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Tipp:
Aktiver Brandschutz - Sicherheit für Haus und Familie
Feuer zerstört jedes Jahr ein Privatvermögen von über 3 Milliarden Euro. Rund
200.000 mal kommt die Feuerwehr zum Einsatz. Damit ein Brand früh erkannt
werden kann, sollten in keinem Haushalt Rauchwarnmelder fehlen. Diese schlagen
dann Alarm für lebensrettende Maßnahmen.
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Andreas Schwarz
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Stromverbrauch
Bereits durch kleine Verhaltensänderungen und geringe Investitionen lassen
sich beträchtliche Einsparerfolge erzielen. Gerade bei Elektrogeräten vergessen
Verbraucher oft, dass sie nicht nur die Anschaffung, sondern auch den dann
folgenden Stromverbrauch bezahlen müssen. Über die gesamte Nutzungsdauer sind
diese Kosten bei vielen Geräten höher als der eigentliche Kaufpreis.
Oft ist es daher wirtschaftlich, beim Kauf eines besonders energiesparenden
Gerätes erst mal einen Aufpreis zu akzeptieren und dafür auf Dauer vom
niedrigeren Stromverbrauch zu profitieren. Für große Haushaltsgeräte besteht
eine Kennzeichnungspflicht über ihre Energieeffizienz (Kategorien A–G). Viele
Geräte erfüllen mittlerweile die Kategorie-A- Bedingungen. Es lohnt sich,
mittels der jährlich aktualisierten Liste „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“,
sich eines der besten unter vielen guten Geräten auszuwählen.
Stand-by-Betrieb
Die Zahl „moderner“ Geräte zur Unterhaltung oder Kommunikation in Haushalten
(z. B. Computer, Anrufbeantworter, Videorekorder u. ä.) ist in den letzten
Jahren stark gestiegen. Viele sind den ganzen Tag in Betrieb und lassen sich oft
nicht mehr komplett ausschalten, z. B. wegen Komfort oder Datenverlust.
Je nach Geräteausstattung liegt diese
Leerlaufleistung
in einer Größenordnung von 50–100 Watt je Haushalt. Bereitschaftszeiten sind für
ca. 5% des deutschen Stromverbrauchs verantwortlich. Geräte ohne echten
Ausschalter sollten, wo immer es möglich ist, z. B. durch schaltbare
Mehrfachstecker vom Netz getrennt werden. Identifizieren lassen sie sich durch
eine fühlbare, leichte Erwärmung bei Nichtgebrauch oder eine einfache
Verbrauchsmessung.
Bei den Geräten, wo ein
Stand-by-Betrieb
zur Datensicherung oder ständigen Erreichbarkeit nicht zu vermeiden ist, sollten
bei Neuanschaffung die
Stand-by-Verluste
ein wichtiges Kaufkriterium sein. Bei Fernsehgeräten liegt die Bandbreite der
Werte hierfür beispielsweise zwischen 0,1 und 20 Watt. Ziel ist, dass alle
Elektrogeräte künftig den
Stand-by-Modus
mit 1 Watt Leistungsaufnahme gewährleisten können. Eine wichtige
Orientierungshilfe für den Kauf energiesparender Geräte zur Unterhaltung oder
Kommunikation bietet die „Gemeinschaft Energielabel Deutschland“, die eine
aktuelle Liste der 25 % sparsamsten Geräte herausgibt.
Quelle: BINE Informationsdienst - "Energiesparen zu Hause", basisEnergie
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Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine
Leuchtstofflampen und werden häufig als Energiesparlampen bezeichnet.
Die Röhre, in der sich die
Gasentladung und der
Leuchtstoff befinden, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen
Leuchtstofflampen gleicher Leistung kleiner, gebogen oder mehrfach gefaltet, um
sie platzsparender unterzubringen, daher das
Präfix
„Kompakt“.
Im engeren Sinne sind Energiesparlampen mehrfach gebogene
Kompakt-Leuchtstofflampen mit integriertem
Vorschaltgerät und einem Edisonsockel (Schraubsockel), um austauschbar zu
Glühlampen
zu sein.
Glühlampe
(„Glühbirne“) hat eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 1000
Betriebsstunden und ist kostengünstig in der Anschaffung.
Eine Kompaktleuchtstofflampe hält dagegen, je nach Fabrikat und Typ, zwischen
5000 und 15000 Betriebsstunden, ist jedoch zunächst deutlich teurer in der
Anschaffung. Beachtet man jedoch ihre wesentlich längere Lebensdauer, so sind
sogar hochwertige (wie in der obenstehenden Rechnung) Energiesparlampen schon in
der Anschaffung bisweilen günstiger als entsprechend viele Glühlampen. Wie die
nebenstehende Tabelle zeigt, verbraucht die Energiesparlampe zudem 75-80 %
weniger Strom.
Legt man den in Deutschland üblichen Strompreis von 0,18 €/KWh zugrunde,
lässt sich die finanzielle Einsparung für den Lebenszyklus einer
Kompaktleuchtstofflampe im Vergleich mit den im gleichen Zeitraum benötigten
Glühbirnen wie oben stehend berechnen.
Um das tatsächliche Energieeinsparpotential je nach Einsatzbereich zu
ermitteln, müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden. Folgende Faktoren
können den Vorteil der Energiesparlampe mindern: 1) Dimmen der Glühlampen: Das
Dimmen von Glühlampen erhöht die Lebensdauer erheblich. Der Stromverbrauch sinkt
(bei 25% Helligkeit ca. 50% Strombedarf). Es existieren jedoch auch dimmbare
Energiesparlampen, für welche das selbe gilt. 2) In der Praxis längere
Einschaltzeiten: Aufgrund der verzögerten Startphase bis zum Erreichen der
vollen Helligkeit wird die Energiesparlampe von manchen Benutzern öfter
angelassen. 3) Nutzen der Abwärme von Glühlampen: Beim Einsatz von Glühlampen im
Innenbereich kann in der Heizperiode die Abwärme genutzt werden. Allerdings ist
diese Art des "Heizens" höchst unwirtschaftlich, da die Stromkosten deutlich
höher und der Gesamtwirkungsgrad in der Regel schlechter als bei der üblichen
Heizung sind. Des Weiteren sollte man beachten, dass die Wärmeentwicklung sowohl
im Sommer als auch im Winter störend sein kann, und dass durch den
(zusätzlichen) Verbrauch von Klima- bzw. Kühlanlagen der Energieverbrauch
nochmals steigen kann. Dieser Artikel basiert
auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie
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