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Das tierärztliche Gesundheitszeugnis
Warum es so wichtig ist : Hier möchte ich ein Thema aus der aktuellen Novemberausgabe (11/2004) von Katzen extra aufgreifen und teilweise zitieren. Auch meine Kätzchen (von Sajam-Thai http://www.sajam-thai.beep.de ) werden mit einem aktuellen Gesundheitszeugnis an die Käufer abgegeben. Somit muss keiner die sprichwörtliche 'Katze im Sack' kaufen und das Attest sichert Käufer wie Züchter gleichermaßen in vielen Bereichen ab und erspart somit eventuellen zukünftigen Ärger.
Viele Erkrankungen (und damit viel Leid für Mensch und Katze und Geldbeutel!) ließen sich durch sachgerechte Vorbeugemaßnahmen vermeiden. Die Ankaufsuntersuchung ist dabei die grundlegende Basis und schafft Klarheit, ob die Katze gesund ist.
Eigentlich handeln sowohl Käufer als auch Verkäufer unverantwortlich, wenn ein Tier den Eigentümer ohne Ankaufsuntersuchung wechselt. Der Käufer lässt sich auf alle Fälle auf ein finanzielles Abenteuer ein, dessen Ausmaß bei bereits vorliegender (chronischer) Erkrankung nicht im Mindesten einzuschätzen ist.
Zwar schützt auch ein aktuelles Gesundheitszeugnis, das der Züchter kurz vor Verkauf beim Tierarzt erstellen lässt, den Käufer nicht vor zukünfigen gesundheitlichen Problemen seiner Katze - auch Tierärzte sind keine Hellseher! - doch können bereits bestehende Erkrankungen diagnostiziert werden.
Leider wird aber häufig auf eine Ankaufsuntersuchung verzichtet. Der Käufer scheut die unnötig erscheinenden Tierarztkosten und vergisst dabei, dass die Behandlung unerkannter Krankheiten im Nachhinein bedeutend höhere Tierarztrechnungen verursachen würde; leider erhöht natürlich auch ein solcher zum Schutz des Katzenkäufers vorgenommener Gesundheitscheck die Aufzuchtkosten des Züchters, was sich notgedrungen auf den Kaufpreis auswirken wird. Aber hier sind 20 € bis 50 € Mehrkosten seitens des Katzenkäufers gut investiert und stehen wirklich in keiner Relation bezüglich des Kaufs eines kränkelnden Jungtieres.
Auch das Argument, dass ein Kätzchen 'nur als Liebhabertier' erworben wird, zählt nicht. Denn jede Katze hat die gleichen Ansprüche auf tierärztliche Versorgung, wenn es Gesundheitsprobleme geben sollte. Ein vermeintlich preisgünstigeres Tier, das ohne Check verkauft wird, kann sich schnell zu einem extremen Kostenfaktor entwickeln, wenn es Schwierigkeiten gibt. Auch können oft weder Käufer noch Züchter sich auf ihr Urteilsvermögen, ob dem Kätzchen auch wirklich nichts fehlt, sich ganz sicher verlassen. Die Untersuchung durch einen Tierarzt ist allemal geeigneter hierzu.
Die wichtigsten Punkte, die ein Tierarzt unmittelbar vor dem Verkauf eines Jungtieres untersuchen sollte, sind folgende:
Hautkrankheiten: Ungezieferbefall: Zahnstellung: Mundhöhle, Ohren, Augen, Erkrankungsanzeichen Nabelbruch: Herz und Lunge abgehört, Erkrankungsanzeichen Beide Hoden vorhanden: Körpertemperatur: Infektionsanzeichen: Allgemeinzustand: Gewicht: Sonstiges:
Wenn diese Dinge alle ohne Befund bzw. mit positiven Werten versehen werden konnten, dann sind sowohl Käufer als auch Verkäufer auf faire Weise auf der sicheren Seite.
Copyright: Gudrun Furtner
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