Yukons - Huskywelt |
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Ein freundliches Hallo an alle User die sich hin und wieder hier auf der Homepage von Yukon rumtummeln.
Mein Name ist Olli und ich bin ein spanischer Hund der von der Tierhilfe-Aktiv.de gerettet wurde. Geboren wurde ich im April und da der Tag nicht 100% fest steht sagt man jetzt, ich sei am 1.04.2004 in Costa del Sol geboren. Mit einem halben Jahr wurde ich von meiner ersten Familie adoptiert. Ich lebte 1 ½ Jahre in Holland, genauer gesagt in Den Haag zirka 10 Minuten vom Strand entfernt.
Es war eine sehr schöne Zeit. Mein Rudel dort versuchte alles um mich zu einem glücklichen Hund zu machen und es ist ihnen auch gelungen. Leider war ich aber nicht der Hund der ich sein sollte, denn ich war zu dominant und ging auf Jogger und Radfahrer los. Keiner verstand warum, nur ich wusste was ich damit bezwecken wollte, ich wollte meine Familie retten, denn ich war ja das Alphatier. Meine dortige Familie, die da hießen, Machteld, Peter, Nienke und Floor schickten mich dann erst einmal in eine Hundeschule und dort lernte ich alles was ich wissen musste. Leider hat sich mein Verhalten aber auch nicht durch die Hundeschule geändert und so entschloss meine Familie dass ich wo anders hin muss, denn sie konnten mir nicht mehr gerecht werden. Es fiel ihnen verdammt schwer eine Entscheidung zu treffen, die für alle richtig war. Sie redeten deswegen mit meiner Retterin in Spanien und meine Retterin Yera suchte mir eine Pflegestelle in Deutschland.
Am 10.12.05 war es dann soweit ich fuhr ganz lange mit dem Auto. Wir kamen gegen Mittag in einem Ort namens Ossenfeld an. Mein Frauchen klingelte an der Tür und eine andere Frau kam raus. Sie heißt Ute. Ute begrüßte erst meine Familie und dann mich. Komisch war nur, dass ich nicht in die Wohnung durfte und mein Frauchen mit Ute nur dort rein gingen. Tja und was soll ich euch sagen, ein paar Minuten später kamen beide wieder raus, aber halt da war noch eine Person mehr und ich glaube, ich träume , denn da war noch was grau/weißes. Ein wunderschöner Hund oder Hündin? Ihr könnt euch ja denken, dass mir alles egal war, ich wollte nur zu dem Vierbeiner hin. Wir beschnupperten uns minutenlang und wedelten ausgiebig mit der Rute, dabei bekam ich mit, dass der Hund ein Rüde war und Yukon heißt. Da wir ja so lange mit dem Auto unterwegs waren, beschlossen die Zweibeiner das wir erst einmal Gassi gehen. Als wir in der Feldmark waren wurde es erst einmal richtig lustig, denn Yukon und ich tobten wie die Wilden rum. Wir verstanden uns auf Anhieb super gut.
Nach einer ¾ Stunde ging es dann zu den Leuten nach Hause und dort gab es Kaffee und Kuchen für die Zweibeiner und Leckerlies für uns. Wir haben es uns alles schmecken lassen. Auf einmal wurden die Zweibeiner aber richtig unruhig, sie tauschten irgendein Schreibkram aus und unterhielten sich über mich. Mein Frauchen weinte sich die Augen aus. Ich konnte das alles nicht verstehen, denn wir waren doch alle hier und es ging uns doch gut. Nicht einmal das trösten von mir oder Ute hat geholfen, dass mein Frauchen aufhört zu weinen.
Später dann gab es für alle noch ein leckeres Abendbrot (Krautwickel oder Kohlrouladen, so nennen das Zweibeiner) und für uns Vierbeiner gab es lecker Futter. Tja und auf einmal zogen sich meine Zweibeiner an, ich freudig auf sie zu um mir mein Halsband anlegen zu lassen, aber sie taten nichts. Mein Frauchen weinte nur noch und mir schwante nichts gutes, ich heulte gleich mal mit. Sie gingen ohne ein Wort für mich einfach aus der Tür raus und ich blieb hier. Ein paar Minuten hoffte ich dass mein Frauchen zurückkommt, aber Ute kam alleine zurück. Nun heulte ich richtig. Die Vierbeiner hier versuchten alles um mich auf zu muntern, sie verstanden das ich Heimweh hatte. Ich verstand die Welt nicht mehr. Damit ich nicht ganz in meiner Trauer vergehe, sind meine neuen Zweibeiner (Pflegeeltern) mit uns noch mal eine ganz große Runde Gassi gegangen. Die lenkte mich schon etwas von der Trauer ab, aber ich schaute jedem Auto hinter her. Wieder zu Hause habe ich mich erst einmal umgeschaut und alles beschnüffelt und dann ging es ins Bett. Ja ihr lest richtig, ich habe beschlossen dass ich zu Uwe ins Bett gehe und ich durfte sogar, denn die Menschen verstanden meine Trauer und so schliefen wir ein.
Meine Pflegeeltern versuchten alles um mich auf zu heitern, auch am nächsten Tag und so nach und nach lies meine Trauer nach. Dabei half mir natürlich auch mein neuer Freund Yukon. Wir alle spielten viel, gingen viel Gassi und schmusten Stundenlang.
So vergingen die Tage, die Wochen und der erste Monat. Meine Pflegemama schrieb auf einmal Yera an und sendete ihr den ersten Bericht von mir. Ups, nein das darf nicht sein, sie wollen doch nicht oder doch? Soll ich wieder weg? Ich will hier bleiben und so habe ich einen Schlachtplan entwickelt. Ich wurde der bravste, liebste und treuste Hund, den es neben Yukon gab. Meine Pflegefamilie fing auf einmal an hin und her zu diskutieren und ich verstand nur, dass es um mich ging, mehr nicht. Dann auf einmal kam da noch ein Mann, namens Jürgen und der war sooooo lieb zu mir. Auch er redete mit Uwe und Ute und auf einmal fragten die mich ob ich für immer bleiben will. Was denkt ihr den was ich da gesagt habe? Klar habe ich ja gesagt, denn ich fühlte mich hier genauso wohl wie bei meiner ersten Familie. Tja so wurde aus meiner Pflegefamilie mein neues Rudel. Uwe wollte das ich sein Hund werden, denn er liebte mich und ich ihn abgöttisch und Uwe wollte endlich mal seinen eigenen Hund haben. Er unterschrieb meine Adoptionspapiere und meldete mich überall an. Meine neue Mama, zeigte mir von Anfang an was ich durfte und was nicht. Ich musste lernen das sie hier das sagen hat und nicht ich. Sie zeigte mir dass ich nicht alles beschützen muss und auch nicht nach Radfahren und Joggern schnappen muss. Heute interessieren mich solche Dinge nur noch am Rand.
Wir sind eine ganz tolle Familie geworden und ich habe ein tolles Rudel gefunden. Das Leben ist nach dem großen Verlust meiner ersten Familie wieder schön geworden.
Nur eins muss ich noch lernen, nämlich das zusammenleben mit dem dritten Vierbeiner. Der lebt auch hier im Haus und ist zu allem Unglück noch eine Katze. Äh, meinte Kater. Jacky finde ich sehr interessant und würde am liebsten mal mit ihm spielen, oder? Wehe ihr denkt jetzt falsch. Ich doch nicht, ich würde ihm vielleicht nichts tun, aber versprechen kann ich es nicht. Tja und so üben meine neuen Eltern und ich regelmäßig den Umgang mit unserem Hauskater Jacky.
So gehen nun die Tage ins Land und was noch kommen wird, steht in den Sternen. Ihr könnt es aber in bestimmten Zeiträumen hier erfahren, also kommt oft vorbei und schaut mal was unser Rudel hier so macht.
Es grüßt Euch ganz lieb
Euer
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