Kann ich mit tausend Worten sagen was Liebe ist? Ich kann es nicht! Aber ich kann die Worte, die dies versuchen, mit Liebe empfangen, mit Liebe weitergeben, in Liebe neu beleben, nach neuer Liebe streben. M. Hesse
Es ist bemerkenswert, daß wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am wenigsten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Max Frisch Tagebuch
Das schönste Geschenk, das man einem anderen Menschen machen kann, ist aufrichtige Zuwendung. Sprichwort aus Arabien
Ich will geliebt sein, oder ich will begriffen sein. Das ist eins. Bettina v. Arnim
Freiheit und Liebe sind zwei Seiten ein und desselben Begriffes Rudolf Steiner
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Nicht Liebe macht blind sondern Verliebtheit und Begehren machen blind.
Bedingungslose Liebe? Kann es das geben?
Liebe hat für mich immer mindestens eine Bedingung: die Liebe Gottes. Keiner kann mehr Liebeskraft aufwenden, als er je von Gott (oder indirekt von ihm durch andere) bekommen hat.
Wenn "bedingungslos" nicht eigentlich "erwartungsfrei" meint, ist das viele Reden von "bedingunsloser Liebe" in meinen Augen eine Lieblosigkeit gegenüber der Liebe.
Um lieben zu können, halte ich es für wesentlicher, die Liebe zu lieben als sich selbst zu lieben. Zumal unter einem gewissen Gesichtspunkt das "sich selbst lieben" doch eigentlich nur bedeuten kann, dass man das, was man von anderen geschenkt bekommen hat, sich selbst nochmals schenkt.
Vielleicht wird hier oftmals "sich selbst lieben" mit nüchtern-angemessener Selbstachtung verwechselt...
Leider hat die ungenaue Übersetzung der Bibel den Satz hervor gebracht: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" richtiger wäre: "Liebe deinen Nächsten als dich selbst"
Du bist Teil meines Schicksals. Wie sollte ich mein Schicksal lieben lernen, wenn ich dich nicht lieben lernte?
sowohl die Liebe wie auch die Verliebtheiten sind mindestens so vielfältig wie jeder Mensch einzigartig ist!
Was die letztendliche Liebe ist, wenn alles Erkennen, das jetzt noch Stückwerk sein muss, kann eh noch keiner von uns erkennen - aber ich schätze mal, bis dahin ist jegliche Blindheit und jede Verliebtheit durch Liebe umgewandelt worden (26.10.2006)
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Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, besässe jeder einzelne die Welt. Schiller
Wenn jeder jedem gibt, was keiner fordern mag, dann kann das Weltenziel erreicht werden. Rudolf Steiner
Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter. Theodor Fontane
Wer seine Flügel ausbreitet, den trägt die Luft wer sein Herz zu öffnen vermag, den trägt die Liebe
Pflichtbewußtsein ohne Liebe macht verdrießlich Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerich Ordnung ohne Liebe macht kleinlich Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch Macht ohne Liebe macht grausam Ehre ohne Liebe macht hochmütig Besitz ohne Liebe macht geizig Glaube ohne Liebe macht fanatisch Lao tse
(Hoffnung ohne Liebe macht fatalistisch Liebe ohne Liebe macht selbstverliebt?) freelight, Febr. 2008
Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswürdig Ludwig Börne (zugeschrieben)
Die Liebe hat nicht nur Vertrauen, sondern sie besitzt auch ein wahres Wissen und eine zweifelsfreie Sicherheit. unbekannt
Die Liebe hemmet nichts; sie kennt nicht Tür noch Riegel Und dringt durch alles sich; sie ist ohn´ Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel Und schlägt sie ewiglich. Matthias Claudius
Für C.v.P.(1984):
Dank Abendsonne und Deinem Kuß floss aus der Feder roter Apfelgruß!:
Durch die Sonne schaukeln um die Blumen gaukeln bunte Wolken machen in deine Augen lachen Rehe zwitschern hören bis Vögel heiser röhren
Winde schlecken Schatten necken mit den Knospen singen über grüne Gräser springen Frösche rot betupfen zwischen Glitzerwellen hupfen
Gold auf Zäune malen sich in deiner Nähe aalen sachte Herzen pflanzen durch den Frühling tanzen Bienen summen um den Hut auch den Flöhen geht es heute gut!
M.Hesse
Liebe heißt nicht einander ansehen, sondern gemeinsam in die gleiche Richtung sehen. Antoine de saint-Exupéry
Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander und das Höchste der Glaube aneinander. unbekannt
R.M. Rilke:
Liebe ist etwas Schweres, und sie ist schwerer denn anderes, weil bei anderen Konflikten die Natur den Menschen anhält, sich zu sammeln, sich ganz fest mit aller Kraft zusammenzufassen, während in der Steigerung der Liebe, der Anreiz liegt, sich ganz fortzugeben.
Alles was dem sich bildenden Menschen noch schwer dünkt, daran sollte er nachgerade seine Kräfte versuchen, um es haben und mit großer Leichtigkeit und Geschicklichkeit heben und bewegen zu können. Dadurch gewinnt man es lieb. Was einem Mühe kostet, das hat man lieb. Novalis
Liebe hat nichts damit zu tun, was man bekommen möchte, sondern nur mit dem, was man selbst geben will. Katherine Hepburn.
Du vermeinst, du fühlst dich einsam, weil du das Bedürfnis hast geliebt zu werden? Lerne Lieben, ohne etwas zu verlangen, Lieben um der Freude des Liebens willen (der wunderbarsten Freude der Welt), und du wirst nie mehr ohne Liebe sein müssen, auch dann nicht, wennn du dich einmal einsam fühlen wirst.
Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben. Martin Luther King
Lieben heißt, in dem andern sich selbst erobern. Fr. Hebbel
WER HAT DAS SCHÖNSTE HERZ? Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. Genau an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen." "Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?" Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.
Und hier nun das ursprüngliche Original :
"Das schöne Herz"
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines."
Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an:
Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt.
Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden.
"Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?" Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite ...
Als ich nachher von Dir ging An dem großen Heute Sah ich, als ich sehn anfing Lauter lustige Leute.
Und seit jener Abendstund Weißt schon, die ich meine Hab ich einen schönern Mund Und geschicktere Beine.
Grüner ist, seit ich so fühl Baum und Strauch und Wiese Und das Wasser schöner kühl Wenn ich´s auf mich gieße.
Bert Brecht
Wie schön du bist! Wer hat dich erschaffen, möchte ich fragen. Du schweigst? Nein, deine Schönheit selbst wird nicht müde, den Namen der unendlichen Liebe zu flüstern, die dich hervorgebracht hat. B. Schelp
Es war einmal ein Herz...... Das schlug 100.000 Mal am Tag - nicht mehr und nicht weniger. Es schlug nun einmal so viel, wie es nötig war. Das Herz war nicht von der gleichen feuerroten Farbe wie all die anderen Herzen, sondern besaß nur ein schwaches blaßrosa. Das schlimme war, daß es mit der Zeit immer mehr an Farbe verlor. Der Lebenskampf hatte es geschwächt und obwohl es noch nicht sehr alt war, hatte es schon viele Falten. Eines Tages war es auf die Idee gekommen, einen Verschlag um sich zu bauen. So suchte es den härtesten Stein für die Wände, das massivste Holz für das Dach und den stärksten Stahl für die Tür. Nur so, dachte das Herz, konnte niemand mehr hinein zu ihm und es verletzen - niemand konnte es mehr zerreißen. Endlich war es sicher. Nun saß das kleine Herz in seinem Verschlag, lugte hinaus durch die Fugen im Stein und hörte über sich das Knacken des Holzes. Es war ziemlich dunkel und kalt, dachte sich das Herz. Aber es schloß einfach die Augen und tat, was es immer tat - schlagen. 100.000 Mal am Tag. Vor lauter Langeweile zählte das Herz jeden Schlag mit, bis es ihm überdrüssig wurde. So vergaß es manchmal einen Schlag zu tun. Das Herz fragte sich, was es überhaupt noch für einen Sinn hatte zu schlagen. Was das Herz vergessen hatte, war, daß es sich zwar in Sicherheit vor allem Bösen befand, es niemand mehr verletzen und enttäuschen konnte, daß aber auch niemand mehr hineinkommen würde, der mit ihm lachen täte, jemand, der Purzelbäume mit ihm schlagen würde und es wärmte. Nach einiger Zeit fing das Herz an darüber nachzudenken. Es merkte, einen fatalen Fehler begangen zu haben. Mit aller Kraft versuchte es, die Stahltür aufzudrücken, doch sie war zu schwer, als daß sie sich bewegen ließ. So begann es, gegen die Steinwände zu hämmern, doch außer daß sich ein paar Brocken lösten, passierte nichts. Der Stein war zu gewaltig. Als es sich am Dach zu schaffen machte, zog es sich nur einen dicken Splitter zu. Panikartig saß das kleine Herz in seinem selbst gebauten Gefängnis und schlug mindestens doppelt so schnell wie sonst. Wie konnte es nur den Schlüssel in all seiner Trauer vergessen ? Das Herz verfluchte sich für sein elendes Selbstmitleid. Wie gern würde es sich jetzt den Stürmen des Lebens hingeben, sich vor Angst zusammenkrampfen, vor Freude hüpfen, wenn es nur könnte. Es schaute durch das Schlüsselloch hinaus in die Welt und sah die anderen Herzen. Einige waren blaß, so wie es selbst. Sie schlichen durchs Leben, geduckt und allein. Andere wiederum sprangen in leuchtendem Rot - Hand in Hand über Stock und Stein, unerschrocken und gestärkt vom anderen. Doch was das Herz dann sah, ließ es staunen und es konnte seine Tränen nicht verbergen. Da lagen Herzen im Staub mit Füßen getreten. Sie waren weiß und regten sich kaum noch. Sie schlugen vielleicht noch 20 Mal am Tag. Niemand kümmerte sich um sie, denn auch sie hatten einmal den Schlüssel ihres Gefängnisses so gut versteckt, daß niemand ihn fand. Da fühlte das Herz zum 1. Mal, daß es ihm noch gar nicht so schlecht ging. Noch war es rosa und noch fühlte es etwas. Es musste nur diesen Schlüssel finden zu seiner Stahltür. So machte es sich auf die Suche und probierte alle Schlüssel, die es finden konnte. Es probierte sogar Schlüssel, von denen es von Anfang an wußte, daß sie nicht passen würden. Nach einiger Zeit merkte das Herz, daß es wieder einen Fehler begangen hatte. Es war zu unüberlegt, zu krampfhaft an die Sache gegangen. Es verstand, daß man das Glück nicht erzwingen kann. Frei ist man nur, wenn man frei denken kannn. Das Herz entspannte sich erst einmal und beschäftigte sich mit sich selbst. Es schaute in den Spiegel und begann sich so zu akzeptieren, wie es war, blaßrosa und faltig. Es spürte eine wohlige Wärme in sich aufsteigen und eine innere Gewissheit, daß es auf seine Art und Weise wunderschön war. So fing es an zu singen, erst ganz leise und schnurrend und nach und immer lauter und heller, bis es ein klares Zwitschern war, wie das eines Vogels am Himmel. Durch den hellen Ton begann der Stein an einer Stelle nachzugeben. Mit riesengroßen Augen starrte das Herz auf diese Stelle, wo ein goldenes Schimmern zu erkennen war. Das Herz traute seinen Augen nicht. Da war der Schlüssel, den es damals mit in den Stein eingemauert hatte. Das hatte es durch all seinen Schmerz und Selbstmitleid vergessen und jetzt, wo es den Schlüssel in der Hand hielt, fiel es ihm wieder ein, wie es ihm vor all den Jahren so sicher erschien, ihn nie wieder zu brauchen. Langsam und voller Bedacht den Schlüssel nicht abzubrechen, steckte das Herz ihn ins Schloß.
Mit lautem gequietsche schob sich die schwere Stahltür zur Seite. Das Herz machte einen Schritt nach draußen, schloß die Augen und atmete tief die frische Luft ein. Es streckte die Arme aus, drehte und wendete sich, blickte nach oben und nach unten und hörte gespannt mal hierhin und mal dorthin. Das Herz dachte, wie schön das Leben doch sei, machte einige Hüpfer und begab sich auf den Weg, um Freunde zu finden. Den 1. den es traf war eine lustiger Geselle, der das Leben zum Schießen komisch fand und über 1000 Freunde hatte. Nachdem das Herz einige Zeit mit ihm verbrachte, mit ihm alle erdenklich lustigen Sachen anstellte, merkte das Herz, daß diesem "Freund" einiges fehlte ; - der Tiefgang. Was war das für ein Freund, mit dem es nur lachen, aber nie weinen konnte ? Mit dem es nur durch "Dick", aber nie durch "Dünn" gehen würde. So zog das Herz weiter, allein, aber reich an einer neuen Erfahrung. Bis es auf eine Gruppe anderer Herzen stieß. Es wurde direkt freundlich in ihre Mitte aufgenommen. Es war ein ganz neues Gefühl von Zugehörigkeit. Da war nun eine große Gruppe, wie eine Familie, die zusammen-hielt, wo alle gleich waren. Jeden Morgen standen sie zusammen auf, tranken den gleichen Tee, aßen vom gleichen Brot und gestalteten jeden Tag gleich. Das Herz war glücklich - eine Zeitlang, bis es spürte, daß auch dies nicht das richtige Ziel sein konnte, denn auch seinen vielen neuen Freunden fehlte etwas - die Individualität. In ihrer Mitte gab es keinen Platz für jemanden, der eigenständig war und sein Leben selbst planen wollte. Also löste das sich das Herz auch aus dieser Verbindung und genoß sein eigenes Leben. Es ging über 112 Wege, um 203 Kurven und 24 Berge und Täler, bis es an einem Haus ankam, das mit Stacheldraht umzogen war. Aus dem Schornstein quoll Rauch, das hieß, daß tatsächlich jemand in diesem Haus leben würde. In einem Haus, das nicht einmal Fenster hatte. Bei dem Anblick fiel dem Herz ein, wie es selbst einmal gelebt hatte. Wie sehr es damals gehofft hatte, daß jemand ihm helfen würde und doch niemand sein stummes Flehen erkannt hatte. Es wußte, daß es ihm aus eigener Kraft gelungen war und es war sehr stolz darauf. Aber wie konnte es diesem armen Herzen helfen, aus seinem Verlies zu kommen ? So besorgte sich das Herz eine Drahtschere und versuchte, den Stacheldraht zu durchtrennen. Aber nach einiger Zeit verließen es die Kräfte. Auch dieses Herz hatte keine Mühe gespart, für sich den stärksten Stacheldraht zu finden. Obwohl das Herz das andere nicht sah und auch nicht hörte, sondern nur ahnen konnte, was das für ein Herz war, fühlte es eine starke Bindung zu ihm. So grub es ein Loch im Boden unter dem Stacheldraht, um dem anderen wenigstens nah zu sein. So stand es vor seinem Haus, vor der gleichen dicken Stahltür wie einst seiner und begann zu reden. Tagelang, nächtelang stand es einfach nur da und redete. Es erzählte von seinem Schicksal. Erzählte ihm, was ihm alles in seinem Leben widerfahren war und es hörte ein Schluchzen hinter der dicken Tür. Unermüdlich sprach das Herz weiter. Über die lustigen Sachen, die es mit seinem 1. "Freund" erlebt hattte, über die Wärme , die es bei seiner Familie erfahren hatte, und es vernahm ein leises Glucksen von innen. Erst leise, bis es immer lauter sich in ein gellendes Lachen verwandelte. Plötzlich sprach das Herz hinter der Stahltür zu ihm. Es wollte hinaus zu ihm und es sehen. Es wollte mit ihm gehen und mehr von dem Lachen und Weinen. Es wollte sich an seine Schulter lehnen, sich an es drücken und es nie wieder verlassen. Das Herz war glücklich, endlich so jemanden gefunden zu haben, aber was sollte es nur tun ? Wie auch bei ihm früher, wußte das andere Herz nicht mehr, wo es den Schlüssel versteckt hatte. So faßte das Herz den Entschluß loszugehen, um den Schlüssel zu suchen. Nur wo sollte es anfangen ? Es lief ziellos umher, suchte hinter Büschen, auf Bäumen, tauchte in Seen danach; fragte alle, die seinen Weg kreuzten, aber niemand wußte Rat und nirgends fand es den Schlüssel. So ging es mit schwerem Herzen zurück zu der kleinen Hütte. Krabbelte durch das Loch unterm Zaun, um die schlechte Nachricht zu überbringen. Doch zu seinem Erstaunen fand es die schwere Stahltür geöffnet. Wie war das möglich gewesen ? -dachte das Herz. Plötzlich hörte es eine freundliche und liebevolle Stimme hinter sich. Da sah es ein kleines blaßrosa Herz stehen mit glühenden Wangen. " Ich habe hier auf dich gewartet " sagte das kleine Herz. " Ich habe erkannt, daß man es im Leben nur aus eigener Kraft schaffen kann, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Doch so viel Kraft konnte ich nur durch dich erlangen. Durch deine Liebe zu mir und meiner Liebe zu dir habe ich den Schlüssel zur Tür meines Herzens gefunden, der mir gleichzeitig die Tür meines Verlieses öffnete " Sie nahmen sich an die Hand und gingen von nun an alle Wege gemeinsam, ihr Herzschlag im gleichen Rhythmus...bis an ihr Lebensende.
Ich habe Kinder und die liebe ich einfach...weil sie so sind wie sie sind.
Und ich habe eben genau durch diese KInder gelernt wie das geht...........einen Menschen einfach nur zu lieben....Fertig...nicht weil ich etwas will...Diesen Menschen zu erleben...zu beobachten...mich daran zu erfreuen. Für ihn da zu sein...etwas schönes wachsen zu sehen...es zu dürfen...es ist ein Geschenk das mir dieser Mensch damit macht......Einfach so.
Ich denke oft das Menschen die keine Kinder haben so etwas nicht wissen können. Und diese Menschen tun mir oft leid......das Leben ist arm ohne Kinder. Und das lese ich zwischen jeder Zeile von Menschen die keine haben.......
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Wenn ich einen Menschen liebe kann nichts diese Liebe zerstören. Sie existiert unabhängig davon was der Mensch tut. Wenn ich einen Menschen liebe dann habe ich in ihn hinein geschaut und gesehen was da ist. Und dieses Wesen bleibt ja nun mal.
-------------------- Keins wie dein feines Ohr -------------------- Merkt was tief innen singt, -------------------- Was noch so schüchtern schwingt, -------------------- Was sich schon halb verlor.
-------------------- Keins wie dein festes Wort -------------------- Sucht so bestimmt den Trost -------------------- In dem was wir erlost, -------------------- Des wahren Friedens Hort.
-------------------- Keins wie dein fromm Gemüt -------------------- Bespricht so leicht den Gram... -------------------- Der eines Abends nahm -------------------- Was uns am Tag geglüht
-------------------- -------------------- Stephan George (!868-1933)
Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in Gottes Licht. Søren Kierkegaard
Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten von ihnen wohnten im Dorf Swabedoo, und sie nannten sich Swabedoodahs. Sie waren sehr glücklich und liefen fröhlich mit einem, bis hinter die Ohren freudigen Lächeln herum und grüßten jedermann. Was die Swabedoodahs am meisten liebten, war, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken. Ein jeder von Ihnen trug über seiner Schulter einen Beutel, und der Beutel war angefüllt mit weichen Pelzchen. So oft sich Swabedoodahs trafen, gab der eine dem anderen ein Pelzchen. Es ist sehr schön, einem anderen ein warmes, weiches Pelzchen zu schenken. Es sagt dem anderen, daß er etwas Besonderes ist, es ist eine Art zu sagen "Ich mag Dich!". Und ebenso schön ist es, von einem anderen ein solches Pelzchen zu bekommen. Du spürst, wie warm und flaumig es an Deinem Gesicht ist, und es ist ein wundervolles Gefühl, wenn Du es sanft und leicht zu den anderen in deinen Beutel legst. Du fühlst Dich anerkannt und geliebt, wenn jemand dir ein Pelzchen schenkt, und du möchtest auch gleich etwas Gutes, Schönes tun. Die kleinen Leute von Swabedoo gaben und bekamen gerne weiche, warme Pelzchen, und ihr gemeinsames Leben war ganz ohne Zweifel sehr glücklich und fröhlich. Außerhalb des Dorfes, in einer kalten, dunklen Höhle, wohnte ein großer, grüner Kobold. Eigentlich wollte er gar nicht allein dort draussen wohnen, und manchmal war es sehr einsam. Er hatte schon einige Male am Rande des Dorfes gestanden und sich gewünscht, er könnte dort mitten unter den fröhlichen Swabedoodahs sein - aber er hatte nichts, was er hätte dazutun können - und das Austauschen von warmen, weichen Pelzchen hielt er für einen großen Unsinn. Traf er einmal am Waldrand einen der klei- nen Leute, dann knurrte er nur Unverständliches und lief schnell wieder zurück in seine feuchte, dunkle Höhle. An einem Abend, als der große grüne Kobold wieder einmal am Waldrand stand, begenete ihm ein freundlicher kleiner Swabedoodah. "Ist heute nicht ein schöner Tag?" fragte der Kleine lächelnd. Der grüne Kobold zog nur ein grämliches Gesicht und gab keine Antwort. "Hier, nimm ein warmes, weiches Pelzchen", sagte der Kleine, "hier ist ein besonders schönes. Sicher ist es für Dich bestimmt, sonst hätte ich es schon lange verschenkt." Aber der Kobold nahm das Pelzchen nicht. Er sah sich erst nach allen Seiten um, um sich zu vergewissern, daß auch keiner Ihnen zusah oder zuhörte, dann beugte er sich zu dem Kleinen hinunter und flüsterte ihm ins Ohr :" Du, hör mal, sei nur nicht so großzügig mit deinen Pelzchen. Weißt du denn nicht, daß du eines Tages kein einziges Pelzchen mehr besitzt, wenn du sie immer so einfach an jeden, der dir über den Weg läuft, verschenkst?" Erstaunt und ein wenig hilflos blickte der kleine Swabedoodah zu dem Kobold hoch. Der hatte in der Zwischenzeit den Beutel von der Schulter genommen und geöffnet. Es klang richtig befriedigt, als er sagte: "Hab ich es nicht gesagt! Kaum mehr als 217 Pelzchen hast du noch in deinem Beutel. Also, wenn ich du wäre: ich würde vorsichtig mit dem Verschenken sein!" Damit tappte der Kobold auf seinen großen, grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten und unglücklichen Swabedoodah am Waldrand zurück. Er war so verwirrt, so unglücklich, daß er gar nicht darüber nachdachte, daß das, was der Kobold da erzählte, überhaupt nicht sein konnte. Denn jeder Swabedoodah besaß einen unerschöpflichen Vorrat an Pelzchen. Schenkte er ein Pelzchen, und dies geschah immer und immer wieder, ein ganzes Leben lang - wie sollten dabei die Pelzchen ausgehen? Auch der Kobold wußte das - doch er verließ sich auf die Gutgläubigkeit der kleinen Leute. Und noch auf etwas anderes verließ er sich, etwas, was er an sich selbst entdeckt hatte, und von dem er wissen wollte, ob es auch in den kleinen Swabedoodahs steckte. So belog er den kleinen Swabedoodah ganz bewußt, setzte sich in den Eingang seiner Höhle und wartete. Vor seinem Haus in Swabedoo saß der kleine, verwirrte Swabedoodah und grübelte vor sich hin. Nicht lange, so kam ein guter Bekannter vorbei mit dem er schon viel warme, weiche Pelzchen ausgetauscht hatte. "Wie schön ist dieser Tag!" rief der Freund, griff in seinen Beutel und gab dem anderen ein Pelzchen. Doch dieser nahm es nicht freudig entgegen, sondern wehrte mit den Händen ab. "Nein, nein. Behalte es lieber", rief der Kleine, "wer weiß, wie schnell sonst Dein Vorrat abnimmt. Eines Tages stehst du ohne Pelzchen da!" Der Freund verstand ihn nicht, zuckte nur mit den Schultern, packte das Pelzchen zurück in seinen Beutel und ging mit leisem Gruß davon. Aber er nahm verwirrte Gedanken mit, und am gleichen Abend konnte man noch dreimal im Dorf hören, wie ein Swabedoodah zum anderen sagte: "tut mir leid, aber ich habe kein warmes, weiches Pelzchen für Dich. Ich muß darauf achten, daß sie mir nicht ausgehen." Am kommenden Tag hatte sich dies alles im ganzen Dorf ausgebreitet. Jedermann begann, seine Pelzchen aufzuheben. Man schenkte zwar immer noch ab und zu eines, aber man tat es erst nach langer, gründlicher Überlegung und sehr, sehr vorsichtig. Und dann waren es zumeist nichtdie besonders schönen Pelzchen, sondern die mit kleinen Stellen und schon etwas abgenutzen. Die kleinen Swabedoodahs wurden mißtrauisch. Man begann, sich argwöhnisch zu beobachten, man dachte darüber nach, ob der andere wirklich ein Pelzchen wert war. Manche trieben es soweit, daß sie ihre Pelzbeutel nachts unter den Betten versteckten. Streitigkeiten brachen darüber aus, wieviel Pelzchen der oder der besaß. Und schließlich begannen die Leute, warme, weiche Pelzchen gegen Sachen einzutauschen, anstatt sie einfach zu verschenken. Der Bürgermeister von Swabedoodah machte sogar eine Erhebung, wieviel Pelzchen insgesamt vorhanden waren, ließ dann mitteilen, die die Anzahl begrenzt sei und rief die Pelzchen als Tauschmittel aus. Bald stritten sich die kleinen Leute darüber, wie viele Pelzchen eine Übernachtung oder eine Mahlzeit im Hause eines anderen wert sein müßte. Wirklich, es gab sogar einige Fälle von Pelzchenraub! An dämmerigen Abenden fühlte man sich draussen nicht mehr sicher, an Abenden, an denen früher die Swabedoodahs gern im Park oder auf den Straßen spazierengegangen waren, um einander zu grüßen, um sich warme, weiche Pelzchen zu schenken. Oben am Waldrand saß der große, grüne Kobold, beobachtete alles und rieb sich die Hände. Das Schlimmste von allem geschah ein wenig später. An der Gesundheit der kleinen Leute begann sich etwas zu verändern. Viele beklagten sich über Schmerzen in den Schultern und im Rücken, und mit der Zeit befiel immer mehr Swabedoodahs eine Krankheit, die Rückgraterweichung genannt wird. Die kleinen Leute liefen gebückt und in schweren Fällen bis zum Boden geneigt umher. Die Pelzbeutelchen schleiften auf der Erde. Viele fingen an zu glauben, daß die Ursache ihrer Krankheit das Gewicht der Beutel sei, und daß es besser wäre, sie im Hause zu lassen und dort einzuschließen. Es dauerte nicht lange, und man konnte kaum noch einen Swabedoodah mit einem Pelzbeutel auf dem Rücken antreffen. Der große, grüne Kobold war mit dem Ergebnis seiner Lüge sehr zufrieden. Er hatte herausfinden wollen, ob die kleinen Leute auch so handeln und fühlen würden wie er selbst, wenn er, wie das fast immer der Fall war, selbstsüchtige Gedanken hatte. Sie hatten so gehandelt! Und der Kobold fühlte sich sehr erfolgreich. Er kam jetzt häufiger einmal in das Dorf der kleinen Leute. Aber niemand grüßte ihn mit einem Lächeln, niemand bot ihm ein Pelzchen an. Stattdessen wurde er mißtrauisch angestarrt, genauso, wie sich die kleinen Leute untereinander anstarrten. Dem Kobold gefiel das gut. Für ihn bedeutete dieses Verhalten die "wirkliche Welt"! In Swabedoo ereigneten sich mit der Zeit immer schlimmere Dinge. Vielleicht wegen der Rückgraterweichung, vielleicht aber auch deshalb, weil ihnen niemand mehr ein warmes, weiches Pelzchen gab - wer weiß es genau? - starben einige Leute in Swabedoo. Nun war alles Glück aus dem Dorf verschwunden. Die Trauer war sehr groß. Als der große, grüne Kobold davon hörte, war er richtig erschrocken. "Das wollte ich nicht", sagte er zu sich selbst. "das wollte ich bestimmt nicht. Ich wollte ihnen doch nur zeigen, wie die Welt wirklich ist Aber ich habe ihnen doch nicht den Tod gewünscht" Er überlegte, was er nun machen könnte, und es fiel ihm auch etwas ein. Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine Mine mit kaltem, stacheligen Gestein entdeckt. Er hatte viele Jahre damit verbracht, die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben und sie in einer Grube einzulagern. Er liebte dieses Gestein, weil es so schön kalt war und so angenehm prickelte, wenn er es anfaßte. Aber nicht nur das: er liebte diese Steine auch deshalb, weil sie alle ihm gehörten und immer, wenn er davor saß und sie ansah, war das Bewußtsein, einen großen Reichtum zu besitzen, für den Kobold ein schönes, befriedigendes Gefühl. Doch jetzt, als er das Elend der kleinen Swabedoodahs sah, beschloß er, seinen Steinreichtum mit ihnen zu teilen.Er füllte ungezählte Säckchen mit kalten stacheligen Steinen, packte die Säckchen auf eine großen Handkarren und zog damit nach Swabedoo. Wie froh waren die kleinen Leute, als sie die stacheligen, kalten Steine sahen! Sie nahmen sie dankbar an. Nun hatten sie wieder etwas, was sie sich schenken konnten. Nur: wenn sie einem anderen einen kalten, stacheligen Stein gaben, um ihm zu sagen, daß sie ihn mochten, dann war in ihrer Hand und auch in der Hand desjenigen, der den Stein geschenkt bekam, ein unangenehmes, kaltes Gefühl. Es machte nicht so viel Spaß, kalte, stachelige Steine zu verschenken wie warme, weiche Pelzchen. Immer hatte man ein eigenartiges Ziehen im Herzen, wenn man einen stacheligen Stein bekam. Man war sich nicht gaz sicher, was der Schenkende damit eigentlich meinte. Der Beschenkte blieb oft verwirrt und mit leicht zerstochenen Fingern zurück. So geschah es, nach und nach, immer häufiger, daß ein kleiner Swabedoodah unter sein Bett kroch, den Beutel mit den warmen, weichen Pelzchen hervorzog, sie an der Sonne ein wenig auslüftete, und, wenn einer ihm einen Stein schenkte, ein warmes, weiches Pelzchen dafür zurückgab. Wie leuchteten dann die Augen des Beschenkten! Ja, mancher lief schnell in sein Haus zurück, kramte den Pelzbeutel hervor, um auch an Stelle des stacheligen Steines ein Pelzchen zurückzuschenken. Man warf die Steine nicht fort, o nein! Es holten auch nicht alle Swabedoodahs ihre Pelzbeutelchen wieder hervor, die grauen, stacheligen Steingedanken hatten sich zu fest in den Köpfen der kleinen Leute eingenistet. Man konnte es aus den Bemerkungen heraushören: • Weiche Pelzchen? Was steckt wohl dahinter? • Wie kann ich wissen, ob meine Pelzchen wirklich erwünscht sind? • ich gab ein warmes, weiches Pelzchen, und was bekam ich dafür? Einen kalten, stacheligen Stein! Das soll mir nicht noch einmal passieren! • Man weiß nie, woran man ist: heute Pelzchen, morgen Steine. Wahrscheinlich wären wohl alle kleinen Leute von Swabedoo gern zurückgekehrt zu dem, was bei ihren Großeltern noch ganz natürlich war. Mancher sah auf die Säckchen in einer Ecke seines Zimmers, angefüllt mit kalten, stacheligen Steinen, auf diese Säckchen, die ganz eckig waren und so schwer, daß man sie nicht mitnehmen konnte. Häufig hatte man noch nicht einmal einen Stein zum Verschenken bei sich, wenn man einem Freund begegnete. Dann wünschte der kleine Swabedooh sich im geheimen und ohne es je laut zu sagen, daß jemand kommen möge, um ihm warme, weiche Pelzchen zu schenken. In seinen Träumen stellte er sich vor, wie sie alle auf der Straße mit einem fröhlichen, lachenden Gesicht herumgingen und sich untereinander Pelzchen schenkten, wie in den alten Tagen. Wenn er dann aufwachte, hielt ihn aber immer etwas davon zurück, es auch wirklich zu tun. Gewöhnlich war es das, daß er hinausging und sah, wie die Welt "wirklich ist"! Das ist der Grund, warum das Verschenken von warmen, weichen Pelzchen nur noch selten geschieht, und niemand tut es in aller Öffentlichkeit. Man tut es im Geheimen und ohne darüber zu sprechen. Aber es geschieht! - Hier und dort, immer wieder. (nach einem Irischen Märchen)
all you need is love The Beatles
Liebes-Lied
Wie soll ich meine Seele halten, daß sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Geiger hat uns in der Hand? O süßes Lied.
> Eine etwas andere Geschichte zum Nachdenken!!! > > > Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen > Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig > Platz neben den Namen zu lassen. > Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste > ist, das sie über jeden ihrer > Klassenkameraden sagen können und das sollte sie neben die Namen > schreiben. > > > Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war. Bevor sie den > Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. > Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt > Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler > über den einzelnen aufgeschrieben hatten. > Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. > Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. > "Wirklich?" hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgend > jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" > waren die Kommentare. > Niemand erwähnte danach die Listen wieder. > Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit > ihren Eltern diskutiert hatten, > aber das machte nichts aus. > Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit > sich und mit den anderen. > > > Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die > Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Sie hatte noch nie einen > Soldaten in einem Sarg gesehen - er sah so stolz aus, so erwachsen. > Die > Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. > Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt hatte, ging am Sarg > vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre. > Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort > stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen zu ihr: "Waren Sie > Mark's Mathe-Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr > oft von Ihnen gesprochen." > > Nach dem Begräbnis waren die meisten von Mark's früheren Schulfreunden > versammelt. > Mark's Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig > darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", > sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde > gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." > Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich > zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden > war. > Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter > war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über > Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass > Sie das gemacht haben" sagte Mark's Mutter. "Wie Sie sehen können, hat > Mark das sehr geschätzt." > > > Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. > Charlie lächelte ein bisschen und sagte, "Ich habe meine Liste auch > noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". > Chuck's Frau sagte, "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum > zu kleben." > "Ich habe meine auch noch" sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." > > Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender > und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich > trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann ohne mit der > Wimper zu zucken: Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."> > Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. > Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen > würden > > Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes > Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein > wird. > Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man > sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. > > Sag es ihnen, bevor es zu spät ist!!! > Du kannst dies auch tun, indem Du diese Nachricht weiterleitest. > Wenn > Du dies nicht tust, hast Du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit > verpasst, etwas Nettes und Schönes zu tun. > Wenn Du diese Mail bekommen hast, dann deshalb, weil sich jemand um Dich > sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem Du > etwas bedeutest. > > > Wenn Du zu beschäftigt bist, die paar Minuten zu opfern um diese > Nachricht weiter zu leiten, ist dies vielleicht das erste Mal, dass Du > nichts getan hast, um einem Mitmenschen eine Freude zu machen? > > > Denke daran, Du erntest, was Du säst!!! Was man in die Leben der anderen > einbringt, kommt verwandelt auch ins eigene Leben zurück!!!
Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter. Theodor Fontane
Mit dem Herzen säen, mit Gefühlen pflegen, mit Verständnis wachsen lassen. Daraus Liebe ernten.
2004-01-13 19:48:48 doch... liebe ist schön nur verwechseln viele menschen liebe mit besitzdenken... wirkliche liebe ist völlig ohne ansprüche, ohne erwartungen und kann auch, wenn nötig verzichten... heisst, wenn ich einen menschen wirklich liebe, handele ich selbstlos...auch wenn sich der partner für einen anderen menschen entscheidet...
Die Seele weiß von diese Liebe, denn sie ist in Euch, diese Liebe!
Einem jeden, der diese Worte gelesen hat, dem wünsche ich, das zu finden, was Liebe Heißt!!
Wir
haben
verlernt
die
Augen
auf
etwas
ruhen
zu
lassen.
Desshalb
erkennen
wir
so
wenig.
Jean Giorno
WAS ES IST
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe.
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Erich Fried
Wer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch... Je mehr Erkenntnis einem Dinge innewohnt, desto größer ist die Liebe... Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.Paracelsus
Einen Menschen lieben heißt, ihn so sehen wie Gott ihn gemeint hat.Dostojewski
Verliebtheit ist eine duftende Blüte. Betörend, zart und überaus schön. Doch von kurzer Dauer - ein Knoten bleibt zurück. Er ist unscheinbar, langweilig und wächst nur langsam... Aber nur er kann in die Frucht von Übermorgen übergehen: reife, vollsaftige Liebe! M. Hesse
Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen. Kudzus
Einst träumten wir, wir wären einander fremd. Wir wachen auf und erkennen, - daß wir uns lieb haben.
Was sich liebt das weckt sich. H. Kruppa
Einander lieben heisst dass einer dem anderen den ganzen Auftrieb des Herzens, der Gedanken zuwende. ............. Das echte "Wir" hat mehr "Du" als "Ich". .............
Die wichtigste Stunde in deinem Leben ist die gegenwärtige. Der wichtigste Mensch ist der, mit dem du es gerade zu tun hast. Und das wichtigste Werk ist die Liebe. Meister Eckhard
Die Liebe schweigt ohne Erbitterung, redet ohne Leidenschaft, weint ohne Klage, lacht noch unter Tränen, die Liebe schenkt ohne Fordern, empfängt ohne Sträuben, verzeiht ohne Zögern trauert nur über die eigene Schwäche. Lippert
Alles Verständnis kommt uns nur durch die Liebe.
Ist nicht heilig mein Herz, schönren Lebens voll? Warum achtetet ihr mich mehr, Da ich stolzer und wilder, Wortreicher und leerer war? Ach! Der Menge gefällt, was auf dem Marktplatz taugt, Und es ehret der Knecht nur den Gewaltsamen; An das Göttliche glauben Die allein, die es sind Friedrich Hölderlin
"Das Gebot, das Ich euch gebe, ist: Liebet einander, wie Ich euch geliebt habe." Johannes 15.12
"Was ihr einem meiner geringsten Brüder tut, das tut ihr Mir!" Matthäus 25.40
Liebe ist der Weg Gottes zu den Menschen und der Weg des Menschen zu Gott. J. v. Kastl
Der Lohn der Liebe ist, dass dein Wesen Liebe wird. Brunn
Der Glaube entstand Als Hoffnung kam Das Liebe besteht
Und meine Seele glaubt Daß durch Liebe Hoffnung lebendig wird M. Hesse
Die Liebe beginnt erst dort, wo kein Geschenk mehr zu erwarten ist.
Antoine de Saint-Exupéry
Unser Leben blühte reicher säten wir mehr Liebe aus....
Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht, wie gut es ist, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht, wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht, wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht, wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.
Um immerzu lieben zu können, braucht man Geduld, Mut, Ausdauer. Aber der Vorgang des Liebens bringt selber diese Mittel zu seiner eigenen Fortdauer hervor. Die Liebe gewinnt, weil um dessentwillen, was geliebt wird, der Liebende geduldig und tapfer ist. Aldous Huxley
Gewalt hört da auf, wo die Liebe beginnt. Petra Kelly
Bruder, du kannst gar nichts tun, daß ich dich nicht liebte! Dostojewski
Nicht mit der Laterne, mit dem Herzen suche die Menschen, denn der Liebe allein öffnen die Menschen ihre Herzen. Rosegger.
Ich glaube an die Wirklichkeit einer uneigennützigen Liebe. Schiller
So ist es die allmächtige Liebe die alles bildet, alles hegt. Goethe
In Zweien ein Geist In Zweien eine Heiligkeit.
Der Engel in dir freut sich über dein Licht Weint über deine Finsternis Aus seinen Flügeln rauschen Liebesworte Gedichte Liebkosungen Er bewacht deinen Weg Lenk deinen Schritt engelwärts
Rose Ausländer
Denn so wie die Liebe euch krönt, wird sie euch kreuzigen. So wie sie euer Wachstum befördert, stutzt sie auch euren Wildwuchs. Ebenso wie sie zu euren Gipfeln emporsteigt Und eure zartesten Zweige liebkost, die im Sonnenlicht zittern, Wird sie zu euren Wurzeln hinabsteigen uns sie Erschüttern in ihrem Erdverhaftetsein. Wie Garben sammelt sie euch und drückt sich euch An die Brust. Sie drischt euch, um euch zu entblöβen. Sie siebt euch, um euch von eurer Spreu zu befreien. Sie mahlt euch blütenweiβ. Sie knetet euch, bis ihr geschmeidig seid; Und dann überantwortet sie euch ihrem heiligen Feuer, damit ihr heiliges Brot für Gottes heiliges Festmahl werdet.
All das wird die Liebe euch antun, damit ihr die Geheimnisse Eures Herzens erkennt und in diesem Erkennen zu einem Bruchteil vom Herzen des Lebens werdet.
Solltet ihr aber aus Angst nur den Frieden der Liebe Und die Freude der liebe erstreben, Dann ist es besser für euch, wenn ihr eure Blöβe bedeckt und die Tenne der Liebe verlasst und hinaustretet In die Welt ohne Jahreszeiten, wo ihr lachen werdet, aber nicht all euer Lachen, und weinen, aber nicht all euer Weinen.
"In eurer Sehnsucht nach eurem übermenschlichen Selbst liegt euer Gutsein- und diese Sehnsuch lebt in jedem von euch.
Aber in manchen von euch ist diese Sehnsucht ein Wildwasser, das mit Ungestüm auf den Ozean zueilt und die Geheimnisse der Berghänge und die Lieder des Waldes mit sich führt."
Khalil Gibran
Von so langem her also ist die Liebe zueinander den Menschen angeboren, vereinigt sie miteinander zu der alten Natur, und versucht aus zweien eins zu machen und die menschliche Natur zu heilen. Aristophanes in Platons Symposion
Drei Bitten
Drei Bitten hab ich für des Himmels Ohr, die send ich täglich früh und spät empor: Zum ersten, daß der Liebe reiner Born mir nicht versieg’ in Ungeduld und Zorn; zum zweiten, daß mir, was ich auch vernahm, ein Echo weck, ein Lied in Lust und Gram; zum dritten, wenn das letzte Lied verhallt und wenn der Quell der Liebe leiser wallt, daß dann der Tod mich schnell mit sanfter Hand hinüberführ in jenes bessre Land, wo ewig ungetrübt die Liebe quillt, und wo das Lied als einz’ge Sprache gilt.
Emanuel Geibel, 1815 - 1884
Lass dich nicht davon abbringen, was du unbedingt tun willst. Wenn Liebe und Inspiration vorhanden sind, kann es nicht schief gehen. - Ella Fitzgerald
bin kein Fan solcher Musik, hab das Video für einen ganz lieben Menschen gemacht, der diese Musik besonders gern mag:
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Liebe ist das einzige was bleibt, wenn wir gehen. Albert Schweizer
Freund, es ist auch genug. Im Fall du mehr willst lesen, So geh und werde selbst die Schrift Und selbst das Wesen. Angelus Silesius
Wer je gelebt
Wer je gelebt in Liebesarmen, der kann im Leben nie verarmen; und müßt' er sterben fern, allein, er fühlte noch die sel'ge Stunde, wo er gelebt an ihrem Munde, und noch im Tode ist sie sein.
Theodor Storm
Er hat manchmal wollen den Sonnenschein auf seinen Hut stecken und die Abendröte umarmen. Adalbert Stifter zugeschrieben
Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten. Jean Paul