FIFA WM2006 – 2. Spieltag Gruppe F– Sonntag 18.06.2006 –   46.000 Zuschauer

Japan - Kroatien                         0:0 

 

Im Vorfeld der Hype, nun ein mehr an Flair, Lebensqualität, Zusammenhalt und Patriotismus im Land des WM-Gastgebers. Aber wie fühlt sich nun das Liveerlebnis an?

Die Glücksfee war gleich bei der ersten Bewerbungsphase anno dazumal hold, nun war der (grosse?) Tag gekommen. Etwas schwerfällig ging es in die Züge nach Nürnberg, wobei Regensburg nachwievor ausländische Gäste begrüssen darf während die Kleinstädte rundherum eher unbehelligt bleiben.

Der Zug gondelte ewig durch die oberpfälzische Steppe, gibt sicherlich Spannenderes.

Um 12.21 Uhr war man endlich da und wurde gleich mal dreisprachig (inklusive japanisch) berieselt. Sonderzug zum Frankenstadion war schnell ausgemacht, darin dann auch noch ein Arbeitskollege der seine Karte über den bfv erhalten hatte. Am Stadion verlief sich das Ganze dann, ordentlich was los auch wenn nichts von angeblich vor Geld triefenden Asiaten zu sehen war. Schnell noch das mitgebrachte Hooliganbuch im Busch verstaut und dann ging es auf grosse Wanderschaft. Der Spaziergang deshalb weil die Stadien mit einem äußeren Sicherheitsring etwa 500 bis 1000 m vorm Stadion umgeben sind und ich natürlich prompt auf der völlig falschen Seite stand. Die Kontrollen dort dann aber sehr lasch.

Auf dem Weg ums Rund konnte man die Leute gut beobachten. Die Japaner hatten viele Schals aus dem Material aus dem bei uns Handtücher hergestellt werden und zeigten sich durchaus kreativ in der Kostümage, sofern man dass gutheissen kann.

Die Kroaten wie ehedem patriotisch und positiv fanatisch, später im Ground dann gesanglich sehr beeindruckend.

Im Schatten vorm gelben Sektor wurde sich nochmals niedergelassen, Steine aus den Schuhen entfernt und festgestellt dass Japaner durchwegs ein hervorragendes Englisch sprechen (für den der es noch nicht wusste) und durchaus einen gehörigen Schalk im Nacken haben.

Einzelne Kroaten interessierten sich noch für meine Eintrittskarte, man wurde sich aber nicht handelseinig, auch weil die Hrvatska-Leute eher tollpatschig agierten. Die Mär von den namentlich registrierten Karten braucht aber sowieso keiner mehr zu glauben.

Am zweiten Checkpoint wurden dann die Karten an einen Laser gehalten und es erscheint im Normalfall ein grünes Licht. Sehr auffallend die Freundlichkeit von Volunteers und Polizei, um uns dann bei nächster Gelegenheit als Auswärtsfan in der Bundesliga wohl wieder zu schikanieren. Dieses Land dreht also definitiv am Rad.

Die Verpflegungsstände waren dann auch gleich „gepimpt“, sprich zweisprachig und dafür auch doppelt so teuer. So erstmal den Platz im Block 31 Reihe 3 eingenommen, von richtig nahe dran ist ja in Franken’s Metropole sowieso nicht die Rede.

Das Vorprogramm war langweilig bis belanglos, bemerkenswert aber dass man nicht mit Werbung erschlagen wurde. Es wird zwar Exklusivität sichergestellt, es bleibt aber viel mehr Raum für die tollen Fahnen beider Seiten als im Alltag.

Die Kroaten machten wie gesagt gut Stimmung, das Spiel war sehr mau. Viel Gelegenheit also das Rundherum zu beobachten. Natürlich gab es die Vollprolls, sprich die asiatisch oder anderswie verkleideten Deutschen. Einige versuchten wiederholt die unsägliche La Ola rumgehen zu lassen, spätestens bei den stehenden Kroaten war mit diesem Firlefanz aber finito. Becher hat leider keiner übriggelassen um sich etwas dazuzuverdienen *lol*.

Sehr zähflüssig ging die Veranstaltung dann ihren Lauf, selbst Auswechslungen werden zweisprachig durchgegeben (why?) und richtig prickelnd wurd es echt erst in der Nachspielzeit als beide Teams ihr Mittelfeld gleich ganz auflösten. Führte aber auch zu nix mehr, Kroatien darf dem verschossenen Elfmeter hinterhertrauern, besitzt aber noch alle Achtelfinalchancen wenn Australien besiegt wird. Japan dürfte eher am Donnerstag sein letztes Spiel dieses Turniers gegen Brasilien bestreiten. Beide Völker waren aber nach der Partie gutgelaunt und feierfreudig, ein sehr schöner Aspekt.

Nun musste es wieder zurück zum Hauptbahnhof gehen um sich dort mit Nobbi zu treffen. Ein mehr als stressiges Unterfangen in der Hitze des Nachmittags.

Hier präsentierten sich die Veranstalter auch nicht in bester organisatorischer Manier. So wurden die Horden in die Unterführung geleitet wo sich dann alles staute und der obere DB-Gleis vorübergehend komplett gesperrt. Im nächsten Sonderzug saß ich aber dann auch schon drin wo die Japaner eifrig mit Ihren Fächern wedelten. Irgendwie wünscht man sich da nicht wirklich nach Tokio.

Mit Nobbi bin ich dann zum Hauptmarkt wo wir eher schlechtere Plätze ergatterten und so den Bratwurstbuden beim Touri-Veräppeln zusahen. Weiter hinten (beim Rathaus?) war dann ein gemütliches Plätzchen um die 2. Halbzeit von Brasilien-Australia zu verfolgen. Pivo und Spezi gab es auch, somit alles tutto completo.

Etliche Kroaten, Japaner und sich für Brasilianer haltende Deutsche bevölkerten auch noch die Nürnberger Innenstadt und so kam wieder dieses tolle Erlebnis der WM2006 in der Gemeinschaft auf. Um halb Zehn fuhr dann mein Zug zurück nach Regensburg wo eine Abordnung aus Zagreb gleich mal Ihren Gesangsabend hinverlegte. Im Zug so spät am Sonntag Abend sollte man sowieso nicht lernen hehe.

Ankunft 22.40, Ende Frankreichspiel gegen 22.50, also den logischen Schritt zur Leinwand in den Arcaden vollzogen und im total rechten Moment eingetroffen. Südkorea macht gerade das 1:1 und eine Abordnung an Koreanern dreht total frei. Bei jedem folgenden Angriff der Asiaten eine Geräuschkulisse wie bei Tokio Hotel im ansonsten leeren Einkaufszentrum. Irgendwie auch so ein WM-Moment. Dann die letzten Meter zurück nach Saal, wo prompt noch ein Schwarzfahrer vom Schaffner hochgenommen wurde. Vor Mitternacht war dann auch dieses Kapitel beendet. WM live im Stadion? No never again.

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A-Klasse 5 Kelheim –Entscheidungsspiel um Platz 1 in Ihrlerstein –

Donnerstag 01.06.2006–600 Zuschauer   

TSV Abensberg – FC Laimerstadt                     3:1 n.V.     (0:0; 1:1) 

 

Endlich mal ein positiver Anlass sich nach Ihrlerstein zu begeben. Nach Ende der regulären Saison belegten Abensberg und Laimerstadt punktgleich Platz 1 in der tiefsten Klasse des Landkreises. Anlass für ein Entscheidungsspiel um die A-Klassen-Meisterschaft auf dem Gelände des SV Ihrlerstein, scheidender Bezirksoberligist und damit ranghöchste Mannschaft im Landkreis Kelheim. So zog dieses Spiel allerlei Landkreissportprominenz inclusive eigenem Chef an.

Die Lindenstrasse, die zum Stadion hinführt war mit Autos und Passanten gesäumt, irgendwie entwickelte sich sogar etwas englischer Fussballflair.

Die erste Halbzeit eine ziemlich maue Angelegenheit, besser da schon die Abensberger Belegschaft, darunter ein paar Grazien.

Eine Schau die zahlreich angereisten Fans aus Laimerstadt, ausgestattet mit Trommeln und Schals im besten FM-Design. Sie ließen auch hier und da von sich hören.

Zur Pause dann die empfehlenswerte Wurst vom Rost und es begann zu tröpfeln.

Dies wuchs sich dann zu Beginn der 2.Halbzeit zu einem erwarteten Schauer aus. Somit säumten zahlreiche Regenschirme bei empfindsamer Kälte das Rund, ein echter Hornby-Moment. Es hörte aber dann bald wieder auf zu regnen.

Nach gut einer Stunde Spielzeit wurde ein Abensberger Spieler im Strafraum gelegt und der TSV aus der Babonenstadt nutzte den Strafstoss zur 1:0 Führung. Nun wachte der müde Kick endlich auf, denn nun musste Laimerstadt sein Heil in der Offensive suchen.

Dieser Sturmdrang wurde dann in der 78. Minute auch belohnt und der Ball konnte mittels Kopfball zum 1:1 in die Maschen des Abensberger Tores bugsiert werden. Nun kannte der Jubel auf Laimerstadter Fanseite keine Grenzen mehr und es wurde sogar eine Fontäne und Bengalen gezündet! Auf Dorfsportplätzen stört das auch niemanden hehe.

Somit waren die Zeichen der Zeit auf Verlängerung gestellt. In dieser brach Laimerstadt nach 100 Spielminuten ein und musste einen Doppelschlag von Abensberg hinnehmen. Endgültig wendete sich das Blatt zum Schlechten für Laimerstadt als ein Spieler kurz vorm Seitenwechsel in der Zugabezeit seinem Gegenspieler den Ball in die Weichteile drosch und mit gelb-rot vom Platz musste. Abensberg spielte den Stiefel dann fast bis zum Ende runter.

Noch etwas Hektik als erst auch ein Abensberger Spieler des Feldes per Ampelkarte verwiesen wurde und dann kurz vor Ende der Partie nochmals, berechtigt, Elfmeter für Laimerstadt gegeben wurde. Der Schiri aus Ihrlerstein musste erst noch eine pöbelnde Oma wegräumen um dann einen Lattentreffer von Laimerstadt zu sehen. Somit endete die Partie mit der Meisterschaft und Aufstieg des TSV Abensberg. Dem FC Laimerstadt verbleibt noch eine weitere Chance am Pfingstmontag gegen DJK Altdorf in Wildenberg um in die Kreisklasse aufzusteigen.

Für mich ging es mit Schlusspfiff wieder die Lindenstrasse zurück und an einer Garage vorbei die mit einem OFC-Wappen geschmückt war. Da wird man mal tätig werden müssen. Schnell daheim war man dann auch.

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Oberliga NOFV Süd – 30. Spieltag – Sonntag 28.05.2006 –   5100 Zuschauer

Hallescher FC – FC Magdeburg                         0:0 

 

Nochmal ein Leckerli zum Saisonschluss in Sachsen-Anhalt, dazu die Aufgabe die längstmögliche Entfernung mit dem WET zu absolvieren. Bronsky, Jahnler, Flo, Obi, Tim und ich nahmen die Sache in Angriff. Ganz schöne Kameradenschweine die Anderen, liessen mich als sechster Mann ein WET alleine zahlen…

Zu Beginn war ein jeder noch recht müde und träge, spätestens kurz vor Lichtenfels hielt uns aber dann eine reisende Schulklasse fit. Ansonsten die übliche Kommunikation, man weiss ja wie das abläuft. Tim erwies sich dabei als recht gebildeter und sympathischer Gesprächspartner. In Göschwitz ereilte uns dann der Schienenersatzverkehr. What a feeling mitten in der Pampa der Peripherie von Jena zu stehen und auf den Bus zu warten.

Der Busfahrer empfahl uns dann einen Ausstieg in Jena Paradies, er war ein sehr schlechter Ratgeber. So hingen wir 45-50 Minuten an besagtem Bahnhof fest, wenigstens konnte dort Verpflegung billigst erstanden werden.

Kurz vor Einfahrt des Zuges nach Naumburg spuckte mir Tim noch Milch vor die Füsse, war aber sowieso schon egal, die Themen hatten zu diesem Zeitpunkt längst schon eine feine Note. In Naumburg/Saale dann nochmals umsteigen und um 13.35 Uhr erreichten wir dann den Bahnhof Halle/Saale, genau 1 Stunde später als gewünscht. Noch schnell ein Schließfach mit Tim geteilt und zwei Taxis gechartert die uns bis kurz vors Kurt-Wabbel brachten. Dabei wählte jedes der beiden Taxis eine andere Route. Obi’s Taxi kostete 80 cent weniger, dafür hatte dessen Besatzung 100m weiter zu laufen.

Am Eingang dann Sitzplatztickets zu 10 Geldeinheiten erstanden, dort hingen dann auch gleich sämtliche Hallenser Stadionverbotler namentlich aus. Hinein ins ehrwürdige Runde und kurz vor Anpfiff Plätze eingenommen. Bei mir sassen Flo und Tim.

Halle zum Intro mit einem Spruchband: Sicherheitswahn zerstört Fankultur, die knapp 2500 Magdeburger ließen Rauchzeichen sprechen. Auf beiden Seiten der alten Rivalen fehlte die einflussreichste Ultragruppierung. Sowohl Saalefront als auch die Blue Generation boykottieren solidarisch das Derby da es im Vorfeld der Partie Meldeauflagen gehagelt hatte.

Die Magdeburger in Person und Akkustik in Front erklommen sogar die Stadionmauern, was der Stadionsprecher penetrant ermahnte. Dazu böllerte man etwas durch die Gegend, Halle ab und zu aktiv, ganz ok alles, aber hat man sicher auch schon besser erlebt.

Auf dem Spielfeld ein derbykonformer Kampf, Chancen hüben wie drüben.

Die Flaggenpunkte gehen heute klar nach Magdeburg. Diese hatten Ihren Block vollends beflaggt (nur BG fehlte eben) während bei Halle keine einzige Zaunfahne hing (aus Protest?).

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte verflachte der Support auf beiden Seiten. Gerade als das erste Wegnicken drohte und auch die Gespräche mit einem Bielefelder, der sich zu uns gesellt hatte, nix mehr hergaben drehte Halle nochmals auf.

Erst ein leider recht unleserliches Spruchband, gefolgt von einer dicken schwarzen Rauchwolke und dann wurde zu weissem Rauch der Zaun erklommen.

Nun entschloss sich die Polente in den Hallenser Block zu marschieren und wurde dort mit Kung Fu-Tritten empfangen, konnte dann aber sehr schnell und deutlich die Oberhand gewinnen und auch Festnahmen durchbringen. Magdeburg währenddessen am pöbeln und böllern, die Aktionen brachte aber nun Halle.

Auf dem Spielfeld endete die Partie 0:0 nachdem Halle kurz vor Ende nur den Pfosten traf und ein eher schlechteres Derby ging zu Ende. Beide Seiten wurden dann noch etliche Minuten in den Blöcken festgehalten bis das Stadionäußere abgeriegelt war. Grösseres dürfte als dann auch nicht mehr passiert sein. Man kam sich jedenfalls auf dem Fussweg zum Bahnhof mehr als beschützt vor bzw. war die größte Gefahr dass einen ein Polizeiwagen überrollt. Auch im Bahnhof massig Grünzeug, Sicherheitsstufe 1 meinte unser Taxiknecht auf dem Hinweg. Dann fuhr auch schon unser Zug nach Leipzig.

Dort im FIFA-WM-Bahnhof (würg) speiste ich eine Thüringer Bratwurst (in Sachsen) und überredete Tim noch mit nach Zwickau zu kommen. Diese Fahrt nutzte ich überwiegend wieder zum dösen, in der Wachphase wurde dann aber besonders interessant und ausgiebig über das Thema Hopping debattiert.

In Zwickau wurde dann Tim (den es weiter nach Dresden zog und meine Identität annahm) von Xander ersetzt, der sich fortan bis Hersbruck mit Flo unterhielt. Die Züge von Zwickau nach Hof und Hersbruck nach Regensburg waren wiedermal übervoll. Sei’s drum, der Ausflug war wieder einmal lohnenswert und lustig und die Reisegruppe mehr als in Ordnung.

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Oberliga NOFV Süd – 29. Spieltag – Sonntag 21.05.2006 –   

VFB Pößneck – VFC Plauen                1:3    (0:3) 

 

Gestern Zug, heute Zug, wir bleiben uns treu. In Regensburg der Kampf gegen den Fahrscheinautomaten, dafür früh öffnende Zeitungsläden und ein total überbesetzter Bäcker (eine Dame bedient, fünf Damen sehen dabei zu). Im Norma „Reisebedarf“ erstanden und rein in den WET-Zug nach Weida (?), ab Schwandorf dann mit Herrn Bierl an Bord.

War natürlich der getarnte Regioexpress nach Leipzig und in Mehltheuer (das liegt zwischen Hof und Gera, aber dass wusstet ihr ja) bekamen wir massiv Gesellschaft im Abteil, von der Ultrafraktion des VFC Plauen, Sektion Süd und Co. In Weida dann der Bahnhof mit dem Flair dieses Highlandbahnhofs im Film Trainspotting. Wir zwei Hopper auf dem einen Gleis, die Plauener am Böllern und vom Zivi ausschimpfen lassen auf dem anderen Gleis. Schliesslich dann alle zusammen wieder in der Vogtlandbahn nach Saalfeld, mit Ausstieg am kollektiven Bestimmungsort Pößneck. Das Schicksal schickte uns die Bahnhofstrasse runter, vorbei an einer verfallenen riesigen Fabrik und die Orlamünder Strasse stark bergauf zum Sportzentrum. Eintritt gestattet und natürlich zuerst das erledigt was hier kommen muss. Ne schöne Thüringer vom Grill und Zähne damit quälen. Meine Wertschätzung dafür war wieder mal größer als bei Herrn Bierl. Um uns rum schon alle Leute total aufgeregt, entweder vor Abstiegsangst oder vor Freudentaumel weil das nahe Jena gestern den Aufstieg in die 2.Bundesliga gepackt hatte. Der Ground selber ein besserer Landesligaplatz mit schickem Gästekäfig für die Plauener, heute mit 4 Gästen von der New Society Chemnitz. Da steht ja in baldiger Zukunft ein gemeinsames Sachsenpokalendspiel an.

Noch ein letzter Toilettengang, Obi stürmt die Tartanbahn und ich mache es mir in der Rentnermeute bequem. Pößneck so jetzt voll motiviert und alsbald dann auch in…Rückstand.

Plauen hatte wenig Mühe die Führung zu erzielen und gleich noch weniger Kraftanstrengung dem auch gleich das 0:2 draufzusetzen. Schon war der Ordner vor mir vollends depressiv. Zur ersten Cola nach 15 Minute wurde dann das 0:3 gereicht, böse Sache für Pößneck. Vielen dankten da schon ab. Dann ließ es Plauen mal gut sein während der Gastanhang nur durch etwas Geklatsche und eine Verwarnung des Linienrichters auffiel. Man war bis nach dem Anpfiff mit Fahnenaufhängen beschäftigt.

Pößneck gelang noch ein Pfostentreffer in der 1.Halbzeit und so war zur Hälfte des Spiels das einzig Positive am Tag bisher die Ergebnisse von den anderen Schauplätzen der Oberliga NOFV-Süd.

Die zweite Halbzeit verlief dann sportlich so dass Plauen das Ergebnis nur noch verwaltete, Pößneck etwas frecher wurde, ihnen dann sogar das 1:3 gelang und somit Plauen wieder etwas tat ohne am Ergebnis noch etwas zu schrauben. Die Plauener Ultras hatten dabei beste Laune und dokumentierten dieses mit einer Polonaise durch den Block.

Die Crux an der Sache ist aber dass trotz dieses miserablen Auftritts Pößneck noch immer nicht auf einem Abstiegsplatz steht. Oberlausitz schlug nämlich Völpke und Grimma spielte nur 0:0 gegen den dann feststehenden Aufsteiger aus Magdeburg. So liegt der VFB Pößneck vor dem letzten Spieltag punktgleich mit Völpke und jeweils 1 Punkt Vorsprung auf Grimma und Hoyerswerda.

Obi und ich vertrieben uns die Zeit dann noch mit einem Spaziergang durch die schöne Stadt Pößneck und nahmen dann einen früheren Zug nach Weida, wohl die beste Entscheidung des Tages. Denn dort gab es die beste Theatervorstellung seit langem. Auf der Suche nach Nahrung überquerten wir die Gleise und liefen einem Dobermann bei einem geschlossenen Imbiss in die Arme. Nahrung für unsere hungrigen Mägen gab es dann bei einer Tankstelle und hier war der Teufel los. Die Zapfsäulen nicht nur ständig über die gesamte Zeit unserer Anwesenheit belegt, die Autos stauten sich auf der Strasse oder fuhren wegen Überfüllung der Tanke weiter. Unendlich der Strom zu den Zapfsäulen bei (ganz normalem) hohen Preis und das Sonntags um 19 Uhr in einer Kleinstadt in Mitteldeutschland.

Der nächste Bummelzug brachte etwas klönen mit Pasa aus Chemnitz und einen Fanzinekauf der Plauener mit sich und schon waren wir wieder Gast der Vogtlandbahn in Richtung Mehltheuer. War ein lustiger Zug, hupte alle paar hundert Meter weil ständig unbeschrankte Bahnübergänge kamen und jeder Halt war ein sogenannter Bedarfshalt. Das bedeutet man drückt einen Knopf falls man aussteigen will, ansonsten hält der Zug nur an wenn ein Passagier auf dem Bahnsteig steht. Lustige Sache das Ganze, dies genossen wir ebenfalls dann noch im nächsten Zug nach Hof/Saale.

Die letzte Etappe dösten wir vor uns hin, mich plagten größer werdende Zahnschmerzen und das neue Buch von Hans Nieswandt bekam ich auch fertig. Hat schon gepasst und das Auto stand dieses Mal auch nicht weit weg vom Bahnhof.

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Regionalliga Süd – 33. Spieltag – Samstag 20.05.2006 –   400 Zuschauer

1.FC Eschborn – TUS Koblenz                          1:6    (1:3) 

 

Das Beste zum Schluss, nun gut in diesem Fall wohl nicht. Die Komplettierung ist trotzdem des Hopper’s Lohn und so wurde heute per WET Eschborn im Main-Taunus-Kreis angesteuert. Hin bringt’s die Bahn und Börsenguru war mit mir.

So war die Fahrt über Nürnberg und Würzburg recht kurzweilig und voller Anekdoten.

In Frankfurt angekommen wurde vom Börsenguru intensives Sightseeing eingefordert, wäre ja schliesslich die Bankenmetropole und ich würde mich ja auskennen… es endete inmitten der Pornoläden auf der Kaiserstrasse. Dort machten wir am Gallus dann auch schnell kehrt, es regnete nämlich Hunde und Katzen. Noch etwas die diversen Lokalitäten im Hauptbahnhof supportet war es an der Zeit die S-Bahn nach Eschborn zu nehmen. Dort dann das Wetter noch genauso furchtbar, als Sonderaktion gab es aber Regenschirme von arcor für nen Euro hehe. Ich testete die Toiletten gleich mal auf Regionalligatauglichkeit während sich der Börsenguru ein lauschiges Plätzchen unter der Tribüne gesichert hatte und der Gästeblock zunehmend mit Regenschirmen bevölkert wurde. So in etwa 350 Gästeanhänger werden es wohl gewesen sein.

Für den Kenner gab es Rindswurst bevor es an der Zeit war das letzte Heimspiel des 1.FC Eschborn in der Regionalliga anzugehen. Der Mann von rhein-main tv schaffte dabei nicht so ganz die Aufstellungen mit Musik zu untermalen, aber ein gewisses Chaos schafft ja Sympathie. Auch in Eschborn war es üblich die scheidenden Spieler mittels Blumenstrauss zu verabschieden, nur waren hierzu eben nicht die sonst üblichen 3-5 Gestecke nötig sondern es wurden gleich derer 22! Da half Spieler Pap Dione gleich mal kräftig mit. Steffen Simon wurde dabei besonders geehrt, beendet er doch nun seine Karriere. Das nenne ich Absprung zur rechten Zeit. Dies wurde alles sehr ausführlich zelebriert so dass der Schiri schon ungeduldig mit den Füssen tappte. Dann ging es los und Eschborn war dann gleich eine Premiere vergönnt. Im letzten Regionalligaheimspiel gelang es zum ersten Mal in dieser Saison in Führung zu gehen, da steppte der Bär beim Tabellenletzten. Lange sonnten sich die Besucher + Mannschaft auf dem Balkon neben dem Vereinsgelände aber nicht in der Führung. Binnen Minuten war das Spiel gedreht, die Gästefans in Aufstiegslaune und der Börsenguru und ich kauerten unter Mützen und Schirmen vor dem prasselnden Regen.

Kurz vorm Pausentee markierte Koblenz dann auch noch das 1:3. Kaum raus aus der Pause fiel nach Sekunden das 1:4, das Spiel war also entschieden…

Amüsant bei uns auf den Rängen ein arabisch aussehender Mann der mich befragte ob es denn immer noch 1:0 stünde und der ständig einem Auswechselspieler der Eschborner winkte.

Die Jungs vom Maintaunuswahn sangen trotzig Ihre Lieder und heroisierten die errungene Oberligameisterschaft 2005, bei Ihnen stand eine lustige Type mit Mainz 05-Kappi und Koblenz-Schal der ständig zum Bierholen geschickt wurde und eine bekannte Nase der Koblenzer suchte wieder nach Sparringspartnern. Im Spiel erhöhte der Gast und Aufsteiger in die 2.Bundesliga auf 1:6 bevor noch rechtzeitig vor dem Megaschauer dem Treiben ein Ende gesetzt werden konnte. Besagter Regenschauer traf aber den Börsenguru und mich frontal auf dem Weg zur S-Bahn so dass wir mit nassen Hosenboden und Strümpfen in den Zug steigen durften. Dort wurde allerhand hessich dummgebabbelt bis zum Nervfaktortilt, schnell waren wir auch im RE nach Würzburg, nur los ging es unendlich lange nicht da ein Blitz im Bahnhof Frankfurt-Süd eingeschlagen hatte. In Unterfranken tobten Sturm und Gewitter und so kamen wir mit etwa 45 Minuten Verspätung in Würzburg an, wo unser Anschlusszug nicht auf uns gewartet hatte. Abhilfe musste nun der Servicepoint schaffen, Börsenguru legte die Problematik engagiert da (blablabla) und so traf es sich gut dass ein erwarteter ICE bereits 1 Stunde Verspätung hatte und wir somit Berechtigung erhielten mit unserem WET diesen zu benutzen. In Nürnberg stillte ich dann meinen Hunger mit Salamibaguette und so konnte es auf das letzte Teilstück der heutigen Reise gehen. Von Regensburg aus dann zum Schlafen heim nach Kelheim und überhaupt gilt, Komplettierung rules.

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Landesliga Mitte - 36. Spieltag  – Sonntag 14.05.2006 – 80 Zuschauer

FV Wendelstein - ASV Vach                 1:3   (0:1)

 

Auf zum letzten Akt in der Landesliga Mitte, die Komplettierung dieser Liga war heute Tagesprogramm. Mit Hafe traf ich mich im Industriegebiet Manching von wo es dann über die A9 und A73 in den Ort Wendelstein bei Feucht ging.

Der ortsansässige FV ist dabei der Klassiker einer Fahrstuhlmannschaft. So dominiert man stets die Bezirksoberliga Mittelfranken, ist aber für die Landesliga zu schwach und steht auch diese Saison bereits wieder als Absteiger und Tabellenletzter fest.

Heute hatte ich wiederholt die Ehre ein Spiel des ASV Vach zu begutachten, dies war ja erst am Mittwoch in Dingolfing der Fall.

Vor dem Match nahmen Hafe und ich an einer Bande gelehnt ein Sonnenbad, hätten uns aber wohl dabei nicht dort platzieren sollen wo sich der Tabellenletzte warmschoss. So hatte ich intensiv als Balljunge zu tun, durfte dabei aber immerhin auch 2x den A-Platz stürmen J

Kurz nach 15 Uhr erfolgte dann der Anpfiff, nicht ohne die wichtige Durchsage über Stadionlautsprecher dass der Capuccino eines Herren schon 15 Minuten bereitstünde.

Das Spiel auf dem, mit Abstand, schlechtesten Ground der Landesliga Mitte wurde eindeutig vom ASV Vach dominiert. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren dass Vach gerade mal das Notwendigste tat um hier erfolgreich zu sein. Phasenweise musste der Spielertrainer am Rand seine Jungs zu mehr Engagement ermahnen und es entwickelten sich Diskussionen in der Richtung dass das Gezeigte ja für Wendelstein ausreichen würde…

Sehr unterhaltsam dabei die Interaktion von Hafe mit den Akteuren.

Taktikanweisungen an den Vacher Trainer wurden murrend notiert, der Linienrichter war sich sicher dass heute kein Schiribeobachter anwesend sei und die mitgereisten Vacher (waren das ehemalige Spieler oder was?) begannen sich zunehmend für unser Hobby zu interessieren.

Das Spiel jedenfalls war absolut nebensächlich, Vach erzielte (der Vollständigkeit halber) das 0:1 Mitte der 1.Hälfte.

Vach war mit nur 12 Spielern angereist (es ging für den ASV Vach II heute gegen den Abstieg) und der Spielertrainer wechselte sich selbst in der 75. Minute dann ein, machte sich so aber der 65. Minute warm und stellte somit seine Anweisungen vom Spielfeldrand aus ein.

Da stand es aber dann schon 3:1, das Spiel war stets in trockenen Tüchern.

Die Mannschaftsbetreuer von Vach hatten noch ein paar Schoten auf Lager, insbesondere Deggendorf scheint nicht deren Lieblingsgegner zu sein hehe…

Man sieht es war ein geruhsamer Nachmittag, das Spannendste waren die Durchsagen der Zwischenergebnisse der 2.Liga und nun ist die Landesliga Mitte von mir erstmalig komplettiert. Nun kann ich eine Familie gründen. Für uns ging es im Anschluss dann weiter nach Erlangen-Bruck da dieser Ground Hafe noch fehlte.

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Landesliga Süd - 32. Spieltag  – Samstag 13.05.2006  

TSV 1869 Rain – TSV 1860 Rosenheim                         2:1   (1:1)

 

Private Zwistigkeiten vertrieben die Lust auf eine ausschweifendere Ausfahrt und so wurde erstmal richtig ausgepennt und dann der Zug via Saal (!) nach Rain am Lech bestiegen.

Im Zug nach Ingolstadt fanden Fahrgastbefragungen statt und die Schaffnixe ließ sich erst kurz vorm Ziel mal kurz blicken.

Der erste Eindruck von Rain am Lech war gleich positiv, ein netter idyllischer kleiner Ort.

Der Weg zum Stadion war bereits ins Hirn eingemeißelt, dank tollem Internetservice der Stadt Rain. So wurde der Sportkomplex 5 Minuten vor Anpfiff kostenneutral betreten.

Gleich mal die Verpflegungshütte supportet, hmm lecker Wurst und gute Tropfen hehe.

Von Anfang an spielte der TSV Rain auf Sieg, schlüssige Kombinationen nach vorne, stets zielstrebig, hier wollte jemand seinen Anhängern was bieten am heutigen Nachmittag.

Bernd Taglieber hatte dann Mitte der 1.Hälfte Freistossglück und versenkte den Ball zum verdienten 1:0 für Rain im Kasten der kathrein-Kicker.

Weiterhin setzte Rain am Lech die Akzente, dabei gut unterstützt von einer kleinen Truppe auf der Neubautribüne, bisschen Shouts und Tröten gab es da.

Kaum ließ aber der Druck der Schwaben nach kam Rosenheim gefährlich auf und markierte dann in der 41. Minute den Ausglich. Minuten zuvor hatte Goalie Jöckel noch eine tolle Parade gezeigt und diesen Ausgleich verhindert. So ging man in die Halbzeit.

Mit einsetzendem Regen nahm ich Beginn der 2.Hälfte auf jener neuen Tribuna Platz. Das Spiel plätscherte derweil bis Mitte der Halbzeit so dahin. Dort gab es dann einen Paukenschlag mit einem schönen Kopfballtreffer von Daniel Grassert zum 2:1 für Rain.

Antwort waren aber nun nicht wütende Angriffe der Rosenheimer sondern Rain am Lech spielte sich in einen Spielrausch. Lattentreffer mit Fernschüssen, gefährliche Freistösse, Eckballstafetten, alles dabei. Das Publikum in Rain war trotz Gewitter und Hagelschauer entzückt. Viel zu früh pffif dann Schiri Marscheider aus Langfurth diese Partie ab, in der er 3x Gelb zeigte (1x Ball wegschlagen+ 1x Foul bei Rain und 1x Mecker bei Rosenheim).

Rain dürfte in dieser Verfassung noch etwas in der Tabelle der Landesliga Süd klettern, Rosenheim scheint im Mai 2006 die Luft auszugehen und wird wohl den Relegationsplatz der TSG Thannhausen überlassen müssen. Jedenfalls ein verdienter Sieg eines grundsympathischen Vereins.

Ich begab mich dann wieder hinaus in den Regen um zum Bahnhof zu gelangen, in Höhe des Hallenbads in der Preußenallee hielt dann ein Audi neben mir und spielte mir unaufgefordert Taxi bis zum Bahnhof. Dabei handelte es sich wohl um die Mutter des Bahnhofvorstehers.

So konnte ein paar Minuten in der Bahnhofskammer zu Rain verlebt werden während draußen das Wetter immer ungemütlicher und heftiger wurde. Mit planmäßiger Ankunft des Zuges nach Regensburg begab ich mich dann auf den Bahnsteig und verbrachte die zehnminütige Verspätung des Zuges unter nassen Gestalten und Schwester Andrea vom örtlichen Orden. Jaja, hier kennt man sich noch in der Provinz. Die Rückfahrt verlief dann ereignislos, außer dass ich erneut zu meinen Fahrgewohnheiten interviewt wurde (selbe Fragerin, der Block muss halt voll werden). Unter den gegebenen Umständen ein optimaler Ausflug.

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Landesliga Mitte - 24. Spieltag Nachholspiel – Mittwoch 10.05.2006 – 250 Zuschauer

FC Dingolfing – ASV Vach                     2:2   (2:1)

 

Was für ein Tag. Erst ein Bilderbucharbeitseinsatz, dann Bilderbuchwetter um nach Dingolfing zu cruisen. Auf der Strecke nach Landshut dann sogar noch eine Umleitung die mich durch Holz(michl)hausen + Co führte. Am ollen Rasthof Wörth noch eine Burgerpause, nicht gerade das ideale Abendessen aber was soll’s. In Dingolfing war das Sportzentrum dann schnell aufgetan und gewann sofort mein Herz hehe.

Nette Einlasskräfte, wobei es auch offene Tore rings um den Ground gegeben hätte. Ein wirklich imposantes Gelände dass hoch ausbaufähig wäre mit schönen Hauptplatz und reichlich Nebenplätzen die alle Wünsche des Nachwuchses und der Leichtathleten erfüllen.

Mich zogen zuerst die sanitären Anlagen im tollen Vereinsgebäude an, dann ging es hinaus auf die Tribüne auf der sich in Dingolfing ein wirklich interessantes Publikum versammelt.

Linienrichter auf der Tribünenseite will ich da jetzt nicht unbedingt sein.

Die 22 Akteure hatten gleich zum Einlauf einen netten Gag parat und winkten treudoof allen 4 Seiten des Grounds zu, also auch den drei Himmelsrichtungen wo keine Zuschauer vorhanden waren.

In den Anfangsminuten war die Sache ein richtig übles Gewürge, dies änderte sich erst mit der Gästeführung in der 15. Minute. Von da an ein offeneres und flüssigeres Spiel, Dingolfing fightete schnell zurück und war durch Biersack 10 Minuten später erfolgreich.

Als dann Corintan in der 31.Minute die Heimführung besorgte war das Publikum gleich wohlwollender gestimmt und ließ sich die hervorragende Verpflegung vor Ort munden.

Deren Laune sollte dann erst mit Anpfiff der 2.Halbzeit wieder absinken, war es nun der ASV Vach der allein das Spiel bestimmte, Dingolfing bettelte regelrecht um den Ausgleich. Vach vermochte es aber zunächst selbst aus 4 Metern das Leder über das Dingolfinger Gehäuse zu köpfen. Mitten in diese Drangphase hatte Neubauer in der 81. Minute dann das 3:1 auf dem Fuss als er frei vor dem Vacher Torwart auftauchte. Und die alten Fussisprichworte stimmen dann halt doch. Chance vertan, Dolchstoss im Gegenangriff. 2:2 und damit weiter grosses Zittern in Niederbayern um den Klassenverbleib. Ein Befreiungsschlag war bei diesem Nachholer heute drin, mit diesem gerechten Unentschieden besteht aber weiterhin Gefahr dass der FCD zumindest in die Relegation gegen die Bezirksoberligisten muss. Ein Abstieg wäre doppelt fatal, spielt doch die Reserve der Dingolfinger in der BOL Niederbayern sogar um jenen Relegationsplatz mit. Das könnte es auch noch zu Kuriositäten kommen hihi.

Für mich ging es dann behände wieder zurück nach Kelheim, mitten durch ein Gewitter bei Obermünchen. Der Ausflug hatte gelohnt, fehlt nur noch Wendelstein.

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Landesliga Mitte - 26. Spieltag Nachholspiel – Montag 01.05.2006 – 280 Zuschauer

Spvgg. GW Deggendorf – SV Schalding-Heining                2:0   (1:0)

 

Mutti meinte beim morgendlichen Telefonat ich solle bei diesem tollen Wetter nach draußen gehen. Da man braver Sohnemann ist dem natürlich nachgekommen und den Astra angeschmissen. Zuerst zum Bahnhof in Regensburg und von dort über Plattling nach Deggendorf. Dort, entsprechend der mütterlichen Prämisse, einen Spaziergang gemacht und als man zufällig am Donau-Waldstadion vorbeikam dort pausiert und ein Landesligaspiel geschaut.

Das Sportgelände sagte mir sehr zu und das Spiel war recht ansehlich. Für Deggendorf ergab sich die Chance sich im Kampf um den Klassenerhalt nochmal zu Wort zu melden, Schalding versucht sich keine Blösse zu geben obwohl in dieser Saison bereits der Klassenverbleib in beide Richtungen gesichert ist.

Die erste Schrecksekunde musste Deggendorf hinnehmen aber der Schaldinger Stürmer bugsierte das Leder bei einem Freistoss nur an die Latte. Fortan hatte das junge Deggendorfer Team die Feldüberlegenheit.

Kurios wurde es dann in der 20. Minute. Holler von Deggendorf ließ zwei Gegner und den Torhüter aussteigen, brachte es dann aber fertig aus geringer Entfernung einen Spieler auf der Torlinie anzuschiessen, Ball wird abgewehrt und springt einem Schaldinger Spieler an die Hand – Elfmeter. Dieser wurde dann von Pleintinger genutzt.

Fortan entwickelte sich ein schönes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten dass man sehr geniessen konnte, Deggendorf konnte dann in der 74. Minute die Partie vorentscheiden als Maier traf. Dabei blieb es dann auch und so schöpft Deggendorf noch einmal Hoffnung doch in der Landesliga zu verbleiben, was aber noch ein weiter Weg wäre.

Zum Abpfiff hin liefen mir dann noch Hofer und Töpener über den Weg, sie waren gerade aus Bulgarien gekommen. Dann per pedes zurück zum Bahnhof Deggendorf und mit der gut gefüllten Waldbahn wieder zurück nach Plattling

Von dort ging es dann direkt zurück nach Regensburg.

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Regionalliga Süd – 29. Spieltag – Samstag 22.04.2006 –  250 Zuschauer

Karlsruher SC II – SV Wehen-Taunusstein               1:2    (0:1) 

 

Schon echte Klassiker, aber auch die Regionalliga Süd muss voll werden und so verschlug es Franky und mich auf diese Tour. Herr Frank traf die obligatorischen Minuten zu spät ein, aber alles kein Problem, war alles miteingerechnet J

Die Fahrt nach Karlsruhe verlief dann problemlos, nur entwickelt sich unser Freund und gute Seele immer mehr zum Kettenraucher. Meine armen Lungen!

Erste fahrerische Aussetzer gab es dann aber erst auf dem Parkplatz des Wildpark, die Rallyejugend lässt grüssen. Von oben grüsste dann Petrus und schickte allerhand Nass auf uns hernieder während wir das grosse Vereinsgelände des KSC inspizierten. Dabei gingen wir dermassen akribisch vor dass wir irgendwann in Kabinentrakten und Gemeinschaftsduschen landete, zumindest Toiletten gab es hier dann aber auch. Beim Rausgehen fiel dann noch die Tür ins Schloss, sicher sehr öffentlich das Ganze. Im Hauptstadion mähte noch jemand den Rasen, unser Spot war heute der Platz 2, Heimstätte der Reserve des KSC.

Bei der „Stadionumrundung“ liefen wir dann auch schon den Psychopathen Wehen rund um Howie vor die Flinte, diese versorgten uns (die Freundlichkeit in Person) mit Freikarten vom Verein. Im Gästeblock waren dann mehr Ordner als Gäste, neben den 3 Psychopathen lief noch die Posse um einen griechischen Wirt ein der einen ziemlich hohen Entertainmentfaktor hatte. Die Halberg Tramps hatten sich irgendwie in der Seite geirrt und breiteten sich auf der Heimseite aus. Einerlei, waren es sowieso nur 250 Zuseher auf diesem Nebenplatz.

Der KSC II kann mehr als zufrieden mit der Saisonleistung sein, die Sterne beginnen aber in den letzten Tagen und Wochen etwas zu sinken. Letzte Meriten verspricht noch der BFV-Pokal wo man Chancen hat das Halbfinale zu erreichen. Auch für Wehen ist die Saison in der Liga gelaufen, wieder einmal gelang der Sprung nach ganz oben, einem Fehlstart im Sommer 2005 sei Dank, nicht. Auch hier bestehen noch Chancen über das Hessenpokalviertelfinale den DFB-Pokal zu erreichen. So konnten beide Mannschaften unter den lautstarken Kommentaren unseres griechischen Freundes befreit aufspielen und boten eine gute Regionalligapartie. Eindeutig bester Mann auf dem Platz der alte SGE-Held Bakary Diakite, folgerichtig war es dann auch Diakite der seine Wehener Farben mit 0:1 in Front brachte. Da dürfte es in naher Zukunft Zweitligaangebote regnen. Die Führung für die Taunussteiner auch verdient, während die Zeit mit den sympathischen Jungs von PW verquatscht wurde. Support war bei der geringen Gästeanzahl sowieso recht aussichtslos. Auf Heimseite entwickelte sich nur einmal ein Roar bei strittigeren Szenen, sonst auch dort Schweigen im Walde.

Von Howie gab es dann erneut einen Schoppen, stehe inzwischen tief in der Kreide bei Mann aus Wehen hehe. In der 2.Halbzeit konnte dann Wehen auf 0:2 erhöhen, was nachwievor mehr als verdient war. Der KSCII begann erst in der Schlussphase aufzuwachen. Während ununterbrochen das Spiel von unserem Lieblingswirt kommentiert wurde dass es dem Schiri in den Ohren hallte wurde dem KSCII zuerst ein Tor nicht anerkannt um dann einen sehenswerten Fernschuss zum 1:2 abzufeuern. Das Aufbäumen kam aber zu spät, der Auswärtssieg war Wehen gewiss und so konnten sich alle zufrieden verabschieden und sich in Ihre Autos begeben.

 

Oberliga Baden-Württemberg – 29. Spieltag – Samstag 22.04.2006 – 470 Zuschauer

FC Nöttingen – SGV Freiberg                        3:1 (2:1)

 

Unsere Destination war nun Nöttingen dass wir über Durlach und die Bundesstrasse erreichten. Ground natürlich schon vorhanden, waren wir heute eher aus Spass- und Nostalgiegründen hier. Bestes Lokal am Ort war uns ja bekannt, noch kleines Telefonat mit Obi+neuem Corolla und die freudige Kunde des SGE-Auswärtssiegs im nahen Stuttgart vernommen, dann hinein zum Griechen wo Franky versuchte ziemlich exakt die Umstände des Besuchs des SSV Jahn in der letzten Regionalligasaison nachzustellen. Nach Sättigung mittels Gyros-Pizza bestiegen wir den Berg wo das Panoramastadion thront und begehrten Einlass. Ich wählte den kostenneutralen Weg und bekam gleich das 1:0 für Nöttingen nach 20 Sekunden Spielzeit zu sehen, Franky stellte sich um Karten an und verwirrte den zuständigen Ordner doch sehr als er mit zwei Tickets angetrabt kam, hatte er doch für mich auch eine Karte gelöst. Nun konnte sich wiederum der Ordner nicht erklären wie ich in den Ground gelangt war. Gleich im Anschluss begann es dann zu regnen und zu hageln, nach 12 Minuten so extrem dass die gute Sache hier gleich mal vom Schiedsrichter unterbrochen wurde.

Ziemlich bald ging es aber dann weiter und wir genossen den Kick und gaben allerlei Blödeleien von uns, sehr zur Unterhaltung der Umstehenden. Das wir aber auch überall auffallen müssen nene. Freiberg wurde mit der Zeit ebenbürtig und erzielte auch den Ausgleich.

Kurz vorm Halbzeitpfiff gab es dann Elfmeter für das Heimteam der dann im strömenden Regen auch verwandelt wurde. So war hier zur Pause alles entspannt und es konnte in Ruhe die Toilettenanlage gesucht werden.

Die 2.Halbzeit war dann geprägt von einigen Ruppigkeiten auf dem Feld, teilweise ging es verbal auch ziemlich ab zwischen den 22 Spielern und dem Schiedsrichtergespann.

Franky und ich beschäftigen sich derweil mit der Frage wer der ominöse FCA ist (uns ist inzwischen die Lösung von selbst erschienen) und Franky wollte seine Zigaretten unbedingt vom Linesmen ausgetreten haben.

Das 3:1 für Nöttingen resultierte dann wiederum aus einem Foulelfmeter wobei die Szenerie an sich schon obskur war. Foul, Schiri deutet auf den Punkt und genau 0,0 Unmutsäußerungen von Spielern oder Zuschaurrängen. Es war einfach ganz ganz still im Rund so als wäre gar nix passiert. Gejubelt haben die Heimfans aber nach dem Tor dann doch J

Kurz darauf war dann auch schon Schluss und wir hatten ein wirklich gutes Match gesehen. Zurück zum Auto und nochmal zum Panoramastadion gefahren und dabei ein paar Fotos geschossen. Franky versorgte sich dabei auch gleich mit Kuchen aus dem VIP-Raum um dann die Flucht mit mir zum F1-Hotel in Mannheim-Seckenheim anzutreten. Dort konnte noch pünktlich eingecheckt werden und Frühstück für den nächsten Morgen wurde auch gleich mitgeordert. Noch ein bisschen ZDF,Internet zu überhöhten Preisen und Geschichten aus der guten alten Zeit und aus das Licht.

 

Frauen Verbandsliga Baden – 14. Spieltag Sonntag 23.04.2006 – 30 Zuschauer

Spvgg. 03 Mannheim-Sandhofen  - DJK/FC Ziegelhausen           0:13 (0:6)

 

Die Nacht war ruhig, das Frühstück nahrhaft und reichhaltig und schon zog es uns nach Mannheim, Stadt erkunden und eruieren ob irgendwo ein frühmorgendlicher Kick stattfindet. Hier half ein Internetcafe in der Nähe des HBF Mannheim weiter und schon machte man sich im Blindflug durch Mannheim auf in Richtung Sandhofen. Dabei wählten wir ungewollt den Weg über Ludwigshafen und konnten so die BASF-Werke bestaunen, soll also keiner sagen wir wären keine Kulturhopper *lol*.

In Sandhofen, Non League-Ground, waren die Grazien schon eifrig am Werk und schnell wurde klar dass eines der Teams hier „leicht“ überlegen war. Zumindest ganz zu Beginn unseres Besuchs sahen wir aber die einzige Torchance von Sandhofen.

Während ich mein Faible für Abwehrspielerinnen von abgeschlagenen Tabellenletzten kultivierte und auch Franky seine Favoriten auserkoren hatte schraubten die Gäste aus Ziegelhausen das Ergebnis immer höher. Kultig dabei auch stets die Kommentare der Mannschaftsbetreuer, so richtig geile Sonntagmorgenfussi-Stimmung hehe.

In der 2.Halbzeit wollten wir dann auch mal dem Trainer des Tabellenletzten lauschen und so ließen wir uns auf der unbenutzten Gastbank nieder. Inzwischen wurden bei Ziegelhausen angesichts des Spielstands schon unwillige Laufwunder und ganz zum Ende hin auch noch die Ersatztorfrau zum Einsatz gebracht. Trotzdem waren die Mädchen aus Sandhofen noch für aufmunternde Worte von Franky empfänglich. Somit stand uns noch die letzte Etappe unserer Reise bevor, das Spiel des SSV Jahn Regensburg bei der Reserve des Bundesligisten 1.FC Kaiserslautern.

 

Regionalliga Süd  29. Spieltag – Sonntag 23.04.2006 – 300 Zuschauer

1.FC Kaiserslautern II – SSV Jahn 2000 Regensburg                2:0  (1:0)

 

Von Mannheim nach Kaiserslautern verfiel Franky etwas dem Wahn und drückte ziemlich auf die Tube. Dem nicht genug fuhr er notorisch links was eine Aufklärung über das Rechtsfahrgebot folgen ließ. Auch bei der Parkplatzsuche setzte sich etwas der kleine Stimmungshänger fort, waren wohl beide traurig über das Ende des Damenspiels hihi.

Unsere Mägen verlangten nach Futter, dieses Mal klappte es leider nicht unseren „Lieblingsladen“ in Lautern ausfindig zu machen, so musste mangels Zeit der olle Schotte herhalten. Meine Güte war das ein Publikum hier, naja.

Interessant war dass ich vor dem Spiel recht in der Stadt rumpöbelte während Franky nach dem Regionalligaspiel gar nicht gut auf die Stadt zu sprechen war.

Gegen 14.30 Uhr parkten wir jedenfalls den VW Golf auf dem Betzenberg und zwängten uns durch Baustellengitter zum Platz 4 des Geländes, Heimstätte der Reserve des FCK.

Der Fanbus aus Regensburg und die Hoppingkollegen auf Englandtour waren schon lange vor Ort und so gab es ein grosses Hallo im Block, manchmal sogar recht unsanft in Gestalt von Alfons. Ein kleines Bierchen mit Tine, ein Gespräch mit Koko und los geht der rauschende Ballnachmittag.

Ich hatte nicht gerade den Eindruck dem SSV Jahn war bewusst was auf dem Spiel stand, die Reserve des FCK stets feld- und ballüberlegen. Oft konnte die Abwehrreihe des SSV Jahn 2000 den Ball nur mit viel Mühe vom Tor des Erol Sabanov fernhalten. Die Sturmreihe der Oberpfälzer ein Totalausfall. Die Pfälzer dagegen machten es in der 25. Spielminute besser und trafen in Gestalt von Herrn König zum wichtigen 1:0. Ergaben sich mal Chancen für den Jahn so wurden die unglücklich bis kläglich vergeben. Die Frustration war schon recht weit gediehen und es war gerade mal Halbzeit. So veranstalteten die Ultras ihre eigenen Spielchen und Jahnler büsste wieder einmal seine Hose ein, zuerst riss man daran, dann entfachte man Feuer. Es unterblieb jedoch die Ansage des Stadionsprechers das Abbrennen von Menschen zu unterlassen…

Auf dem Felde nichts Neues, nichts Erbauliches. Bohl gab dann in der 63. Minute endgültig Gelegenheit total zu resignieren und das Singen einzustellen. In dieser Verfassung ist der SSV Jahn ein Abstiegskandidat, es fehlte zudem das Stemmen und Aufbäumen gegen die Niederlage. In den nächsten Partien muss man unbedingt ein anderes Gesicht zeigen sonst könnte diese Saison doch noch ganz fatal enden.

Entsprechend enttäuscht waren alle Gästefans während die Gastgeber neue Hoffnung für die U23 haben (bei den Profis sowieso) und gleich noch Freiwürste spendierten.

Mit uns fuhren Mitch,Stief und Raphi zurück und die Herren trödelten ganz schön.

So dauerte es in Lautern und an einer Raste erdenklich lange. Dazu kam dann noch mein ganz persönlicher Dämon der Strassen im MVV-Gebiet, erneut verfahren machte 1 Stunde Plus auf die Ankunftszeit. Auch ein Abendessen musste noch sein, machte summasummarum 22.45 Uhr als Ankunftszeit in Kelheim, wobei wir aber nette Musik und Unterhaltung im Golf hatten, der irgendwie ab Fahrerwechsel nach dem Abendmahl notorisch links gelenkt wurde…

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Landesliga Mitte - 23. Spieltag Nachholspiel – Mittwoch 05.04.2006 – 150 Zuschauer

Spvgg. Hankofen-Hailing – SV Seligenporten                     4:0   (1:0)

 

Der Erlebnispark Landesliga Mitte hat wieder geöffnet. A3 und B20 sind altbekannt, ab Aiterhofen beginnt dann der Abenteuerritt über die Staatsstrassen, Kirchmatting und Affa lassen schön grüssen. Den Ground in Hankofen sofort erspäht, ebenso Parkplatz und Regenschirm, der war nämlich vonnöten. Vaclav und Gerd drehten schon Ihre Fotorunde um den Platz und so konnte man sich wenig später die Hände schütteln und die Zeit bis zum Anpfiff unter dem Tribünendach Schutz suchen. Die Erbauer der LTU-Arena in Düsseldorf müssen vorher in Hankofen-Hailing geluxt haben, auch hier ergießt sich ein munterer Reigen aus bunten Sitzschalen, fast alle heute durchnässt und deshalb nur wenig frequentiert. Soll wohl immer voll aussehen in der niederbayrischen Pampa hehe.

Im Spiel ging es für Hankofen um den Anschluss an die rettenden Plätze,  Seligenporten spielt halt die Saison noch zu Ende. Auf schwierigem Geläuf entwickelt sich eine umkämpfte Partie, schnell kann dann Hankofen mit 1:0 in Führung gehen als Michael Schmid nach mehreren erfolgreichen Abwehrversuchen der Klosterer den Ball doch noch über die Linie drücken kann. Ansonsten hat Seligenporten mehr von der 1.Halbzeit während wir am Spielfeldrand dem Erfrierungstod immer näher kommen (es ist 5.4.06 verdammt! ).

Nach dem Seitenwechsel will Seligenporten sein Glück erzwingen und kommt zu einigen guten Chancen, versteht es aber nicht auszugleichen und muss so plötzlich das 2:0 durch Jaro Linhart hinnehmen. Nun ist die Partie bereits entschieden, was die Akteure aber nicht daran hindert zunehmend ruppiger einzusteigen. Seligenporten umso mehr gefrustet wie die Toranzahl steigt. Dusan Ostojic kann nämlich noch einen Konter und einen unhaltbaren Freistoss im Tor der ambitionierten Klosterer versenken und stellt so die Ergebnistafel (die pflichtbewusst vom vereinseigenen Rentner bedient wird) auf insgesamt 4:0. Ein Sieg der für die Dörfler aus Hankofen wichtig war da auch die Konkurrenz im Abstiegskampf dreifach gepunktet hat. Es stehen noch einige Heimspiele für Hankofen an und so wird man sehen müssen ob am Ende der Klassenerhalt steht. Für uns ging es dann, in verschiedene Richtungen natürlich, wieder in die wärmere Stube nach Hause.


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