30. April 2004
Das Grundstück ist gekauft und die Baugenehmigung und alle
nötigen Unterlagen sind vorhanden. Los gehts...oder doch nicht??
Bisher habe ich den Bauleiter noch nicht kennengelernt, sondern nur
mit dem Aussendienstmitarbeiter von Christoph Massivhaus verhandelt
und die Verträge gemacht. Der Aussendiernstmitarbeiter Herr Ulferts
ist sehr zuvorkommend, und hat bei mir den besten Eindruck
hinterlassen. Ich schicke ein Einschreiben und weise darauf hin,
das ich startklar bin und um Rückmeldung bitte, da auch noch einige
Kleinigkeiten zur Bemusterung ausstehen.
07. Mai 2004
Eine Woche ist seit meinem Schreiben vergangen. Da sich niemand
meldet, denke ich es kann ja nicht Schaden, wenn ich mal
anrufe!
Anruf bei Christoph Massivhaus. Der Bauleiter, Herr Bohne ist in
einer Besprechung, wird mich aber gleich zurückrufen.
Gewartet....aber kein Rückruf. Na gut, dann ist eben erstmal
Wochenende.
10. Mai 2004
Erneuter Anruf bei Christoph Massivhaus. Ich habe Glück und
werde zum Bauleiter durchgestellt. Da ich noch einige Unterlagen
habe, die vom Bauträger ausgefüllt werden müssen, und ich den
Bauleiter und die Firma gerne auch persönlich kennenlernen möchte,
möchte ich einen Termin vereinbaren. Diese Woche bekommen wir das
nicht mehr hin, da der Terminplaner des Bauleiters schon voll ist.
Also bekomme ich einen Termin für die nächste Woche. Das ist dann
der 19. Mai.
19. Mai 2004
Ich mache mich auf den Weg nach Vechta. Bin ein wenig zu früh,
aber Herr Bohne lässt mich nicht warten und hat sofort Zeit für
mich. Er macht einen netten Eindruck. Leider kennt er bisher weder
mein Grundstück, noch hat man sich bisher großartig mit meinem
Bauvorhaben beschäftigt.
Die nächsten 3 Stunden gehen wir die Baupläne noch einmal durch,
und müssen feststellen, das der Architekt der die Pläne gezeichnet
hat einige Fehler eingebaut hatte, die so nicht realisierbar sind.
Also gehen wir den ganzen Bauplan nochmals Punkt für Punkt durch.
Ich selbst hatte auch noch eine kleine Änderung, da ich ein anderes
Haustürmass wollte als geplant. Das wurde ohne Murren
dementsprechend geändert. Ansonsten hatte Herr Bohne reichlich
nützliche Tipps für mich. Klasse!
Nach 3 Stunden ist dann das Ergebnis, dass die Pläne komplett neu
(Christoph Massivhaus vergibt die Planung jetzt nicht mehr an einen
externen Architekten sondern hat inzwischen wohl einen Planer ins
Unternehmen eingebunden) gezeichnet werden. Der Entwässerungsplan
fehlt noch, und einige Fragen zur Bemusterung des Hauses sind auch
noch offen. Diese werde man abklären und mir dann mitteilen.
Da auf meinem Grundstück noch Bäume stehen, die gefällt werden
müssen (im Werksvertrag wurde vereinbart, das Christoph dafür
zuständig ist) frage ich nach, wann der Erdbauer mit diesen
Arbeiten anfangen wird. Aussage Herr Bohne: Diese Woche passiert
wegen Christi Himmelfahrt nichts mehr, aber nächste Woche gehts
los. Hurra!
27. Mai 2004
Es ist schon Donnerstag und noch ist nichts passiert. Also rufe
ich mal bei Christoph an und frage nach. Frau Bunge,die Sekretärin,
geht ans Telefon und macht einen sehr netten Eindruck. Herr Bohne
ist nicht im Haus. Ich bitte um Rückruf. Gegen Mittag hat sich
immer noch niemand gemeldet, also versuche ich es noch einmal. Frau
Bunge erklärt mir, das Herr Bohne nicht im Haus ist, gibt mir aber
seine Handy Nummer. Na immerhin. Am Handy geht die Mailbox dran,
und ich bitte auch hier um Rückruf.
28. Mai 2004
Der Leser vermutet es schon, immer noch kein Rückruf. Also
spreche ich noch einmal mit Frau Bunge und mache meinem Ärger
über die mangelde Kommunikation Luft. Frau Bunge hat Verständnis
und ich habe Glück. Der Bauleiter ist zu sprechen.
Also frage ich Herrn Bohne, wann es losgehen soll. Standartantwort:
NÄCHSTE WOCHE.
Die Unterlagen die ich haben wollte fehlen auch noch...Naja,
langsam kennt man es nicht anders. Auf jeden Fall ist der Monat Mai
auch erstmal gelaufen
03. Juni 2004
Es ist nichts passiert, also rufe ich mal wieder bei Christoph
an. Ich erreiche den Bauleiter beim ersten Versuch. Nachfrage warum
noch nichts passiert ist. Naja, der Pfingstmontag war ja noch
dazwischen, und der Erdbauer hängt noch auf einer anderen Baustelle
fest. Aber ich solle mir keine Sorgen machen, wenn es denn losgeht,
geht alles ganz schnell, und man hat bisher noch jedes Haus fertig
bekommen. Na vielen Dank auch. Meine Bank freut sich über jeden
Monat den sie Bereitstellungszinsen kassiert...Aber sobald die
neuen Bauzeichnungen bei mir im Briefkasten sind geht es innerhalb
von 3 Tagen los. Leider fehlen die Bauzeichnungen aber immer noch.
Ganz zu schweigen von den noch immer offenen Fragen.
12. Juni 2004
Hurra! Die neuen Bauzeichnungen sind im Briefkasten. Wenigstens
ein Lichtblick. Das Wochenende verbringe ich damit die Masse etc.
zu überprüfen. Leider hat man ohne mich vorher zu fragen das
Badezimmer komplett geändert und die Toilette direkt neben
die Tür gestellt...Was soll das denn? Ich surfe auch ein wenig im
Internet und stoße bei BauNetz.de schnell auf ein paar Einträge, die nicht
ganz so zufrieden mit Christoph sind. Diese User schreibe ich an,
und erhalte auch Antwortemails, auf die ich hier aber nicht weiter
eingehen werde. Ich bin auf jeden Fall erstmal Informiert.
14. Juni 2004
Anruf bei Christoph. Frau Bunge wie immer sehr nett. Bauleiter
Bohne in einer Besprechung. Er ruft zurück. Gegen Mittag rufe ich
nochmal an. Herr Bohne hat natürlich nicht zurückgerufen und ist
ausser Haus. Ich teile Frau Bunge mit, wo mein Schuh drückt, und
bekomme tatsächlich einige Zeit später einen Rückruf von Herrn
Gnoth. Er teilt mir mit, das er die Pläne gezeichnet hat, und die
Badplanung nicht so funktioniert wie ich mir das Vorstelle, da wir
eine Schräge im Bad haben, und das man am WC nur eine Kopfhöhe von
1,70 hätte. Ich mache einen Vorschlag wie ich es mir anders
vorstellen könnte. Allerdings werde ich darauf hingewiesen, das
dadurch Abmauerungen entstehen würden, die Extrakosten verursachen.
Ich weise darauf hin, das ich in der Badplanung ohnehin reichlich
Abmauerungen habe. Er verweist mich darauf, das im Endeffekt
wichtig ist was im Werksvertag steht. Nachdem ich Herrn Gnoth
überzeugen konnte, das die Badezimmerplanung als Bestandteil in den
Werksvertrag aufgenommen ist, sagt er zu die Planung nach meinen
Wünschen zu verändern.
Warum erst heute aufgefallen ist, das die 1. Planung nicht möglich
ist, bleibt mir ein Geheimnis, aber seis drum.
Was den Entwässerungsplan angeht, werde ich Informiert, das die
Stadt Lotte in den nächsten 5 Jahren einen Regenwasserkanal
anschliessen möchte, und ich deshalb eine Zisterne anlegen sollte,
oder eine Verrieselung im Garten einplanen muss. Sonst kann der
Entwässerungsplan nicht gezeichnet werden. Ich entscheide mich also
spontan für eine Zisterne und ärgere mich über die zu erwartenden
Mehrkosten.
Nachdem ich über das ganze nachgedacht habe, rufe ich Herrn
Schubring vom Verband Privater Bauherren an. (Diesem Verein bin ich
beigetreten und Herr Schubrig hat auch meinen Werksvertrag und die
Baubeschreibung im Vorfeld durchgesehen und unzweifelhaft zu meinem
Vorteil verändert. Er wird später auch die Baustelle als
unabhängiger Baubetreuer begutachten, und ich bin der festen
Überzeugung, das die Mehrkosten für eine solche Betreuung mehr als
gerechtfertigt sind.). Er rät mir erst einmal bei der Gemeinde
anzurufen, ob bezüglich des Regenwassers überhaupt Vorgaben
bestehen.
15. Juni 2004
Ich rufe bei der Gemeinde Lotte an. Dort wird mir mitgeteilt,
das der Regenwasserkanal schon ausgeschrieben ist, und man nur noch
auf eine Unterschrift der Deutschen Bahn wartet, da man unter
Bahngleisen drunter her muss. Sobald die Unterschrift vorliegt geht
es mit dem Regenwasserkanal los. Ich sollte mir da mal keine
Gedanken machen. Sobald mein Rohbau steht ist der Kanal auch fertig
und ich kann dann direkt an den Regenwasserkanal anschliessen und
muss nicht verrieseln etc.
Also rufe ich bei Christoph an. Leider ist Herr Gnoth krank
geworden und ich teile Frau Bunge meine Informationen der Stadt
Lotte mit. Sie will es weitergeben.
16.Juni 2004
Ein wirklicher Lichtblick. Herr Gnoth von Christoph Massivhaus
ruft zurück. (Trotzdem er krankgeschrieben ist! Das ist doch
wirklich mal nett). Wir telefonieren fast 20 Minuten. Ich habe Ihn
gestern wohl missverstanden (telefonieren mit dem Handy hat halt
seine Tücken), die Zisterne ist natürlich nicht Pflicht, sondern
soll als Vorschlag verstanden werden. Das Problem bei meinem
Grundstück sei, (da ich in einer Baulücke baue) das die Stadt Lotte
für dieses Gebiet DEMNÄCHST einen Regenwasserkanal anschliessen
möchte. Das kann schnell gehen (wie die Stadt Lotte meint) das kann
sich aber auch noch ganz schön hinziehen. Eigentlich möchte ich das
Regenwasser ohnehin nutzen ich mache mir halt nur so meine Gedanken
über die Zusatzkosten. Dies teile ich Herrn Gnoth auch mit. Das
erste mal, das sich jemand die Zeit nimmt und mich wirklich über
Vor- und Nachteile aufklärt. Herr Gnoth gibt mir reichlich Tipps,
wie ich die Regenwasserfrage lösen kann, und weist darauf hin, das
ich mir mit der Umsetzung ohnehin noch Zeit lassen kann. Er fragt
mich ob es für die Entwässerungspläne OK ist, wenn er erstmal eine
Zisterne einzeichnet. Wenn der Regenwasseranschluss dann da ist,
kann ich mich ohnehin noch entscheiden, ob ich das Wasser für den
Garten nutzen möchte, oder in die Kanalisation ableite.
Ich bekomme auch noch weitere Fragen beantwortet und freue mich,
das sich wirklich mal jemand kümmert.
An dieser Stelle ein ganz dickes Lob an Herrn
Gnoth.
17.Juni 2004
Heute kam Post von Christoph. Wärmebedarfsnachweis und Statik
sind da. Die Unterlagen wurden am 26.11.2003 erstellt. Ich bin mir
nicht ganz sicher, ob das korrekt sein kann, und rufe
Sicherheitshalber bei Christoph an. Frau Bunge will meine Anfrage
weitergeben...
19.Juni 2004
Wieder eine Woche rum. Am Grundstück hat sich nichts getan.
21. Juni 2004
Ich habe mir am Wochenende die Mühe gemacht,
die Statik nochmal ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.
(muss allerdings eingestehen, das ein Laie wie ich damit rein
garnichts anfangen kann) Allerdings wundere ich mich über den
Spitzboden. Da dort die Heizung mit 350 Liter Wassertank hinkommt,
und selbiger später einmal als Wohnbereich ausgebaut werden soll,
habe ich den Eindruck, das die Deckenlasten nicht hoch genug
sind.
Ich rufe also bei Herrn Schubring vom VPB an. Ich soll die Statik
und den Wärmebedarfsnachweis vorbeibringen. Er wird die Unterlagen
kontrollieren.
Um zu vermeiden, daß ich falsche Unterlagen einreiche, (und dadurch
unnötige Kosten verursache. Der VPB nimmt für seine Arbeit
natürlich auch Geld), rufe ich erneut bei Christoph an, um nochmals
nachzufragen, ob es sich bei den Unterlagen wirklich um mein
Bauvorhaben handelt. Frau Bunge kann leider keine Auskunft geben,
und wird bei Herrn Bohne nachfragen sobald er wieder im Hause ist.
Ich warte also lieber nochmal ein paar Tage mit der Abgabe beim
VPB, bis diese Frage geklärt ist.
22.Juni 2004
Anruf bei Christoph; nochmals wegen der Statik. Bauleiter Bohne
ist nicht im Haus. Frau Bunge wird einen Zettel hinlegen. Ich bitte
darum, daß Herr Bohne mich zurückruft, da sich inzwischen auch die
WFA (öffentliche Mittel) bei mir gemeldet hat. Laut WFA-
Unterlagen wäre ich verpflichtet mit dem Bau umgehend zu beginnen.
Deshalb soll ich das Formular "Anzeige des Baubeginns"
schnellstmöglich einreichen, damit mir keine Nachteile entstehen.
Das Formular muss vom Bauträger und vom Bauherren unterschrieben
sein.
23. Juni 2004
Hurra, endlich scheint es los zu gehen. Heute kam
Post von Christoph. Die Unterlagen für die Entwässerung sind
gekommen. Ausserdem die überarbeiteten Grundrisse. Nun kann ich
keine Abweichungen mehr feststellen. Beim Bad fehlt noch eine
kleine Abmauerung an der Badewanne, aber ich denke das dies eher
ein Problem der Software war. Ich hab ja auf alle Fälle noch den
Anhang im Werksvertrag, und denke, das werde ich dann abklären,
wenn es soweit ist.
Jetzt ist nur noch die Frage mit der Statik offen, also rufe ich
bei Christoph an. Herr Bohne ist zu sprechen, und nach einem kurzen
Gespräch bin ich überzeugt, das mit der Statik alles so ist, wie es
für mein Vorhaben sein soll. Hätte man mir aber auch schon ein paar
Tage eher sagen können, dann hätte ich garnicht so einen Aufwand
betreiben müssen. Aber heute kann ich nicht meckern, Herr Bohne
weist mich nämlich darauf hin, daß der Erdbauer heute schon gut was
geschafft hat. Daß es so plötzlich losgeht, damit hatte ich dann
doch nicht gerechnet.
Das Formular "Anzeige des Baubeginns" will er mir heute
noch zuschicken. Ich habe noch ein paar Fragen, die Herr Bohne
schnell klären kann.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, bekomme ich langsam mein
"gutes Gefühl" wieder...
Ich mache mich also noch auf den Weg zum Grundstück und staune
nicht schlecht...morgen will der Erdbauer, die Firma Pundt, die
restlichen Bäume entfernen, und das Grundstück baureif machen.
25/26. Juni 2004
Da es gestern ein heftiges Unwetter gab, konnten
die Erdbauer erst heute weitermachen. Ich staune nicht schlecht,
als ich gegen 18:00 Uhr einfach mal am Grundstück vorbeifahre und
dort wird noch fleissig gearbeitet. Das Ergebniss kann sich sehen
lassen. Ich weiss leider nicht den Firmennamen, aber ein wirkliches
Lob an die Mannschaft der ausführenden Firma.
30. Juni 2004
Die Erdbauer sind fast fertig. Allerdings würde die Oberkante
des Fertigfussbodens bei minus 30 cm zur Strasse liegen. Das war
zwar auch so geplant, aber jetzt wo ich das optisch sehe, habe ich
doch Bedenken, was passiert,, wenn ein richtiger Platzregen
runterkommt. Ob wir dann nicht doch nasse Füsse bekommen. Ich rufe
also Bauleiter Bohne auf dem Handy an. Die Mailbox geht dran, und
ein paar Minuten später ruft er mich zurück. Herr Bohne rät mir,
darüber nachzudenken, ob ich das Gelände nicht wenigstens bis auf
plus 5-10 cm über Strassenniveau anfüllen will, da nur eine
Regenrinne einen richtigen Platzregen auch nicht auffangen wird.
(unser Grundstück liegt direkt an der Strasse und ist nicht durch
einen Bordstein mit Regenrinne getrennt!) Ich bitte Herrn Bohne
sich mit dem Erdbauer in Verbindung zu setzen und mir einen Preis
zu nennen. Herr Bohne will mich morgen zurückrufen.
01. Juli 2004
Anruf von Herrn Bohne. Er nennt mir einen Preis für das Anfüllen
des Grundstücks. Es liegt in dem Bereich, auf den ich vorbereitet
bin, und ich gebe das Anfüllen in Auftrag. Da ich mich erstmal für
ein paar Tage in den Urlaub verabschiede, klären wir noch kurz den
weiteren Ablauf. Anfang nächster Woche soll das Grundstück auf die
neue Höhe verdichtet werden. Dann soll es ein paar Tage ruhen, um
Absackungen zu vermeiden. Herr Bohne meint, das bis Ende der Woche
das Schnurgerüst eingemessen und die Fundamente ausgehoben werden
könnten. Was die Sohlplatte angeht, glaubt er nicht, das sich dies
während meiner 9 Tage Urlaub schon realisieren lässt. Sollte das
Wetter aber mitspielen und man dies doch schon während meines
Urlaubes schaffen, wird man mich anrufen, damit ich Herrn Schubring
vom VPB zwecks
Abnahme zur Baustelle schicken kann. Die
"Baubeginnsanzeige", so wird mir sicher zugesagt, soll
heute noch in die Post gehen. Dann erstmal ab in Urlaub, es ist ja
soweit alles geklärt. Ansonsten kann man mich ja auch per Handy
erreichen.
08. Juli 2004
Herr Gnoth ruft mich auf dem Handy an, und möchte wissen, wie
weit ich mit der Beauftragung der Versorger bin, da man nächste
Woche mit der Sohlplatte anfangen möchte. Ich kann vom Urlaubsort
aus nicht viel machen, und teile Herrn Gnoth mit, das ich
gleich nachdem ich die Abwasserpläne von Christoph bekommen hatte
bei der Stadt Lotte den "Antrag auf Entwässerung"
gestellt habe. Ohne die Genehmigung kann ich die Ver- und Entsorger
nicht beauftragen. Herr Gnoth will zusehen, das er bei der Stadt
Lotte jemanden Verantwortlichen finden kann. Super!
10. Juli 2004
9 Tage Urlaub sind vorbei. Zu Hause in der Post ist auch die
erwartete "Baubeginnsanzeige". Ich Unterschreibe noch die
Formulare und sende Sie an das Bauamt.Danach mache ich mich auf den
Weg zum Grundstück. Mal sehen wie weit man schon gekommen ist.
Pustekuchen!!! Am Grundstück ist in den 10 Tagen meines Urlaubes
GARNICHTS gemacht worden. So schnell kann die Urlaubslaune
verfliegen...Ich bin wirklich sauer. Montag werde ich doch mal
wieder bei Christoph anrufen.
12. Juli 2004
Ich rufe bei Christoph an, um mich zu informieren, ob Herr Gnoth
etwas bezüglich der Entwässerungsgenehmigung erreicht hat, und um
bei Herrn Bohne nachzufragen, warum in den letzten 10 Tagen am
Grundstück nichts passiert ist.
Herr Bohne ist nicht im Haus und Herr Gnoth telefoniert gerade. Ich
bitte um Rückruf von Herrn Gnoth, und der erfolgt auch ein paar
Minuten später. Herr Gnoth hat bei der Stadt Lotte leider nichts
erreicht. (nicht seine Schuld, ich konnte ja leider nichtmals einen
Ansprechpartner bei der Stadt nennen), und erzählt mir, daß er wohl
im Amt hin und her verbunden wurde. Wir vereinbaren, daß ich es
selber einmal versuche und mich dann nochmal melde. Herr Bohne ist
noch nicht im Haus.
Mit dem richtigen Ansprechpartner klappt es bei der Stadt Lotte auf
Anhieb. Man verspricht mir die Entwässerungsgenehmigung innerhalb
der nächsten 2 Tagen zuzuschicken, mal sehen ob es klappt!
Herrn Bohne rufe ich auf dem Handy an. Die Mailbox ist dran und ich
bitte um Rückruf. Nach 2 Stunden versuche ich es nochmal bei
Christoph direkt. Herr Bohne ist im Haus. Telefoniert aber gerade.
Auch hier bitte ich um Rückruf. Da ich diese Spielchen inzwischen
ja bereits zu genüge kenne, rufe ich nach einer weiteren Stunde
erneut bei Christoph an. Herr Bohne ist zu Tisch. Ich möchte nun
gerne einmal mit Herrn Christoph (dem Chef) telefonieren. Dieser
ist gerade in einer Besprechung und will mich zurückrufen.
13. Juli 2004
Herr Christoph ruft mich an. Ich erkläre die Situation und frage
nach, ob es üblich ist, daß so lange Leerlaufzeiten anfallen, an
denen am Bau nichts passiert. Sein erster Eindruck ist, daß sich
das ja garnicht gut anhört, und er sich mal persönlich kümmern
wird. Ich bitte darum mich auf dem Laufenden zu halten, woran es
liegt. Wenn der Chef die Sache in die Hand nimmt soll es jetzt ja
wohl voran gehen.
14. Juli 2004
Ich rufe nochmal bei Herrn Bohne, wie es denn weitergehen soll,
und warum seit über 2 Wochen nichts passiert. ( Antwort
"Beim Erdbauer im Dorf war Schützenfest und der LKW
Fahrer war deshalb ein paar Tage nicht zu gebrauchen"...also
wirklich!) Der Erdbauer hat aber zugesichert, daß das Grundstück
heute abend Baureif ist. Ich teile mit, daß ich gerade vom
Grundstück komme, und dort noch garnichts passiert ist. Da muss
sich die Firma aber ranhalten. Herr Bohne ist mächtig überrascht
und will gleich den Erdbauer anrufen...
15. / 16. Juli 2004
Die Erdbauer waren die letzten Tage damit beschäftigt das
Grundstück auf die neue Höhe zu verdichten, und noch 2 Bäume zu
fällen. Leider haben Sie die Bäume aber nicht entsorgt. Ich rufe
Herrn Bohne an, und er wird sich um die Abfuhr kümmern. Bei dieser
Gelegenheit teile ich mit, das die Stadt Lotte die
"Entwässerungsgenehmigung" zugeschickt hat.
Die WFA hat mich angeschrieben, daß Sie für die Baubeginnsanzeige
ein spezielles Formular benötigt (eine Kopie der
Bauamtsbescheinigung reicht nicht aus). Das Formular ist beigefügt.
Ich unterschreibe und schicke das Formular zum Gegenzeichnen an
Christoph. Herrn Bohne teile ich dies am Telefon mit, damit das
Formular umgehend weitergeleitet wird.
Ich erfahre auch, das ich einen neuen Bauleiter bekomme. Ein Herr
Sandmann wird sich bei mir melden! Was den Terminplan angeht, ist
die Erdgeschossdecke wohl schon für Ende Juli bestellt...da bin ich
ja mal gespannt.
20. Juli 2004
Anruf von Herrn Sandmann. Er stellt sich als neuer (externer)
Bauleiter vor. Wir unterhalten uns ein wenig über den bisherigen
Verlauf des Bauvorhabens, und ich äußer mich dahingehend, daß ich
bisher nicht wirklich gut zufrieden bin. Aber nun soll ja alles
besser werden. Derzeit hat Herr Sandmann das Problem, daß er sich
durch die Unterlagen seines Vorgängers durcharbeiten muss. Da meine
Verträge in einigen Punkten vom Standardvertrag abweichen, ist es
für Ihn nicht ganz einfach.
Als Erstes sind jetzt Baustrom und Bauwasser zu organisieren.
Eigentlich wollte sich Herr Bohne um dies alles kümmern, aber Herr
Sandmann bittet um Verständniss, daß es ihm am liebsten wäre, wenn
ich die Unterlagen besorgen könnte, da ich auch unterschreiben
muss. Ausserdem muss noch die Feinabsteckung des Gebäudes erfolgen.
Ich soll dementsprechend einen Vermesser beauftragen. Um die
Anträge für Baustrom und Bauwasser kann ich mich gerne kümmern. Ich
weise allerdings darauf hin, das die Kosten laut Vertrag von
Christoph zu übernehmen sind. Was die Feineinmessung des Gebäudes
angeht, weise ich darauf hin, das Ausführung und Kosten, laut
Vertrag, von Christoph übernommen werden. Um den Vermesser wird
sich also Herr Sandmann kümmern müssen.
Ich teile noch mit, daß ich dieses Bautagebuch führe, und daß der
VPB für mich tätig ist. Der Bauleiter möchte bei den Abnahmen durch
den VPB gerne dabeisein, um evtuelle Probleme (die hoffentlich
nicht vorkommen werden) schnell lösen zu können. Das ist genau das,
was Herr Schubring vom Verein Privater Bauherren entgegenkommt.
Also müssen wir jetzt doch noch ein paar Tage Geduld haben, der
Termin zum Jahresende wird aber wohl knapp werden.
26.Juli 2004
Es tut sich jetzt doch langsam etwas. Die letzte Woche ist wohl
noch mit diversen Vorbereitungen vergangen, aber diese Woche soll
es rundgehen. Laut Aussage des Bauleiters sollen auf jeden Fall die
Fundamente und die Sohle geschafft werden. Nächste Woche Donnerstag
soll dann schon die EG- Decke eingebaut werden. Wenn das wirklich
jetzt so zügig klappt, dann wäre ich doch recht überrascht. Also
drücke ich mal die Daumen. Baustrom ist inzwischen bereits
vorhanden und Bauwasser wird über ein Hydrantenstandrohr
gezapft.
Als ich nachfrage, wie weit die Angebote von Klinker und
Dachpfannen sind, gibt es doch noch eine kleine Überraschung. Herr
Sandmann hat noch keinerlei Angaben von der Firma
"BauKing" (die bemustern die Bauvorhaben von Christoph)
bekommen, und drängt nun doch ein wenig zur Eile. Die gewünschte
Ausstattung ist aber bereits seit Wochen bei BauKing hinterlegt.
Allerdings hatte man damals noch keine Unterlagen von Christoph
bezüglich unseres Bauvorhabens, und dann sind die Unterlagen wohl
untergegangen. Ich rufe also bei BauKing an. Die zuständigen Herren
sind nicht im Haus, aber ich soll morgen zurückgerufen werden.
Nebenbei hätte Christoph uns eigentlich laut Vertrag zur
Bemusterung einladen sollen, was aber nie passiert ist. Dass ich
schon die passenden Klinker und Dachsteine parat habe, ist
sozusagen Eigeninitiative :-) Nur die Kalkulation, was die Kosten
für unser Haus angeht, muss BauKing noch machen.
27. Juli 2004
Der Vermesser hat heute die Feinabstimmung für das
Grundstück gemacht. Bauleiter Sandmann hat bei BauKing inzwischen
nachgefragt und mir ein Fax mit Angeboten für Dacheindeckung und
Klinker zukommen lassen. Leider fehlen diesbezüglich noch einige
weitere Preise für Dachsteine, die ich ins Auge gefasst habe.
Ausserdem muss das Angebot dann auch noch von Christoph kalkuliert
werden, bzw. ich muss wissen, welchen Betrag Christoph für die
Dacheindeckung vorgesehen hat. Herr Sandmann hat morgen ohnehin
einen Termin bei Herrn Christoph, so das er die Unterlagen dort
besprechen wird.
Ansonsten kann ich meinem neuen Bauleiter bisher nur Lob
aussprechen. Herr Sandmann ruft zurück, kann mir Dinge erklären und
ich habe den Eindruck, dass er sich wirklich kümmert. Sowas war ich
bisher ja leider noch garnicht gewohnt. Zur Zeit bin ich sehr
positiv gestimmt.
28. Juli 2004
Heute habe ich ein wenig Zeit gehabt meine
Unterlagen zu aktualisieren und musste feststellen, das noch so
einige Fragen offen sind, die mein vorheriger Bauleiter Bohne nicht
beantwortet hat. Also habe ich eine Liste der offenen Fragen
aufgestellt, und werde wohl Bauleiter Sandmann um Antworten bitten.
Ich warne Herrn Sandmann am Telefon schon einmal vor das ich die
Liste per Email rüberschicke. Zufällig frage ich nach, ob schon ein
Termin mit den Stadtwerken abgestimmt ist, zwecks Setzten der
Mehrspartenzuführung. Laut Herrn Sandmann wird einfach die
entsprechende Ecke ausgesparrt und später betoniert. Soweit ich
informiert bin, möchten die Setztmeister der Stadtwerke die
Zuführung aber direkt bei der Schüttung der Sohle sezten. Ich teile
dem Bauleiter meine Erkenntnisse mit, und er wird sich gleich
morgen früh darum kümmern. Ausserdem habe ein Fax mit der
Kalkulation für die Dachsteine bekommen. Allerdings hat man sich
wohl vertan und nur die Gesammtkosten für die komplette
Dacheindeckung (ohne Abzug der Kosten für die Standardeindeckung)
aufgelistet. Was ich brauche sind genaue evt. anfallende
Zusatzkosten. Da Herr Sandmann keine Kalkulation vornimmt, und auch
nicht sagen kann, was den die Kosten für Standard sind, verweist er
mich an Christoph. Dort werde ich also morgen anrufen müssen.
Morgen soll es dann wohl auch schon an Fundamente und Sohle gehen.
Hoffentlich klappt der Termin mit den Stadtwerken so
kurzfristig!
29. Juli 2004
Herr Sandmann hat mich gleich morgens angerufen um
mitzuteilen, dass mit den Stadtwerken alles geregelt ist. Super!
Danke Herr Sandmann! Ausserdem teilt er mir mit, dass heute gegen
13:30 die Sohle geschüttet wird. Ich Informiere Herrn Schubring vom
VPB und er kann es sich einrichten gegen Mittag an der Baustelle
vorbeizukommen. Da ich mir kurzfristig frei nehmen kann, bin ich
gegen 12:00 am Grundstück, und drei Mann der Firma Röben Bau
sind bereits schwer zugange. Die Fundamente sind gerade fertig
geworden. Die Stadtwerke haben die Mehrspartenzuführung bereits
gesetzt und auch die Zuluft für den Kamin ist da wo sie hinsoll. Es
ist eine umlaufende Randdämmung gesetzt und die
Entsorgungsleitungen unter der Sohle werden gelegt. In den
Aussenfundamenten stecken rundum Stahlstifte als Bewehrung. Dann
kommt auf den Boden eine Folie als Sauberkeitsschicht und auf die
Folie kommt Stahlfaserbeton. Inzwischen ist Herr Schubring auch
eingetroffen, und er ist mit der Arbeit der Firma Röben Bau
durchweg zufrieden. Der Vorarbeiter spricht sich mit Herrn
Schubring kurz ab, bezüglich der Ausführung der weiteren Dämmung
(Z-Folie etc). Das letzte Wort hat natürlich Bauleiter Sandmann.
Der erste Eindruck bezüglich der Firma Röben ist aus meiner Sicht
auf jeden Fall erstklassig.
Noch ein kurzer Anruf bei Christoph Massivhaus, bezüglich der
Dachsteine, aber leider habe ich den Chef gerade verpasst. Frau
Bunge, wie immer gut gelaunt, hat mein Anliegen notiert und will
Herrn Christoph gleich morgen darauf ansprechen und mir dann ein
entsprechendes Angebot zufaxen.
31. Juli 2004
Die Rechnung für die 3. Abschlagszahlung (Fertigstellung
Bodenplatte) ist im Briefkasten.
02. August 2004
Die Firma Röben Bau hat den Tag über richtig rangeklotzt. Als
ich nachmittags zur Baustelle komme, bin ich wirklich platt. Das
Aussenmauerwerk ist schon mächtig weit fortgeschritten. Herrn Röben
lerne ich heute auch kennen.
03. August 2004
Firma Röben Bau war wieder in Höchstform und hat heute die
EG- Innenwände so gut wie fertig gestellt. Donnerstag früh sollen
schon die EG- Fertigdeckenteile kommen.
04. August 2004
Heute wurden die Erdgeschosswände fertig gestellt. Ausserdem
sind bereits die Stützen für die EG- Decke gesetzt. Die Aussenwände
wurden im Sockelbereich mit Bitumen bestrichen und mit
Jackodur-Wärmedämmplatten in einer Stärke von 10 cm beklebt.
05. August 2004
Die EG-Decke ist aufgesetzt. Randdämmung ist angebracht, und
Gittermatten montiert. Montag morgen wird die Decke betoniert.
Unser Klinker ist heute auch schon angeliefert worden!
07. August 2004
Fa. Christoph schickt die 4. Abschlagsrechnung (Fertigstellung
EG-Decke) Ausserdem wird mir mitgeteilt, wer die Arbeiten für
Sanitär und Elektro ausführen wird. Mit diesen Firmen werde ich
Montag telefonieren.
09.August 2004
Die EG-Decke wurde heute fertiggestellt. Die ersten 4 Reihen
Klinker sind auch schon gemauert und die Wände oberhalb des
Sockelbereiches mit 10 cm Glaswolle verkleidet.
Heute habe ich auch mit der Firma Haustechnik Heller (Sanitär und
Heizung) telefoniert und mir die Ausstattungsserie fürs Badezimmer
benennen lassen. Es war ein sehr nettes und informatives Telefonat,
und ich habe mir gleich am Nachmittag die entsprechende Ausstattung
im Sanitärfachhandel angeschaut, und bin angenehm überrascht.
Ausserdem habe ich auch mit der Firma J. Fangmeyer (Elektro)
gesprochen. Auch hier bin ich gleich nach dem ersten Telefonat von
der guten Zusammenarbeit überzeugt, und freue mich schon auf die
Beratung vor Ort.
10.August 2004
Heute habe ich Bauleiter Sandmann persönlich kennengelernt. Es
wurden noch offene Fragen beantwortet, und ich habe jetzt einen
ungefähren Terminablauf für unser Bauvorhaben. Der positive
Eindruck den ich von diversen Telefongesprächen hatte, hat sich auf
jeden Fall bestätigt. Die Startschwierigkeiten die ich mit
Christoph Massivhaus hatte, werden durch Bauleiter Sandmann auf
jeden Fall wieder ausgeglichen.
Firma Röben hat die Aussenwände im DG angefangen und die Schalung
für die Betonstützen fertiggestellt. Der Sockelklinker ist bereits
rundherum gemauert, und ab morgen soll fleissig geklinkert
werden.
Die Sanitärausstattung haben wir heute auch ausgewählt und erwarten
nun das Angebot der Firma Heller.
12. August 2004
Firma Röben Bau ist mit dem Klinkern des EG fertig geworden.
Sieht wirklich toll aus.
Die Firma Christoph Massivhaus schickt eine Aufpreisrechnung für
Vermessungsarbeiten. Laut meiner Baubeschreibung gehen diese Kosten
aber zu Lasten von Christoph. Ich rufe Frau Bunge an, und bitte Sie
um Überprüfung. .
20. August 2004
Die Zimmerei Backhaus hat heute den ganzen Tag mit 4 Mann das
Dach komplett gerichtet. Soweit ich das als Laie beurteilen kann,
eine wirklich tolle Arbeit. Ein Richtfest wurde von den
Zimmerleuten nicht gewünscht. Deshalb werden wir für Nachbarn und
Freunde wohl eine kleine Rohbauparty machen, wenn der Bau erst
einmal abschließbar ist.
23. August 2004
Firma Röben hat heute das Giebelmauerwerk komplett
fertiggestellt. Bis auf die Fenster- und Türöffnungen ist der Bau
damit geschlossen. Das Gerüst für die Klinkerarbeiten ist auch
schon aufgestellt.
24./ 25. August 2004
Es wurde fleissig geklinkert und bis auf die Rollschichten vor den Fenstern ist alles fertig.
Elektro Fangmeyer hat angerufen und einen Termin zwecks Baubegehung/Elektro-Planung vereinbart.
26. August 2004
Die Rollschichten vor den Fenstern sind angebracht. Im DG wurde
die erste Reihe Steine der Innenwände gesetzt. Nun kann man sich
die Zimmer schon vorstellen. Der Fensterbauer (Firma Koopmann &
Hermes) hat angerufen und einen Termin für die nächste Woche
vereinbart. Auch die Zimmerei Backhaus hat sich noch einmal
gemeldet, bezüglich der Verschalung der Dachüberstände.
27. August 2004
Eingang der 5. Abschlagsrechnung (Nach Richten des Daches)
31. August 2004
Heute war Elektro Fangmeyer auf der Baustelle um die
Elektroinstallationen durchzusprechen. Die Baubegehung wurde von
Herrn Fangmeyer persönlich durchgeführt, war sehr umfassend und hat
fast 2 Stunden gedauert. Die Beratung war sehr gut.
01. September 2004
Nachdem ich 2 Tage nicht mehr auf dem Bau war, bin ich heute
angenehm überrascht worden. Die Innenwände im DG sind komplett
fertig. Auf Firma Röben ist Verlass.
Elektro Fangmeyer hat ein Angebot für zusätzliche
Elekrotinstallationen gefaxt, und auch davon bin ich angenehm
überrascht.
Bauleiter Sandmann hat angerufen und mir mitgeteilt, dass ich
nächsten Freitag mit dem Trockenbau im DG (mache ich in
Eigenleistung) beginnen kann.
02. September 2004
Heute war Baubesprechnung mit Herr Konow von der Firma Haustechnik
Heller. Ausserdem war Herr Breyer von der Firma Koopmann &
Hermes (Fensterbau und Jalousien) vor Ort.
Beide haben mich sehr gut beraten, und ich freue mich schon auf die
weitere Zusammenarbeit.
Danach wurde der weitere Terminablauf mit Bauleiter Sandmann
abgestimmt.
Der Dachdecker (Fa. Hakenbusch) hat sich auch gemeldet. Er hatte
noch einige Fragen und wird mitte nächster Woche das Dach eindecken
und die Velux- Fenster einbauen. Anfang der Woche wird die Zimmerei
Backhaus die Dachüberstände mit Kunststoff verkleiden.
06.September 2004
Heute war mächtig was los. Zimmerei Backhaus hat die
Dachüberstände mit Kunststoffprofilen verkleidet. Sieht klasse
aus!. Ausserdem wurde für die Treppe in den Spitzboden noch ein
Wechsel gesetzt. Firma Röben Bau hat den Kaminzug gemauert. Die
Firma Elektro Fangmeyer hat mit der Elektroinstallation
begonnen.
07. September 2004
Elektro Fangmeyer verlegte weiterhin Kabel und ist mit der
Rohinstallation fertig geworden.
Ausserdem war heute Baubegehung mit meinem Gutachter, Herrn
Schubring vom Verband Privater Bauherren, zwecks Rohbaukontrolle.
Alles in allem war er zufrieden. Einige Mängel wurden aber
doch entdeckt. Allerdings werde ich erst noch auf den schriftlichen
Bericht warten. Für Morgen ist ein Baustellentermin mit dem Kreis
Steinfurt vereinbart, zwecks Rohbauabnahme. Ausserdem habe ich
heute Material für den Trockenbau bestellt (mache ich in
Eigenleistung!). Mit Frau Bunge von Christoph Massivhaus habe ich
wegen der Vorgehensweise bei Gutschriften auch noch
telefoniert.
08. September 2004
Die Dachdecker der Firma Harkenbusch haben heute das Dach
eingedeckt und die Dachrinnen montiert.
Ein Mitarbeiter der Stadt Lotte war heute auch auf der Baustelle
und hat den Rohbau abgenommen. Dabei wurde ich darauf hingewiesen,
das der ausführende Architekt noch eine Bescheinigung bezüglich der
Wärmedämmung abgeben muss. Deshalb habe ich Bauleiter Sandmann
angerufen und um entsprechende Veranlassung gebeten. Die Firma
Butke hat heute eine Bautür und die Bautreppen geliefert und
angebracht. Ausserdem habe ich noch den Bezirksschornsteinfeger
Herrn Bakenecker zwecks Abnahme des Kaminzuges angerufen.
09. September 2004
Heute wurde der Schornstein mit Schindeln verkleidet und 3 Velux
Fenster montiert. Sehr gute Arbeit der Firma Harkenbusch. Die Räume
wirken mit Fenster doch gleich ganz anders. Allerdings muss ich
noch abklären, ob zum Fenstereinbau nicht auch die Velux
Dampfbremse installiert werden muss. Der Begehungsbericht des
Gutachters Schubring ist auch in der Post. Ich schicke der Firma
Christoph eine Durchschrift mit der Aufforderung die Mängel
umgehend zu beseitigen.
10. September 2004
Es wurden Rauhspund und diverses Bauholz sowie das Material für
den Trockenbau geliefert.
11. September 2004
Wir haben heute mit dem Trockenbau begonnen, und die Sparren mit
Klemmfilz ausgestattet.
13. September 2004
Die Firma Haustechnik Heller hat heute mit der
Sanitärinstallation begonnen, und gut was geschafft.
14. September 2004
Firma Heller ist heute mit der Sanitärrohinstallation fertig
geworden. Die Fensterbaufirma bestätigt den Einbau der Fenster für
nächste Woche. Danach soll der Putzer kommen. Also haben wir noch
genug Zeit für den Trockenbau.
15. September 2004
Die Firma Röben wollte heute wie vereinbart eine Säule mauern.
Nachdem die ersten 4 Reihen gemauert waren, musste ich allerdings
feststellen, dass mir die Säule absolut nicht gefällt. Da die Säule
nur für die Optik gedacht ist, und keine statischen Auswirkungen
hat, habe ich den Auftrag kurzfristig zurückgezogen. Nun muss
allerdins die Dachrinne umgebaut werden, da das Fallrohr eigentlich
an der Säule abgeleitet werden sollte. Rücksprache mit Bauleiter
Sandmann. Der gibt sein OK für die Dachrinne. Immerhin werden die
Mehrkosten für den Umbau der Dachrinne günstiger ausfallen, als das
Mauern der Säule.
Eigentlich sollte heute der Trockenbau weitergehen, aber 2 Mängel,
die mein Gutachter beanstandet hatte, sind leider noch nicht
behoben worden. Vorher können wir den Trockenbau allerdings nicht
abschliessen. Da ich mir bezüglich der Mängel, als Laie, nicht ganz
sicher bin, vereinbare ich nochmals einen Termin mit meinem
Gutachter auf der Baustelle.
Firma Christoph schickt die 7. Abschlagsrechnung "nach
Fertigstellung der Dachdecker und Klemptnerarbeiten"
Von Bauking und Holz Becher kommen die Rechnungen für das
Trockenbaumaterial.
16. September 2004
Herr Schubring vom VPB ist nochmals auf der Baustelle und
bestätigt meine Vermutung. Bevor die Mängel nicht entsprechend
behoben sind, können wir mit dem Trockenbau nicht weitermachen.
Noch von der Baustelle aus, lasse ich Herrn Schubring mit Bauleiter
Sandmann telefonieren. Der 1. Mangel "Unterfütterung der
Kehlbalkenköpfe" soll gleich morgen früh behoben werden. Der
2. Mangel "Nachbessern eines vom Zimmermann montierten
Wechsels" muss noch warten. Das möchte sich Herr Sandmann
nächsten Montag erst einmal selber angucken. Die zur Zahlung
anstehende 6. Abschlagsrechnung soll ich, auf anraten von Herrn
Schubring, entsprechend kürzen.
Herr Kramer von der Firma Röben trifft sich mit mir noch kurz auf
der Baustelle, und lässt sich zeigen, was nachgebessert werden
muss. Damit sie morgen früh gleich anfangen können.
Christoph schickt einen Brief mit der Bitte mitzuteilen, welche
Bodenbeläge verlegt werden sollen. Dies ist wohl für den
Estrichleger wichtig zu wissen. Eigentlich denke ich ohnehin
darüber nach den Estrich selber zu machen. Leider fehlt mir von
Christoph immer noch ein entsprechendes Gutschriftsangebot. Da ich
sowieso einen Brief schicken muss, in denen ich meine Kürzungen der
6. Abschlagsrechnung begründe, gebe ich die Belagshöhen gleich mit
an.
20. September 2004
Bauleiter Sandmann war heute auf der Baustelle und hat sich den
beanstandeten Wechsel angeschaut. Nach Telefonat mit der Firma
Christoph wollte man mich dann überzeugen, dass die Wände im
Spitzboden nicht Bestandteil meines Vertrages sind. Das ist
natürlich Unsinn. Ein Heizungsraum der im Spitzboden eingerichtet
wird muß gedämmt und dementsprechend abgehaust werden. Ausserdem
gibt es Zusatzvereinbarungen im Werksvertrag. Wir haben uns
geeinigt, dass die Flurwand ( an der drt Heizkessel befestigt
werden soll) von der Firma Christoph in Kalksandstein gemauert
wird, und ich für den Trockenbau des Heizungsraumes eine
entsprechende Vergütung bekomme. Also warte ich erst einmal auf ein
entsprechendes Vergütungsangebot. Dann kann ich immer noch
entscheiden, ob ich auf die Erfüllung des Werksvertrages bestehe,
oder die Rigipswände selber mache.
Herrn Sandmann habe ich gebeten bei Christoph nochmal darauf
hinzuweisen, dass ich gerne einen Erstattungsbetrag für die
Estricharbeiten genannt bekommen möchte.
Herrn Schubring vom VPB muss ich an dieser Stelle einmal für seinen
tollen Einsatz, auf den ich hier leider nicht weiter eingehen kann,
danken.
21. September 2004
Die Fensterbauer haben heute mit der Arbeit begonnen. Mit
Fenstern wirkt so ein Haus doch gleich wieder anders. Mit Firma
Röben konnte einige Punkte aus der Mängelliste des Gutachters
Schubring ausgeräumt werden.
Herr Backhaus kam auch auf der Baustelle vorbei. Der als fehlerhaft
bemängelte Wechsel des Zimmermanns stellt sich nun, da die Wände im
Spitzboden in Leichtbauweise und nicht wie geplant in Kalksandstein
gebaut werden sollen als genau richtig dar. Die für dieses Gewerk
einbehaltene Summe wurde umgehend überwiesen. Aufgrund der
veränderten Situation konnte ich mich mit Bauleiter Sandmann darauf
einigen, dass Christoph Massivhaus die Treppenhausabhausung in
Leichtbauweise vornimmt, so dass der Spitzboden geschlossen ist.
Die weitere Abhausung des Heizungsraums geht dann zu meinen Lasten.
Ich denke, das ist ein fairer Kompromiss.
22.September 2004
Die Fensterbauer sind heute fertig geworden.
Damit ist das Haus jetzt erstmals abschließbar! Endlich kann ich mein Werkzeug im Haus lassen, und muss es nicht immer im Kofferraum mitschleppen :-)
24. September 2004
Firma Harkenbusch hat die Dachrinne umgebaut. Das Fallrohr ist
jetzt auf der anderen Seite. Ausserdem wurden die Lüfterpfannen
montiert und am Elternschlafzimmer ein VELUX Rolladen angebracht.
Vorm Haus steht auch schon ein Minibagger. Montag sollen die
Versorgungsleitungen für Strom/Gas/Wasser angeschlossen werden.
Beim Gespräch mit dem verantwortlichen der ausführenden Firma wurde
ich darauf aufmerksam gemacht, das laut seinen Plänen ein Kabel der
Telekom über mein Grundstück läuft. Im Grundbuch steht auf jeden
Fall nichts.
27. September 2004
Die Firma T E hat heute die Versorgungsleitungen ins Haus
gelegt. Der Leitungsplan, auf dem ein Kabel der Telekom
eingezeichnet war, erwies sich als ungenau. Die Kabel der Telekom
laufen vorm Grundstück im öffentlichen Raum.
Eigentlich sollten die Putzer heute auch anfangen. Das hat leider
nicht geklappt. Deshalb können die Leitungen nur in den HWR-Raum
geführt werden. Angeschlossen werden Sie erst, wenn der Putz an der
Wand ist.
28. September 2004
Leider waren die Putzer heute wieder nicht da. Nach
telefonischer Rücksprache wurde mir zugesichert, das Sie gleich
morgen früh anfangen.
29. September 2004
Die Putzer haben es heute wohl doch nicht geschafft. Da ich
nicht länger warten kann, mache ich halt doch erst den Rigips
fertig. Eigenltich wollte ich das nach den Putzern machen. Nun muss
der Putz halt bis nächste Woche warten. Nur erreichen muss ich noch
jemanden...bei meinem Glück wollen die morgen anfangen und überall
liegt Rigips rum.
Die Stadtwerke wollten heute den Strom anklemmen und waren auch
nicht begeistert, das noch nicht geputzt ist. Also wird angeklemmt
und später drumherum geputzt.
Firma Röben hat die Rollschichten vor den bodentiefen Fenstern
fertig gestellt und einige Heizungsrohre abgemauert. Soweit ich das
beurteilen kann, ist die Firma Röben auf meiner Baustelle wohl
fertig. Von mir nochmals vielen Dank für die tolle Arbeit....beim
nächsten Haus gerne wieder! :-)
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