Berichte und Hinweise zum lokalen bis überregionalem Umwelt- und Naturschutz
mit Verweisen auf befreundete, verbundene, öffentliche und bekannte Projekte
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
BUND-Tipps zur Naturbeobachtung:

(Bildquelle: http://www.bund.net/typo3temp/pics/d368b4c59e.jpg)
http://www.bund.net/service/tipps_zur_naturbeobachtung/
+++
Ergebnisse eines Brainstorming eines Gruppenabends: Ideen für ein umweltfreundlicheres Leben
Stromanbieter wechseln, Garten auf Biogarten umstellen, Kompost anlegen, Altpapier wiederverwenden, Müll vermeiden, Fahrrad statt Auto fahren, wenig bis möglichst garnicht Fliegen, Bahn statt Auto und Flugzeug nutzen, Fähre statt Flieger, Holz statt Kohle nutzen, Gas statt Strom für den Herd benutzen, Kühlschränke gemeinsam nutzen und im Winter möglichst ganz abschalten, möglichst ausschließlich Produkte mit dem blauen Engel kaufen oder versuchen Sachen selber zu machen und selbst herzustellen, tauschen und miteinander handeln statt selbst kaufen, DIY, Werkzeug verleihen, tauschen, verschenken, Umsonstläden, Tauschläden, Schenkläden aufbauen, Zeitschriften austauschen, Bücher austauschen, in die Bücherei statt zum teuren (Ramsch-)Buchladen gehen, Fahrräder reparieren und Ersatzteile tauschen statt sie wegzuschmeißen, öffentliche Fahrradwerkstätten aufbauen, Lastenräder statt Autos oder Mofas benutzen, Mopeds nicht benutzen, auf Motorwerkzeuge möglichst ganz verzichten, sich gegenseitig helfen damit auch alte Menschen noch einen Garten, o.ä., für die Lebensqualität haben können, eine endlose Liste? Ja, denn wir sind noch lange nicht am Ende der Alternativen angekommen. Uns fällt immer etwas ein.
Super Tipps können Euch die Bücher aus dem Packpapier-Verlag und die Bücher aus dem Selbstverlag aus der Reihe: Einfälle statt Abfälle geben. Dort wird z.B. erklärt wie Menschen sich selber Abwärme-Öfen, Lehm- und Steinbacköfen, Windräder für Strom, Solarkollektoren, Fahrräder reparieren, u.v.m. bauen können.
Unser Tipp: www.einfaelle-statt-abfaelle.de
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Stromanbieter wechseln geht ganz einfach:
www.die3echten.de
www.atomausstieg-selber-machen.de
Wir empfehlen:
www.Naturstrom.de
+++
"Grüne", ökologische, ethisch und politisch korrekte Banken:
www.Umweltbank.de
www.Ethik-Bank.de
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Hinweise zum Umwelt-, Natur- und (Kultur-)Landschaftsschutz erteilt des Weiteren die untere Landschaftsbehörde im Rhein-Erft-Kreis
Die Ansprechpartnerin für Hürth dort ist Frau Anja Kopp:
"Anja Kopp
Stadtgebiet Hürth, mittwochs & donnerstags 8-16 Uhr
Kontaktdaten
Institution und Postanschrift:
Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Amt für Umweltschutz und Kreisplanung
Abteilung 70/5
50124 Bergheim
Telefon:
02271/83-4242
Telefax:
02271/83-2344
Hausanschrift:
Amt für Umweltschutz und Kreisplanung, Abteilung 70/5
Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim
" Zitat Ende
Quelle: http://www.rhein-erft-kreis.de/Internet/Themen/Verbraucher-_und_Umweltschutz/Kreisplanung_und_Naturschutz/bauen_im_landschaftsschutz/contact/kopp-untere-landschaftsbehoerde.html
Siehe dazu: http://www.rhein-erft-kreis.de/Internet/Themen/Verbraucher-_und_Umweltschutz/Kreisplanung_und_Naturschutz
/bauen_im_landschaftsschutz/
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Sommer 2011
Zitiert aus Rettet den Regenwald eV - www.regenwald.org:
"Der Tropenwald wird im Grill verheizt
An der Protestaktion haben sich seit dem 27.05.2011 12109 Menschen beteiligt
- Der Tropenwald endet als Holzkohle für unsere Grillfeiern
Wer im Sommer Grillkohle kaufen will, muss nicht lange suchen. In Tragetaschen und Papiersäcken stapelt sie sich in den Regalen von Supermärkten, Tankstellen, Bau- und Gartencentern. Die Holzkohle stammt allerdings nur zu einem sehr kleinen Teil aus heimischer Produktion. Sie wird fast ausschließlich aus den Tropen und aus Osteuropa importiert und hierzulande lediglich abgefüllt. Im Durchschnitt etwa 200.000 Tonnen jährlich, so das Statistische Bundesamt.
Hinweise zur Herkunft der Ware finden sich auf den Holzkohlepackungen zumeist nicht. Paraguay ist seit Jahren Hauptlieferant für hiesige Grillfeiern. Ein Viertel der Holzkohle – 50.000 Tonnen pro Jahr - stammt aus dem südamerikanischen Land. An zweiter Stelle hat sich im Jahr 2009 Argentinien mit über 27.000 Tonnen etabliert. Wichtige Lieferländer sind außerdem Nigeria, Indonesien und Namibia. Lediglich ein Viertel stammt aus europäischer Produktion, hauptsächlich aus Polen und der Ukraine.
Grillexperten schwören besonders auf tropische Harthölzer wie den Quebracho-Baum. Sie übersehen dabei: In seiner Heimat, dem Chaco-Wald in Südamerika, ist die Art inzwischen vom Aussterben bedroht und steht auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Fast 700 Hektar des sehr artenreichen Chaco-Waldes werden täglich abgeholzt, hauptsächlich um Platz für die Viehzucht und für den Sojaanbau zu schaffen. Der Holzeinschlag und die Holzkohleproduktion sind dabei ein wichtiger Teil des Geschäfts. Sie finanzieren die Rodungen.
Angaben wie „kein Tropenholz“ und die Werbung mit dem Industriesiegel FSC bieten keine Sicherheit, wie Ökotest bereits im Juni 2009, November 2009 sowie im Fernsehen der WDR-Marktscanner (hier der WDR-Testbericht als pdf) im vergangenen Jahr bemängelt haben. Im Labor wurde trotzdem Tropenholz nachgewiesen, und man konnte keine FSC-Nachweise vorlegen. Völlig unverantwortlich sind auch die sogenannten „Einweggrills“. Der Rost und die Aluminiumschale werden nach Gebrauch einfach weggeworfen – oder im Park stehengelassen.
Oberhalb des Grillrostes sieht es nicht besser aus: Die Grillsteaks stammen häufig auch aus Argentinien, Brasilien und Paraguay, die zu den größten Rindfleischexporteuren weltweit gehören. Und Fleisch aus europäischer Produktion ist ebenso schädlich. Die Tiere werden mit importiertem Sojaschrot gemästet. In den drei südamerikanischen Ländern belegt Soja bereits 45 Millionen Hektar Land – eine Fläche so groß wie Deutschland und Österreich zusammen. Für unseren Hunger nach Fleisch fressen sich die Monokulturen immer tiefer in die tropischen Wald- und Savannengebiete hinein.
Grillen bedroht also die tropischen Wälder gleich in dreifacher Hinsicht. Als Alternative zur schädlichen Tropenholzkohle kommt nur umweltfreundlich produzierte Holzkohle aus heimischem Wäldern in Frage, oder Gas- und Elektrogrillgeräte. Das Fleischproblem lässt sich mit Gemüsespiessen lösen, oder zumindest Bio-Fleisch aus tiergerechter Haltung. Bitte entscheiden Sie selbst. Und beteiligen Sie sich an unserer Aktion. Wir sammeln die Unterschriften und leiten sie an die Supermärkte und Tankstellenbetreiber weiter.
Fernsehtipp: Beitrag des Verbrauchermagazins Was! Wo kommt unsere Grillkohle her? vom 30. Mai 2011.
Weitere Infos und offizielle Importstatistiken"
http://www.regenwald.org/mailalert/713/der-tropenwald-wird-im-grill-verheizt
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Neue Webseite zur Dokumentation der Solarenergieleistung (Photovoltaik) auf dem Dach der Grundschule in Gleuel:
http://solarlog.energiegewinner.de/projekt-12-2010/index.html
| PV-Anlage Brüder Grimm-Schule |
|
 |
Standort |
50354 Hürth |
 |
Module |
SunClass 190 |
 |
Wechselrichter |
Refusol 10K |
 |
Leistung |
9,88 kWp |
 |
Inbetriebnahme |
Dezember 2010 |
 |
Ausrichtung |
25° nach Süden |
 |
Anlagenüberwachung |
SolarLog200 |
 |
Betreiber |
Hürth Solar GbR, Email: info [ÄT] huerth-solar [DOT] de |
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Luftreinhaltung/Emmissionsschutz/Feinstaubproblem: Messung der Atemluftqualität in Hürth:
"Station zur Luftqualitätsmessung Hürth: Die Station steht am Ende einer Sackgasse oberhalb eines verkehrsberuhigten Zubringers zum Hürther Einkaufszentrum. Nördlich der Station befindet sich eine Sportanlage und Wohnbebauung im Umfeld. In 1,5 bis 2 kim südlich ist chemische Industrie angesiedelt. 1,5 km südwestlich befinden sich ein Braunkohlekraftwerk und eine Papierfabrik. Die Bundesstraße 265 verläuft ca. 800 m östlich."
Stand: Dezember 2005
Quelle: LANUV NRW
Mehr, z.B. Messwerte der Station: http://www.lanuv.nrw.de/luft/messorte/steckbriefe/hue2.htm
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Naturschutz in Hürth
Die Zusammenarbeit im Naturschutz in Hürth kann als sehr eng bezeichnet werden. Das sollte allgemein auch so sein und wäre noch viel erfreulicher, wenn es nicht leider auch nur so wenig wirklich aktive, bekannte, Personen in dieser Richtung in Hürth geben würde. Wir hoffen aber, daß es in der nächsten Zeit wieder mehr Menschen werden die sich für sich und die Natur engagieren und wir mit unseren Aktionen, z.B. Obstbaumschnittkursen, zusammen mit dem BUND Hürth, dazu beitragen können.
+++
Eine Dokumentation des Biotops in Hürth Sielsdorf, der Verdienste von E. Mielczarek, sowie von Zeitungsberichten und Aufzeichnungen, ist jetzt - unter http://www.instantgallery.de/galerie/251933/Biotop+Sielsdorf/0.html - online.


+++
Die Allgemeine Dokumentation zum Umwelt- und Naturschutz in Hürth findet Ihr auch in unserem Bilderarchiv unter: www.patenschaftsgelaende.instantgallery.de
Wenn Ihr noch andere Projekte kennt oder Euch mit uns vernetzen wollt oder einfach ein paar tolle Bilder von der Natur aus Hürth habt, dann meldet Euch bei uns. Wir stellen Eure Bilder gerne dazu, oder legen Euch auch gerne eine Extragalerie an.
Kontakt: Kontaktformular
--

+++
Hinweise zum (lokalen) Umwelt- und Naturschutz:
Bjpwh Themen: Energiefragen
Sommer | Grillperiode | Outdoor-Zeit
-
Billig-Holzkohle aus Niedriglohnländern wie Argentinien, Peru, Chile, Brasilien, Venezuela, Ecuador, etc. (d.h., u.a. den unterentwickelt gehaltenen Staaten des Trikont), verheizt den sub-tropischen Regenwald, schädigt dort die Umwelt und global das Klima und damit die Natur weltweit
-
Besser Buchenholzkohle aus der BRD oder Presspanholzbriketts aus (über-)regionalem Sägewerkabfall nehmen, das ist sogar effektiver, bzw. spart auch im Verbrauch
-
Keine Blumenerde aus Torf kaufen (davon sterben die Moore ab, das verringert die Artenvielfalt, trocknet ganze Landstriche aus, verändert das Ökosystemund schädigt damit mehr als das Kleinklima vor Ort), es gibt viele Alternativen! Die Beste davon ist z.B. der eigene Kompost.
Winter | Heizperiode
-
Auf Braunkohlenbriketts sollte möglichst ganz verzichtet werden (Umweltschäden und Folgeschäden durch Tagebaue, schlechter Wirkungsgrad, hohe Emissionen)
-
Torf ebenso (unwiederbringliche Hochmoorökosysteme werden abgetorft, totgestochen)
-
Erdöl auch (Förderbedingungen, Umweltverschmutzungen, hohe Emissionen, treibhausschädigende Nebenwirkungen, Ozonloch, etc.)
-
Steinkohle ist zu wertvoll und wird fast nur noch in der chemischen Industrie gebraucht, Bergbauschäden, Klimaschäden, usw.
-
Pflanzenöl (z.B. sog. Biosprit / Agrosprit) ist leider noch keine sinnige Alternative, da die Anbaubedingungen zu bedenklich sind (siehe Palmölmonokulturplantagen auf Brandrodungsflächen, etc.)
-
Erdgas ist beste Primärenergie und zigmal effektiver als Stromheizungen, aber auch da sind die Bedingungen (Förderung, Außen-Innen-Politik, etc.) zu bedenken. Z.B. das giftige „Frackingverfahren“ bereitet in NRW momentan Sorge. (Siehe taz Wirtschaft + Umwelt, vom Freitag, 3. Juni 2011, DIE TAGESZEITUNG, www.taz.de)
-
Durch Biogas erfährt Gas im allgemeinen eine zusätzliche Aufwertung. Aber nur dann wenn dieses ökologisch unbedenklich erzeugt wurde und keine Grundnahrungsmittel dafür verschwendet wurden und der Boden durch den Entzug der Phytomasse nicht ausgelaugt wird. Das Gasversorgungsunternehmen ist also mit Bedacht zu wählen. Wir empfehlen NATURSTROM.de
-
Biogas aus Kläranlagenkomponenten empfiehlt sich daher bisher am meisten, wird aber bis dato kaum angewandt. Kommunale Versorgungsunternehmen sind deswegen in diese Richtung zu lenken.
-
Fernwärme ist nur optimal wenn geeignet geregelte Erzeugungswerke in der Nähe sind und diese auch ökologisch sinnvoll betrieben werden. Also keine Braunkohlenverstromungsanlagen, (Gift-)Müll- oder Klärschlammverbrennungsanlagen z.B. (oder Hochöfen?). Dennoch ist die Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsprozessen in der Energieeffizienz im Vergleich zu den althergebrachten energietragenden Stoffen wie der Kohle (den Klütten) und dem Erdöl immer noch sehr zu empfehlen. Gegen Gas hat sie aber immer noch keine Chance den ökologischen Vergleich zu bestehen.
-
Bei Gas sind allerdings auch wiederum, s.o., die Erzeugungsarten (z.B. in Russland), die Mischungen (ohne, welches „Biogas“?) und die Lieferarten (Pipelines / Gasflaschen) sehr kritisch zu hinterfragen
-
Insgesamt sind bei allen energiewirtschaftlichen Stoffen, außerdem/vor allem, die Ausbeutung der Lohnarbeitskräfte und die Gesundheitsschäden, die Auswirkungen auf die Menschen, in den Förderregionen zu berücksichtigen
Link-Tipp: Naturstrom.de
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Thema Winterdienst und das leidige Streusalz:
Bitte verwendet - verwenden Sie - kein Streusalz im Winter das schadet nur der Umwelt, kostet viel und ist völlig unnötig, wenn Ihr nur Euren - bzw. Sie Ihren - regelmäßigen Winterdienstpflichten nachkommt - nachkommen.
Es ist außerdem verboten Streusalz für den Winter im Somer zu verwenden, z.B. zur "Unkrautvernichtung" in Gehwegfugen zu kippen!
Und es sollte auch tunlichst vermieden werden überhaupt Streusalz zu benutzen. Weil damit immense Schädigungen an Pflanzen (vor allem den wenigen Bäumen am Straßenrand) und Tierwelt (ihre Hunde und Katzen bekommen wunde Pfoten) hervorgerrufen werden. Und über das Ab- und Grundwasser auch wieder Schäden bei Menschen entstehen.
Denn Streusalz besteht nicht nur aus einfachem "Salz" (Natrium)...
Der Chloridgehalt in der Umwelt, vor allem im Boden, aber auch in der Atemluft (Feinstaub!) erhöht sich durch den verstärkten Einsatz von Streusalz dramatisch, auch wenn die Prognosen namhafter Institute z.T. anderes behaupten.
Siehe: Gift für Boden und Bäume - http://www.umweltjournal.de/AFA_umweltnatur/11628.php
Robin-Wood.de schreibt:
"Das Streuen von Auftausalz auf dem Gehsteig vorm Haus ist verboten. Das ist zumindest in den meisten bundesdeutschen Kommunen (Liste, pdf, ca. 60 kB) so strikt oder zumindest nur mit sehr engen Ausnahmebestimmungen geregelt - und zwar zum Schutz des Grundwassers, des Bodens und der Vegetation. Doch das wissen offenbar die wenigsten, und den Handel schert es nicht. Wo sich im Eingangsbereich der Baumärkte im Sommer die Grillkohlen stapeln, drängen sich - sobald der Winter naht - die Streusalz-Säcke. Auf das Verbot der Salzverwendung wird in der Regel weder von den Lieferfirmen noch von den Anbietern hingewiesen." http://www.robinwood.de/german/wald/streusalz/index.htm
Pressrelations.de schreibt: "Den Handel auf dem Streusalz sitzen lassen - ROBIN WOOD empfiehlt Sand, Splitt oder Granulat
Sowie: http://www.helmholtz-muenchen.de/neu/Aktuelles/Presse/2005/streusalz.php
GESUNDE ALTERNATIVEN !
Einfacher, besser und auch viel billiger, sowie legaler ist es den alten Sand von den städtischen Spielplätzen im Herbst abzuholen und als Streugut zu sammeln. Ein oder zwei große Eimer im Keller oder der Garage sollten dazu völlig genügen.
Also beachtet - beachten Sie - bitte die Hinweise der Stadtwerke Hürth zum Winterdienst:
"Ab dem 31.10. eines Jahres ist es erlaubt, den Sand von den öffentlichen Spielplätzen zu holen, um ihn als Streumaterial im Winterdienst zu verwenden." (Zitat von den Webseiten der Stadtwerke)
http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/Gips?SessionMandant=SW-Huerth&Anwendung=CMSWebpage&Methode=ShowHTMLAusgabe&RessourceID=309&WebPublisher.NavId=309
"Fragen zu Reinigung und Winterdienst in Hürth beantwortet Ihnen":
Frau Eveline Eter
Telefon (0 22 33) 9842-11
Siehe auch:
http://www.huerth.de/rathaus/aktuelles/presse/pressearchiv10/2010-01-07_winterdienst.php
http://www.huerth.de/rathaus/aktuelles/presse/pressearchiv10/2010-01-05_winterdienst.php
http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/Gips?Anwendung=CMSWebpage&Methode=ShowHTMLAusgabe&RessourceID=114&WebPublisher.NavId=114&SessionMandant=SW-Huerth
http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/SW-Huerth/Stadtwerke-Huerth.de/Hauptnavigation/Ueber_uns/Satzungen/7._Aenderungssatzung_zur_Strasse09-2.pdf
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Thema Vogelfütterung, Winterfütterung:
Mit der Fütterung sollte erst begonnen werden wenn den Vögeln witterungsbedingt nur noch wenige natürliche Nahrungsmittel zur Verfügung stehen (was in bei der hohen Besiedelungsdichte in unseren Breiten eh sehr unwahrscheinlich ist). Das ist in der Regel bei einer (in der Kölner Bucht sehr seltenen) geschlossenen Schneedecke und anhaltendem Frost (über mindestens drei Tage) mit unter -5°C Nachttemperatur der Fall.
Aus: Werkbuch Naturschutz von Gunter Steinbach et. al.
Außerdem empfiehlt es sich sehr kein Vogelfutter zu kaufen sondern vorher, im Herbst, welches zu sammeln.
Das im Handel erhältliche Vogelfutter ist oft mit Keimen, wie schädlichen Pilzen, verseucht, viel zu teuer und außerdem mit den Samen von Neophyten durchsetzt die so in die regionale Umwelt gelangen und sich dort stark ausbreiten wo sie der Vegetation, Flora und Fauna, sowie Menschen Schaden zufügen können. Z.B. das bekannte Beispiel "Ambrosia" Artemisfolia (das beifußähnliche Taubenkraut) die sog. Beifuß Ambrosie.
Siehe:
- http://www.ambrosiainfo.de/
- http://www.allergenvermeidung.org/index.php?id=287,348,0,0,1,0
- http://www.invasiveplants.net/monitor/30FutureTargets.aspx
- http://www.invasive.org/biocontrol/30FutureTargets.html
- http://www.bba.bund.de/cln_045/DE/Home/pflanzengesundheit/schadorganismen/ambrosia/ambrosia__node.html__nnn=true
- http://www.floraweb.de/neoflora/
- http://www.floraweb.de/neoflora/handbuch
- /ambrosiaartemisiifolia.html
- http://www.stmug.bayern.de/
- http://www.polleninfo.org/index.php?language=de&nav=_n7&module=article&action=first_page&row=22&id_parent=26
- http://www.oekosys.tu-berlin.de/menue/neobiota/what_is_neobiota/
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Thema Weihnachtsbäume:
Die Feuerwehr der Stadt Hürth bietet jedes Jahr Bäume für einen "guten Zweck" an. Wir finden das zwar sehr schön, fragen uns aber trotzdem ob es nicht mehr Sinn machen würde wenn die Flächen die für die Aufzucht sog. Weihnachtsbäume genutzt werden nicht anderweitig genutzt würden und besser der nachhaltigen Forstwirtschaft und Agrar-, d.h. Landwirtschaft dienen sollten, bzw. ob sie überhaupt aus nachhaltiger Wirtschaft kommen?
Hier ein Auszug aus einer PM der Stadt:
Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 23.11.2010
Jugendfeuerwehr verkauft Nordmanntannen
Angeboten werden frisch geschlagene Bäume aus dem Sauerland – Verkaufserlöse für guten Zweck
Hürth (pü). Wie in jedem Jahr verkauft die Jugendfeuerwehr auch diesmal rechtzeitig vor Weihnachten frisch geschlagene Nordmanntannen aus dem Sauerland. Verkaufstermine in der Feuer- und Rettungswache an der Luxemburger Straße 450 im Stadtteil Hermülheim sind am Samstag, 11. Dezember, 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr, und am Sonntag, 12. Dezember, 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Von Montag, 13. Dezember, bis einschließlich Donnerstag, 23. Dezember, ist die Verkaufsstelle werktags von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Wochenende, 18. und 19. Dezember, von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr, geöffnet. Kurzentschlossene können an Heiligabend, 24. Dezember, zwischen 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr noch Tannen kaufen.
Ferner wird im Stadtteil Gleuel am Samstag, 11. Dezember, und Sonntag, 12. Dezember, eine Verkaufsstelle eingerichtet. Das Gerätehaus in der Florianstraße ist an diesen beiden Tagen jeweils von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
Die Verkaufserlöse dienen einem guten Zweck. Sie tragen zur Finanzierung eines Aufenthaltes in einem Zeltlager bei, der für die freiwilligen Jugendlichen in der Hürther Wehr im Sommer nächsten Jahres geplant ist.
Homepage der Jugendfeuerwehr Hürth
Aus: http://www.huerth.de/rathaus/aktuelles/presse/2010-11-23_nordmanntannen.php
Thema Maibäume:
Hey "Männer" und/oder auch "Frauen"! (Manche sagen es sei Tradition jedes Jahr abwechselnd Maibäume zu setzen oder sich gegenseitig welche zu setzen, wenn der Eine oder die Andere es im Vorjahr getan hat... Wir wollen die Tradition aber dazu nicht auf Korrektheit oder die Richtigkeit der einen oder anderen Überlieferung überprüfen, denn uns geht es hier um etwas ganz Anderes.)
Also:
Rennt am 30. April bitte nicht einfach in den "Wald" - oder Forst - und schlagt der/dem Liebsten einen Baum oder fangt an im Nachbargarten oder im Stadtpark zu "wildern".
Die Parks werden (hoffentlich) bewacht und das wilde Schlagen von Bäumen ist unter Strafe gestellt!
(http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/Gips?Anwendung=CMSWebpage&Methode=ShowHTMLAusgabe&RessourceID=317)
Und wo bekommt "man(n)" oder Frau oder Mensch dann einen Maibaum - möglichst billig oder sogar kostenlos - her???????
Die Jugendfeuerwehr am Hürther Berg verkauft Euch sicher gerne welche, wie jedes Jahr, aber wenn Euch das immer noch zu teuer ist....
"Maibäume" können immer am besten beim Bauhof Pulheim am Vorabend, dem 30.April (der "Walpurgisnacht") an der Frechener Landstraße ab 17/18Uhr gegen Spende in die Kaffeekasse besorgt werden.
Siehe: http://www.pulheim.de/maibaeume/?id=1833
Aber vielleicht fällt Euch zum ersten Mai ja auch noch was Besseres ein als Saufen und Bäume kloppen...
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai
Und außerdem soll es - nicht erst seit Neuestem - schon viele andere Traditionen geben, oder gegeben haben; wie z.B. umweltfreundliche Maiherzen aus Gestecken (aus dem Blumenhandel) oder einfach nur ein Blumenstrauß oder was Leckeres zu trinken oder einfach nur die "traute Zweisamkeit", Tanzen und für den Augenblick wenigstens mal zufrieden und glücklich sein... ;) Das hoffen wir jedenfalls für Euch.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Thema Müll:
Das Patenschaftsgelände ist keine wilde Müllkippe!
Unsachgemäßes Entsorgen wird im Notfall zur Anzeige gebracht.
(http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/Gips?SessionMandant=SW-Huerth&Anwendung=CMSWebpage&Methode=ShowHTMLAusgabe&RessourceID=225&WebPublisher.NavId=206)
Wir sammeln das ganze Jahr über Müll auf den SpaziergängerInnen und vor allem HundehalterInnen auf unser Gelände werfen.
Das Schadstoffmobil kommt jeden Monat nach Gleuel und die Müllabfuhr ebenfalls sehr sehr regelmäßig. Siehe: http://www.stadtwerke-huerth.de/huerthGips/Gips?SessionMandant=SW-Huerth&Anwendung=Abfuhrkalender&Methode=TermineAnzeigen&Mandant=SW-Huerth&Abfuhrkalender=Huerth&Bezirk_ID=76&Jahr=2009
Einmal im Jahr ist großer Frühjahrsputz mit der AKTION SAUBERE STADT in Hürth: http://www.huerth.de/rathaus/aktuelles/presse/pressearchiv09/2009-03-16_fruehjahrsputz.php
http://www.huerth.de/stadtinfos/agenda/entwicklung.php
Ebenso ist das Gelände und vor allem der Eingang kein Hundeklo! Sollten wir Hundehalter_Innen dabei erwischen wie sie ihren Köter vor das Tor scheißen lassen und sollten Sie es dann auch auf gutes Zureden nicht wegmachen so sollten Sie damit rechnen daß Ihnen die Scheiße auch mal auf wundersame Weise hinterherfliegen kann oder Sie ebenfalls mit einer Anzeige beim Ordnungsamt zu rechnen haben.
Die Stadt hat dagegen extra die grünen Hundekotstationen eingerichtet, an denen kostenlose Altpapiertüten zur Entsorgung gezogen und die Tüten auch entsorgt werden können.
Zu Hunden in Hürth siehe auch: http://www.huerth.de/rathaus/lebenslagen/tierhaltung/hundehaltung.php
http://www.rhein-erft-online.ksta.de/html/artikel/1238966901026.shtml
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
----------------------------------------------------------------------------------------------
Thema Artenschutz:
Eine Liste der geschützten Arten auf der ROTEN LISTE findet Ihr unter: http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/loebf/schriftenreihe/roteliste/start.htm
Eine allgemeine Artenliste unter: http://www.natur-in-nrw.de/HTML/Artenlisten-Download.html
Eine Beschreibung speziell für Fledermäuse aus der Region Solingen-Wuppertal: http://fledermaus.wtal.de/rote1.htm
Eine spezielle Auflistung der Amphibien, Molche, etc.:http://www.saxonet.de/amphibia/amphi-roteliste.html
Siehe auch:
- http://www.dgfo-articulata.de/de/Arbeitskreise/pdfNRW/RoteListeOrthopteraNRW.pdf
- http://herpetofauna-nrw.de/RL-HFNRW-Dateien/Rote_Liste.htm
- http://www.amphibienschutz.de/schutz/artenschutz/roteliste/deutschland.htm
- http://www.der-baff.de/roteliste_nrw
-----------------------------------------------------------------------------------------

Der
BUND Hürth engagiert sich auch für die Rettung alter Baumbestände
http://bund-huerth.de/
Warum es gerade so wichtig ist alte, große Bäume zu erhalten erfahrt Ihr hier:
Sie speichern Wasser und Wärme, sie spenden Schatten, sie beruhigen das Mikroklima, sie schützen vor Wind und Wetter und sie wandeln an einem Tag sehr viel CO2 in Sauerstoff um und sie reinigen die Luft indem sie z.B. Staub binden. Dazu dienen sie aber auch noch vielen Tierarten und symbiotischen Pflanzen als Lebensraum. Ein großer alter Baum ist also ein jeweils einzigartiges Ökosystem für sich. Nur fällt das leider den wenigstens Menschen im Vorübergehen oder Vorbeifahren auf. Außerdem liefern sie in einem Wald eigentlich das wertvollste Totholz über herabfallende dicke Äste oder sich selbst bei der späteren Zersetzung. Ein Baum ist also eigentlich selbst wenn er so aussieht nie wirklich völlig "tot" oder unbelebt. Genausowenig wie der unscheinbar wirkende Erdboden.
Siehe auch:

- http://www.stadtwerke-huerth.de/cms/Hauptnavigation/Produkte__Preise/Gruenanlagen/Baumschutzsatzung.html
- http://www.greenpeace.de/themen/klima/klimawandel_aufhalten/artikel/pflanzen_sie_einen_baum/
- http://www.totholz.ch/
- http://www.landesforsten.de/Schuetzen-Gestalten.5.0.html
- http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1278957934428.shtml
- http://www.bergwaldprojekt.org/
- http://koelsche-baumschuetzer.com/default.aspx
- http://buerger-fuer-baeume.com/default.aspx
- http://www.baumschutz-in-koeln.de/index.php
- http://www.die-gruene-stadt.de/
- http://www.baumkunde.de/
- http://www.baumkunde.de/baumlisten/baumliste_az.php
Wir begrüßen daher die Initiative der Grünen Hürth und von Einzelpersonen aus anderen lokalen Parteien (wie der Linken und der SPD) zur Erhaltung der "Blutbuche" an der Luxemburgerstraße in Efferen.
http://www.bi-50tausendbaeume.de/index.html

![]()
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Wir freuen uns über jede Solarzelle die wir auf den Dächern sehen und unterstützen mit dem BUND Hürth mehr neue Solaranlagen -
Z.B. in Gleuel:

(Quelle: http://www.huerth-solar.de/layout/solar/images/Grimm.gif)
Seite zur Beobachtung der Erträge im kwh der Sonenenergie:
http://solarlog.energiegewinner.de/projekt-12-2010/index.html

Alles über die "Bürgersolaranlagen" und Strom aus
Photovoltaik in Hürth findet sich unter:
http://www.huerth-solar.de
http://www.huerth-solar.de/PV-Anlagen.html
Und wir hoffen daß die Stadt weiter ernst mit dem Umstieg und Ausstieg, hin zu mehr erneuerbaren Energien und dezentraler Energieversorgung, wie einer Stärkung der Stadtwerke als eines Tages hoffentlich genossenschaftlichem Betrieb, unter öffentlicher Kontrolle, in "Bürgerhand", nach ihrem Umstieg zu einem "grünen" Energieversorgungsunternehmen, macht.
Ökostrom für Hürth von "Lichtblick"
Siehe PM der Stadt Hürth: "Frühere Kohlestadt setzt auf Ökostrom": http://www.huerth.de/rathaus/aktuelles/presse/2010-08-27_fruehere_kohlestadt.php
Ironisch aber auch sachlich gesehen ist Hürth mit seinem Kraftwerk Goldenberg der RWE/Eon, ehem. Rheinbraun und dem Erbe aus den ehemaligen Tagebauen wie dem Otto-Maigler-See, der gewachsenen Ortsbaukultur und den Stadtkernen der einzelnen Dörfer, d.h. Stadtteile, wie den alten Arbeitersiedlungen, natürlich immer noch eine "(Braun-)Kohlestadt". Dazu passt satirisch gesehen ganz besonders auch ein Bild aus dem ECard-Fundus der Webseiten der Stadt Hürth:

(Quelle: http://www.huerth.de/sendcard/sendcard.php)
(K)Ein schöner Anblick? Aber ein Teil der Stadtgeschichte...
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wir arbeiten dagegen am Aufbau lebensspendender grüner Oasen in Hürth und fördern aktiv
Obstbaumpatenschaften für den Bürgerpark Hürth:
Beteiligt Euch an den Geburtstagsbaumaktionen des BUND Hürth.
Die Pflanzungen finden, sobald genug AntragsstellerInnen beim Standesamt und Grünflächenamt zusammengekommen sind, im Bürgerpark Hürth in der Nähe vom Familienbad DeBütt statt.

Diese Wiese im Bürgerpark steht inzwischen voller lebendiger Obstbäume und wir hoffen daß es noch mehr werden.

Zwischenzeitlich haben zwar Verrückte, wie es im ganzen Erftkreis seit einigen Jahren schon häufig passiert ist, versucht die Bäume durch Absägen auf einer Höhe von ca. 1-1,5m zu vernichten. Das ist den TäterInnen, der Täterin oder dem Täter aber nicht gelungen! Die abgesägten Bäume haben neu ausgetrieben und wurden von uns sicher an andere Orte verpflanzt wo sie nun als Wildlinge frei wachsen können. Und die Stadt hat dankbarer Weise die abgesägten Bäume durch neue Hochstämme ersetzt.

Wir hoffen daß alle Menschen in Hürth so etwas nicht dulden und mit dabei helfen mehr Obstbäume als Bereicherung der Umwelt und Biodiversität und mit Erntemöglichkeiten für Alle in Hürth etablieren zu können.

Den fachkundigen Schnitt übernehmen wir dazu gerne.
---------------------------------------------------------------------------------------------
"Feuchtbiotop" und "Naturgarten" in Sielsdorf
Wo die Lurche und Molche glücklich schlurfen, viele Seltene Vögel zu sehen sind und die Hummeln mit den Hornisen brummen und neben vielen Bienen summen...
Wir freuen uns Euch auf den tollen Naturgarten im Biotop "ehemalige Kläranlage" in Sielsdorf hinweisen zu können:
Erwin Mielczarek hat dort schier unglaubliches geleistet, eine Naturoase geschaffen und dieses Kleinod auch sehr gepflegt. Es ist nun an den nächsten Generationen seine Arbeit fortzusetzen.
Wir hoffen Ihr habt Interesse dafür.
Wenn ja, dann meldet Euch beim BUND Hürth. Kontakt: http://www.bund-huerth.de/html/body_naturgarten.html
---
Weitere Termine des BUND Hürth

http://www.bund-huerth.de/html/body_termine.html
+++
Obstwiese in Hürth Knapsack
sowie am Kloster Burbach
Auskünfte erteilt der BUND Hürth
www.bund-huerth.de
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Umgedichtetes St. Martinslied der Strolche, der ehem. Kinderumweltgruppe der BUNDjugend Hürth:

St. Martin – Strolche BUJU Hürth Version (umgedichtet)
(Bekannte Melodie, bekanntes Volkslied)
Sankt Martin, Sankt Martin,
Stadtrat und Verwaltung hört uns gut zu
Sankt Martin, Sankt Martin,
Und Ratsfrau und Ratsmann auch Du
Wir sind die Strolche, das ist doch klar
Und wir bieten Euch jetzt was dar
Der Spielplatz, der Spielplatz,
der Spielplatz ist für Alle da,
von Gaspipelines und Müll stand nix im Vertrag,
der Müll und die Verbrennungsanlagen sind doch nur Ersatz für die Kippen
Der Müll, der Müll,
der Müll soll von hier fort,
den Kindern und den Jugendlichen ein eigener Ort,
Ein Jugendcafe mit cooler Musik und warmem Tee
In Fischenich, in Fischenich,
in Fischenich und auf den Dreien, da gibt's besonders viel Ferkeleien,
am Duffesbach ist alles Zugebaut,
die Jugend in die Röhre schaut
Die Hunde, die Hunde,
die Hunde haben Hürth bekackt
doch die Haltenden werden nicht angekackt
Laßt der Sauerei nicht ihren Lauf
sondern stellt mehr Kotsammelstellen auf
Es stinkt, es stinkt,
es stinkt so schlimm der Duffesbach und auch der Kanalschacht
Zur Warnung schlagen wir jetzt Krach
Denn wir wollen das das behoben wird
wünschen sich doch Alle ein schönes Hürth
Die Vögel, die Vögel,
und die Fledermäus die brauchen ein Zuhaus
macht aus manchem Wegstreif mehr doch bitte noch ne Hecke draus
Kreisverkehr und Verkehrsinsel böten mit nem Baum
So manchem Getier wieder Raum
Wir wünschen uns hier mehr Natur
Schattenspendende Bäume und Schutzhecken
statt Monokultur
Buntspecht, Reh und Haselmaus
Und das Lied das ist jetzt aus
+++
Phantastische Geschichte zum Thema Müll:
Seit Jahren haben Carl Rheinländer und seine Familie nichts mehr weggeworfen. Was bei ihnen anfällt, wird verwertet. Weil es ökologisch konsequent ist. Und weil Carl Rheinländer die Welt verändern will.
Der Mann ohne Müll schlägt mit dem Hammer auf eine Glühbirne ein. Kein Splitter soll verloren gehen, deshalb hat er das Glas in Papier gewickelt. Drei Hiebe treffen die Birne am Rand der Schraubfassung – klllk, klllk, knrrsk –, und über sein Gesicht huscht ein zufriedenes Lächeln. Nun noch ein paar Schläge, um auch den von Drähten durchzogenen inneren Glaskolben zu sprengen und den Kleber abzuklopfen, der die Birne zusammenhielt. Schon kann er die Teile mit der Handfläche zu drei Häufchen zusammenkehren.
Vor Verletzungen schützen dabei die harten Schwielen, die sich der Mann ohne Müll in jahrelanger Arbeit als ökologischer Bauhandwerker zugelegt hat und die in eigentümlichem Kontrast zu seiner eher schmächtigen Gestalt stehen. Nach rechts die Kupferdrähte, das mit Zinn verlötete Messing-Kontaktplättchen, die Schraubfassung aus Aluminium – Buntmetall für den Schrotthändler. Die Scherben nach links – Flachglas für einen Handwerker vor Ort, der es wiederum zu einem Fensterhersteller bringt (weil es nicht lebensmittelecht ist, darf es nicht in den Glascontainer). In der Mitte die mineralischen Kleberbrösel und der Glühfaden aus Wolfram, der an der Luft zu Staub zerfallen ist – Füllmaterial für eigene Bauvorhaben. „Alles was in unserem Haushalt anfällt, wird verwertet. Bei uns gibt es keinen Müll“, sagt Carl Rheinländer, 45, der Mann ohne Müll.
Allerdings glaubt die deutsche Justiz nicht, dass so etwas möglich ist. Es sei ein "Erfahrungssatz“, urteilte vorigen Herbst das Verwaltungsgericht Koblenz, dass „selbst bei größtmöglichem Bemühen um Abfallvermeidung das Entstehen von Beseitigungsabfällen jedenfalls in geringen Mengen nicht vollständig verhindert werden kann“ (AZ 7K 543/04.KO). Deshalb müsse Carl Rheinländer eine Restmülltonne auf seinem Grundstück „dulden“ und, wie jeder andere Hauseigentümer in unserer Wegwerfgesellschaft auch, Abfallgebühren zahlen.
Der Müll-Rebell, der seit sieben Jahren in der Angelegenheit prozessiert, duldet die Tonne, seit er sich in einem gerichtlichen Vergleich dazu verpflichtete. Aber Abfallgebühren zahlen mag er auf keinen Fall – nicht wegen der 181,56 Euro im Jahr (seine Gerichtskosten belaufen sich inzwischen auf mehr als das Zehnfache), sondern aus Prinzip. „Unsere Wirtschaftsweise, unser gesamter Lebensstil basiert darauf, immer größere Mengen kostbarer Rohstoffe auszubeuten und in nutzlosen, oft sogar hochgiftigen Müll zu verwandeln. Das schmälert auf unverantwortliche Weise die Lebenschancen kommender Generationen“, sagt er. Die Tonne, mit 120 Litern die kleinstmögliche im Landkreis Bad Kreuznach, hat Rheinländer vor Jahren demonstrativ an die Fassade seines Bauernhauses im Örtchen Heimweiler gehängt – kopfüber, damit klar ist: Hier kommt niemals Müll hinein.
Die Idee stammt von seiner Frau. „Wir waren schon immer konsumkritisch“, sagt Annemarie Rheinländer, 43, kurze blonde Locken, schlank und energisch. Die gebürtige Münchenerin war nach ihrer Schreinerlehre zwei Jahre als Mitglied der alternativen Zunftvereinigung „Axt und Kelle“ auf der Walz von Baustelle zu Baustelle, am liebsten zu ökologischen Projekten, wo sie dann Carl kennenlernte. Das war Anfang der Achtziger, Blütezeit der Friedensbewegung, des Anti-Atom-Protests, des Widerstands gegen die Frankfurter Startbahn-West. „Das hat uns geprägt“, sagt Annemarie Rheinländer. Heute leben sie von ökologischer Bauberatung, Spezialgebiet Lehmtechnik und Bruchsteine, sowie der Herstellung von naturbelassenem Holzspielzeug, das sie auf Märkten verkaufen.
Weil das wenig abwirft und die Pflege von Carl Rheinländers gebrechlichem Vater Zeit und Hingabe erfordert, kommt der Umbau des eigenen Bauernhauses nur langsam voran. Ihr Mobiliar ist alt – nicht im Sinne von antik, sondern von gebraucht und abgenutzt. Die Rheinländers würden es auch dann nicht anders wollen, wenn sie es sich leisten könnten. Für sie zählt nicht der schöne Schein, sondern Schadstofffreiheit und leichte Zerlegbarkeit in recycelbare Bestandteile. Spanplatten, Schaumstoffe, Kunstleder, Teppiche mit Kunstfasern, Kunstharzfarben, die meisten Reinigungsmittel und Kosmetika sowie sämtliche Produkte mit giftigen oder nicht wieder verwendbaren Inhaltsstoffen haben bei ihnen Hausverbot.
So zu leben finden ihre Kinder – Carl, 18, Philipp, 17, und Till, 11 – nicht uneingeschränkt klasse, räumt Annemarie Rheinländer ein. Zwar verstünden sie, „dass wir das alles für kommende Generationen tun – also auch für sie“. Auch gelte Müllvermeidung zu Hause eher als tägliches Spiel und interessanter Denksport denn als lästige Pflicht. Allerdings hätten sie ziemlich darunter gelitten, in selbst gemachten, mittelalterlichen Bundschuhen und gebrauchten Klamotten aus der Kleiderkammer der Diakonie zur Schule gehen zu müssen.
Die Rheinländers sind in der Sache hart, aber nicht zu ihren Kindern. Die Bundschuhe wichen bald klassenkameradenkompatibleren Tretern, und in der Kleiderkammer sucht die Mutter nicht mehr nur ökologisch Wertvolles, sondern auch markenmäßig Angesagtes heraus. Die Sachen enthalten zwar oft Kunstfasern, doch wenn man sie nicht völlig abträgt, können sie nach einiger Zeit ja wieder zurück in die Kleidersammlung wandern. Das schont die Umwelt ebenfalls, und außerdem bleiben die Rheinländers weiter müllfrei. Auch beim Teddy aus Kunststoffplüsch, den die Tante aus München schenkte, wurde ein kinderfreundlicher Kompromiss gefunden: Till behält den Teddy – leihweise, bis der Elfjährige nicht mehr damit spielen mag. Dann nimmt die Tante ihn zurück.
So lebten die Rheinländers denn glücklich und zufrieden in ihrem Bauernhaus – ohne Restmülltonne, aber mit zwölf Sammelbehältern für unterschiedliche Wertstoffe, mit einem Komposthaufen für schnell verrottenden Bioabfall und einem weiteren für Reste, die sich nur langsam zersetzen. Bis 1998, sechs Jahre nach dem Einzug, dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Bad Kreuznach auffiel, dass sich da in der Gemeinde Heimweiler eine Familie dem behördlichen „Anschluss- und Benutzungszwang“ zur Abfuhr von Restmüll entzog.
Als eines Tages ein Restmüllbehälter vor der Haustür stand, war Carl Rheinländer erst erschrocken. Aber dann merkte er: „In der Tonne steckt auch eine Chance“ – für juristischen Widerstand gegen die Zerstörung der Lebensgrundlagen kommender Generationen. Weil er Gebühren zahlen muss für eine Leistung, die er weder will noch braucht, kann er nun dagegen klagen und so den Ressourcen fressenden Lebensstil insgesamt vor Gericht anprangern. „Die Sache werde ich durchziehen“, sagt Rheinländer. „Zur Not gehe ich dafür ins Gefängnis.“
Dabei sehen sich die Rheinländers nicht als Fanatiker. Schließlich verursachten auch sie früher Restmüll, den sie in Plastiksäcken entsorgten, deren Kaufpreis die Müllgebühr schon enthält. Es waren nur 20 Liter jährlich – so viel, wie ein normaler Fünf-Personen-Haushalt in einer Woche schafft. Aber dann ging 1999 deswegen die erste Prozessserie verloren. Die Gerichte entschieden, dass auch kleine Mengen Abfuhr und Deponie brauchen – den Rheinländers mithin keine abfallrechtliche Sonderbehandlung zustehe.
Ein bisschen Müll-Verweigerer geht eben nicht, lernte Carl Rheinländer aus der Niederlage. Wenn er auf dem Rechtsweg eine Chance haben will, darf seine Familie fortan überhaupt nichts mehr wegwerfen. „Es ist zeitaufwändig. Es ist lästig. Es ist manchmal auch ein wenig übertrieben, den Kehricht von der Schaufel zu sieben, um das letzte Fitzelchen Plastik für die Wertstoffsammlung herauszufischen“, gibt Carl Rheinländer zu. „Aber im Hinblick auf den Prozess ist es nun mal nötig.“ Seit Anfang 2000 lebt die Familie deshalb völlig restmüllfrei.
Eine genaue Erläuterung, was der Müll-Rebell alles falsch findet am Abfallrecht, wie eine bessere Regelung aussehen könnte und wie diese schließlich dazu beitragen würde, die gegenwärtige Wirtschaftskrise zu überwinden, findet sich auf seiner Website www.restmuellnet.de – eine anregende, allerdings zeitintensive Lektüre. Kurz gesagt, ist für Rheinländer die Externalisierung von Umweltkosten das Grundübel der heutigen Zeit. Herstellung, Benutzung und Entsorgung der allermeisten Waren belasten die Umwelt: Luft wird verschmutzt, Wasser vergiftet, Bodenschätze ausgebeutet und Müll hinterlassen. Und die Zeche zahlen die Nachgeborenen, nicht die Nutznießer. Eine solche Lebens- und Wirtschaftsweise – inklusive der Abfallgesetze, die das Ganze regeln – verstößt laut Rheinländer gegen das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung für nachkommende Generationen (Artikel 2, Absatz 1 des Grundgesetzes), gegen deren Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2,2 GG), gegen ihr Recht auf Eigentum (Art. 14,1 GG) und natürlich gegen die Pflicht des Staates zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art. 20a GG).
Unglücklicherweise interessiert sich bislang kein Richter für diese Überlegungen. Letztlich reduziert sich in den Prozessen, die Rheinländer auslöste, weil er Jahr für Jahr gegen seinen Abfallgebührenbescheid Einspruch einlegt, alles auf die Frage: Fällt nicht sogar beim Mann ohne Müll manchmal eben doch Müll an? Weil die Kinder irgendwas nach Hause mitbringen. Weil ein Passant eine Zigarettenkippe über den Zaun schnippt. Weil er vielleicht einmal alt und krank wird und deshalb Inkontinenzwindeln benötigt (übrigens alles Beispiele aus den diversen Verfahren).
Carl Rheinländer liegt oft nachts wach und hadert mit der Justiz, die sich lieber mit Inkontinenz als mit Externalisierung beschäftigt. Aber es hilft nichts: Auf dem langwierigen Rechtsweg muss er sich den absurdesten Entsorgungsfragen seiner Richter stellen. Deshalb telefonierte er mit Osram und fand heraus, wie man Glühbirnen zerlegt, obwohl er doch Energiesparlampen verwendet (für die ab Sommer eine Rücknahmepflicht des Handels gilt). Er sprach mit Zigarettenherstellern über die Kompostiermöglichkeiten für Filterkippen (verrotten vollständig, wenn auch langsam). Er fahndet nach Verwertungsmöglichkeiten für Plastikwindeln, auch wenn die eigenen Babys Baumwolltücher trugen.
Gerne würde sich Carl Rheinländer mit Gleichgesinnten beraten, juristische Strategien abstimmen und – wer weiß – vielleicht sogar eine eigene Partei gründen. Denn es kann doch nicht sein, denkt er, dass seine Familie die einzige in Deutschland ist, die konsequent abfallfallfrei lebt. Seine Internetseite unterhält der Müll-Verweigerer auch, um mit solchen Leuten in Kontakt zu kommen. Bis jetzt hat sich allerdings noch kein weiterer Mensch ohne Müll gemeldet.
Von MARCEL KEIFFENHEIM
Fotos: HARDY MÜLLER
Leben ohne Müll
Wie jeder ordentliche deutsche Haushalt bringt auch Familie Rheinländer Papier und Flaschenglas zu öffentlichen Sammelcontainern und entsorgt Verpackungsmaterial mit Grünem Punkt im Gelben Sack. Eine Biotonne brauchen sie nicht, weil solcher Abfall auf den Kompost kommt. Was sonst noch so alles anfällt, landet bei anderen meist in der Restmülltonne – die Rheinländers vermeiden oder verwerten es. Wie das geht, erläutert Carl Rheinländer anhand des Sortierplans des Landkreises Bad Kreuznach.
- Asche: Wir verbrennen nur naturbelassenes Holz. Die Asche ist ungiftig, ein guter Dünger.
- Haus- und Straßenkehricht: Wir sieben und sortieren den Inhalt in Kompost, Bauschutt und Verpackungsmüll.
- Zigarettenasche und -kippen: verrotten auf unserem Kompost.
- Tapetenreste: fallen nicht an. Die verputzten Wände haben wir direkt mit Kalk-Kasein-Farben gestrichen.
- Porzellan- und Keramikscherben: sind wieder verwendbarer Bauschutt.
- Leder-, Gummireste: Wir wählen naturgegerbtes Leder und Naturkautschuk (Naturwarenversand), die biologisch abbaubar sind.
- Glühbirnen: lassen sich vollständig in Wertstoffe zerlegen.
- Kerzenreste: benutzen wir zur Herstellung neuer Kerzen.
http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=2995
Linktipp: http://www.restmuellnet.de/
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---
Eine Seite von www.bjpwh.de.ms