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Worte von Johann Wolfgang von Goethe...   

 

 

Wenn wir immer vorsichtig genug wären und uns mit Freunden nur von einer Seite verbänden, von der sie wirklich mit uns harmonieren, und ihr übriges Wesen nicht in Anspruch nähmen, so würden die Freundschaften weit dauerhafter und ununterbrochener sein. Gewöhnlich aber ist es ein Jugendfehler, den wir selbst im Alter nicht ablegen, dass wir verlangen, der Freund solle gleichsam ein anderes Ich sein.

 

"Der ist der glücklichste Mensch,
der das Ende seines Lebens
mit dem Anfang
in Verbindung setzen kann."

 

"Glücklich, wenn
die Tage fließen
wechselnd zwischen
Freud und Leid,
zwischen Schaffen
und Genießen,
zwischen Welt
und Einsamkeit."

 

 


Ich kann sie kaum erwarten,
die erste Blum´ im Garten,
die erste Blüt´ am Baum.
Sie grüßen meine Lieder,
und kommt der Winter wieder,
sing´ ich noch jeden Traum.
 

 

 

Freudvoll

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein,
langen und bangen in schwebender Pein,
himmelhoch jauchzend zum Tode betrübt,
glücklich allein ist die Seele die liebt.

 

"Zwei Dinge sollen Kinder
von ihren Eltern bekommen:

Wurzeln und Flügel"

 

"Was ist das Schwerste von allem?
Was dich das Leichteste dünket:
Mit den Augen zu sehen,
was vor den Augen dir liegt."

(...wenn das zu Goethes Zeiten, wo die Augen weder Reizüberflutung noch virtuelle Scheinbilder gewohnt waren, schon so war - um wieviel schwerer muss  dann die Fähigkeit, die Goethe damit eigentlich meint, heutzutage zu erüben sein....)

 

Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und,
wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

 

"Denken ist interessanter als Wissen,
aber nicht als Anschauen"

 

 

 

Was man empfindet,
tut man mit Liebe,

was man gelernt hat
mit Sicherheit

 

Das Opfer, das die Liebe bringt,
es ist das teuerste von allen
doch wer sein Eigenstes bezwingt,
dem ist das schönste Los gefallen.

 


Die Wahrheit ist wohl einem Diamanten zu vergleichen,
dessen Strahlen nicht nach einer Seite gehen, sondern nach vielen.

 

 

Deutlichkeit ist
eine gehörige Verteilung
von Licht und Schatten.

 

Es muss von Herzen gehen,
was auf Herzen wirken soll.

 

 

Wenn keine Narren auf der Welt wären,
was wäre dann die Welt?

 

 

Man darf keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen,
denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.

 

 

Die Tiere werden
durch ihre Organe belehrt,
sagten die Alten.


Ich setze hinzu:
Die Menschen gleichfalls,
sie haben jedoch den Vorzug,
ihre Organe wieder zu belehren.

 

 

Ich Prisma bin ins Licht gestellt
Zum Zeugnis einer besseren Welt,
Die aus der Dünste trübem Netz
erkennet Gott und sein Gesetz.

 

Gott gibt die Nüsse,
aber
er beißt sie nicht auf.

 

Das schönste Glück des denkenden Menschen ist,
das Erforschliche erforscht zu haben und
das Unerforschliche ruhig zu verehren.

 

Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich.
Nur die Halbnarren und Halbweisen, das sind die gefährlichsten.

 

Einer neuen Wahrheit
ist nichts schädlicher
als ein alter Irrtum.

 

Niemand ist mehr Sklave,
als der sich für frei hält,
ohne es zu sein.

 

 

 

 

 

Wenn die Hoffnungen sich verwirklichen,
daß die Menschen sich mit allen ihren Kräften,
mit Herz und Geist, mit Verstand und Liebe
vereinigen, auch voneinander Kenntnis nehmen,
so wird sich ereignen,
 wovon jetzt kein Mensch denken kann.

 

"Ich möchte mit Lorenzo von Medici sagen,
daß die auch schon für dieses Leben tot sind,
die auf ein anderes nicht hoffen."

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,

Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,

Bist alsobald und fort und fort gediehen

Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.

So musst du sein, du kannst dir nicht entfliehen,

So sagten schon Sybillen, so Propheten,

Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt

Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

 

 

 

 

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:
Die Luft einziehn, sich ihrer entladen;
Jenes bedrängt, dieses erfrischt;
So wunderbar ist das Leben gemischt.
Du danke Gott, wenn er dich preßt,
Und danke ihm, wenn er dich wieder entläßt.

 

Man liest zu viel geringe Sachen,
womit man die Zeit verdirbt und
wovon man weiter nichts hat.
Man sollte eigentlich
immer nur das lesen,
was man bewundert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es bleibt einem jeden
immer noch soviel Kraft,
das auszuführen,
wovon er überzeugt ist.

.

 

 

 

 

 

 

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