30. April 2004   

Das Grundstück ist gekauft und die Baugenehmigung und alle nötigen Unterlagen sind vorhanden. Los gehts...oder doch nicht?? Bisher habe ich den Bauleiter noch nicht kennengelernt, sondern nur mit dem Aussendienstmitarbeiter von Christoph Massivhaus verhandelt und die Verträge gemacht. Der Aussendiernstmitarbeiter Herr Ulferts ist sehr zuvorkommend, und hat bei mir den besten Eindruck hinterlassen. Ich schicke ein Einschreiben und weise darauf hin, das ich startklar bin und um Rückmeldung bitte, da auch noch einige Kleinigkeiten zur Bemusterung ausstehen.

07. Mai 2004

Eine Woche ist seit meinem Schreiben vergangen. Da sich niemand meldet, denke ich es kann ja nicht Schaden, wenn ich mal anrufe!
Anruf bei Christoph Massivhaus. Der Bauleiter, Herr Bohne ist in einer Besprechung, wird mich aber gleich zurückrufen. Gewartet....aber kein Rückruf. Na gut, dann ist eben erstmal Wochenende.

10. Mai 2004

Erneuter Anruf bei Christoph Massivhaus. Ich habe Glück und werde zum Bauleiter durchgestellt. Da ich noch einige Unterlagen habe, die vom Bauträger ausgefüllt werden müssen, und ich den Bauleiter und die Firma gerne auch persönlich kennenlernen möchte, möchte ich einen Termin vereinbaren. Diese Woche bekommen wir das nicht mehr hin, da der Terminplaner des Bauleiters schon voll ist. Also bekomme ich einen Termin für die nächste Woche. Das ist dann der 19. Mai.

19. Mai 2004

Ich mache mich auf den Weg nach Vechta. Bin ein wenig zu früh, aber Herr Bohne lässt mich nicht warten und hat sofort Zeit für mich. Er macht einen netten Eindruck. Leider kennt er bisher weder mein Grundstück, noch hat man sich bisher großartig mit meinem Bauvorhaben beschäftigt.
Die nächsten 3 Stunden gehen wir die Baupläne noch einmal durch, und müssen feststellen, das der Architekt der die Pläne gezeichnet hat einige Fehler eingebaut hatte, die so nicht realisierbar sind. Also gehen wir den ganzen Bauplan nochmals Punkt für Punkt durch. Ich selbst hatte auch noch eine kleine Änderung, da ich ein anderes Haustürmass wollte als geplant. Das wurde ohne Murren dementsprechend geändert. Ansonsten hatte Herr Bohne reichlich nützliche Tipps für mich. Klasse!
Nach 3 Stunden ist dann das Ergebnis, dass die Pläne komplett neu (Christoph Massivhaus vergibt die Planung jetzt nicht mehr an einen externen Architekten sondern hat inzwischen wohl einen Planer ins Unternehmen eingebunden) gezeichnet werden. Der Entwässerungsplan fehlt noch, und einige Fragen zur Bemusterung des Hauses sind auch noch offen. Diese werde man abklären und mir dann mitteilen.
Da auf meinem Grundstück noch Bäume stehen, die gefällt werden müssen (im Werksvertrag wurde vereinbart, das Christoph dafür zuständig ist) frage ich nach, wann der Erdbauer mit diesen Arbeiten anfangen wird. Aussage Herr Bohne: Diese Woche passiert wegen Christi Himmelfahrt nichts mehr, aber nächste Woche gehts los. Hurra!

27. Mai 2004

Es ist schon Donnerstag und noch ist nichts passiert. Also rufe ich mal bei Christoph an und frage nach. Frau Bunge,die Sekretärin, geht ans Telefon und macht einen sehr netten Eindruck. Herr Bohne ist nicht im Haus. Ich bitte um Rückruf. Gegen Mittag hat sich immer noch niemand gemeldet, also versuche ich es noch einmal. Frau Bunge erklärt mir, das Herr Bohne nicht im Haus ist, gibt mir aber seine Handy Nummer. Na immerhin. Am Handy geht die Mailbox dran, und ich bitte auch hier um Rückruf.

28. Mai 2004

Der Leser vermutet es schon, immer noch kein Rückruf. Also spreche ich noch einmal mit Frau Bunge und mache meinem Ärger über die mangelde Kommunikation Luft. Frau Bunge hat Verständnis und ich habe Glück. Der Bauleiter ist zu sprechen.
Also frage ich Herrn Bohne, wann es losgehen soll. Standartantwort: NÄCHSTE WOCHE.
Die Unterlagen die ich haben wollte fehlen auch noch...Naja, langsam kennt man es nicht anders. Auf jeden Fall ist der Monat Mai auch erstmal gelaufen

03. Juni 2004

Es ist nichts passiert, also rufe ich mal wieder bei Christoph an. Ich erreiche den Bauleiter beim ersten Versuch. Nachfrage warum noch nichts passiert ist. Naja, der Pfingstmontag war ja noch dazwischen, und der Erdbauer hängt noch auf einer anderen Baustelle fest. Aber ich solle mir keine Sorgen machen, wenn es denn losgeht, geht alles ganz schnell, und man hat bisher noch jedes Haus fertig bekommen. Na vielen Dank auch. Meine Bank freut sich über jeden Monat den sie Bereitstellungszinsen kassiert...Aber sobald die neuen Bauzeichnungen bei mir im Briefkasten sind geht es innerhalb von 3 Tagen los. Leider fehlen die Bauzeichnungen aber immer noch. Ganz zu schweigen von den noch immer offenen Fragen.

12. Juni 2004

Hurra! Die neuen Bauzeichnungen sind im Briefkasten. Wenigstens ein Lichtblick. Das Wochenende verbringe ich damit die Masse etc. zu überprüfen. Leider hat man ohne mich vorher zu fragen das Badezimmer komplett geändert und die Toilette  direkt neben die Tür gestellt...Was soll das denn? Ich surfe auch ein wenig im Internet und stoße bei BauNetz.de schnell auf ein paar Einträge, die nicht ganz so zufrieden mit Christoph sind. Diese User schreibe ich an, und erhalte auch Antwortemails, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen werde. Ich bin auf jeden Fall erstmal Informiert.

14. Juni 2004

Anruf bei Christoph. Frau Bunge wie immer sehr nett. Bauleiter Bohne in einer Besprechung. Er ruft zurück. Gegen Mittag rufe ich nochmal an. Herr Bohne hat natürlich nicht zurückgerufen und ist ausser Haus. Ich teile Frau Bunge mit, wo mein Schuh drückt, und bekomme tatsächlich einige Zeit später einen Rückruf von Herrn Gnoth. Er teilt mir mit, das er die Pläne gezeichnet hat, und die Badplanung nicht so funktioniert wie ich mir das Vorstelle, da wir eine Schräge im Bad haben, und das man am WC nur eine Kopfhöhe von 1,70 hätte. Ich mache einen Vorschlag wie ich es mir anders vorstellen könnte. Allerdings werde ich darauf hingewiesen, das dadurch Abmauerungen entstehen würden, die Extrakosten verursachen. Ich weise darauf hin, das ich in der Badplanung ohnehin reichlich Abmauerungen habe. Er verweist mich darauf, das im Endeffekt wichtig ist was im Werksvertag steht. Nachdem ich Herrn Gnoth überzeugen konnte, das die Badezimmerplanung als Bestandteil in den Werksvertrag aufgenommen ist, sagt er zu die Planung nach meinen Wünschen zu verändern.
Warum erst heute aufgefallen ist, das die 1. Planung nicht möglich ist, bleibt mir ein Geheimnis, aber seis drum.
Was den Entwässerungsplan angeht, werde ich Informiert, das die Stadt Lotte in den nächsten 5 Jahren einen Regenwasserkanal anschliessen möchte, und ich deshalb eine Zisterne anlegen sollte, oder eine Verrieselung im Garten einplanen muss. Sonst kann der Entwässerungsplan nicht gezeichnet werden. Ich entscheide mich also spontan für eine Zisterne und ärgere mich über die zu erwartenden Mehrkosten.
Nachdem ich über das ganze nachgedacht habe, rufe ich Herrn Schubring vom  Verband Privater Bauherren an. (Diesem Verein bin ich beigetreten und Herr Schubrig hat auch meinen Werksvertrag und die Baubeschreibung im Vorfeld durchgesehen und unzweifelhaft zu meinem Vorteil verändert. Er wird später auch die Baustelle als unabhängiger Baubetreuer begutachten, und ich bin der festen Überzeugung, das die Mehrkosten für eine solche Betreuung mehr als gerechtfertigt sind.). Er rät mir erst einmal bei der Gemeinde anzurufen, ob bezüglich des Regenwassers überhaupt Vorgaben bestehen.

15. Juni 2004

Ich rufe bei der Gemeinde Lotte an. Dort wird mir mitgeteilt, das der Regenwasserkanal schon ausgeschrieben ist, und man nur noch auf eine Unterschrift der Deutschen Bahn wartet, da man unter Bahngleisen drunter her muss. Sobald die Unterschrift vorliegt geht es mit dem Regenwasserkanal los. Ich sollte mir da mal keine Gedanken machen. Sobald mein Rohbau steht ist der Kanal auch fertig und ich kann dann direkt an den Regenwasserkanal anschliessen und muss nicht verrieseln etc.

Also rufe ich bei Christoph an. Leider ist Herr Gnoth krank geworden und ich teile Frau Bunge meine Informationen der Stadt Lotte mit. Sie will es weitergeben.

16.Juni 2004

Ein wirklicher Lichtblick. Herr Gnoth von Christoph Massivhaus ruft zurück. (Trotzdem er krankgeschrieben ist! Das ist doch wirklich mal nett). Wir telefonieren fast 20 Minuten. Ich habe Ihn gestern wohl missverstanden (telefonieren mit dem Handy hat halt seine Tücken), die Zisterne ist natürlich nicht Pflicht, sondern soll als Vorschlag verstanden werden. Das Problem bei meinem Grundstück sei, (da ich in einer Baulücke baue) das die Stadt Lotte für dieses Gebiet DEMNÄCHST einen Regenwasserkanal anschliessen möchte. Das kann schnell gehen (wie die Stadt Lotte meint) das kann sich aber auch noch ganz schön hinziehen. Eigentlich möchte ich das Regenwasser ohnehin nutzen ich mache mir halt nur so meine Gedanken über die Zusatzkosten. Dies teile ich Herrn Gnoth auch mit. Das erste mal, das sich jemand die Zeit nimmt und mich wirklich über Vor- und Nachteile aufklärt. Herr Gnoth gibt mir reichlich Tipps, wie ich die Regenwasserfrage lösen kann, und weist darauf hin, das ich mir mit der Umsetzung ohnehin noch Zeit lassen kann. Er fragt mich ob es für die Entwässerungspläne OK ist, wenn er erstmal eine Zisterne einzeichnet. Wenn der Regenwasseranschluss dann da ist, kann ich mich ohnehin noch entscheiden, ob ich das Wasser für den Garten nutzen möchte, oder in die Kanalisation ableite.
Ich bekomme auch noch weitere Fragen beantwortet und freue mich, das sich wirklich mal jemand kümmert.
An dieser Stelle ein ganz dickes Lob an Herrn Gnoth.

17.Juni 2004

Heute kam Post von Christoph. Wärmebedarfsnachweis und Statik sind da. Die Unterlagen wurden am 26.11.2003 erstellt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das korrekt sein kann, und rufe Sicherheitshalber bei Christoph an. Frau Bunge will meine Anfrage weitergeben...

19.Juni 2004

Wieder eine Woche rum. Am Grundstück hat sich nichts getan.

21. Juni 2004

Ich habe mir  am Wochenende die Mühe gemacht, die Statik nochmal ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. (muss allerdings eingestehen, das ein Laie wie ich damit rein garnichts anfangen kann) Allerdings wundere ich mich über den Spitzboden. Da dort die Heizung mit 350 Liter Wassertank hinkommt, und selbiger später einmal als Wohnbereich ausgebaut werden soll, habe ich den Eindruck, das die Deckenlasten nicht hoch genug sind. 

Ich rufe also bei Herrn Schubring vom VPB an. Ich soll die Statik und den Wärmebedarfsnachweis vorbeibringen. Er wird die Unterlagen kontrollieren.
Um zu vermeiden, daß ich falsche Unterlagen einreiche, (und dadurch unnötige Kosten verursache. Der VPB nimmt für seine Arbeit natürlich auch Geld), rufe ich erneut bei Christoph an, um nochmals nachzufragen, ob es sich bei den Unterlagen wirklich um mein Bauvorhaben handelt. Frau Bunge kann leider keine Auskunft geben, und wird bei Herrn Bohne nachfragen sobald er wieder im Hause ist. Ich warte also lieber nochmal ein paar Tage mit der Abgabe beim VPB, bis diese Frage geklärt ist.

22.Juni 2004

Anruf bei Christoph; nochmals wegen der Statik. Bauleiter Bohne ist nicht im Haus. Frau Bunge wird einen Zettel hinlegen. Ich bitte darum, daß Herr Bohne mich zurückruft, da sich inzwischen auch die  WFA (öffentliche Mittel) bei mir gemeldet hat. Laut WFA- Unterlagen wäre ich verpflichtet mit dem Bau umgehend zu beginnen. Deshalb soll ich das Formular "Anzeige des Baubeginns" schnellstmöglich einreichen, damit mir keine Nachteile entstehen. Das Formular muss vom Bauträger und vom Bauherren unterschrieben sein.

23. Juni 2004

Hurra, endlich scheint es los zu gehen. Heute kam Post von Christoph. Die Unterlagen für die Entwässerung sind gekommen. Ausserdem die überarbeiteten Grundrisse. Nun kann ich keine Abweichungen mehr feststellen. Beim Bad fehlt noch eine kleine Abmauerung an der Badewanne, aber ich denke das dies eher ein Problem der Software war. Ich hab ja auf alle Fälle noch den Anhang im Werksvertrag, und denke, das werde ich dann abklären, wenn es soweit ist.
Jetzt ist nur noch die Frage mit der Statik offen, also rufe ich bei Christoph an. Herr Bohne ist zu sprechen, und nach einem kurzen Gespräch bin ich überzeugt, das mit der Statik alles so ist, wie es für mein Vorhaben sein soll. Hätte man mir aber auch schon ein paar Tage eher sagen können, dann hätte ich garnicht so einen Aufwand betreiben müssen. Aber heute kann ich nicht meckern, Herr Bohne weist mich nämlich darauf hin, daß der Erdbauer heute schon gut was geschafft hat. Daß es so plötzlich losgeht, damit hatte ich dann doch nicht gerechnet.
Das Formular "Anzeige des Baubeginns" will er mir heute noch zuschicken. Ich habe noch ein paar Fragen, die Herr Bohne schnell klären kann.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, bekomme ich langsam mein "gutes Gefühl" wieder...
Ich mache mich also noch auf den Weg zum Grundstück und staune nicht schlecht...morgen will der Erdbauer, die Firma Pundt, die restlichen Bäume entfernen, und das Grundstück baureif machen.

25/26. Juni 2004

Da es gestern ein heftiges Unwetter gab, konnten die Erdbauer erst heute weitermachen. Ich staune nicht schlecht, als ich gegen 18:00 Uhr einfach mal am Grundstück vorbeifahre und dort wird noch fleissig gearbeitet. Das Ergebniss kann sich sehen lassen. Ich weiss leider nicht den Firmennamen, aber ein wirkliches Lob an die Mannschaft der ausführenden Firma.

30. Juni 2004

Die Erdbauer sind fast fertig. Allerdings würde die Oberkante des Fertigfussbodens bei minus 30 cm zur Strasse liegen. Das war zwar auch so geplant, aber jetzt wo ich das optisch sehe, habe ich doch Bedenken, was passiert,, wenn ein richtiger Platzregen runterkommt. Ob wir dann nicht doch nasse Füsse bekommen. Ich rufe also Bauleiter Bohne auf dem Handy an. Die Mailbox geht dran, und ein paar Minuten später ruft er mich zurück. Herr Bohne rät mir, darüber nachzudenken, ob ich das Gelände nicht wenigstens bis auf plus 5-10 cm über Strassenniveau anfüllen will, da nur eine Regenrinne einen richtigen Platzregen auch nicht auffangen wird. (unser Grundstück liegt direkt an der Strasse und ist nicht durch einen Bordstein mit Regenrinne getrennt!) Ich bitte Herrn Bohne sich mit dem Erdbauer in Verbindung zu setzen und mir einen Preis zu nennen. Herr Bohne will mich morgen zurückrufen.

01. Juli 2004

Anruf von Herrn Bohne. Er nennt mir einen Preis für das Anfüllen des Grundstücks. Es liegt in dem Bereich, auf den ich vorbereitet bin, und ich gebe das Anfüllen in Auftrag. Da ich mich erstmal für ein paar Tage in den Urlaub verabschiede, klären wir noch kurz den weiteren Ablauf. Anfang nächster Woche soll das Grundstück auf die neue Höhe verdichtet werden. Dann soll es ein paar Tage ruhen, um Absackungen zu vermeiden. Herr Bohne meint, das bis Ende der Woche das Schnurgerüst eingemessen und die Fundamente ausgehoben werden könnten. Was die Sohlplatte angeht, glaubt er nicht, das sich dies während meiner 9 Tage Urlaub schon realisieren lässt. Sollte das Wetter aber mitspielen und man dies doch schon während meines Urlaubes schaffen, wird man mich anrufen, damit ich Herrn Schubring vom VPB zwecks Abnahme zur Baustelle schicken kann. Die "Baubeginnsanzeige", so wird mir sicher zugesagt, soll heute noch in die Post gehen. Dann erstmal ab in Urlaub, es ist ja soweit alles geklärt. Ansonsten kann man mich ja auch per Handy erreichen.

08. Juli 2004

Herr Gnoth ruft mich auf dem Handy an, und möchte wissen, wie weit ich mit der Beauftragung der Versorger bin, da man nächste Woche mit der Sohlplatte anfangen möchte. Ich kann vom Urlaubsort aus nicht viel machen, und teile  Herrn Gnoth mit, das ich gleich nachdem ich die Abwasserpläne von Christoph bekommen hatte bei der Stadt Lotte den "Antrag auf Entwässerung" gestellt habe. Ohne die Genehmigung kann ich die Ver- und Entsorger nicht beauftragen. Herr Gnoth will zusehen, das er bei der Stadt Lotte jemanden Verantwortlichen finden kann. Super!

10. Juli 2004

9 Tage Urlaub sind vorbei. Zu Hause in der Post ist auch die erwartete "Baubeginnsanzeige". Ich Unterschreibe noch die Formulare und sende Sie an das Bauamt.Danach mache ich mich auf den Weg zum Grundstück. Mal sehen wie weit man schon gekommen ist.
Pustekuchen!!! Am Grundstück ist in den 10 Tagen meines Urlaubes GARNICHTS gemacht worden. So schnell kann die Urlaubslaune verfliegen...Ich bin wirklich sauer. Montag werde ich doch mal wieder bei Christoph anrufen.

12. Juli 2004

Ich rufe bei Christoph an, um mich zu informieren, ob Herr Gnoth etwas bezüglich der Entwässerungsgenehmigung erreicht hat, und um bei Herrn Bohne nachzufragen, warum in den letzten 10 Tagen am Grundstück nichts passiert ist.
Herr Bohne ist nicht im Haus und Herr Gnoth telefoniert gerade. Ich bitte um Rückruf von Herrn Gnoth, und der erfolgt auch ein paar Minuten später. Herr Gnoth hat bei der Stadt Lotte leider nichts erreicht. (nicht seine Schuld, ich konnte ja leider nichtmals einen Ansprechpartner bei der Stadt nennen), und erzählt mir, daß er wohl im Amt hin und her verbunden wurde. Wir vereinbaren, daß ich es selber einmal versuche und mich dann nochmal melde. Herr Bohne ist noch nicht im Haus.
Mit dem richtigen Ansprechpartner klappt es bei der Stadt Lotte auf Anhieb. Man verspricht mir die Entwässerungsgenehmigung innerhalb der nächsten 2 Tagen zuzuschicken, mal sehen ob es klappt!
Herrn Bohne rufe ich auf dem Handy an. Die Mailbox ist dran und ich bitte um Rückruf. Nach 2 Stunden versuche ich es nochmal bei Christoph direkt. Herr Bohne ist im Haus. Telefoniert aber gerade. Auch hier bitte ich um Rückruf. Da ich diese Spielchen inzwischen ja bereits zu genüge kenne, rufe ich nach einer weiteren Stunde erneut bei Christoph an. Herr Bohne ist zu Tisch. Ich möchte nun gerne einmal mit Herrn Christoph (dem Chef) telefonieren. Dieser ist gerade in einer Besprechung und will mich zurückrufen.

13. Juli 2004

Herr Christoph ruft mich an. Ich erkläre die Situation und frage nach, ob es üblich ist, daß so lange Leerlaufzeiten anfallen, an denen am Bau nichts passiert. Sein erster Eindruck ist, daß sich das ja garnicht gut anhört, und er sich mal persönlich kümmern wird. Ich bitte darum mich auf dem Laufenden zu halten, woran es liegt. Wenn der Chef die Sache in die Hand nimmt soll es jetzt ja wohl voran gehen.

14. Juli 2004

Ich rufe nochmal bei Herrn Bohne, wie es denn weitergehen soll, und warum seit über 2 Wochen nichts passiert. ( Antwort  "Beim Erdbauer im Dorf war Schützenfest und der LKW Fahrer war deshalb ein paar Tage nicht zu gebrauchen"...also wirklich!) Der Erdbauer hat aber zugesichert, daß das Grundstück heute abend Baureif ist. Ich teile mit, daß ich gerade vom Grundstück komme, und dort noch garnichts passiert ist. Da muss sich die Firma aber ranhalten. Herr Bohne ist mächtig überrascht und will gleich den Erdbauer anrufen...

15. / 16. Juli 2004

Die Erdbauer waren die letzten Tage damit beschäftigt das Grundstück auf die neue Höhe zu verdichten, und noch 2 Bäume zu fällen. Leider haben Sie die Bäume aber nicht entsorgt. Ich rufe Herrn Bohne an, und er wird sich um die Abfuhr kümmern. Bei dieser Gelegenheit teile ich mit, das die Stadt Lotte die "Entwässerungsgenehmigung" zugeschickt hat.
Die WFA hat mich angeschrieben, daß Sie für die Baubeginnsanzeige ein spezielles Formular benötigt (eine Kopie der Bauamtsbescheinigung reicht nicht aus). Das Formular ist beigefügt. Ich unterschreibe und schicke das Formular zum Gegenzeichnen an Christoph. Herrn Bohne teile ich dies am Telefon mit, damit das Formular umgehend weitergeleitet wird.
Ich erfahre auch, das ich einen neuen Bauleiter bekomme. Ein Herr Sandmann wird sich bei mir melden! Was den Terminplan angeht, ist die Erdgeschossdecke wohl schon für Ende Juli bestellt...da bin ich ja mal gespannt.

20. Juli 2004

Anruf von Herrn Sandmann. Er stellt sich als neuer (externer) Bauleiter vor. Wir unterhalten uns ein wenig über den bisherigen Verlauf des Bauvorhabens, und ich äußer mich dahingehend, daß ich bisher nicht wirklich gut zufrieden bin. Aber nun soll ja alles besser werden. Derzeit hat Herr Sandmann das Problem, daß er sich durch die Unterlagen seines Vorgängers durcharbeiten muss. Da meine Verträge in einigen Punkten vom Standardvertrag abweichen, ist es für Ihn nicht ganz einfach.
Als Erstes sind jetzt Baustrom und Bauwasser zu organisieren. Eigentlich wollte sich Herr Bohne um dies alles kümmern, aber Herr Sandmann bittet um Verständniss, daß es ihm am liebsten wäre, wenn ich die Unterlagen besorgen könnte, da ich auch unterschreiben muss. Ausserdem muss noch die Feinabsteckung des Gebäudes erfolgen. Ich soll dementsprechend einen Vermesser beauftragen. Um die Anträge für Baustrom und Bauwasser kann ich mich gerne kümmern. Ich weise allerdings darauf hin, das die Kosten laut Vertrag von Christoph zu übernehmen sind. Was die Feineinmessung des Gebäudes angeht, weise ich darauf hin, das Ausführung und Kosten, laut Vertrag, von Christoph übernommen werden. Um den Vermesser wird sich also Herr Sandmann kümmern müssen.
Ich teile noch mit, daß ich dieses Bautagebuch führe, und daß der VPB für mich tätig ist. Der Bauleiter möchte bei den Abnahmen durch den VPB gerne dabeisein, um evtuelle Probleme (die hoffentlich nicht vorkommen werden) schnell lösen zu können. Das ist genau das, was Herr Schubring vom Verein Privater Bauherren entgegenkommt.
Also müssen wir jetzt doch noch ein paar Tage Geduld haben, der Termin zum Jahresende wird aber wohl knapp werden.

26.Juli 2004

Es tut sich jetzt doch langsam etwas. Die letzte Woche ist wohl noch mit diversen Vorbereitungen vergangen, aber diese Woche soll es rundgehen. Laut Aussage des Bauleiters sollen auf jeden Fall die Fundamente und die Sohle geschafft werden. Nächste Woche Donnerstag soll dann schon die EG- Decke eingebaut werden. Wenn das wirklich jetzt so zügig klappt, dann wäre ich doch recht überrascht. Also drücke ich mal die Daumen. Baustrom ist inzwischen bereits vorhanden und Bauwasser wird über ein Hydrantenstandrohr gezapft.
Als ich nachfrage, wie weit die Angebote von Klinker und Dachpfannen sind, gibt es doch noch eine kleine Überraschung. Herr Sandmann hat noch keinerlei Angaben von der Firma "BauKing" (die bemustern die Bauvorhaben von Christoph) bekommen, und drängt nun doch ein wenig zur Eile. Die gewünschte Ausstattung ist aber bereits seit Wochen bei BauKing hinterlegt. Allerdings hatte man damals noch keine Unterlagen von Christoph bezüglich unseres Bauvorhabens, und dann sind die Unterlagen wohl untergegangen. Ich rufe also bei BauKing an. Die zuständigen Herren sind nicht im Haus, aber ich soll morgen zurückgerufen werden. Nebenbei hätte Christoph uns eigentlich laut Vertrag zur Bemusterung einladen sollen, was aber nie passiert ist. Dass ich schon die passenden Klinker und Dachsteine parat habe, ist sozusagen Eigeninitiative :-) Nur die Kalkulation, was die Kosten für unser Haus angeht, muss BauKing noch machen.

27. Juli 2004

Der Vermesser hat heute die Feinabstimmung für das Grundstück gemacht. Bauleiter Sandmann hat bei BauKing inzwischen nachgefragt und mir ein Fax mit Angeboten für Dacheindeckung und Klinker zukommen lassen. Leider fehlen diesbezüglich noch einige weitere Preise für Dachsteine, die ich ins Auge gefasst habe. Ausserdem muss das Angebot dann auch noch von Christoph kalkuliert werden, bzw. ich muss wissen, welchen Betrag Christoph für die Dacheindeckung vorgesehen hat. Herr Sandmann hat morgen ohnehin einen Termin bei Herrn Christoph, so das er die Unterlagen dort besprechen wird.
Ansonsten kann ich meinem neuen Bauleiter bisher nur Lob aussprechen. Herr Sandmann ruft zurück, kann mir Dinge erklären und ich habe den Eindruck, dass er sich wirklich kümmert. Sowas war ich bisher ja leider noch garnicht gewohnt. Zur Zeit bin ich sehr positiv gestimmt.

28. Juli 2004

Heute habe ich ein wenig Zeit gehabt meine Unterlagen zu aktualisieren und musste feststellen, das noch so einige Fragen offen sind, die mein vorheriger Bauleiter Bohne nicht beantwortet hat. Also habe ich eine Liste der offenen Fragen aufgestellt, und werde wohl Bauleiter Sandmann um Antworten bitten. Ich warne Herrn Sandmann am Telefon schon einmal vor das ich die Liste per Email rüberschicke. Zufällig frage ich nach, ob schon ein Termin mit den Stadtwerken abgestimmt ist, zwecks Setzten der Mehrspartenzuführung. Laut Herrn Sandmann wird einfach die entsprechende Ecke ausgesparrt und später betoniert. Soweit ich informiert bin, möchten die Setztmeister der Stadtwerke die Zuführung aber direkt bei der Schüttung der Sohle sezten. Ich teile dem Bauleiter meine Erkenntnisse mit, und er wird sich gleich morgen früh darum kümmern. Ausserdem habe ein Fax mit der Kalkulation für die Dachsteine bekommen. Allerdings hat man sich wohl vertan und nur die Gesammtkosten für die komplette Dacheindeckung (ohne Abzug der Kosten für die Standardeindeckung) aufgelistet. Was ich brauche sind genaue evt. anfallende Zusatzkosten. Da Herr Sandmann keine Kalkulation vornimmt, und auch nicht sagen kann, was den die Kosten für Standard sind, verweist er mich an Christoph. Dort werde ich also morgen anrufen müssen. Morgen soll es dann wohl auch schon an Fundamente und Sohle gehen. Hoffentlich klappt der Termin mit den Stadtwerken so kurzfristig!

29. Juli 2004

Herr Sandmann hat mich gleich morgens angerufen um mitzuteilen, dass mit den Stadtwerken alles geregelt ist. Super! Danke Herr Sandmann! Ausserdem teilt er mir mit, dass heute gegen 13:30 die Sohle geschüttet wird. Ich Informiere Herrn Schubring vom VPB und er kann es sich einrichten gegen Mittag an der Baustelle vorbeizukommen. Da ich mir kurzfristig frei nehmen kann, bin ich gegen 12:00 am Grundstück, und drei Mann der  Firma Röben Bau sind bereits schwer zugange. Die Fundamente sind gerade fertig geworden. Die Stadtwerke haben die Mehrspartenzuführung bereits gesetzt und auch die Zuluft für den Kamin ist da wo sie hinsoll. Es ist eine umlaufende Randdämmung gesetzt und die Entsorgungsleitungen unter der Sohle werden gelegt. In den Aussenfundamenten stecken rundum Stahlstifte als Bewehrung. Dann kommt auf den Boden eine Folie als Sauberkeitsschicht und auf die Folie kommt Stahlfaserbeton. Inzwischen ist Herr Schubring auch eingetroffen, und er ist mit der Arbeit der Firma Röben Bau durchweg zufrieden. Der Vorarbeiter spricht sich mit Herrn Schubring kurz ab, bezüglich der Ausführung der weiteren Dämmung (Z-Folie etc). Das letzte Wort hat natürlich Bauleiter Sandmann. Der erste Eindruck bezüglich der Firma Röben ist aus meiner Sicht auf jeden Fall erstklassig.
Noch ein kurzer Anruf bei Christoph Massivhaus, bezüglich der Dachsteine, aber leider habe ich den Chef gerade verpasst. Frau Bunge, wie immer gut gelaunt, hat mein Anliegen notiert und will Herrn Christoph gleich morgen darauf ansprechen und mir dann ein entsprechendes Angebot zufaxen.

31. Juli 2004

Die Rechnung für die 3. Abschlagszahlung (Fertigstellung Bodenplatte) ist im Briefkasten.

 02. August 2004

Die Firma Röben Bau hat den Tag über richtig rangeklotzt. Als ich nachmittags zur Baustelle komme, bin ich wirklich platt. Das Aussenmauerwerk ist schon mächtig weit fortgeschritten. Herrn Röben lerne ich heute auch kennen.

03. August 2004

Firma Röben Bau war wieder in Höchstform und hat heute die EG- Innenwände so gut wie fertig gestellt. Donnerstag früh sollen schon die EG- Fertigdeckenteile kommen.

04. August 2004

Heute wurden die Erdgeschosswände fertig gestellt. Ausserdem sind bereits die Stützen für die EG- Decke gesetzt. Die Aussenwände wurden im Sockelbereich mit Bitumen bestrichen und mit Jackodur-Wärmedämmplatten in einer Stärke von 10 cm beklebt.

05. August 2004

Die EG-Decke ist aufgesetzt. Randdämmung ist angebracht, und Gittermatten montiert. Montag morgen wird die Decke betoniert.
Unser Klinker ist heute auch schon angeliefert worden!

07. August 2004

Fa. Christoph schickt die 4. Abschlagsrechnung (Fertigstellung EG-Decke) Ausserdem wird mir mitgeteilt, wer die Arbeiten für Sanitär und Elektro ausführen wird. Mit diesen Firmen werde ich Montag telefonieren.

09.August 2004

Die EG-Decke wurde heute fertiggestellt. Die ersten 4 Reihen Klinker sind auch schon gemauert und die Wände oberhalb des Sockelbereiches mit 10 cm Glaswolle verkleidet.
Heute habe ich auch mit der Firma Haustechnik Heller (Sanitär und Heizung) telefoniert und mir die Ausstattungsserie fürs Badezimmer benennen lassen. Es war ein sehr nettes und informatives Telefonat, und ich habe mir gleich am Nachmittag die entsprechende Ausstattung im Sanitärfachhandel angeschaut, und bin angenehm überrascht.
Ausserdem habe ich auch mit der Firma J. Fangmeyer (Elektro) gesprochen. Auch hier bin ich gleich nach dem ersten Telefonat von der guten Zusammenarbeit überzeugt, und freue mich schon auf die Beratung vor Ort.

10.August 2004

Heute habe ich Bauleiter Sandmann persönlich kennengelernt. Es wurden noch offene Fragen beantwortet, und ich habe jetzt einen ungefähren Terminablauf für unser Bauvorhaben. Der positive Eindruck den ich von diversen Telefongesprächen hatte, hat sich auf jeden Fall bestätigt. Die Startschwierigkeiten die ich mit Christoph Massivhaus hatte, werden durch Bauleiter Sandmann auf jeden Fall wieder ausgeglichen.
Firma Röben hat die Aussenwände im DG angefangen und die Schalung für die Betonstützen fertiggestellt. Der Sockelklinker ist bereits rundherum gemauert, und ab morgen soll fleissig geklinkert werden.
Die Sanitärausstattung haben wir heute auch ausgewählt und erwarten nun das Angebot der Firma Heller.

12. August 2004

Firma Röben Bau ist mit dem Klinkern des EG fertig geworden. Sieht wirklich toll aus.
Die Firma Christoph Massivhaus schickt eine Aufpreisrechnung für Vermessungsarbeiten. Laut meiner Baubeschreibung gehen diese Kosten aber zu Lasten von Christoph. Ich rufe Frau Bunge an, und bitte Sie um Überprüfung. .

20. August 2004

Die Zimmerei Backhaus hat heute den ganzen Tag mit 4 Mann das Dach komplett gerichtet. Soweit ich das als Laie beurteilen kann, eine wirklich tolle Arbeit. Ein Richtfest wurde von den Zimmerleuten nicht gewünscht. Deshalb werden wir für Nachbarn und Freunde wohl eine kleine Rohbauparty machen, wenn der Bau erst einmal abschließbar ist.

23. August 2004

Firma Röben hat heute das Giebelmauerwerk komplett fertiggestellt. Bis auf die Fenster- und Türöffnungen ist der Bau damit geschlossen. Das Gerüst für die Klinkerarbeiten ist auch schon aufgestellt.

24./ 25. August 2004

Es wurde fleissig geklinkert und bis auf die Rollschichten vor den Fenstern ist alles fertig.
Elektro Fangmeyer hat angerufen und einen Termin zwecks Baubegehung/Elektro-Planung vereinbart.

26. August 2004

Die Rollschichten vor den Fenstern sind angebracht. Im DG wurde die erste Reihe Steine der Innenwände gesetzt. Nun kann man sich die Zimmer schon vorstellen. Der Fensterbauer (Firma Koopmann & Hermes) hat angerufen und einen Termin für die nächste Woche vereinbart. Auch die Zimmerei Backhaus hat sich noch einmal gemeldet, bezüglich der Verschalung der Dachüberstände.

27. August 2004

Eingang der 5. Abschlagsrechnung (Nach Richten des Daches)

31. August 2004

Heute war Elektro Fangmeyer auf der Baustelle um die Elektroinstallationen durchzusprechen. Die Baubegehung wurde von Herrn Fangmeyer persönlich durchgeführt, war sehr umfassend und hat fast 2 Stunden gedauert. Die Beratung war sehr gut.

01. September 2004

Nachdem ich 2 Tage nicht mehr auf dem Bau war, bin ich heute angenehm überrascht worden. Die Innenwände im DG sind komplett fertig. Auf Firma Röben ist Verlass.
Elektro Fangmeyer hat ein Angebot für zusätzliche Elekrotinstallationen gefaxt, und auch davon bin ich angenehm überrascht.
Bauleiter Sandmann hat angerufen und mir mitgeteilt, dass ich nächsten Freitag mit dem Trockenbau im DG (mache ich in Eigenleistung) beginnen kann.

02. September 2004

Heute war Baubesprechnung mit Herr Konow von der Firma Haustechnik Heller. Ausserdem war Herr Breyer von der Firma Koopmann & Hermes (Fensterbau und Jalousien) vor Ort.
Beide haben mich sehr gut beraten, und ich freue mich schon auf die weitere Zusammenarbeit.
Danach wurde der weitere Terminablauf mit Bauleiter Sandmann abgestimmt.
Der Dachdecker (Fa. Hakenbusch) hat sich auch gemeldet. Er hatte noch einige Fragen und wird mitte nächster Woche das Dach eindecken und die Velux- Fenster einbauen. Anfang der Woche wird die Zimmerei Backhaus die Dachüberstände mit Kunststoff verkleiden.

06.September 2004

Heute war mächtig was los. Zimmerei Backhaus hat die Dachüberstände mit Kunststoffprofilen verkleidet. Sieht klasse aus!. Ausserdem wurde für die Treppe in den Spitzboden noch ein Wechsel gesetzt. Firma Röben Bau hat den Kaminzug gemauert. Die Firma Elektro Fangmeyer hat mit der Elektroinstallation begonnen.

07. September 2004

Elektro Fangmeyer verlegte weiterhin Kabel und ist mit der Rohinstallation fertig geworden.
Ausserdem war heute Baubegehung mit meinem Gutachter, Herrn Schubring vom Verband Privater Bauherren, zwecks Rohbaukontrolle. Alles in allem war er zufrieden. Einige Mängel wurden aber doch entdeckt. Allerdings werde ich erst noch auf den schriftlichen Bericht warten. Für Morgen ist ein Baustellentermin mit dem Kreis Steinfurt vereinbart, zwecks Rohbauabnahme. Ausserdem habe ich heute Material für den Trockenbau bestellt (mache ich in Eigenleistung!). Mit Frau Bunge von Christoph Massivhaus habe ich wegen der Vorgehensweise bei Gutschriften auch noch telefoniert.

08. September 2004

Die Dachdecker der Firma Harkenbusch haben heute das Dach eingedeckt und die Dachrinnen montiert.
Ein Mitarbeiter der Stadt Lotte war heute auch auf der Baustelle und hat den Rohbau abgenommen. Dabei wurde ich darauf hingewiesen, das der ausführende Architekt noch eine Bescheinigung bezüglich der Wärmedämmung abgeben muss. Deshalb habe ich Bauleiter Sandmann angerufen und um entsprechende Veranlassung gebeten. Die Firma Butke hat heute eine Bautür und die Bautreppen geliefert und angebracht. Ausserdem habe ich noch den Bezirksschornsteinfeger Herrn Bakenecker zwecks Abnahme des Kaminzuges angerufen.

09. September 2004

Heute wurde der Schornstein mit Schindeln verkleidet und 3 Velux Fenster montiert. Sehr gute Arbeit der Firma Harkenbusch. Die Räume wirken mit Fenster doch gleich ganz anders. Allerdings muss ich noch abklären, ob zum Fenstereinbau nicht auch die Velux Dampfbremse installiert werden muss. Der Begehungsbericht des Gutachters Schubring ist auch in der Post. Ich schicke der Firma Christoph eine Durchschrift mit der Aufforderung die Mängel umgehend zu beseitigen.

10. September 2004

Es wurden Rauhspund und diverses Bauholz sowie das Material für den Trockenbau geliefert.

11. September 2004

Wir haben heute mit dem Trockenbau begonnen, und die Sparren mit Klemmfilz ausgestattet.

13. September 2004

Die Firma Haustechnik Heller hat heute mit der Sanitärinstallation begonnen, und gut was geschafft.

14. September 2004

Firma Heller ist heute mit der Sanitärrohinstallation fertig geworden. Die Fensterbaufirma bestätigt den Einbau der Fenster für nächste Woche. Danach soll der Putzer kommen. Also haben wir noch genug Zeit für den Trockenbau.

15. September 2004

Die Firma Röben wollte heute wie vereinbart eine Säule mauern. Nachdem die ersten 4 Reihen gemauert waren, musste ich allerdings feststellen, dass mir die Säule absolut nicht gefällt. Da die Säule nur für die Optik gedacht ist, und keine statischen Auswirkungen hat, habe ich den Auftrag kurzfristig zurückgezogen. Nun muss allerdins die Dachrinne umgebaut werden, da das Fallrohr eigentlich an der Säule abgeleitet werden sollte. Rücksprache mit Bauleiter Sandmann. Der gibt sein OK für die Dachrinne. Immerhin werden die Mehrkosten für den Umbau der Dachrinne günstiger ausfallen, als das Mauern der Säule.
Eigentlich sollte heute der Trockenbau weitergehen, aber 2 Mängel, die mein Gutachter beanstandet hatte, sind leider noch nicht behoben worden. Vorher können wir den Trockenbau allerdings nicht abschliessen. Da ich mir bezüglich der Mängel, als Laie, nicht ganz sicher bin, vereinbare ich nochmals einen Termin mit meinem Gutachter auf der Baustelle.
Firma Christoph schickt die 7. Abschlagsrechnung "nach Fertigstellung der Dachdecker und Klemptnerarbeiten"
Von Bauking und Holz Becher kommen die Rechnungen für das Trockenbaumaterial.

16. September 2004

Herr Schubring vom VPB ist nochmals auf der Baustelle und bestätigt meine Vermutung. Bevor die Mängel nicht entsprechend behoben sind, können wir mit dem Trockenbau nicht weitermachen. Noch von der Baustelle aus, lasse ich Herrn Schubring mit Bauleiter Sandmann telefonieren. Der 1. Mangel "Unterfütterung der Kehlbalkenköpfe" soll gleich morgen früh behoben werden. Der 2. Mangel "Nachbessern eines vom Zimmermann montierten Wechsels" muss noch warten. Das möchte sich Herr Sandmann nächsten Montag erst einmal selber angucken. Die zur Zahlung anstehende 6. Abschlagsrechnung soll ich, auf anraten von Herrn Schubring, entsprechend kürzen.
Herr Kramer von der Firma Röben trifft sich mit mir noch kurz auf der Baustelle, und lässt sich zeigen, was nachgebessert werden muss. Damit sie morgen früh gleich anfangen können.
Christoph schickt einen Brief mit der Bitte mitzuteilen, welche Bodenbeläge verlegt werden sollen. Dies ist wohl für den Estrichleger wichtig zu wissen. Eigentlich denke ich ohnehin darüber nach den Estrich selber zu machen. Leider fehlt mir von Christoph immer noch ein entsprechendes Gutschriftsangebot. Da ich sowieso einen Brief schicken muss, in denen ich meine Kürzungen der 6. Abschlagsrechnung begründe, gebe ich die Belagshöhen gleich mit an.

20. September 2004

Bauleiter Sandmann war heute auf der Baustelle und hat sich den beanstandeten Wechsel angeschaut. Nach Telefonat mit der Firma Christoph wollte man mich dann überzeugen, dass die Wände im Spitzboden nicht Bestandteil meines Vertrages sind. Das ist natürlich Unsinn. Ein Heizungsraum der im Spitzboden eingerichtet wird muß gedämmt und dementsprechend abgehaust werden. Ausserdem gibt es Zusatzvereinbarungen im Werksvertrag. Wir haben uns geeinigt, dass die Flurwand ( an der drt Heizkessel befestigt werden soll) von der Firma Christoph in Kalksandstein gemauert wird, und ich für den Trockenbau des Heizungsraumes eine entsprechende Vergütung bekomme. Also warte ich erst einmal auf ein entsprechendes Vergütungsangebot. Dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich auf die Erfüllung des Werksvertrages bestehe, oder die Rigipswände selber mache.
Herrn Sandmann habe ich gebeten bei Christoph nochmal darauf hinzuweisen, dass ich gerne einen Erstattungsbetrag für die Estricharbeiten genannt bekommen möchte.
Herrn Schubring vom VPB muss ich an dieser Stelle einmal für seinen tollen Einsatz, auf den ich hier leider nicht weiter eingehen kann, danken.

21. September 2004

Die Fensterbauer haben heute mit der Arbeit begonnen. Mit Fenstern wirkt so ein Haus doch gleich wieder anders. Mit Firma Röben konnte einige Punkte aus der Mängelliste des Gutachters Schubring ausgeräumt werden.
Herr Backhaus kam auch auf der Baustelle vorbei. Der als fehlerhaft bemängelte Wechsel des Zimmermanns stellt sich nun, da die Wände im Spitzboden in Leichtbauweise und nicht wie geplant in Kalksandstein gebaut werden sollen als genau richtig dar. Die für dieses Gewerk einbehaltene Summe wurde umgehend überwiesen. Aufgrund der veränderten Situation konnte ich mich mit Bauleiter Sandmann darauf einigen, dass Christoph Massivhaus die Treppenhausabhausung in Leichtbauweise vornimmt, so dass der Spitzboden geschlossen ist. Die weitere Abhausung des Heizungsraums geht dann zu meinen Lasten. Ich denke, das ist ein fairer Kompromiss.

22.September 2004

Die Fensterbauer sind heute fertig geworden.
Damit ist das Haus jetzt erstmals abschließbar! Endlich kann ich mein Werkzeug im Haus lassen, und muss es nicht immer im Kofferraum mitschleppen :-)

24. September 2004

Firma Harkenbusch hat die Dachrinne umgebaut. Das Fallrohr ist jetzt auf der anderen Seite. Ausserdem wurden die Lüfterpfannen montiert und am Elternschlafzimmer ein VELUX Rolladen angebracht. Vorm Haus steht auch schon ein Minibagger. Montag sollen die Versorgungsleitungen für Strom/Gas/Wasser angeschlossen werden. Beim Gespräch mit dem verantwortlichen der ausführenden Firma wurde ich darauf aufmerksam gemacht, das laut seinen Plänen ein Kabel der Telekom über mein Grundstück läuft. Im Grundbuch steht auf jeden Fall nichts.

27. September 2004

Die Firma T E hat heute die Versorgungsleitungen ins Haus gelegt. Der Leitungsplan, auf dem ein Kabel der Telekom eingezeichnet war, erwies sich als ungenau. Die Kabel der Telekom laufen vorm Grundstück im öffentlichen Raum.
Eigentlich sollten die Putzer heute auch anfangen. Das hat leider nicht geklappt. Deshalb können die Leitungen nur in den HWR-Raum geführt werden. Angeschlossen werden Sie erst, wenn der Putz an der Wand ist.

28. September 2004

Leider waren die Putzer heute wieder nicht da. Nach telefonischer Rücksprache wurde mir zugesichert, das Sie gleich morgen früh anfangen.

29. September 2004

Die Putzer haben es heute wohl doch nicht geschafft. Da ich nicht länger warten kann, mache ich halt doch erst den Rigips fertig. Eigenltich wollte ich das nach den Putzern machen. Nun muss der Putz halt bis nächste Woche warten. Nur erreichen muss ich noch jemanden...bei meinem Glück wollen die morgen anfangen und überall liegt Rigips rum.
Die Stadtwerke wollten heute den Strom anklemmen und waren auch nicht begeistert, das noch nicht geputzt ist. Also wird angeklemmt und später drumherum geputzt.
Firma Röben hat die Rollschichten vor den bodentiefen Fenstern fertig gestellt und einige Heizungsrohre abgemauert. Soweit ich das beurteilen kann, ist die Firma Röben auf meiner Baustelle wohl fertig. Von mir nochmals vielen Dank für die tolle Arbeit....beim nächsten Haus gerne wieder! :-)

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