sterben

Zurück

Sterben

 

Die meisten Menschen verdrängen die Tatsache, dass jeder einmal sterben muss. Viele verdrängen es, weil sie Angst haben vor dem Sterben.

Auch ich habe Angst vor dem Sterben, denn ich weiß nicht, WIE ich sterben werde. Aber das ist die einzige Angst, die ich vor dem Tod habe.

Viele Menschen schon habe ich beim Sterben begleitet, viele von ihnen waren lange schwer krank, bevor sie starben.

Und fast alle hatten ein Lächeln im Gesicht in dem Moment, als sie von ihrem Leiden erlöst wurden.

 

Das Sterben kann man riechen. Der Geruch ist sehr intensiv, sehr süßlich. Medizinisch lässt es sich mit den organischen Vorgängen im Körper erklären, die sich während des Sterbens im Körper abspielen.

 

Das Sterben kündigt sich an. Sicherlich, hat ein Mensch kaum noch Puls, weiß man als Medizinfachmann, dass dieser Mensch bald sterben wird. Aber auch der Mensch, der dort schwer krank liegt, weiß, dass er bald sterben wird, schon mehrere Stunden vorher. Woher sie das wissen kann ich nicht sagen, aber sie spüren es.

So kenne ich eine Frau, sie war noch recht rüstig für ihr Alter, die eines Abends erklärte, in der Folgenacht um zwei Uhr würde sie sterben. Keiner glaubte das wirklich, wie gesagt, sie war nicht schwer krank. Um drei Uhr lag sie tot in ihrem Bett.

Kurz vor dem Sterben werden viele Menschen noch einmal aktiv, sie sammeln die letzten Kräfte in ihrem Körper um unerledigtes zu erledigen.

Ein Mann, jahrelang bettlägerig, konnte ich eines Morgens kaum halten, immer wieder wollte er über das Bettgitter um noch einmal mit seinem Hund spazieren zu gehen. Einige Stunden später verstarb der Mann.

Anderes Beispiel, eine bettlägerige Frau wurde plötzlich ganz unruhig, sie wolle noch schnell französisch lernen. Nicht lachen! Und wir sollten Bücher besorgen. Am Folgetag verstarb sie.

Auch in der Tierwelt gibt es Beispiele: Kranke oder verletzte Katzen beispielsweise kündigen viele Stunden vor ihrem Tod durch ein bestimmten Maunzton den Tod an.  So wusste ich, dass meine Katzen sterben würde, als ich sie beim Tierarzt ließ und die Ärztin sagte, sie hätte nur eine Vergiftung und bekäme jetzt Infusionen, abends sollte ich sie wieder abholen. Ich verabschiedete mich von ihr – und wusste, das dies ein Abschied für immer sein würde. Im nachhinein stellte die Tierärztin fest, das die Katze eine seltene Form der Leukämie hatte.

 

Forts. folgt 

 

 

 

Aber bei all dem, denkt immer daran: Das Leben ist das größte Geschenk, welches euch gemacht worden ist. Schmeißt es nicht weg, lasst euch von Tiefen nicht unterbuttern! Aus jedem Tal gibts wieder ein Weg nach oben, wenn man möchte. Er ist da. Immer. Manchmal versteckt, manchmal nur durch Eigeninitiative zu erlangen. Aber er ist da, ich habe ihn auch gefunden.

Das Leben ist schön!!!!!

 

 

 

 



Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!