Gedanken

Erwachsen werden schwer gemacht

Welcher Teenager kann von sich sagen "Ja, ich find mich toll, so wie ich bin?"
Welcher Teenager hat sich nicht schon mal in den Selbstfinde-Abteilung eines Bücherladens wiedergefunden?
Welcher Teenager hat nicht schon mal über einen Psychologen nachgedacht?
Überhaupt, denken wir vielleicht zuviel nach?

Wenn man von Daniel Kübelböck oder diversen anderen Stars und Sternchen den Satz "Positives Denken" "Positive Energie" an den Kopf geklatscht bekommt, dann denkt man sich doch eigentlich "Wow, vielleicht klappt das ja wirklich! Vielleicht ist das die Lösung meiner Pubertären Probleme!"
Und schon steht man in der Bücherabteilung, die einem verspricht, mit positiven Denken würden die Sorgen verschwinden.
Hört sich das nicht verlockend an? Würde das nicht einfach jeder wollen?
Aber muss man wirklich einfach nur positiv denken und alles fällt einem in den Schoß, man hat plötzlich mehr Freunde, gut Noten und ein erfülltes Leben?
Geht das denn so einfach?
Nein!
Der Verfasser solcher Bücher überlegt nicht genau. Die Dinge die er schreibt, sind Dinge die ihm wahrscheinlich in SEINEM Leben geholfen haben. Aber hilft das auch einen anderen Menschen? Ist es nicht so, das jeder Mensch ein Individum ist ? Anders denkt, anders fühlt und anders handeln würde?
Warum klatsch man Menschen soetwas vor die Füße?
Geht es nicht wieder einfach nur um Geldmacherei ?
Wenn wir schon so viel nachdenken, dann sollten wir auch was daraus machen.

Oder etwa nicht ?

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