Sybille Schmitz: News
Frauen für Deutschland- Filmidole im Dritten Reich / Ein Buch von Friedemann Beyer / (Neu) VÖ April 2012
ACHTUNG: BUCHVORSTELLUNG DURCH FRIEDEMANN BEYER AM 27.11.2011 - 15:00 UHR IM
KINO BABYLON/ BERLIN + FILMSCHAU "TITANIC" - KARTEN AB SOFORT ERHÄLTLICH
Der Fall Selpin - Chronik einer Denunziation / Ein Buch von Friedemann Beyer / VÖ Oktober 2011
† Rosel Zech verstarb am 31.08.2011 in Berlin †

Das Sybille Schmitz Archiv verneigt sich in stiller Trauer vor dieser großen Künstlerin und einem wunderbaren Menschen. Danke Rosel Zech!
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Siehe auch Extraseite: zum 100. Geburtstag der Sybille Schmitz!
Märzausgabe 2011: 4-seitiger Bericht über Sybille Schmitz, in dem kroatischen Magazin Moj-film
Bitte blättern Sie nach Klicken des Fotos, auf die Seiten 56-59
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Sybille Schmitz im Atelier Theater von Beate von Molo, München 1952
Foto: F.C. Gundlach © Stiftung F.C.Gundlach
Dezember 2010: UFA in Farbe

Dieser Band dokumentiert erstmalig und vollständig sämtliche deutschen Agfacolor- Spielfilme der Ufa-Zeit bis 1945. Die Abbildungen stammen überwiegend aus privaten Sammlungen und wurden in jahrelanger Arbeit zusammengetragen. Auch von Sybille Schmitz sind einige Aufnahmen in Farbe enthalten.
Der reich illustrierte Band zeigt neben damaligen farbigen Kinoaushangbildern und Standfotos der Spielfilme über 300 farbige Glamourporträts und Reportagebilder von Filmstars der UFA-Zeit. Agfacolor diente nämlich in Form von Diafilmen zugleich ab 1936 als fotografisches Aufnahmematerial. Damit fanden farbige Bilder auch in die illustrierten Zeitschriften jener Zeit. Diese Bilder stellen heute eine große film- und zeitgeschichtliche Rarität dar. Finden sich doch selbst in öffentlichen Archiven kaum vergleichbare Fotos. Die Neuerscheinung vereint eine Auswahl seltener Fotos, die der Cineast Michael Krüger und der Farbfilmexperte Gert Koshofer als Privatsammler in jahrelanger Arbeit zusammen getragen haben.
Die UFA-Zeit wird meist mit Schwarzweißfilmen wie Metropolis, der blaue Engel oder Die Feuerzangenbowle in Verbindung gebracht. Doch in den späten 1930er-Jahren kam mit Agfacolor auch in Deutschland die Farbe zum Kinofilm. Das war eine Pionierleistung, die durchaus mit dem angloamerikanischen Technicolor konkurrieren konnte und nach dem Zweiten Weltkrieg wegen ihrer eleganten Einfachheit technologisches Vorbild für die internationale Farbfilmproduktion wurde. In Deutschland entstanden trotz des Krieges bis 1945 insgesamt 13 farbige Spielfilme. Zumeist waren es Musikfilme wie Die Frau meiner Träume mit Marika Rökk und Melodramen wie Immensee. Herausragend waren der märchenhafte UFA-Jubiläumsfilm Münchhausen und – ebenfalls mit Hans Albers in der Hauptrolle – Helmut Käutners melancholisches Meisterwerk Große Freiheit Nr. 7. Ideologisches und Propagandistisches war, von KOLBERG des JUD-SÜSS- Regisseurs Veit Harlan einmal abgesehen, nur wenig darunter. Die Fertigstellung des ersten abendfüllenden deutschen Farbfilms Frauen sind doch bessere Diplomaten zog sich von 1939 bis 1941 hin. Einer der letzten aus der UFA-Zeit, Ein toller Tag mit Ilse Werner, wurde erst 1954 in Westdeutschland uraufgeführt. Die in historischer wie produktionstechnischer Hinsicht hochinteressante Entstehungsgeschichte dieser Filme, von denen einige erst in der Nachkriegszeit durch die DEFA fertiggestellt wurden, steht im Mittelpunkt.
UFA IN FARBE
Friedemann Beyer Gert Koshofer Michael Krüger
UFA in Farbe
Technik, Politik und Starkult zwischen 1936 und 1945
Verlag: Collection Rolf Heyne
€ (D) 58,- / € (A) 59,70 / CHF 97,90
346 Abbildungen, durchgehend vierfarbig
288 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-89910-474-5
www.collection-rolf-heyne.de
Dezember 2010
Essays der drei Autoren, darunter auch des Filmhistorikers Friedemann Beyer, über den Stellenwert der Filmstars im Dritten Reich, über die technische Entwicklung des Agfacolor-Verfahrens für Foto und Film, über die Produktionsgeschichten der damaligen farbigen Spielfilme sowie ihre filmografischen Angaben runden den Band ab. Sie machen ihn zu einem opulenten Standardwerk, das nicht nur film- und technikinteressierte Leser anspricht, sondern auch ein bisher eher vernachlässigtes Kapitel unserer Kulturgeschichte aufgreift. Es gibt einen ebenso umfassenden wie aufschlussreichen Einblick in eine Zeit, in der Agfacolor-Filme nicht nur in Deutschland eine willkommene Ablenkung vom harten Kriegsalltag boten, sondern im neutralen und besetzten Europa große Erfolge feierten
15:45Uhr/ in der neuen Reihe "Deutsche Filme nach 1945"

Mit: Sybille Schmitz, Karl John, Karl Heinz Schroth, Margarete Hagen
Leiter der Reihe: Martin Erlenmaier - siehe auch www.eva-lichtspiele.de
Endlich auf DVD: Zwischen Gestern und Morgen [Edition Filmmuseum 1945]

Diese hervorragend gestaltete Doppel- DVD Ausführung beinhaltet 2 Hauptfilme, sowie für Sybille Schmitz und München Verehrer hoch interessante Raritäten, wie Fotos der Dreharbeiten, einen 3-minütigen Film der Dreharbeiten und ersten Probeaufnahmen in den Geiselgasteigstudios in München sowie im Hotel Regina. Die Edition filmmuseum hat auch mit dieser Veröffentlichung sehr genau den Nerv des historisch interessierten Sammlers und Filmfreundes getroffen. Zudem erscheint dieses Werk, als erster Spielfilm in der amerikanischen Besatzungszone in München 1947 gedreht, hier erstmals auf DVD. Mit nahezu 3.000.000 Millionen Zuschauern war der Film von Harald Braun einer der erfolgreichsten Spielfilme des frühen Nachkriegskinos. Sybille Schmitz brilliert hier, in ihrer für viele Filmkritiker besten Rolle, als Jüdin Nelly Dreyfuss, neben Willy Birgel, Viktor de Kowa und Winnie Markus sowie Hildegard Knef.
1. M ü n c h e n 1 9 4 5
- Deutschland 1945 - Drehbuch, Regie und Produktion: Willy Cronauer - Kamera: Bartl Seyr, Kurt Grigoleit - Premiere der restaurierten Fassung: 22. Juli 2010, Filmmuseum München.
DVD 1
München 1945 1945, 76'
Fronleichnam 3. Juni 1945 München 1945, 9'
Fotos von den Dreharbeiten
20seitiges Booklet mit Texten von Elisabeth Angermair, Stefan Drössler und Peter Nau
2. Z w i s c h e n g e s t e r n u n d m o r g e n
- Deutschland 1947 - Regie: Harald Braun - Drehbuch: Harald Braun, Herbert Witt, Jacob Geis - Kamera: Günther Anders - Musik: Werner Eisbrenner - Darsteller: Willy Birgel, Winnie Markus, Sybille Schmitz, Hildegard Knef, Viktor de Kowa, Viktor Staal, Carsta Löck, Erich Ponto - Produktion: Neue Deutsche Filmgesellschaft, München - Premiere: 11. Dezember 1947, Luitpold-Theater München.
Zwischen gestern und morgen 1947, 103'
Welt im Film: Filmstart in Geiselgasteig 1947, 3'
Fotos von den Dreharbeiten
Originale Aushangfotos
Herausgeber: Filmmuseum München und Stadtarchiv München
DVD-Authoring: Ralph Schermbach
DVD-Supervision: Stefan Drößler
Weitere Informationen zu dieser und weiteren DVDs auf www.edition-filmmuseum.com
1. Auflage Juli 2010
28.Juli 2010 - "Oberwachtmeister Schwenke" in den "Eva Lichtspielen - Blissestraße 18 - 10713 Berlin", 15:45Uhr

früMit: Marianne Hoppe, Sybille Schmitz, Gustav Fröhlich
Leiter der Reihe: Martin Erlenmaier
11. + 12.08.2010 - je 19:30 Uhr "Die Sehnsucht der Veronika Voss": Arsenal Kino/ Berlin, Potsdamer Str.2 , 10785
In seiner Reihe "magical history tour" zeigt das Arsenal diesen Klassiker von Rainer Werner Fassbinder gleich an zwei Abenden im August. Hauptdarsteller: Rosel Zech, Hilmar Thate, Cornelia Froboess, A. Düringer u.v.a.
DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS (Rainer Werner Fassbinder, BRD 1982, 11. & 12.8.) ist der 3. Teil von Fassbinders 50er-Jahre-Trilogie. Rosel Zech verkörpert eine alternde, an Drogen zugrunde gehende Schauspielerin. Die kühlen und eleganten, von Bavarias Chefarchitekten Rolf Zehetbauer erbauten Interieurs imitieren stilistisch das typische Ufa-Melodram (Text: Arsenal- Berlin)
DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS(Veronika Voss, Rainer Werner Fassbinder, FRG 1982, August 11 & 12) is the third part of Fassbinder's trilogy dedicated to the 1950s. Rosel Zech embodies an aging actress being ruined by drugs. The cool and elegant interiors built by Bavaria's head architect, Rolf Zehetbauer, imitate the typical Ufa melodrama in terms of style.
Weitere Informationen: www.arsenal-berlin.de
Ab 17.09.2010: "Die Sehnsucht der Veronika Voss" im Schauspiel Frankfurt/ Kammerspiele
Drehbuch von Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich nach einer Vorlage von Rainer Werner Fassbinder
Eine zufällige Begegnung zwischen dem Sportreporter Robert Krohn und Veronika Voss tritt die Geschichte los. Veronika Voss, in den Dreißiger Jahren ein UFA-Star, gehört in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit zu den Verlierern. Psychisch labil, drogenabhängig und gealtert, bekommt sie keine Rollen mehr. Auch Robert erkennt die ehemalige Schauspielerin nicht. Fasziniert ist er dennoch – er kommt nicht mehr von der seltsamen Frau los. Nach und nach taucht er in ihre düstere Welt ein: Veronika ist abhängig, nicht nur von Alkohol und Medikamenten, sondern auch von Dr. Katz. Die Ärztin richtet ihre Patientin systematisch zugrunde. Als Gegenleistung für erhaltenes Morphium zwingt sie Veronika Voss dazu, ihr Vermögen an sie zu überschreiben.
Mit »Die Sehnsucht der Veronika Voss« schuf Fassbinder den Mittelteil seiner BRD-Trilogie. Wo »Die Ehe der Maria Braun« vom Wiederaufbau und »Lola« von der Anpassung an das Wirtschaftswunder erzählt, trifft man mit Veronika Voss auf eine Titelfigur, die ihre Mitarbeit an einem neuen Leben verweigert. Sie findet keinen Platz in der Gegenwart und zerbricht. Die tragische Geschichte der Veronika Voss, die ihrem ehemals glamourösen Leben nachhängt, ist zum Teil authentisch und dem Leben des UFA-Stars Sybille Schmitz (1909–1955) nachempfunden.
Hausregisseurin Bettina Bruinier wird dieses dunkle Drama um Verlust, Liebe und Abhängigkeit erstmals auf dem Theater in Szene setzen. Bettina Bruinier, geboren 1975, studierte Opern- und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie. Sie inszenierte u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Staatsschauspiel Dresden und am Münchner Volkstheate Kammerspiele
Uraufführung
17.09.10
Termine 17.09.10 - 18.09.2010 - 30.09.10 - 01.10.10 - 03.10.10
Durch Klick auf den Button gelangen Sie direkt zur HP des Schauspiel Frankfurt.
17.Juli 2010 - "Tagebuch einer Verlorenen" im "Babylon - Rosa Luxemburg Straße - 10178 Berlin", 16:00 Uhr

Sybille Schmitz, beim "Berlin-Babylon - Das StummfilmLiveFestival 2010"
"Tagebuch einer Verlorenen" mit: Sybille Schmitz, Louise Brooks, Fritz Rasp, Valeska Gert, Kurt Gerron u.a.
Regie: G.W. Pabst - Deutschland 1929 . 104 Minuten
Musik bei dieser Aufführung: Javier Peréz de Azpeitia
Zum 55. Todestag von Sybille Schmitz
WDR5 Sonderausstrahlung: Zeitzeichen: 09:05 - 09:20 Uhr / 13.04.2010
http://www.wdr5.de/sendungen/zeitzeichen/s/d/13.04.2010-09.05.html
MP3- Stream der Ausstrahlung: Bitte Foto anklicken:
Christiane Kopka über Sybille Schmitz, zum 55. Todestag. Im Interview mit Filmhistoriker Friedemann Beyer
Im Schatten des Architekten - Erinnerungen Erich Kettelhut: Belleville Verlag 2009

Klappentext zu: Der Schatten des Architekten
1925, noch bei den Dreharbeiten zu Metropolis, antwortete Fritz Lang auf die Frage nach dem künstlerischen Filmnachwuchs: "Wir haben Architekten - der ganze Rest ist hoffnungslos schlecht."
Einer dieser Nachwuchsarchitekten war Erich Kettelhut. E hatte zunächst Theatermalerei gelernt und kam nach dem ersten Weltkrieg zum Film. Mit einer kurzen Unterbrechung arbeitete Kettelhut bis 1933 als leitender Arechitekt nahezu ausschließlich unter der Produktionsleitung von Erich Pommer.
In seinen Memoiren beschreibt der Künstler anschaulich und ausführlich die Dreharbeiten und Tricks zu den Stummfilmen "Nibelungen", "Metropolis" und "Asphalt", die schwierige Übergansphase von Stumm- zum Tonfilm und die letzten Jahre des Films der Weimarer Republik mit den Klassikern "Voruntersuchung", "Bomben auf Monte Carlo", "Ein blonder Traum" und "F.P.1 antwortet nicht" (mit Sybille Schmitz).
Kettelhuts Memoiren werden mit vielen, bislang unveröffentlichten Architekturskizzen, Kostümfigurinen, Werk- und Szenenfotos illustriert.
Fritz Langs Metropolis: Belleville Verlag 2010

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Belleville; Auflage: 1 (20. Januar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3923646216
FF.C. Gundlach: Das fotogrfische Werk: Martin Gropius Bau Berlin
F.C.Gundlach vor seinem Bild von Sybille Schmitz (1952) / Foto: Sybille Schmitz Archiv Berlin
20. Nov. 2009 - 14. März 2010
Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg in Kooperation mit dem Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg.
Kuratoren Klaus Honnef, Hans-Michael Koetzle in Zusammenarbeit mit Sebastian Lux, Ulrich Rüter.
Sybille Schmitz ist in dieser Ausstellung gleich auf zwei Fotos, die F.C. Gundlach im Theater von Beate von Molo in München machte (1952), zu sehen.
Petra Roek - Frag nicht warum - Die Hildegard Knef Biografie

Ab 12.03.2009 im Kino: HILDE - Der Film

Bald im Kino: Tanz auf dem Vulkan - Arsenal/ Berlin - 23.01.2009 - 19.00 Uhr - Kino2

1830 in Paris: König Karl X. unterdrückt das Volk, das seinen Vetter Prinz Louis Philippe liebt und schätzt. Aber noch mehr lieben sie Debureau, einen Komödianten, der sich mit Spottversen gegen die Tyrannei auflehnt. Sein Hass ist nicht nur politischer, sondern auch persönlicher Natur. Er liebt, wie auch der König, die Gräfin Heloise. Als der König mit ihr das Theater besucht, überschüttet er ihn mit Hohn und Spott und kann nur noch in der Maske Louis Philippes entkommen. Er bittet die Gräfin, mit ihm zu fliehen, aber sie lässt ihn verhaften. Debureau wird zum Tode verurteilt. Als er hingerichtet werden soll, erhebt sich das Volk gegen die Tyrannei
Mehr unter www.arsenal-berlin.de
Brigitte Helm - Der Vamp des deutschen Films / Daniel Semler/ Belleville- Verlag - 2008
Brigitte Helms Karriere begann wie ein Illustrierten-Roman. Die Mutter schickte dem Regisseur Fritz Lang 1924 ein Bild ihrer Tochter, der berühmte Regisseur machte mit ihr eine Probeaufnahme, und die gänzlich Unbekannte bekam die weibliche Hauptrolle in dem teuersten Film der deutschen Filmgeschichte. „Metropolis“ ruinierte beinahe die Ufa und machte Brigitte Helm über Nacht berühmt.
Die Ufa gab ihr einen Vertrag; genau zehn Jahre und 29 Filme lang spielte sie im deutschen, französischen und englischen Film. Genau so plötzlich wie sie im Kino aufgetaucht war, verschwand sie wieder. 1935 [ihr letzer Film hieß "Ein idealer Gatte"/ mit SYBILLE SCHMITZ] zog sie sich vom Film zurück. Sie spielte nicht auf der Bühne, trat nie im Fernsehen auf, lehnte alle Einladungen ab und gab nicht ein einziges Interview.
Einer Kritikerin erzählte sie auf dem Höhepunkt ihres Ruhms, ihre Karriere sei ihr egal, sie wäre lieber Hausfrau, würde kochen, Kinder großziehen und den Mann versorgen. Nach schlechten Kritiken und Verkehrsunfällen, für die sie zu einer kurzen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, zog sie sich ins Privatleben zurück. Sie heiratete den Industriellen Hugo Kunheim und hatte aus dieser Ehe vier Kinder.
In den Sechzigerjahren begannen die Filmhistoriker nach ihr zu forschen. Ein britischer Journalist drang bis zu ihrem Haus in Ascona vor, doch sie ließ ihn nicht hinein. Eine deutsche Journalistin empfing sie Ende der Achtziger nur unter der Bedingung, dass ausschließlich über Mode und den nach England emigrierten Modeschöpfer Werner Mahrenholz gesprochen wurde. Ihr Sohn erklärte einem Filmhistoriker auf seine Bitte, mit Brigitte Helm über ihre Filme zu sprechen, kategorisch: „Wenn ich das arrangiere, wird sie mich enterben.“ Mit dem Film war sie fertig, endgültig.
Die Gestaltung des Buches lässt keine Wünsche offen. Der Belleville Verlag blieb sich auch bei dem Buch über Brigitte Helm treu [wie schon zuvor bei Sybille Schmitz oder Veit Harlan] und schuf eine Umsetzung auf höchstem Niveau. Daniel Semler bringt Einem die vielen nur aus "Metropolis" bekannte Diva ein Stück näher - selbst das nahezug völlig unbekannte Privatleben der Helm bekommt ein Gesicht, belegt durch Befragung von Zeitzeugen, Kindern der Helm und durch seltene Fotos, die nach der Filmkarriere entstanden und z.Teil nie zu sehen waren. Selten mussten hartnäckige Fans so lange auf eine Biografie Ihres Stars warten - in diesem Fall hat es sich gelohnt.
Daniel Semler: „Brigtte Helm. Der Vamp des deutschen Films“. Belleville, München. 224 Seiten, 300 Abbildungen.
F. C. Gundlach Stiftung Hamburg
Retrospektive über das Werk von Prof. F.C. Gundlach - 12.04.2008 bis zum 07.09.2008
Zur Zeit präsentiert das Haus der Photographie, in den Hamburger Deichtorhallen die große Retrospektive zum Werk von F.C. Gundlach. Bei der Auswahl der rund 350 Vintage-Aufnahmen haben die Kuratoren sich auch für eine Aufnahme von Sybille Schmitz entschieden.
Die Fotografie ist 1952 in München entstanden: Sybille Schmitz im Atelier-Theater von Beate von Molo. Sie stammt aus der gleichen Sitzung wie die Aufnahme, die im begleitenden Katalogbuch abgedruckt ist (S. 23). Das Buch ist im Steidl-Verlag erschienen.

München 1952: Fotos und © F.C. Gundlach/Stiftung- F.C. Gundlach

Weitere Informationen auf: www.fcgundlach.de
Bald im Kino:
Samstag, 02.08.2008
Film im Hafen in Bremerhaven: "Titanic"


Dienstag, 02.07.2008 + Freitag, 04.07.2008
Filmmuseum München: "Zwischen Gestern und Morgen" / in der Filmreihe: "München in Trümmern"
Weitere Infos:
http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/filmre.htm
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Mittwoch, 10.10.2007(16.45)
EVA- Lichtspiele/ Blissestraße 18. 10713 Berlin.
Telefon: 030 - 92255305
In der Reihe "Der alte deutsche Film"

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Renate Müller: Das Leben ein Drahtseilakt

Kurzbeschreibung
Uwe Klöckner- Dragas Biographie des UFA-Stars Renate Müller zeichnet den schicksalhaften Lebensweg der couragierten Künstlerin in einer unterhaltsamen und zugleich spannend geschriebenen Story nach: von der behüteten Kindheit und Jugend in München und Danzig, über die Lehrjahre der Bühnenschauspielerin in Berlin, bis zu ihrem ersten internationalen Erfolg in Die Privatsekretärin (1931) beschert der Autor dem Leser einen tiefen Einblick in das leider viel zu kurze Leben des großen deutschen Filmstars.
Die allseits geliebte und verehrte Renate Müller dreht zahlreiche Filme mit Leinwandgrößen wie u.A. Willi Fritsch, Paul Hörbiger, Grete Weiser, Viktor de Kowa, Hans Moser und ist auf dem besten Weg zum großen internationalen Filmstar, bis ihr ihre große Liebe zu einem Juden zum Verhängnis wird. Die Nationalsozialisten verbieten ihr diese Liebe und treiben die junge Frau schließlich in die Verzweiflung.
Sybille Schmitz war eine gute Freundin von Renate. Als R.M. Ende September 1937 aus dem Fenster ihres Hauses in Berlin- Dahlem stürzt,ist es Sybille Schmitz, die zu dem Zeitpunkt mir ihr verabredet war, die sie findet. Sie bringt R.M. in das Augsburg Sanatorium in Berlin- Schöneberg, wo sie am 07. Oktober 1937 verstirbt.
Der dramatische Tod der Schauspielerin schockiert die Welt und lässt bis heute viele Fragen offen. Jahrelange intensive Recherchen des Autors, Interviews mit Renate Müllers Freunden und Bekannten, sowie rund 150 Original-Bilder zeichnen ein intimes Porträt der Künstlerin und engagierten Kosmopolitin, die bis heute unvergessen ist.
Gisela Uhlen gestorben:

Die Schauspielerin Gisela Uhlen verstarb heute, am 16.01.2007 im Alter von 87 Jahren in einem Kölner Krankenhaus. Sie spielte u.a. im Film "Tanz auf dem Vulkan" neben Sybille Schmitz und Gustaf Gründgens.
Die Schauspielerin Gisela Uhlen wurde als Gisela Friedhilde Schreck in Leipzig geboren. Ihr Vater war Opernsänger und ihr Onkel war der legendäre Schauspieler Max Schreck, der mit der Titelrolle in "Nosferatu" (22) zu Weltruhm gelangte.
In diesem künstlerischen Umfeld erhielt die junge Gisela Uhlen bereits im Alter von 5 Jahren Tanz-Unterricht bei Mary Wigman, später nahm sie Schauspielunterricht und erhielt ihr erstes Theaterengagement 1936 in Bochum.
Im gleichen Jahr feierte sie auch ihr Filmdebüt mit "Annemarie" (36).
In den kommenden Jahren konnte sie sich als Theaterschauspielerin durchsetzen, daneben nahm der Film eine immer bedeutendere Rolle in ihrem Leben ein.
Sie wurde in den Kriegsjahren schnell ein populärer Star und feierte Erfolge mit Filmen wie "Der Tanz auf dem Vulkan" (38), "Die Rothschilds" (40), "Ohm Krüger" (41), "Schicksal" (42), "Rembrandt" (42), "Die beiden Schwestern" (43) und "Die Zaubergeige" (44).
Nach dem Krieg konzentrierte sie sich zunächst wieder auf das Theater, beim Film trat sie nur sporadisch vor die Kamera, so in "Der schweigende Mund" (51), "Das Traumschiff" (56) und "Emilia Galotti" (58). Erst in den 60er Jahren nahmen ihre Aktivitäten beim Film und später beim Fernsehen wieder merklich zu.
Zu ihren bekanntesten Filmen der 60er und 70er Jahren gehören "Das Mädchen und der Staatsanwalt" (62), "Die Tür mit den 7 Schlössern" (62), "Das indische Tuch" (63), "Hotel der toten Gäste" (65), "Ferien mit Piroschka" (66), die Mini-Serie "Der Tod läuft hinterher" (67), "Drei Männer im Schnee" (74) und "Die Ehe der Maria Braun" (79).
Ab den 80er Jahren wurde neben dem Theater das Fernsehen bestimmend. Sie wirkte in verschiedenen Serien und Episoden mit, darunter "Wir haben uns doch mal geliebt" (82), die Serie "Engels & Consorten" (86), die Serie "Forsthaus Falkenau" (89), "Zürich - Transit" (92), "Die Katze von Kensington" (96) und "Das Haus der toten Augen" (98).
Gisela Uhlen war sechs Mal verheiratet, u.a. mit dem Regisseur Hans Bertram, dem Regisseur Herbert Ballmann und dem Schauspieler Wolfgang Kieling.
Ihre Töchter Barbara Bertram und Susanne Uhlen wurden ebenfalls Schauspielerinnen.
Hans Prescher: Künste im Aufbruch
München in den 50er Jahren
Allitera Verlag
Februar 2006 - kartoniert - 174 Seiten

Zeit des Aufbruchs" nannte August Everding die gerne als spießig und geistfeindlich charakterisierten 5oer Jahre. Hans Wollschläger bezeichnete sie als "ganz seltsam hochgemut und aufbruchsagil" und ergänzte: "Sie waren eben nicht nur in der Wirtschafterei eine Wunderzeit." Was sich in jenem Jahrzehnt in München künstlerisch an Neuem tat, zeichnet dieses Buch aus der Sicht eines Zeitzeugen nach und dokumentiert einiges vom Echo darauf. Es erinnert an Personen, Werke und Ereignisse, die die bayerische Hauptstadt damals zu einem Zentrum schöpferischer und kritischer Aktivitäten werden ließen.
HANS PRESCHER, geboren 1930, studierte von 1951 bis 1956 Literatur-, Theater- und Zeitungswissenschaft in München. Mitarbeit beim Studentenkabarett, bei einer Studentenzeitung und beim Kinderfunk des Bayerischen Rundfunks. Promotion mit einer Arbeit über Kurt Tucholsky, die 1959 in Buchfassung veröffentlicht wurde. Herausgeber eines Tucholsky-Lesebuchs und eines Auswahlbandes Oskar Panizza. Bis 1994 Leiter des Bereichs Fernsehspiel und Spielfilm beim Hessischen Rundfunk. Hans Prescher lebt in München.
Dem Tod von Sybille Schmitz im Jahre 1955 wird in diesem Buch ein Platz von 2 Seiten , inkl. Portraitfoto zugedacht. Kapitel Filmhauptstadt, Seite 153 - 154. Weiterhin wird über den ersten Münchener Film der Nachkriegszeit "Zwischen Gestern und Morgen" berichtet [in dem Sybille Schmitz die Hauptrolle spielte], über die Darsteller und Drehorte in München.
Inhaltsverzeichnis:FILMHAUPTSTADT
Herausragende Filme · 150 · Der Tod der Sybille Schmitz · 153 Lola Montez · 155 · Ludwig II. · 157 · Kinski in München · 159 · Die Brücke · 161 · Filmkunst und Filmkritik · 164 · Das Oberhausener Manifest · 166
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Zuerst lesen über diesen Link:
Meldung bei Pressemitteilung-Webservice: 09.01.2007
Sybille Schmitz: Die Unbekante - Film Diva
Meldung bei Open Press: 04.01.2007
Sybille Schmitz - die Unbekannte Ufa Diva

Meldung bei Businessportal 24: 05.01.2007
Sybille Schmitz - Die Unbekannte ... Ufa Diva
Bald im Kino:

Am 12.12.2006 (21.00Uhr) Filmmuseum im Stadtmuseum München
-
Am 02.12.2006 (19.00 Uhr) + 05.12.2006 (20.00 Uhr) Zeughaus Kino-Berlin. Eintritt:5,- €
Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum
(Zeughausgebäude Eingang Spreeseite)
Unter den Linden 2
10117 Berlin
+
7.12.06, 20 Uhr : Goethe-Institut Kinowelt Hall. Toronto
Eintritt: $ 5
"Titanic" (D 1943), von Herbert Selpin, Werner Klingler, mit Sybille Schmitz, Hans Nielsen, Kirsten Heiberg, Ernst Fritz Fürbringer, Karl Schönböck
Frühe deutsche Tonfilmklassiker

Deutsche Filmklassiker
D 1934 I 95 Min
Abschiedswalzer
Regie: Geza von Bolvary
Die Geschichte zweier Lieben: Frederic Chopin, gefeierter Pianist und Komponist, der mit der Komposition "In mir klingt ein Lied" der polnischen Sängerin Constantia ein musikalisches Denkmal setzt, sich aber dann in George Sand, sieben Jahre älter als Chopin und eine der provokativsten Autorinnen des 19. Jahrhunderts verliebt.
Mit Wolfgang Liebeneiner, Sibylle Schmitz, Richard Romanowsky u.a.