Marinemuseum Dänholm

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 Maritimes Kalenderblatt 

An dieser Stelle finden Sie ausgewählte Daten und Ereignisse zur Marinegeschichte. Die Daten werden monatlich aktualisiert und erheben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Daten werden geprüft, eine Garantie für die Richtigkeit kann aber nicht übernommen werden.

Zusammengestellt von: Hans-Peter Küßner und Klaus-Peter Bittner.

  
01.01.1872  Umbenennung Marineministerium in „Kaiserliche Admiralität“ mit Gen.Lt. von Stosch als erstem Chef.
01.01.1922 Die bisher von der Reichsmarine weitergeführte Kriegsflagge der Kaiserlichen Marine wird durch eine schwarz-weiß-rote mit einem Eisernen Kreuz in der Mitte und liekseitiger schwarz-rot-goldener Ecke ersetzt.
01.01.1962 
Aufstellung des ursprünglich 2., nunmehr 3. Küstenwachge-
schwaders der Bundesmarine und Verlegung von
Neustadt/Holstein nach Cuxhaven.
 
Die Schiffsmeldedienst GmbH (BRD) eröffnet ihre Küstenfunkstelle
Hamburg Port Radio.
 
Eröffnung des Liniendienstes DDR – Ostafrika/Rotes Meer.  
 
 
Bildung der selbständigen KSS-Abteilung in der Unterstellung der
1. Flottille, Stützpunkt und Stab ist Saßnitz, sowie Unterstellung
der TS-Boots-Brigade der 1. Flottille (Volksmarine). 
04.01.1952 Beginn eines Sonderlehrgang zur Vorbereitung von Kursanten auf das Studium an einer Seeoffiziersschule der sowjetischen Seekriegsflotte in der UdSSR (Kaliningrad) in Parow bei Stralsund. Als Lehrgangskommandeur wird Seepolizei-Rat/Kapitänleutnant Helmut Kubasch eingesetzt (Kubasch-Gruppe). (Seepolizei DDR)
07.01.1952
Im Bereich der HVS (Seepolizei DDR) wird auf der Schweden-
schanze in Stralsund die Seepolizei-Offiziersschule eröffnet, die
See- und Ing.- Offiziere sowie Hydrographen heranbildet, und
beginnt ihre Tätigkeit.
Der Beginn der Ausbildung und offizielle Eröffnung erfolgt am
08.02.1952.
 
Bildung der Ingenieur-Offiziersschule (Seepolizei DDR) in Kühlungsborn.
20.01.1992  Eine weitere indonesische Delegation signalisiert Kaufinteresse an 39 Schiffe (ehem. Volksmarine), darunter alle Fahrzeuge der Klasse FROSCH, Landungsschiffe Projekt 108 und die Gefechtsversorger Projekt 109.
01.02.1992 Das weltweite Not- und Sicherheitssystem im Seefunk – Global Distress and Safety System (GMDSS) – und damit auch der digitale Selektivruf (DSC) werden eingeführt.
04.02.1902
Das Vermessungsschiff PLANET lotet im Philippinengraben 8.900
Meter, die bis dahin größte bekannte Meerestiefe.
 
 
Das erste von Blohm + Voss gebaute Großkampfschiff, KAISER KARL DER GROSSE, wird in Dienst gestellt. (andere Quellen: Die KAISER KARL DER GROSSE wurde am 4. 02.1902 als letztes Schiff der KAISER-FRIEDRICH-Klasse in Dienst gestellt)
08.02.1952 Mit Regierungsauftrag Nr. B 2/4009 (DDR) wird die Entwicklung einer größeren Serie von kleinen Minenräumbooten eingeleitet. Entwurf und Projektierung dieses als Rpi (R-Boot Typ SCHWALBE) klassifizierten Fahrzeugs übernimmt das Institut für Schiffbautechnik Wolgast.
09.02.1942 Das zweitgrößte Schiff der Welt, der 83.423 BRT große Fahrgast-Schnelldampfer NORMANDIE, zweimaliger Inhaber des Blauen Bandes, brennt als Truppentransporter LAFAYETTE im New Yorker Hafen aus und kentert.
12.02.1962 In dem noch im Bau befindlichen Fährhafen Puttgarden wird mit dem Fährschiff THEODOR HEUSS (5.583 BRT) ein erster Einlaufversuch unternommen.
14.02.1962 Indienststellung Schnelles Minensuchboot ORION für das 1. Minensuchgeschwader der Bundesmarine.
16.02.1962 Eine Sturmflutkatastrophe richtet an der deutschen Nordseeküste schwere Schäden an und fordert mehrere hundert Todesopfer,     u. a. Wassereinbruch im Hamburger Stadtviertel Wilhelmsburg.
22.02.1952 Wiedergründung des zeitweilig durch die Militärregierung der Alliierten verboten gewesenen Deutschen Marinebundes.
26.02.1982 Außerdienststellung des letzten von den USA geliehenen Zerstörer Z 5 der Bundesmarine in Salamis (Griechenland) und Übergabe an die griechische Marine.