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Timos Karriere als Fussballer begann im zarten Alter von sechs Jahren in seinem Heimatort Hofheim. Beim dortigen FV begann er in der F-Jugend mit dem Kicken. Es dürfte kaum verwunderlich sein, dass Timo schon früh zwischen den Pfosten des Tores landete. Wenngleich er in seinen jungen Jahren auch ab und an im Feld spielte. In der Jugend waren sie meist so überlegen, dass Timo als Keeper oft beschäftigungslos war. Deshalb wurde ihm oft langweilig und er fragte seinen Trainer, ob er nicht auch mal im Feld spielen durfte. Nach diversen Partien als Feldspieler kehrte er dann aber wieder in die Kiste zurück und feierte mit Hofheim auch den ein oder anderen Erfolg. Als damals Neunjähriger holte Timo mit dem FV die Hallenmeisterschaft. Wie sich jeder denken kann, war man in dem Alter über die im Nachhinhein doch eher unspektakuläre Trophäe, die es als Anerkennung für den Erfolg gab, stolz wie Oskar. In der Schule haben seine damaligen Mannschaftskameraden und Timo dann auch allen gleich von dem Titel erzählt und den Erfolg ausgekostet. Relativ früh, im Alter von 16 Jahren hat Timo dann seine Heimat verlassen und wechselte als A-Jugendlicher zum VfB. Seine Heimatstadt Hofheim liegt in der Nähe von Worms, weshalb der Wechsel nach Stuttgart damals eine richtig tolle und aufregende Sache war. Während seine Kollegen vielleicht mal zum Nachbarklub wechselten, kehrte er der Heimat ganz den Rücken und musste fortan in einer fremden Stadt allein zurechtkommen. Vieles wurde Timo dabei durch seinen Einzug ins VfB-Jugendhaus erleichtert. Seit 1980 gibt es das Haus, dass Nachwuchsspielern optimale Bedingungen für Training und Schule bietet. Für Timo war das Jugendhaus in Bad Cannstatt eine Art zweite Heimat. Seine Eltern sah Timo höchstens mal am Wochenende, wenn er zurück nach Hofheim gefahren ist, oder sie ihn in Stuttgart besuchten. Auf alle Fälle war die Zeit im Jugendhaus sehr lehrreich. Timo hat früh gelernt auf eigenen Beinen zu stehen und es geschafft seine fussballerischen Ambitionen und eine berufliche Ausbildung parallel zu absolvieren. Zudem hat er im Jugendhaus richtig gute neue Freunde gefunden, zu denen er heute immer noch Kontakt hat. Für Timo begann seine Bundesliga-Karriere also im VfB-Jugendhaus. Über die VfB-Amateure spielte er sich in den Profikader. Am 26.11.1999 absolvierte er in Freiburg sein erstes Bundesligaspiel und wurde fortan die Nummer 1 im VfB-Tor.
Timo hat bereits über 100 Bundesligaspiele auf dem Buckel. Das haben in seinem Alter nur sehr wenige Torhüter geschafft. So liegt es nahe, dass viele Fachleute Timo Hildebrand bereits im Tor der deutschen Nationalmannschaft sehen. Kein Superlativ reicht aus, um die Leistungen des Stuttgarter Keepers zu würdigen. Zu-Null-Rekord in der Bundesliga, dazu die Spiele in der Champions League - Timo was willst du mehr? Belohnt wurde seine Topform mit einem "Bambi". Das Publikum wählte den VfB-Mann, der in der Öffentlichkeit stets eine sympathische Figur macht. Kann Timo Hildebrand den status quo noch ein wenig konservieren, ist ein Titel absolut realistisch. Vielleicht im UEFA-Cup?!
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