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Fangen wir bei der Erziehung eines Hundes an

Alle Hunde haben in ihrem Leben schon mal irgend etwas in ihrem Leben gebissen.

Die meisten beißen als Welpen aus Angst vor ihrer Umwelt oder weil für sie alles neu, beziehungsweise fremd ist. Andere beißen erst, wenn sie erwachsen sind. Der Auslöser für einen Biss kann unterschiedlich Ursachen haben ( Herdenschutz, Angst und so weiter).

 

Warum sollten Sie ihren Hund erziehen?

Sie haben sich einen Husky gekauft, weil Sie mit ihm zusammen leben und Spaß haben möchten. Er muss nun viel lernen, wenn die Zukunft für alle Beteiligten so gestaltet werden soll, das aus dem Welpen niemals ein sogenannter Tyrann wird. Denn aus dem süßen Hundebaby wird rasend schnell ein erwachsener Hund und jede Unart die Sie im Welpenalter süß und niedlich fanden, wird im späteren Leben ein Problem ( zum Beispiel: darf er als Welpe auf das Sofa so will er als erwachsener Hund auch aufs Sofa) . Im Augenblick ist er noch niedlich und achtet auf jeden Ihrer Schritte wenn Sie wollen das es so bleibt, tun Sie jetzt was für ihre gemeinsame Zukunft, denn in spätestens einem halben Jahr ist aus Ihrem Hund ein Halbstarker geworden. Denn wenn Sie im Welpenalter nicht aufpassen, kann es sein, dass er später aufdringlich und wild wird. Und das er ein Hund wird der nicht mehr auf Sie hört und der Sie auch nicht mehr beachtet, egal was Sie sagen oder er bellt und knurrt auf der Strasse immer andere Hunde und Menschen an . Zeigen Sie Ihrem Hund daher lieber gleich von Anfang an das richtige Verhalten und überlassen Sie nichts dem Zufall. Die Zeit die Sie im Welpenalter investieren, macht sich ein ganzes Hundeleben lang bezahlt.

Natürlich müssen Sie die Methode der Erziehung dem Alter anpassen. In der Welpenschule erfahren Sie, wie Ihr kleiner Hund schon ab 8 Wochen ohne Stress und Zwang die Grundbefehle üben kann. Auf angenehme Art und Weise sammelt er mit Ihnen zusammen die nötigen Lebenserfahrungen. Der Welpe lernt sich den Situationen des täglichem Lebens anzupassen nur so kann er sich zu einem selbstsicheren und zuverlässigen Begleiter entwickeln, mit dem man gern sein Leben teilt.

Ziel aller Erziehungsmaßnahmen ist es, aus Ihrem Hund einen angenehmen, gehorsamen Begleiter zu machen.

Erstes Lernziel:

Das erste, was Sie Ihrem Welpen beibringen müssen, ist, das er auf seinen Namen hört und das er stubenrein wird.

erster Tipp:

Wenn Sie ihren Welpen bei Züchter kaufen, können Sie mit diesem schon einen Namen für ihren Welpen vereinbaren und so kann der Welpe bereits daran gewöhnt werden. Das erleichtert dem Kleinen seine Eingewöhnung im neuen Heim.

zweiter Tipp:

Sollte Ihrem Welpe einmal ein kleines Missgeschick passiert sein, bitte nicht schlagen oder gar die Nase in seine Pfütze drücken. Nein Sie sollten laut Pfui sagen und dann sofort mit ihm eine Runde Gassi gehen.

So lange wie der Kleine noch keinen festen Rhythmus hat sollten Sie die ersten Tage jede Stunde Gassi gehen. Wenn Sie merken das er eine Stunde durchhält ohne in die Wohnung zu machen, können Sie die Zeiten bis sie wieder Gassi gehen verändern.

Zweites Lernziel:

Der Welpe muss lernen, wie er sich innerhalb seines

Menschenrudel, verhalten soll. Dazu gehört, dass er weiß, womit er spielen darf und was für ihn tabu ist. Beim Spiel mit "Rudelmitgliedern" muss er begreifen das er nicht in die Kleidung oder Körperteile beißen darf. Am Tisch soll er nicht betteln und sich auch nicht selbst bedienen. Auch das Anspringen muss man ihm rechtzeitig abgewöhnen. Denn mit einem ausgewachsenem Hund kann es später ( Rasseanhängig ) passieren, das er einen Erwachsenen, sicher aber ein Kind leicht umwirft. Viele Hunde springen auch an Autos hoch, was erhebliche Kratzer im Lack zur Folge hat und sehr kostenintensiv werden könnte.

erster Tipp:

Wenn der Welpe mit etwas spielt was er nicht darf sollten Sie sofort "aus" rufen und es ihm wegnehmen. Sollte er während des Spieles beißen sagen Sie sofort "aus" und danach zeigen Sie auf die Stelle und machen "Aua".

Das Anspringen können Sie ihm ganz leicht abgewöhnen, indem Sie, wenn er versucht an Ihnen hoch zu springen, einfach zur Seite gehen und ihn dann kurze Zeit nicht beachten. Wenn Ihr Hund größer ist und schon auf ein paar Kommandos hört lassen Sie ihn sitz machen.

Drittes Lernziel:

Des weiteren sollte der Welpe lernen zu akzeptieren, das weder Spielsachen noch seine Futterschüssel, auch wenn sie voll ist, Menschen gegenüber verteidigen darf. ER muss sich jederzeit alles, auch den leckersten Knochen, aus dem Maul nehmen lassen ohne zu beißen. Tut er dies nicht, bedeutet es das er sich als der Ranghöhere "im Rudel" sieht.

Das wegnehmen lassen hat aber auch noch einen anderen praktischen Nutzen. Hat der Hund mal etwas Gefährliches im Fang, z. Beispiel einen vergifteten Köder, so sind Sie in der Lage ihrem Hund den Köder ohne Probleme aus dem Maul zu nehmen.

erster Tipp:

Sie können ihren Welpen das wegnehmen aus dem Maul mit einem kleinen Trick beibringen. Er hat etwas im Maul und will es auf den Befehl "aus" oder "gib" nicht hergeben, dann nehmen Sie ein Leckerlie und tauschen es mit ihm. Bei Knochen oder anderen Leckereien können Sie es auch so machen bis er begreift "aha ich bekomme was anderes". Später lässt er es auch ohne einen Ersatz zu, das Sie ihm in den Fang greifen dürfen.

Viertes Lernziel:

Langsam wird es Zeit das Sie mit Ihrem Welpen die gängigsten Kommandos wie "Sitz & Platz & Fuß & Bleib" üben. Hierbei brauchen Sie viel Geduld und noch viel mehr Leckerlies. Üben Sie mit ihrem kleinen Hund jeden Tag, aber nicht länger als 10 bis 15 Minuten, denn länger hält er noch nicht durch. Üben Sie nicht wild durcheinander sondern fangen Sie bei einem Kommando an.

Kommando Sitz

Der kleine Kerl wird nicht wissen was Sie wollen, doch hier können Sie ihm helfen, indem Sie ihn bei dem Wort "Sitz" ganz vorsichtig & leicht den Pops auf den Boden drücken. Wenn er dann "Sitz" macht loben Sie ihn und geben ihn eine Belohnung. Jetzt locken Sie ihn wieder zu sich und lassen wieder "Sitz" machen und so weiter bis er es kann ohne das Sie ihn den Po runterdrücken müssen.

 

Kommando Platz

hier sollte der Welpe sich hinlegen. Auch dies kann man ihn ganz leicht beibringen, indem man bei dem Kommando "Platz" ihn ganz vorsichtig die Vorderpfoten nach vorne zieht. Auch diesen Erfolg immer wieder mit lieben Worten und Leckerlies beloben und üben, bis er es kann.

Man kann dem Welpen, das Kommando "Platz"auch so beibringen, indem das Leckerchen festgehalten wird und der Finger bewegt sich zwischen die Vorderläufe nach unten, da legt sich der Hund automatisch hin.

Kommando Bleib

Dies geht erst wenn Ihr Hund das Kommando "Platz" beherrscht. Sie lassen ihren Hund "Platz" machen und sagen "Bleib". Nun gehen Sie zwei Schritte und warten, der kleine Kerl will natürlich hinterher doch sie sagen "Bleib". Sollte er zu ihnen laufen oder hinter ihnen her, dann bitte nicht loben sondern wortlos wieder an die alte Stelle zurückbringen und Platz machen lassen und weiter üben. Bald wird er wissen was Sie wollen. Wenn er es dann kann, können Sie sich auch mal einen Meter von ihn entfernen, ohne das er sich von der Stelle bewegt.

Kommando Fuß

Hier musste auch ich mir was einfallen lassen um meinen Sturkopf dazu zu bewegen, doch dann war es ganz einfach. Bei jeden Spaziergang habe ich ihn immer ganz langsam mit der Leine an mich ran geholt und dann das Kommando gegeben. So sind wir eine Weile gegangen, erst dann gab es die Belohnung und die lobenden Worte. Auch dies musste ich viele male wiederholen, doch es hat sich gelohnt.

Man kann das Kommando "Fuß" auch anders trainieren, indem man

ein Leckerchen in die linke Hand plaziert, es dem Hund zeigt und anschliessend verschließe die Hand und halte sie an meinen Oberschenkel. Kommt der Hund dann, wird ein bisschen gewartet, dann den Befehl "Fuß" gegeben und irgendwann gibt es das Leckerchen

Extra Tipp:

Ich habe für jedes Grundkommando feste Handzeichen so das mein Hund mich auch ohne Worte verstehen kann.

Sitz: Zeigefinger erheben

Platz: offene gestreckte Hand nach unten

Bleib: offen gestreckte Hand vom Körber weg bewegen

Fuß: mit der offenen Hand leicht an mein Bein schlagen

Um das so zu erlernen sollte man, wenn der Hund diese Kommandos beherrscht, die Gesten mit den Kommandos verbinden.

Mein Frauchen hofft nun das Ihr die Ratschläge und Tipps bei der Erziehung Eures Hundes mit anwenden könnt und genauso glücklich werdet wie ich mit meinem Rudel.

 

  so glücklich sehe ich bei meiner Fellpflege aus und damit ihr wisst, wie auch ihr das erreichen könnt kommen jetzt ein paar Tipps. 

Pflege des Huskys

Obwohl wir Huskys sehr Pflegeleicht sind, sollten unsere Zweibeiner bereits im Welpenalter beginnen uns an regelmäßige Pflegemaßnahmen zu gewöhnen. Sagen Sie uns dabei immer das gleich Wort, also Zähne anschauen oder Ohren anschauen oder Augen putzen und so weiter. Dadurch verliere ich meine Angst vor der Pflege und Sie lernen mit der Zeit zu sehen ob ich gesund bin.

Fellpflege:

Zweimal im Jahr zu Beginn der warmen und kalten Jahreszeit werde wir zu einem richtigen Fellmonster ( sagt mein Frauchen ), denn da wechseln wir unser Fell. Sie können uns in dieser Zeit sehr helfen, wenn Sie uns jeden Tag mit einer Zupfbürste bürsten. Wenn wir nicht mehr im Fellwechsel sind, reicht es uns wenn Sie uns je nach Möglichkeit (am liebsten jeden Tag) regelmäßig mit einem Gummistriegel bürsten, denn für die meisten Huskys ist dies, wie eine Massage und fördert die Bindung zu unseren Zweibeinern.

Wie ist das eigentlich mit Baden? Ja wenn es sein muss können Sie mich auch mal Baden, aber bitte nicht jeden Monat oder noch schlimmer jeden Tag, es sollte nur im Notfall sein. Dazu können Sie ein spezielles rückfettendes Hundeshampoo nehmen, damit mein Fell und meine Haut nicht zu sehr beeinträchtigt wird. Achten Sie bitte darauf, das ich keine Zugluft abbekomme oder Kälte ausgesetzt bin und das ich gut abtrocknet werde.

Pfoten und Krallen:

Besonders bei Huskys die im Training stehen, müssen die Ballen regelmäßig kontrolliert werden, da wir ganz schnell rissige und trockene Ballen bekommen können. Sollte dies mal der Fall sein so können Sie die Ballen mit Melkfett, Hirschtalg oder Vaseline einfetten.

Falls Sie mit uns Rennen fahren wollen und der Boden nicht optimal ist für unser Pfoten, können Sie uns helfen, indem Sie uns sogenannte Booties anziehen. Im Winter ist es auch günstig das Fell was in meinem Ballen ist zu kürzen, damit sich dort nicht so schnell Schneeklumpen festsetzten können. Die Pfoten sollten im Winter nach jedem Gassi gehen gereinigt werden, da das Streusalz unsere Pfoten angreift.

Unser Krallen sollten auch nicht zu lang sein, hier wäre eine Feile oder eine Krallenzange sehr gut, aber Sie müssen aufpassen, das Sie die Krallen nicht zu kurz schneiden. Denn in den Krallen liegen auch Blutgefäße die verletzt werden können. Sind Sie so unsicher wie mein Frauchen, dann gehen Sie einfach zum Tierarzt, der wird Ihnen gerne zeigen wie man Krallen schneidet oder lassen Sie es gleich dort machen.

Augen und Ohren:

Mit unseren Ohren haben Sie nicht so viel Arbeit, es reicht wenn Sie unseren Ohren nur regelmäßig auf Fremdkörper und Ungeziefer kontrollieren.

Bei unseren Augen muss eigentlich auch nichts gemacht werden, nur bei bedarf die Augenwinkel mit einem weichen Tuch und klaren lauwarmen Wasser reinigen.

Zähne:

Werden wir Huskys richtig ernährt, haben wir eigentlich keine Zahnprobleme. Um unsere Zähne gesund zu erhalten sollten wir öfters, besser täglich, einen Knochen oder Ochsenziemer bekommen.

Während des Zahnwechsels sollten Sie darauf achten, dass die Milchzähne ausfallen, wenn die bleibenden Zähne durchgebrochen sind.

 

So das war es fürs erste später wieder mehr.

Bis bald Euer Yukon   

 

 

 

 

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