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„Jeder kann die Hauptrolle in seinem eigenen Film spielen.“
Bereits als kleines Kind schlug SUSANS Herz im Takt der Musik: „Ich habe schon immer gerne gesungen und mein größter Wunsch war es, Popstar zu werden.“ Auf den Weg zu den „Brettern, die die Welt bedeuten“ machte sich die gebürtige Hamburgerin bereits während ihrer Schulzeit. SUSAN sang regelmäßig auf Schulfesten und mit 12 Jahren belegte sie als bis dato jüngste Teilnehmerin ihren ersten Musical-Workshop an der Hamburger Stage School. Darauf folgten sechs weitere Workshops und sie feierte ihren ersten Sologesangsauftritt auf der Bühne. Nach Abschluss der zehnten Klasse stand für die 15-Jährige fest, sich an der Hamburger Stage School zu bewerben. Sie bestand die Aufnahmeprüfung und machte dort eine dreijährige Ausbildung. In ihrem letzten Ausbildungsjahr schaffte sie den Sprung auf die Bühne und hatte ihr erstes Engagement als Hauptdarstellerin in dem Rock ’n’ Roll-Musical “Jailhouse“ am Neuen Theater in Hamburg.
SUSANS Musik macht Spass. Mit einer Mischung aus Rock und Pop geht sie ein bisschen punkig, wenig trashig, dafür aber in jeder Hinsicht umso „spassiger“ an den Start: „Gerade zu Anfang soll meine Musik den Fans und mir Spass machen.“ Ihre Stimme setzt die Hamburgerin dabei ganz bewusst ein: „Ich bin keine Mariah Carey oder Celine Dion und hatte auch nie vor das zu sein. Ich habe eine klassisch ausgebildete Stimme, die ich je nach Musikstil nutze und anpasse.“
Ohne Musik wäre das Leben ziemlich leise und langweilig. Für die 22-Jährige ist Musik ein essentieller Bestandteil des Alltags: „Musik vermag Stimmungen hervorzurufen und zu ändern. Musik kann einen zum Weinen und zum Lachen bringen. Und man braucht sie für einen guten Film, zum Tanzen oder zum Autofahren. Musik ist einfach eine tolle Erfindung.“ Dabei legt SUSAN nicht nur Wert auf die Verpackung, sondern vor allem auf den Inhalt: „Songs, die ich gut finde, sollten Geschichten beinhalten, in die man sich hineinversetzen kann.“
In Zukunft wird sie verstärkt ihre eigenen Ideen in Texte mit einfließen lassen: „Ich selbst achte beim Hören sehr auf den Text. Gerade jetzt zu Anfang ist es mir wichtig, dass die Leute Spass haben, sich der Song gut zum Mitsingen eignet und ich mich mit meiner Musik weiterentwickle.“
Wie schnell man vom Fan zum Vorbild wird, daran kann sich SUSAN noch genau erinnern: „Früher war ich selbst aus tiefstem Herzen Fan und suchte mir Vorbilder. Heutzutage kann mich deshalb umso besser in meine Fans hineinversetzen und möchte einfach den Spass, den mir damals jemand bereitet hat, nun an andere weitergeben.“
Warum müssen so viele Seriendarsteller mit dem Singen anfangen? Dem Klischee von „singenden Soapies“ setzt SUSAN ihre ganz eigene Sicht der Dinge entgegen: „Es ist doch toll, so viele talentierte Leute in einer Serie zu haben. Und wenn man, wie ich eine Musikausbildung hat, warum sollte man dann nicht alles ausprobieren?!“ SUSAN ist nicht nur mutig, sondern vor allem echt – ihre Musik macht einfach Spass. Und damit spielt sie sicherlich nicht nur die Hauptrolle in ihrem eigenen Film... | |