Hallo, nach der Nachfrage im Gästebuch hab ich nun mal Internet etwas über den 1. Frauenfussballverein rausgesucht:

Der erste Frauenfußballverein der Welt wurde schon 1894 gegründet: der British Lady Football Club in London. Und auch ohne Verein wurde von Frauen schon vorher gebolzt, historisch übermittelt ist es zum Beispiel aus dem Schottland des frühen 18. Jahrhundert.

Die Journalistin Beate Fechtig hat für ihr Buch »Frauen und Fußball« (edition ebersbach, Dortmund 1995) noch frühere Quellen ausfindig gemacht. Im Frankreich des 12. Jahrhunderts spielten Bäuerinnen mit einem mit Schleifchen besetzten Lederball »la soule«. Fußballähnliche Spiele sollen auch bei Eskimofrauen populär gewesen sein. 

»Anfang 1921 war es, als ob ein Frauen-Fußballfieber das ganze Land ergriffen hätte. Jedes größere Dorf hatte nun ein eigenes Frauenteam, in den Städten - vor allem im Norden - gab es sogar mehrere gleichzeitig.«

Erst 1955 stand eine offizielle Einführung des Damenfußballs, wie man damals sagte, auf der Tagesordnung des DFB - und der lehnte wie selbstverständlich ab. Die  Sporthistorikerin Gertrud Pfister erklärt diese Selbstverständlichkeit so: »Der öffentliche Diskurs über den Frauensport wurde von einem Neuaufguss der Polaritätstheorie stark beeinflusst. Danach waren Frauen aufgrund einer angeblich fließenden und runden Motorik und eines kindlichen Wesens nur für einige wenige Übungen, u.a. Gymnastik, Tanz oder Eislauf, geeignet.«

In der  NRW taz-uhr  war folgendes zusätzlich zu lesen:

Nicht zuletzt internationaler Druck führte dazu, dass 1970 das Verbot aufgehoben wurde. Der DFB stellte aber eigene Regeln auf. Dazu gehörten ein kleinerer Ball, kürzere Spielzeiten, das Verbot von Stollenschuhen und eine
halbjährige Winterpause. Auch wenn heute die gleichen Regeln wie bei den Männern gelten, sind die Strukturen noch verschieden. Silke Rottenberg, die Nationaltorhüterin vom SF Siegen, war die erste Halb-Profispielerin der Bundesliga. Der Weg dorthin führt über die Bundeswehr. Andere arbeiten nach wie vor unter Amateurbedingungen. Ein weiterer Unterschied ist, dass nur in einer Bundesliga gespielt wird. Vor 1997 war die sogar lediglich in Nord und Süd aufgeteilt war. Internationale Vereins-Wettbewerbe wie UEFA-Cup oder Champions-League gibt es nicht Das Nationalteam ist erfolgreich. Es gewann viermal die Europameisterschaft (1989, 1991, 1995, 1997)und die Vize-Weltmeisterschaft (1995). Für den ersten Titel belohnte der DFB die Frauen mit einem Kaffeeservice und für den zweiten mit einem Münzset. Die zur Zeit stärkste Vereinsfrauschaft ist der FCR Duisburg. Die Frauen vom FFC Frankfurt, die viermal Meisterinnen wurden, stehen gegen den SF Siegen im Pokalfinale, das am 7. Mai live im Fernsehen übertragen wird. In den achtzigern dominierte SSG 09 Bergisch Gladbach die Liga. Neun Mal holte der Verein den Titel, von 1979 bis 1984 sogar in Folge. Im Sturm immer mit dabei: Heidi Mohr, die Rekordtorschützin des DFB. 83 mal versenkte sie den Ball im Netz. Im Vergleich zu anderen Ländern nimmt sich der Frauenfußball dennoch bescheiden aus. Sepp Blatter ist davon überzeugt: "Die Zukunft des Fussballs ist weiblich." In den USA ist sie es mit Sicherheit. Dort wurde bei der WM 1999 vor Rekordkulissen gespielt. Über 90.000 ZuschauerInnen sahen das Finale zwischen den USA und China. Und der amerikanische Superstar Mia Hamm bezieht dank eines Werbevertrages mit Nike ein Millionengehalt. Auch Rekordnationalspielerin Doris Fitschen (128 Einsätze) hätte groß verdienen können. Die japanische Liga winkte 1996 mit einem Angebot von 100.000 US-Dollar. Doch das hätte das Aus im Nationalteam bedeutet, denn der DFB wollte damals im Ausland kickende Spielerinnen nicht mehr berücksichtigen.

 

~~03.12.2001~~

Was wurde aus ehemaligen Bundesligisten?!?

Interessiert es euch auch was den ehemaligen Bundesligisten geworden ist? Oder habt ihr ein paar inormationen für mich, die ihr noch nicht aufgelistet sind? dann schreibt mit doch einfach mal Mail

noch in Bearbeitung....

 

 


   

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