Wicca

Die Gemeinde der Göttin bezeichnet ihre Religion meist als die Alte Religion, Hexenglaube oder Hexenwerk. Wicca, der bekannteste Göttinnen- Kult, leitet seinen Namen von dem alten anglosächsischen Wort für Hexe ab und beruft auch auf die Wurzeln im Heidentum. Die Wicca – Gemeinde verehrt eine männliche und eine weibliche Gottheit in Form der dreifachen Göttin und des gehörnten Gottes. Die Göttin, die Verkörperung des Mondes, kontrolliert Geburt, Leben und Tod. Der männliche Sonnengott ist ihr untergeordnet und ergänzt ihre Aktivitäten. Höchstes Ziel der Anbetung ist das Erlangen individueller und universeller Ganzheit durch eine Verbindung mit der vielgestaltigen Göttin. Der Glaube an den Wert der Schöpfung führt zu innerem Gleichgewicht.
Die Wicca – Gemeinde stellte die individuelle Freiheit über alles, wie in ihrem Leitmotiv zum Ausdruck kommt: „Acht Worte beachte ein Wicca: Tue was du willst, doch schade niemanden dabei!“ Manche Hexen glauben, das dadurch der freie Wille unversehrt bleibt. Sie betrachten es als falsch Magie anzuwenden, um eines anderen Handlungen einzuschränken, so schädlich oder kriminell diese auch sein mögen. Andere Hexen verhängen zwar einen Fluch, um solche schädliche Aktivität zu „binden“, führen aber keine Racherituale aus. Die dianische Zsusanna Budapest billigt „graue“ Magie als Gegenmittel für alles Böse in der Gesellschaft. So inszenierte ihr Kult z.B. ein öffentliches Hexenritual gegen einen Serienmörder und Vergewaltiger in San Francisco, der mehr als drei Jahre nicht gefasst wurde. Nur drei Monate nach diesem Ritual wurde er verhaftet.
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