


Das etwas andere Ehegesetz!
Dieses Gesetz tritt
mit dem Ja-Wort in Kraft.
Der gluecklichste seiner Art.
die Frau hat Recht
und verwaltet das eheliche Vermoegen.
Sollte die Frau einmal nicht Recht haben,
tritt automatisch
Punkt 3 in Kraft.
Das Ehepaar besteht aus zwei Haelften,
Die Frau ist die bessere.
Der Mann verdient das Geld,
die Frau gibt es aus.
Der Ehemann hat sein Einkommen puenktlich
zu hause abzuliefern
und sein Taschengeld mit kindlicher Freude
entgegenzunehmen.�
Die Frau ist unter der Haube,
der Mann unterm Pantoffel.
Falls der Ehemann an Trotz leiden sollte,
oder sonstige
bockige Seiten aufzuweisen hat,
ist ihm der Hausschluessel
zu entziehen und der
Pantoffel gefechtsbereit zu zeigen.
Dem Ehemann ist es gestattet,
jeden Abend zu Hause zu bleiben.
Wann der Mann fortgeht,
bestimmt der Mann,
wann er heimkommen soll,
bestimmt die Frau.
Die Frau hat den Mund aufzumachen,
der Mann hat ihn zu halten.
Meinungen duerfen nur
von der Frau ausgesprochen
vom Mann nur gedacht werden.
Der Mann gibt nie zu, dass sie
auch mal recht hat,
sonst ist er gleich unten durch.
Unterhaltungen sollen laut und deutlich
gefuehrt werden.
Der Nachbar hat sicherlich
auch Interesse an
ehelichen Auseinandersetzungen.
Worte haben nur
in den ersten Wochen Zweck.
Spaeter sind haertere Argumente
wie zb: Teller, Tassen
und Pfannen zu empfehlen.
Mitarbeit des Mannes im Haushalt ist
Streng Verboten,
klare Befehle
an die Frau ersetzen diese Muehe.
Die Gartenarbeit ist Gemeinschaftssache;
Die Einteilung untersteht der Frau,
die Durchfuehrung dem Mann.
Der Mann hat zu essen, was
auf dem Tisch kommt,
und immer ein freundliches
Gesicht zu machen.
Dem Ehemann ist
es erlaubt, auch seine Frau
von Zeit zu Zeit etwas lieb zu haben.
Er soll aber niemals sagen:
Du kannst mich gern haben.
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