Yukons - Huskywelt

Ein etwas anderer Tag

Hm komisch ist das heute sonst steht doch nur Papa so zeitig auf und heute sind alle schon munter.
Was ist nur los? Ich werde unruhig und renne Frauchen nur noch hinterher, noch schlimmer wird meine Aufregung als sie auch noch so viel einpackte. Was soll es, ich musste warten wie es weitergeht.
So gegen 7.00 Uhr sagte Herrchen mein Lieblingssatz „ komm Auto fahren!"   Juchhu wir fahren weg. Wie ein geölter Blitz bin ich an die Wohnungstüre und habe darauf gewartet, das man mir mein Geschirr anlegt und es los geht.

Oh man, nun beeilt euch schon ich kann nicht mehr warten. Na endlich geht es los. Doch halt, nicht am Auto vorbeilaufen will doch da hinein. Wie ihr wollt nicht, da bocke ich eben und laufe keinen Schritt, so. Herrchen schimpft und sagt komm schnell Gassi gehen, sonst können wir nicht losfahren. Mann, das hätte er ja schon eher sagen können. Also machte ich schnell mein kleines Geschäft und los ging es. Nur wohin???
Wir fuhren Richtung Göttingen (kenne ja die Strecke da Oma & Opa dort leben) um zu Tanken und dort musste ich auch noch mal  Gassi geht. Als der Tank voll und ich leer war ging es endlich los. Wir fuhren Richtung Duisburg.

Dort sind wir gegen 10.00 Uhr angekommen und nun blieb mir die Luft weg. Das kenne ich doch – hier ist doch- nein nicht doch - das darf nicht wahr sein – hier ist doch die Tierklinik. So ein Mist und ich dachte wir machen uns einen schönen Tag.
Hier wurde ich erst einmal gründlich untersucht und auch noch am Bauch rasiert und der Hammer war ja das man mir auch noch Blut klauen wollte was aber nicht gleich klappte. Dann redeten meine Rudelführer mit dem Tierarzt und erfuhren, das mein Herz fast wieder gesund ist *freu* und die anderen Organe auch ok sind. Nur warum bin ich dann hier? Ach ja ich hatte ja wieder mal paar Tage Durchfall, weil ich die blöden Dinkelflocken nicht vertragen habe. Nun sollten noch zwei bestimmte Tests gemacht werden. Durch diese Tests hat sich ergeben das ich eine Allergie auf Milben die in Reis, Nudel oder Flocken vorkommen habe. Somit darf ich diese Dinge nicht mehr essen. Was bei den anderen Tests rausgekommen ist erzähle ich wenn die Befunde da sind.

 


Endlich sind wir fertig und es geht zum Auto. Nun aber nichts wie rein. Wir fuhren nur eine ganz kurze Strecke um endlich mal länger Gassi gehen zu können. Ich kann Euch sagen meine Augen wurden immer größer, meine Nase hing, der Düfte wegen, nur noch am Boden und die Ohren waren gespitzt, damit mir ja nichts entgeht.  Ich war das erste mal in meinem Leben am Rhein. Oh wie schön, runter zum Wasser und ab rein ins Wasser mit mir, damit ich endlich auch mal im Rhein baden war. Dort blieben wir eine ganz Weile und ich durfte auch noch ohne die dumme Leine toben. Oh man war das toll.


Leider geht auch mal die schönste Zeit vorbei und so ging es wieder Richtung Auto. Frauchen telefonierte noch kurz und dann ging es wieder los. Was mich stutzig machte war, das wir nach einer ¾ Stunde schon wieder anhielten und auch noch ausstiegen. Wo und warum sind wir hier? Ich weiß es nicht und war bis aufs äußerste angespannt. Nach ein paar unendlich langen Minuten kam noch ein Auto und hielt neben uns an. Die fremden Leute und mein Rudel begrüßten sich stürmisch.
Auf einmal hörte ich was, ein wildes Bellen, doch gesehen habe ich keinen Hund. Komisch oder?
Jetzt ging ich los und wollte den Hund finden – bingo - ich habe ihn in dem Auto der fremden Leute gefunden. Schnell öffneten sie das Auto und ich sah einen ganz tollen Spielgefährten Namens Whisky .
Jetzt war ich rundherum glücklich und tobte mit ihm ganz wild herum. In dieser Zeit schaute sich mein Frauchen einige Pferde an – Moment mal – wie Pferde?, das sind doch die wo ich zu Hause nie rankomme – nun aber hinterher in der Hoffnung das ich mal näher rankomme.  Oh je die Pferde stehen entweder in einer Box oder hinter so einen ollen Zaun wo Strom drauf ist. Das ist echt zum Heulen, aber wenn es so nicht geht belle ich sie eben an.
Später schaute ich mich dann erst einmal richtig um, denn wir wollen ja bald Urlaub hier machen. Bei den Leuten gefiel es mir außer ordentlich gut. Es gab viel zu entdecken, zu spielen und ab und an mal was zu knabbern und der absolute Hammer war für uns – leider nicht für die Menschen- gut riechender Haufen Pferdemist. Ob ich wagen sollte und mich mal da rein zulegen? Lieber nicht sonst muss ich duschen und das mag ich ja nicht, ist ja nicht so cool wie das Baden im Rhein.


Nach einem langen aber doch sehr schönen Tag ging es endlich nach Hause und das war gut so denn ich war im wahrsten Sinne des Wortes Hundemüde. Kaum lag ich im Auto schlief ich schon und träumte von neuen Abenteuern.
Leider hielten wir abermals an. Da ich neugierig bin musste ich ja die Augen aufmachen um zu sehen was los ist und was war, meine Zweibeiner aßen nur. Als sie endlich fertig waren musste ich wieder aus dem Auto raus obwohl ich ja gar nicht wollte, doch ich sollte Gassi gehen. Na gut, mache ich es mal um des Friedens Willen. Bin brav mitgegangen und was sehen meine trüben Augen- einen Hasen. Jetzt war ich endgültig wach. Ich wollte nur noch hinter her, leider klappte es bloß nicht denn die dumme Leine in der  Hand vom Zweibeiner hielt mich fest. Nach diesem missglückten Versuch drehten sich meine Zweibeiner um und gingen zum Auto zurück und wir fuhren endlich Heim. Die ganze Fahrt habe ich geschlafen und zu Hause wollte ich auch nur noch meine Ruhe haben. 


Das war er also der etwas andere Tag – ich hoffe doch das noch ganz viele folgen und ich Euch davon auch erzählen kann.

Bis bald Euer 

PS: Meine Befunde aus Duisburg sind endlich da und nun weiß mein Rudel was mir fehlt. Ich habe eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz, ansonsten bin ich ein ganz gesunder Hund. Meinem Herz geht es auch besser. Die Leistung hat sich stark verbessert.

Mit gutem Futter bekommen wir das Problem mit der Bauchspeicheldrüse auch in den Griff, denn Barfen soll ja Wunder bewirken.

 

Neues von mir:

 

Soso ich habe ja echt lange nichts mehr von mir hören lassen. Ihr habt ja recht ich schäme mich dafür und deswegen werdet ihr heute viel Neues erfahren.

 

Zuerst  für alle die, die, mit mir gefiebert haben: ich bin gesund und dank der Umstellung des Futters brauche ich auch kaum noch Medikamente. Die halbe Tablette die ich jetzt noch nehmen muss ist nur für mein Herz, jedoch merkt man dies nicht an.

 

Es gibt aber auch viel Neues zu Berichten:

 

Zuerst wäre da die Sache mit Lisa, sie wurde mir einfach vor die Nase gesetzt und ich musste damit klar kommen. Ihr fragt wer Lisa ist? Na eine Katze! Na und sagt ihr? Hm wisst ihr nicht das ich Katzen zum fressen gerne habe?  Ist ja gut, ich habe sie am leben gelassen und trotzdem ist sie weg (diese Traurige Geschichte könnt ihr unter Regenbogenbrücke lesen).

 

Dann sind meine Zweibeiner mit mir in ein neues schönes Dorf gezogen, dort gibt es sehr viel Wald und Wild. Hier kann ich einfach nur Hund sein. Tja und wie soll ich es sagen, hier bekam meine Mama eine Idee, sie wollte jetzt da sie Platz und Zeit hat auch anderen Tieren helfen. Natürlich hat sie mich vorher nicht gefragt ob ich da mitmachen, sie meinte so habe ich immer mal wieder einen Spielgefährten.

 

Mein Frauchen suchte sich einen seriösen Verein (Tierhilfe-aktiv.de) und übernahm von dort

Pflegehunde. Eines Tages war es dann soweit, es klingelte an der Tür und davor stand ein Traum von Hund. Es war unser Sonnenschein Yoko. Yoko war eine süße Huskydame. Ich kann Euch sagen, ich habe die kleine geliebt und vergöttert. Wir haben alles gemeinsam gemacht, gespielt, getobt, geschlafen, gefressen und auch lange Spaziergänge. Wir beiden wussten, das wir zusammen gehören und das Leben war so schön.

Zur selben Zeit zog dann auch noch ein ganz kleines neues Katzenkind bei uns ein. Yoko und ich haben den kleinen Jacky alles gelernt was er in der Welt mit Hunden wissen muss. Es war einfach eine Traum Zeit.

Mit was ich nicht gerechnet habe und auch nicht wusste, ist, das Yoko nur zu Besuch war. Sie ging nach fast 12 Wochen zu einer neuen Familie. Ich blieb einsam und allein hier zurück. Meine Trauer war genauso groß, wie an dem Tag als meine Lisa starb. Meine Familie verstanden meine Trauer nicht, aber ich verstand sie auch nicht, denn wie kann man denn so eine Traumhündin gehen lassen? Versteht ihr das? Ich bis heute nicht.  Das schöne an der ganzen Sache ist aber, das ich weiß es geht meiner geliebten Yoko sehr gut und sehen darf ich sie auch öfters.

 

So gingen wieder Wochen ins Land und auf einmal wurde mein Frauchen wieder unruhig. Sie baute Stube und Schlafstube um. Ich ahnte nichts Gutes. An einem Samstag fuhren meine Eltern spät abends weg und kamen nachts 2.30 Uhr zurück und was soll ich Euch sagen. Sie brachten einen neuen Husky Namens Omar mit. Omar war ganz anders wie Yoko. Er war verängstigt, biss und nie still zu bekommen. Mein Fam. und ich haben alles getan um Omars Herz zu gewinnen, nach fünf Wochen haben wir es geschafft. Omar konnte Vermittelt werden. Er lebt heute auf einer Huskyfarm in Oranienburg. Bei Omar fiel mir der Abschied nicht ganz so schwer, denn für mich war er auf Grund seiner Hyperaktivität zu anstrengend.

 

Tja ihr könnt es Euch ja schon denken am 10.12.05 kam wieder ein neuer. Er heißt Olli.

Olli ist ein super lieber Spielgefährte für mich. Ich habe lange hoffen müssen, das Olli bleiben darf und er darf es. Meine Eltern haben Olli adoptiert. Über Olli könnt ihr jedoch in seiner

Rubrik lesen.

 

So das war erst einmal das neuste von mir.

 

Lg sagt Euch Euer Yukon

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