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James Dean
1. Ein neues Buch
2. Schiller und Dean
3. Schulaufsatz von J. Dean
4. Link "James Deans letzte Autofahrt"

 

 

....ein "post mortem Roman"

 
   
   

Ein tiefgründig inspirierendes Buch, besonders auch für Menschen, die zugleich spirituell, sozial und künstlerisch interessiert sind!

Das ist eines der Bücher, die man immer mal wieder lesen kann und dabei jeweils aufs Neue reichhaltige Schätze entdeckt....

...inwieweit die geschilderten Erlebnisse auf real vom Autor erlebten Situationen fußen und inwieweit es "nur" Roman ist, kann man sich im Verlaufe dieses Romanes immer wieder fragen. Zum Glück wird das auf stille Weise offen gelassen.


Hier eine kurze Inhaltsskizze:

Als James Dean 1955 bei einem Autounfall stirbt, ist David fast 10 Jahre alt. Der 24-jährige, hochtalentierte Schauspieler, der nur drei Spielfilme hinterläßt, wird sehr schnell das Film-Idol von Millionen Menschen in aller Welt. Und ist es, laut Umfragen, in der englischsprachigen Welt heute noch.

21 Jahre später kommt David, als Filmregisseur nun ein Mann vom Fach, in die USA. Am Golf von Mexiko, in Corpus Christi (Texas), trifft er in einer schlaflosen Nacht auf die rätselhafte Gilda....

Durch sie kommt er auch zu einer echt amerikanischen James-Dean-Gedenkveranstaltung.

Auf einer Reise durch die Nacht, die für David zugleich auch zu einer spirituellen Reise nach Innen wird, lernt er durch Gilda James Dean auf überraschende Weise persönlich kennen und schätzen.

David erlebt in einem Kino voller James-Dean-Fans zum ersten Mal die drei Spielfilme von James Dean und lernt ihn - durch unterschiedliche Gespräche mit ihm - immer tiefer verstehen.

"Wer war James Dean - als Mensch - eigentlich?"
"Und was hat er uns Heutigen - für die Zukunft - noch zu sagen?"

Das sind Fragen, die sich David in den folgenden Jahren wohl immer wieder vor das innere Auge gestellt hat...

...und, nach fast 30 Jahren des Schweigens reiflich überlegt, hat sich David tatsächlich entschlossen, seine Erlebnisse mit James Dean aus dem Jahre 1976 in Romanform zu veröffentlichen. Und man kann spüren, dass es ihm ein Herzensanliegen geworden ist.

....die letzten noch lesbaren Lettern einer alten Leuchtwerbung erscheinen wie eine letzte und zugleich höchstmoderne Botschaft James Deans: "...self..."

 

Ein Zitat von Seite 48:
Und so, als hätte sie meine Gedanken gelsen, sagte sie ganz nebenbei: "Das ist sehr einfach!"
Jetzt wurde ich erst recht gereitzt.
"Doch, doch", betonte sie nachdrücklich, "wer die Wahrheit liebt, wird geduldig." Sie sah zu mir herüber, um sich zu vergewissern, ob ihr Vorschlag wirklich gesessen hatte: Da sie ins Schwarze getroffen, legte sie gleich noch mal nach: "Und erst wer wahrhaftig ist, liebt die Freiheit."
Das war mein Stichwort: die Freiheit, die ich über alles zu lieben vermeinte. Und jetzt das.

 

 

 



...z.B. hier kann man  
online bestellen...  Weltbild
...oder über diesen Link: http://www.merio.de/15861586/direktlink/bk_info.php
...oder hier....: http://www.terrashop.de/Dean,+James/themensuche.php?bk_kategorie=11110

...oder hier, mit weiteren Äußerungen zu dem Buch:
http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=36493

die Seite des Verlages: http://www.chmoellmann.de/die_Bucher/Rainer_Schnurre/rainer_schnurre.html

 

egal welchen der oben angegebenen Links benutzt wird oder ob es im Buchladen gekauft wird:
Ich verdiene weder an der Verlinkung, noch an der Werbung noch am Buch auch nur einen einzigen Cent!

 

 

Eintrag im Frühjahr 2005:

 

James Byron Dean und Friedrich v. Schiller werden beide im selben Jahr gefeiert: 2005

Zwei intensive Wegbereiter für mehr Menschlichkeit die wie selbstverständlich mit tieferer Freiheit und Schöpfertum einhergeht. Beides große Künstler. Beides – nüchtern betrachtet! – Giganten des Schauspiels. Der eine schreibend, der andere darstellend.

Was Schiller so tiefgreifend begriffen und -gut durchgearbeitet- in Gedanken und Worte gefasst hat, das lebte schlicht aber ergreifend James Byron Dean: Nur wo der Mensch spielt, ist er in vollem Sinne Mensch.

Bei James Dean kann man es auch andersherum formulieren: Nur wo der Mensch in vollem Sinne Mensch ist, kann er wirklich spielen – ohne "schauspielern" zu müssen.

Wenn wir beide, James Dean und Friedrich Schiller, aus den Fesseln unserer Sentimentalität (sowohl die "positive" wie auch die "negative" ) befreiten, könnten wir wieder und wieder von ihnen lernen!

Man hat öffentliche Stars aus ihnen gemacht. Doch Sterne sind Sonnen, die so weit weg von uns sind, dass sie zwar wunderbar in unserer eigenen Nacht funkeln (und massig Stoff für, eigentlich unangemessene, Sentimentalität liefern), die uns aber auch so weit entrückt worden sind, dass sie uns nicht mehr als das dienen können, was sie eigentlich sind: Sonnen, mit deren Mitwirken wir unsere kulturell-menschliche Nacht zum freien Tage werden lassen könnten!

Wenn J. Beuys sagte: "Jeder Mensch ist ein Künstler", dann trifft das auf James Byron Dean ganz gewiss zu. Beides ist bei James Dean eine immer wieder neu und existenziell errungene Einheit. Er kann nicht ganz und gar Mensch sein, ohne Künstler zu sein und nicht künstlerisch arbeiten, ohne dabei in jedem Augenblick mit Haut und Haar und in voller Geistesgegenwart ein freier, selbstbestimmter Mensch zu sein. Frei auch sich selbst gegenüber. Sein intensives Ringen darum verlieh der lebensvollen Einheit von Menschen- und Künstlertum eine ganz eigene Würde.

Eine uns anderen Menschen zu Herzen gehende Menschen-Würde. Die fast schon betäubte Sehnsucht nach befreitem Mensch-Sein, Mensch-werden, anrührend und bei manchem sicher auch weckend...

Ich persönlich empfinde es als -eigentlich offensichtlich- wunderschön passend, dass gerade in den Beginn der Michaeli-Zeit des "Schiller-Jahres" der 50. Todestag von James Byron Dean fällt.

Wahrheit, Freiheit und die in beidem erst vollgültig gründende Menschenwürde sind ewige Sonnen und nicht nur ferne, nie erreichbare, kaum Licht und keine Wärme spendenden Sterne!

(an dieser Stelle möchte ich meinen Dank für jene Anregungen in Bezug auf James Dean, die ich durch Rainer Schnurre erhielt, Ausdruck verleihen!)

Der Schauspieler Matthias Schweighöfer , der in einem Film die Rolle des Schiller übernahm, in einem Interview mit einer Berliener Illustrirten:
"Goethe finde ich nett, deswegen bevorzuge ich Schiller. Meine Meinung ist: Wenn Goethe Pop ist, dann ist Schiller Rock. Goethe repräsentiert mehr die konservative Schiene. Akkurate Zustände. Schiller war eher wie James Dean: rauchen, saufen, bis man umkippt."
Das ganze Interview findet sich hier:

http://www.morgenpost.de/content/2005/05/01/biz/750870.html

 

Aus http://de.wikipedia.org/wiki/James_Dean#Weblinks  :

In James Deans letztem Schuljahr bekam die High School von Fairmont einen neuen Schulleiter. Roland Dubois ließ alle Schüler einen kurzen autobiografischen Aufsatz schreiben, um sie psychologisch besser beurteilen zu können. James Deans Aufsatz , mit dem Titel "Meine Fallstudie", lautete folgendermaßen:

„Ich, James Byron Dean, wurde am 8. Februar 1931 in Marion, Indiana, geboren. Meine Eltern, Winton und Mildred Dean, geborene Wilson, und ich selbst lebten in Indiana, bis ich sechs Jahre alt war. Mein Vater arbeitete als Zahntechniker bei der Regierung und wurde nach Kalifornien versetzt. Dort wohnten wir vier Jahre. Meine Mutter wurde krank und verließ mich, als ich neun war. Ich habe nie gewusst, warum meine Mutter starb, und es beschäftigt mich noch immer. Ich bin schon immer künstlerisch begabt gewesen. Ich bekam Geigenunterricht, spielte in Konzerten und stand als Steptänzer auf der Bühne. Am meisten liebe ich aber die bildende Kunst. Es macht mir Spaß, mit den Händen Dinge herzustellen und zu formen. Ich kehrte nach Indiana zurück, um bei meinem Onkel zu leben. Ich gab das Tanzen und die Geige auf, aber meine Liebe zur Kunst blieb. Ich glaube, ich werde mein Leben der Kunst und dem Theater widmen. Es gibt so viele Arten von Kunst, dass ich irgendwo sicher gut bin. Und wenn ich doch scheitern sollte, gibt es vieles andere zu tun: Ich könnte Farmer, Sportler, Wissenschaftler, Geologe, Trainer, Lehrer oder Musiker werden. Ich weiß, dass ich begabt bin und dass niemand besser ist, wenn ich an mir arbeite. Man muss nur Selbstvertrauen haben. Als ich in Kalifornien lebte, habe ich viel gesehen, obwohl ich noch jung war. Außerdem hatte ich das Glück, dreimal nach Indiana zu reisen, jedes Mal auf einem anderen Weg. Ich bin in fast allen Staaten westlich von Indiana gewesen, und ich kann mich an alles erinnern. Mein Hobby oder das, was ich in meiner Freizeit mache, ist Motorradfahren. Ich kenne mich mit der Mechanik von Motorrädern gut aus, und ich fahre sehr gerne Motorrad. Ich habe schon an Rennen teilgenommen und gut abgeschnitten. Ich besitze selbst ein kleines Motorrad. Wenn ich nicht Motorrad fahre, treibe ich meistens Sport. Sport ist für alle amerikanischen Jungen wichtig. Wie man in einem Spiel danach strebt, Punkte zu machen, so sollte es für jeden von uns in dieser verrückten Welt ein Ziel geben, nach dem er streben kann. Ich hoffe, dass ich mein Ziel kenne, jedenfalls bin ich hinter ihm her. Ich muss Ihnen sagen, Mr. Dubois, dass dieses Thema angesichts der Dinge, die man über sich selber weiß, das schwierigste ist, über das ich je geschrieben habe.“

 

externer Artikel zu James Deans letzter Autofahrt

externer Text der Plattform für Kunst und Jugendkultur

 

 

 

 

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