| Squozybo‘s Weiss-Wurst-Senf-Bild |
| © Brigitte Obermaier, München, 22.01.2000 |
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| Elemut, die Elefantenmutter stand am Herd und legte viele Weißwürste in kaltes Wasser. Vanto, der Elefantenvater, hängte sein großes weißes Lätzchen um und hatte einen Teller vor sich stehen. |
| „Squozybo“ rief die Elemut, „hol den Senf!“ |
| Squozybo ging zum Kühlschrank und holte das Senfglas heraus. Er stellte es mit seinem Ziehharmonikarüssel neben den Teller. |
| Kaum fing das Wasser zu blubbern an, waren die Weißwürste ordnungsgemäß und bayerisch heiß. Elemut rief: „Platz nehmen zur Weißwurstbrotzeit, bevor die Haut aufplatzt." |
| Vanto nahm Weißwurst Senf auf seinen Teller und tauchte die erhitzte Weißwurst in den Senf ein. Genüßlich zutzelte er das Innenleben der Würste aus. |
| Herrlich schmeckte das. |
| Squozybo wollte sich ebenfalls Senf auf den Teller geben. Das Glas war leer. |
| Er ging zum Kühlschrank. Es war kein Weißwurstsenfglas mehr vorhanden. |
| Was tun? Dachte Squozybo und überlegte genau. Sein Ziehharmonikarüssel fand in der Kühlschranktür eine Tube Weißwurstsenf. |
| Er öffnete den Deckel und wollte schauen ob der Weißwurstsenf herauskommt. Er drückte, aber es tat sich nichts. |
| Da fiel ihm die Tube aus dem Ziehharmonikarüssel auf den Boden. Er wollte danach sehenund er einen ging kleinen Schritt vorwärts. Er stampfte versehentlich mit dem Fuß auf auf das Ende der Weißwursttube und im hohen Bogen spritze der Weißwurstsenf an die Wand, gleich neben dem Kühlschrank. |
| Ein großer gelblicher Fleck mit vielen braunen Punkten entstand. |
| Squozybo blickte sich vorsichtig um. |
| Vanto aß seine Weißwürste weiter und Elemut war noch am Herd beschäftigt. |
| Keiner hatte das Malheur gesehen. |
| Squozybo holte am Waschbecken das Abwaschtuch und rieb den Fleck weg. |
| Oh, nein, weg war der Fleck bestimmt nicht. |
| Der kleine Spritzer wurde gleichmäßig mit dem Abwaschtuch verrieben und wurde wesentlich größer. |
| Jetzt war der Fleck noch schlimmer geworden. |
| Die Eltern hatten noch nichts bemerkt. |
| „Wohin gehst du? Deine Weißwurst wird kalt“ fragte Elemut und Squozybo ging zur Tür hinaus. „Ich komm gleich zurück.“ |
| Squozybo ging in die Werkstatt. Vier Holzlatten nagelte er an den Ecken über Kreuz zusammen. Fertig war ein Holzrahmen. Auf die Rückseite kam ein Aufhängehaken. |
| Squozybo kam in die Küche zurück und hängte den Rahmen über den besagten Fleck. |
| Nun rief er laut: „Mama, Papa, Überraschung!“ und deutete auf das Bild. |
| Elemut und Vanto kamen und begutachteten das Künstlerwerk |
| Vanto sprach: „Interessant.“ |
| Elemut nahm ihren Sohn Squozybo in den Rüssel und war ganz stolz auf ihn. |
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