Unser Landkreis gehört zu den wirtschaftsschwächsten Regionen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Schon seit den 1990er Jahren liegt die Arbeitslosenquote über den Landesdurchschnitt. Arbeitsplätze im größeren Rahmen bietet nach dem Niedergang des Kupferbergbaus und der Aluminiumverhüttung im Mansfelder Raum nur noch die Kreisstadt Sangerhausen. In der Osthälfte wird überwiegend Landwirtschaft betrieben, in den Wäldern der Westregion Forstwirtschaft . Das Europa-Städtchen Stolberg und seine nähere Umgebung profitieren von der Tourismusbranche.
Die neue Autobahn A38 verläuft durch den Süden des Landkreises. Sie verbindet die Regionen Leipzig und Kassel/Göttingen miteinander. Für den Straßenverkehr von Bedeutung sind außerdem die Bundesstraßen 86 und 180, die den Kreis von Norden nach Süden durchschneiden. Die wichtigsten Bahnlinien sind die Strecken Halle (Saale) - Kassel und Erfurt - Magdeburg.
Der Norden des Landkreises wird vom Mansfelder Bergland, dem östlichsten Teil des Harzes bestimmt. Nach Osten schließt sich das Harzvorland mit seiner fast waldlosen und flachwelligen Landschaft an. Im Westen gehören Teile des Südharzes zum Landkreis. Dort befindet sich auch der Große Auerberg, welcher mit einer Höhe von 580 m der höchste Punkt des Kreises bildet. Die Goldene Aue schließt mit seinen fruchtbaren Niederungsgebiet im Südwesten unseren Landkreis ab. Hier liegt auch der 6 km² große Stausee Kelbra. Am entgegengesetzten Ende befindet sich der 3 km² große Süße See, welcher die Ostgrenze bildet. Unser Kreis wird von Ost nach West von 2 Flüssen durchquert, im Süden die Helme im Norden die Wipper.
Mansfeld-Südharz (MSH) ist ein Landkreis des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In der DDR gehörte dieses Gebiet zum Bezirk Halle. Im Zuge der Kreisgebietsreform wurde unser neuer Landkreis aus den ehemaligen Kreisen Mansfelder Land ( in der DDR Landkreise Hettstedt und Eisleben) und Sangerhausen am 1. Juli 2007 gebildet.
Wir, die Bürger dieses Landkreises freuen uns über Ihr Interesse und heißen Sie in unseren Landkreis herzlichst willkommen!
Welche Stadt ist für dich persönlich die schönste Stadt im Landkreis MSH?
Wir wissen, es ist schwer sich für eine Stadt zu entscheiden. Aber vielleicht hast du ja doch eine "Lieblingsstadt" in unserem Landkreis!? Eigentlich sind sie ja alle schön!
Dank Michael, Matthias und Stefan bringt auch unser Landkreis seinen Anteil zum deutschen Schlager ein. Sie nennen sich die HERZPIRATEN und sind eigentlich schon "alte Hasen" im Musikgeschäft. 2009 starten sie nun mit ihrem Erfolgsproduzententeam Felice Pedulla und Christoph Seipel ihr neues Projekt "Ein verliebtes Herz".
Michael Körwitsch (*1966) aus Hettstedt ist die goldene Kehle des Trios. Er hat den Beruf eines Elektromonteurs erlernt. Wenn er nicht gerade in den Musikschulen unserer Region sein Wissen und Können an die Schüler in den Fächern Akkordeon, Keyboard und Bassgitarre engagiert weitergibt, ist er bereits seit 1990 mit den bekannten Harzbuben und den Tanzbands Hertzschlag unterwegs.
Matthias Hellfayer (*1965) aus Lutherstadt Eisleben hat den Beruf eines Elektromonteurs erlernt und ist heute auch als Musikschullehrer tätig.
Stefan Krause (*1969) aus Helfta erlernte einen Beruf im kaufmännischen Bereich und war 1990 Mitbegründer der Harzbuben und erkannte schnell das musikalische Können von Michael und Matthias.
Am 25. Mai 2009 zeichnete Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend 93 Städte, Gemeinden und Landkreise für ihr beispielhaftes Engagement im Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt als „Orte der Vielfalt“ aus. Somit tragen nun mehr als 160 Städte, Gemeinden und Kreise in ganz Deutschland den Titel „Orte der Vielfalt“
Auch unser Landkreis sowie die Städte Sangerhausen und Lutherstadt Eisleben wurden den Titel "Ort der Vielfalt" verliehen. Die Auszeichnung erhielt unser Landkreis, weil er sich in besonderer Weise um Vielfalt, Toleranz und Demokratie engagiert. So gehört zu den Kriterien, dass eine Problemlage im Zusammenhang mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit oder Antisemitismus bisher aktiv von der Kommune angegangen wurde.
Der Landkreis wurde ausgewählt, da in ihm erfolgreiche Projekte um engagierte Einzelpersonen entstanden sind, die in ihrem Umfeld Projekte erfolgreich initierten und damit die Gesellschaft an unterschiedlichen Stellen aktivieren und erreichen.
Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises engagieren sich in nachhaltigen Kampagnen und wiederkehrenden Projekten, die ein Klima der zivilen Wachsamkeit beinhalten. In thematischen Projekten finden sich meist mehr persönlich motivierte Menschen aus den jeweiligen Bereichen über klassische Strukturen wie Jugendring, Ausschüsse, Arbeitsgemeinschaften hinaus.
Ein Gesamtbild der Aktivitäten ergibt sich u.a. aus den innerhalb des Lokalen Aktionsplans wirkenden Partnern.
Das Schild "Ort der Vielfalt" befindet sich zur Zeit im Eingangsbereich der Kreisverwaltung und wird Anlass zu entsprechenden Projekten im Landkreis geben.