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Generell sei gesagt: Zwei Katzen sind immer glücklicher als nur eine allein - vorausgesetzt die Tiere passen zusammen. Die landläufige Meinung, dass Katzen Einzeltiere sind und demnach pro Haushalt nur ein Tier gehalten werden sollte, hat sich längst revidiert. Welche Katzen passen also zusammen? Bei den Orientalen ist diese Frage meistens nicht ganz so kompliziert, da sie Gesellschaft von ihresgleichen sehr zu schätzen wissen (Ausnahmen sind eher selten). Ansonsten haben Wurfgeschwister die wenigsten Probleme, denn man kennt sich ja von kleinauf. Aber nimmt man nun am besten zwei Katzen, zwei Kater oder ein gemischtes Pärchen, wenn man sich im Interesse der Tiere zur Anschaffung zweier Miezen entschlossen hat? Jungtiere 'raufen' sich innerhalb kürzester Zeit, auch wenn es keine Wurfgeschwister sind, meist sehr schnell zusammen. Kastrierte Kater geben später super Kumpels ab, kastrierte Katzen sehr eng befreundete Gespanne, die die gemeinsame Körperpflege regelrecht zelebrieren. Ein gemischtes Pärchen ergänzt sich in jeder Hinsicht perfekt - nur sollte man bei Geschwistern rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass es nicht zu unerwünschtem Nachwuchs kommt. Katzen können ab ca. dem sechsten Lebensmonat 'rollen', Kater sind mitunter sogar früher geschlechtsreif; spätestens wenn der Katerurin anfängt, sehr streng zu riechen, sollte man im Interesse der Tiere einen Kastrationstermin beim Tierarzt vereinbaren. Bezüglich des unterschiedlichen Verhaltens von Kater bzw. Katze: Kater durchstreifen ständig ihr Revier, patrouillieren oft unermüdlich wieder und wieder die Grenzen. Außerdem haben (meist aber nur die unkastrierten, erwachsenen ) Kater die Angewohnheit ihre Grenzen mittels Markierens (Urintröpfchen werden verspritzt) abzustecken oder als potente Kater für mehrere Tage auf Brautschau zu gehen. Kastrierte Kater sind dafür oftmals die allergrößten Schmusetiger, sind sehr häuslich und schlafen dann oft sehr viel. Katzen hingegen obliegt naturgemäß die Aufzucht der Jungen, weshalb sie bei Freigang häufig die geschickteren Jägerinnen sind. Man könnte Katzen fast als ein bisschen intelligenter als Kater einstufen, denn der naturgegebene Einfallsreichtum führt zu immer neuen Ideen und lässt halt schon mal etwas zu Bruch gehen und 'Mensch' braucht die nötige Gelassenheit bzw. den entsprechenden Humor, diese Kapriolen seiner wissbegierigen Katze nicht zu verübeln. (copyright: Gudrun Furtner)

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