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Erklärungen:
Sodium... : bedeutet z.B. Bei
„sodium olivate“ verseiftes Olivenöl
Parfum : ist die Bezeichnung für
„Duft“ egal, ob rein ätherisches Öl oder Parfümöl
CI...
: z.B. “CI 73000” (Colour
Index) eine internationale Farbkennung
Deklarationspflichtige
Inhaltsstoffe:
seit März diesen Jahres gilt eine neue EU –
Kosmetikverordnung.
Diese soll mehr Klarheit für Allergiker
bringen.
Alle Kosmetikhersteller müssen für ihre
Produkte die Inhaltsstoffe in INCI-Nomemklatur (International
Nomenclature of Cosmetic Ingredients) angeben.
Dabei sind sämtliche Duftstoffe unter „Parfum“
zusammengefasst.
Auf Drängen von europäischen Dermatologen und
auf Grund einer Bewertung durch das Scientific Commitee for
Cosmetics and Non-Food Products (SCCNFP), werden 26
Parfümbestandteile in die Liste der Inhaltsstoffe aufgenommen.
Laut Kosmetikverordnung
müssen diese Stoffe nur auf dem Etikett erscheinen, wenn ihre
Konzentration im Produkt höher als 0,01 Prozent ist. Ob sie dem
Kosmetikum mittels Parfüm oder Naturstoffen zugesetzt wurde, spielt keine Rolle.
Dabei ist es nicht verwunderlich, dass die Konzentration
in Naturstoffen oft höher liegt als in Parfüm. Parfüme werden
im Labor hergestellt. Einzig und allein für Menschen.
Allerdings gibt es auch etwas positives an den
so vermeintlichen 26 Bösewichtern..
Jeder Duft, egal ob künstlich oder natürlich,
ist aus chemischen Bestandteilen zusammengesetzt.
Zum Beispiel „Linalool“ (ein
Monoterpenalkohol) enthalten in Thymian, Lavendel, Petitgrain,
Ingwer, Muskatellersalbei, Neroli, Rosenholz, Koriander,
Ylang-Ylang.
Linalool besitzt bakterizide Eigenschaften.
Der Duft ist leicht blumig, beruhigend und lavendelartig.
Mehr Informationen?
Ich empfehle den „NATUR-PARFUMFÜHRER“ von Fred
Wollner.
Ein Nachschlagewerk und Arbeitsbuch für
Duftliebhaber und solche, die sich für die chemische
Zusammensetzung von ätherischen Ölen interessieren.
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INCI, Kosmetikverordnung,
Zusammensetzung der Stoffe, ätherische Öle, Düfte, Sodium,
Kosmetikinhaltsstoffe, Deklaration