Das Christentum

Darum nehmet einander an,
gleichwie Christus uns hat
angenommen zu Gottes Lob.

Die Anhänger des Christentums verehren und glauben an einen Gott, der die Erde und all ihre Bewohner sowie die Landschaften, die Natur und das Wasser in sieben Tagen aus eigener Hand erschaffen hat.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Es war wüst und leer und es war finster. Am ersten Tag schuf Gott das Licht und trennte es anschließend von der Dunkelheit. Somit gab es den Tag und den Abend.
Am zweiten Tag trennte Gott, den Himmel vom Wasser und hatte ihn somit erschaffen. Der Himmel sollte über dem Wasser stehen.
Am dritten Tag, trennte Gott das Wasser vom Boden und hatte die Erde erschaffen. Er ließ aus der Erde Gras und Kraut aufgehen, dass Samen bringen sollte und das fruchtbare Bäume mit verschiedenen Früchten hervorbringen sollte.
Am vierten Tag erschuf Gott zwei Lichter. Ein großes und ein kleines. Das große sollte bei Tag regieren und das kleine bei Nacht, um Licht und Finsternis zu scheiden.
Am fünften Tag ließ Gott die Erde lebendig werden, so dass im Wasser Tiere schwammen und Vögel durch den Himmel flogen. Er gab ihnen die Möglichkeit sich fortzupflanzen und sie zu vermehren.
Am sechsten Tag brachte die Erde Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes hervor. Er erschuf die Menschen, die über all die Tiere und über das Vieh herrschen sollten. Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib. Die Tiere und alles Kraut auf Erden sollten sie sich zur Nahrung nehmen dürfen.
So wurde der Himmel und die Erde, mit ihrem ganzen Heer vollendet. Gott vollendete seine Werke am siebten Tag und ruhte von all dem, was er gemacht hatte. Er segnete den siebten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, ist die Geburt von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der von der unberührten Jungfrau Maria geboren wurde, um den Menschen auf der Welt die Herrlichkeit Gottes zu verbreiten.
Jesus Christus machte viele Reisen durch die ganze Welt um den Menschen, die Botschaft Gottes zu verkünden. Zwölf Jünger standen ihm mit ihrer ganzen Liebe und Hingabe zur Seite, da Jesus ein guter und ehrlicher Mann war und sie spüren konnten, dass er wahrlich der Sohn Gottes.
Die Römer jedoch misstrauten dem Mann der sich selbst den Sohn Gottes nannte und der von den Menschen geliebt wurde. Eines Tages verkündete Jesus den Leuten „mein Königreich ist nicht von dieser Welt“. Daraufhin erboste Kaiser Augustus, da er der einzige und rechtmäßige König in jenen Landen war und versuchte, Jesus’ Jünger für sich zu gewinnen und bot ihnen 30 Silberlinge bei Verrat seines Aufenthaltsortes an. Doch alle Jünger außer einem schlugen ab. Judas, ein Apostel Jesus’, sagte dem Kaiser wo er sich aufhielt und wurde mit mehreren Soldaten zu dem Ort geschickt. Doch die Soldaten wussten nicht wie Jesus aussah, deshalb sagte Judas ihnen: „Wenn ich ihn küsse, ist er es.“ So kamen sie in dem Garten von Jesus und den Jüngern an und Judas küsste Jesus, woraufhin die Soldaten Jesus festnahmen und nach Rom brachten.
Als Judas, der ihn verraten hatte, sah dass er zum Tode verurteilt wurde, reute es ihn und er brachte die dreißig Silberstücke zurück und sagte: „Ich habe Unrecht getan, dass ich unschuldiges Blut verraten habe.“ Es war ihnen jedoch egal. Judas warf die Silberstücke fort und erhängte sich.
Dort wurde er mit einem großen Kreuz auf dem Rücken durch die Stadt gescheucht und von den Menschen verhöhnt. Bis er schließlich zu der Stelle kam, an dem zwei Räuber und er an ein Kreuz genagelt wurden und Stunden in der heißen Sonne, standen und mit Öl getränkt wurden. Über seinen Kopf geschrieben stand: Dies ist Jesus, König der Juden.
Um die neunte Stunde herum rief Jesus laut: „Eli, Eli lema sabachtani?(Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?)“ Als sie dies hörten, wollte einer von ihnen ihm sogleich einen Schwamm mit Essig zu trinken geben, doch die andern antworteten: „Halt, lass sehen ob Elia ihm zu Hilfe kommt!“ Er schrie noch einmal auf und verschied anschließend.
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