
Nur der sittlich Unfreie, der dem Naturtrieb oder einem angenommenen Pflichtgebot folgt, stößt den Nebenmenschen zurück, wenn er nicht dem gleichen Instinkt und dem gleichen Gebot folgt. Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen
Zitate von Rudolf Steiner
(ihm habe ich besonders viel an Anregungen und Horizonterweiterungen zu verdanken!)
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(schlummernde) "Fähigkeiten sollen wir
wecken, nicht Überzeugungen überliefern"
Man muß sich der Idee erlebend gegenüberstellen können;
sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.
An Gottes Stelle den freien Menschen.
Der Mensch muss wissen,
was der Mensch ist,
um Mensch sein zu können.
Du sollst es wagen,
Kühn mit dem Adler
Nach Weltenrätseln zu fragen,
Doch auch nicht verzagen,
Wenn in Erwartung der Antwort
Du Lammsgeduld mußt ertragen.
Freiheit ist aber ... nicht etwas, was fertig ist,
sondern etwas, was der Mensch im lebendigen
Entwicklungsgang immer mehr erringt.
Freiheit ist das Ziel der Menschheitsentwickelung
und nicht etwas, was der Menschheit in die Wiege
gelegt worden ist. Und die Freiheit beruht auf Erkenntnis.
Denken ist eine Kunst
und hat eine Technik,
wie jede andere Kunst.
Drei Schritte tue nach innen,
dann den nach außen...
Sprich nie von Grenzen der menschlichen Erkenntnis,
sondern nur von den Grenzen der deinen.
Man hat in der Menschheitsentwickelung nicht das Recht,
sich als Individualität zu fühlen, wenn man sich nicht
zu gleicher Zeit als Angehöriger
der ganzen Menschheit fühlt.
(29.8.1922)
Die schlimmsten Feinde der Wahrheit
sind die abgeschlossenen und nach Abschluß trachtenden
Weltanschauungen, die ein paar Gedanken hinzimmern wollen
und glauben, ein Weltgebäude mit ein paar Gedanken aufbauen zu dürfen.
geäußert am 23.01.1914 im Zusammenhang mit der Aufgabe verschiedener Weltanschauungen
Der Geist erstirbt im Wissen,
Im Schauen wird er neu belebt,
Im Schauen ersteht die Liebe.
Wer der Sprache Geist erlebt,
den beschenkt die Welt
mit Weisheitskraft.
Die Karma-Idee ist nichts geringeres,
als daß die Menschen sich nicht zum Richter
über das Innere anderer Menschen aufwerfen.
Nur in einem freien Geistesleben kann eine solche
Liebe entstehen zur menschlichen Ordnung, wie sie
etwa der Künstler zu dem Entstehen seiner Werke hat.
Jede sittliche Tat muß ein Wunder sein;
sie darf nicht bloß eine Naturtatsache sein,
sie muß ein Wunder sein. Der Mensch
muß des Wunders fähig sein.
Das ist nicht Zukunftskultur, wenn man sich bemüht,
Rezepte zu finden; das ist nicht Zukunftskultur,
wenn man diskutiert, wie man Frieden herstellt.
Programme aufzustellen ist Sache der Vergangenheit.
Die Zukunft liegt darin. daß Menschen da sind,
die aus sich heraus in der richtigen Weise handeln.
… die Liebe ist ein Erleben des anderen in der eigenen Seele.
Wo Liebe, wo Mitgefühl sich regen im Leben, vernimmt man
den Zauberhauch des die Sinneswelt durchdringenden Geistes.
Finsternis, Licht, Liebe
Dem Stoff sich verschreiben,
Heißt Seelen zerreiben.
Im Geiste sich finden,
Heißt Menschen verbinden.
Im Menschen sich schauen,
Heißt Welten erbauen.
Im Suchen erkenne dich,
Und wesend wirst du dir.
Entzieht das Suchen sich dir:
Du hast dich zwar im Sein,
Doch Sein entreißet dir
Des eignen Wesens Wahrheit.
Durch schwere Seelenhindernisse,
Durch wirre Geistesfinsternisse -
Zur ernsten Klarheit,
Zur lichten Wahrheit.
Daß wir Suchende sind,
sollen die Heranwachsenden bemerken
Abendglockengebet
Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschließen:
Es führet den Menschen
Im Leben zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte;
Und lehrt ihn vertrauen
Auf göttliches Walten
In allem, was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund
ECCE HOMO
In dem Herzen webet Fühlen,
In dem Haupte leuchtet Denken,
In den Gliedern kraftet Wollen.
Webendes Leuchten,
Kraftendes Weben,
Leuchtendes Kraften:
Das ist der Mensch.
In gegenwärtiger Erdenzeit
Braucht der Mensch erneut
Geistigen Inhalt für die Worte seiner Rede;
Denn von der Sprache behalten Seele und Geist
Für die Zeit des schlafenden Weilens außer dem Leibe
Das vom Wort, was auf Geistiges weist.
Denn es müssen schlafende Menschen
Bis zur Verständigung mit den Archangeloi kommen
Die aber nehmen nur Geist-Inhalt,
Nicht Materien-Inhalt der Worte auf.
Fehlt dem Menschen diese Verständigung,
Nimmt er Schaden an seinem Wesen.
Auf einem anderen Wege als dadurch, daß man aus der geistigen Welt
die Dinge herunterträgt, wird es nicht möglich sein, daß Seele
sich wiederum mit Seele sozial findet.
Ungeduld
ist der schlimmste
Lebensführer.
Sie ist dasjenige,
was die Welt
verdirbt.
Freuden sind Geschenke
des Schicksals
Die ihren Wert in der Gegenwart
erweisen
Leiden dagegen sind Quellen
der Erkenntnis
Deren Bedeutung sich in der
Zukunft zeigt.
Frei ist nur der Mensch,
insofern er in jedem Augenblick
seines Lebens sich selbst zu folgen
in der Lage ist.

Suchet das wirklich praktische Leben
Aber suchet es so, daß es euch nicht betäubt
über den Geist, der in ihm wirksam ist.
Suchet den Geist,
Aber suchet ihn nicht in übersinnlicher Wollust,
aus übersinnlichem Egoismus,
Sondern suchet ihn,
Weil ihr ihn selbstlos im praktischen Leben,
in der materiellen Welt anwenden wollt.
Wendet an den alten Grundsatz:
„Geist ist niemals ohne Materie, Materie niemals
ohne Geist“ in der Art, daß ihr sagt:
Wir wollen alles Materielle im Lichte des Geistes tun,
Und wir wollen das Licht des Geistes so suchen,
Daß es uns Wärme entwickele für unser praktisches Tun.
"Das Ich muß, wie gesagt, normal einen ganz ähnlichen Prozeß im Blut erzeugen – okkultistisch gesprochen, nicht chemisch - , wie erzeugt wird durch das gleichsam Rückgängigmachen des Organisationsprozesses, durch das bloße Chemischmachen des Organisationsproszesses, wenn Alkohol erzeugt wird. Die Folge davon ist, dass wir durch den Alkohol etwas in unseren Organismus einführen, was von der anderen Seite her so wirkt, wie das Ich auf das Blut wirkt. Das heißt, wir haben ein Gegen-Ich in dem Alkohol in uns aufgenommen, ein Ich, das direkt ein Kämpfer ist gegen die Taten unseres geistigen Ich. Von der anderen Seite her wird auf das Blut gerade so gewirkt durch den Alkohol, wie von dem Ich auf das Blut gewirkt wird. So dass wir also einen inneren Krieg entfesseln und im Grunde alles das, was von dem Ich ausgeht, zur Machtlosigkeit verdammen, wenn wir ihm einen Gegenkämpfer entgegenstellen im Alkohol. Dies ist der okkulte Tatbestand. Derjenige, welcher keinen Alkohol trinkt, sichert sich die freie Möglichkeit, von seinem Ich aus auf das Blut zu wirken; derjenige, der Alkohol trinkt, der macht es gerade so wie jemand, der eine wand einreißen will und nach der einen Seite schlägt, gleichzeitig aber von der anderen Seite Leute aufstellt, die ihm entgegenschlagen. Ganz genau so wird durch den Genuß des Alkohols eliminiert die Tätigkeit des Ich auf das Blut."
zitiert aus: "Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst?" von Rudolf Steiner, GA 145, S. 21
Das obige Zitat bezieht sich explizit auf Menschen, die eine okkulte Entwicklung/Schulung ernsthaft anstreben/durchmachen.
Versteht sich der Mensch in Deutschland zu durchgeistigen,
dann ist er der Segen der Welt; versteht er es nicht,
dann ist er der Fluch der Welt.




Das Leben ist eine Schule...!!!
Wohl dem, der die Prüfung besteht...
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Lebenslauf Steiners
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http://www.themen-der-zeit.de/content/index.php?id=10
Wir müssen den Mut haben,
kühn in das Reich der Ideen einzudringen,
auch auf die Gefahr des Irrtums hin.
Wer zu feig ist zu irren,
der kann kein Kämpfer
für die Wahrheit sein.
http://www.info3.de/ycms/printartikel_2.shtml
Es zeugt meiner Ansicht nach von der Weitsicht Rudolf Steiners,
wenn er am 13. Mai 1921 (GA 204), in einer allerdings
unseren heutigen Ohren fremden Art und Weise, sagt:
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"Und aus der Erde wird aufspriessen Gezücht von Wesenheiten, die ihren Charakter zwischen dem Mineralreich und dem Pflanzenreich drinnen stehen als automatenartige Wesen mit einem überreichlichen Verstande ... Die Erde [wird] überzogen werden wie mit einem Netz, einem Gewebe von furchtbaren Spinnen, Spinnen von einer riesigen Weisheit ... die das alles imitieren werden, was die Menschen ausdachten mit dem schattenhaften Intellekt."
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...eine, nach innerer Übersetzung, anregende Charakterisirungsmöglichkeit
für die beginende Zukunft von PC und Internet