralrinne, ein Trophoblast eben... Selbstbetrug... im Nachhinein übelster Selbstbetrug.
Ich fuhr ins Krankenhaus, und brachte die Ausschabung hinter mich. Ich verabschiedete mich von diesem Kind, und erklärte ihm, warum ich es nicht bekommen konnte. Ich bat es um Verzeihung, und wünschte ihm eine gesündere Keimstätte, und eine Familie, wo es genauso geliebt werden würde, wie ich es lieben würde, wenn es da wäre... Dann fuhr man mich in den OP...
Ich wachte wohl auch mit dem Gefühl der Erleichterung aus der Vollnarkose auf. Ich wusste, die Entscheidungsqual war vorbei, und ich wusste, wie mein Leben mit 3 Kindern weitergeht. Ich hätte genug Zeit für sie und ihre Belange, und würde selber noch genug Kraft tanken können, um ihnen zu geben, was sie brauchen... Am Abend jedoch kam dann der Schmerz. Ich wusste, mein 4. Baby kam nie wieder. Ich hatte es aus mir herauskratzen lassen... Das war vor 3 Tagen. Seitdem weine ich ununterbrochen, und wünschte, ich könnte die Zeit um 3 Tage zurückdrehen. Ich würde mein Kind zur Welt bringen, mein kleines Mädchen, ich bin sicher, es wäre ein niedliches kleines Mädchen geworden...
Ich sehe nun, ich habe meine kleinen Sohn um sein Geschwisterchen betrogen. Meine beiden Großen albern auf dem Sofa herum, und ich liebe es, ihnen dabei zuzusehen. Das wird der Kleine mit seiner kleinen Schwester nicht können, da sie nicht auf Welt kommen konnte. Ich habe meine Seele befleckt, habe mich schuldig gemacht, ein kleines Wesen, welches ein Recht hat auf Leben, getötet zu haben. Ich weiß nicht, ob ich damit leben kann. Ich weiß nur, dass ich es muss. Ich würde es nie wieder tun. Ich würde alle Hilfe in Anspruch nehmen, die ich bekommen könnte, ich würde auf eine Haushaltshilfe bestehen, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, irgendwie geht es immer weiter... Ich wünschte, es wäre noch in meinem Bauch, ich wünschte, ich könnte die Uhr um 3 Tage zurückdrehen. Wenn ich vor 3 Tagen hätte gewusst, was ich jetzt weiß, ich hätte das Krankenhausbett verlassen, und wäre schwanger wieder nach hause gegangen. Hätte ich es bloß getan... Wenn mein Bericht auch nur einem ungeborenen Baby hilft, geboren zu werden, dann ist mein schwerster Fehler in meinem Leben nicht umsonst gewesen. Ich kann jede Frau, die in der Zwickmühle ist, nur ermutigen, Mut machen, bekomme Dein Baby! Sag ja zu Deinem Kind, wenn Du im Zweifel bist. Im Zweifelsfalle immer JA zum Kind. Dann bleibt Dir die Seelenqual und die Schuld erspart, und ein einzigartiges individuelles Lebewesen hat die Chance, auf die Welt zu kommen. Ich werde mein 4. Kind niemals im Arm halten können, in seine sanften Augen blicken, sein süßes Kindergesichtchen sehen, und es niemals küssen und wiegen können. Niemals seine Öhrchen kitzeln, und niemals sein Näschen knuffeln... Und das habe ich mir selber zuzuschreiben. Ich habe mich um ein großes Geschenk gebacht, gesunde Kinder sind keine Selbstverständlichkeit. Mein Geschenk habe ich abgelehnt, aus irgendwelchen Gründen, die im Endeffekt doch keine sind. Mit der Gesundheit wäre ich schon hingekommen, hätte ich eben vom Arzt eine Hilfe verschrieben bekommen, die putzt und kocht, wenn ich nicht kann. Geldmangel ist kein Grund, die staatlichen Geldhilfen sind nicht die schlechtesten. Und damit bekommt man ein Kind immer satt. Es muss nicht jedes Kind eine neue Play-Station haben, und immer das neueste vom neuen. Viel wichtiger ist Liebe und Willkommensein. Wer auch immer schwanger ist, und nicht weiß, ob ja oder nein, der solle sein Kind lieber bekommen. Es ist besser...
Ich hoffe, so manche Entscheidung damit zum leichteren Schicksal - nämlich zum Kind - gebracht zu haben. Macht nicht den gleichen Fehler, ich jedenfalls werde meines Lebens nicht mehr froh, denn ich weiß, ich hätte ein süßes Kindchen mehr gehabt, und trotz aller Anstrengung, es wäre irgendwie gegangen, mit Hilfe. Ich habe meine Seele befleckt, ich fühle mich wirklich so, als hätte ich einen schwarzen Fleck auf meiner Seele, und ob ich wieder meine Fröhlichkeit wie früher bekomme, bezweifle ich im Moment. Ich weiß, darüber werde ich niemals hinwegkommen, was habe ich bloß getan? Ich habe meinem 3. Kind gegenüber so ein schlechtes Gewissen...
Schwangere, die Ihr nicht wisst: Quält Euch nicht so wie ich. Bekommt Eure Kinder! Es wird Euch sicher anstrengend, aber Euch wird eine schlimme Leere und tiefste Traurigkeit erspart bleiben... Ich freue mich über jedes Baby, für welches dieser Bericht PRO war. Jede kleine Seele, die hier in Liebe geboren werden kann...
Tut Euch nicht an, was ich mir antat, und verratet Euch nicht selber, so wie ich mich selber - und mein kleines Engelchen - verraten habe...
Eure Lucrezia
3: Bericht: "Krieg gegen Kinder!"
"Abtreibung ist Krieg. Krieg gegen das Kind, Krieg gegen den Mann, Krieg gegen sich selbst. Nach einer Abtreibung beginnt ein innerer Abstieg. Ich sage das den Politikern, die verkünden, daß Abtreibung die private Gewissensentscheidung der einzelnen Frau sei. Ich warne Frauen, sich auf diese Art Honig ums Maul schmieren zu lassen. Ich bin allein, wenn ich ein Kind bekomme und ich bin allein mit meiner Schuld, wenn ich es in mir abmurkse. Die Politiker helfen mir nicht danach. Das süßliche, frauenverstehende Gerede ist nichts anderes als: Jede Frau darf nach ihrer Fasson leiden. Ich hätte mein Kind nicht vernichten dürfen. ich habe mitgemacht bei der atheistischen Vernichtung von Hunderttausenden von Kindern. Ein Kind vor der Geburt ist der letzte Sklave des Jahr hunderte. Leider können die Kinder vor der Geburt, können diese Sklaven keinen Aufstand machen ... Es darf überhaupt keine Indikationen geben, sage ich. Man darf nicht morden Im Interesse der Gesundheit; man darf nicht morden im Interesse der Frauen.
Ich beschwöre Euch, Ihr jungen Frauen: treibt nicht ab, opfert Euer Kind nicht dem Mammon, opfert es nicht einer Ideologie, an die Ihr eines Tages selbst nicht mehr glauben werdet. Glaubt mir, Ihr Frauen, Abtreibung Ist Meuchelmord und jene, die Abtreibung als Mittel preisen, um die Probleme der Menschheit mit der Bevölkerungsexplosion zu lösen, befürworten den Holocaust an Wehrlosen und Waffenlosen. Der Krieg der Emanzipation gegen ein ungeborenes Baby ist ein Krieg gegen Zivilisten.
Denkt aber daran, wenn Ihr auch die ganze Welt gewinnt und Schaden nehmt an Eurer Seele. Ich erfuhr, was es heißt: Schaden zu nehmen an meiner Seele. Es wird eine Wunde sein mein Leben lang. Die Katholische Kirche ist in der Abtreibungsfrage die menschlichste; sie weiß, daß die Wahrheit dem Menschen zumutbar ist.
Karin Struck ist eine bekannte Schriftstellerin, die in den 70er Jahren berühmt wurde. Die früher linksgerichtete Autorin, die eine grosse Befürwörterin der Abtreibung war, hat inzwischen viele ihrer Ansichten geändert, teils durch Nachdenken, teils aus Erfahrung. Sie hat sich in mehreren Büchern klar gegen Abtreibung ausgesprochen; am ausführlichsten in ihrem Sachbuch „Ich sehe mein Kind im Traum" (siehe Buchempfehlungen auf dieser Seite) und in ihrem Roman „Blaubarts Schatten" bringt sie die Sache auf den Punkt.
4.Bericht: Persönliches Zeugnis eines jungen Vaters (März 2001)
Es war ein totaler Schock, als meine Freundin mir erzählte, dass sie schwanger sei. Ich hatte soeben mein Psychologie-Studium begonnen und sie war im ersten Jahr der Ausbildung als Krankenschwester. Wie also sollten wir es schaffen, für unser Kind zu sorgen?
Ich fühlte mich einfach noch nicht reif genug, diese Verantwortung als zukünftiger Vater zu übernehmen. Für mich war die Sache ganz klar, dieses Kind musste weg. Meine Freundin war ein wenig hin und her gerissen, auf der einen Seite wollte sie dieses Kind auf keinen Fall, doch ich sah, dass sie sich auch irgendwo freute.
Wir hatten endlose Diskussionen und ich sprach auch mit meinen besten Freunden und meinen Eltern darüber. Überall hörte ich dasselbe: Du bist noch nicht reif, genug, beende erst mal dein Studium, dann könnt ihr ja immer noch Kinder bekommen usw. usw. . . Wir hatten uns nun beide zu einer Abtreibung entschlossen. Die letzte Nacht vor der geplanten Abtreibung plagten mich Gewissensbisse und so fuhr ich am nächsten Morgen ziemlich verstört mit meiner Freundin nach München zum Abtreibungsarzt. Ich hoffte, dieser Tag würde schnell vorübergehen. Meiner Freundin ging es ähnlich und so sprachen wir auf der gesamten Autofahrt kein einziges Wort miteinander, als würden wir zu einer Beerdigung fahren.
Wir waren sehr in Eile, da wir um 11 Uhr den Abtreibungstermin hatten, und die Münchner Straßen mal wieder voller Verkehr waren. Als wir etwas verspätet in der Straße der Abtreibungsklinik ankamen, fanden wir erst einmal keinen Parkplatz und so entschied meine Freundin, schon hineinzugehen, während ich noch einen Parkplatz suchte. Als ich dann einen Parkplatz gefunden hatte, machte ich mich mit unsicherem Gefühl auf den Weg zur Abtreibungspraxis. Schon von weitem sah ich eine junge Frau im Gespräch mit einem jungen Paar stehen, machte mir darüber aber weiterhin keine Gedanken.
Das Paar lief weiter und schon lief diese hübsche junge Frau freundlich lächelnd und zielstrebig auf mich zu. Unsicher lächelte ich zurück und irgendwie war ich angesteckt von der natürlichen Freude, die sie ausstrahlte.
Es war das erste Lächeln, das ich an diesem trüben Tag sah. Sofort sprach Maria (deren Namen ich später erfuhr) mich an. Sie bot mir Hilfe an und fing an, mich über das Wachstum des Kindes im Mutterleib aufzuklären. Sie zeigte mir Bilder und betonte immer wieder, das wir doch schon Eltern seien und uns der Verantwortung stellen müssten. Ich fing an mit ihr zu diskutieren, doch auf jedes meiner Argumente gab sie mir ein Gegenargument, welches so gut formuliert war, dass ich sie nicht provozieren konnte, sondern einsehen musste, dass sie die Wahrheit sprach.
In einer sehr liebevollen Art bat sie mich immer wieder, meine Freundin schnell herunter zu holen. Ich war hin und her gerissen und stand noch etwas unschlüssig herum.
Maria sah die nächsten Leute kommen und sagte noch schnell zu mir: "Bitte komm, geh hoch und hol sie runter, ich weiß, dass ihr es schaffen könnt, sei ein richtiger Mann und steh zu deinem Kind, ich flehe dich an, lasst Euer Baby leben und mit jedem späteren Lächeln wird es Euch dafür danken!" Ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie wandte sich ab, um auf die nächsten Leute zuzugehen.
Mir lief ein Schauer den Rücken runter. Wie konnte diese junge Frau um mein Kind weinen? Plötzlich fing ich an zu rennen, ich rannte in die Stapf-Klinik hinein, schrie die Frau an der Anmeldung an, wo meine Freundin sei. Die war soeben aufgerufen worden und im Behandlungszimmer. Ich rannte in das Zimmer und sah meine Freundin weinend auf dem Bett liegen. Ich schloss sie in die Arme und wusste, dass es noch nicht zu spät war. Ich sagte zu ihr, dass wir sofort die Klinik verlassen müssten, um unser Kind leben zu lassen. Sie strahlte mich an und konnte gar nicht glauben, dass ich das ernst meine. Gemeinsam verließen wir die Klinik und dankten Maria für ihre Hilfe.
Jetzt ist unser Sohn Lukas 3 Monate alt und mit jedem Lächeln denke ich voller Dankbarkeit an Maria und den Beter, der damals vor der Klinik stand, zurück, denn ich weiß, dass ohne sie unser Kind nicht leben würde.
5. Bericht (Januar 2003):
Ich wurde mit 20 durch einen fatalen Fehler meiner Ärztin bei der Umstellung der Pille schwanger. Als ich in der 9. Woche war wurde die Schwangerschaft von dieser Ärztin bestätigt.
Die Mutter meines Freundes sprach durch die Blume davon, daß das ja nicht gut gehen könnte, wir beide und ein Kind. Sie selbst hat 4 Kinder, das erste bekam sie mit 17 unter wesentlich schlimmeren finanziellen und familiären Umständen als in unserem Fall. Seine Schwester zog auch alle Register um meinen Freund zu überzeugen, daß es besser wäre, es "wegmachen" zu lassen. Den Grund erfuhr ich nur zufällig im Nachhinein. Sie war neidisch, richtig von Haß zerfressen, weil ich schwanger war und sie sich so sehr ein Kind wünschte, es aber einfach nicht klappte. Viele entmutigende Worte sind gefallen. Es wurde gegen das Kind gehetzt, jedes RECHT ZU LEBEN wurde ihm einfach angesprochen.
Meine Mutter sagte nur:"Hör auf dein Herz." Und das tat ich. Dieses Kind hatte so viele Strapazen ohne Probleme mitgemacht, schwere körperliche Arbeit, Streß und Hektik, sodaß ich wußte, daß es einen sehr starken Lebenswillen hat. Und vor allem hatte es ein RECHT ZU LEBEN. Aber das wichtigeste für mich war: Ich liebte es von ganzen Herzen! Damit waren alle Kontra-Argumente für mich null und nichtig.
Mein Sohn wird Morgen 2 Jahre alt, ein gesunder kleiner Wildfang. Worte können es kaum beschreiben. Er hat mich über mich selbst hinauswachsen lassen. Ich habe meine Entscheidung keine Sekunde bereut. Er ist mein Ein und Alles, mein Lebensinhalt. Mein kleiner Engel.
Mel (23 Jahre)
6.Bericht (Februar 2004)
Ich war auch vor 3 Jahren in der Situation, über eine Abtreibung nachzudenken. 2 Kinder die mich brauchten (4 und 7 heute), finanziell nicht gerade gut ausgestattet und immer mit dem festen Glauben man müsste die beste Mama der Welt sein, stark sein, alle Wünsche erfüllen, den Lebensstil meiner Kinder nicht einschränken und und und. Ja und dann wurde ich schwanger. Zuerst waren es gespaltene Gefühle, denn immerhin ist die Schwangerschaft ein Wunder. Es ist ein Geschenk und ein Privileg, das wir als Frauen haben. Dennoch sah ich nicht wie bei meinen ersten Kindern nur die Sonnenseiten. Ich hatte keine Ahnung wie ich es durchstehen soll, fühlte mich nicht stark genug, nicht vorbereitet.
Nach einer Gedenkpause war mein Entschluss gefasst und ich entschied mich für die Abtreibung, aber ich habe diesen Termin nie wahr genommen. Mich quälten Zweifel. Ich habe auch gedacht, dass nicht alles nur Schwangerschaft und dann das kleine Baby ist. Das wäre ja alles noch ok, aber was ist danach? Wie sollte ich noch ein Kind finanzieren ohne das Leben meiner anderen beiden einzuschränken. Aber das ist nicht die einzige Seite. Dann dachte ich daran, wie ich meine Babys nach der Geburt im Arm gehalten habe, wie sie so friedlich da lagen und ich ihnen versprochen habe alles zu tun, was ihnen gut tut. Wie konnte ich das meinem dritten Baby nicht geben? Wie konnte ich einfach nach 2 Babys die Linie ziehen und sagen: "Nein, du hast kein Recht zu leben!"??? Und ich dachte an meine Kinder, wie würde es ihnen gehen, wenn ich ihnen später erzählen würde, dass ich ihren Bruder bzw. ihre Schwester umgebracht habe? Dann dachte ich, dass es als Mutter nicht nur meine Pflicht ist alle finanziell durch zu bringen, sondern auch, dass es meine Pflicht war sie zu lieben, nicht nur meine Pflicht, es ist etwas was uns in die Wiege gelegt wurde, unsere Kinder zu lieben. Wie konnte ich das Leben meines Babys dafür geben um den anderen zweien den Wohlstand zu geben? Lauter Selbstvorwürfe... Und so entschied ich mich dafür, natürlich ist und war es schwer. Es wurde ein Mädchen, was ich mir nach 2 Jungs so gewünscht hatte und wir kommen durch. Ab und zu muss ich improvisieren, klar, aber im Endeffekt sind wir alle glücklich. Mein großer ist alt gut um zu verstehen, dass Mami nicht alles bezahlen kann was sich jeder wünscht, denn wie du als Mama sicher weißt, haben Kinder viele Wünsche ohne über den Preis oder ähnliches nach zu denken (wie sollten sie auch?) und wenn er dann zu mir sagt: "Ach Mama, es ist viel wichtiger, dass wir zusammen sind." - dann geht mir das Herz auf. Natürlich bin ich nicht verarmt, aber wir stecken alle zurück, doch mein Leben ist nicht ärmer, sondern reicher geworden. Mein Baby wird alles bekommen, was es braucht.
Maria

Wann beginnt das menschliche Leben?
Die moderne Wissenschaft ist sich einig: Das Menschsein beginnt definitiv mit der Befruchtung - die Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Dieser Fakt wird manchmal aus verschiedenen Gründen von manchen Seiten bezweifelt. Folgende, teilweise abstrusen Thesen stehen im Raum:
These a) Beginnt das Menschsein mit der Geburt?
Die Geburt ist im Prinzip nicht eine so einschneidende Grenze, wie meist angenommen wird. Das Kind vor der Geburt unterscheidet sich in seinem Wesen in keiner Weise von dem Kind nach der Geburt. Was sich ändert, ist nur, dass ihm Nahrung und Sauerstoff nun nicht mehr über die Nabelschnur, sondern von außen zugeführt werden. Nähme man an, dass das Menschsein mit der Fähigkeit begänne, unabhängig zu existieren, dann wäre weder das ungeborene noch das geborene Kind ein Mensch. Denn weder vor noch nach der Geburt ist es für sich allein lebensfähig. Stets benötigt es Nahrung, Geborgenheit, Liebe usw. von anderen. Und dieses Angewiesensein auf andere hört nie auf. Zwar erlangt der Mensch verschiedene Grade von Unabhängigkeit. Dennoch ist er von der Zeugung an bis zum Tod auf den Mitmenschen angewiesen. Der Mensch ist ein soziales Wesen.
Die Bedeutung der bereits vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung wird in einem neuen Wissenschaftszweig hervorgehoben, der seit einigen Jahren lebhafte Beachtung erfährt: Der vorgeburtlichen (pränatalen) Psychologie. Ihre wichtigsten Ergebnisse: Mutter und Kind bilden eine Leib-Seele-Einheit (eine Einheit zwischen zwei Individuen). Das ungeborene Kind erlebt sehr früh schon mit, was die Mutter empfindet. Liebevolle Zuneigung und Erwartungsfreude der Mutter übertragen sich auf das Kind in günstiger Weise. Angst, Ärger, Ablehnung und Stress hingegen wirken sich negativ auf seine Entwicklung aus. Der Herzschlag der Mutter ist schlaffördernd, wenn er normal und ruhig ist, ebenso sanfte Musik, die das Kind schon wahrnehmen kann. Signale, Lärmreize und aufreizende Musik lösen eine gegenteilige Reaktion aus. Bei Versuchen, die mit Nadelstichen im Mutterleib durchgeführt wurden, empfand das Kind Schmerz; auf äußere und innere Reize reagierte es mit Zuckungen und Ausweichbewegungen. Auch ein Schlaf-Wach-Rhythmus wurde festgestellt.
In diesem Zusammenhang ist noch interessant, was die Psychologie entdeckt hat: Das ungeborene Kind hat Bewusstsein: Bei Tausenden von Traumuntersuchungen wurde herausgefunden, dass nicht nur frühkindliche, sondern auch vorgeburtliche Erlebnisse im Unterbewusstsein gespeichert sind. Insgesamt dürfte jedem deutlich geworden sein, dass dieser Ansatz (Leben beginnt mit der Geburt) viel zu spät liegt und allein schon biologisch unhaltbar ist.
These b) Beginnt das Menschsein nach dem 3. Monat?
Diese Frage beruht auf der Tatsache der Abtreibungsfreigabe bis zum 3. Monat in vielen Ländern. Man muss aber feststellen, dass diese Grenze aus praktischen, nicht aus humanembryologischen Gründen gezogen wurde, weil bis zu diesem Zeitpunkt das Kind noch relativ klein und eine Abtreibung am leichtesten durchführbar ist. Biologisch ist das Kind schon vor Ende des 3. Monats sehr weit entwickelt.
These c) Beginnt das Menschsein mit dem Vorhandensein des Gehirns?
Die Gehirnentwicklung ist ein komplexer Vorgang, der sich nicht auf einen Tag datieren lässt. Auch bevor das Gehirn fertig ist, lassen sich am Ungeborenen Wahrnehmungen, Reizreaktionen und Funktionen beobachten, die aufzeigen, dass es sich um vollständiges menschliches Leben handelt, und die zur Gehirnbildung beitragen.
Die Bildung des Gehirns ist Ausformung einer Anlage, die schon in der ersten Zelle (der befruchteten Eizelle) da war. Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch - auch bei der Ausbildung des Gehirns, dessen Ausformung einen Teil der Gesamtverwirklichung der Erbgutinformation darstellt. Die geistgeprägte, personale Eigenart des Menschen ist nicht Ergebnis, sondern Voraussetzung der Entwicklung. Nach der Zeugung ist kein Einschnitt erkennbar, bei dem der Mensch zum Menschen würde, auch nicht bei der Bildung des Gehirns. Würde man das Menschsein an das Funktionieren des menschlichen Gehirns binden, dann wären auch Hirnkranke und Geistesgestörte keine Menschen. Auch das Gehirn eines Säuglings muss sich im Laufe des Lebens noch weiter entwickeln und ist mit dem eines Erwachsenen nicht vergleichbar. Im Prinzip braucht die Entwicklung des Gehirns über 20 Jahre. Ab welchem Zeitpunkt wäre dann der Mensch ein Mensch?
Schliesslich ist zu fragen, warum man das Menschsein nicht an das Vorhandensein anderer Organe bindet, etwa an das Herz, was ja auch manchmal getan wird. Dagegen ist an der Ganzheit des Menschen festzuhalten, die bereits in der ersten Zelle vorliegt und dann nach und nach verwirklicht wird.
These d) Beginnt das Menschsein mit der Nidation (Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut - etwa am 14. Tag)?
Die hormonelle Umstellung des mütterlichen Organismus beginne mit der Nidation. Die schwer definierbare hormonelle Umstellung des mütterlichen Organismus ist ein fließender Prozess, gekennzeichnet durch die sich verstärkt fortsetzende inkretorische Funktion des Gelbkörpers und die einsetzende inkretorische Funktion der Frucht. Die mit gegenwärtig zur Verfügung stehenden Mitteln feststellbaren Anfänge dieser Funktion und begleitende morphologische (Form und Aufbau betreffende) Veränderungen verteilen sich auf einen Zeitraum von mehreren Tagen vor und nach der Nidation, welche am 25. Tag nach Beginn der letzten Periode abgeschlossen ist.
Bis zur Nidation sei ein Auseinandertreten der befruchteten Eizelle in eineiige Zwillinge möglich. Menschsein setze aber Individualität (Unteilbarkeit) voraus. Also handle es sich vor der Nidation nicht um einen (individuellen) Menschen. Dazu ist zu sagen, dass eineiige Zwillingsbildung höchstens in 1% der Fälle eintritt - in 99% bleibt die Individualität somit durchgehend erhalten. Ferner ist zu fragen, warum Zwillingsbildung gegen das Menschsein sprechen soll. Im Gegenteil: Treibt man vor der Nidation ab, dann bringt man in diesem Fall nicht nur ein Individuum, sondern zwei Individuen um ihre weitere Lebensmöglichkeit. Schließlich sollte man bedenken: In der Eizelle ist von Anfang an festgelegt, wie viele Individuen aus einer befruchteten Eizelle entstehen. Der Weg zu ihrer Verwirklichung beginnt aber immer mit der einzelnen befruchteten Eizelle. Es besteht keine Berechtigung, diesen Weg zu unterbrechen und Zwillingen vor ihrer Nidation das Lebensrecht abzusprechen, nur weil sie hier ein möglicherweise nicht-individuelles, aber notwendiges Stadium durchschreiten. Übrigens vertreten führende Forscher, z.B. Prof. Blechschmidt (Humanembryologe) und Prof. Lejeune (Humangenetiker), die Ansicht, dass bereits mit der Befruchtung die Zwillinge als Anlage vorhanden sind (Gesetz von der Erhaltung der Individualität). Sie sind nur unseren derzeitigen Beobachtungsmöglichkeiten nicht zugänglich. Vor der Nidation würden ca. 50% der befruchteten Eizellen ohnehin Zugrundegehen. Aber: Das ist ein schwaches Argument. Denn erstens handelt es sich hier nur um Schätzungen (sie schwanken zwischen 50% als oberer und 2% als unterere Grenze). Zweitens gehen auch noch nach der Nidation befruchtete Eizellen zugrunde, so dass man die Nidation nicht als absolute Grenze für das Menschsein ansehen kann. Drittens muss man - welche Zahlen auch immer stimmen - davon ausgehen, dass es sich hier um eine natürliche Sterblichkeitsrate des Menschen in seinem frühesten Stadium handelt (teilweise zur Absonderung erbkranker Früchte). Es gibt aber keine Berechtigung, deshalb zu sagen, dass das kein Mensch sei, und diese natürliche Sterblichkeitsrate künstlich durch Frühabtreibung zu erhöhen. Man würde doch auch nicht die Säuglingstötung freigeben wollen, nur weil die Säuglingssterblichkeit relativ hoch (in Bezug auf Erwachsene) sei.
Die Schwangerschaft (und damit Mutterschaft) beginne erst mit der Nidation, da sie sich vorher nicht feststellen lasse. Ferner müsse sich der Beginn des Menschseins auf den Zeitpunkt der Nidation legen lassen, weil die Erbgutforschung einen Freiraum brauche (z.B. zur Befruchtung außerhalb des Mutterleibs) - sowie nicht zuletzt deshalb, dass man guten Gewissens Nidationshemmer (Pille-danach, Spirale usw.) anwenden könne. - Das aber sind Nützlichkeitsargumente, die nichts mit den biologischen Tatbeständen zu tun haben. Eine Schwangerschaft besteht auch dann von der Befruchtung an, wenn unsere Tests noch nicht so weit entwickelt sind, um sie in diesem frühesten Stadium zu erfassen.
These e) Verläuft die Entwicklung des Menschen über mehrere Stufen? (Haeckelschen Evolutionslehre).
Ende des 19. Jahrhunderts war im Gefolge der Evolutionslehre (die übrigens von Darwin selbst als falsch widerrufen wurde !) die Auffassung entstanden, dass der Mensch nicht von der Zeugung an Mensch sei, sondern im Mutterleib erst verschiedene Tierstadien oder tierähnliche Stadien durchlaufe. Diese Auffassung wirkt bis heute nach, wenn z.B. manche Leute den Embryo als Zellgewebe oder Kaulquappe abqualifizieren. Das von Ernst Haeckel aufgestellte Biogenetische Grundgesetz besagte: "Die Ontogenese ist eine Rekapitulation der Phylogenese"; das heißt: Die Entwicklung des Einzelwesens im Mutterleib ist eine (im Zeitraffertempo ablaufende) Wiederholung der Stammesentwicklung. Man glaubte nämlich, unter dem Mikroskop Flossen-, Kiemen- und Schwanzanlagen am menschlichen Embryo entdeckt zu haben. Inzwischen sind diese Hypothesen, durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt. Denn: Jeder geübte Embryologe kann im Ultramikroskop ein menschliches Ei von einem tierischen Ei unterscheiden. Jeder gesunde Mensch besitzt von der Befruchtung an die spezifisch menschliche Chromosomenzahl von 46 Chromosomen, also unverwechselbares, arteigenes Erbgut.
Die vermeintlichen Kiemen sind keine Öffnungen und haben keine Kiemenblätter. Es sind Gewebsfalten, die das Ausgangsmaterial für Rachen, Wangen, Kinn und äußere Ohren enthalten. Der scheinbare Schwanz umschließt das Ende des freien Rückenmarks, das in Vorbereitung auf das Nervensystem zeitweilig länger ist als der übrige Körper. Er wird später zum Steißbein. Die Flossen sind heute eindeutig als menschliche Arm- und Beinanlagen identifizierbar.
Etwaige Ähnlichkeiten mit Tieren beruhen höchstens auf funktionaler, nicht jedoch auf wesensmäßiger Verwandtschaft. Die menschliche Entwicklung beinhaltet zwar Änderungen des Erscheinungsbildes, nicht aber Wandlungen des Wesens. Einzelne Organe können nur richtig beurteilt werden, wenn man sie nicht isoliert anatomisch, sondern im Zusammenhang mit dem Gesamtorganismus betrachtet. Schließlich ist aus einer im Wasser schwimmenden Kaulquappe noch nie ein Mensch geworden. Jedes Lebewesen entwickelt sich nach seiner Art - gemäss dem jeweiligen unverwechselbaren Chromosomensatz.
Mensch von Anfang an!
Fakt ist: Mit der Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle beginnt die Lebensgeschichte eines Menschen, einer einmaligen, einzigartigen Person, deren menschliches Wesen sich zu keinem Zeitpunkt der Entwicklung ändern wird. In diesem Moment werden Geschlecht, Aussehen, z.B. Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergrösse aber auch Begabungen, Charakter, ja selbst die wahrscheinliche Lebensdauer des Menschen festgelegt. Was sich ändert, ist das Erscheinungsbild, seine äussere Gestalt: Ein Erwachsener sieht anders aus als ein Säugling. Die erste Erscheinungsform des Menschen ist die befruchtete Eizelle. Sie unterscheidet sich - mit ihren artspezifischen 46 Chromosomen - eindeutig von jeder anderen Eizelle. Das heisst diesen Menschen hat es vorher noch nie gegeben und wird es auch nie wieder geben. Er ist einmalig, einzigartig und somit etwas ganz besonderes!
