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Es regnet Blut
Es war einmal ein König an Land und Dingen reich Der saß auf seinem Throne Finster und bleich Was er sinnt, ist Schrecken Was er blickt - ist Wut Was er spricht, ist Geißel Was er schreibt - ist Blut Einst zog zu diesem Schlosse ein edles Sängerpaar Einer schwarze Locken - der Andere grau von Haar Der Graue sprach zum Jungen: Sei bereit, mein Sohn! Spiel die besten Lieder Stimm an den vollsten Ton Es regnet - es regnet Blut! Es regnet - den Spielmann´s Fluch! Es regnet, es regnet Blut! Es regnet - den Spielmannsfluch! Es spielen die beiden Sänger im hohen Säulensaal; Auf dem Throne sitzt, das Königspaar Der König so prächtig wie blutiger Nordenschein Die Königin - so süß wie der Sonnenschein Sie singen von Lenz - Liebe, Heiligkeit Sie zerfloß in Wehmut - Lust war auch dabei Ihr habt mein Volk geblendet, verlangt ihr nun mein Weib? Der König schreit wütend - er bebt am ganzen Leib Es regnet - es regnet Blut Es regnet, den Spielmann´s Fluch! Es regnet, es regnet Blut Es regnet - den Spielmannsfluch!! Des Königs Schwert blitzend des Jünglings Brust durchdringt; Statt der goldnen Lieder - nun ein Blutstrahl springt Der Jüngling hat verröchelt in seines Meisters Arm Da schreit der Alte schaurig der Marmorsaal zerspringt: Du verfluchter Mörder Du Fluch des Spielmann´s Tun; Umsonst war all dein Ringen denn Blut befleckt dein Ruhm Des Königs Namen meldet Kein Lied - kein Heldenbuch Versunken und Vergessen Das ist des Spielmann´s Fluch!! Es regnet - es regnet Blut Es regnet, den Spielmann´s Fluch! Es regnet, es regnet Blut (.....(3mal))
LEBENSBEICHTE
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Schäume nur, mein wildes Herz In des Zornes Wehen Bin aus leichtem Stoff gemacht Muss wie Luft vergehen Ohne Schiffer treibt mein Kahn Auf des Meeres Spiegel Niemals fesselt mich ein Band Riegelt mich ein Riegel Suchte meinesgleichen Fand nur Sünder ohne Zügel Zeigt der Sinn so wie ich wirklich bin Lenkt der Sturm mich stets woanders hin Trügt der Schein, ich kehre niemals heim Am festen Band und bin dann doch allein In der Schenke sink ich einst Gern im Tode nieder Und im Becher spiegelt sich Noch mein Antlitz wieder Mit der Jugend toll ich fort Auf des Lasters Wegen Engelschöre singen dann Gib mir deinen Segen Diesen Zecher schlag o Herr Seiner Strafe wegen Zeigt der Sinn ...
HIM Solitary man belinda was mine 'til the time ![]()
Jykevä On Rakkaus |
Eisregen
Fur Euch, Die Ihr Lebt
Meine Art erscheint euch sonderbar
Euch, die ihr lebt...
Die ihr das Licht des Tages seht
Und euch bei Nacht verkriecht
Vor eurer Zeit war ich schon hier
So lange schon davor
Und wenn ihr langst im Grabe liegt
Werde ich noch immer sein
Wenn Maden euer Fleisch gefressen
Seh ich noch aus wie je zuvor
Niemals würd ich mit euch tauschen
Mit euch, die ihr am Leben seid
Ihr haltet euch an Religionen
Und glaubt an diesen Judensohn
Ich reiße euch aus euren Betten
Ihr schenkt mir euer armes Leben
Und wißt doch nichts davon...
Krone der Schöpfung nennt ihr euch selbst
Und kennt nicht mal die alte Wahrheit
Die wandert durch das Mutterland
Bei Nacht bin ich allein der Herrscher
Und eure Welt versinkt im Blut...
Mein Fleisch ist kalt und ohne Leben
Niemals würdet ihr an mich glauben
Meine Nichtexistenz macht mich so stark
Und mein Biß wird manche lehren
Was es heißt, Beute zu sein
So viele Kriege habt ihr schon geführt
Und überall war ich dabei
Vietnam, Irak und Jugoslawien
Überall dort machte ich Station
Wo ihr euch selbst im Wahnsinn schlachtet
Setzt niemand sich zur Gegenwehr
Wenn ich im Grauen nicht beachtet
Was doch nur euer Blut begehrt...
Und so werd' ich weiter reisen
So viel Tod, der kommen wird
Auf eines kann man sich verlassen:
Daß ihr den nachsten Kreuzzug führt
Dafür dank ich euch von ganzem Herzen
Ehre dem, wenn sie gebührt...
Blutengel
Weg zu Mir
Ganz bleich ist Dein Gesicht, ich spüre Deine Hand.
Erkennst du mich den nicht? Bin ich Dir unbekannt?
Einst waren wir vereint... Für immer sollt es sein.
Viele Tränen sind geweint,
noch immer bist Du mein...
Komm' in mein Reich der ewigen Nacht,
ich bin der Engel der für dich wacht.
Keine Angst und kein Leid.
Der Weg zu mir ist nicht mehr weit.
Dein kleines Leben schenke mir
und wir fliegen fort von hier.
Keine Angst und kein Leid.
Der Weg zu mir ist nicht mehr weit.
Ganz bleich ist Dein Gesicht, ich spüre Deine Hand.
Erkennst du mich den nicht? Bin ich Dir unbekannt?
Der Tod hat uns entzweit. er war stärker noch als wir.
Doch nun ist es so weit. Ich hole dich zu mir.
Blutengel
Du Tanzt
Schwarz Deine Kleidung, bleich Dein Gesicht,
rot Deine Lippen, ein Engel im Discolicht.
Schwarz Deine Kleidung, bleich Dein Gesicht,
rot Deine Lippen, ein Engel im Discolicht.
Du tanzt allein, Du tanzt nur für Dich.
Du tanzt allein, die Anderen siehst Du nicht.
Du tanzt allein, Du tanzt nicht für mich.
Du tanzt allein, Du tanzt im Strobolicht.
Du tanzt ganz allein, Du tanzt nur für Dich.
Und Du tanzt ganz allein,
die Anderen siehst Du nicht.
Du Tanzt
Blutengel
Suicide
we will together - or we live apart.
nothing last forever - love will break your heart.
it's a kind of feeling - we are crawling for.
to a long cold way - through the naked floor.
one day you left me - you did it on your own.
didn't have the chance to talk with you alone.
i'm walking through the night
and i know hope's in sight
so keep your hands from stupid things,
from stupid things...
Goethes Erben
Das Ende
Wenn das Meer sich blutrot färbt,
der Himmel von schwarzen Wolken bedeckt ist
und die Vögel aufgehört haben zu singen
weil ihre Kehlen vom Öl verklebt wurden
Wenn im Osten mutierte Monster geboren werden
Wenn der Winter zum Sommer wird
und die Felder vedorren
Die Erben des Dritten Reichs wieder mächtiger werden
dann - dann hat das Ende der Zeit begonnen
und der Teufel die Schlacht gewonnen.
Dämme werden brechen und eure Kinder ertränken
Feuerstürme werden eure Häuser lodernd niederbrennen
Durch Krankheiten werden Millionen krepieren
Die Pflanzen werden vergiftet und ungenießbar werden.
Die Luft wird ätzend wie Säure eure Lungen zerfressen
Eure Kinder werden als häßliche Mutationen geboren
Die Sonnenstrahlen werden Geschwüre wachsen lassen
Ihr werdet langsam bei lebendigem Leib verfaulen.
Stürme werden monatelang die Erde verwüsten
Unter den Trümmern werden Tausende begraben
Parasiten werden sich in euren Körpern einnisten
Ratten und Schaben werden eure Wunden lecken.
Goethes Erben
Der Vergaß Zu Atmen
Kaum geboren vergaß er das Atmen
Der Kontakt zur Umwelt war immer gestört
Die Kindheit verstrich
Und mir ihr hob sich der Schleier
Und die gestörte Vielfalt des Verhaltens
verhalf dem Querdenkenden dazu entdeckt zu werden.
Das Geheimnis offenbarte sich und wurde von denen
die behüten sollten zwar wahrgenommen -
aber verdrängt, aber verdrängt ...
Die Zeit riß weiter Narben in das Gemälde,
das sich begann zu entwickeln.
Doch dunkle Farben mengten sich mit den leichten Tönen der Jugend.
Das Bild ergraute
Der Fluß der Zeit ergoß sich als Meer
der Frucht der Trauer
Der Betrachter nahm das Unheil nicht wahr.
- Es wurde weiter verdrängt ...
Alle die liebten und schützen wollten
wurden alleine mit ihren Worten zurückgelassen
zurückgelassen ...
Reaktionslos wurde so gelebt,
da der Sinn sich umkehrte
und der Schaden sich in das Gefüge schlich.
Die Kraft derer die helfen wollten wurde aufgesogen
und dem der die Hand reichte
unverdaut ins Gesicht geworfen.
Säuerlich haftete das Unverständnis
Als Folge dieser Tat
Der Inhalt blieb unberührt.
Verzweifelt grub der Helfende in seinen Körper tiefe Wunden
Die Zerstörung des eigenen Körpers fraß die Persönlichkeit an.
Machtlos wurde die Bilanz der Ohnmacht ausgesprochen.
Der vergaß zu atmen suchte sein Heil in der Scheinwelt.
Grell und bunt vergilbte so die Schönheit
Die Jugend erlosch
Jetzt zerrt auch der Fluch am - Körper.
Hilflos haftete der Blick der Liebenden an den eingefallenen Wangen
Sie hatten gelernt
begriffen !
Nicht das Leid mitzuleiden.
Die Augen dann zu schließen, wenn der Anblick
weißglühend mit Erblinden drohte
mit Erblinden drohte
Willenlos helfen hieße
Gemeinsam mit einem großen Stein in den Abgrund
eines Sees zu tauchen und zu ...
Die Liebe ließ los
Der der aufhörte zu atmen fiel weiter
alleine in das blauschwarze Wasser
Die Luft wird knapp
wie damals bei der Geburt
wie damals bei der Geburt
wie damals ...
Und wie damals begann er zu strampeln und zu schreien.
Den Mantel der Einfalt aufzusprengen
Gelöst vom Ballast der Vergangenheit
treibt er dem Licht entgegen - empor
Und herrrlich ist der erste freie Atemzug
Das Gefühl befreit zu sein.
Die Lungenflügel füllen sich hastig
mit dem rettenden Sauerstoff
Und da ist auch wieder die Hand die ihn losließ
um ihm jetzt ans Ufer zu helfen ...
Goethes Erben
Ich Liebe Schmerzen
Seit Tagen liege ich im warmen Wasser
Ich fühle mich wohl warm und leicht
Meine Haut löst sich ganz leicht vom Fleisch
Ich genieße den Schmerz
er tut gut
Ich liebe Schmerzen
Warum nicht ?
Das Wasser ist tiefrot
Das Rubinauge beobachtet mich
Kleine Blutgerinsel treiben in meinem Saft
Der Schmerz ist fast unerträglich
Aber ich will mehr
noch mehr Schmerzen spüren
Ich liebe Schmerzen
Warum nicht ?
Inzwischen kann ich nicht mehr sitzen
Meine Muskeln liegen frei
Zitternd bebt mein Körper brennend
Neben der Wanne türmt sich die Haut
Streifen um Streifen mehren sich meine Schmerzen
Ich liebe Schmerzen
Warum nicht ?
Das rohe Leben liegt hüllenlos frei
schutzlos dem Schmerz ausgeliefert
Meine Liebe zum Schmerz wird mir irgendwann das Leben kosten aber ...
Ich liebe Schmerzen
Warum nicht ?
Goethes Erben
Tote Augen
Welch wunderbares Gefühl war und ist es zu fallen
Getragen vom Wind
Losgelöst vom Stamm
Um in Neuem gebettet zu zerfallen
Die Form als Ursprung ändert sich
und tote Augen sehen Leben
Und nach Verfall und Kälte
beginnt der Kreis sich zu schließen.
Wir erwachen und bemerken
Das Sterben ist ästhetisch bunt ...
Goethes Erben
Vermißter Traum
Das Wasser klar - befreit das Leben
umschließt jetzt kalt - als Eis den Leib
Ein Puppenkind - in blassem Rot-Ton
erstickt im Eis - wie Zuckerguß
Vermißter Traum - ich will jetzt tanzen
im kalten Bach - ganz regungslos
Vermißter Traum - will dich erträumen
ein letztes Mal - mit mir /dir allein
So süß geträumt - doch ohne Freude
niemals gesucht - und nie befreit
Es kämft allein - gegen Narben
mit blauen Lippen - der Mund einst rot
Dem Glanz beraubt - ein kalter Körper
die Zukunft friert - Pandora tanzt
Sie holt die Puppen - die Kinderkörper
ein Weinen fehlt - die Augen blind
Vermißter Traum - ich will jetzt tanzen
im kalten Bach - ganz regungslos
Vermißter Traum - will dich erträumen
ein letztes Mal - mit dir allein
Vermißter Traum - ich will jetzt tanzen
im kalten Bach - ganz regungslos
Vermißter Traum - will dich erträumen
ein letztes Mal - mit dir allein
Kaputtgeliebt - zerstörte Seelen
mißhandelt leer - so ohne Sinn
Leergeliebt - verstörte Träume
es ist kein Mensch - der keinem fehlt.
Vermißter Traum - ich will jetzt tanzen
im kalten Bach - ganz regungslos
Vermißter Traum - will dich erträumen
ein letztes Mal - mit dir allein
Vermißter Traum - hör auf zu atmen
sieh den Ast - den Baum , den Wald
Vermißter Traum - will dich berühren
ein letztes Mal - bin ich allein
Goethes Erben
Zimmer 34
Grau in Grau -
die Warteschleife im Hotel und das Hotel.
Grau in Grau.
In der Halle warten Menschen.
Brauchen keine Münder, keine Augen.
Uninteressierte glasige Blicke.
Vergeistigt - farbenblind.
Betretenes Schweigen.
Kein Blick verfolgt mich.
Keiner grüßt und kein Gast frägt.
An der Rezeption gebe ich über eine Tastatur meinen Wunsch ein:
Ein graues Zimmer ohne Frühstück.
Ich zahle mit Plastik.
Meine Hand entnimmt einem sich öffnenden Schubfach einen Schlüssel.
Zimmer 34.
Dritter Stock.
Die zweite Tür links, oder war es rechts?
Was stand eigentlich sonst noch auf dem Display, als meine Buchung bestätigt wurde?
Sicher nichts Wichtiges.
Der Drucker hätte es sicherlich ausgespuckt.
Gleichzeitig mit dem Schlüssel.
Meinem Schlüssel.
Die Aluminiumtür des Aufzugs öffnet sich .
Ich betrete den Fahrstuhl allein.
Als einziger Gast.
Die Unentschlossenen bleiben zurück.
Sie sehen nicht.
Sie sprechen nicht.
Sie denken nicht.
Machen keine Fehler.
Zumindest glauben sie das.
Der Fahrstuhl bewegt sich.
Einen halben Gedanken weiter öffnet sich das Aluminium.
Ein leerer Gang .
Ich zähle die Schritte
Eins
Zwei
Drei
Vier
Fünf...
Leider in die falsche Richtung.
Es hieß doch links.
Fünf Schritte.
Den Weg zurück.
Mit zehn weiteren erreiche ich mein Zimmer.
Nr. 34.
Vor der Tür.
Der Schlüssel...
Hinter der Tür.
Kein Teppich. Nur hellgraue Kacheln.
An Boden und Wänden.
Leicht zu reinigen.
Der Raum ist viel zu grell.
Unangenehm hell.
Aber leicht zu reinigen.
Neonlicht macht häßlich.
Obwohl mich keiner sieht.
Es macht unvorteilhaft.
Es ist zu ehrlich.
Das Neonlicht.
Aber praktisch.
Für das Reinigungspersonal.
Kein Fenster.
Kein Tageslicht.
Kein Lebendlicht.
Im Bad geht gar kein Licht.
Im Spiegel sehe ich besser aus als befürchtet.
Das Licht bleibt vor der Tür des Badezimmers.
Die Wahrheit wartet ab.
Verliert ihren Schrecken.
Ich ziehe mich aus.
Nehme ein Bad.
Bis auf das warme Wasser fühle ich nichts.
Wie angenehm
Wieder im Zimmer.
Die Wahrheit wartet.
Lässt sich nicht verscheuchen.
Ein Stuhl aus Plastik.
Kein Tisch.
Ein Bett mit Plastiklaken
Keine Decke.
Aber ein abwaschbares Kissen.
Für Menschen die es bequem haben wollen.
Typisch eingerichtet.
Eben ein graues Zimmer ohne Frühstück.
Ein dunkelgraues Telefon.
Am Boden neben dem Bett.
Für die Unentschlossenen.
Von Außen nicht erreichbar.
Daneben eine graue Schachtel.
Es ist zu hell.
Ich stelle mich auf den Plasikstuhl.
Drehe zwei der drei Neonröhren aus der Halterung.
Angenehmer.
Aber bei weitem nicht gemütlich.
Effektiv.
Leicht zu reinigen.
Ich setze mich auf den Stuhl.
Schaue zum Telefon.
Fixiere die Schachtel.
Atme bewußt ein und aus.
Blicke zurück auf einen Abschnitt Leben.
Noch einmal bewußt erleben.
Vielleicht auch genießen.
Die Schachtel.
Ich stehe auf.
Öffne die Schachtel.
Setze mich auf den Stuhl.
Schlucke einen bunten Cocktail.
Tabletten und Kapseln.
Geschmacklos.
Sie waren das einzige bunte in diesem Raum.
In diesem Hotel.
Die Wirkung färbt den Verstand.
Sind Farben schön ?
Machen sie Spaß?
Ich warte während ich denke.
Ich höre auf zu denken.
Warte weiter.
Der Raum wird größer.
Grau schimmert grün.
Ich werde unruhig.
Kann meinen Herzschlag spüren.
Die Unordnung in meinem Körper.
Die Decke schimmert bläulich.
Irgendwie angenehm.
So blau.
Der Raum verliert jede Form.
Jede Wand, die Decke.
Alles scheint zu leben.
Meine Augen verirren sich.
Ich schließe sie.
Habe Probleme zu sitzen.
Spüre keinen Stuhl.
Keinen Boden.
Keine Füße.
Ich merke wie ich falle.
Mein Kopf schlägt auf.
Schmerzfrei.
Der Boden ist doch noch anwesend.
Aber nicht spürbar.
Nicht für meinen Kopf.
Mein Blut ist leuchtend Rot.
Irgendwie künstlich.
Leuchtend Rot.
Leicht zu reinigen
Geändert hat sich nichts
Subway to Sally
Schlaflied
Siehst du die Wolken über uns
sie tanzen mit dem halben Mond
siehst du das kleine rote Tier
das in den schwarzen Büschen wohnt
der alte Zaun ist längst verfault
der Wald umarmt den Garten
siehst du mein Haar, es wird schon grau
vom warten, ach vom warten
auf meiner Zunge liegt ein Stein
und Gräser stechen tief in meine Haut
die Nacht schaut uns mit tausend Augen zu
komm schlaf mit mir
bevor der Morgen graut
hier in dem Schatten deines Leibs
roll ich mich ein um auszuruhn
kommt erst das Weiß dem Jahr ins Haar
dann muß ich fortgehn schwarz und stumm
auf meiner Zunge liegt ein Stein
und Gräser stechen tief in meine Haut
die Nacht schaut uns mit tausend Augen zu
komm schlaf mit mir
bevor der Morgen graut
°°°°Subway to Sally°°°°
*~† Tanz des Todes †~*
Hier steh ich schwankend auf dem Tisch.
Was die Leute denken, interessiert mich nicht.
Und ich sing vom Leben. Sing vom Tod.
Durch das Fenster schimmert das Abendrot.
Heyo. Hey das Glas in der Hand.
Zerspringen soll es gleich an der Wand.
Was soll das Jammern. Mir ist nicht bang.
Wenn der Sensemann bittet zum letzten Tanz.
Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Dann sollst du tanzen. Tanzen.
Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Dann sollst du tanzen.
Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Dann sollst du tanzen. Tanzen.
Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Wenn ich tot bin. Dann sollst du tanzen.
Die Augen rollen und das Glas zerspringt.
Ich geniess es. Wie es in den Ohren klingt.
Verspotte das Leben. Verachte den Tod.
Durch das Fenster schimmert das Abendrot.
Ich will den Suff und die Liebe pur.
Keine halben Sachen. Denn da läuft die Uhr.
Heut soll keiner klagen. Lieber mal was wagen.
Bis der Sensemann bittet zum letzten Tanz.
Wenn ich tot bin..
Nochmal Wasser des Lebens an der Liebesbar.
Und schon war es das hier unten. Alles klar.
Doch von da oben lässt es sich gut loben.
Hallelulia. Alles wunderbar.
Heyo. Hey die Zeit verrinnt.
Und ich geniess es. Wenn der Himmel swingt.
Vergib dem Leben. Vergib dem Tod.
Über den Wolken schimmert das Abendrot.
Wenn ich tot bin..
~*† Traum vom Tod I †*~
Traum,
Traum aus der Nacht,
Traum aus der Nacht vor dem Tod,
Traum aus der Nacht vor dem Tod einer Welt.
Einer Welt aus Angst vor dem Traum.
Angst,
Angst vor dem Traum,
Angst einer Welt vor dem Traum,
Angst einer Welt vor dem Traum vom Tod,
Vor dem Traum vom Tod aus der Nacht.
Say, that you`ll never try
Even when the time has come
Say, that you`ll never lie,
Even when the time has come,
Say, that you`ll never cry,
Even when the time has come,
Say, that you`ll never die,
Even when the time has come.
~*† Wenn Engel hassen †*~
Als er aufstand an dem Morgen der sein letzter war,
schien die Sonne und die Vögel kreischten laut.
Eine Woge von Verlangen stürzte über ihn
und klebriger Tau bedeckte die Haut.
Durch den aderblauen Himmel ging ein breiter Riß,
dunkle Wasser brachen über ihn herein.
Eine unbekannte Macht erhob sich tief in ihm,
und mit einem Mal war ihm alles klar,
dass nichts mehr so wie gestern war.
Wenn Engel hassen
stürzen sie wie Steine aus dem Himmelszelt;
wenn Engel hassen
fliegen sie als dunkle Vögel in die Welt;
wenn Engel hassen
landen sie als schwarzer Schatten der uns quält
und nehmen Rache
an den Menschen, die gefallen sind wie sie.
Als er aufbrach ließ er alles hinter sich zurück,
seine Schritte waren federleicht und frei.
Unterm Mantel trug er einen kalten schwarzen Stahl,
er lächelte leis und summte dabei.
Seine Hand gab sieben Menschen einen schnellen Tod,
bis ihn selber eine Kugel niederwarf.
Wer ihn kannte sagte, dass es seltsam war,
denn glücklicher hat man ihn nie gesehn.
Der Glanz eines Engels war auf ihm zu sehn.
Wenn Engel hassen ...
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