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- den Phalene "Nachtfalter" mit hängenden Ohren.
Der Kontinentale Zwergspaniel, ist eine sehr alte Rasse. Die Zwergspaniels erfreuten schon im 12. Jh. die adligen Damen an spanischen Höfen. Im 14. und 15. Jh. gehörten sie zum Alltagsbild der meisten europäischen Adelshäuser. Er diente den adligen Damen und den Kindern am Hof als Zeitvertreib. Auf zahlreichen Gemälden berühmter Meister sind diese kleinen Hündchen zu sehen, die sich eindeutig dem heutigen Phalenen zuordnen lassen.

Friedrich der ll. als Kind. In seiner Kindheit begleitete ihn ein Zwergspaniel
Der präparierte Zwergspaniel von Maria Theresia ist bis heute im Naturhistorischen Museum von Wien zu sehen.
Erst um 1750 tauchten die ersten Papillons mit Stehohren auf.
Es wird vermutet, dass die Änderung der Ohrenhaltung auf eine Rückkehr zur Ursprungsform zurückzuführen ist, denn Wolf und Wildhunde haben stehende Ohren, Hängeohren sind ein Domestikationsmerkmal. Die stehenden Ohren könnten aber auch auf die Einkreuzung von Spitz oder Chihuahua entstanden sein.
Die Zwergspaniel wurden als Privileg der Begüterten angesehen und während der französischen Revolution wurde diese Rasse fast ausgerottet. Ende des 19. Jahrhundert nahmen sich Züchter aus Frankreich und Belgien der Rasse an. Deshalb gilt Frankreich und Belgien als Ursprungsland.
In Deutschland hat sich diese Rasse erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder vermehrt, wobei der schwieriger zu züchtende Phalene fast auszusterben drohte. Erst in den letzten 20 Jahren haben sich einige Züchter dieser liebenswerten, ursprünglichen Rasse angenommen und so das Überleben der alten, wunderschönen Rasse gesichert.
Die kleinen weiss-bunten farbenfrohen Zwerghündchen sind immer zum spielen aufgelegt. Sie sind sehr familienbezogen, sehr einfühlsam und spüren Unstimmigkeiten in der Familie sofort und leidet darunter. Die Zwergspaniel sind ausgesprochen intelligent, selbstbewusst, sehr feinfühlig und stecken voller Temperament. Sie sind anpassungsfähig und merken genau, wenn seine Menschen Ruhe brauchen. Es sind leicht zu erziehende, anschmiegsame Hausgenossen. Groben Umgang erträgt er nicht, dazu ist er zu sensibel. Ihren Menschen schliessen sie sich sehr eng an. Mit Kindern die nicht grob sind, kommen sie sehr gut zurecht, ebenso mit Haustieren. Obwohl die Hündchen von geringer Grösse sind, sind sie robust. Grössere Spaziergänge lieben sie sehr. Sie können die gleiche Strecke bewältigen wie ein Mensch. Sie sind sehr gut für Stadtwohnungen, aber auch für das Land geeignet.
Allerdings sollte man die Hündchen nicht ständig allein lassen, denn sie sind zu verspielt und sensibel,sie würden unglücklich. Ein Zweithund wäre dann die Lösung.
Die Pflege des langen, seidigen Haarkleides ist einfach. Da keine Unterwolle vorhanden ist neigt es nicht zu Verfilzungen. Täglich kurzes Bürsten und Kämmen genügt und der
Papillon/Phalene sieht gepflegt aus.
Grossen Schmutz meiden diese Hündchen schon von sich aus.
Papillon und Phalene sollte man nur bei einen wirklich guten Züchter kaufen, der die Welpen im Haus hält und gut in die Familie integriert.
Fehler in der Aufzucht sind bei einem so sensiblen Hund kaum wieder gutzumachen.
Zwergspaniels die nicht mit der erforderlichen Liebe und Fürsorge aufgezogen werden, bleiben oft für immer scheu und zurückhaltend, auch gegenüber den eigenen Besitzer.
Schon als Welpe müssen sie möglichst viele Geräusche und Eindrücke kennen lernen, dann werden sie später nicht ängstlich reagieren.
In gesundheitlicher Hinsicht ist der Kontinentale Zwergspaniel robust. Die Rasse scheint bisher von lebensbedrohenden Erbkrankheiten verschont zu sein. Wie bei sehr vielen Kleinhunderassen ist allerdings die Veranlagung zu Kniescheibenluxation vorhanden, die aber inzwischen züchterisch angegangen wurde. Die Augenkrankheit PRA ist bei den Papillon und Phalene aufgetreten und wurde durch Selektion der Zuchttiere und regelmäßigen Augenuntersuchungen dieser Tiere zurück gedrängt. Die Lebenserwartung der Tiere liegt bei 12 Jahren. Allerdings sind 15 Jahren und älter keine Seltenheit.
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