getreidearten

Getreidearten

In meinen Rezeptvorschlägen für die Brotherstellung verwende ich nur Vollkornschrotprodukte und / oder Dinkelmehl der Type 630 und 1050 und Roggenmehl der Type 1370 verwenden, zzgl. der zugefügten Saaten, die ebenfalls die Mineralstoff- und Vitaminmenge erheblich steigern, erkennen Sie den Wert dieser naturreinen Produkte für Ihre Gesundheit

DINKEL

Dinkel ist ein Urgetreide, das schon von den Kelten und alten Agyptern angebaut wurde. Traditionelles Anbaugebiet bei uns ist Schwaben. Dinkel hat die gleichen guten Backeigenschaften wie Weizen und ein feines nußartiges Aroma. Das von Zuchtmaßnahmen verschonte Urkorn wird vom Organismus besonders gut vertragen.

Dinkel stellt hohe Ansprüche an den Ackerboden und spricht auf Mineraldünger nur sehr schlecht an. Das ist auch der Grund, weshalb das Korn beinahe in Vergessenheit geraten ist. Die Naturkostbewegung hat ihm eine Renaissance verschafft.

Konventionelle Produkte:

Aus konventioneller Intensivlandwirtschaft mit Kunstdüngung und Pestiziden.

Biologische Produkte:

Stammen aus kontrolliert-biologischem Anbau.

Tip:

Eine besondere Dinkel-Spezialität ist Grünkern.

WEIZEN

Im Weizenkeim sind die Vitamine E, B2 sowie das Vitamin F, ein Hautfunktionsstoff, enthalten. Weizenkleie wird zur Anregung der Darmfunktion verwendet.

ROGGEN

Fördert den Verdauungssystemen mehr Arbeit ab als Weizen. Dafür ist er jedoch besonders nahrhaft und ein großer Kraftspender. In seinen Randschichten sind die Spurenelemente Bor, Mangan, Zink, Vanadium und Molybdän enthalten. An Mineralstoffen enthält Roggen: Phosphor, Eisen und Kalium.

GERSTE

Gerste kann nur mit anderen Getreidearten verbacken werden. Sie enthält einen hohen Anteil an Kieselsäure, die günstig auf das Nervensystem und Bindegewebe wirkt. Von den Mineralien ist hier besonders Magnesium, welches zur Unterstützung der Herzfunktion notwendig ist zu nennen. In den Randschichten tritt das wichtige Vitamin B1 in verhältnismäßig hoher Konzentration auf. Gerste hat einen hohen diätetischen Wert für die Leber.

HAFER

Der Hafer ist neben seiner Funktion als Nahrung auch eine bekannte Heilpflanze. Durch seine besonderen Kohlehydrate, die zum Teil auch ohne Insulin vom menschlichen Körper verwertet werden können, ist er für Diabetiker von großer Bedeutung. Hafer hat einen hohen Fettgehalt. In seinem Fettsäureanteil enthält er viel Linolsäure, so das 1/3 des Tagesbedarfs an essentiellen Fettsäuren mit 100 Gramm Hafer gedeckt werden können. Eisen, Kalzium, Fluor und Magnesium sind die wichtigsten Mineralstoffe, die im Hafer vorkommen.

HIRSE

Kann nur mit anderen Getreidearten verbacken werden. Sie hat von allen Getreidearten den höchsten Anteil an Silizium. Dadurch aktiviert sie den Kieselorganismus des Menschen. Dies wirkt sich auf Haut, Haare und Nägel besonders günstig aus. Außer Magnesium, Kalk, Phosphor und Eisen ist Fluor im Hirsekorn zu finden. Fett und Eiweißgehalt sind verhältnismäßig hoch.

DAS MEHL

Vitamine und Mineralstoffe befinden sich hauptsächlich in den Randschichten. Ihr Gehalt hängt vom sog. Ausmahlungsgrad des Mehles ab. Hierzu dienen festgelegte Typenzahlen. Sie werden angegeben nach der Menge an Mineralstoffen, die nach der Verashung von 100 g Mehl übrigbleiben. So enthalten z.B.

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Auszugsanalyse:

Roggenvollkornschrot

1800 mg Mineralstoffe

100 g Roggenmehl Type 1370

1370 mg Mineralstoffe

100 g Roggenmehl Type 610

610 mg Mineralstoffe

100 g Weizenvollkornschrot

1700 mg Mineralstoffe

100 g Weizenmehl Type 1050

1050 mg Mineralstoffe

100 g Weizenmehl Type 405

405 mg Mineralstoffe

100 g Roggenvollkornschrot

1800 mg Mineralstoffe

100 g Roggenmehl Type 1370

1370 mg Mineralstoffe

100 g Roggenmehl Type 610

610 mg Mineralstoffe

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