Rassen:
Auf dieser Seite möchte ich Euch die gesamte Rassenvielfalt in der Meerschweinchenwelt vorstellen. Diese Rassen sind seid einigen Jahren konstant geblieben. Nur selten kommen in heutiger Zeit neue hinzu.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Langhaar und Kurzhaar.
Bei den Langhaarigen ist auf die Fellpflege zu achten, da hier das Fell schneller verfilzt und sich unschöne Knoten bilden. Diese sollten dann heraus geschnitten werden, da sie sonst immer größer werden. Das Fell wächst monatlich knapp 1 cm, darum ist es sinnvoll, das Fell auf Bodenlänge abzukürzen. In Deutschland ist es zum Glück verboten, das Fell auf Papilotten zu wickeln, um längere Haarlängen zu erreichen. Bei der Zucht von Langhaar ist neben Typ, Bau und Farbe besonders auf die Fellqualität (Dichte, Dicke,Durchfärbung ggf. Locken) und auf die Backenbärte zu achten!
Die sportlichen Kurzhaarigen:
Glatthaar
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Buffy von den Duisburger Knuddelschweinchen |
Das Fell ist kurz und enganliegend. Es sollten keine Wirbel oder Scheitel vorhanden sein. Dies ist die Ursprungsform aller Meerschweinchenrassen. |
English Crested
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Engl.Crested in silberagouti von H.Jansen |
Das Fell ist kurz und enganliegend. Nur auf dem Kopf befindet sich ein Wirbel, die sogenannte Krone. Sie liegt zentral in einem gedachten Viereck zwische Augen und Ohren, sollte groß , rund und einen stecknadelkopfgroßen Mittelpunkt haben. Beim Engl. Crested ist sie in restlicher Fellfarbe. |
American Crested
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Das Fell ist kurz und enganliegend, die Krone sollte jedoch weiß und voll ausgefüllt sein. Die Zucht ist schwierig, da sich eine vollausgeprägte Krone nicht unbedingt reinerbig weitervererbt, und somit immer fehlgezeichnete Tiere auftreten können. Beim Kauf sollte man sich einen verantwortungsvollen, seriösen Züchter aussuchen, der einem auch Eltern- und Geschwistertiere vorzeigen kann. |
Rosetten
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Luna Von den Duisburger Knuddelschweinchen |
sollten 3 Körperwirbel, 3 Hinterhandwirbel und idealerweise 2 Nasenwirbel aufweisen. Durch die Kürze des Fells (3,5cm) entstehen zwischen den Wirbeln sogenannte Kämme, diese fassen sich, ebenso wie das gesamte Fell, harsch an und sollten nach oben stehen |
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Bildquelle:
Bildquelle: http://www.luftis-world.de/kunden/anna/prov_index.htm
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Ridgeback Das Ridgeback ist ursprünglich aus Rosetten-Glatthaar-Verpaarung oder Peruaner-Glatthaar-Verpaarungen hervorgegangen. England wird als Entstehungsland dieser Rasse bezeichnet - Fakt ist allerdings, dass es Ridgebacks und die genetisch verwandten Kurzhaarperuaner schon immer gab. Sie wurden jedoch, da sie nicht als Zuchtziel galten, oft als Rosettenmischlinge übersehen. Sicher ist allerdings, dass diese Rasse das erste Mal in England gezielt gezüchtet wurde. Durch Selektion erreichte man, dass sich der Kamm immer dominanter gegenüber Rosettenmischlingen vererbte. Eine der wohl bekanntesten Züchter dieser Rasse ist die Britin Susan Taylor. Ein großer Teil der schönsten Ridgebacks entstammt ihrer Ridgebackzucht.
Ridgebacks können aus den unterschiedlichsten Verpaarungen hervorgehen. Ridgeback X Ridgeback |
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Bildquelle: |
Curly Eine neue Meerschweinchenrasse: Das Curly und das Curly-Abyssinian aus Schweden Die Entstehung des Curly und Curly-Abyssinian Das Curly/Lunkarya Gen ist das bisher 4. bekannt gewordene Lockengen nach Rex, US-Teddy und Schweizer Teddy. Das neue Gen bzw. der neue Erbgang trat in Schweden erstmalig 1986 in Langhaarform bei einer Gruppe Liebhabertieren im Rosettentyp (Kurzhaarig) auf. Alle anderen uns bekannten Lockengene traten erstmalig im Kurzhaar bzw. bei halblangen Tieren auf. Ein Baby war ein gelockter harscher langhaariger Bock. Dieser Bock wurde an Peruanersauen angepaart und schon in der ersten Generation waren die Nachkommen gelockt. Diese schwedischen Meerschweinchen waren der Ausgang der neuen Rasse Lunkarya. Durch weitere Verpaarungen mit kurzhaarigen Glatthaarmeerschweinchen entstand das Curly. |
Die Steckdosenschweinchen :o)
Rex & US - Teddy
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Rex von Ingrid Dietz |
Sie haben kurzes abstehendes harsches Fell, welches bei genauem Hinsehen gedreht ist wodurch die Elastizität entsteht. Keine Wirbel. Beim US Teddy ist das Fell feiner und dichter. Kreuzt man diese beiden Rassen, bekommt man nur glatthaarige Trägertiere. Rex und Teddy unterscheiden sich äußerlich nur geringfügig, die Gene sind allerdings unterschiedlich. |
Schweizer Teddy
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ebenso wie der Teddy jedoch mit halblangem Fell. Genetisch verschieden von Rex und US Teddy |
Die eleganten Langhaar
Sheltie
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Krümmel von Monika Padberg |
langhaariges Meerschweinchen, wobei das Fell am Kopf kurz ist. Auf längere Backenbärte ist jedoch zu achten. Auf dem Rücken sollte ein Scheitel sein, jedoch keine Wirbel. |
Coronet
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ebenso wie Sheltie, allerdings mit einer Krone auf dem Kopf,ansonsten keine Wirbelung. Sie entstanden aus der Kreuzung von Crested und Sheltie. |
Peruaner
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langes ,glattes Fell, auf dem Rücken befinden sich zwei Hüftwirbel, der Pony fällt ins
Gesicht. Ausgeprägte Backenbärte. |
Angora
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langhaarige Form des Rosetten Meerschweinchens mit gleicher Wirbelverteilung |
Die Strubligen Lockenköpfe
Texel
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ein Sheltie(langhaarig , ohne Wirbel) mit lockigem Fell. Das Fell sollte nicht nur gewellt, sondern wirklich gelockt sein, am ehesten erkennt man dies, besonders in der Wachstumsphase, an der Bauchbehaarung die schön kraus sein sollte. |
Merino
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ein Coronet (langhaarig, mit einem Wirbel auf dem Kopf) mit Locken. |
Alpaka
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Jolyn von den Duisburger Knuddelschweinchen |
ein Peruaner(langhaarig, mit 2 Hüftwirbel und Pony) mit Locken. |
Mohair
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Skjona vom Elfenwald |
Ein Angora mit Locken. |
Bildquelle Carmen Langstädtler: Lunkarya Das Lunkarya ist ein langhaariges gelocktes Meerschweinchen mit harschem stehendem dicken Fell, ähnlich dem Schaffell. Das Lunkarya-Gen ist mehrmals etwas Besonderes: Zum einen, weil es erstmalig bei Langhaartieren aufgetreten ist, was bei den bekannten Lockengenen nicht der Fall war. Außerdem ist dieses Gen dominant und damit das erste dominante Lockengen. Das heißt, wenn z.B. ein Lunki mit einem Peru verpaart wird, kommen gleich in der ersten Generation:
Alle diese Rassen werden auch in Satin gezüchtet.
Der Satinfaktor, in den Augen eines jeden Züchters eine "Veredelung", ist eine genetische Mutation, welche den Haarschaft des Tieres hohl sein läßt. Dadurch wird das Licht anders reflecktiert bzw gebrochen, was dem Haar einen außerordentlichen Glanz verleiht
Die Farben erscheinen kräftiger. Es ist jedoch dabei zu beachten das das Fell auch dünner aussieht.
Das Satin-Gen ist kein ein springendes Allel, noch hat es mit Lethalfaktoren zu tun, es tritt auch nicht hin und wieder auf und verschwindet dann wieder, sondern wird ganz gewöhnlich resessiv vererbt:
1. Satin X Satin = 100 % Satin
2. Satin X Träger = 50 % Satin und 50 % Träger
3. Träger X Träger = 25 % Satin, 50 % Träger, 25 % Normalhaar
4. Satin X Normalhaar = 100 % Träger
5. Träger X Normalhaar = 50 % Träger, 50 % Normalhaar
6. Normalhaar X Normalhaar = 100 % Normalhaar
Bei den Paarungen 3. und 5. ist Vorsicht geboten. Die Träger sind äußerlich nicht von den Normalhaarigen zu unterscheiden
Satin Zucht verbieten?
Es wurde viel gemunkelt. Viele meinten Satinzucht müsse sofort verboten werden , die Tiere würden alle krank sein und früher als normal einen qualvollen Tod sterben. Andere wollten diese Diamanten unter den Meerschweinchen niemals aussterben lassen. Gemeint wird die Krankheit der Osteodystrophie, eine Knochenkrankheit, die nach Auffassung einiger Universitäten nur Satinmeerschweinchen befällt. Einige Vereine überlegen die Satinzucht generell zu verbieten.
Ich glaube nicht, dass alle Satins befallen sind. Die eigentliche Ursache liegt viel weiter zurück. Damals als die ersten Satins in Holland auftauchten und man merkte, dass sie sich weitererbte, wollte alle Welt Satin haben.
Die Züchter, die es hatten, vermehrten. Die Mütter warfen zu schnell hintereinander, die Jungtiere waren schwach , zu klein kurz gesagt nach heutigem Beispiel Zuchtuntauglich. Damals war es Rarität. Inzucht und Satin x Satinverpaarungen waren an der Tagesordnung. Nun Jahre später sehen wir die Folgen, ewig verschleppt. Und nun o gott alle Satin bloss weg damit...
Doch wunder o wunder es gibt auch Tiere die 7 und 8 Jahre und älter werden. Liegt es vielleicht an der verantwortungsvoll gezogenen Linien, der artgerechten Haltung mit viel Licht und guter Ernährung?
Jetzt ist es freilich zu spät. Man sieht den Kleinen ihre schlimme Krankheit nicht an.
Man sollte sich auf seine eigenen Linien verlassen und nichts neues einholen - bis eine Lösung gefunden ist.
Doch Satin Zucht verbieten? Es wäre schade um die Juwelen der Meerschweinchen...
Wie ihr seht fehlen noch immer Foto´s. Manche sind auch nicht so gut geworden. Wenn ihr welche und vor allem Dingen bessere habt, schickt sie mir! ----> E-mail
Farben:
Auf dieser Seite möchte ich ein wenig auf die Farben eingehen, die man bei verschiedenen Züchtern findet.
Generell unterscheidet man drei Grundfarbenschläge , die Agoutitiere und die Zeichnungstiere.
1. Die Schwarz Reihe
Texel vom Suedhag
Schwarz
Farbe: besonders bei Langhaartieren durchgefärbtes lackschwarzes Tier
Pigmentierung: schwarz
Augenfarbe: dunkel
Merino von Tatjana Jonca
Slate-blue
Farbe: Bei Slate-blue teilen sich die Züchtermeinungen. Meiner Meinung nach ist es ein intensives Blaugrau vergleichbar mit dem von Kaninchen oder Kartäuserkatzen. Ohne Braunstich.
Pigmentierung: so dunkel wie möglich
Augenfarbe: dunkel - bis Feueraugen (es sind aber auch Rubinaugen möglich)

Lilac
Farbe: ein helles aber trotzdem intensives Blau- grau kein weiß mit lila Schimmer. Außerdem sollte kein Braunstich vorhanden sein.
Pigmentierung: keine d.h. fleischfarbend
Augenfarbe: pink eye also rot
Texel von Monika Bregulla
Glatthaar von Ingrid Dietz
"Ebony" Coronet schoko weiß aus der Zucht vom Südhag
Schoko
Farbe: Farbe von Schokolade, es gibt verschiedene Brauntöne, die zumeist in Helligkeit varieren. Von “Milchschokoladenfarbend” bis ganz dunklem schoko welches fast an schwarz grenzt, ist alles vorhanden. Nur was jeder am schönsten findet , muss man selbst entscheiden.
Pigmentierung: Leberfarbigbraun, kein schwarz
Augenfarbe: Feueraugen
Beige
Farbe: Aufhellung von schoko. Sollte trotzdem intensiv bleiben. Farbe eines Milchkaffee´s
Pigmentierung: keine d.h. fleischfarbend
Augenfarbe: pink eye also rot
Coronet Zucht v.Südhag
Engl.Crested von Michaela
Weiß d.E. ; b.E. oder FA
Farbe: weiß (kennt jeder oder? *gg*)
Pigmentierung: möglichst keine
Augenfarbe: dunkle, blaue oder Feueraugen
Die Rot Reihe
Rot
Farbe: intensives dunkles Rot vergleichbar mit dem “Irish Setter - Rot”
Pigmentierung: je dunkler je besser
Augenfarbe: dunkel
Coronet gold weiß aus der Zucht vom Südhag
Gold
Farbe: warmer Gold Ton
Pigmentierung: möglichst ohne, auf keinen Fall schwarz
Augenfarbe: pink Eye also rot
Satin Coronet(Jungtier) von Rilana Ripp
Buff
Farbe: Gold - gelb
Pigmentierung: keine also fleischfarbend
Augenfarbe: dunkel bis Feueraugen
Engl.Crested von Tanja Tietjen
Merino von Rilana Ripp
Creme
Farbe: leicht gelblich, darf aber nicht ausgeblichen wirken
Pigmentierung: keine
Augenfarbe: dunkel bis Feueraugen
Safran
Farbe: leicht gelblich
Pigmentierung: keine
Augenfarbe: pink Eye also rot
Coronet aus der Zucht vom Südhag
Rex von Ingrid Dietz
weiß p.E.
Farbe: weiß
Pigmentierung: keine
Augenfarbe: rot
Agouti, Soli & Argente
Agoutifarbende Meerschweinchen haben immer dunkle Augen und dunkle Pigmentierung. Eine Ausnahme ist hier nur das “Salmagouti”, dieses hat rote Augen und keine Pigmentierung.
Bei Agouti ergibt sich folgende Haaraufteilung, hier am Beispiel des Silberagoutis:
1. ein Haar ganz Schwarz
2. ein Haar im unteren Drittel Schwarz - im mittleren Dritte Silbergrau und die Spitze Schwarz
3. ein Haar unten Schwarz und die Spitze Silbergrau
Diese Aufteilung zieht sich über den ganzen Körper hin, wobei der Bauchstreifen (Farbe der Deckfarbe), innerhalb der Flankeninnenseiten von den Vorderbeinen bis zu den Hinterbeinen verläuft.
Die Agoutifarben
GH in Goldag.Solid v Herbert Jansen
1. Goldagouti:
Deckfarbe: Kastanienrot
Unterfarbe: Schwarz
Coronet orangeagouti (Züchter N.Storjohann)
Verdünnung Orangeagouti
Deckfarbe: Orangerot bis Gold
Unterfarbe: Schoko
2. Grauagouti
Deckfarbe: Ockergelb
Unterfarbe: Schwarz
Verdünnung Cremeagouti
Deckfarbe: Creme
Unterfarbe: Schoko
Engl.Crested von Herbert Jansen
3. Silberagouti
Deckfarbe: Silbergrau
Unterfarbe: Schwarz
Engl.Crested von Tanja Tietjen
Verdünnung Cinnamonagouti
Deckfarbe: Silbergrau / - weiß
Unterfarbe: Schoko
4. Salmagouti
Deckfarbe: Lachsfarbend bis Gold
Unterfarbe: Lilac
Solid Agoutis haben keinen Bauchstreifen, die Farbe verläuft über den ganzen Körper. Sie können in ihrer Farbintensität 1- 2 Nuancen dunkler sein, als Tiere ohne Solid. Man setzt die Bezeichnung hierbei vor das Agouti, also Solid - Goldagouti oder Solid - Silberagouti
Argente
Bei Argente gibt es im Gegensatz zu Agouti nicht drei verschiedene Haare, sondern jedes Haar sieht gleich aus.
So zum Beispiel bei lilac - weiß argente: ist das Haar unten lilac und oben weiß. Bei Kurzhaartieren sieht das Tier fast wie ein weiß p.E. aus. Bei Langhaar wie Lilac mit weißem Kopf. Bei Langhaartieren ist Argente auch am Kopf am besten zuerkennen.
Die zuerst genannte Farbe ist die des Unterfells (also der unteren Farbe des Haares) und die zweite die, für die Deckfarbe (also die Farbe in der Spitze des Haares).
Beispiele für die verbreitesten Argente Farben:
Beige - Weiß Argente
Beige - Safran Argente
Beige - Gold Argente
Lilac - Weiß Argente
Lilac - Safran Argente
Lilac - Gold Argente
Diese Tiere haben keine Pigmentierung und rote Augen.
Züchtet oder besitzt jemand noch andere Argente Farben und hat eventuell Foto´s? Wäre schön wenn ihr sie einschicken könntet.
Zeichnungstiere
Schildpatt und Schildpatt mit weiß
in den Farben Schwarz, Rot oder Schwarz, Rot mit Weiß die auf jeder Seite 3 klar voneinander abgegrenzte Farbfelder zeigen sollten. Es sollte kein Brindle vorhanden sein.
Brindle
Schwarz und Rot über den ganzen Körper verteilt, idealerweise mit einen Schwarzen und einem Roten Haar im Wechsel.
Keine einfarbigen Farbfelder!
Merino himalaya (Züchter B. Arand)
GH Satin von Tanja Tietjen
Himalaya
Burmazeichnung
weiße Grundfarbe mit schwarzen oder schokofarbenden Ohren, Füßen und Nase.
Jungtiere werden weiß geboren und färben sich später um. Je kälter die Umgebungstemperatur desto dunkler die Abzeichen.
eine Abwandlung von Himalaya ist
Angora in Marder creme (der Züchter möge sich bitte nochmal melden)
Marder
Deckhaar ist Schoko mit fast schwarzen Abzeichen (wie Himalaya). Die Maske ist auslaufend. Auf dem Rücken befindet sich der sogenannte Aalstrich. Das Unterfell ist Hell - Schoko.
Die Pigmentierung ist dunkel,ebenso die Augen. Die Tiere werden Schoko geboren und färben sich, ebenso wie Himalaya, später um.
Holländer
in den Farben Schwarz - Weiß oder Rot - Weiß
Kopf: Weiße Blesse von der Nase bis zwischen die Augen in Form eines Dreiecks. Linke und Rechte Kopfseite farbig und im Genick miteinander verbunden
Danach ein Weißes Band, welches die Vorderbeine mit einbezieht, bis zur Mitte des Körpers. Von Körpermitte bis Hinterteil wieder farbig.
Die Füße sind vorne weiß hinten mit weißen Socken.
Blesse darf nicht bis ins Genick reichen und Bauchgürtel muss geschlossen und wie mit dem Lineal gezogen sein.
Dalmatiner
weiße Grundfarbe mit schokofarbenden oder schwarzen Kopf mit weißes Blesse. Am Körper sind runde schokofarbende oder schwarze Tupfen. Ohren und Füße müssen bei schwarzen Tieren Schwarz mit dunklen Augen und bei schokofarbenden Tieren leberfarbigbraun mit Feueraugen sein
Rot - / Schwarzschimmel
Einfarbiger Kopf ohne Blesse. Fellfarbe: Ein Haar weiß, ein Haar rot bzw. schwarz im Wechsel über den ganzen Körper verteilt.
Pigmentierung : schwarz.
Buntschimmel
Im Idealfall wäre im Wechsel ein Haar schwarz, eins rot und eines weiß über den ganzen Körper verteilt. Der Kopf darf zweifarbig, also schwarz-rot sein. Es dürfen sich auch abgrenzende Farbfelder zeigen, wobei die Füße die Farbe des angrenzenden Farbfeldes haben sollten.
Ohren und Füße so schwarz wie möglich pigmentiert. Augen dunkel.
Natürlich gibt es diese Zeichnungstiere nicht nur in Schwarz , Rot und Weiß. Es soll auch schon Holländer und Schimmel und sogar Dalmatiner in creme , lilac und so weiter geben. Allerdings sind diese noch recht selten und daher in den meisten Standarten noch nicht anerkannt.
Schön ist es allerdings, dass es auch hier Züchter gibt die fleißig daran arbeiten. Wer Foto´s von solchen seltenen Tieren hat - bitte einsenden!!!
! ! ! ! Vorsicht Letalfaktor ! ! ! !
Dalmatiner und Schimmel enthalten den sogenannten Letalfaktor, darum niemals
Dalmatiner x Dalmatiner
Schimmel x Schimmel oder
Dalmatiner x Schimmel verpaaren.
Das führt zu mißgebildeten / blinden Jungtieren.
Empfehlenswerte Farbkombinationen.
Am besten ist natürlich farbrein zu ziehen, doch nicht immer ist ein Tier in passender Farbe zur Hand. So kann man auf Alternativen zurückgreifen.
So kann man zum Beispiel
Schwarz mit : Gold-, Silber- und Grauagouti verpaaren, auch Lilac und Slate - blue sind gute Varianten. Allerdings besteht bei der Verbindung Lilac x Schwarz die Gefahr, dass die Schwarzen Pigmenten auf die Lilac Tiere übernommen werden.
Schoko mit : Orange-, Creme- und Cinnamonagouti,
bitte nicht mit Beige, da dies ebenso wie bei Lilac x Slate - blue Mischfarben ergibt. Ebenso wird häufig die Pigmentierung übernommen . Wir haben also ein zu dunkles Beige mit dunklen Pigmenten. Oder ein schoko ohne Pigmente.
Creme / Buff mit Weiß p.E./ d.E. und Safran.
Lilac mit Salmagouti.
Bitte nicht mit Slate - blue da Mischfarben und Pigmente. So kann es zum Beispiel passieren das man ein zu dunkles Lilac mit FA hat. Außerdem ist die Augenfarbe zu beachten.
Ebenfalls bitte vermeiden:
Tiere mit Pigment nicht mit Pigmentfreien Tieren verpaaren!
Creme x Rot Rot soll schwarze Pigmente haben, Creme gar keine, so entsehen entweder creme farbende Tiere mit schwarzen Pigmenten oder Rote Tiere ohne Pigment. Doch auch die Farben würden sich vermischen. Creme würde Rot aufhellen oder Rot Creme abdunkeln.
Lilac oder Slate- blue x Schoko oder Beige die typischen lilac und slate-blue Tiere mit braun Stich. (der Markt ist voll davon ich habe grade eins geschickt bekommen, siehe Abgabeliste ;o/ )
Rot x Gold zwei fast ähnliche Farben mit dem kleinen Unterschied, dass Rot schwarze Pigmente haben soll, Gold jedoch gar keine. Außerdem hellt Gold das intensive Rot auf. Es entsteht ein Gold dunkel Auge - ein schlechtes Rot.
Züchtertips:
Schwarz x Rot kann goldagouti ergeben.
Will man Schwarz - Weiße Tiere ziehen kreuzt man sie entweder mit weiß p.E. oder Rot - Weiß.
Wobei weiß p.E. die schwarze Farbe jedoch zu Sepia aufhellen kann.
(Sepia soll eigentlich eisengraue Tiere bezeichnen, doch meistens findet man, besonders bei Langhaar, nicht durchgefärbte schwarze Tiere, das heißt Tiere mit schwarzen Kopf, die in den Felllängen grau sind)
Dalmatiner/ Schimmel immer mit einfarbigen Tieren verpaaren!
Weiß p. E. X weiß p.E (OHNE Pigment!!!) kann nur weiße Tiere ergeben.
weiß p.e. kann zwar auch die Farbe aufhellen, zieht jedoch auch die Pigmente raus.
Generell kann man jedoch nie sagen Farbe A x Farbe B ergibt Farbe C . Schließlich ist der Mischmeister hier immer noch die Natur. Auch manche Verpaarungen, die ich hier unter "bitte vermeiden" aufgelistet habe, können einmal, zweimal auch dreimal gutgehen und die Nachzuchten können exellent sein, doch irgendwann wird dann ein solches Tier auftreten. Beschäftigt man sich intensiver mit dem Thema Genetik, ist es jedoch möglich, den Gencode für manche Farben zu berechnen und somit Vorraussagen zu treffen, was eventuell fallen könnte. Doch die Natur bleibt nun mal unberechenbar und so ist man manchmal wirklich überrascht, was am nächsten Tag so im Stall herumläuft.
Da denkt man Schwarz x Schwarz kann doch eigentlich nicht viel anderes ergeben. Und dann hüpft da ein Schoko Tier durch den Stall. Ich muss dazu sagen, dass beide Elterntiere über zwei bzw. drei Generationen Schwarz gezogen . Tja ein Blick in die Papiere. Irgendwann mal ganz hinten bei beiden irgendwo Schoko.
Tja C´est la vie! :-)
Habt ihr noch irgendwelche Ergänzungen oder Foto´s? Oder ist irgendetwas ganz total falsch? Dann sagt es nicht zu anderen sondern beschwert Euch doch bitte direkt bei mir! Habt ihr weitere Züchtertipps und Erfahrungen - bitte mailt mir damit auch andere was davon haben!
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