"Die scharfe Brennessel kennt wohl fast jeder, und es gibt kaum einen Menschen, der nicht früher oder später die Bekanntschaft mit ihren brennenden Eigenschaften macht. Daher wird sie auch gerne gemieden, obwohl sie als wichtige Heilpflanze eigentlich einen Ehrenplatz in jedem Garten haben sollte. Diesen Ehrenplatz holt sie sich aber meistens schon selber, weil sie sehr ausdauernd und anspruchslos ist und fast überall wächst, wo man sie wachsen lässt."
Andheri-Lädchen in der Kirche St. Maria am Brunnen,
Hürth-Alstädten/Burbach, Hermülheimer Straße / Kampstraße
Öffnungszeiten: in der Regel sonntags 10:45 Uhr bis 12:00 Uhr.
Das Haus von Wolfgang Müller bekommt immer mehr große Risse. Der Bedburger hält den Tagebau für die Ursache, doch RWE sieht sich nicht in der Verantwortung. Seit Jahren liegen Müller und das Unternehmen schon im Clinch.
Von Stefanie Stockem, 10.10.11, 14:52h, aktualisiert 10.10.11, 15:04h
Schöne Exemplare alter Nutztierrassen und seltene Apfelsorten - das sind die Attraktionen des Obstwiesenfestes, das das Umweltzentrum Friesheimer Busch erneut am Sonntag veranstaltete. Besonders die kleinen Besucher waren begeistert.
Im Rahmen des Agenda 21 Prozesses stellt die Stadt Hürth öffentliche Dachflächen zur Nutzung durch Fotovoltaikanlagen zur Verfügung. Dazu zählen auch die Dachflächen der Schulen und Bildungseinrichtungen in Hürth. Den Hürther Bürgern wird hierdurch die Möglichkeit gegeben, von den Gewinnen aus der solaren Energieerzeugung zu profitieren.
Solar Progress sucht passende Dachflächen als Standorte für große Solaranlagen. Wenn Sie eine solche Fläche besitzen oder jemanden kennen, der interessiert sein könnte, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Wir pachten geeignete Dächer für mindestens 20 Jahre. Über die gesamte Laufzeit profitiert der Eigentümer von regelmäßigen Pachteinnahmen. Zudem wird die Dachhaut durch die Solaranlage vor Witterungseinflüssen wie Niederschlägen und Sonneneinstrahlung geschützt .
Eine umweltfreundliche und moderne Solaranlage (Photovoltaik) auf Ihrem Dach ist Demonstration Ihres Engagements für Umwelt und Innovation
Geeignete Dachflächen haben folgende Kriterien:
- Südausrichtung (max. 35 Grad Abweichung von Süd)
- Satteldächer mit Dachneigung 15 – 45 Grad
- Flachdächer mit mindestens 8.000 m² Fläche
- baulich guter Zustand (25 Jahre Nutzung)
- keine Verschattung durch Nachbargebäude, Bäume oder ähnliches
Pro Jahr wird ein Dachnutzungsentgelt von gut 1 Euro je qm bezahlt. Das sind Tausende Euro für die Eigentümer über die Laufzeit. Interessenten setzen sich bitte mit unserem Projektleiter PV, Herrn Vosshenrich (02234 4301742) in Verbindung.
umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst für europäische und deutsche Umweltpolitik.
umwelt aktuell wählt sachkundig aus der Fülle aktueller Geschehnisse aus und berichtet kompakt und verständlich über Themen und Entwicklungen in Ökologie, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Da 80 Prozent der deutschen Umweltgesetzgebung heute auf europäischer Ebene beschlossen werden, legt umwelt aktuell besonderes Augenmerk auf die EU-Umweltpolitik. umwelt aktuell wird vom Deutschen Naturschutzring herausgegeben und erscheint im
oekom verlag, dem führenden Fachverlag für Umweltliteratur im deutschsprachigen Raum.
Der Inhalt
Themen des Monats: Mehrere längere Artikel bringen Hintergrundanalysen, zeigen Zusammenhänge und neue Entwicklungen.
Aktuell: Der Hauptteil enthält Nachrichten zur europäischen und bundesdeutschen Umweltpolitik in Parlamenten, Exekutive und Rechtsprechung sowie über Wortmeldungen und Aktivitäten von gesellschaftlichen Gruppen, Unternehmen und WissenschaftlerInnen.
Verbände: Aktivitäten des Deutschen Naturschutzrings, seiner Mitgliedsverbände und Partner; Informationen zum Ehrenamt, über Ausschreibungen und Preise.
Service: Ausführliche Buchrezensionen sowie Neuerscheinungs- und Internet-Empfehlungen, Termine.
ökopädNEWS: Informationsdienst der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU).
Spezial oder Themenheft (Beilage): mehrmals im Jahr zu besonderen Themen oder Anlässen.
Die Leserinnen und Leser
umwelt aktuell ist der unverzichtbare Wegbegleiter für alle, die sich professionell oder privat für Ökologie und Nachhaltigkeit interessieren und den Überblick über die gesamte Bandbreite entsprechender Themen haben wollen: Verantwortliche in der Verwaltung, in den Parteien und Unternehmen lesen umwelt aktuell ebenso wie Aktive in Umweltverbänden, Gemeinden und der Lokalen Agenda oder Studierende, Wissenschaftler und Journalistinnen.
"Ab dem 31.10. eines Jahres ist es erlaubt, den Sand von den öffentlichen Spielplätzen zu holen, um ihn als Streumaterial im Winterdienst zu verwenden."
1. gehen behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um
2. lassen beim leisesten Zweifel über die Freigabe eines Baumes die Finger von den Früchtchen,
3. und haben Freude daran, dem fruchtigen Ort etwas zurückzuschenken – sei es einfach durch ein gutes Gespräch rund um kostbares Obst, einen Besuch im nahegelegenen Hofladen oder Café oder sogar durch ein Engagement bei der Pflege von Obstbäumen.
Noch bis ins Jahr 2045 dürfen die riesigen Schaufelradbagger im Revier Garzweiler II die Landschaft wegfressen - ganze Dörfer müssen ihnen weichen. Doch jetzt steht die alte Technologie dem neuen Energiezeitalter im Weg.
TAZ die Tageszeitung mit ökologischen Inhalten; http://taz.de/
z.B.:
03.01.2011
"Auch Schweine und Puten betroffen
Noch mehr Dioxintiere
Niedersachsen sperrt wegen des Umweltgiftes in Futtermitteln vorsorglich 1.000 landwirtschaftliche Betriebe.
Der Skandal um dioxinverseuchte Eier weitet sich aus: Betroffen sind nicht nur Legehennen-Farmen, sondern auch Schweine- und Putenzüchter. Sie dürfen weder Fleisch noch Eier in den Handel bringen. Nun werden 1.000 Höfe allein in Niedersachsen gesperrt, dazu kommen weitere Betriebe in anderen Bundesländern."
Freier Fachverlag für ökologisches Bauen und umweltfreundliche Technik.
http://www.oekobuch.de/
-
Einfälle statt Abfälle Selbstverlag
http://einfaelle-statt-abfaelle.de/
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Zeitungsartikel:
taz.de 05.01.2011
BUND fordert Konsequenz aus Stuttgart 21
Keine Angst vor Mutbürgern!
"Beteiligung heißt nicht Verzögerung": Der BUND kritisiert die Regierung und ihren Umgang mit Protest. Er will Volksentscheide gesetzlich festschreiben lassen. VON ANNA WIEDER
Protest ist derzeit populär in Deutschland. Foto: dapd
BERLIN taz| Die Bundesregierung soll aus den Protesten gegen Stuttgart 21 Lehren ziehen und Bürgerbeteiligung bei der Planung von Großprojekten gesetzlich verankern. Das hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Dienstag in Berlin gefordert. Entgegen der landläufigen Meinung führe Bürgerbeteiligung nicht automatisch zu einer Verzögerung des Projekts, erklärte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Im Gegenteil: "Je besser die Planung am Anfang, desto schneller die Umsetzung."
Doch die Bundesregierung handelt anders. "Die Regierung hat aus Stuttgart 21 nicht nur keine Konsequenzen gezogen, die Entmündigung der Bürger schreitet sogar weiter voran", kritisierte Weiger. Es sei "skandalös", dass der aktuelle Gesetzesentwurf aus dem Innenministerium zum Planfeststellungsverfahren für Verkehrsprojekte die Erörterungstermine abschaffe, die bisher zwingend vorgeschrieben sind. Bürger müssten im Gegenteil frühzeitig an Raumordnungsverfahren beteiligt werden.
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Dafür seien Transparenz und ein verpflichtender Erörterungstermin erforderlich. Das Verfahren müsse ergebnisoffen gestaltet, Alternativvorschläge von Bürgern und Umweltverbänden berücksichtigt werden. "Bürgerbeteiligung darf nicht länger als Bürokratiemonster diffamiert werden", sagte Weiger.
Eine weitere Lehre aus Stuttgart 21 ist für den BUND das Modell Heiner Geißler: eine Ombudsperson als Vermittler. Eine weitere "sinnvolle und erprobte Möglichkeit" für Mitbestimmung bei Bau- und Verkehrsthemen seien auch bundesweite Volksentscheide.
Für den BUND ist allerdings klar, dass diese Volksentscheide auf Verkehrs- und Ökothemen begrenzt sein sollen. "Plebiszite gegen Minderheiten oder Menschen- und Völkerrechte" lehnt der BUND ab.
Integrierter, ökologischer, kontrollierter Anbau: Wo sind die Unterschiede?
Häufig finde ich Hinweise auf Lebensmittelpackungen wie „aus kontrolliertem Anbau", „aus integriertem Anbau" „aus ökologischem Anbau". Was steckt denn eigentlich hinter diesen Bezeichnungen? Stammen solche Produkte alle aus ökologischer/biologischer Landwirtschaft oder wo sind die Unterschiede?
Vielen Dank!
Expertenantwort von Joerg Planer am 10.06.2010 09:10 Uhr
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
so wie Ihnen geht es vielen Verbrauchern, denn die zahlreichen Hinweise auf den Packungen über die Herkunft und Kontrolle von Lebensmitteln sind teilweise sehr irreführend. In einigen Fällen werden sie sogar zur Verbrauchertäuschung eingesetzt. Bei den von Ihnen genannten Hinweisen ist dies jedoch in der Regel nicht der Fall. Die Unterschiede im Einzelnen:
„aus ökologischem Anbau"
Grundsätzlich gilt: Die Begriffe „bio", „öko", „biologisch" oder „ökologisch" sind gesetzlich geschützt. Dabei wird kein Unterschied zwischen „biologisch" und „ökologisch" gemacht. Das heißt alle Produkte, auf denen mit diesen Begriffen geworben wird - also auch die Bezeichnung „aus ökologischem Anbau" - stammt garantiert aus ökologischer/biologischer Landwirtschaft. Dies schreiben die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau vor, die Mindestanforderungen für Erzeuger wie Verarbeiter festlegt sowie die Kontrolle dieser Kriterien geregelt. Staatlich anerkannte Kontrollstellen prüfen mindestens einmal jährlich, ob auf dem Acker oder auch in den Büchern alles seinen rechten Gang geht. Echte Öko-Produkte sind immer auch an der Öko-Kontrollstellen-Nummer auf der Verpackung oder bei loser Ware wie Obst oder Gemüse an der Kiste bzw. am Regal zu erkennen.
Das heißt im Klartext: beim allem, wo nicht „bio" oder „öko" draufsteht, handelt es sich auch nicht um Öko-Produkte.
Detaillierte Informationen dazu finden Sie bei aid.de unter
Ware „aus Integriertem Anbau" wurde in der Regel nach gleichnamigen Anbau- und Produktionsverfahren produziert. Die Integrierte Landwirtschaft bzw. der Integrierte Gartenbau ist einzuordnen zwischen der rein konventionellen Landwirtschaft, die hauptsächlich auf Produktivität ausgerichtet ist, und der ökologischen Landwirtschaft. Es werden vorzugsweise Methoden und Bewirtschaftungsmaßnahmen (Sortenwahl, Fruchtfolge, Anbautechnik, Düngung und Pflanzenschutz) verwendet, die möglichst geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben, ohne jedoch alle Beschränkungen aus der ökologischen Landwirtschaft zu übernehmen.
Ein Großteil der heute in Deutschland produzierten Lebensmittel stammt aus Integrierter Landwirtschaft bzw. Integriertem Gartenbau, d. h. bei diesem Produktionsverfahren handelt es sich eigentlich um den Standard. Im Gegensatz zum Hinweis „aus ökologischem Anbau" ist der Hinweis „ aus Integriertem Anbau" kein gesetzlich geschützter Begriff, d. h. es gibt für den Integrierten Anbau keine gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen oder Kontrollen wie etwa beim Öko-Landbau. Die meisten Landwirte und Gärtner unterziehen sich freiwilligen Kontrollen durch unabhängige Organisationen und dürfen dafür mit dem Hinweis „aus (kontrolliert) Integriertem Anbau" werben.
Weitere Informationen zum Integrierten Anbau finden sich hier:
Die Deklaration "aus kontrolliertem Anbau" bedeutet, dass zwar Vorschriften oder Richtlinien von Vertragspartnern oder Verbänden eingehalten werden (z. B. zu Art und Menge der Düngung und des Pflanzenschutzes). Für Konsumenten ist hierbei jedoch nicht direkt ersichtlich, welche Anforderungen dies sind. Diese werden nämlich ganz individuell zwischen den Vertragspartnern ausgehandelt. Wer es genau wissen möchte, kommt leider nicht umhin, sich direkt an den Hersteller des Produkts zu wenden und dort zu fragen, welche Anforderungen durch die Landwirte/Gärtner erfüllt werden müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Planer
Diplom-Agraringenieur