Relegation zur Oberliga Bayern in Feucht – Sonntag 10.06.2007 – 950 Zuschauer
TSV Grossbardorf – SV Schalding-Heining                            3:2 (1:2)
 
Vormittags den Wiederaufstieg der Jahn-U19 gesehen, Mittagessen bei KFC und dann mit Alfons nach Feucht zum Relegationsspiel. Soweit der Tagesablauf.
Eine Stunde vor Beginn waren wir vor Ort und schmunzelten über die zahlreichen Busse aus Passau. Da war wirklich ein ganzes Dorf auf Achse heute. Somit wurde auch ein stattlicher Teil der Tribüne von Schalding eingenommen, auch heute wieder mit Unterstützung aus Ansbach. Genau gegenüber platzierte sich der Anhang aus Grossbardorf an den Banden. Beide Seiten tapezierten das Rund mit Zaunfahnen.
Zum Intro ließ es Schlading kurz weiss und grün qualmen, woraufhin Dr. Koch, BFV-Präsident, persönlich dafür sorgte dass die beiden Fans aus Passau des Stadions verwiesen wurden. Vielmehr sollten es Funktionäre die so handeln sein die rausfliegen.
Tun mir leid die Beiden, die nun das wichtigste Spiel in der Vereinsgeschichte nicht miterleben durften. Schalding hatte noch das Entscheidungsspiel um Tabellenrang 2 vom Mittwoch in den Knochen und begann folglich auf dem Gas. Und dies klappte auch hervorragend, lag man nach 18 Minuten nämlich 2:0 in Front. Der mitgereiste Anhang war somit bester Laune, ich ärgerte mich noch immer über Herrn Dr. Koch.
Kurz vor der Pause ließ dann der Schaldinger Torwart sich tunneln und Grossbardorf verkürzte auf 1:2.
Den Fortgang der 2.Halbzeit kann sich nun jeder wohl gut ausmalen. Grossbardorf stürmte auf das Tor eines höchst verunsicherten Goalies aus Schalding.
Dann setze der Passauer Trainer für mich auch noch ein falsches Zeichen als er Neunteufel, DEN Goalgetter, aus dem Spiel nahm und durch einen anderen Stürmer ersetzte.
Zudem schwanden nun sichtbar die Kräfte bei Schalding. In der 75. Minute gelang dann der Ausgleich, woraufhin die Fans aus Oberfranken etwas zündelten.
Und der K.O-Schuss kam dann kurz darauf. Grossbardorf gelingt es das Spiel zu drehen und führt nun mit 3:2. Somit setzte ich keinen Pfifferling mehr auf Schalding. Ich sollte aber beinahe noch Unrecht kriegen. In der Nachspielzeit trifft Schalding nur die Querlatte…wobei…Minuten zuvor stand diese Latte auch einmal Grossbardorf im Weg…
Sei es drum…der Lauf der Schaldinger wird letztlich nicht gekrönt, Grossbardorf zündet die grosse Siegeswolke und so geht ein spannendes Relegationsspiel zu Ende, wobei die Erkenntnis bleibt dass es mit solchen Funktionären beim BFV äußerst düster um die Diskussion der Fanbelange bestellt ist.
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Finale Peterstaler-Pokal 2007 – Donnerstag 07.06.2007 – 1400 Zuschauer
FC Villingen 08 – SC Pfullendorf                                2:0 (1:0)
 
Finale im Südbadischen Pokal an Fronleichnam. Es lockte der Non League-Ground Hohentwil-Stadion Singen und so machte man sich nach einer Dosis ZDF-Morgenmagazin auf nach Schwabach um dort am Stadion Nobbi zu treffen. Auf den Weg noch den kicker in Neumarkt gekauft, so war für Lesestoff gesorgt, musste ich doch ab Schwabach nur noch den Beifahrer mimen. Wir waren mit Torsten am Rasthof Ellwangen verabredet, was wir viel zu früh um 11 Uhr erreichten. Torsten gabelte uns schliesslich 11.30 auf und als Letzter stieg Marc am Aalener Waldstadion zu. Nun führte unser Weg durch Schwäbisch Gmünd, wo man sich gehörig vor Blitzern in Acht nehmen muss nach Stuttgart. Mich raffte derweil auf der Rückbank der Schlaf dahin und als ich wieder erwachte waren wir schon 75 km vor Singen.
Mit kurzer Pinkelpause auch noch diese Restwegstrecke erlegt und relativ schnell auch das Sportstadion aufgetan. Parkplatz gab es 70 Minuten vor Anpfiff auch noch nah am Kassenhäuschen und schon war man drin im Ground, der einiges hermacht.
Sofort lief uns auch Heinz in die Arme. Konnte heute ja ein Hoppertreffen werden. Der Gallendieter wurde auf ner Runde um den Platz auch gesichtet.
Wir probierten noch jeweils eine Wurst und suchten Schutz vor der knallenden Sonne im Schatten und planten UI-Cup-Touren.
Das Rund füllte sich derweil hauptsächlich mit Anhängern der beteiligten Teams, so mein Eindruck. So richtig Dolles gab es beim Intro nicht, erwartet aber auch keiner. Zwei Fanblöcke hatten sich zumindest gebildet.
Auf dem Rasen spielte nur der Oberligist aus Schwenningen-Villingen, die Linzgauer hatten den Klassentieferen wohl etwas unterschätzt, oder es war doch der zermürbende Abstiegskampf in der Regionalliga Süd?
Jedenfalls hatte Villingen hochkarätige Chancen, brachte es sogar zustande den Ball aus circa 3m nur am Pfosten des leeren Tores zu platzieren.
Irgendwann nach ner Ecke fiel aber dann doch die verdiente Führung für die schwarz-weissen Villinger, was zeitglich auch den Halbzeitstand bedeutete. Nobbi und moi drehten dann nochmal ne Runde ums Stadion in der Halbzeit um in der Pfullendorfer Fankurve zu landen.
Schnell verzogen wir uns aber wieder in den gewohnten Schatten auf der gegenüberliegenden Seite. Pfullendorf tat nun mehr und kam auch zu einem Treffer, der aber aus unerfindlichen Gründen keine Anerkennung fand. Pfullendorf stürmte, Villingen beschränkte sich auf Tempogegenstösse und schloss einen davon dann zum vorentscheidenden 2:0 ab.
Dies konnte Pfullendorf dann nich mehr aufholen und so heisst der Südbadenpokalsieger 2007 FC Villingen 08 und spielt Anfang August in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.
Deren Fans entzündeten mit Abpfiff drei Bengalen und die Jungspunde übersprangen die Banden und zeigten einen Platzsturm der fetzte.
Unsere Reisegruppe wartete die Pokalübergabe aber nicht mehr ab sondern bestieg wieder Torsten’s neuen Astra (auch wieder unabhängig von mir grau!).
In Singen lehrte Torsten den Badensern dann noch das Prinzip des Reißverschlusses an Baustellen und schon verließen wir wieder das Hohentwil-Gebiet und steuerten auf Stuttgart zu. Dort gab es dann zu meiner Begeisterung eine richtige Stadtrundfahrt, hat man ja eher selten die Gelegenheit die BW-Hauptstadt mal so nah zu erkunden. Dann weiter alles rückwärts. Marc in Aalen raus, in Ellwangen Fahrtzeugwechsel, in Schwabach wieder mein Astra und schon war der gelungene Tag ad acta.
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Entscheidungsspiel um Platz 2 in der Landesliga Mitte – Mittwoch 06.06.2007
SV Schalding-Heining – FSV Erlangen-Bruck                         1:0 (0:0)
 
Es begann eigentlich recht doof mit nem qualmenden Toaster, somit war der Geduldsfaden für diesen Tag bereits vor 7 Uhr früh gerissen. Mit 17 Uhr wurde aber alles smooth und man tigerte auf nem Klangteppich in die Peripherie von Regensburg zum Platz des TSV Wacker in Neutraubling. Anlass war das Entscheidungsspiel um Platz 2 in der Landesliga Mitte Bayern, das notwendig wurde weil Schalding und Bruck die Saison punktgleich abgeschlossen hatten.
Der Ground hätte definitiv eine Aufnahme im Informer verdient, schöne fünfstufige Tribüne auf einer Seite. Das Parkplatzgedöns lief dieses Mal erheblich besser als Sonntag in Großmuß ab, wo sich der TSV Wacker selber beschiss war bei den Knackersemmeln. Wo sich selbst ne Grube gegraben wird ist die Verpflegung eben dann umsonst.
Beide Teams hatten für den Mittwochstermin einen erstaunlichen Anhang mitgebracht, während die Franken sich aber eher in mehrere Gruppen zerstreuten sammelte sich Schalding konzentriert in der Mitte der Tribüne, auch noch unterstützt von einer Truppe aus Ansbach?
So wurde für Fünftligaverhältnisse ordentlich auf die Pauke gehauen.
Ebenfalls anwesend bei diesem Leckerbissen übrigens RF-Labi und Nobbi aus Nürnberg.
Das Spiel zeigte den erwarteten Verlauf, auch heute war man sich wieder ebenbürtig, ließ nix anbrennen und so kam es kaum zu Torchancen. Zudem ließ der Schiri so ziemlich alles laufen und verhängte gerade mal einen gelben Karton in den gesamten ersten 45 Minuten.
In der Pause blieb man sitzen da das kulinarische Angebot doch arg zu wünschen übrig ließ. Getränke nur Bier,Radler,Wasser oder A-Saft-Schorle. Essen Bratwurst oder Knacker. Naja.
Auch in der 2.Hälfte dasselbe Bild. Während die Kinder mal wieder für die TSV-Jugend sammelten stand das Entscheidungsspiel weiter auf des Messers Schneide. Beide Teams hätten eigentlich die Teilnahme an der Relegation zur Oberliga verdient. Aber im Sport muss es eben finale Entscheidungen geben und heute schlug Fortuna zugunsten der Passauer aus.
In der 75.Minute gelang Schalding ein Kunstschuss und das entscheidende 1:0, was den mitgereisten Anhang schier austicken ließ. Nun wurde alles Obligatorische an Gesängen aufgefahren was so ein WM-gestählter Eventmob eben hergibt und Lois und seine Mid-50-Boys malträtierten nicht zu knapp die Werbebanden. Alles dies half Ihrem Team den Vorsprung über die Zeit zu retten und sich das Relegationsspiel gegen Grossbardorf am Sonntag in Feucht zu sichern. Mit einem sauberen Platzsturm der Passauer Fans klang der Tag aus und man kam prompt auch ohne Verzögerung vom Parkplatz und steuerte nach Hause.
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Landesliga Süd Bayern 34. Spieltag – Samstag 02.06.2007
TSV Kottern - TSV Buchbach                                    0:3 (0:1)
 
Es war bekannt dass grössere Reisegruppen gen Norden von den Zugbegleitern gemeldet werden. Also mal alleine in den Südwesten von Bayern gefahren. Heute mal experimentiell drauf und somit in Neufahrn (i.Nby) zugestiegen, eine Alternative die etwas Zugzeit einspart aber um 15 km länger ist. Trotzdem ein freies Abteil ergattert und schwupps war man in München. Dort mal wieder den Klassiker von Yorma’s, das Salamibaguette. Dürfte eines der Dinge sein die wirklich Jeder kennt. Dann zu den Gleisen der BOB und erneut sprach mal im Zug nach Buchloe stets englisch. Was ist das nur?
In Buchloe dann kurze Verschnaufpause und das grösste Begehr waren Batterien für den Walkman. Taugte der Bahnhof gar nix so fand sich schnell einer dieser Ein-Euro-Läden und verschaffte mir neues Energiefutter. Der folgende Train nach Kempten war dann erstaunlich voll und nobel. Nun galt es noch die letzten Meter in den Stadtteil St. Mang zu überbrücken. Also hinein in die letzte Lok der Hinfahrt, und Überraschung, St. Mang ist ein Bedarfshalt. Da hat der Junge mit dem Rucksack richtig Hektik gekriegt hehe.
Der Ort mal wieder ein Traum. Reihenhaussiedlung ole und außer mir kein Mensch auf der Strasse nachmittags um 14.30 Uhr. Schon stets ein Erlebnis wo mich dieses Hobby manchmal hinführt. Schnell den Sportplatz aufgetan, es hätte auch diverse Möglichkeiten gegeben den Platz kostenfrei zu betreten. Aber heute ist Komplettierung angesagt und so braucht es Erinnerungsstücke. Eine Platzrunde gedreht und etwas das kassierende Mädchen am anderen Eingang entertaint, gab heute ja erwartungsgemäss nicht viel zu tun.
Vor Anpfiff noch der Verabschiedungsreigen bei den Kemptnern, klar dass viele den Club verlassen nachdem es nun zurück in die Bezirksoberliga geht. Den besten Standplatz während des Spiels gab es in der Nähe der Gästebank. Schon mal vom Comedian Anton Bobenstetter gehört? Der Trainer des TSV Buchbach bestritt sein letztes Spiel nach 10 Jahren TSV, ging aber in der ersten Halbzeit ab wie Schmidt’s Katze. Der arme Linienrichter durchkreuzte stets sein Terrain.
Kottern schlug sich recht wacker, erst in der 42. Minute gab es Elfmeter für Buchbach und die folgende Führung. Mit dem Pausenstand ließ es sich also noch leben hier in Kottern.
In der 2.Halbzeit folgten dann aber schnell die Tore 2 und 3 für Buchbach und prompt wurde Herr Bobenstetter sehr locker. Da wurde gefeixt und Witze erzählt am Spielfeldrand. Diverse spielfremde Themen wurden erörtert und ein Spässle mit dem Linienrichter gemacht. Der Ball rollt aus und alles ist locker…
Bei Kottern gab kurz vor Ende noch ein Spieler seine Abschiedsgala und dann konnte die mißratene Saison auch abgeheftet werden. Leider blieb man mir die Endergebnisse der anderen Landesligapartien schuldig, so trottete ich eben unwissentlich zurück zum Bahnhof.
Nicht mehr von der Seite wich mir dabei ein Opa aus dem Dorf und so bin ich nun top informiert über den fussballerischen Werdegang seiner Enkel. Die Karrieren reichen bis Durach und einem österreichischen Provinznest.
Am Bahnhof St. Mang gibt es einen Aldi Süd und so wurde Wasser und kinder-pingui für die Heimfahrt gekauft. Nun war ich etwas in Sorge ob der Zug dann auch auf mein Handzeichen in St. Mang halten würde. Abhilfe schaffte dann kurz vorm Showdown ein Opi der auch nach Kempten wollte. Wäre sonst wohl vom Standplatz aus ein kleiner Sprint fällig gewesen, stellte mich einfach mal dorthin wo ich ausgestiegen war.
Über Kempten und Buchbach ging es mit ner Stunde Zeitgewinn nach München und wieder weiter nach Neufahrn. Keine Ahnung was bahn.de manchmal ausdruckt, aber mir war es natürlich recht. Konnte man früher in die Badewanne und die müden Knochen von der Landesliga Süd-Komplettierung schonen. Das war die insgesamt siebte Liga die diese Saison vollgemacht wurde. Damit wäre alles geschafft, nun folgt noch der Play Off-Bonus.
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Oberliga NOFV Nord – 30.Spieltag - Sonnntag 27.05.2007 – 3000 Zuschauer
SV Babelsberg 03 – BFC Dynamo Berlin                               0:1 (0:0)
 
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Mir doch egal wenn die SGE das Halbfinale verbockt, wir fahren trotzdem hin…oder zumindest bis in den Vorort. Das Karl-Liebknecht-Stadion ist dann doch einer jener Orte die man mal besucht haben sollte.
Mit dem BFC Dynamo bot der letzte Spieltag in der Oberliga NOFV Nord auch einen attraktiven Gegner für die Filmstädter und so war in Windeseile das Auto auch voll.
Mit von der Partie waren heute ab Regensburg Turmsteher und Bronsky und ab Hof/Saale der Junior-Hofer. Dort traf man auch bereits um 8.30 Uhr ein und wollte bei BK speisen. Nur öffnet dieser erst um 9 Uhr, was der Tanke nebendran Umsatz spendierte. Um 8.50 Uhr machte dann aber der BK doch noch extra wegen uns auf! Da fühlte man sich richtig in Zugzwang hehe.
Als die Mannschaft komplett war ging es die restlichen 300 km nach Potsdam, wobei heute jeder CDs mitbringen durfte. So hatten wir einen kruden Mix aus Schlager, Rock und Techno an Bord, schön so.
Junior deligierte mich dann am Berliner Ring an der richtigen Abfahrt vom grauen Band und alsbald fuhr man durch Potsdam bis in den Ortsteil Babelsberg. Braucht man ja nix mehr dazu sagen, Filme und so.
So nen km vorm Stadion schon Absperrung, also mal schnell links weg und erstaunlicherweise war die Strada schön frei und man hatte den Astra schnell abgestellt….
Zu Fuss ging es dann die restlichen Meter, wobei recht bald auch die Handbremse gezogen werden musste weil neugieriger Schnittlauch mal wissen wollten wo unsere Wege so hinführen. Unsere Neutralität war Schlüssel zum Durchkommen. Schade dass einem die besseren Antworten immer nicht spontan einfallen, Pilze suchen zum Beispiel.
Am Karli war gute zwei Stunden vor Anpfiff noch recht wenig los. Richtige Bewegungsfreiheit hatte man aber keineswegs, war doch alles schon gut abgesperrt für die bösen Menschenfresser aus Ostberlin. Ich wäre ja durch alle Absperrungen durchgekommen, aber die Hooliganbaggage an meinem Hintern halt *muah*
Klar auffällig hier die alternative Ausrichtung des Babelsberger Publikums, bis zu einem gewissen Grad ja erträglich…aber irgendwie…besser doch football without politics…
War aber klar dass die BFCler heute die politische Karte würden gross ziehen….
Ein erster Wursttest im Estadion verlief mehr als zufriedenstellend, das Cola mundete ebenso.
 Langsam füllte sich das Stadion bei Nieselregen mit über 3000 Menschen, insbesondere der Gästeblock machte dabei ein recht gutes Bild. Vorm Spiel traf man noch die Crew um Asseltours-Maxe, der natürlich noch völlig heiser von der Nacht zuvor war. Da freute man sich doch mit.
Zum Intro gab es Abschiedstapeten im Heimblock und eine Blockfahne beim BFC, die während des Kicks noch öfter Verwendung fand. Die beiden Blöcke heizten sich verbal gut ein, besonders der BFC verbuchte viel Kreativität auf seiner Seite. Bei den Potsdamern plätscherte der Support so vor sich hin, alles aus der Nähe beobachtet von Bronsky und mir.
Im Spiel feierte Rene Tretschok seinen Abschied aus Babelsberg und Björn Laars sein 150. Spiel für den kommenden Regionalligisten. Aus dem Block des DDR-Rekordmeisters böllerte es ab und zu gewaltig, der Manne am Mikro war mal wieder schwer am rotieren.
In der Halbzeit zog der Pufferblock Bronsky magisch an, während ich mir meine Sucht nach Bratwurst eingestehen musste. So landete man schnell wieder Hintertor und lieferte mit Babelsberger Unterstützung Schoten zu Turmi’s Unterhaltung.
Zum Anpfiff der 2.Halbzeit lieferten die Dynamiker Leuchtspur und wieder Böller.
Das Spiel lieferte dabei nen lauen Kick ab. Babelsberg musste diverse Chancen nutzen. Die Spieler zeigten halt warum sie größtenteils während der erfolgreichen Meistersaison auf der Auswechselbank gesessen hatten. In der 87. Minute donnerte BFC Dynamo dann plötzlich den Ball in die Babelsberger Maschen und sicherte sich so zum Saisonausklang noch nen Auswärtssieg. Der Gästeblock war damit schwer am hüpfen und ließ die Nervosität der Polizei doch merklich ansteigen.
Heute wurde aber nicht die Tribuna gestürmt sondern die Original-Uffta aus Berliner Erfindung zelebriert. Die Babelsberger feierten fast zeitgleich mit Ihren Anhängern den Aufstieg in die 3.Liga und so hatten irgendwie alle Spass gehabt und verzogen sich dann da der Regen inzwischen immens zugenommen hatte.
Als Treffpunkt mit Junior-Hofer war das Auto ausgemacht, wer was dagegen hatte war die Polizei und schickte uns auf einen Spaziergang um den Block. Dumme Befehlsempfänger!
Stattdessen hätte man hübsch dem kompletten Gästemob in die Arme laufen können…ach lassen wir das….
Nun war damit auch klar warum wir so nen duften Parkplatz gefunden hatten. Das war mal maximale Gästezone. Junior hatte sich schon vorher irgendwie durchgetankt und so seine Beobachtungen gemacht. Konnte es auch nicht lassen mich etwas zu schocken dass mein vorderes Licht hin wäre und so. Aber selbst Schuld wenn man den SGE-Wimpel schön sichtbar im Auto hängen lässt. Manchmal hat man echt black outs, ne ne Du.
Vielleicht aber halt mal ein Zeichen dass man die Spiele, so toll sie sind, eben manchmal nur mal ebenso mitnimmt und dabei gedankenlos agiert. Nun aber genug der Selbstmeditation und ab auf’s Gas. Konnte es mir gerade noch so verkneifen nen Polizisten mitzunehmen, dank guter Verkehrsführung war man schnell wieder auf der Autobahn nach Leipzig.
Kurz vor Dessau entdeckte dann Junior ein ihm bekanntes Auto, paar Hofer Kumpels (+ Bamberg) die mal hübsch mit der Hupe erschreckt wurden. So hielt man ein kurzes Picknick auf einem Parkplatz bevor es dann weiter ging. Logischerweise in Hof dann wieder Junior rausgeworfen, der uns dann frech auf der A93 schnell wieder kassierte.
Turmi hatte inzwischen den Job als Beifahrer übernommen und gab ein Best Of seiner Schicksalsschläge der ablaufenden Jahnsaison. Macht schon was mit der Junge.
Gegen 21.30 Uhr dann wieder daheim, war also ein gelungener Tag und die Crew hat auch wieder gepasst. 
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Landesliga Süd Bayern Nachholspiel – Dienstag 22.05.2007 – 450 Zuschauer
TSG Thannhausen – FC Pipinsried                              0:1 (0:1)
 
Dies war der insgesamt dritte Versuch das Mindelstadion mit diesem Spiel zu kreuzen, zwei Mal fiel es der Witterung zum Opfer. Das bedeutete also nun einen Wochentagstermin und den Kampf gegen die Uhr. Nach einem Ritt über diverse Autobahnen gab ich noch den Landstrassen-Senna bei Dinkelscherben und betrat 30 Sekunden vor Anpfiff den Ground.
Erstmal dem Nobbi ein Hallo, dann Wurstsemmel aus der Vereinsgaststätte die einen wunderbaren Panoramablick auf das Grün bietet. Die Nahrung wird aber auch noch klassisch mit dem Wagen ums Rund gefahren.
Ich muss zugeben, meine Erwartungen waren hoch, hatte sich die TSG doch einige persönliche Sympathien erarbeitet bei Ihrem Triumphzug durch den Totopokal 2006, was dann ein Match gegen den BVB einbrachte. Die Stahlrohrtribünen sind aber schon längst wieder abgebaut. Und wenn sich die Thannhäuser so präsentieren wie heute werden auch zukünftig grössere Gegner (aus der Bayernliga) woanders vorbeischauen. Während Nobbi und ich verbal die Bundesligasaison nachbereiteten war es der Gast aus Pipinsried der zur Führung einschiessen konnte. Thannhausen eher kopflos anrennend. Es bedurfte einer gewaltigen Steigerung im zweiten Abschnitt. Was hier auffällig war, war der enorm scharfe Ton der Zuschauer!
In der 2.Halbzeit kam Thannhausen dann zu mehr Chancen, nur führten auch die nicht zu Zählbarem. Die größte Chance dann in der 76. Minute als der TSG ein Elfmeter geschenkt wurde. Aber heute war man nicht mal bereit dieses anzunehmen. Es folgten noch 2-3 dicke Möglichkeiten. Aber alles endete im Frust und im Begraben der letzten Resthoffnungen auf den Staffelsieg. Nach Abpfiff schaukelte sich dann alles noch hoch als es ein Kopfstoss versus Boxkampf gab und je ein Spieler der beteiligten Teams die Nerven verlor. Hätten mal diese Leidenschaft lieber im Spiel zeigen sollen…
Für die TSG Thannhausen gilt es nun zumindest den zweiten Tabellenrang zu sichern, dürfte schwer genug werden. Pipinsried verbesserte mit diesem Auswärtssieg seine Chance auf den Klassenerhalt gewaltig. Gegen 22.30 Uhr war man dann wieder im heimischen Kelheim, schon stressig solche Aktionen nach Feierabend…Nobbi war da fast das Beste am ganzen Tag.
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Oberliga 34. Spieltag – Samstag 19.05.2007 – 300 Zuschauer
FC Memmingen – 1.FC Bad Kötzting                         2:0 (1:0)
 
Komische erste Gedanken eines Tages. Burgerking musste es unbedingt sein tsts.
Somit bereits um 9 Uhr am Regensburger Bahnhof, gegessen und dann mit vier Girls am WET partizipiert. Ab München dann alleine weiter, und auch schnell zum Zug gegangen. Hält ja keiner aus die vielen Kunden vom FCB und Mainz 05 hier.
Der Zug ins Allgäu hatte dann zuerst Lokschaden und irgendwie wurde in meinem Abteil auch nur englisch gesprochen? Angekommen sind wir in Memmingen trotzdem pünktlich. Der Weg zum FCM war ja bekannt, der Ausflug notwendig weil diese Saison eben im BBZ-Stadion gekickt wird. In der Bodenseestrasse noch im Sky-Supermarkt gewesen und etwas Schoki und Erdbeermilch konsumiert. Dann zum Stadion wo der Baufortschritt der Arena noch nicht so weit gediehen ist, man erkennt aber schon dass es ein schönes Stadion wird.
Das Jubiläumsspiel gegen den FCA findet im Juli 2007 ja sowieso noch im BBZ statt. Zur neuen Oberligasaison soll das Eröffnungsspiel aber schon in der neuen Arena steigen.
Noch ein bisschen den Kids von der C-Jugend + deren Eltern gegen Lauingen zugesehen und die sanitären Anlagen gekreuzt und schon ging es über die Strasse ins BBZ-Stadion.
Ich war sehr positiv überrascht, ein Schmuckkästchen und würdige Stätte zur erneuten Komplettierung der Oberliga Bayern.
Am Kiosk gab es Landjäger und ich ließ mich zuerst im Schatten nieder da der Weg auf die Tribüne Sonderentgelt bedeutet hätte.
Die Gedanken in etwa dreigeteilt. Einer für die Bundesliga-SMS von Hans, einer aufs nette Stadionheft und einer für das Spielgeschehen. Aufgefallen ist mir Alexander Wolf. Dagegen konnte ich nicht herausfinden warum Christian Maier ein Probetraining beim DSC Arminia absolvieren durfte. Karic machte dann in der 30.Minute in dem flotten Spiel das 1:0 für Memmingen. Auch sonst war es eine rassige Partie, kein lauer Sommerkick. Man konnte schon erkennen warum der FCM zum oberen Drittel der Liga gehört.
In der Halbzeit beteiligte ich mich dann an der Wahl zum FCM-Spieler des Jahres. Meine Stimme erhielt einfach mal Martin Mutzel, da kannte ich aber auch Rainer Höbel noch nicht.
Mit Beginn der 2.Halbzeit war dann ein Platz auf der Tribuna für mich reserviert und so konnte man weiter entspannt das schöne Spiel bewundern. Alexander Späth bediente dann so nach ner Stunde Christian Braun und so konnte der für die Vorentscheidung in diesem Spiel sorgen. Den Rest spielten die Allgäuer souverän runter, Bad Kötzting konnte auch nicht mehr auftrumpfen und so festigte der FCM seine Position in den Top5 der Liga.
Per Pedes zurück zum Bahnhof, als ich dort ankam war der VFB schon Deutscher Meister und so begann die lange Rückfahrt. Noch vor dem ersten Umstieg in Buchloe gingen die Batterien im Walkman zu Neige, nur gut dass der Postbote heute früh FGV und Penzberger Nachrichten gebracht hatte. Von Buchloe nach München bevölkerten dann BMX-Cracks das Abteil und hatten zum Teil schöne Schürfwunden an Ellbogen und im Gesicht. Aber Hauptsache alles schön auf Tape hehe. Führten richtige Fachdiskussionen über Rahmen und Speichen ole ole.
Am Münchner Hauptbahnhof dann wieder unzählige Pappnasen der abgestiegenen Mainzer. 2:5 bei Bayern verloren, aber war doch ein schönes Spiel höhö. Für die ist echt selbst Regionalliga noch zu hoch. Wenn schon mal die FCB-Fans im Gegensatz dazu richtig sympathisch wirken.
Die letzte Etappe nach Regensburg zog sich dann elendig. Dank ner Baustelle vor Freising wurde dann sogar das 22 Uhr-Sportstudio anfangs verpasst. Vielen Dank Deutsche Bahn.
Nun gut, die Oberliga dürfte dann für längere Zeit zumindest geschlossen sein. Adios.
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T-Mobile Bundesliga 35. Spieltag – Donnerstag 17.05.2007 – 15.400 Zuschauer
SK Puntigamer Sturm Graz – Liebherr Grazer AK                              1:0 (1:0)
 
Das ist unser Vatertagsausflug. Oberpfalz und Oberbayern kreuzen sich, wie gewohnt, in Hengersberg Niederbayern wo ich mir schon knappe 25 Minuten vor dem vereinbarten Treffpunkt die Zeit vertrieb. Dann stieg Heiko zu und die wilde Fahrt wurde fortgesetzt.
Heiko hatte allerhand Berufliches zu berichten und auch sonst zeigte sich mal wieder dass es kaum eine bessere Begleitung bei Ausflügen geben kann. Nach diversen Tunnels war sogar das Wetter oftmals trocken, weniger schön dass zwei dieser Röhren mit jeweils 2x 4,50 und 7,50 ins Budget eingriffen.
Bei Trieben machten wir Pause uns verspeisten eine Bosna, womit der Tag jetzt schon als Super archiviert werden konnte. Nach lockeren 400 km fuhr man in Graz ein und wählte intuitiv sofort den richtigen Weg nach Liebenau. Dort unweit der UPC-Arena den Astra abgestellt und mal die Füsse runde ums Stadion vertreten.
Es waren ein paar organisatorische Dinge zu regeln, alles klappte Bestens, und so entflohen wir dem Strom in einen kleinen Park und verlaberten bissl die Zeit.
Eine Stunde vor Anpfiff dann wieder zurück zum Stadion, ein Corteo vom GAK trieb uns fortan vor sich her. Kleine „Flucht“ in eine Tankstelle, es winkte Almdudler.
Was richtig Eindruck machte war die Polizia, fast alle Beamten mit Sturmhaube und Kampfmontur. Das waren schon polnische Verhältnisse.
So nahmen wir unsere Plätze ein, man stand direkt vor der Stadionregie. Mit im Sektor auch drei Zwickauer um Ober-L (denke Fenomen auch) und vier weitere Herren aus Regensburg (Schnitzl usw.).
Also 130. und vorerst letztes Derby in Graz, die Heimfans (die 90% des ausverkauften Stadions füllten) veranstalteten eine Zettelchoreo unter dem Motto „Nur mehr SK Sturm“.
Mit Anpfiff passierte dass von mir erwartete im Gästeblock. Der vereinte GAK-Block zündelte deftig rum und fing sich somit den mahnenden Zeigefinger der Stadionregie ein (wie überall auf der Welt sinn- und inhaltslos). Auf dem Feld eine rassige Partie, hier wird die Rivalität gelebt, kein Akteur lässt sich vom Gegner aufhelfen oder so.
Die Heimkurve wieder mal in Topform, gerade heute gab es ja zu feiern dass der GAK nicht einmal die Lizenz für die Red Zac Liga erhält. Die so schwer getroffenen GAKler schmückten den Block mit einer „Grazer Athletik Klub“ Zauni, kehrten aber ansonsten schnell in sich.
Etwas Handbewegung war von Zeit zu Zeit auszumachen, recht stimmgewaltig war das aufrechte Häuflein aber nicht. In der 37.Minute erzielte Mario Haas dann die Führung für Sturm, das Publikum raste und die Hardcore-Fans zündelten auch gleich mal deftig.
Also eine klasse erste Halbzeit, zur Abkühlung wurde Paella in der Pause gereicht.
Die zweite Halbzeit lässt sich sportlich nicht ganz greifen. GAK sehr bemüht, geht es doch um die Ehre in diesem letzten Derby, aber irgendwie war auch offensichtlich dass Sturm hier wird kaum etwas zulassen. Als ein paar GAK-Chancen vergeben waren zündete GAK den Rest der Pyromunition, sehr viel war dies aber nicht. Dazu wurde kurz vor Ende der komplette Nebenblock geräumt. Wohl paar Becher und Spritzer verteilt hehe. Sturm präsentierte dann noch die geklaute Red Firm-Fahne.
Die Stimmung im Stadion war die letzten 10 Minuten jedenfalls am Kochen. SK Sturm im Gewissen des (wohl) sicheren Sieges, La Ola und Co. Da ging richtig was ab.
Als dann der Sieg besiegelt war gab es Blocksperre für GAK und die durften sich fortan die gesamte Jubelorgie der „Schwarzen“ antun. Das Sturm-Team drehte die Stadionehrenrunde und ging gut ab mit dem Hardcoreblock. So gehört sich dass ja auch nach nem Derbysieg.
Die Balljungen wurden mit Becherspenden bedacht. Goldiges Bild. Da wurden die Becher so eifrig eingesammelt dass nicht mal auf ORF achtgegeben wurde hehe. Schöne Bilder nach Abpfiff. Dann raus aus der Arena, es sollte noch ein Zwischenstopp im Sturm-Fanshop gemacht werden zwecks Spielschal. Als Andenken an die erstmalige Komplettierung einer Auslandsliga in meinem Hopperleben!
Die Polizei wollte noch schnell die Gästefans fortschaffen und nun ja… dann ging es richtig ab. Es gab einige Zusammenstösse und Konfrontationen vorm Stadion und auch auf der Strasse selbst gab es nun kaum noch ein Halten. Die Leuchtspur zischte über den Boden, Polizei und GAK-Fans gingen voll drauf, hier wurden nun kaum Gefangene gemacht. Solch eine Eskalation habe auch ich schon sehr lange Zeit nicht mehr gesehen. Ausschreitung galore sozusagen. Wir verzogen uns dann ans Auto, man will ja nicht getroffen werden. Nach kurzer Ehrenrunde verließen wir wieder das schöne Graz und waren vollauf zufrieden mit dem Gesehenen. Letzter Wunsch des Tages wäre dann noch ein Mäces gewesen (warum auch immer), letztendlich wurden es aber dann Schweinebauch (Hallo Eintrachtboy) und Berner Würstl an einem Rasthof. Einen Mäces hätte es erst kurz vor Germania wieder gegeben.
Wieder in Deutschland und nach einer Philosophierunde warum man im ehemaligen Grenzgebiet langsam fahren soll lernten wir noch den Sound von Erdmöbel kennen und bei Hengersberg trennten sich dann logischerweise wieder unsere Wege. Ein mehr als würdiger Tag und Spiel für den grossen Traum der Komplettierung der ersten österreichischen Liga.
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Oddset-Pokal Bayern Viertelfinale – Mittwoch 16.05.2007
TSV Kareth-Lappersdorf – SV Seligenporten                         0:2 (0:2)
 
Was tun mit einem Vorfeiertagsfeierabend? Pokaljunkies juckt es beim Totopokal und so führte mein Weg heute auf Kareth’s Höhen. Der Weg über die A3 war erwartungsgemäss verstopft, also war eine Stadtfahrt mitten durch Regensburg angesagt.
Um 18 Uhr dann der Sportpark in Kareth erreicht, der Stadionjockey hatte schon die alte 80er-Europe-Kassette rausgekramt, schön so und was Anderes als die Chartsdudelei.
Mit dem Anpfiff gesellte sich auch Alfons zu mir und so blühten die Schoten prächtig.
Die Fussballweltlage und der Kreis insbesondere wurden erörtert während die klassenhöheren Gäste aus dem Raum Neumarkt eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit herausschossen.
Die Bratwurst- und Knackersemmeln mundeten hervorragend, ebenso das Spezi. Leider wird nun am Platz das Eintrittsgeld eingesammelt und BFV-Abreisskarten ausgegeben. Der TSV Kareth-Lappersdorf besitzt ansonsten nämlich die wohl schönsten Eintrittskarten der Welt.
Schnell wurden im Schabernack auch die Gründe für das Scheitern des örtlichen Bezirksoberligisten gefunden. Trat man heute doch in anderer Farbkombi an als eine Woche zuvor. Das lag sicher an den drei Spielern die ihr Wäschegeld wieder nicht bezahlt haben *muah*.
Zuletzt wurde es ohne Pulli doch sehr frisch während Seligenporten das Ding seelenruhig runterspielte und offenbar noch Kräfte für den Kampf in der Landesliga sparte.
Oftmals ließ man Kareth agieren und gewähren und stoppte die Angriffe ohne Mühe erst in der eigenen Hälfte. Somit ein souveräner Sieg für Seligenporten und meinetwegen darf der SVS auch in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen. Dazu ist noch ein Heimsieg gegen FC Augsburg II nötig.
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Oberliga Baden-Württemberg – 29. Spieltag – Freitag 27.04.2007 – 700 Zuschauer
SV Sandhausen – SG Sonnenhof-Grossaspach                                   4:0 (2:0)
 
Süd, Südwest, Ost – fast alle Himmelsrichtungen sollten an diesem (verlängerten) Wochenende angesteuert werden. Und da ein Test auf Herz und Nieren der neuen Buchbinder-Niederlassung in Kelheim sowieso noch ausstand war dies die Gelegenheit dazu.
Also nach getaner Arbeit den Fiat Punto in Empfang genommen. Soweit eine formidable Karre, nur waschen hätte man das Gefährt vorher schon können. Auch die Mitarbeiter der Niederlassung wirkten etwas – naja.
Freitag Nachmittag wohl nicht wenig Verkehr, also keine Zeit verloren und gleich losgemacht. Dies sollte man Glück sein. Im Verkehrsfunk kündigte sich bereits das Unheil auf der A6 Richtung Heilbronn an, Umfahren war aber einfach nicht möglich.
Die Taktik die Autobahnvollsperrung im Mäces Altdorf auszusitzen (genau- unser Kultort) war auch ein schlechter Gedanke, also Augen zu und vor der Anschlusstelle Roth den Fiat auf der A6 geparkt. Als es dann weiterging war es gute 90 Minuten später und natürlich nun viel los auf der Autostrada. So wurde gut Gas gegeben bis dann bei Sinsheim ein Baustellenbereich meine Fahrt erneut massiv hinauszögerte. Dem Unglück nicht genug cruiste noch die gesamten 10 km Baustelle ein Auto mit FCK-Aufkleber vor mir.
Ausfahrt 32 war dann die meinige, auf ins Abenteuer Landstrasse. Die Wegweisung führte mich auch prompt zu einer Fussballbegegnugsstätte – ich weiss jedenfalls schon wo der Ground von Astoria Walldorf liegt ätsch J
Also, doch noch paar Meter weiter und dieses Mal korrekt links abgebogen und schon stand man direkt im Hardtwald und der Punto bald am Strassenrand geparkt.
Dreißig Minuten vor Anpfiff den Ground erreicht, somit noch schön Zeit für Cola und Feuerwurst. Ein schönes Stadion haben sie hier. Es muss sicherlich im Falle des Aufstiegs in die Regionalliga Süd noch was dran gehämmert werden, aber für den Augenblick alles supi.
Etwas enttäuscht hat mich der Zuschauerzuspruch – nur 700 Seelen heute vor Ort. Die hatten dann wenigstens Freude am im Ground geparkten Eisdielenwagen hehe.
Im Sturm bietet der SVS einen alten Bekannten von mir auf – Michael Petry – na dann.
Aber auch der Gegner glänzte mit Cesar M’Boma mit einem weiteren ehemaligen Regensburger.
Von Anfang an nahm Sandhausen das Zepter in die Hand und bestürmte das Tor von Sonnenhof’s Torwart Ferhatovic (wer kennt ihn nicht aus Nöttingen muah). Es war aber auch schnell klar dass es dieses Mal nicht ein Schützenfest ähnlichen Ausmaßes wie im Hinspiel geben würde. Zu verkrampft waren die Sandhäuser vorm Tor, galt es doch die Tabellenführung in der Oberliga zu verteidigen. Insbesondere Abdel-Hag haderte sichtlich mit seinen Kameraden, zeigte ihnen aber dann auch bald anschaulich wie man es macht und köpfte einen Eckball ins Tor zum 1:0. Das erfreute dann auch den kleinen Ultrahaufen, allesamt wohl gerade so gegen die Volljährigkeit kämpfend die sich paar Mal zu Wort meldeten und ihre Fahnen schwenkten. Um so euphorischer als ihr Heimteam kurz vor Ende der ersten Halbzeit auch noch das 2:0 markierte. Somit Durchschnaufen und Wasser lassen, auch wenn ich das dank fehlendem VIP-Status nicht im Vereinsheim tun durfte.
Gab es noch Zweifel am Heimsieg heute waren diese Sekunden nach der Halbzeit beseitigt. Der coole Stadionsprecher hatte noch nicht einmal die Auswechslungen durchgegeben da klingelte es erneut bei Ferhatovic und es stand 3:0. Fortan galt meine Aufmerksamkeit für mehrere Minuten mehr der Stadionzeitung und den SMSen.
Wichtiges Allgemeinwissen dabei dass Maurizio Gaudino nun die Geschicke am Sonnenhof leitet, wohl sicher auch nächste Saison wieder viertklassig, was einen Erfolg darstellt, soweit ich das beurteilen kann.
Der eingewechselte Akwuegbu besorgte noch durch engagierten Einsatz den 4:0 Endstand und so war klar dass Sandhausen auch nach diesem Wochenende der Gejagte sein durfte.
Nun steht am Montag ein Pokalspiel in Kieselbronn an. Wird dieses gewonnen steht man zu 99,9% im DFB-Pokal. Dort ist der SVS ja ohnehin Dauergast.
Für mich ging nun das Abenteuer Landstrasse weiter, Destination Dielheim. Den Übernachtungstipp gab ein AOK-Kunde. Quellen gibt es.
Zu meiner eigenen Überraschung war der Weg dorthin sofort ausfindig gemacht, der Ort sah exakt so aus wie ich es mir gedacht hatte. Strassennamen in dem mein Hotel liegt war bekannt, nur nicht wo diese liegt. Aber sogar das war noch zu bewerkstelligen, dann zollte ich aber tatsächlich der Dunkelheit Tribut und konnte in der nicht übermässig langen Strasse nicht die Gastwirtschaft/Hotel ausfindig machen. Merke: Dunkle Schilder sind keine Werbung.
In der Besenwirtschaft (kultiger Name!) tranken, wie bei der Buchung angekündigt, noch die Besitzer und ein paar Gäste Ihre Schoppen und so wurde mir schnell das Portugieserzimmer zugewiesen (Faust aufs Auge yeah). Bei mir war dann sehr schnell Schicht im Schacht, das Zimmer war aber fantastisch eingerichtet, fast zu nobel für Einen wie mich.
Trotz des Gasthauslärms war ich auch ziemlich schnell weggetreten.
Am nächsten Morgen erhielt ich dann ein spärliches Frühstück und die Besitzerin meinte es gut, nervte aber etwas beim Essenfassen. Insgesamt kann man die Goldene Gans Dielheim aber weiterempfehlen. Wieder in den nun angenehm kühlen Punto gesetzt, für 11 Uhr war ein Treffen mit Florian in Heidelberg anberaunt.
 
Regionalliga Süd – 29. Spieltag – Samstag 28.04.2007 – 2000 Zuschauer
FK Pirmasens – SV Wehen-Taunusstein                                   0:2    (0:1)
 
Der Rhein-Neckar-Raum ist ja so eine fahrerische Schwachstelle von mir, außer ein paar Autobahnsanierer ärgerte mich aber niemand auf dem Weg rein nach Heidelberg.
Dort bezog ich kurz Station am Deutschen Krebsforschungszentrum/Max Planck-Institute/ Universitäten bis Florian simste er stünde am Bahnhof. Also den kurzen Weg in der fremden Stadt zurück, dort etwas durch Fahrmanöver aufgefallen und mit meinem Mitstreiter im Schlepptau dann seinen Wagen an der Uni geparkt.
In meinen Augen entwickelte sich schnell eine Ebene, ja nicht immer selbstverständlich bei fremden Menschen und auch der Weg in die Pfalz tat sich gut auf. So erreichte man zeitig Pirmasens dass ich mir wesentlich grösser vorgestellt hatte. Auch der Bahnhof besaß nur 3 Gleise, an einem kamen Patrick und sein Kumpel um 13 Uhr an – somit Premiere Premiere!
Erstmalig ein Auto mit 4 SGElern in meiner (doch schon längeren) „Hoppingkarriere“.
Ob dies am Bild liegt dass die Eintracht derzeit in der Bundesliga abgibt? J
Nun den erste Tankvorgang mit Diesel auf Pirmasenser Boden, meine Mitfahrer hatten auch schnell eine Basis, zieht doch Florian im Herbst nach Karlsruhe.
Und kleine Stadt, aber nur ein Denkste in Sachen Ground auftun. Die Husterhöhe war nämlich so gar nicht ausgeschildert. Geklappt hat es dann trotzdem noch J
Dort im Industriegebiet haben die Strassen alle amerikanische Namen. Und auch das Gebäude dass das Stadion darstellen soll erinnerte eher an Popcorn denn an Bratwurst. Schickes Foyer und Glasfassade – und nächste Saison kommen dann wieder Engers und Wirges…
Unsere Truppe machte es sich dann im Block H neben dem Gästeblock bequem. Die Sonne knallte vom Himmel und ich habe nun einen schweren Sonnenbrand als Erinnerung an diese Regionalliga-Komplettierung. Fehlte nur noch ein Eis und Handtücher.
Der SV Wehen steht heute vor dem größten Vereinserfolg, mehr als 150 Gäste lockte dass trotzdem nicht in die Südwestpfalz. Die hätten dann sogar abends noch zu Sweet ins Quasimodo gehen können – dem kulturellen Zentrum von Pirmasens!
Ehemaliger Psychopath Howie gesellte sich zu uns und plauderte munter aus dem Nähkästchen. Details gibt es aber höchstens auf persönliche Nachfrage bei mir. Ganz fatale Machenschaften in Taunusstein, Hock nur ein Strohmann.
Auch bei dieser Partie waren mit Glibo und Willmann wieder Ex-Jahnler am Werk.
Das Spiel dann der pure Langweiler. Einzig der Sprecher von Radio Rockland schien motiviert den Wehenern heute in die Aufstiegssuppe zu spucken. Esteban Cenci brachte seine Farben dann mit 1:0 in Führung, gedankt wird es ihm wohl nicht mal mit einem Zweitligavertrag, Hauptsache 8-9 neue Akteure verpflichten….
Dies war dann auch der Halbzeitstand, es passiert echt nichts im Spiel. Wenigstens war der Biermann im Gästeblock redseelig. Da wird man nett bedient – solange man kein Saarbrücker ist hehe.
Die zweite Halbzeit plätscherte dann munter weiter. Der Pirmasenser Goalie verlor mal seine Kontaktlinsen, sicher schmerzhaft. In der 78. Minute erzielte „die Klub“ das vermeintliche 1:1. Soll aber laut Schiri Fritz aus Korb Abseits gewesen sein.
Popovic sicherte dann in der 85. Minute den Auswärtssieg für Wehen und markierte damit den sicheren Aufstieg. Der Jubel des Spielers aber alles andere als enthemmt und auch der Gästeblock tickte nicht gerade aus. Einfach alles so schlecht….
Mit Abpfiff war es dann auch amtlich, immerhin wurden die Tore in den Innenraum geöffnet, womit meine Mitfahrer nun allesamt ein Wehen-Aufstiegs-Shirt besitzen muah.
Dieser Veranstaltung konnte man dann guten Gewissens schnell den Rücken kehren.
Auf der Suche nach der Autobahn mussten wir die SGE-Niederlage in Dortmund mitanhören, immerhin versagten auch Mainz und Aachen. Hier ist auch übelste Pampa, es war lange nicht klar ob wir die richtige Destination eingeschlagen hatten.
Mehr als locker erreichten wir aber Ludwigshafen, Stadion schnell aufgetan, Parkplatz auch noch inklusive Schatten – wunderbar.
 
Oberliga Südwest – 29. Spieltag – Samstag 28.04.2007 – 467 Zuschauer
FSV Oggersheim – FSV Salmrohr                             3:0    (2:0)
 
Auch das Südweststadion besitzt ein Foyer, nur eben mit Flair. Wurstsemmel und Limo mundeten und so wurde am Stehtisch das Schicksal der Adler diskutiert. Im weiten, ehrwürdigen Rund nahmen die Anderen dann auf der Tribüne Platz während ich mich zu der Braunschweiger Besatzung um Jan Bauer gesellte. So erfuhr man allerhand Neues um den BTSV und den Spielabbruch in Pforzheim (gegen Freiburg II) konnte zwei wunderbare Treffer von Oggersheim in der ersten Viertelstunde bestaunen und ließ es sich gutgehen.
Außerdem rang man ihnen das Versprechen ab Lautern den Aufstieg zu vermiesen und den OFC mit in die 3.Liga zu nehmen.
Auch in der Folgezeit kontrollierte Oggersheim das Spiel und wandert mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Regionalliga Süd. Bis dahin muss dann das Stadion nur noch von Bauschutt und Steinen gesäubert werden.
Gästefans waren keine erkennbar, es hatte aber den Anschein als saßen wir am Rande der Tribüne mitten unter den Fans des ehemaligen Zweitligisten aus Salmrohr. Grund zum Jubeln gab es ja das ganze Spiel hindurch nicht. Die Karten trugen aber zumindest einen Gästeaufdruck. In so geselliger Runde ließ es sich gut aushalten. Ich wiederhole mich, an Samstag Abend-Spielen hätte ich nix auszusetzen *wunschdenk*
Halbzeit Zwo brachte die Komplettierung unserer Runde durch meine Leidensgenossen von der SGE, einen verschossenen Elfmeter von Oggersheim und dann doch noch das dritte Tor für den Tabellenführer der Oberliga Südwest. Eine Truppe von 20 Ultras verdingte sich engagiert am anderen Ende der Tribuna, das war Disco in allen Facetten. Ich finde dieser Klub wird die Regionalliga der nächsten Saison bereichern.
Um kurz vor 21 Uhr war dann Abpfiff und wir entfernten uns vom „gefühlten 4:0“ um Patrick und Kumpel an einer S-Bahn in Mannheim rauszuwerfen.
Nächste Etappe war dann Flo’s Auto in Heidelberg, aber hier schlug wieder der Orientierungssinn zu – Fürth und Mannheim eben.
Später als recht entließ man Florian dann und zuckelte mit nur einem Zwischenstopp zurück in die Heimat für eine Übernachtung.
 
Oberliga NOFV-Süd – 25. Spieltag – Sonntag 29.04.2007 – 1800 Zuschauer
ZFC Meuselwitz – FSV Zwickau                                            1:4    (1:2)
 
Neuer Tag, neues Glück. Ist es legitim mal zur Geliebten zu fahren wenn einem die Ehefrau ständig so im Stich lässt? Ich finde Ja und so buchten sich Bronsky, Keumel und der Burgi in den Punto ein. Neue Ziele erfodern frischen Diesel, die OMV hilft – und hält mich dann noch einige Zeit auf. Denn der Punto will einfach nicht mehr anspringen!
Irgendein Sperrmechanismus verhinder das Anlassen, guter Rat bei einem völlig fremden Auto mehr als teuer. Die Mitfahrer wissen auch nicht wirklich Rat, helfen aber zumindest beim Anschieben. Als der Burgi auch noch mithilft landet der Fiat dann gleich in der Hecke da auch ein Gegensteuern durch den Sperrmechanismus verhindert wird.
Es schien Zeit den ADAC zu rufen, kaum war dieser bestellt führte ein Rütteln am Zündschloss dann doch noch zum Starten des Motors. Warum dies plötzlich ging weiss kein Mensch, nun denn, ADAC abbestellt und ohne Stopp nach Zipsendorf, besser ist das.
Bronsky frühstückte und navigierte munter drauf los und die Moldawienfahrer konnten manch Anekdote erzählen. Irgendwie hatte MSN dann auch ein 4km-Intermezzo über die Staatsstrasse vorgesehen obwohl man auf hätte auf der Hofer Autobahn bleiben können.
Sinn der Übung war aber wohl und Praxis zu vermitteln, denn was ab Gera abging erinnerte sehr stark an die Begriffe Dörfer, Opole, Dürnhart…
Der Weg führte uns durch kultige Orte wie Keyna usw. bis man irgendwann dann doch Meuselwitz zu Gesicht bekam. Im krassen Gegensatz zum Ort dann die bluechip-Arena oder so sieht ein Sportplatz aus wenn der zugehörige Verein plötzlich einen rasanten Aufstieg nimmt.
Wir wurden eingewiesen und durften direkt am Gästeparkplatz parken, schönen Dank auch.
Es fanden sich allerhand Busse und PKWs aus Sachsen ein, einfach unglaublich welch’ treues Publikum Sachsenring hat.
Da wir sehr zeitig ankamen, und wie diesem Bericht zu entnehmen ist, ich seit circa Freitag kaum was gegessen hatte war uns die Bergmannklause mehr als willkommen. So gab es Cordon Bleu für den Burgi und mich. Absolut positiv das geltende Rauchverbot zur Mittagszeit in dieser Lokalität an der Glaserkuppe. Ebenfalls wurden wir mit den Riten hier vertraut, scheint es doch üblich zu sein als Begrüssung bei Eintritt ins Lokal an jeden Tisch zu treten und als Gruss drauf zu klopfen? Kaum raus aus Bayern und schon fallen wir wieder auf….
In unmittelbarer Nähe zum total stimmungsfeindlichen Gästeblock bezogen wir Stellung, Zwickau begaffen und so. Die unglaubliche Zahl von 13 Zaunfahnen schmückte schnell das Ballfangnetz. Dazu eine überdimensionale Tapete mit dem Tagesmotto, die dreisterweise von einem Meuselwitzer Spieler beim Aufwärmen angeschossen wurde. Die Mauritius Oilers bewiesen dann noch Stehvermögen im Kampf gegen die Security – und die Zauni blieb über den Werbebande hängen yeah.
Mit Anpfiff setze die Unterstützung ein, zuvor gab es schon ein schönes Fahnenmeer. Wohl ein gerne eingesetztes Stilmittel in Westsachsen.
Der Heimanhang entwickelte sich eher zurück. Hatten die ZFC-Supports vor Spielbeginn noch geflaggt so fehlte der Fetzen recht schnell an der Bande. Ursache uns unbekannt.
Stimmlich kam aus Zipsendorf jedenfalls überhaupt nix.
Zwickau belohnte den Support dann auch sehr schnell und führte nach wenigen Augenblicken durch ein Abstaubertor. Und auch so habe ich nur Lob für den FSV parat.
Natürlich haben die Spieler (nur) Oberliganiveau, aber was da an Engagement gezeigt wurde, welche Leidenschaft dem bedrohten Klassenverbleib entgegengestellt wurde – für mich herzerwärmend. Ja, da hadert jemand gewaltig mit seinem Stammverein – schnief.
Bronsky setzte frühzeitig fest dass ein Stadionwursttest zu erfolgen habe, so gingen wir Essen holen. Als wir zurück am Stehplatz waren stand es 1:2!!!!
Meuselwitz hatte ausgeglichen, Zwickau musste Sekunden später aber erneut geantwortet haben. In der 35. Minute flog dann ein Meuselwitzer verdient vom Platz mit Gelb-Rot, fortan sollte Zwickau nicht mehr wirklich Gefahr laufen den Auswärtssieg nicht einzutüten.
Zur Freude der wohl circa 500 Gästefans (meine Schätzung) verwandelte Troche einen indirekten Freistoss aus 7m zum 1:3 und RK+restlicher Gästeblock zeigten sich bestens gelaunt – auf geht’s Fussballsportverein…
Mit dem Abpfiff gab es noch ein Traumtor durch Jazwinski, war wohl sein Tag hehe.
Auch die After Show hatte es in sich. Ein Uffta mit einem Spieler an der Flüstertüte. Darin beinhaltet Schmähungen des Rivalen aus Aue. In der Bundesliga undenkbar. Ich war restlos begeistert.
Schneller als erwartet war man wieder vom Parkplatz runter und auf der Autobahn nach Hause. Dort gab es zu Bronsky’s Begeisterung viel Schlager von Bayern1 und zu meiner Verärgerung einen Bielefelder Sieg. Auch der Punto sprang auch nach Tankvorgängen brav an, Buchbinder trotzdem komisch – die Kaution gab es hier in bar zurück?
Ich will auch so ein leidenschaftliches Team – nuff said.
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Landesliga Mitte Bayern 32. Spieltag – Freitag 20.04.2007 – 100 Zuschauer
Spvgg. Jahn Forchheim – ASV Neumarkt                               1:1 (0:0)
 
Nun ist Erntezeit. Keine Ahnung was da an Planung falsch gelaufen ist, aber es gilt noch paar Sachen zu fahren um die anvisierten Ligen vollzukriegen. Heute unsere Landesliga Mitte.
Schön nach getaner Kundenberatung in den Dirketzug von Regensburg nach Forchheim gesetzt. Braucht zwar etwas länger und hält in Neumarkt und Nürnberg ein paar Minuten, dafür mal kein Umsteigestress usw.
Den Mehrteil der Fahrt sowieso zum dösen genutzt, dieses Schlafdefizit ist manchmal doch recht lästig hehe.
Am Bahnhof lief mir dann ein Gladbacher belinea-Trikot vor die Füsse, dass nenne ich mal zum Verein stehen, jawohl.
In Forchheim dann etwas rumgeirrt, auf der Suche nach einem Bankomaten und da rannten dann auch Menschen mit Glubb-Trikots rum, tat schon weh. Und weil wir beim Thema sind. Forchheim scheint der Sparkasse zu gehören. Ideen- und Ausbildungszentrum in Nachbarschaft zum Cash-In und Filiale mit rotem Teppich.
Dann zur Friedrich-Ludwig-Jahn-Strasse und in Nachbarschaft zum ATSV Forchheim spielt die Spvgg. Jahn Forchheim mal wieder in der Landesliga, wobei man sich dann auch gleich am Saisonende wieder verabschieden wird in die Bezirksoberliga. Auch so eine Fahrstuhlmannschaft. Im Vorspiel konnte die E-Jugend gerade so noch ein Unentschieden gegen Buckenhofen holen, die Sondertribüne für die Arrivierten war heute verwaist und wieder einmal war ein Vereinsbecher das Präsent für die Komplettierung der Liga heute.
Ich sass inmitten der Neumarkter, gibt ja da nen Bayernfanclub der zu beiden Teams inklusive zweier Zaunfahnen anreist.
Insgesamt wirkt der Heimclub etwas „kleinstädtisch“. Schiris leben „gefährlich“, hohe Pöbelrate, noch mehr wird auf der Toilette um Vereinsoffizielle gestritten und sowieso hat jeder was zu sagen. Also wie in der Kreisklasse hehe.
Forchheim will sich erhobenen Hauptes als Vorletzter aus der Spielklasse verabschieden, Neumarkt benötigt jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Und die Tabelle spiegelte sich auch auf dem Feld soweit wieder. ASV Neumarkt mit mehr Chancen, aber auch mehr Unvermögen diese zu verwandeln.
Mit Seitenwechsel noch mal eine Bratwurst vertilgt. Grosses Lob hier an die Spvgg. Jahn!
Und mit Wiederbeginn kam Forchheim nun auch besser ins Spiel. Mit einem Freistosstor von Cem Huer führte man dann sogar mit 1:0 und kämpfte nun darum diesen Sieg festzuhalten, etwas für die Moral zu tun. Forchheim tat dass dann auch recht souverän, immer wieder war ein Abwehrbein dazwischen oder Torwart Sebastian Raasch hielt die Führung fest.
Neumarkt bald mit der Brechstange, aber auch nach 90 Minuten hatte die Führung der Heimmannschaft bestand. Der Schiri zeigte noch 2 Minuten Nachspielzeit an. So nach geschätzten 92:30 gab es einen letzten Freistoss für Neumarkt, geschunden von der Nr. 9 Neumarkts die im Aussehen WWE-Superstar Carlito total ähnelt.
Und eben jeder Standard wurde dann noch eingenickt und Neumarkt vereitelte doch noch den Forchheimer Sieg. Daraufhin durfte sich das Schirigespann auf dem Weg in die Kabine verbal ganz schön was auf die Ohren geben lassen. Mich zog es wieder an den Bahnhof auf Gehwegen entlang eines Flusses. Viel zu früh dort gewesen und noch Schabernack getrieben. Nur heim, war man doch diese Woche mehr als viel unterwegs mit Pokalhalbfinale in Nürnberg gewesen. Aber auch in Nürnberg hatte mein Zug dann noch etwas Verspätung, scheint vor allem bei den letzten Tageszügen die Wahrscheinlichkeit darauf grösser.
Nun egal, auch diesen Streckenabschnitt verpennt und ab Regensburg mit dem Auto heim.
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Landesliga Süd – Montag 09.04.2007
FC Königsbrunn – TSV Grosshadern                          1:1 (0:1)
 
Und weiter werkeln an der Landesliga Süd, die Grounds kommen nicht zu einem.
Dank Feiertag war die Zeit reich vorhanden und somit der Zug das Reisemittel der Wahl.
Seit 1.4.07 ja nur noch mit Ticket vorher, im Zug gibt es nur noch ausnahmsweise Karten.
Von Saal aus ging es über Donauwörth nach Augsburg. Dort dann in den Bus 733 nach Königsbrunn, wo man am Marktplatz ausstieg. Schnell die Rathausstrasse runtergetrottet und schon die Karwendelstrasse samt Hans-Wenninger-Stadion erreicht.
Die Sonne schien, der Rasen grünte und die Wurst am Kiosk schmeckte hervorragend.
Dazu ein Stadionsprecher mit einer wunderbaren Moderatorenstimme, alle super drauf.
Hach kann Amateurfussball herrlich sein.
Kurz nach Anpfiff (so etwa 10. Spielminute) betrat eine Gruppe Jugendlicher den Ground.
Ich kramte im Gedächtnis nach Ultras aus Grosshadern oder ähnlichem. Es kommt aber stets schlimmer als man denkt, machte doch die Erdinger Groundhoppingtour eine Rast in Königsbrunn. Eine Kutte nach der Anderen, vor allem sollte es mich wundern wenn auch nur ein Mitfahrer jemals selbst eine Tour organisiert hat. Man kannte wohl einen Ersatzspieler des Gastes und dieser wurde dann bierseelig supportet (er spielte keine Minute), was die Tribüne deutlich nervte.
Nicht nur die Veranstaltung an sich ist sinnlos, ebenso war es das Verhalten auf Bierzeltniveau. Wenn nun Unbedarfte denken dies wäre Groundhopping?
Diese Teilnehmer warfen ein sehr schlechtes Licht auf unser Hobby.
Zurück zum Spiel, das war nämlich ganz ok. Grosshadern schoss nach 30 Minuten den Führungstreffer und konnte diesen Vorsprung auch in die Halbzeit retten.
In dieser ging dann der komplette Hopperbus nach draußen zu Ihrem Gefährt um dort Bier nachzuschenken, anstatt mal die Stadionwirtschaft zu beehren *hehe*
Königsbrunn musste nun in der 2.Hälfte mehr tun, steckt man doch in akuter Abstiegsangst.
Was gelang war noch der Ausgleichstreffer und ein paar herausgespielte Chancen.
Die Krakeler gaben auch etwas mehr Ruhe und so endete alles in einer Mischung aus „hat Spass gemacht“ und „war mehr drin“. Ich persönlich würde es Königsbrunn gönnen wenn man die Klasse erhält, nette A-Jugendtrainer gibt es dort ja auch J
Auf selbem Weg ging es dann wieder zurück nach Kelheim, komischerweise war die Anzahl der Menschen die mich schon auf dem Hinweg in Bus und Bahn begleitet hatten sehr hoch.
Alle auf Ostertagesausflug also. Fehlen noch zwei Grounds….
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Landesliga Süd 26. Spieltag – Donnerstag 05.04.2007   
TSV Grünwald – FC Augsburg II                                    4:3   (2:2)
 
Ostern gehört der Landesliga Süd. Nach fidelem Arbeitstag bin ich über die A93,A9,A99 und zuletzt 3 km auf der A995 nach Grünwald. Auf der Gegenseite (insbesondere A)) staute es sich mehrmals aufgrund Unfälle oder Verkehrsaufkommen vor Ostern, ich hatte stets freie Fahrt und war so bereits um 18 Uhr in Grünwald. Der örtliche TSV hatte letzten Sommern den Sprung von der Bezirksoberliga Oberbayern in die Landesliga Süd geschafft und kämpft dort nun um den Verbleib in dieser Klasse. Bis man die Keltenstrasse gefunden hatte verfuhr man noch etwas Sprit im Ort, rechte Villengegend dort. Ich denke einmal hat mich sogar in so einer Gegend ein Sicherheitsdienst verfolgt weil ich gar so langsam und suchend cruiste *g*
Nach dem Parken des Autos ging es auf die Südliche Münchner Strasse um im Rewe das Abendessen zu besorgen. Dann rein in die Spielstätte, die nun die komplette Abschiebung ist.
Eine Art Bezirkssportanlage und die wenigen überdachten Plätze sehen aus wie Buswartehäuschen.
Noch etwas im Ground umhergewandert, auf der Suche nach einer Toilette. Wäre gleich am Eingang gewesen. Dann gemütlich bis zum Anpfiff kicker-Lesen.
Der Gast aus Augsburg war komplett ohne Zweitligaakteure angereist, sehr löblich.
Von Anfang an entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel, man war nah dran. Hatte definitiv etwas. Nach einer fragwürdigen Abseitsentscheidung spielten Torwart Dax und ein Abwehrspieler der Grünwalder dann Flipper und Augsburg dankte es mit dem 0:1.
Für mich Signal sich eine Wurstsemmel vom Kiosk zu gönnen, kaum auf dem Rückweg schlug es schon zum 0:2 ein. Fatale Situation für den Neuling also.
Aber man steckte beim TSV nicht auf und kam schnell zum Anschluss. Und kurz vor der Pause markierte man sogar noch mit einem feisten Fernschuss den Ausgleich. Jawohl, dieses Team ergab sich nicht seinem Schicksal sondern kämpfte wie ein Löwe um den Klassenerhalt.
In der Pause war Zeit für ein kurzes Studium des Stadionhefts Grün-Weisse, die übliche Werbemeschugge halt.
Anpfiff zur 2.Halbzeit und das Spiel natürlich weiterhin spannend. Nun Grünwald besser dabei und stets bemüht. Mitten rein in die Drangphase der Hausherren erzielte aber dann wiederum der schwäbische Gast das 2:3. Nun kam die Antwort prompt!
Innerhalb von nur 4 Minuten schaffte es Grünwald zweimal eine Freistoss-Stafette gewinnbringend abzuschliessen und drehte den Stand auf 4:3. Diese erstmalige Führung wurde dann engagiert über die Zeit gebracht und man steht nun, zur Zufriedenheit der spärlichen Zuschauer hier im Münchner Vorort, bis mindestens Karsamstag nicht auf einem Abstiegsplatz. Für die Reseve des FC Augsburg, heute ohne Gästefans angereist, dürfte es sich mit dem Relegationsplatz für die Oberliga auch nicht mehr ausgehen.
Raus aus dem Ort fuhr ein Opel, gekauft bei Opel Schnell im Münchner Raum, vor mir.
An Oberhaching vorbei ging es wieder zurück auf die identischen Autobahnen der Hinfahrt.
Vor Allershausen war dann sogar um 22 Uhr abends zähflüssiger Verkehr ohne erkennbaren Grund, aber wollen wir uns mal nicht beschweren. Bleibe ja meistens von Staus sehr verschont auf meinen Touren. Am Autobahndreieck Holledau noch getankt und um 23 Uhr von dieser alternativen Feierabendveranstaltung wieder heimgekehrt.
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Oberliga Westfalen – Sonntag 01.04.2007   
SV Lippstadt 08 – DSC Arminia Bielefeld II                   1:1   (0:0)
 
Ostwestfalen, da nimmt man besser mal den Zug…zumal das für Magdeburg eingeplante Ticket noch rumlag. Gar nicht mal Mitten in der Nacht musste man aufstehen um den IC nach Nürnberg zu kriegen. Von dort nach Kassel war es dann etwas beschwerlich wegen fehlender Reservierung stets den Platz wechseln zu müssen. Regionalzüge brachten einen dann bis nach Lippstadt. Erster Eindruck – sieht aus wie Paderborn J
Kurz orientiert, war hier allerhand los. Antwort war der Lippstädter Lenz. Festwochen in Lippstadt also. Auf dem Weg zum Stadion leistete ich mir den größtanzunehmenden Bestellsupergau, habe ich doch glatt beim Griechen Döner bestellt….der Gyros war dann auch nicht so das Wahre.
Die Beckumer Strasse entlang landete ich beim Stadion und erhielt kostenneutral Eintritt. Kleine Spende für die Jugend und Spende für den Currywurststand. So ließ es sich aushalten.
Der Ground selbst typisch für diesen Landstrich, im Gästeblock war sogar Einiges mitgekommen. Amateurkult also auch in Bielefeld. Deren Fans mit Rückwind vom Heimsieg gegen den BVB und mit einigen Winkelementen präsent. Kurz nach Anpfiff hat es auch fürchterlich geraucht *tss*
Eine Seite des Stadions ist unbebaut, steht dort (nur) das Vereinsheim, von wo die 22 Akteure dann auch aufs Feld gelaufen kamen.
Auch Lippstadt bildete am anderen Ende der Tribuna einen kleinen Mob, kam aber nur langsam in die Gänge. Dafür gab es aber ganz nette Zaunis zu bestaunen und die Mädels im Block waren auch recht lecker.
Am Spielgeschehen hatte Bielefeld mehr Anteile, ein Tor wollte aber im ersten Abschnitt nicht fallen.
Mit dem Wiederanpfiff Stellung in der Mitte der Tribüne bezogen (heute eher als Sonnenschutz) und somit beste Sicht aufs nun rasante Geschehen.
Mit dem ersten Angriff hat Lippstadt eine große Chance, nutzt sie aber nicht. Im Gegenzug stellt sich dann Tim Danneberg besser an und markiert die Führung für den Gast aus Bielefeld.
Was folgt ist natürlich ein Sturmlauf der Heimelf, man fürchtet die Aufstiegschancen zu verspielen. Mehr als den Ausgleich kann man aber nicht mehr erreichen, auch wenn die Fans nun lautstärker sind. In den Schluss-Sekunden verliert man sogar noch einen Mann per Ampelkarte. So sieht es nun vor allem für den SC Verl sehr gut aus in der Liga. Lippstadt bleibt nur die Hoffnung auf das Gastspiel dort Ende April 2007.
Was ebenfalls noch verzückte im Ground war der Sprecherturm, insgesamt eine ganz nette Begegnungstätte hier. Eiligen Schrittes ging es dann wieder den Weg zurück zum Bahnhof. Leider musste man den Zug kriegen und konnte sich nicht ansehen wie Matze Knoop ein Trogrennen im Rahmen des Volksfestes moderierte..
Zugfahren lief dann alles glatt, bis in Würzburg dann etwas Chaos einzog.
Erstens wähnte ich mich bereits in Nürnberg, stellte dann fest dass dem nicht so war. Kleiner Spaziergang in der Bahnhofsgegend, Essen war dann für den Nürnbergstopp eingeplant.
Plötzlich hieß es auf der Anzeigetafel dann „mein“ Zug hätte 25 Minuten Verspätung, was keine Essenspause in N bedeutet hätte…also doch den örtlichen Dönermanni beehrt.
Wieder zurück im Bahnhof wollte die Bahn plötzlich von Verspätung nix mehr wissen und so erreichte man gerade so den Zug, was den Döner nur halb gegessen im Mülleimer landen ließ…also heute mal wieder sehr ungesunde Ernährungsweise…
Natürlich hatte man auf dem letzten Teilstück dann nochmal ne Verspätung, ok ist auch der letzte Zug des Tages. Aber bald schon war der Tag dann auch schon eingetütet.
 
 
 
 
 
 

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