Schreck im Vorzeigedistrict 70619 Fildergart


Diese SILLS-Subsite muss erst noch mit Text gefüllt werden. Mal shen, was die Heuriedbuch-Kommunalpolitik im Stuttgarter Vorzeigestadtbezirk demnächst noch so alles für Themen liefert.

Hier mal ein Link auf das Interview, das mit dem Sillenbucher Bezirksvorsteher Peter-Alexander Schreck etwa eine Woche nach seinem Amtsantritt von GSG-Schülern geführt wurde: hier geht's zum Link

Hier der vollständige Interviewtext nochmal (die Antwort zu Frage 1 ist leider nicht kopierbar; lesen Sie sie bitte über den Link oben):

  1. Was erwarten Sie von Ihrem neuen Amt in Sillenbuch?

Zum Einen bin ich als Bezirksvorsteher an die Landeshauptstadt Stuttgart gebunden. Andererseits bietet mir mein Amt große Gestaltungsspielräume, um mit dem Bezirksbeirat zusammen den Bezirk auch alleine voran zu bringen

Antworttext ist leider nciht kopierbar

 ich als Bezirksvorsteher an die Landeshauptstadt Stuttgart gebunden. Andererseits bietet mir mein Amt große Gestaltungsspielräume, um mit dem Bezirksbeirat zusammen den Bezirk auch alleine voran zu bringen

 

 

  1. Was gefällt Ihnen an Sillenbuch besonders gut?

 

Sillenbuch ist landschaftlich gesehen der schönste Bezirk. Die Menschen sind sehr aufgeschlossen und freundlich, außerdem hat jeder der 3 Stadtteile seine eigenen Identität und ein sehr ausgeprägtes Gemeinschafts- und Vereinsleben.

 

 

  1. Glauben Sie, dass es Ihnen schwerfallen wird eine Beziehung zum
    Stadtbezirk aufzubauen, da sie in Neuhausen wohnen? Was werden Sie dagegen tun?

 

Dies wird mir leichtfallen, da ich hier nicht nur stundenweise arbeiten werde, sondern  mehr Zeit mit den Menschen im Bezirk als Zuhause verbringen werde.

Man wächst in die Gemeinschaft hinein und sieht die Dinge, welche die Menschen hier bewegen

 

 

  1. Werden Sie in ihrem Amt politisch unabhängig sein?


Ich empfinde es als meine Pflicht, politisch unabhängig zu sein, denn nur dann kann man die Aufgaben wirkungsvoll und ernsthaft bewältigen. Darüber hinaus sehe ich mich als Lobbyist für den Stadtbezirk bei der Gesamtstadt und beim Gemeinderat.

5. Für welchen Bereich in Sillenbuch möchten Sie sich verstärkt engagieren? In der Zeitung haben wir über Sie gelesen, dass Sillenbuch familienfreundlich gestaltet werden soll, was meinen Sie damit? Sind damit auch 12-18-jährige gemeint? Oder nur Familien mit Kleinkindern?

Die Infrastruktur des Stadtbezirks ist relativ gut. Wie schon bekannt, ist der Bereich für den ich mich verstärkt engagieren möchte die Familienpolitik. Darunter verstehe ich nicht nur Politik für die „Kleinen“, sondern auch für die „Großen“, d.h. für die 12-18-jährigen. Denn Stadtflucht ist eine existentielle Frage und man muss dagegen wirken und dementsprechende Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel die Erweiterung der Grundschule Riedenberg, die Ausweitung der Kinderbetreuungsplätze und der Infrastruktur für Jugendliche im Stadtbezirk um mehr Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche anzubieten. 

  1. Wie beurteilen Sie die aktuelle  Situation der Jugendlichen und deren Möglichkeiten im Stadtbezirk Sillenbuch? Die Einrichtungen werden größtenteils nur von sozial Schwachen besucht, was ist mit den „normalen“ Jugendlichen, wo sollen sie hin? Oder brauchen diese keinen Ort zum Treffen, weil sie sich alles andere leisten können? (z.B. Kino, Discos, Cafés)
    Ich halte die Infrastruktur im Vergleich zu anderen Stadtbezirken für befriedigend. Eine gute Ausgangsbasis ist gegeben durch viele Spielplätze,  ein Waldheimangebot in den Sommerferien, das Café Alberta, das Jugendhaus, der Jugendfarm, den Jugendrat, eine offenen Treff der evangelischen Kirche.

Diese tungen sind für alle Jugendlichen gedacht, egal ob sie sozial schwach oder ausländischer Herkunft, Hauptschüler, Realschüler oder Gymnasiasten sind.

Jedoch ist die Nachfrage bei ausländischen Jugendlichen oder sozial benachteiligen Jugendlichen größer.

Sozial starke Jugendliche haben weniger das Bedürfnis in Jugendinstitutionen Kontakte zu suchen. Dies ergibt sich bei ihnen aus dem Lebensumfeld von selbst. Aber ich halte es trotzdem für wichtig, dass auch diese Jugendlichen einen Ort haben um sich zu treffen.

 7: Haben Sie in bezug auf die Jugendlichen irgendwelche Wünsche bzw. spezielle Zukunftsziele? Was wollen sie in den einzelnen Stadtteilen tun? Welche Zielgruppe erscheint Ihnen am wichtigsten? Was halten sie von einem Jugendhaus in Heumaden? Ist das finanziell und organisatorisch  möglich? Wo kommt das Geld her, wo kann gespart werden? Unserer Meinung nach ist das Sillenbucher Jugendhaus allmählich überlastet!


Zu einer tieferen Bestandsaufnahme, welche die Voraussetzung für spezielle Ziele ist, bin ich noch nicht gekommen, da ich erst seit einer Woche im Amt bin. Die Frage nach einem Jugendhaus in Heumaden kann ich aus dem Stand heraus nicht beantworten, da Heumaden eine sehr starke eigene Stadtteilidentität hat, welche durch das rege Vereinsleben, auch im Jugendbereich, sichtbar wird. Klar ist, dass Sillenbuch einen stärkeren Bedarf an Jugendeinrichtungen hat. Auch besteht im Jugendhaus Sillenbuch akuter Personalmangel.

Da die Stadt und der Jugendhausverein nur über begrenzte Mittel verfügen, ist mein Vorschlag für die Finanzierung einer weiteren Einrichtung das Private-Public-Partnership. Hierbei suchen sich die Jugendlichen ihre Unterstützung und finanzielle Hilfe bei privaten Sponsoren. Die Stadt steuert dann auch noch einen kleinen Betrag bei. Dies soll die Jugendlichen dazu anregen, sich selbst für ihre Wünsche stark zu machen. 

  1. Haben Sie vor mit Leitern von diversen Einrichtungen für Jugendliche zu kooperieren? Mit welchen?


 Die Verständigung mit allen Institutionen und Vereine im Stadtbezirk ist mir sehr wichtig. Die Kontakte zu den Einrichtungen entstehen automatisch. Jedoch steht das Jugendhaus ganz oben auf meiner Agenda.

 9, Hatten Sie schon einmal persönlich Kontakt/ gute Gespräche/ Auseinandersetzungen mit ausländischen Jugendlichen? Sehen sie Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen? Wenn ja, welche? Wie sieht die Integration aus?

 

Es ist immer eine Frage wie man auf die Jugend zu geht.

Man darf sich ihr nicht verschließen auch wenn es Unterschiede im Erscheinungsbild gibt. Ich gehe ohne Vorurteile auf die Jugendlichen zu und halte offene Gespräche mit ihnen für wichtig. Ich finde, es fehlt an einem weiteren offenen Treff für Jugendliche.

 

  1. Wir haben das Gefühl, der Bezirksbeirat beschäftigt sich immer nur mit den gleichen Themen: Bauvorhaben, Verkehr (B 312)  und Politik. Warum hören und lesen wir nichts über Planungen für Jugendliche?

Einrichtungen für Jugendliche und Kinder sind in irgendeiner Form im Bezirksbeirat behandelt worden (z.B. Kinderspielplätze, Jugendhaus). Ich möchte den Jugendrat mehr in das kommunal politische Geschehen im Stadtbezirk einbinden. Einen guten Ansatz der Integration sehe ich in dem „gemischten“ Sillenbucher Jugendrat. Dieser besteht aus Hauptschülern, Realschülern, Gymnasiasten und Jugendlichen ausländischer Herkunft. Jetzt kommt es auf den Jugendrat  an was er daraus macht.

  1. Werden Sie in Sillenbuch eine offene Sprechstunde haben, in der Ihnen jeder Bürger seine Meinung, Ideen, Kritik und Verbesserungsvorschläge mitteilen kann? Wie soll man mit einem Rollstuhl oder Kinderwagen ins Rathaus kommen?(erst Treppen dann Aufzug!)

 Eine offene Sprechstunde ist eine gute Idee, da mir der direkte Kontakt zu den Bürgern sehr wichtig ist.

Der Kontakt kann zufällig sein oder wenn irgendein Problem auftritt.


      Vielen Dank für das Gespräch!

 

 
     

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