Oberliga Bayern - 12. Spieltag  – Samstag 23.09.2006 – 3850 Zuschauer
1.FC Eintracht Bamberg – Spvgg Bayern Hof                3:3   (1:1)
 
Der Ground war mehr als überfällig, aber wie ich so bin in meiner Art des vor allem komplettierungsfokussierten Hoppings habe ich mit dem Volksparkstadion Bamberg gewartet bis der 1.FC Bamberg endlich den Sprung in die Oberliga vollzogen hat.
Im Sommer gab es dann eine Fusion in Bamberg und nun führt man die Tabelle als Aufsteiger an und hat erst am vergangenen Dienstag die erste Niederlage einstecken müssen.
Endgültig Interessanter als alles Andere machte es dann der Gegner aus Hof/Saale.
Die Bayern sind auch endlich wieder zurück in der Bayernliga und da gehören sie mal Mindestens hin.
Die Anreise wie gewohnt mit Zug, heute bis Nürnberg begleitet von den Jahnfans die auf dem Weg nach Feucht waren. Inzwischen aber auch eher dezimierte Zahlen, viele unbekannte junge Gesichter und nur Bronsky und Alfons finden den Anstand mal Hallo zu sagen, nun denn. Umstieg in Nürnberg, schnell noch dem Stief begrüsst und dann wurde ich schon im Zug nach Schweinfurt von Junior Hofer und Ente erwartet. Endlich anständige Unterhaltung hehe, auch wenn man dabei in der größten Müllkippe platznahm, aber ein Indianer kennt keinen Schmerz. Weh tat es trotzdem wie so manche Gestalt wieder rumlief, schauderhaft.
In Bamberg dann mit Verspätung aus dem Zug gepurzelt und gleich mal ein paar weitere bekannte Hofer die Hand geschüttelt und eine Karte für den inhaftieren Flo aus Hof unterschrieben (wahrscheinlich sind wir nun alle als Staatsfeinde registriert, aber glaube kaum dass wir dass dann erst frisch sind). Dann ging es mit dem Bus an den Volkspark und rein in die Arena. Die Hofer hatten dabei am Eingang gleich ein nettes deja vu mit dem Sander Sicherheitsdienst wo es letzte Saison ein paar platte Nasen für die Security Guards hagelte.
Das Stadion selbst schön, wenn auch weitläufig, aber für Oberliga definitiv was Besonders. Fand auch die versammelte Hoppingmannschaft aus Braunschweig (Teamleier) und Fulda.
Markus Hof/Saale natürlich anwesend, mit netter Fahne und noch besserer Kopfbedeckung (Oranger Jägermeisterschlapphut und Fliegerbrille). So eine nette Zeit gehabt und nebenbei noch mit dem Sicherheitsdienst um „Körper“ gestritten. Ich verfolgte das Spiel heute also aus dem Gästeblock.
Mit Anpfiff setzte ein netter Support plus Fahneneinsatz bei den Hofern ein, während die Bamberger ein paar Planen gen Himmel zogen. Kann man alles schon so lassen…
Im Spiel Bamberg zuerst etwas dominierend, der Support beschäftigte sich vor allem mit Mitgliedern des Sander Sicherheitskaspar. Bamberg gelang dann das 1:0, für mich das Startsignal für Getränke J
So hätte ich fast den posthumen Ausgleich verpasst und was ist das in Hof für eine geile Meute… Der Jubelsturm durchbrach die Hecken vorm Block und es bildete sich eine Traube mit den erfolgreichen Spielern. Selten so geilen Jubel in den Niederungen des deutschen Fussballs gesehen. Die Hofer Truppe zeigte nun richtig Moral und Kampfgeist und die Stimmung bei den Saalestädtern war natürlich prächtig.
Nur wenn die Freundschaft zu Bamberg thematisiert wird scheint man geteilter Meinung zu sein. Ein Hofer und ein Bamberger wollten eine Fahne vorm Block platzieren was dann handgreiflichen Streit auslöste und darin resultierte dass „Inferno Grüne Au“ es vorzog sich fortan im Bamberger Block samt Zaunfahne niederzulassen.
Die gesamte Sache entwickelte sich sogar noch positiver (ja ich war parteiisch) und Hof gelang durch Zaccati das 1:2 und kurze Zeit später sogar das 1:3. Nun riss es selbst mich zum Fahnenschwenken hin (ok, ich suche immer nach Gelegenheiten…) und man schloss das Spiel verbal schon als Sieger ab. Welch’ grosser Sieg nach den beiden schmerzhaften Niederlagen gegen Bamberg in der letzten Landesligasaison!
In der 85. Minute fiel dann der Anschlusstreffer für Bamberg, ein Ereignis dass wohl 95% aller Truppe als Randnotiz abgetan hätten…nur nicht Hof…
Von einer Sekunde auf die Andere hatten die Schwarzgelben klar ersichtlich die Hosen gestrichen voll. Die Angst war förmlich zu greifen auf dem Spielfeld. Lattenknaller für Bamberg und Ecke in der Schlussminute. Und egal ob Goalie Hruby behindert wurde (und dann wegen Meckern vom Platz musste) das 3:3 war eigentlich nur Ausdruck der Hofer Verunsicherung. Ein Umstand der noch ganz üble Folgen haben könnte, man erzählte mir dass dies keineswegs zum ersten Mal in dieser Saison passiert sei. Arme Hofer Fans, müssen stets so viel mit- und durchmachen…
Per Pedes ging es dann zurück zum Bahnhof Bamberg wo die Hofer noch die Strassen regierten und Inferno schon mal Passanten anging.
War mir von Muttern und Kollegen Bamberg als schöne Stadt beschrieben worden so kann ich dieses Urteil rein gar nicht teilen. Das Viertel dass man durchschreiten musste konnte jedenfalls gar nicht überzeugen. Mit dem Zug wieder in Nürnberg gelandet traf man Ente und Junior Hofer wieder und wurde zur Mitfahrt über Schwandorf zwangsverpflichtet. So konnte man sich noch nett unterhalten und zeigte erstaunliches Wissen in der Kategorie „Dörfer im Süden Augsburgs“. In Schwandorf trennten sich dann die Wege und pünktlich zum sportstudio war man wieder an der eigenen Hausbar angelangt.
Landesliga Süd - 10. Spieltag  – Samstag 16.09.2006  
TSV Nördlingen – TSV Kottern                                      1:1   (1:0)
 
Heute optimal das Bayernticket ausgenutzt. Von Saal/Donau aus rein in den RE, in Donauwörth schnell die Tickets für die Operation „Hoher Norden“ ausgelöst und weiter bis zum letzten bayrischen Bahnhof in Nördlingen.
Im Vorfeld hatte ich schon Geographie betrieben, so dass es zielsicher zum Rieser Sportpark gehen konnte, dort just in time eingelaufen und sich selbst mit Wurst und Spezi belohnt.
Der Rieser Sportpark ist eindeutig eines der besseren Exemplare in der 5.Liga. Gute 9000 Menschen könnten sich im weitläufigen Rund einfinden, man sitzt aber in überschaubarer Zahl unter einem schönen Tribünendach.
Von Anfang an entwickelte sich eine flotte Partie, irgendwie waren beide Teams gleichwertig, wenn auch (ich befürchte) auf unterem Landesliganiveau. Kottern entwickelte zunehmend eine gesunde Härte die zum Ende hin recht unfair werden sollte und in Fouls und Zeitschinderei mündete. Mitte der 1. Halbzeit war es dann Nördlingen vergönnt das 1:0 durch Daniel Schneider zu erzielen. Dies war auch der Pausenstand und so gab es noch eine Wurstsemmel im schmucken Vereinsheim des TSV. In der Halbzeit konnte auch ein geniales Ansetzungsheft der Region gefunden werden, tolle Sache.
Im zweiten Durchgang konnte dann Mayr das Unentschieden und Endstand für den aus St. Mang kommenden Stadtteilclub erzielen und Kottern verlegte sich, wie schon erwähnt, dann auf Fouls und Zeitschinderei. Auf die Spitze trieb es dabei die Nr. 6 des Gastes, was dann auch in gelb-rot mündete. Mit dem Abpfiff bei Unentschieden, was beiden Teams in der Tabelle nicht hilfreich ist, ging es wieder den Weg zurück zum Bahnhof entlang der Augsburger Strasse und der Baustelle Adamstrasse.
Dort in den Zug gehüpft und wiederum in Donauwörth umgestiegen, ohne dass sich noch Nennenswertes getan hätte. Zuhause dann auf die Pokalauslosung im ZDF gewartet. Netter Tag.
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2. Frauenfussball-Bundesliga - 1. Spieltag  – Sonntag 10.09.2006  
SC Regensburg – Erzegbirge Aue                                    4:0   (1:0)
 
Kleinunternehmung am Sonntag in Regensburg bevor dann der Papst die Infrastruktur für Tage stillstehen lässt. Vorm Spiel kurzer Plausch übern Gartenzaun mit dem Defender, dann den Astra direkt am Vereinsheim abgeparkt, in der Frauen-BL geht sowas.
Der SC Regensburg verfügt nur über einen Sportplatz, allerdings mit einladenden Abhängen, was für die Kategorie Sonnen und dabei Fussi gucken. Und die Darbietungen waren durchaus ok, Regensburg unter Leitung von Günther Brandl (der hat auch schon mal die Jahn-Männer trainiert) von der ersten Sekunden an taktgebend und deutlich überlegen!
Aue geriet von Anfang an derart ins Schwimmen dass es schon eine Leistung war dass es bis zur 9. Minute dauerte bis das 1:0 für Regensburg fiel.
Aue hatte nur 3 Mann mit einer Plastikzauni dabei, obwohl..war mehr als ich erwartet hatte.
Das kulinarische Angebot beinhaltete den obligatorischen Kuchen und die Usus-Bratwurst, mich ereilte leider mehrmals der Klogang aufgrund von Magentabletten. So war es nicht das tollste Vergnügen, überließ gierigen Kindern auf meine Limo, der Freude am Spiel tat es jedoch keinen Abbruch.
Kurios fand ich noch dass der Spielball vom Geschäft des Trainers gesponsert wurde.
Regensburg führt Aue, die damals in der DDR als BSG Rotation Schlema gegründet wurden und noch heute für das hiesige Kurbad werben, nach allen Regeln der Kunst vor und erhöhten bis zur 88. Minute auf 4:0. Lässt sich also ganz gut an für die SC-Damen, einen netten Sonntagsausflug ist es allemal wert.
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Landesliga Nord - 9. Spieltag  – Samstag 09.09.2006  
FC Kickers Würzburg – FC Schweinfurt 05                                1:3   (1:2)
 
Mit der Landesliga Nord habe ich es ja nicht so, dies aber das Jahreshighlight, wobei beide Clubs mindestens eine Liga höher spielen müssten, mal sehen was die Tabelle am letzten Spieltag aussagt.
Für das Derby der letzten beiden verbliebenen „Grossen“ in der Liga konnte sich auch Bronsky erwärmen und brachte gleich noch einen alten Schulkameraden mit der auf dem Rücksitz Platz nahm.
Bis Behringersdorf verlief die Tour einwandfrei, dann standen wir 2 Stunden in einem 14 km langen Stau und hatten somit nur noch 70 Minuten Zeit die restlichen 98 km nach Würzburg zu schrubben. So wurden dem „Chiller-Auto“ mal kräftig die Sporen gegeben, wobei sich der neue Wagen daran auch erst mal gewöhnen musste. Recht vorwärts ging es aber ohnehin nicht, komische Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer irgendwie.
Dann wurde auch noch ein jahreslanger Irrglaube vaporisiert, handelt es sich bei dem Stadion dass man von der A3-Ausfahrt Heidingsfeld sieht nicht um den Dallenberg, trotzdem war die heutige Begegnungsstätte schnell gefunden und das Fahrzeug auf dem grosszügigen Parkplatz abgestellt. Kurzer Sprint und 5 Minuten vor Beginn rein ins Stadion.
Schweinfurt 05 hatte nur etwa 300 Mann aufgetrieben, die machten aber ordentlich Alarm und vor allem schien es dass fast jeder sein eigenes Fahnenteil geflaggt hatte.
Der Support für den FC Kickers erfolgt vom Oberrang der Haupttribüne und dürfte so manchem Regionalligisten noch in die Schranken verweisen. Sicher auch unterstützt durch das Trinunadach wird kontinuirlich und lautstark den Rothosen gehuldigt.
Selber musste man sich nach dem Reisestress noch etwas einfinden und chillte erstmal mit Cola und einer Wurst sowie den Blick in die Stadionzeitung.
Auch in Würzburg sind die Blauen die Gegner der Toten, siehe auch der wohl genialste Newsletter im Netz.
Akkustischer Punkt also an Würzburg, sportlich lief es aber besser für den ehemaligen Zweitligisten FC Schweinfurt 05. Relativ schnell war man in Front und legte dann auch gleich noch das 0:2 zur Freude des mitgereisten Anhangs nach.
Im direkten Gegenzug glaubten Bronsky und ich nach einem Foul an einen Elfmeter für Würzburg. Das Foulspiel aber wohl Zentimeter vor der Strafraumgrenze, somit (nur) Freistoss. Egal war es trotzdem, tolles Tor zum 1:2, was auch den Halbzeitstand markierte.
In der 2.Haklbzeit wurde von Schweinfurt schnell das 1:3 nachgelegt, womit mein Tipp von 2:2 auch schon wieder hinfällig war. Sonst lieferte man sich aber die üblichen Schoten die so eine Tour zum Erlebnis machen und plante und philosophierte munter drauf los.
Schweinfurt konnte dann die Partie am Ende für sich entscheiden, aber auch für Würzburg ist noch nicht aller Tage Abend, Selbitz knickte ein und so beträgt auch deren Abstand nur 3 Punkte zum direkten Aufstiegsplatz Eins.
Wieder im Auto erhaschten wir schnell die ersten Pokalergebnisse der ersten Hauptrunde. Die Senderkennung war aber heute ein grosses Problem, oft war nicht zu unterscheiden ob es sich um eine Liveschalte zum Papst oder um Pirmasens-Bremen handelt. Bronsky kam seinem Job als Sendersucher auch eher fragwürdig nach, ertönte doch mehrmals die Bayern 1-Hitparade im Gefährt. Sei’s drum, der Ausflug war super, gute News aus Dänemark lagen zu Hause auch schon in der virtuellen Mailbox und die SGE zog später auch noch in die 2.Pokalrunde ein.
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Regionalliga Süd – 8. Spieltag – Samstag 02.09.2006 – 5250 Zuschauer
KSV Hessen Kassel – 1.FC Kaiserslautern II                2:0   (0:0)
 
Es wurde Zeit dem Stress um die Organisation des Europapokals zu entfliehen und sich für ein Wochenende den orginären Dingen des Hoppings zu widmen. Auserkoren war eine kleine Hessentour mit der Bundesbahn und so hiess es zu unchristlicher Zeit das warme Bett zu verlassen um zum Bahnhof in Regensburg zu fahren. Dort dann diverse Geschäfte erledigt und Döner zum Frühstück (gerade nach Gammelfleisch nun besonders sicher). Fantastisch welches Klientel sich da um 5.30 Uhr morgens im Burgerking und auf dem Bahnhofsgelände die Ehre gibt. Ebenso im Zug von Gemünden nach Kassel Wilhelmshöhe, armes Deutschland.
In Wilhelmshöhe galt es dann die Reisetasche loszuwerden wobei ich zum Konsum genötigt wurde um passendes Kleingeld für das Schließfach aufzutreiben. Mittels Tram dann zum Kassler Rathaus wo es am Goetheplatz eine ordentliche Portion Pommes Majo sein durfte.
Hier konnten dann auch die sechs Gestalten der (neuen) Ultras Kassel beim Entern der Tram beobachtet werden. Dann nahm auch ich die vier Haltestellen bis zum Auestadion auf mich und kam noch vor Stadionöffnung dort an. Eintrittskarte, Stadionheft besorgt und eine Stadionrunde gedreht soweit das ging. Neben dem Ground befindet sich übrigens die Eissporthalle der Kassel Huskies. Nochmal falsch angestellt, aber dann war man doch in der Nordkurve und konnte einen Blick ins(leider) sehr weite Runde tätigen. Eine Wurst getestet und im Vorprogramm werden unsäglich viele Fussballsongs abgenudelt, ist irgendwie alles nix. Auf jeden Fall aber mal fette Minuspunkte an den Fanclub Südhessen, Mundstuhl beklauen ist ungut. Die Kassler Stehkundschaft verteilte sich auf die gesamte Nordtribüne auf der wenig Plätze freiblieben, der Stimmungskern agiert überdacht und auch der Gast hatte, dank BL-Pause, einige Fans mitgebracht, die aber das Spiel eher kommentarlos verfolgten.
Was Lautern leider auch noch dabei hatte waren 8 Profis, darunter Fromlowitz im Tor und Stefan Lexa auf dem Flügel.
Erst 5 Minuten vor Beginn wurden vereinzelte notdürftige Infos bzgl. Aufstellung usw. gegeben, in der Halbzeit sollte ein Interview mit dem Vater des Neuzugangs Klinger folgen. Stadionregie also eher auch mangelhaft, aber ich höre mich nun so negativ an, Sympathie für die Nordhessen war klar in diesem Spiel schon vorhanden.
Das Spiel hatte so mittleres Niveau, Kassel stand sehr sicher in der Abwehr auch wenn Oliver Adler in diesem Leben keine Abstösse mehr lernt. Kassler Chancen machte dann leider Florian Fromlowitz zu Haufen zunichte, das Ganze untermalt von gutklassigem Support der Kassler Fankurve, das es ohne Pausen abgeht erlebt man ja so gut wie nie in Deutschland.
Die Nr.4 der Nachwuchsteufel bewarb sich ständig mit Unsportlichkeiten für eine Hinausstellung und erreichte diese auch zeitglich mit dem Halbzeitpfiff.
Diese Überzahl konnte dann Kassel in der 60. Minute nutzen und Bauer verwandelte per Kopf nach einer Ecke zur Führung der Gastgeber. Daraufhin wurde Ex-SGEler Lexa auch gleich mal frustriert aus dem Spiel genommen. Kassel hatte das Spiel dann voll im Griff, jetzt nur nicht noch das erste Heimgegentor kassieren. Aber die Fankurve stand hinter Ihren Aufstiegshelden und produzierte nebenbei eine der geilsten Humbas die ich bisher in unseren Ligen miterleben durfte. In der 88. Minute machte dann Kassel alles klar und behielt seine weisse Heimweste mit dem 2:0. Somit hält die Euphorie in Kassel unvermindert an und die Zwischenbilanz nach 8 Spielen würde einen Durchmarsch ergeben. Das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen sollte für Hessen Kassel eine Leichtigkeit darstellen.
Schnell ging es raus zur Tram und gleich der erste Waggon gewährte mir Asyl, dann gleich weiter am Rathaus retour zum Fernbahnhof, Trambahnen recht voll dank Kassler Museumsnacht. Wieder am Bahnhof sieh an, Zug nach Giessen fährt schon in 2 Minuten. So konnte ich meine Sprinterqualitäten voll zur Geltung bringen, erwischte in der Eile aber eine Regionalbahn und kenne nun jeden erdenklichen Bauernhofbahnhof in Nordhessen.
Macht aber nix, Anschluss nach Grossen-Linden war trotzdem optimal, auch wenn man sich die Abenteuergeschichten zweier Hausfrauen die wohl zum ersten Mal bahnfuhren anhören durfte. Der Weg zum etap in der Heimatstadt von Christoph Preuss ja inzwischen bekannt, auf dem Weg an der Tankstelle noch mit feuchter Nahrung eingedeckt, schnell eingecheckt und ab zu BK (ja wir haben heute Fast Food-Tag, darf ja auch mal sein).
Pünktlich zum Länderspiel war auch der Klogang erledigt und es wurde mit unserer Equipe gezittert. Noch die anderen Spielberichte mitgenommen und um 23.30 Uhr war dann wirklich Sense, man wird ja nicht jünger hehe.
 
Buchonia Flieden – SC Waldgirmes – 7. Spieltag Oberliga Hessen
Sonntag 03.09.2006
 
Alles wird schlechter, sogar die Frühstücksumstände im etap hihi. Früher wurde noch inkognito gespeist nun überprüft Herr Spanier dort die Zimmernummer. Für den ganzen Tag vollschlagen ist auch nicht mehr, wobei es nicht am Angebot mangelt sondern einfach der Bauch dank dem späten Burgermahl von gestern noch zu voll war. Naja, Hauptsache Motski, gepasst hat wiederum alles in Grossen-Linden. Das hinderte mich trotzdem nicht daran um 9 Uhr nach Frankfurt zu wollen um von dort weiter nach Flieden zu reisen.
Bahntickets gibt es dort nicht, d.h. Zugkauf, war aber zu meinem Erstaunen nicht teurer beim Schaffner als am Automaten. Und noch ein Stück Lebenshilfe. Schwarzfahren im Nahverkehr kostet mindestens 40 Euro, verlangt man aber ein WET kostet es nur 30 Euro und man hat keinen Ärger wegen Personalien, aber nagut…
In Frankfurt in meinem Stammaraber-Internet-Laden eine Stunde eingekehrt, es fand sich aber im Umkreis nix Besseres als der Oberligaknaller in Flieden. Also auf dorthin, man tat trotzdem gut daran sich eine Stunde Zeit zu lassen. Flieden ist ein schöner Ort, der Bahnhof wird gerade total umgebaut was Marathonumwege bedeutete und irgendwie erinnern mich solche Bahnsteige im Nirgendwo immer an die Ausflugsszene in Trainspotting, übrigens auch eine der wenigen Tätigkeiten die man in Flieden machen kann. Schließfach gab es im Bahnhof natürlich keines, selbst schuld wenn man auch so überflüssiges Zeug wie Handtuch und zweite Unterhose mitschleppen muss. Meine Reisetasche endete schließlich dann im Gebüsch auf dem Nebenplatz des SV Flieden.
Was ich aber sofort hatte war mein Lieblingsladen, Klein-Istanbul, klischeebedingt natürlich ein Dönerladen. Es gab aber heute Schnitzel und nette Leute die meine Faszination für Vereinsnamen der österreichischen Future League teilten.
Ordentliche Portion zum fairen Preis, da verbleibt man gerne zumal es draußen sowieso aus Kübeln goss. Nun gut, weiter die Reinhardstrasse entlang, eine ruhige Wohngegend, löblicherweise einige Autos mit SGE-Emblem, würde ich hier aber auch erwarten.
Der Sportplatz war zu schnell ausfindig gemacht, also Rast gemacht und hier wundert die Menschen nicht mal ein Fremder der sich im Bushäuschen niederlässt.
Um 14 Uhr dann doch mal aufs Vereinsgelände geschaut, Hauptplatz noch zu aber hinten wurde eifrig gekickt. Also mal vorbeigeschaut und es spielte die Zweitvertretung des SVF gegen Thalau (oder so), war klar überlegen und konnte schließlich 3:0 gewinnen. Was ich da für einen Spass hatte. Natürlich von Jedem der wohl 50 Anwesenden ungläubig beäugt (Fremd und mit Reisetasche, tja das wird nix mit der Anonymität), kaum schossen die Spieler am Tor vorbei mussten sie ständig den Ball auf dem wirklich weitläufigen Gelände holen, waren in den 30 Minuten meiner Anwesenheit sicher 8x in den Büschen. Dazu ein sehr strenger Wind, alles sehr unwirtlich, aber auch sehr förderlich für den Kandidaten zum Tor des Monats. Direkt verwandelte Ecke von Flieden, da schnalzt der Feinschmecker mit der Zunge. Kaum war der Vorkick beendet zog es alle ins Vereinsheim, begann sowieso wieder zu regnen. In diesen Minuten war ich dem SV Flieden wirklich wohlgesonnen, dies änderte aber dann ein Disput mit so nem Vereinsheini am Eingang… na gut drücke ich halt dann Waldgirmes die Daumen *lol*
Die haben einen recht fantastischen Fanclub der sich für nix zu schade ist und unerschrocken auch hier in Flieden sein Programm durchzog.
Acht Mann inklusive Kind+Kegel mit vier Zaunis, Farben in rot und schwarz passten sowieso. Ich wünschte Flieden also wenig Gutes und meine Magie schlug voll durch, es gibt Tage da wäre man besser im Bett geblieben, gelle SVF.
Nach wenigen Minuten gab es einen berechtigten Elfer für Waldgirmes und schon hatte der Supporterclub aus dem schönsten Dorf Anlass zum Jubel. Kaum von diesem Schock erholt legte Waldgirmes aus abseitsverdächtiger Position nach und es stand 0:2. Für mich stand im Grunde genommen da schon fest dass Waldgirmes hier wird einen Auswärtssieg landen können. Etwas um den Platz gewandert und in Nähe des Tores der Gäste niedergelassen.
So konnte ich unmittelbar sehen dass es in einer Situation hätte Elfmeter für Flieden geben müssen, stattdessen heute eben rabenschwarzer Tag für Flieden gab es Gelb für den Fliedener Stürmer. Das erzürnte einen Opi am Rande der Bande sehr und er begann den fehlerhaften Linierichter mit einem Regenschirm zu bearbeiten, absolut köstlich. Ebenso die hier ausgestossenen Verfluchungen, der Besuch hatte sich da schon gelohnt.
Schon in der 33.Minute flog dann ein Fliedener mit gelb-rot vom Platz, nicht ihr Tag heute…
Das Preisniveau des SVF ist absolut in Ordnung. Kleine Cola zu (letztendlich) 1,30, die gute Wurst zu 1,70 inklusive routiniertem Wurstopa, kann man lassen.
Kurz vorm Halbzeitpfiff gab es dann einen (geschenkten) Elfmeter für Flieden, aber Buchonia wollte auch dies heute nicht nutzen.
In der 2.Halbzeit ging Flieden dann noch mehr unter, erst nach dem 0:3 für Waldgirmes konnte man mal einen Pfostentreffer landen. Letztendlich dann eine 0:4 Niederlage, mir war es Recht so. Dann hautnah dabei bei Welle und Abklatschen der Waldgirmeser.
So, noch 1 Stunde bis zum Zug. Den Marktkorb am Sonntag besorgt. Stammlokal hier hat man ja schon mal, vielleicht finden sich noch Wohnung, Job und Familie hier, dann könnte ich auch stets zum Sportplatz am Weiher gehen um Buchonia verlieren zu sehen.
Viel zu früh wieder am Bahnhof, also in der Eingangshalle niedergelassen und den besoffenen Kumpel aus der Bahnhofsgaststätte zugeschaut, Stimmung war hier aggressiver als bei nem Derby in Buenos Aires hehe.
Mit vier neuen schwarzen Freunden ging es dann wieder hinaus zum zugigen Bahnsteig und mit dubiosen Zügen über Gemünden nach Ansbach. Dort dann in den Regionalexpress nach Nürnberg und wieder mal feststellen müssen dass nicht Jugendliche oder Grosseltern die Plage der Menschheit sind sondern besserwisserische,fränkische Mittvierziger. Die 25 Minuten bis Nürnberg unter denen war schlimmer als 30 Stunden Bummelzug in Rumänien.
Im Nürnberger Hauptbahnhof wimmelte es dann vor Dynamofans auf dem Weg zurück vom siegreichen Auswärtskick in Erfurt, die kurzerhand einen ICE nach München besetzten und erst nach grosser Kraftanstrengung aus diesem wieder vom Bahnpersonal entfernt werden konnten. Nun hatte ich diese Gessellen im verspäteten Express nach Regensburg, war eine positive Abwechslung war. Mein Mann gegenüber hatte wohl auch noch nie eine geschundene Hopperseele gesehen, sei’s drum, Regensburg war erreicht und mit neuen Lebensgeistern kam man wieder frohgelaunt zurück nach Kelheim.

  

Landesliga Mitte - 7. Spieltag  – Samstag 26.08.2006  - 400 Zuschauer
SV Etzenricht – SSV Jahn 2000 Regensburg II                                   0:0
 
Kleiner netter Geburtstagsausflug, in Franky sogar noch einen Mitfahrer gefunden.
Dieser war wie stets zu spät am Treffpunkt, dieses Mal konnte er aber nix dazu, das Kühlwasser spielte ihm Streiche. Flott ging es über die Autobahn nach Weiden und in den Vorort Etzenricht. Auch hier gilt Odel allez! Der Ort selbst ein verschlafenes Nest, was auf den Beinen war ging zum Sportplatz. Dieser hat weiter als Ausbau nur die Banden ums Spielfeld, ist aber mit einem netten Vereinsheim bestückt.
Um den Siegfried-Merkel-Sportplatz zu finden bemühten wir einen Passanten, der ließ sich gleich mitnehmen von uns, obwohl der Weg stets nur schnurstracks durch den Ort war. Nach dem Spiel hätten man dann locker gleich Pilze sammeln gehen können. Bevor man aber zum Fussball darf gilt es noch zu Fuss eine Bundesstrasse zu überqueren auf der die Fahrzeuge mit 120 km/h angedonnert kommen. Jaja, Fussi muss man sich verdienen.
Gleich nach Eintritt gab es die Geburtstagsgetränkerunde, so konnte man gleich viel fachmännischer die Aufwärmbemühungen der Akteure aus Regensburg analysieren.
Zu Spielbeginn ein nettes Plätzchen gesichert sahen wir nach 5 Minuten gleich die dickste Möglichkeit für den überraschend starken Aufsteiger aus Etzenricht. Leider hatte die Querlatte in diesem Moment kein Einsehen mit dem Weidener Stürmer.
Nach gut 12 Minuten hatten dann die Jahn Reserve eine gute Einschussmöglichkeit, den Rest der Spielzeit rieben sich die Teams an den massiven gegnerischen Reihen auf.
Zit für den obligatorischen Wursttest, und der fiel dieses Mal weniger gut aus. Geschmack ist individuell, aber wenn das Verkaufspersonal mürrisch ist?
Ganz anders die Leute im Vereinsheim, sehr gemütliches Ambiente dort.
Unseren Spass hatten wir auch während die Grüsse aus dem slowenischen Autobahnnetz eintrudelten, manch Einheimischer war so richtig bei der Sache hehe. Da wurden dem Schiriassistent mal die Regeln erklärt, jawohl.
Eine viertel Stunde vor Ende der Partie wurde dann unser Kumpel Poldi Trede eingewechselt und schaffte fast mit dem dritten Ballkontakt noch ein Tor, die Null war aber an diesem Tag zementiert. Also Schlusspfiff und raus zum Auto.
Franky stieg mit einem OFC-Lied auf den Lippen ein, kein Wunder dass der Weg direkt zu einer verlassenen Fabrik führte… nach eher langweiliger Rückfahrt kehrte man wieder am Jahnstadion ein und war um 19 Uhr wieder in Kelheim.

Landesliga Süd - 4. Spieltag  – Sonntag 13.08.2006  

FC Affing – TSV Grünwald                                 1:3   (0:2)

 

Eigentlich war der Samstag zur grossen Ausfahrt vorgesehen gewesen, aber als dann am Freitag mein Bett entführt wurde war ich nach der Nacht so gerädert dass weder Unterfranken noch Oberösterreich lockten. So also heute ein weiterer Schritt der LL Süd-Komplettierung entgegen, neues Auto muss ja auch noch etwas eingefahren werden.

Kaum auf der B16, die heute einem Tierfriedhof glich, drauf schon wieder beim Wienerwald Rast gemacht, der guten alten Zeiten willen.

Über Ingolstadt, Neuburg, Rohrfels, Ehekirchen und Pöttmes war es heute sinnbildlich wieder die LANDESliga, einfach wunderbar.

In Affing streng illegal die abgesperrte Innenstadt durchfahren, hätte sonst auch nicht gewusst wie ich zum Ground gekommen wäre. Dort den Astra G abgestellt und noch etwas am Handy rumgespielt.

Die Michael-Burger-Sportanlage ist auch wieder einen jener Plätze der Landesliga Süd wo jeder selbst Schuld ist wenn er Eintritt bezahlt, ganz ohne Ausweis- oder sonstige Tricks.

Wie schon den ganzen Nachmittag so regnete und nieselte es das gesamte Spiel hindurch, das glaubt einem doch keiner mehr dass man nicht total bekloppt ist.

Das Spiel war flott und hat mir sehr gut gefallen, außerdem fand es einen mehr als verdienten Sieger. Bis zur 23. Minute alles augeglichen, dann erzielte der Gast und Aufsteiger Grünwald mit einem herrlichen Fallrückzieher das 0:1. Wenig später wurde einmal Billard mit Affing-Torwart und dem Aluminium gespielt und eine weitere Grosschance versiebt. Dafür hatten man aber dann mit dem Halbzeitpfiff das Glück des Tüchtigen und ein abgefälschter Ball landete zum 0:2 im Netz des FC Affing.

In der Pause zum Aufwärmen und Verrichten der Notdurft in das schöne Vereinsheim eingekehrt, um dann wieder auf den Balkon hinauszutreten um dort die komplette zweite Spielhälfte überdacht zu sehen.

In der gab Affing nun Vollgas, scheiterte aber mehrmals am eigenen Unvermögen.

Hinten wurde man aber nun zunehmend dilletantisch was in einer Notbremse, glatt Rot und Elfmeter für Grünwald endete. Dieser Strafstoss wurde jedoch dann kläglich links neben dem Tor platziert.

Mit einem Feldspieler weniger hatte aber Affing nichts mehr entgegenzusetzen und musste kurz danach doch noch das 0:3 hinnehmen. Daraufhin verflachte die Partie und Grünwald verwaltete den sicheren Sieg, während sich der FC Affing für heute schon aufgegeben hatte.

Kurz vor Ultimo noch der 1:3 Anschlusstreffer, dann war die Landesligapartie aber beendet und alle fuhren nach Hause. Auf dieser Rückfahrt stellte sich der neue fahrbare Untersatz als spritsparend heraus und die B16 mutierte zur reinsten Aqua Planning-Rodeo-Strecke.

Nach 4 Spieltagen der Landesliga Süd scheinen sich auch schon die Teams gefunden zu haben die um den Klassenerhalt zittern müssen. Für Schwaben Augsburg, Nördlingen, Grosshadern und Affing dürfte es eine schwere Saison werden. Aber wenn es jemanden tröstet, mit meinem Abstiegstipp SE Freising lag ich letzte Saison auch total daneben.

   

Landesliga Mitte - 2. Spieltag  – Mittwoch 02.08.2006 – 488 Zuschauer

1.FC Schnaittach – 1.FC Miltach                        1:0   (1:0)

 

Auf ein Neues, die Landesliga Mitte komplettiert sich nicht alleine. Mit Flo, Bronsky, mir und Adolf Obi als Fahrer traf sich eine illustre Runde um 17 Uhr am Jahnstadion zu Regensburg.

Alle frisch aus der Arbeit und dementsprechend abgehetzt, vor Ort wollte dann noch Stief hinzustossen.

Endlich Mitfahrpremiere in Obi’s neuem Corolla. Obi dann auch mit guten News bezüglich seiner Stadionverbote, der Gute ist nun begnadigt und rehabilitiert.

Irgendwann im Jura merkten wir dann dass keiner der Insassen einen blanken Schimmer hatte wo Schnaittach genau liegt. Die Schätzungen reichten von Fürth bis Lauf *lol*

Also schnelles Kartenstudium am Rasthof Jura, immer wieder gut bei Notfällen.

Pünktlich war man dann vor Ort und schmunzelte gleich mal über die Angebotsschilder des Akropolis, Vereinsgaststätte des 1.FC Schnaittach. Der Tipp für preiswerten Braten mit Klöß!

Im Ground, der trotz kultigen Namen Steinplatte, weniger hermacht wurde von allem die Bratwurst gekostet, stilecht serviert vom Grillmeister in Feinripp. Ebenfalls eine Empfehlung wert ist die Spezi zu 1,30…ok driftet hier stark in Richtung Michelin-Guide ab….

Das Duell zweier Aufsteiger, beide mit einem Fehlstart in die neue Liga gestartet, beide wohl mittendrin wenn es im Mai 2007 gilt die fünf Absteiger aus der Liga zu finden. Aber noch kann man es nicht wissen, noch ist die Saison jung. Beide Teams boten solide Defensivleistungen während wir knietief im üblichen Schmonz standen. Die Blicke der Leute um uns rum waren heute besonders grimmig. Hat also Spass gemacht.

Eine Freude auch die Durchsagen. Es ergingen wichtige Hinweise zu Käsesemmeln und wir rätseln immer noch wer der blonde Hans ist?

Schnaittach konnte derweil mit dem Halbzeitpfiff den Miltacher Abwehrriegel überlisten und traf spielentscheidend.

Hier auf der Sandplatte tummelte sich allerhand Publikum mit Glubb-Nähe, war aber auch zu erwarten. Insgesamt ein netter Ort. Nach Schlusspfiff wieder zu fünft ans Auto und Stief wollte zum Bahnhof gebracht werden. Dieser bestand aus genau einem Gleis und der letzte Zug fuhr wohl kurz nach 8, Obi will trotzdem seine Zelte als Rentner hier aufschlagen.

Also weiter nach Lauf zum Bahnsteig, wo wir dann Stief dann auch just in time abgeben konnten. Für die Ursprungsbesatzung ging es zurück auf der A3 nach Regensburg, und auch wir sind Deutschland!

Obi bekam dann noch sein Benzingeld und die Jugendbande verstreute sich in alle Himmelsrichtungen. Und dann war er da der Moment – die letzte Fahrt des altgedienten Opel Astra F, der letzte Gang einer Legende. Für mein altes Auto dass ich über 6 Jahre gefahren hatte und mich einige ADAC-Mitarbeiter kennenlernen ließ fiel der letzte Vorhang. Nun wird es mit dem Nachfolger weitergehen, er hat seine mehr als treuen Dienste geleistet und wird unvergessen bleiben. Danke für die schöne Zeit und Adios. Niemals geht man so ganz.

 

UI-Cup 3.Runde – Samstag 22.07.2006 – 8742 Zuschauer

Lilleström SK – Newcastle United                     0:3     (0:2) 

 

Horizont erweitern und neuen Länderpunkt machen? Bitte sehr. Schnell ist die Viererbande zusammen und die Reise organisiert. Germanwings soll uns via Köln/Bonn nach Oslo bringen. Das erfordert konspirative Treffen um 3 Uhr nachts im Industriegebiet Manching, Hafe ist so nett mich zum Allgemeintreffpunkt in Tennenlohe mitzunehmen, meine alte Mühle schafft es ohnehin nicht weiter. Überraschend viele LKWs tummeln sich um 2.30 Uhr auf der B16 Richtung Oberbayern.

Um 4 Uhr sind dann alle da, jeder irgendwie mit viel mehr Gepäck als meinereiner. Richtig fehlkalkuliert sollten aber nur Zahnpasta und Bettwäsche sein.

Nobbi ist so gütig uns zum Adenauer-Flughafen zu fahren, der Rest der Besatzung verschläft soweit fast die ganze Strecke. Ein dringender Haltewunsch meinerseits erspart uns wohl einen dicken Stau bei Aschaffenburg, die Umfahrung durch die Stadt lässt uns dann sogar noch den Ground des Neulandesligisten Aschaffenburg-Damm entdecken.

Am NRW-Airport werden die Fusslahmen rausgeschmissen und das Auto in Porz abgeparkt. Dabei gibt es angelegte Fusswege zum Terminal zurück, denke im Stadtrat Porz ist das Thema Airportparker Dauerthema.

Der Spass kommt schon in der Wartehalle nicht zu kurz, kurz vor 9 Uhr entschliessen wir uns zum Check-In wo bei 4U Einiges los ist. Ich hätte ja auch gleich per Automat einchecken können, Gepäck hatte ich ja keines. Solidarisch wie ich aber bin wählte ich denselben Weg wie meine drei Begleiter.

In der Wartezone nach der Sicherheitsschleuse liefen uns noch Hessenmob Erda über den Weg und reichlich Chinesinnen mit Kontrabass (!!!). Und das geht als Handgepäck durch?

Pünktlich wurde die Linienmaschine betreten und die Plätze eingenommen. Ein normaler öder Flug, leider hatte ich etwas Ohrenprobleme kurz vor der Landung.

Just in time setzten wir am Oslo Lufthavn auf, holten unser Gepäck (also die Anderen halt) und kauften Fahrkarten. Während Hafe und Nobbi Unterkunft und Karten für das Derby am Abend in Oslo klarmachten stiegen Junior Hofer und ich bereits in Lilleström aus dem Zug (festzuhalten bleibt: Freundliche Schaffner und scharfe Uschis).

Unser Weg zum Arasen Stadion zeigte uns schell das Preisniveau des skandinavischen Landes auf (gebe mal als Vergleichtswert MC Doof an: Menü ab 8 Euro aufwärts), ist aber wohl sowieso jedem bekannt….

Das Stadion selbst hätten wir, kurz davor stehend, beinahe nicht erkannt, ähnelt es doch eher einem Wohnbunker oder Einkaufszentrum. Wir liessen uns auf einer Bank auf einem Spielplatz nieder und liessen die Sonne auf unseren Pelz scheinen.

Wie verabredet meldete sich Almtraum um 14 Uhr per Handy und lotste uns über die Strasse zu einem wahrlich erbaulichen Bild. Im Schatten lungerten wohl knapp 15 Mann der deutschen Hopperelite (!). Schnell nahm uns Julian, der Sohn von Almtraum in Beschlag und fragte in sekundenschnelle alle wichtigen Daten ab.

Nachdem er sich wieder halbwegs seriös gekleidet hatte (T-Shirt auf Bitte des Vaters wieder an) drehte man seine Stadionrunden, kümmerte sich um den Einlass und begann nostalgische Gespräche im Schatten. Kurz vor Spielbeginn nahmen wir dann unsere Sitzplätze mitten unter den Fans von Lilleström SK ein, leider auf derselben Tribüne wie das Stehplatzpublikum so dass wir das Intro nicht sehr gut sehen konnten. Aus Newcastle waren viele Leute mitgekommen, dem Einlauf zu Guns’n Roses – Welcome to the Jungle wurde sich aber nicht sonderlich gewürdigt.

Das Arasen ist eine nette Bude, markant die Privatwohnungen im Stadion und die Geschäfte die in diesem Komplex integriert sind. Gab Anlass zu manchem Kalauer hehe.

Die Supporter der Norweger konnten sehr überzeugen während bei den Engländern wenig los war. Aber dann nach dem schnellen 0:2 (2x Ameobi)singen you’re not singing anymore?

Absolut konsequent ein Herr im Publikum der den englischen Abwehrspieler mit der Nr. 19 bei wirklich jedem Ballkontakt ausbuhte

In der Pause sprach man dann deutsch bevor es zur 2.Halbzeit auf die Hintertortribüne gegenüber dem Gästeblock ging. Eine freie Sicht ohne Zäune usw., wenn der Stürmer zu wenig Zielwasser getrunken hat gibt es die Pille direkt ins Gesicht, so soll das sein.

Lilleström hatte dann noch zusätzlich Pech. Spieler Nr. 18 wird als dritte Auswechslung ins Spiel gebracht und verletzt sich beim ersten Ballkontakt um fortan das Spiel wieder von draußen zu betrachten und seine Kameraden mit 9 Feldspielern zurückzulassen. Newcastle verwaltete dann nur noch das Ergebnis, der Einzug in die 2. Quali Runde des UEFA-Pokals war geschafft. Uns zog es zur 80. Minute aus dem Ground, nicht gerade sehr ehrenhaft, aber das bestellte Taxi zum Ulleval wartete. An uns vorbei zog die gesammelte Dreifaltigkeit des Hoppens, galt es doch im Laufschritt den 18.04 Uhr Zug zu erreichen. Das späte 0:3 von Newcastle dürfte wohl kein einziger deutscher Hopper live gesehen haben!

Die zwei Bielefelder und wir investierten knapp unter 600 Kronen in eine 25minütige Fahrt im Taxi zum Nationalstadion in Oslo, heute war Derbyzeit. Machte 150 Kronen pro Nase die dass pünktliche Erscheinen sicherten. Dabei lieferte Julian bestes Entertainment mit seinen Exkursen zu den Themen „Kleidung im Osten“ und insbesondere mit der Einteilung seiner monatlichen Handykosten.

 

Tippe Ligaen 14. Spieltag – Samstag 22.07.2006 – 11855 Zuschauer

Valerenga Oslo – FC Lyn Oslo                            1:2    (0:2)

 

Das Ulleval tarnte sich genauso als Entertainmentareal. Supermarkt, Burgerking, Kino, Verbandsbüro – alles im Komplex vorhanden.

Auch hier ergatterte man die besten Plätze weit oben im Rang, umgeben von so manchem Landsmann. Die Verpflegungssituation musste ebenfalls genutzt werden, auch wenn dafür ein kleiner Unkostenbeitrag fällig wurde, der aber in etwa dem deutschen Preisspiegel entsprach.

Bestens ausgerüstet fieberte man dem Osloer Derby entgegen, Stadion jedoch nicht voll, vor allem der Gästeblock fand weniger Auslastung als erwartet.

Dafür heizte das Vereinslied und vor allem –video sehr ein. Das war schon ein Wald an Gänsehaut bei Jedem. Akkustich Valerenga IF total in der Höchststufe, leider zeigte man visuell überhaupt nichts. Diesen Part übernahm Lyn Oslo indem eine ziemlich grosse und sehr gelungene Blockfahne vom Oberrang heruntergelassen wurde.

Zum Einlauf erspähte ich einen Ex-Adler. Tommy Berntsen verdingt sich weiterhin bei Lyn Oslo und galt damals in seiner Eintrachtzeit als einer der Inbegriffe Frankfurter Prunksucht und Geldverschwendung.

Etwa nach 15.Minute verursachte dann auch unser Tommy einen Elfmeter der jedoch, schwach geschossen von Jari Andre Storbaek, von unserem neuen Idol Eddie Gustafsson gehalten wurde. Dies tat aber der frenetischen Anfeuerung der Valerengas keinen Abbruch, insbesondere scheint mir Norwegen das Land des Wechselgesangs zu sein, die steigern sich da rein, das ist nicht mehr feierlich. Besonders „fett“ weil minimal sind in Norwegen die einfarbigen Farben mit einem Punkt in der Mitte, der die jeweils zweite Vereinsfarbe repräsentiert.

Nach einer halben Stunde war es dann Lyn Oslo die den Führungstreffer erzielen konnten.

Kopfball durch – richtig geraten – Tommy Berntsen, sein erster Saisontreffer! Frankfurter Vibe und so… Ebenso gut macht es dann Espen Hoff kurz vor der Pause, der Goalie von Valerenga Arni Gautur Arason scheint eine schwache rechte Ecke zu haben….

Die zweite Halbzeit war dann geprägt vom Sturmlauf und Unvermögen des amtierenden Meisters Valerenga, die aber so ihren Titel kaum verteidigen dürften.

Was die ausgelassen haben, ganz schlechtes Niveau. Erst in der 87. Minute gelang Jan Derek Sörensen der Anschluss, was natürlich zu spät war und so Valerenga die zweite Derbyniederlage in dieser Saison bescherrte.

Mit Spielende vereinten wir uns wieder mit Hafe und Nobbi und nahmen den Bus nach Sinsenkrysett, also zum Bahnhof Grefsen. Dort hatten wir das Vandrerhjem für zwei Nächte gebucht. Insgesamt empfehlenswert wurde bei Junior und mir preislich etwas draufgeschlagen für die Ausleihbettwäsche. Dann machten wir es uns auf dem Zimmer gemütlich mit Wasser aus der Leitung hehe. Schnell war dann das Ende des Tages gekommen, klar da alle ausgepumpt waren nach dem langen Tag.

 

Tippe Ligaen 14. Spieltag – Sonntag 23.07.2006 – 6650 Zuschauer

Fredrikstad FK – Viking FK Stavanger                      2:1     (2:1)

 

Hafe, unser Nachtwächter, berichtete von der kurzen skandinavischen Nacht mit relativer Dunkelheit lediglich von circa 0-4 Uhr. Erste Tagesaufgabe war das Füllen der Körperfettreserven am Frühstückstisch wobei meine Zusammenstellung der Mahlzeiten wohl wieder den Vogel abgeschossen hat. Pro Vereinigung von Erdnussbutter und Fisch!

Hafe und Nobbi holten dann vom Oslo Lufthavn unseren Mietwagen, der uns für die restliche Zeit unseres Aufenthalts in Südnorwegen zur Verfügung stand.

Der Auftrag an Junior-Hofer und mich hieß Nahrungskauf. Um die Ecke waren wir auch erfolgreich in der Getränkewahl, essbar in dem Laden aber nur Süsses und frische Hamburger zu Astronomiepreisen. Supermarkt hatte auch zu am Sonntag, also wieder erfolglos abgelegt und Kraft getankt.

Als die anderen beiden Mitstreiter wieder anwesend waren trat eine kurze Phase der Orientierungslosigkeit ein, bis man schliesslich gen Süden losfuhr. Der Badewunsch fand leider kein Gehör, ebenso wurde ein Funpark rechts liegen gelassen.

Dafür machten wir einen Stopp in Moss und hielten dort eine philosophische Kafferunde im Mellos Stadion, ein Prachtareal!

Danach schlenderte man durch die kurze Fussgängerzone und setzte seinen Weg nach Fredrikstad fort. Auch dort war man wieder mit Almtraum und Sohnemann verabredet, Mäces sollte den magischen Treffpunkt abgeben.

Kurz am Stadion vorgefahren, liegt in traumhafter Lage mitten im Wohngebiet, da surrten die Fotoapparate bis uns die Ordner aus dem Rund schmissen.

Die Stadt selbst konnte überzeugen, die Witze über das Preisniveau wurden dabei immer prägnanter. Auffällig hier auch der hohe Anteil an Maximalpigmentierten.

Die Bielefelder stießen dann zu uns, wir labten uns an Big Mäcs und brachen zum Stadion auf. Vor der Tür verweilte man dann einige Zeit beim Kartenwohnwagen, nicht etwa weil besonderer Andrang geherrscht hätte, sondern weil eine Blonde mit zwei Pippi Langstrumpf-Zöpfen die Herrschaften begeisterte. Der dreiköpfigen Zwickauer Besatzung um Ober-L ging es genauso.

Rein in die gute Stube und die Ehrenplätze eingenommen, mich verwunderte etwas die Verteilung der Fans hier im Stadion von Fredrikstad. Die Heimfans werden in einen engeren Stehblock gezwängt, während den Gästefans eine ganze Kurve zu Verfügung steht, die nach meiner Einschätzung höchstens mal von Valerenga IF oder Trondheim gefüllt wird.

Werbung lief irgendwie immer die Gleiche, dafür regnete es hier nette Menschen die den Small Talk suchten.

Auch hier im hohen Norden hat das TV alles im Griff, der Schiri und alle Spieler waren bereit, trotzdem musste mit dem Anstoss noch über 60 Sekunden zugewartet werden.

Die Partie begann schwungvoll, besonders Zaubermaus Brian West legte los wie die Feuerwehr und erzielte sehr bald auch die Führung für den abstiegsgefährdeten Gastgeber aus Fredrikstad. Das war der Startschuss für imposante Wechselgesänge die hier in Norwegen hervorzuheben sind.

Mehr als hervorgehoben hat sich auch Joakim Stokholm mit seinem Ausgleich für Stavanger, ein Tor der Marke Tor des Monats. Fredrikstad konnte aber erneut die Führung durch Tarik Elyounoussi erzwingen. Ein spannendes Spiel also.

In der Pause war das Klubheim nicht so frequentiert wie bei den gestrigen Spielen, dafür kam man bei Hamburgern mit Ober-L intensiv ins Gespräch. Zusammen schaute man sich dann auch die 2.Halbzeit direkt am Spielfeldrand an. Hier zeigte besonders Raio Piiroja eine bemerkenswerte Abwehrleistung auf Seiten Fredrikstads.

Aber zurück zu unserer illustren Runde, die dann auch noch um die zwei Bielefelder erweitert wurde. Dabei hatte Julian Ober-L in seiner gewohnt direkten Art sofort enttarnt und es entwickelte sich eine rechter Schabernack. Sehr sympathische Person der (glaube) ehemalige Fanbeauftragte vom FSV Zwickau und jetziges Mitglieds des Verwaltungsrats in Sachsen.

Tore fielen auf dem Feld nicht mehr, Stokhol hatte noch früher Schluss mit gelb-rot und so zurrte FFK diesen wichtigen Heimsieg ganz fest.

Nobbi und Hafe fuhren die zwei Arminias dann mit dem Mietwagen zur Fähre während Junior und meine Wenigkeit noch in der Stadiongegend ausharrte und dem Abfluss der Zuschauer zusahen. Dann ging es über Landstrassen und Autobahn wieder zurück nach Oslo.

Dabei lieferten wir reichlich Schoten, die Entspannung die solche Touren bieten setze ein.

Schnell war dann die zweite Nacht angetreten, nicht ohne vorher den Mietwagen auf dem Busparkplatz abgestellt zu haben.

Am nächsten Morgen befüllten wir unsere Mägen wieder reichlich beim Frühstück und fuhren dann raus zum Flughafen. Dort getankt, Geld getaucht und die letzten Kronen in Eis und Briefmarken investiert, lesen, das Klo geniessen – Standard halt.

Mit etwas Verspätung hob dann der Flieger wieder Richtung NRW ab und wir konnten es uns endlich leisten den neuen Länderpunkt mit Kölsch zu feiern.

Auf jenem Flug erlebte ich dann auch meine Flugzeugtoilettenpremiere, ist weniger wacklig als im Zug, bin dann später gleich noch mal drauf J

Mit Landung erstand ich ein kicker-Paket aus Jahresheft und Tagesausgabe und holte mit Nobbi den Primera wieder in Porz ab. Auf dem Weg musste ich Testspielergebnisse raten und lag so gut wie immer verkehrt.

Die anderen zwei Beiden kümmerten sich ums Gepäck.

Nach kurzer Fahrt hielten wir in Mogeldorf an einem Rasthof und speisten dort reichhaltig und gut. Hier konnten wir es uns ja auch wieder leisten.

Die restlichen km bis nach Erlangen wurden dann noch routiniert abgespult, ein kleiner Stau bei Frankfurt bremste uns etwas aus. Etwas später als von mir vermutet erreichten wir den Umstiegsort und es ging via Hafe’s Auto und meiner Klapperkiste wieder back home.

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 Testspiel – Dienstag 15.07.2006 –

SV Fortuna Regensburg – SSV Jahn 2000 Regensburg                     1:2     (1:1) 

 

Testkicks wider der Wochenendleere. Eine Stunde davor entschlossen hinzufahren, Spontanität rules. Der SV Fortuna hatte zu seinem Sommerfest die Nr.1 am Platze geladen.

Eine nette Gelegenheit mal wieder die Jungs von UR und RWB zu erblicken.

Mit dem Anpfiff mit Allem eingedeckt konnte der muntere Kick beobachtet werden. Der Eintritt wurde noch mit der alten Platzrunde eingesammelt, kann immer wieder gut umgangen werden.

Irgendwann war dann auch die Getränkeversorgung am Platz geregelt und es trafen noch Franky, Obi, Schnitzl und mit Tim und Kumpel zwei Gäste aus dem blauen Stuttgart ein!

Das hatte natürlich zur Folge dass man schon im Laufe der 1.Halbzeit wieder 180 Touren in halb Europa zusagte, schlimm diese Verlockungen immer.

Im Rücken fiel dann irgendwie das 1:0 für Fortuna, was aber schnell wieder korrigiert werden konnte. Der Stadionsprecher drehte trotzdem frei (ist das nicht derselbe wie im Jahnstadion?).

Mit der 2. Halbzeit nahm die Laberei noch mehr zu, allerdings nicht nur mit den Hoppingkollegen sondern auch mit Haluk, auch mal Stürmer in der Jahnjugend und vor allem dem EFC BB. Der Jahn würgte Fortuna dann noch das 2:1 rein, ein besonders grosser Schwamm über die heutige Leistung, würde sonst böse enden in 14 Tagen in Fürstenfeldbruck…

Das Tor war aber nicht das Tageshighlight, das hatte schon ein anderer Protagonist für sich gepachtet. Bot sich doch noch Stoff für einen Bericht über diesen ansonsten höchst belanglosen Sommerkick.

Ein Stuggi warf zur Belustigung des Volkes eine Klorolle auf das Spielfeld, abseits vom Geschehen und sofort entsorgt durch einen Auswechselspieler… nur ein paar Trampeln vom Gastverein gefiel das irgendwie nicht. Nun wurde es höchst amüsant. Hatte das künstliche Aufregen der Herrschaften schon eine amüsante Note so kam noch hinzu dass unser armer Tim aus Schwaben die Schimpfenden nicht wirklich gut verstand, bayrischer Dialekt und so.

Gewinner der Wertung dabei ein Herr im grünen Muscleshirt, vermutlich Ein Euro-Jobber, der sich schnell eine Platzordnerbinde auslieh und so gestärkt u.a. den Jahnler des Platzes verweisen wollte. Und dann wunderte er sich über einen Spitz in den Magen…

Nun denn, die Situation beruhigte sich schnell wieder, Fortuna sollte evtl. mal abchecken wem man Verantwortung bei Veranstaltungen aufbürdet. Aber ich erwarte eine recht heitere Runde in der Bayernliga, da gibt es viele weitere Dorfplätze…

So schnell man gekommen war, so schnell war man dann auch wieder weg….

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Testspiel – Dienstag 10.07.2006 – 220 Zuschauer

TV Riedenburg 1906 - FC Ingolstadt 04                      2:8     (1:4) 

 

Testkicks wider dem Sommerloch. Dabei ist die Wohngegend wirklich ein touristisches Mekka. Schulerloch, Burg Randeck, Schloss Prunn, Kastlhof, das Alles entlang der 17 km parallel zur Donau. Den Sportplatz an der Schule musste ich etwas suchen, was vor allem daran lag dass mir nicht bekannt war dass er an den Schulen liegt J

Ohne Absicht wider ein Vorbereitungsspiel des Neu-Regionalligisten FC Ingolstadt 04 erwischt, heute als Jubelgast zum 100jährigen des Turnvereins Riedenburg.

Was aber da auflief war eine Mogelpackung sondergleichen. Lediglich 13 Spieler standen im heutigen Kader und höchstens 3-4 dürften Chancen haben in der dritten Liga in der Stammelf der Oberbayern zu stehen, der Rest rekrutierte sich aus der Landesligaelf des Gastes und der dritten Auswahl.

Dies verhinderte aber auch nicht dass es schnell 0:2 stand und das Spiel eigentlich nur in der Hälfte der Riedenburger stattfand. Ingolstadt wirkte müde vom trainieren und sehr lustlos, insbesondere in Person von Martin Driller der nur so über den Platz schlich.

Dafür wurde sich auf den 6 Stufen am Rand eifrig über dessen Liebesleben ereifert, was die Veranstaltung dann schon wieder Kultcharakter verlieh. Kurz nach dem 3:0 für den FCI konnte Riedenburg dann sogar einen Freistoss versenken, bonne.

Zur Hälfte dann 4:1, die Verpflegung war sehr lobenswert und dem TVR ist ein schönes Jubiläumsheft gelungen.

Kurz nach Wiederanpfiff verkürzte Riedenburg dann sogar auf 2:4 ehe Ingolstadt dass Ergebnis noch in die Höhe schraubte. Insgesamt ein Muster ohne Wert, aber man war draußen an der frischen Luft und die Riedenburger haben sich sehr über den hohen Besuch im Ort gefreut.

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Testspiel – Samstag 01.07.2006

FC Ingolstadt 04 – Spvgg. Ansbach                     1:1     (0:1) 

 

Ganz klar, das ist Hafer bester Güteklasse, aber es war eine schöne Möglichkeit das ehemalige ESV-Stadion zu kreuzen, wahrlich ein bombastischer Ground.

Das dachten sich auch Heinz, Torsten und Marcel.

Auf diesen Hopperauflauf freute sich dann mein Astra gleich mal so dass er die Strecke nach Ingolstadt in Windeseile absolvierte. Schnell, aber nicht so schell wie beim Torsten den der Ground wohl etliches Geld+Führerschein für 1 Monat kostet.

Im Spiel auffällig dass eher der Landesligist den frischgebackenen Drittligisten vorführte, die Ansbacher gingen auch mit 0:1 in Führung, recht beachtet hat das Spiel aber natürlich keiner von uns. Zwei Euro wollte der Kassier von uns, wie ich finde ein fairer und angemessener Preis. Für etwas Unterhaltung sorgten noch 3 Jünglinge auf der Gegengerade die der fehlende Schatten zu Gegröle ins Megafon veranlasste, wir waren auch mal jung hehe.

Bier- und Brotzeitstand hatten noch Freude an unserer Anwesenheit und jeder kam irgendwie ins notieren der vielen hübschen Testkicks rund um Ingolstadt im Juli 2006.

So war es also eine willkommene Gelegenheit mal wieder ein paar nette Leute getroffen zu haben und pünktlich zum Viertelfinale England-Portugal drehte man wieder den Schlüssel im eigenen Türschloss.

 


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