Hier sind einige Geschichten, die ich geschrieben habe und noch weiterschreibe.
Welttor
Das Tor
Alles war dunkel. Nur im Kreis um das Hexenbrett leuchteten dreizehn Kerzen. Die fünf Mädchen berührten mit ihren Händen das Glas. „Melanie, du bist dran.“, flüsterte Mariann. „Stell eine Frage!“
Melanie überlegte lange, welche Frage sie stellen sollte. Da hatte sie eine Idee.
„Gibt es eigentlich Parallelwelten?“
Das Glas bewegte sich:
J- A- E –S – G- I- B- T- E- I- N- E- I- C- H- F- Ü- H- R- E- E- U- C- H- H- I- N- I- H- R W- E- R- D- E- T- N- I- E- M- E- H- R- Z- U- R- Ü- C- K- F- I- N- D- E- N- H- A- H- A- H- A.
Das Hexenbrett verwandelte sich in einen Strudel, der die Mädchen unerbittlich in sich hineinzog...
Bei Nahele
Als sie die Augen wieder aufschlugen, lagen sie auf einer kleinen, sonnenbeschienenen Waldlichtung, unter einer riesigen Eiche. Um sie herum standen viele Menschen, die mittelalterliche Kleidung trugen.
Die Mädchen standen auf und eine Frau führte durch eine Tür ins Innere des Baumes. Sie stiegen eine lange Treppe hoch und die Frau öffnete eine weitere Tür und sie traten ein. Nun standen sie in einer großen Halle. Alles in ihr war aus Holz. In der Mitte stand ein großer, hölzerner Tisch um den viele Stühle standen. Die Frau zeigte nach rechts. „Dort ist euer Zimmer. Ihr werdet bei mir wohnen. Ich heiße übrigens Nahele.“ Sie betraten ihr Zimmer. Es war ebenfalls ganz aus Holz, mit vier Betten, einem Schrank und einem kleinen Tisch mit vier Stühlen.
Als sie zurück in die große Halle gingen, saßen zehn Kinder am Tisch und aßen eine Art Brei aus Holzschüsseln. „Setzt euch!“, sagte Nahele und sie setzten sich auf die vier letzten freien Plätze. „Das sind übrigens meine Kinder.“ fuhr Nahele fort. „Arelany, Chaya, Krisaly, Rya, Balumy, Aidan, Gares, Jan, Narodin und Pan. Unser Essen werdet ihr nicht kennen. Es ist Marodibrei, von der Marodipflanze. Diese Pflanze ist unser wichtigstes Nahrungsmittel. Greift zu, ihr müsst ja hungrig sein!“
Die Mädchen beluden sich ihre Holzschüsseln mit Brei, Salat aus Marodiblättern, Marodikroketten- und Klößen. Sie probierten und das Essen schmeckte ihnen gut. Zum Nachtisch gab es noch einen leckeren Kuchen aus Marodimehl. Nach diesem Festmahl waren die Mädchen zum platzen satt und gingen gleich schlafen.
Am nächsten Morgen wurden sie von Nahele geweckt. „Guten Morgen. Wir gehen gleich aufs Feld, Marodi sammeln!“
Nach dem Marodisammeln gab es einen Brei und etwas Wasser. Am Nachmittag gingen sie Wasser holen und sammelten wilde Erdbeeren. Nach dem Abendessen (Kroketten und etwas Fleisch) gingen die anderen schlafen und nur Melanie, Alessa, Faiya, Mariann und Melody blieben mit Nahele am Tisch sitzen. „Ihr kommt doch aus der anderen Welt?“, fragte sie. Als sie nickten, fuhr sie fort: „Unter der Eiche ist ein Weltentor. Da seit ihr hergekommen. Leider ist das Tor jetzt verschlossen. Wisst ihr warum?“ Da erzählten sie ihr vom Gläserrücken und von dem Geist. Als sie damit fertig waren, sagte Nahele: „Es gibt bloß zwei Welttore. Das, durch das ihr gekommen seid und ein anderes am anderen Ende unserer Welt. Ihr müsst sehr weit reisen, um dahin zu kommen und ich kann euch leider nicht begleiten. Geht einfach nach Norden und irgendwann werdet ihr angekommen sein. Ich war noch nie dort. Ich habe nur von diesem Ort gehört. Dort sollen die Dunklen leben. Böse, seelenlose Wesen, die sich von den Seelen anderer ernähren. Seit auf der Hut vor ihnen!“
Noctra
Am nächsten Morgen gingen Melanie, Faiya, Mariann, Melody und Alessa los. Nahele hatte ihnen die Richtung gezeigt. Bald kamen sie in einen großen Wald. Schnell hatten sie sich verlaufen. Doch zum Glück standen sie plötzlich vor einer kleinen Höhle, die bewohnt schien.
„Hallo! Wohnt hier jemand?“, fragte Mariann zögernd.
Eine alte Frau kam aus der Höhle. Sie hatte schlohweißes Haar und ein Gesicht das einem Totenkopf glich. „Na, ihr kleinen Kinderchen. Habt ihr euch verirrt?“, krächzte sie.
„Ja“, antwortete Alessa höflich. „Wissen Sie, wo es hier nach Norden geht?“
„Und ob ich es weiß“, höhnte die Alte.
„Warum sagen sie es uns nicht?“, fragte Faiya mutig.
Die Alte schien sie nicht gehört zu haben, zumindest tat sie so.
„Ich bin Noctra, Wächterin des Waldes. Kommt doch mit rein, meine hübschen.“
„FAIYA. HAT. SIE. GEFRAGT., WO. ES. HIER. NACH. NORDEN. GEHT.!“, schrie Melody laut.
Noctra lachte. „Das sage ich euch noch. Erst mal kommt ihr mit rein und esst was!“
Wiederwillig folgten sie Noctra in ihre Höhle. Drinnen gab es Brot mit Käse und Met. Bald fielen allen die Augen zu...
Der Kobold
Als sie erwachten, lagen sie gefesselt und geknebelt an einem Lagerfeuer. Um sie herum standen viele Gestalten.
„Ich biete 10 Goldmünzen!“, grunzte ein vier Meter großer Troll.
„Ich biete 20!“, schrie ein Gnom. „Ich werde sie an die Unterirdischen verkaufen.“
„Ruhe!“, brüllte ein kleiner Kobold. „Ich biete 50!“
„Zum ersten. Zum zweiten. Zum dritten. Verkauft!“, rief ein weißbärtiger Zwerg. Der Kobold löste sie von ihren Fesseln und sprach: „Nun gehört ihr erst mal mir. Vielleicht verkaufe ich euch auf dem Sklavenmarkt von Aurumurbs weiter.“
„Wer seid ihr?“, fragte Mariann mutig.
„Ich bin Parin Sordes Sohn des Pug und Enkel des Rex Widderhorn.“
„Und wo ist Aurumurbs?“, fragte Melody.
„Hoch im Norden“, antwortete Parin Sordes. „Es ist aber fraglich, ob wir je dort ankommen.“
„Wie kommen wir hierher?“, fragte Alessa
„Die Menschenfresserin hat euch gefangen und an den Zwerg vom Lagerfeuer verkauft.“
„Die Menschenfresserin?“, fragte Melanie.
„O ja!“, sagte Parin Sordes. „Die Menschenfresserin vom Dunkelwald hat euch ein Schlafmittel gegeben.“
„Warum ist es fraglich, ob wir je dort ankommen?“, sagte Faiya.
„Weil auf diesem Weg viele Gefahren auf uns lauern“, beantwortete der Kobold ihre Frage. „Unterirdische, Riesen, Plünderer, Riesenschlangen, Drachen und vieles mehr. Der König hat uns feste Wege versprochen. Aber die Riesen haben sie schon wieder zerstört.“
Bald darauf ritten sie los. Faiya saß auf einem Rappen, Melody auf einem Fuchs und Melanie auf einem Schimmel. Alessa und Mariann saßen auf Schecken und Parin Sordes ritt auf einem kleinen, schwarzen Pony. Einige Tage lang ritten sie durch kleine Kobold- Zwergen- und Lichtvölkerdörfer, durch saftige, grüne Feenwiesen und an Burgen Schlössern und hohen Bergen vorbei. Dann wurde auf einmal der Weg versperrt, durch fünf Riesen!
Bei den Riesen
„Lasst uns durch!“, schrie der Kobold wütend, doch einer der Riesen hieb ihm mit seinem langen Schwert den Kopf ab, sodass dieser direkt vor Faiyas Füße rollte.
„Dich hat das Los getroffen!“, lachte er und schlug auch ihr den Kopf ab.
Die anderen Mädchen konnten es nicht fassen, dass Faiya nicht mehr lebte und weinten. Diesen Moment nutzten die Riesen um sie in schmutzige Säcke zu stecken. Danach schlachteten sie noch die Pferde und packten das Fleisch ein.
Die Mädchen mussten sehr lange in den Säcken bleiben, jedenfalls kam es ihnen so vor, denn sie hatten alles Zeitgefühl verloren. Irgendwann wurden sie grob aus den Säcken geholt. Sie standen in einer großen Höhle mit vielen Riesen, die gerade etwas an einem Spieß brieten, was wie ein Pferdekopf aussah. „Wir tauschen sie bei den Kobolden gegen etwas Brot, Butter, Fleisch, Käse, Honig, Wein und Met ein, denn unsere Vorräte sind aufgebraucht.“, befahl ein Riese mit langem blondem Haar und Bart, der der Anführer zu sein schien. „Nein, nein, Meister Crassus!“, sagte ein alter, weißhaariger Riese. „Sie sollen unsere Sklaven sein. Viele Aufgaben warten ihrer hier. So könnten sie zum Beispiel das große Knochenfloß rudern und wenn sie sterben, könnten ihre Knochen als Baumaterial für selbiges dienen.“
„Du hast Recht, Meister Longcrin! Dafür wären sie sicher ganz vorzüglich geeignet. Und außerdem- fällt mir gerade ein- haben wir noch ein paar Ziegen. Die dürften reichen. Heute Abend noch werden sie geschlachtet. Und dann tauschen wir sie bei den Gnomen gegen einige andere Nahrungsmittel und vor allem gegen etwas Met ein. Ich kann keinen Ziegenbraten mehr sehen!“ „Komm Mulie“, sprach er dann zu einer stämmigen, rothaarigen Riesenfrau. „Bringe sie in ihren Schlafraum! Du brauchst sie gar nicht erst zu fesseln. Die kommen schon nicht raus. Einige von uns stehen immer Wache.“
Mulie führte die vier in eine Ecke der großen Höhle und verschwand wieder. Kaum war sie weg, schliefen alle ein. Nur Melanie konnte trotz der Erschöpfung dieses Tages nicht schlafen. Angestrengt überlegte sie, wie sie aus der Riesengrotte rauskommen könnten. Da hatte sie eine Idee. Rasch weckte sie die anderen und erzählte ihnen von ihrem Plan. Dann gingen sie zu den Riesen.
Pläne und Ziegenblut
Tabul Steinaxt stand in dieser Nacht Wache am Eingang der Riesengrotte. Erstaunt beobachtete er, wie die vier Menschenmädchen den anderen Riesen Wein aus einer Glaskaraffe anboten. Ob sie ihm wohl auch etwas bringen würden? Da kamen sie schon zu ihm und fragten, ihn ob er etwas Wein trinken wolle. Tabul Steinaxt sagte da nicht nein, denn er hatte schon länger nichts mehr getrunken und seine Kehle war schon ganz ausgedörrt. Gierig goss er sich den Wein in die Kehle. Er hörte noch seine Kameraden schnarchen, dann war er schon eingeschlafen.
Melanie war zufrieden. Wie gut, dass ihnen Nahele noch etwas Schlafmittel in Pulverform in einem kleinen Lederbeutel mitgegeben hatte. „Für alle Fälle!“, hatte sie gemeint. Nun schlitzte Melanie schnell vier Ziegen die Bäuche auf und dann krochen sie und ihre Freundinnen hinein. Es war ziemlich eklig, in den Ziegen drin zu liegen. Bald bin ich blutverschmiert!, dachte Melanie.
Einige Stunden später wachten die Riesen auf und luden die toten Ziegen ohne sie groß anzusehen auf eine riesige, hölzerne Schubkarre. Einige Zeit schoben sie sie so dahin, bis sie zu einem Dorf mit einfachen, kleinen Holzhütten mit Reetdächern kamen. Dort lebten die Gnome. Das sind kleine, am ganzen Körper behaarte Wesen. Und schon kamen sie aus den Häusern hervor und ohne die Ziegen näher zu betrachten, gaben sie den Riesen Speisen, Met und Wein.
Es geht weiter!
In der Nacht, als die Gnome schliefen, krochen die Mädchen erleichtert wieder aus den Ziegen und badeten im nahen Fluss. Dann zogen sie ihre alten Kleider wieder an- sie hatten keine anderen-, verließen das Dorf und wanderten weiter. Sie kamen an einen großen Berg. Auf einmal war Melody weg. Die Mädchen hörten nur noch ihren Schrei.
Fortsetzung folgt
Eine Parodie auf "Der Herr der Ringe"
Disclaimer: Alle Figuren und Schauplätze gehören J.R.R. Tolkien, Warner und was weiß ich noch wem
In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit, war ein Hobbit namens Frodo sehr bekannt. Dieses unbekannte Land heißt Auenland und wäre sehr idyllisch, wären da nicht seine Bewohner: kleine nervige, haarige, dumme, faule, fette Wesen, die den ganzen Tag nur fressen. Die Hobbits halt. Frodo war einer von ihnen. Er war ein besonders nerviger Hobbit. Nur war er gar nicht dumm, im Gegenteil. Er war sogar ziemlich schlau. Denn er war ein Beutlin. Und die waren zwar noch viel nerviger als die Tuks, Brandybocks, Grubers, Boffins, Stolzfußens und wie sie alle hießen, aber dafür auch viel intelligenter.
Es gab aber einige Leute, die die Hobbits mochten. Sehr sogar. Sie standen auf sie. Einer dieser seltenen Leute hieß Gandalf und war ein Zauberer. Jedenfalls behauptete er das von sich. In Wirklichkeit war er ein alter Schwindler, der in seinem Pferdekarren durch die Lande fuhr und den Leuten das Geld aus der Tasche zog.
Dieser Gandalf besuchte gerade seinen Lebensgefährten Bilbo Beutlin (Frodos Vetter und Adoptivvater und Erbonkel) - und machte mit ihm Schluss!!!!!!!!!!!!!!!!!! Begründung: Bilbo war zu alt ( Gandalf war zwar auch nicht mehr der Jüngste, aber er stand auf jüngere Hobbits, als den alten Bilbo). Außerdem war Gandalf gaaaaaaaaaaaaanz schrecklich in Frodo verschossen.
Das musste natürlich ausgerechnet am Abend von Bilbos einundelfzigsten Geburtstag passieren. ( Früher am Tag machte Gandalf natürlich nicht Schluss. Da wäre er schön blöd gewesen. Bilbo feierte nämlich die größte Swingerparty, die das Auenland je gesehen hatte. Und bei dieser Party machten Gandalf, Bilbo, Frodo, Sam, Merry und Pippin Gruppens*x. Das war der schönste Tag in Gandalfs ganzen Leben. ) Deshalb haute Bilbo ab zu seiner Affäre Elrond nach Bruchtal. Seinen ganzen Kram ließ er hier. Den erbte Frodo.
Darunter war auch ein Ring. Und dieser Ring war nicht etwa aus einem Kaugummiautomaten. Nein, es war der eine Ring der unsichtbar macht und böse ist. Dieser Ring gehörte Voldemorts Kumpel Sauron. Und dieser Sauron wollte den Ring gerne wiederhaben. ( Den steckte er sich nämlich gerne in den Arsch. ) Also schickte er seine Nazgul los, um den Ring zurück zu holen. Die durften natürlich nicht den Ring kriegen.
So ging Frodo mit seinem bisexuellen Gespielen Sam los. ( Frodo ist übrigens schwul! ) Dann schlossen sich ihnen auch noch Frodos Vettern Merry und Pippin an. Diese waren arbeitslos und langweilten sich den ganzen Tag. Um etwas Spaß und Nervenkitzel zu haben klauten sie immer Bauer Maggot ’s Gemüse. Und für ein Abenteuer waren sie natürlich immer bereit. Also kamen sie einfach mal mit.
Zuerst gingen die vier Hobbits durch einen finsteren Wald. Dort begegnete ihnen der Old 60er Hippie Tom Bombadil. Bei dem rauchten sie ’nen Joint und gingen dann weiter.
Nun kamen sie nach Bree. Dort saß in einem Gasthaus Hobbitliebhaber Nummer Zwo: Aragorn, Arathorns Sohn. Aragorn war ein Waldläufer, der immer im Wald rumlief –oder aber in irgendwelchen Spelunken rumhing und einen Jägermeister nach dem anderen soff. Allerdings war Aragorn der rechtmäßige König von Gondor. Er hatte aber ( noch ) keinen Bock auf dieses Amt. Das hatte folgende Gründe:
- Er konnte dann nicht mehr im Wald rumrennen.
- Dort gab es keinen Jägermeister.
- Dort gab es keine Hobbits.
Er kannte Gandalf sehr gut und tauschte mit ihm oft Nacktbilder von Hobbits. Gandalf hatte ihn beauftragt Frodo und Co sicher nach Bruchtal zu geleiten. Aragorn leckte sich die Lippen, beim Gedanken an diese Hobbits.
Währenddessen sagte Sam zu Frodo: „Dieser Kerl da drüben glotzt dich schon die ganze Zeit an. Ich glaub der will was von dir.“ Wenn Blicke töten könnten, läge Aragorn jetzt unter der Erde, denn bei dem letzten Satz guckte Sam Aragorn sehr böse an.
( Als nächstes kam das ganze Spektakel mit dem dummen Pippin und dem Ring und so.)
Dann zerrte Aragorn Frodo in ein leeres Zimmer. Sam sah das und rannte schnell zu Merry und Pippin und erzählte ihnen das aufgeregt. Die drei Kampfhobbits stürmten das Zimmer. „Wenn hier einer Frodo vernascht, dann bin ich das!“, brüllte Sam laut. „Mal langsam, mein Kleiner.“, erwiderte Aragorn. „Wir könnten doch auch einen flotten Dreier machen. Oder sogar einen flotten Fünfer.“
Die Hobbits waren einverstanden und man machte sich am nächsten Morgen nach dem F*ck auf nach Bruchtal.
Fortsetzung folgt