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presse
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Förderverein, damit Kunst finanziert werden kann
Gemeinde Urbach hat weniger Geld, dennoch wollen Hardy Langer und Ehrenfried Frank die Ausstellungen im Bürgerhaus beibehalten |
Schorndorfer Nachrichten Rund um Schorndorf 15.07.2004 |
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Von unserem Redaktionsmitglied Michael Städele |
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Urbach. Wenn in einer Gemeinde das Geld knapp wird und dabei die Kunst auf der Strecke zu bleiben droht, gilt’s zu handeln. Das haben sich Hardy Langer, Ehrenfried Frank und noch ein paar mehr Leute gesagt und den "Förderverein für Kunst und Kultur in Urbach" gegründet. Sein Ziel ist klar definiert: Geld herbeischaffen, um die Ausstellungen im "Bürgerhaus Museum am Widumhof" weiterleben lassen zu können. Die Suche nach Sponsoren hat begonnen. |
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Ihnen haben Langer und Frank Namen gegeben: "Urbacher Kunstfreund" und "Urbacher Kunstpate" heißen sie. Ein "Urbacher Kunstfreund" ist jemand, der dem eingetragenen Verein mit einem beliebigen Betrag zwischen zehn und 100 Euro, als Ausstellungsaufsicht oder bei Vernissagen unterstützt. Ein "Urbacher Kunstpate" ist eine Firma oder ein Betrieb, aber auch eine Privatperson, die den Verein mit mindestens 150 Euro im Jahr (es darf natürlich gern mehr sein) in Sach- oder Geldleistungen unterstützt. Dafür gibt’s im Gegenzug was: Die Logos dieser Firmen und die Namen der Unterstützer werden, sofern das gewünscht wird, auf etwa 2000 Einladungen jährlich, auf Plakaten und einer speziellen Werbetafel während der Ausstellung im "Bürgerhaus Museum am Widumhof" kostenlos veröffentlicht. Die Patenschaft gilt für ein Jahr, sie kann selbstverständlich gerne verlängert werden. Die finanziellen Beiträge können auf das Konto des Fördervereins eingezahlt werden. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt, so sie angefordert wird. |
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Ziel des neuen Fördervereins ist es, viermal im Jahr Ausstellungen im "Bürgerhaus Museum am Widumhof" unter dem Namen "ARTAMIS Reihe zeitgenössischer Kunst in Urbach" durchzuführen. Rund 5000 Euro sind dafür per anno notwendig. In einer Vereinbarung mit dem Förderverein hat die Gemeinde Urbach die Absicht erklärt, für zwei Ausstellungen maximal 1600 Euro zur Verfügung zu stellen. Das ist aber abhängig von der finanziellen Situation der Remstalkommune. |
Vier Ausstellungen unter dem Namen "ARTAMIS Reihe zeitgenössischer Kunst in Urbach" soll es im Jahr geben |
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Ein Konzept für die Ausstellungen haben sich Langer und Frank auch überlegt im Grunde genommen soll das bisherige, erfolgreiche beibehalten werden. Es sieht so aus: Bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler soll nach wie vor die Qualität der Arbeit oberste Priorität haben, das heißt, sie muss selbst entwickelt sein, ernsthaft ein künstlerisches Konzept beziehungsweise eine Aussage verfolgen; die Arbeit muss zeitgenössisch, aber maximal in den letzten zwei bis fünf Jahren entstanden sein; ausgestellt werden nur professionelle Künstlerinnen und Künstler, das heißt, ihre Arbeit muss weit über ein Hobby hinausreichen (Langer und Frank dazu: "Hobbykünstler werden in Urbach durch die Gruppe MALWE abgedeckt"); die Künstlerinnen und Künstler sollten noch ziemlich unbekannt sein, da der Verein gerade jene unterstützen will, die hervorragende Arbeit leisten und geleistet haben, aber damit noch nicht den ihnen zustehenden Erfolg erzielen konnten. Ausdrücklich "nicht interessiert" ist der "Förderverein für Kunst und Kultur Urbach", sich mit großen Namen, die sich sowieso schon durchgesetzt haben, zu schmücken, denn "sie brauchen unsere Unterstützung nicht mehr". Außerdem sei es "viel interessanter, auf Entdeckungsreise zu gehen". |
Für die Ausstellungen haben Langer und Frank ein Konzept im Grunde genommen soll das bisherige beibehalten werden |
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Neben viel ehrenamtlichem Engagement kostet die Durchführung einer Ausstellung im "Bürgerhaus Museum am Widumhof" rund 1000 bis 1500 Euro. Dieser Betrag fällt an für die Gestaltung und den Druck von Einladungskarten, das Porto für rund 500 Einladungen, die Gestaltung und den Druck von Plakaten, die musikalische Umrahmung bei der Eröffnung, das Honorar für einen fachkundigen Redner, der in die Ausstellung einführt, Getränke und Gebäck bei der Vernissage und für die Bezahlung von Aufsichtspersonal während der Öffnungszeiten.
Info
Wer den "Förderverein für Kunst und Kultur in Urbach" unterstützen will, kann sich entweder an den ersten Vorsitzenden Hardy Langer, Neusatz 7, 73655 Plüderhausen, Telefon 07181/85534, Fax 01212-573603495, oder an den zweiten Vorsitzenden Ehrenfried Frank, Hauptstraße 58, 73660 Urbach, Telefon 07181/85171, wenden. Möglich sind natürlich auch gleich Überweisungen auf das Konto "Förderverein für Kunst und Kultur in Urbach", Kontonummer 1000019418, bei der Kreissparkasse Urbach, Bankleitzahl 60250010, Stichwort "Förderverein für Kunst und Kultur in Urbach". |
Neben viel ehrenamtlichem Engagement fallen für die Durchführung einer Ausstellung rund 1000 bis 1500 Euro an |
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15.07.2004
© ZVW-Online
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