Marinemuseum Dänholm

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Maritimes Kalendarium

An dieser Stelle finden Sie ausgewählte Daten und Ereignisse zur Marinegeschichte. Die Daten werden aperiodisch aktualisiert und erheben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Daten werden geprüft, eine Garantie für die Richtigkeit kann aber nicht übernommen werden.

Zusammengestellt von: Hans-Peter Küßner und Klaus-Peter Bittner

1200 Bildung einer Vereinigung deutscher Kaufleute unter Führung Lübecks zum Warenaustausch zwischen Deutschland, Skandinavien und Russland. Ob dieser Bund bereits den Namen Hanse trug, kann bisher nicht belegt werden.
1630 Von Mitte September an brannte auf Helgoland die erste Kohlenblüse der deutschen Bucht. Es ist anzunehmen, dass spätestens im Frühjahr 1637 die Kohlenblüse einging.
17. September 1680

 

Unter der Flagge mit dem Roten Adler laufen die beiden Fregatten WAPPEN VON BRANDENBURG und MOHRIAN nach der westafrikanischen Guineaküste aus, um im Auftrage der von Marinedirektor Benjamin Raule gegründeten „Kompanie“  (Handelsgesellschaft) Kolonien für den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm zu erwerben.

18. September 1680 Ein brandenburgisches Geschwader unter Klaus von Bevern kapert vor Ostende das reich beladene spanische Schiff Carolus ll, welches dann nach Pillau gebracht wird und als Markgraf von Brandenburg in die kleine brandenburgische Flotte eingereiht wurde.
1790 Bremen ordnet die besondere Ausbildung angehender Steuerleute und Kapitäne an und stellt den ehemaligen Kapitän Dr. Braubach als Navigationslehrer an.
1830 In Grabow bei Stettin entsteht die erste deutsche Schiffbauschule. Sie wird 1861 dem Königlichen Gewerbeinstitut in Berlin angegliedert.
16. August 1850 Zwei schleswig-holsteinische Kanonenboote und ein armierter Dampfer führen ein ergebnisloses Gefecht gegen dänische Kriegsschiffe in der Kieler Förde.
02. September 1860 Der Kriegsschoner SMS FRAUENLOB geht mit der gesamten Besatzung im Taifun vor der japanischen Küste verloren.
12.  August 1870 Im Rahmen des Krieges gegen Preußen erklärt Frankreich die Blockade der deutschen Häfen, worauf sich die preußischen Schiffe zunächst mit dem Schutz der Küstengewässer begnügen. So kam es am 17. August vor Hiddensee zu einem Gefecht deutscher Kanonenboote mit dem französischen Ostseegeschwader.
01. August 1900 Anordnung der US-Regierung, dass alle amerikanischen Seeschiffe, die mehr als 50 Passagiere befördern, mit Funktelegrafie ausgerüstet sein müssen.
1920 Zur Verbesserung der Anbindung der abgetrennten Region Ostpreußen wird der Seedienst Ostpreußen gegründet.
26. September 1910 In Kiel wird eine U-Bootschule eingerichtet. Außerdem etablierten sich dort eine U-Bootflottille und eine U-Bootausbildungskompanie.
01. August 1950 Durch Befehl Nr. 27/50 des Leiters der Hauptverwaltung Seepolizei (HVS – Marine DDR) wird nach Abschluss der wesentlichsten baulichen Voraussetzungen die Seepolizeischule Parow mit 5 Unterkunftsgebäuden und einem Wirtschaftsgebäude gebildet. Ausbildung von Offizieren (bis zur Bildung von Offizierslehranstalten), Unteroffizieren und Matrosen. Erster Leiter (Kommandeur) der Flottenschule: VP (Seepolizei)-Inspekteur Walter Steffens.
August 1950 Ende des Monats: Im Hafen von Parow werden Boot und Besatzung des KS-Bootes FREUNDSCHAFT von Vertretern des Stabes der HVS (Marine der DDR) und der Leitung der Seepolizeischule begrüßt. Nachdem Ende des Monats alle R-Boote vollständig personell besetzt waren, konnte die Seeausbildung der Abteilung beginnen.
01.  September 1950 Mit Befehl Nr. 22/51 des Leiters HVS beginnt die Aufstellung/Stationierung eines Bergungs- und Rettungskommandos (BRK) zur seeseitigen Sicherstellung der bewaffneten maritimen Kräfte in Saßnitz/Rügen. Leiter: VP (Seepolizei)-Oberrat Karl Krüger.
15. September 1950 Es erscheint die erste Ausgabe der amtlichen Wochenzeitschrift „Nautische Mitteilungen für Seefahrer“ (N.M.f.S.) des SHD der DDR.
16. August 1960 Obermeister Jürgen Streichert, Maat Ulrich Hildebrandt und Matrose Schaal (SSK der DDR) vollbringen eine vorbildliche Rettungstat. Sie retten 8 Kinder, darunter zwei Nichtschwimmer, und zwei erwachsene Personen, die sich an ein gekentertes Fischerboot klammerten, vor dem Ertrinken.
09. August 1990 Zu Gast auf dem Küstenschutzschiff HALLE (Volksmarine), 4. Flottille Warnemünde – Hohe Düne, sind Angehörige der Fregatte NIEDERSACHSEN (Bundesmarine), Kommandant Freg.-Kptn. Hoch, stationiert in Wilhelmshaven. Für beide Besatzungen ist es der erste offizielle Kontakt.
10. August 1990 Fünf Minensuchboote und zwei Versorgungsschiffe der Bundesmarine mit etwa 500 Marinesoldaten werden wegen der Golfkrise ins östliche Mittelmeer entsandt.

Letzte Aktualisierung: 01.08.2010

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